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TV - 3SAT/1024: Woche vom 29.04. bis 05.05.2017


3sat – 18. Programmwoche vom 29.04. bis 05.05.2017


Samstag, 29. April 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Nina Mavis Brunner
(Erstsendung 28.4.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Ingolf Baur
(Erstsendung 28.4.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturplatz (30 Min.) (HDTV)
Das Kulturmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen
Moderation: Eva Wannenmacher
(Erstsendung 26.4.2017)

Hinein ins pralle Leben: "Kulturplatz" greift auf, was die Menschen beschäftigt, welche Fragen sie sich stellen. Und zeigt, dass die Kultur Antworten gibt. "Kulturplatz" findet mitten im Leben statt: im Supermarkt, am Musikfestival, im Wald. Denn Kultur ist viel mehr als Musik, Literatur und Kunst. Kultur durchdringt unser Leben. Wo jemand nachzudenken beginnt, da entsteht Kultur. Diesem Credo ist "Kulturplatz" verpflichtet. Die Sendung will für Kultur begeistern und behält dabei die wichtigsten Akteure und Ereignisse des Kulturbetriebes im Blick. "Kulturplatz" spürt Trends auf und präsentiert Neuentdeckungen.


09:35 Menschen mit Gespür für Holz (20 Min.) (HDTV)
Film von: Marion Flatz-Mäser
(Erstsendung 11.12.2016)

Vom Küfer bis zum Schindelmacher, vom Dendrochronologen bis zum Holzhausbesitzer: Viele Menschen in Vorarlberg haben eine besonders intensive Beziehung zu Holz. Sie arbeiten damit oder leben in Holzhäusern. Die Dokumentation lässt Holz-Fans aus Vorarlberg zu Wort kommen und begleitet einige von ihnen bei ihrer Arbeit. Dabei sind alte Holzhäuser ebenso zu sehen wie neue Beispiele der Holzbautradition Vorarlbergs. Was versteht man unter "Holzjuwelen"? Diese Raritäten wachsen in Vorarlberg nur an ganz ausgesuchten Orten. Es sind mächtige Weißtannen, Jahrhunderte alt mit engen Jahresringen. Sie sind begehrt bei Instrumentenbauern und den letzten Küfern in Vorarlberg, die daraus Holzgefäße anfertigen – alles Handarbeit.


09:55 Auf den Schienen des Doppeladlers (50 Min.) (HDTV)
Folge 1 von 3
Film von: Gernot Stadler, Björn Kölz
(Erstsendung 28.5.2014)

Mehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren. Der dreiteilige Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden. Beleuchtet werden auch die vielfältigen Folgen des Bahnbaues: sei es die Entstehung der Sommerfrische in den verschiedensten Regionen, die Vereinheitlichung der Zeit oder die enorme Bedeutung der Eisenbahn für das Militär und die Kriegsführung. Die Bahn ist für Millionen Menschen weltweit zur Passion und Leidenschaft geworden. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Chronisten aus dieser Zeit verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie für immer – Namen änderten sich, und Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und "Ausländern".


10:45 Auf den Schienen des Doppeladlers (55 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 3
Film von: Gernot Stadler, Björn Kölz
(Erstsendung 28.5.2014)

Mehr als 170 Jahre nach der Eröffnung des ersten Streckenabschnittes auf österreichischem Boden hat die Eisenbahn nichts von ihrer Faszination verloren. Der Film zeigt, wie es zur Entstehung des gigantischen Bahnnetzes der Donaumonarchie gekommen ist und welche bautechnischen Meisterleistungen vollbracht wurden, um die Steppen Galiziens mit den Küsten der Adria zu verbinden. Beleuchtet werden auch die vielfältigen Folgen des Bahnbaues: sei es die Entstehung der Sommerfrische in den verschiedensten Regionen, die Vereinheitlichung der Zeit oder die enorme Bedeutung der Eisenbahn für das Militär und die Kriegsführung. Die Bahn ist für Millionen Menschen weltweit zur Passion und Leidenschaft geworden. Unvergleichlich größer und fundamentaler muss dieses Erlebnis wohl für die Menschen im Österreich der Donaumonarchie gewesen sein. Chronisten aus dieser Zeit verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Es waren die Eisenbahnen, die das weite Reich mit Leben erfüllten, die Menschen und Waren zirkulieren ließen und die Eroberung von Landschaften ermöglichten. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie für immer – Namen änderten sich, und Grenzen wurden gezogen. Die Nachbarn und Mitbürger von gestern wurden zu Fremden, zu Feinden und "Ausländern".


11:40 Auf den Schienen des Doppeladlers (50 Min.) (HDTV)
Folge 3 von 3
Film von: Gernot Stadler, Björn Kölz
(Erstsendung 7.12.2015)

Die 1884 eröffnete "Arlbergbahn" schloss Vorarlberg ans Bahnnetz an. Die einst als "k.k. privilegierte Kaiserin-Elisabeth-Bahn" bezeichnete heutige "Westbahn" führt von Wien nach München. Es war eine bautechnische Meisterleistung, Schienenstränge auf tausenden Kilometern zwischen Sümpfen und Schluchten, Steppe und Meer zu verlegen, die ein ganzes Reich zusammenhielten: Österreich-Ungarn. Mit dem Ersten Weltkrieg versank die Donaumonarchie. Chronisten von damals verglichen das Aufkommen der Eisenbahn mit der Entdeckung Amerikas oder dem Buchdruck. Doch auch wenn sie ihre Vormachtstellung längst verloren hat, ist die Bahn noch immer ein wichtiger Mobilitäts-Faktor. Und jenseits des alltäglichen Gebrauchs entfacht das Thema "Eisenbahn" bei Millionen von Menschen auf der ganzen Welt große Leidenschaft.


12:30 Bilder aus Südtirol (30 Min.) (HDTV)
Erstausstrahlung

"Bilder aus Südtirol" ist das Bundesländermagazin des ORF-Landesstudios Tirol. Die Dokumentationen stellen die Kultur und das gesellschaftspolitische Geschehen in Südtirol vor.


13:00 ZIB (10 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:10 Notizen aus dem Ausland (5 Min.)

"Notizen aus dem Ausland" ist das Auslandsmagazin von 3sat. Monothematische, kurze Beiträge geben Einblicke in die gesellschaftliche oder politische Situation in einem Land der Welt.


13:15 quer (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Christoph Süß
(Erstsendung 27.4.2017)

Was läuft quer? Christoph Süß kommentiert in seiner Magazinsendung von Querköpfen für Querdenker die Nachrichten der Woche. In spannenden Reportagen, Gesprächen und Live-Schaltungen geht er den Ereignissen der Woche satirisch auf den Grund.


14:00 Kunst & Krempel (30 Min.) (HDTV)
Familienschätze unter der Lupe
(Erstsendung 22.4.2017)

Eine Kultsendung des Bayerischen Fernsehens, seit mehr als 30 Jahren: Bei "Kunst & Krempel" bewerten renommierte Experten aus Museum und Kunsthandel die mitgebrachten Antiquitäten der Gäste. Wichtig sind dabei aber nicht nur deren Herkunft und Wert, sondern vor allem die Geschichten, die sie erzählen. "Kunst & Krempel" wird so zu einer spannenden und sehr lebendigen Zeitreise.


14:30 Ländermagazin (30 Min.) (HDTV)
Heute aus Nordrhein-Westfalen
Erstausstrahlung

Das "Ländermagazin" berichtet aktuell aus den 16 deutschen Bundesländern. Jede Woche steht ein anderes Bundesland im Fokus. Die Themen reichen von politischen über kulturelle bis hin zu kuriosen Ereignissen.


15:00 Gartenparadiese im Havelland (25 Min.) (HDTV)
Mit dem Biogärtner auf historischem Boden
Moderation: Karl Ploberger
(Erstsendung 20.12.2015)

Die Gartenreise in Norddeutschland führt Biogärtner Karl Ploberger entlang der Havel, einem Nebenfluss der Elbe, von Berlin über Potsdam bis nach Brandenburg. Die Gastfreundschaft, die er dabei erfährt, ist überwältigend, ebenso die Vielfalt und Pracht der Gärten. Die ausgedehnten Privatgärten leuchten in allen Farben und sind liebevoll gepflegt. Ein Pflichtbesuch in Potsdam ist der Karl-Förster-Garten, der 1912 auf 5000 Quadratmetern Ackerland nach englischem Vorbild entstand. Karl Förster gilt als Pionier der deutschen Staudenzucht, die Bepflanzung des Gartens umfasst ausschließlich seine Züchtungen, der Garten und das darin befindliche Wohnhaus stehen seit 1981 unter Denkmalschutz. Inspiration und Trends für den eigenen Garten bieten auch die Bundesgartenschau in Brandenburg und die Königliche Gartenakademie in Berlin. Karl Ploberger entdeckt mitten in der Hauptstadt die Prinzessinnengärten, ein Paradebeispiel für "Urban Gardening". Einige der Gärten befinden sich auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, und die bewegte Geschichte dieser Orte ist überall spürbar.


15:25 Mein Périgord (15 Min.) (HDTV)
Film von: Günter Schilhan
(Erstsendung 6.5.2015)

Bearbeitung: Margarita Pribyl

Der Schriftsteller Martin Walker hat seiner Wahlheimat, dem französischen Périgord, ein literarisches Denkmal gesetzt. Nun führt er an die Schauplätze seiner Romane. Der 1947 in Schottland geborene Schriftsteller wurde erst in Frankreich zum Krimiautor. 1999 ließ er sich mit seiner Familie in einem kleinen Ort im Périgord nieder. Dort spielen seine erfolgreichen Kriminalfälle rund um den Dorfpolizisten Bruno. Sie behandeln die reiche Geschichte und die kulinarischen Spezialitäten des Périgord. Inspiriert von den Bewohnern und der langen historischen Vergangenheit der Region schrieb Walker 2008 seinen ersten Kriminalroman: "Bruno – Chef de Police".


15:40 Reisewege Champagne (45 Min.)
Eine Reise für die Sinne
Film von: Julia Leiendecker
(Erstsendung 21.10.2009)

Die Champagne – das sind endlose Weingärten, tiefrote Mohnblumen und sanfte Hügellandschaften. Schon der Maler Pierre-Auguste Renoir war von dieser Gegend begeistert. Renoirs Frau stammte aus Essoyes. Das Paar kam jedes Jahr in den Ort. Heute liegen beide auf dem Friedhof in Essoyes begraben. Auch Charles de Gaulle verliebte sich in die Champagne und zog mit seiner Familie in das abgeschiedene Dorf Colombey-les-Deux-Églises.


16:25 Les Misérables (155 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Spielfilm Großbritannien, 2012

Rollen und Darsteller:
Jean Valjean – Hugh Jackman
Inspektor Javert – Russell Crowe
Fantine – Anne Hathaway
Cosette – Amanda Seyfried
Thénardier – Sacha Baron Cohen
Madame Thénardier – Helena Bonham Carter

Regie: Tom Hooper

Das Musical zum Roman von Victor Hugo: Der frühere Häftling Jean Valjean wird auch als wohlhabender Bürger von der Vergangenheit eingeholt – und seinem langjährigen Peiniger Inspektor Javert. Schauplatz ist Frankreich zwischen 1815 und 1832, wo Valjean seinen gesellschaftlichen Aufstieg mit ständiger Angst vor Entlarvung bezahlt. Trost ist ihm seine Ziehtochter, die er nach dem traurigen Tod ihrer Mutter bei sich aufgenommen und liebevoll erzogen hat.

Als Jean Valjean (Hugh Jackman) nach 19 grausamen Jahren von Inspektor Javert (Russell Crowe) endlich aus dem Zuchthaus entlassen wird, stößt er als ehemaliger Häftling überall auf Ablehnung. Einst verurteilt für den Diebstahl von etwas Brot, beschließt er, sich an der Gesellschaft zu rächen. Valjean findet zum Glauben und baut sich unter falschem Namen ein neues Leben als Bürgermeister einer Kleinstadt auf. Dort lebt auch die junge Fantine (Anne Hathaway), die sich und ihre kleine Tochter Cosette mühsam als Näherin durchbringt. Bis sie ihre Arbeit verliert und als schwer misshandelte Prostituierte bald auch ihr Leben. Valjean verspricht der Sterbenden, sich um Cosette zu kümmern. Als Inspektor Javert in die Stadt versetzt wird, flieht Valjean aus Angst, sein alter Feind könnte seine neue Identität doch irgendwann durchschauen, mit Cosette nach Paris. Neun Jahre später herrscht in der Hauptstadt revolutionäre Stimmung. Junge Studenten planen den Juni-Aufstand, unter ihnen der freundliche Marius (Eddie Redmayne), der sich bei einer zufälligen Begegnung auf den ersten Blick in die erwachsene Cosette (Amanda Seyfried) verliebt. Zuerst noch unterstützt von der hungernden Bevölkerung versuchen die Rebellen, eine neue Revolution zu entfachen. Doch schon bald stehen sie allein auf den Barrikaden – ihnen gegenüber ein Heer von Soldaten und Javert, der inzwischen ebenfalls in der Hauptstadt lebt. Es dauert nicht lange, bis sich Javert und Valjean in einer letzten Konfrontation gegenüber stehen.

Nach unzähligen Adaptionen des Klassikers von Victor Hugo für Bühne, Film und Fernsehen entstand 2012 die Hollywood-Verfilmung des Musicals. Nur wenige gesprochene Sätze in einer nahezu durchgesungenen Handlung: eine echte Herausforderung für die illustre Besetzung, die dafür unterschiedliche Voraussetzungen mitbrachte. Regisseur Tom Hooper ("The King's Speech") bestand nämlich darauf, dass die Schauspieler live singen sollten - Nachsynchronisationen im Studio waren nicht vorgesehen. Während Hauptdarsteller Hugh Jackman ("Wolverine") bereits auf eine längere Musical-Karriere zurückschauen konnte, hatte Russell Crowe ("Gladiator") allenfalls spärliche Erfahrungen als Rockabilly-Sänger unter dem Namen Russ Le Roq. Ganz anders die versierte, vor ihrer Filmkarriere in etlichen Musicals aufgetretene Sopranistin Anne Hathaway ("Der Teufel trägt Prada"), die 2012 für ihre Darstellung der leidenden Fantine den Oscar als Beste Nebendarstellerin erhielt. Amanda Seyfried ("Lovelace"), die bereits in "Mamma Mia!" bewiesen hatte, dass ihre zweijährige Opernausbildung alles andere als vergeblich war, passte ausgezeichnet zu ihrem britischen Kollegen Eddie Redmayne ("Die Entdeckung der Unendlichkeit"), der sich in der Rolle des Marius hervorragend schlägt.


19:00 heute (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:30 Bauerfeind assistiert … (30 Min.) (HDTV)
Dunja Hayali
Moderation: Katrin Bauerfeind
(Erstsendung 26.11.2016)

Früh aufgestanden wird in dieser Folge: Katrin Bauerfeind assistiert der Journalistin Dunja Hayali an einem Tag im "ZDF-Morgenmagazin". Wer kümmert sich um Hayalis Hund Emma, wenn Frauchen schon vor Tagesanbruch das Haus verlässt – Assistentin Katrin Bauerfeind! Wer sorgt für Stullen und frischen Kaffee - Katrin Bauerfeind! Wer bereitet die Presseschau vor – die Tagesassistentin Katrin Bauerfeind. Während der aufregenden Live-Sendung übernimmt Katrin Bauerfeind Handy samt Twitter-Account ihrer Chefin und bringt sie anschließend nach Hause. Doch da endet der Tag noch längst nicht: Ein ausgedehnter Hundespaziergang durch den Wrangelkiez inklusive Besuch der Änderungsschneiderin gehören auch noch dazu.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Sommernachtskonzert Schönbrunn 2014 (95 Min.) (Dolby Surround) (VPS: 20:14)

Fernseh-Regie: Henning Kasten
Musikalische Leitung: Christoph Eschenbach
Solist: Lang Lang (Piano)
Orchester: Wiener Philharmoniker

Programm:
- Hector Berlioz: Ouvertüre zu "Carneval Romain"
- Franz Liszt: Mazeppa
- Richard Strauss: Burleske
- Hector Berlioz: Ouvertüre zu "Benvenuto Cellini"
- Richard Strauss: Till Eulenspiegel


21:50 Virtuosity (90 Min.) (VPS: 21:45)
Film von: Christopher Wilkinson
Erstausstrahlung

Der Van-Cliburn-Klavierwettbewerb zählt zu den schwierigsten Musikwettbewerben der Welt. Alle vier Jahre spielen die besten jungen Konzertpianisten im texanischen Fort Worth um die Goldmedaille. Auf den Gewinner wartet eine professionell ausgearbeitete Infrastruktur aus Künstlermanagement, Konzertreisen und Studioaufnahmen – der perfekte Grundstock für eine internationale Karriere. Der Film "Virtuosity" zeigt den Wettbewerb aus der Sicht der Halbfinalisten. Auf sehr berührende und äußerst unterhaltsame Weise erzählt der Film vom Mut den es erfordert, im Alter von 19 Jahren eine Bühne zu besteigen um vor mehreren tausend Menschen zu spielen. Doch überragende Musikalität und technische Perfektion sind nicht alles. Um die wochenlang andauernden Auswahlrunden zu überstehen, wird von jedem Teilnehmer eine unerschütterliche psychische Stabilität verlangt. Das Wettbewerbsprogramm besteht aus den schwierigsten Werken, die jemals für das Klavier geschrieben worden sind. So wird der "Cliburn" zum Charaktertest und zur musikalischen Gipfelbesteigung.


23:20 Precht (45 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 23:10)
Wie natürlich ist unsere Natur?
Moderation: Richard David Precht
(Erstsendung 19.3.2017)

Gäste: Andrea Wulf

Richard David Precht im Gespräch mit Andrea Wulf, Kulturhistorikerin und Bestseller-Autorin Wir lieben die unberührte Natur. Naturschutz und Umweltschutz sind allgemein geschätzte Ziele. Doch gleichzeitig verschwenden wir die Ressourcen der Natur und zerstören den Planeten. Wie widersprüchlich die Menschheit mit der Natur umgeht, was überhaupt heute Natur ist, darüber spricht Richard David Precht mit der Kulturhistorikerin und Bestsellerautorin Andrea Wulf. Für die meisten Menschen der westlichen Zivilisation ist "Natur" ein positives Wort. Und doch leidet die Natur vor allem unter der Profitgier des reichen Westens, so Richard David Precht. In den USA will die Trump-Administration alle ökologischen Hemmnisse der nationalen Wirtschaft wieder rückgängig machen, der Klimawandel wird einfach verleugnet. All die Widersprüche im menschlichen Umgang mit der Natur waren bereits Alexander von Humboldt, dem großen Naturforscher des 19. Jahrhunderts, bewusst. Über ihn hat die Kulturhistorikerin und Garten-Expertin Andrea Wulf jetzt einen vielfach ausgezeichneten Bestseller geschrieben: "Alexander von Humboldt oder die Erfindung der Natur". Mit ihr spricht Richard David Precht über die wilden Seiten der Welt und das, was der Mensch daraus macht. Unser Naturverständnis hat sich im Lauf der Zeit immer wieder gewandelt. Galt in der Antike noch eine selbstverständliche Einheit zwischen Natur und Mensch, so macht das Christentum aus der Natur die göttliche Schöpfung, die der Mensch fortan nach seinen Vorstellungen gestalten soll. Das mystische Bild von Natur wird seitdem immer weiter verdrängt. Die Industrialisierung treibt die Vorstellung der Nutzbarkeit auf die Spitze und evoziert in der Folge zwangsläufig die Entstehung des Naturschutz-Gedankens. Umweltverschmutzung, Ressourcen-Ausbeutung, Artensterben und Klimawandel prägen heute unser Bild von einer bedrohten Natur, die vor allem deshalb beschäftigt, weil sie dadurch zwangsläufig die Existenz des Menschen gefährdet. Der Einklang mit der Natur – in der Antike eine nicht hinterfragte Selbstverständlichkeit – ist heute der letzte mystische Funke, den wir aus der Natur noch zu schlagen versuchen. Mehr denn je scheinen wir uns dabei aber in der Natur hauptsächlich selbst zu reflektieren. Natürliche Ernährung, Eventsportarten vor nunmehr gänzlich zugänglichen Naturkulissen, Tierschutz als Ausdruck menschlicher Empfindsamkeit – all das dient dazu, die gezähmte Natur zu instrumentalisieren, sie zur Befriedigung unserer Befindlichkeiten einzusetzen. Unser Naturverständnis scheint immer noch mehr über uns auszusagen als über die Natur selbst. Vielfach wird heute über die Ausrufung eines neuen Zeitalters diskutiert, das Anthropozän. Ein von Menschen beeinflusstes Zeitalter: Ist es am Ende eine Bedrohung oder eine Verheißung für diesen Planeten?


00:05 Maischberger (75 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 23:55)
(Erstsendung 26.4.2017)

Sandra Maischberger diskutiert mit Gästen aktuelle Themen, die gesellschaftlich relevant sind, von Schönheitswahn bis Rassismus – journalistisch, kontrovers, informativ und unterhaltend. Die Bandbreite bei Maischberger reicht von Politik, Gesellschaft und Boulevard bis Sport. Ihre Gäste sind Prominente, Fachleute und Betroffene.


01:20 lebens.art (55 Min.) (HDTV) (VPS: 01:10)
(Erstsendung 24.4.2017)

Martin Traxl und Clarissa Stadler präsentieren Inhalte, die nicht nur vom Kulturkalender, sondern auch von gesellschaftlichen und kulturpolitischen Entwicklungen bestimmt werden. Neue und andere Sichtweisen erleichtern den Zugang zu Literatur und Musik, Film und Theater, Architektur und bildender Kunst.


02:15 Du KUNST mich (30 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 02:10)
Fotografie
Folge 3 von 4
Film von: Tanja Lesowsky, Jenny Rezny
(Erstsendung 31.10.2016)

In der Reihe "Du KUNST mich" fühlt Musiker und Stand-up-Comedian Aleksey Igudesman anderen Kreativen charmant und zugleich provokant mal auf den Zahn. Diesmal rät er der recht unbekannten, jungen Musiktruppe "Trio Klavis", bestehend aus einer Pianistin, einer Violinistin und einem Saxophonisten, zwecks effektiver medialer Vermarktung zu einem professionellen Fotoshooting. Er bringt sie zu Julia Wesely, einer Wiener Berufsfotografin, die sich auf Porträtfotografie spezialisiert hat und sich immer wieder Kurioses für ihre Fotos einfallen lässt. Was die jungen Künstler und Künstlerinnen noch nicht wissen: Sie müssen mit bloßen Händen einen Flügel zu einem burgenländischen Kreidesteinbruch schleppen und erleben dort merkwürdige Dinge.


02:45 Du KUNST mich (25 Min.) (HDTV, UT) (VPS: 02:35)
Tanz
Folge 4 von 4
Film von: Tanja Lesowsky, Jenny Rezny
(Erstsendung 5.12.2016)

In der Reihe "Du KUNST mich" fühlt Musiker und Stand-up-Comedian Aleksey Igudesman anderen Kreativen charmant und zugleich provokant mal auf den Zahn. Er probt mit Rusanda Panfili, eine rumänisch-moldawische Geigerin, für einen Auftritt, bei dem beide gleichzeitig musizieren und tanzen sollen. Um ihre Choreografie zu verbessern, schlägt Aleksey Unterricht bei der Profitänzerin Manaho Shimokawa in Wien vor. Womit Aleksey nicht gerechnet hat: Manaho arbeitet sehr unkonventionell und lässt ihn bei den Proben etwas ungelenk aussehen. Aleksey ist sehr angetan von ihrer Energie, bemüht sich sehr, erfährt jedoch nicht den gewünschten Erfolg. Die beiden Frauen hingegen verstehen sich blendend.


03:10 das aktuelle sportstudio (85 Min.) (HDTV) (VPS: 03:00)
Moderation: Jochen Breyer

"das aktuelle sportstudio" berichtet von den Spielen der 1. Bundesliga, zeigt Ausschnitte des Abendspiels als Free-TV-Premiere und den Sport des Tages. Nicht fehlen darf die Torwand. Hintergründig und informativ: Die Moderatoren talken mit Top-Sportlern, Newcomern und Weltstars, die sich auch an der Torwand beweisen müssen. Sechs Treffer hat noch keiner geschafft. In mehr als 50 Jahren nicht.


04:35 Der Charme Andalusiens (20 Min.) (VPS: 04:25)
Film von: Natalie Steger
(Erstsendung 23.11.2015)

Andalusien – eine Region Spaniens, in der Traditionen noch gelebt werden. Hier ist alles vereint, andalusische Küche, Kultur, aber auch Glanz und Glamour. Die südlichste Provinz Spaniens gibt sich selbstbewusst: Tanz und Musik sind ein fester Bestandteil der Kultur. Flamenco-Schulen haben einen großen Zulauf und gerade auch junge Leute fühlen sich vom traditionellen Stierkampf angezogen – Torero-Ausbildung inbegriffen. Die ehemalige Prominenten-Stadt Marbella ist in die Jahre gekommen. Promis kommen kaum mehr, dafür Neureiche – der Massentourismus hat Einzug gehalten. Er ist die Haupteinnahmequelle Andalusiens, einer Provinz, die trotzdem ihre Schattenseiten hat: eine hohe Arbeitslosenquote.


04:55 zdf@bauhaus (60 Min.) (HDTV, Dolby Surround) (VPS: 04:45)
Live-Musik mit Fehlfarben
Erstausstrahlung

Das geschichtsträchtige Bauhaus in Dessau ist gleichzeitig Bühne und Produktionsort für die Konzertreihe "zdf@bauhaus", präsentiert von Jo Schück. Diesmal zu Gast: Fehlfarben. "Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran": Den Text kennt fast jeder. Als Fehlfarben 1980 ihr längst zur Legende gewordenes Debüt veröffentlichten, verunsicherten sie als eine der ersten deutschsprachigen Punkrockbands das das Establishment. Aber damit nicht genug: Mit "Monarchie und Alltag" setzten Fehlfarben ungewollt den Startpunkt für eine ganz neue Musikbewegung, die wenig später kommerzialisiert und weichgespült als Neue Deutsche Welle mit ungeahnter Wucht über das Land rollen sollte. Der Rolling Stone hat "Monarchie und Alltag" später zu Recht als wichtigstes deutschsprachiges Album aller Zeiten eingestuft. Die Fehlfarben haben mit diesem Album nicht nur die deutsche, sondern auch die internationale Musikszene nachhaltig beeinflusst. Jetzt gehen Fehlfarben auf Tournee und spielen erstmals alle elf Songs von "Monarchie und Alltag" in einem Konzert! Das Bauhaus in Dessau ist ein würdiger Rahmen für diesen Event.


05:55 – 06:00 3satTextVision (5 Min.)

 

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Sonntag, 30. April 2017


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
06:00 Amerika von oben (45 Min.) (HDTV)
New Mexico
Film von: Toby Beach
(Erstsendung 10.12.2014)

Von oben sieht man New Mexico als einsames Gebiet voller Geheimnisse, ein Land mit riesigen Ebenen, Bergen, Wüsten und einem unendlich weiten Himmel. In Los Alamos wurde die erste Atombombe gebaut. Noch heute ist das staatliche Forschungszentrum militärisches Schutzgebiet. Nahe der Kleinstadt Roswell stürzte 1947 angeblich ein UFO ab – samt Außerirdischen. Eine Steilvorlage für Medien und Tourismusindustrie. Während die Metropole Albuquerque den Weg in die Zukunft weist, versuchen Filmemacher den Wilden Westen am Leben zu erhalten. Moderne mexikanisch-amerikanische Kultur blüht in einem Land, in dem einst spanische Missionare und Eroberer siedelten und das noch heute Ziel vieler lateinamerikanischer Einwanderer ist.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
06:45 Wilder Westen (45 Min.) (HDTV)
Gebirge
Folge 1 von 3
Film von: Johnny Moore
(Erstsendung 22.12.2015)

Der Wilde Westen. Die Vorstellung vom Leben in Nordamerika im 19. Jahrhundert ist hierzulande von Hollywood geprägt. Wie aber vollzog sich die Besiedelung tatsächlich vor über 150 Jahren? Die dreiteilige Dokumentation gibt mit mächtigen Bildern Aufschluss über die entbehrungsreichen Trecks nach Westen und über die ersten Versuche, sesshaft zu werden. Im ersten Teil geht es um die Überwindung der Gebirgsketten der Appalachen und der Rocky Mountains.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
07:30 Wilder Westen (45 Min.) (HDTV)
Great Plains
Folge 2 von 3
Film von: Naomi Bulcock
(Erstsendung 23.12.2015)

Die Great Plains, das unendlich weite Grasland in Nordamerika, waren das Land der Indianer und das Land der Büffel. Von den weißen Siedlern wurden die dort lebenden Büffel nahezu ausgerottet. Die weiten Flächen übernahmen nun die Rinder, die in riesigen Herden von den Ranches im Süden zu den Städten im Norden getrieben wurden. Dafür waren jene Männer zuständig, die zu einem Mythos der amerikanischen Geschichte wurden: die Cowboys.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
08:15 Wilder Westen (45 Min.) (HDTV)
Wüsten
Folge 3 von 3
Film von: John Shippey
(Erstsendung 23.12.2015)

Kaum eine Landschaft versinnbildlicht den Wilden Westen so markant wie die Sandsteinfelsen des Monument Valley. Um hier zu überleben, brauchen Menschen, Tiere und Pflanzen besondere Techniken. Hier lag die Heimat der Apachen und der Navajo. Sie konnten sich länger als alle anderen Indianerstämme gegen die Kavallerie-Einheiten der US-Army behaupten, da sich das Material der Weißen bei den extremen klimatischen Bedingungen als nahezu unbrauchbar erwies. Städtchen wie Tombstone lieferten die Kulisse von sagenumwitterten Geschichten, in denen heldenhafte Sheriffs und Marshalls Tausende Meilen entfernt von jeder Gerichtsbarkeit angesichts marodierender Räuberbanden das Gesetz selbst in die Hand nahmen.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
09:00 Winnetous Rückkehr (85 Min.)
Folge 1 von 2
Fernsehfilm Deutschland, 1997

Rollen und Darsteller:
Winnetou – Pierre Brice
Mary – Candice Daly
Spencer – Tobias Hoesl
John Mayotte – Pierre Semmler
Timmy Mayotte – Manuel Trautsch

Regie: Marijan Vajda
Drehbuch: Werner Waldhoff

Winnetou hat seinen vermeintlichen Todesschuss überlebt und wohnt seitdem still und zurückgezogen in einer Höhle im Gebirge. Doch bald ist es mit der Ruhe vorbei. In einer Sturmnacht sucht der skrupellose Skalp-Jäger Spencer mit Frau und Kind bei ihm Unterschlupf. Am Tag darauf folgt Winnetou ihrer Spur und beobachtet, wie Spencer mit zwei Kumpanen Jagd auf Indianer vom Stamm der Assiniboins macht. Gemeinsam mit dem redlichen Quäker John Mayotte nimmt Winnetou den Kampf gegen die Desperados auf. Zurück bleibt Marys kleiner Sohn. Kish-Kao-Ko, die Frau vom jungen Häuptling Tanka, nimmt den weißen Jungen in Pflege. Bei einem Versuch, das Kind zurückzuholen erschießt Spencer den alten Häuptling Tasha-Tunga. Als der junge Tanka ihn stellt, bietet ihm der feige Bandit seine Frau Mary im Tausch gegen sein eigenes Leben an.

In "Winnetous Rückkehr" übernimmt Pierre Brice nach mehr als 30 Jahren erneut die Rolle des tapferen Indianers.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
10:25 Winnetous Rückkehr (90 Min.)
Folge 2 von 2
Fernsehfilm Deutschland, 1997

Rollen und Darsteller:
Winnetou – Pierre Brice
Mary – Candice Daly
John Mayotte – Pierre Semmler
Timmy Mayotte – Manuel Trautsch
Hermann – Christoph Moosbrugger

Regie: Marijan Vajda
Drehbuch: Werner Waldhoff

Auf einem seiner Streifzüge durch die Berge findet Winnetou jenen alten Medizinmann, der ihm einst das Leben gerettet hat. Der alte Mann liegt im Sterben und hat noch einen letzten Wunsch. Winnetou soll sich weiter um den Stamm der Assiniboins kümmern, damit die Indianer in der neuen Welt der Weißen nicht vollständig untergehen. Winnetou verspricht es. Doch das gestaltet sich als fast unmöglich. Nur gemeinsam mit dem Quäker John Mayotte, dessen Sohn Timmy, dem zehnjährigen Indianerjungen "Kleiner Biber" und dem schwarzen Quäkerkutscher Balthasar kann er ein Blutvergießen zwischen den Assiniboins unter ihrem neuen Häuptling Wash-Ti, dem rücksichtslosen Holzbaron Robert De Will und den Siedlern verhindern. Dabei trifft er auch wieder auf Mary, die Frau des in die Flucht geschlagenen Spencer, die inzwischen mit ihrem kleinen Sohn bei den Siedlern lebt. Die beiden entdecken ihre Zuneigung zueinander.

Zweiter Teil von "Winnetous Rückkehr", in dem Pierre Brice nach mehr als 30 Jahren erneut die Rolle des tapferen Indianers übernimmt.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
11:55 Mein großer Freund Shane (110 Min.) (HDTV, mono)
(Shane)
Spielfilm USA, 1953

Rollen und Darsteller:
Shane – Alan Ladd
Marian Starrett – Jean Arthur
Joe Starrett – Van Heflin
Jack Wilson – Jack Palance
Joey – Brandon De Wilde

Regie: George Stevens

Großgrundbesitzer Ryker setzt kleine Farmer unter Druck, um ihr Land als Weide zu nutzen. Farmer Starrett bietet ihm die Stirn, aber nur mit dem Cowboy Shane kann er den Kampf gewinnen.

Cowboy Shane kommt auf seinem Weg zufällig bei der Farm von Joe Starrett vorbei und wird Zeuge, wie der Großgrundbesitzer Rufus Ryker und dessen Männer Starrett samt Familie einzuschüchtern versuchen, um ihr Land zu bekommen. Daraufhin lässt Shane sich darauf ein, für Joe Starrett zu arbeiten und ihm gegen Ryker zur Seite zu stehen. Besonders Joes Sohn Joey ist begeistert von Shane und freundet sich schnell mit ihm an. Gemeinsam stellen sich die Farmer gegen Ryker, so dass niemand allein attackiert werden kann. Um einen Vorteil zu erlangen, heuert Ryker den Killer Jack Wilson an. Als der erste Farmer erschossen wird, bekommen die anderen Angst und wollen fliehen, doch Joe überredet sie zusammenzuhalten. Ryker sieht ein, dass er Joe töten muss, um den Willen und Zusammenhalt der Farmer zu brechen. Er stellt ihm eine Falle, doch wird Shane von einem ehemaligen Mitglied von Rykers Bande gewarnt. Shane schlägt Joe k.o., um ihn davon abzuhalten, Ryker aufzusuchen. Shane reitet zum verabredeten Ort, wo es zum Showdown kommt. Glänzend inszenierter und ausgezeichnet gespielter Edelwestern, in dem Alan Ladd als stiller Kämpfer für Gerechtigkeit überzeugt.

Der Western "Mein großer Freund Shane" von Regisseur George Stevenson, mit den Stars Alan Ladd, Jack Palance und Van Heflin, ist ein ebenso spannender wie einfühlsamer Western, der durch die Freundschaft des Helden zu dem kleinen Farmersjungen einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf die harte Welt der Erwachsenen im Wilden Westen einführt. Die bekannte Geschichte der Kampfes einfacher Siedler für ihr Recht auf eigenes Land gegen Großgrundbesitzer, die mit Gewalt ein Vorrecht durchsetzen wollen, bekommt durch die differenzierte Charakterzeichnung Tiefe.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
13:45 Der Mann aus Alamo (80 Min.) (HDTV, 4:3, mono, UT)
(The Man from the Alamo)
Spielfilm USA, 1953

Rollen und Darsteller:
John Stroud – Glenn Ford
Beth Anders – Julie Adams
Jess Wade – Victor Jory
John Gage – Chill Wills

Regie: Budd Boetticher

Beim Kampf um Alamo 1836 soll ein texanischer Farmer Frauen und Kinder warnen, doch er kommt zu spät, alle sind tot. Als er erfährt, dass Gangster das Massaker verübt haben, nimmt er Rache.

Im Fort Alamo tobt der Krieg für die Freiheit, denn der neue mexikanische Diktator Santa Anna will das unabhängige Texas einnehmen. In aller Eile stellt General Sam Houston Truppen gegen ihn auf, unter ihnen ist auch der Texaner John Stroud. Stroud wird ausgelost, am Ox-Bow lebende Frauen und Kinder vor den näher rückenden mexikanischen Truppen zu warnen. Er verlässt seinen Posten an der Front und reitet zurück in seine Heimat, wo er schnell feststellen muss, dass er zu spät kommt und seine Familie ermordet wurde. Der Junge Carlos erzählt ihm, dass es sich bei den Mördern um eine amerikanische Bande handelt, die Seite an Seite mit den Mexikanern kämpft. Stroud reitet weiter, und als er im nächstgelegenen Dorf Franklin angelangt, erfährt er, dass alle Männer, die noch an der Missionsstation Alamo waren, bei einem Angriff ums Leben kamen. In Franklin denkt man nun, Stroud habe aus Feigheit seinen Posten an der Front verlassen. Keiner glaubt ihm, dass er tatsächlich mit dem Auftrag zurückgekehrt ist, die zu Hause gebliebenen Familien zu warnen. Da es niemanden mehr gibt, der beweisen kann, dass Stroud die Wahrheit sagt, muss er sich den Feinden im Kampf stellen – um seine Familie zu rächen und um den Dorfbewohnern wieder in die Augen blicken zu können. Gekonnt inszenierter Western, der mit spannenden Actionszenen, schönen Landschaftsaufnahmen und einem brillant agierenden Glenn Ford aufwartet.

Glenn Ford, der mit einer Zeit von 0,4 Sekunden neben John Wayne und James Arness als schnellster Schauspieler im "Revolverziehen" gilt, trat besonders in den 1940er – und 1950er-Jahren in vielen Western-Filmen ("Flucht nach Texas", "Go West, Young Lady") auf und spielte darin meist den mutigen Helden. "Der Richter von Colorado" ist einer der wenigen Western, in denen Ford als Bösewicht zu sehen ist – er spielt darin einen machtbesessenen Richter. Im Jahr 1978 wurde Glenn Ford, dessen Künstlername sich vom Namen des amerikanischen Dörfchens "Glenford", in dem er einen Großteil seiner Kindheit verbracht hat, ableitet, in die sogenannte "Western Hall of Fame" aufgenommen. Unvergessen bleibt Fords Zusammenspiel mit Rita Hayworth, mit der er fünf Mal vor der Kamera stand. Beide wurden durch den Klassiker "Gilda" (1946) zu einem beliebten Leinwandpaar. Budd Boetticher, der Regisseur von "Der Mann aus Alamo", ging als junger Mann nach Mexiko und ließ sich dort zum Matador ausbilden. Boetticher war ein bekannter Western-Regisseur, doch besonders große Erfolge feierte er mit "The Bullfighter And The Lady" - einem Film, der noch heute als einer der besten über den Stierkampf gilt, und für den Boetticher 1952 sogar für den Oscar nominiert wurde.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
15:05 Mit stahlharter Faust (85 Min.) (mono)
Spielfilm USA, 1955

Rollen und Darsteller:
Dempsey Rae – Kirk Douglas
Reed Bowman – Jeanne Crain
Idonee – Claire Trevor
Jeff Jimson – William Campbell
Strap Davis – Jay C. Flippen
Tess Cassidy – Myrna Hansen
Steve Miles – Richard Boone

Regie: King Vidor

Cowboy Dempsey liebt seine Unabhängigkeit, heuert aber als Verwalter auf einer Ranch an. Deren Besitzerin sorgt in der Gegend für Ärger durch ihre riesige Herde. Dempsey ist im Zwiespalt.

Dempsey Rae ist sehr auf Unabhängigkeit bedacht, aber er muss auch seinen Lebensunterhalt verdienen. Deshalb verdingt der Cowboy sich auf der Triangle-Ranch bei der ebenso schönen wie unerschrockenen Reed Bowman. Unerschrocken muss sie auch sein, denn ihre riesige Herde droht allen anderen Tieren das Gras wegzufressen. Damit zieht sie den Hass der kleinen Viehzüchter auf sich, angeführt vom alten Cassidy. Dempsey zögert zunächst und weiß nicht, auf welche Seite er sich schlagen soll. Die resolute Rancherin hat Eindruck auf ihn gemacht, nicht nur wegen ihres autonomen Auftretens, sondern auch mit der extravaganten Ausstattung ihres Anwesens, denn ein echtes Badezimmer hat der Cowboy in seinem Leben noch nicht gesehen. Als die Nachbarn beginnen, ihr "freies" Land mit Stacheldrahtzäunen vor der Herde Bowmans zu schützen, eskaliert der Konflikt: Reed Bowman setzt eine Bande von Banditen ein, die Cassidy und dessen Mitstreiter mit Gewalt gefügig machen soll. Der Streit verleidet Dempsey die Arbeit, er betrinkt sich und will die Stadt verlassen, wird aber von den Banditen zusammengeschlagen. Am Ende kündigt er der schönen Chefin die Loyalität und hilft den Leuten um Cassidy, das bedrohte Weideland einzuzäunen. In dem spannenden Western über das Ende einer Ära spielt Kirk Douglas einen Mann, der erkennen muss, dass Zäune und Grenzen das einst schier unendliche Land immer kleiner werden lassen.

"Mit stahlharter Faust" – der Originaltitel "Man without a Star" ist weit weniger martialisch – ist bereits ein Abgesang auf die Western-Romantik. 1955 gedreht, nimmt der Film mit seinen kritischen Untertönen zur Landnahme bereits das pessimistische Spätwestern-Genre vorweg. Im Westerngenre hat Hollywoodstar Kirk Douglas einen festen Platz gefunden. Hier ist er ein Cowboy, dem die Zivilisation und ihre Unsitten (Massentierhaltung und Profitgier) ein Graus sind. Er versucht, sich sein Wertesystem und seine Freiheit zu erhalten – in einem Land, dessen Grenzen erreicht sind und das aufgeteilt wurde. "Mit stahlharter Faust" thematisiert die Grenzen der Freiheit. Freiheit ist unter Einhaltung von Regeln möglich, die für alle gelten. Im Film beschädigt Bowmans Interpretation von "frei" das Wohl der anderen; der Landmarkt muss reguliert werden, damit nicht die Gier des einen die anderen in den Untergang reißt. Ein überaus modernes Szenario, das sich hier bietet, aber die philosophischen Fragen sind verpackt in einen mitreißenden und packenden Film, der auch ironisch ist und mehr als 60 Jahre nach seiner Entstehung immer noch bestens unterhält. Dazu tragen zahlreiche Außenaufnahmen, das solide Ensemble und die Präsenz des agilen Kirk Douglas bei, der hier auch singt und Banjo spielt. Regisseur King Vidor über seinen Star: "Kirk brachte eine aggressive Stärke in die Rolle ein. Es ist ziemlich schwierig, glaube ich, eine solche Kraft ( …) auszustrahlen, wenn man sie nicht der eigenen Persönlichkeit entzieht". Der Motion Picture Guide nannte "Mit stahlharter Faust" einen "intelligenten und oft atmosphärisch dichten Western über das Ende einer Ära." Kirk Douglas ist einer der wenigen heute noch lebenden Stars aus dem Hollywood der 1950er – und 1960er-Jahre. Am 9. Dezember 2016 wurde die Schauspiel-Legende 100 Jahre alt. Sein markantes Kinn mit dem Grübchen in der Mitte nannte die "Süddeutsche Zeitung" in einem nicht-kinematographischen Zusammenhang "Das berühmteste Kinn der Filmgeschichte" (Christian Endt: Das Kinn im Manne, Süddeutsche Zeitung vom 4. Februar 2016). Kirk Douglas wurde als Sohn armer jüdischer Einwanderer, die aus dem heutigen Weißrussland kamen, im US-Staat New York geboren. Er war ein fleißiger Student und ein guter Sportler. Bevor er 1941 der US-Marine beitrat, war er bereits in kleineren Rollen am Broadway aufgetreten. Nach dem Krieg nahm seine Filmkarriere Gestalt an. Er spielt in vielen Western, aber auch in so berühmten Filmen wie "Spartacus", "Wege zum Ruhm" und "Vincent van Gogh – Ein Leben in Leidenschaft". Laut "Internet Movie Database" ist Kirks eigener Lieblingsfilm der Spätwestern "Einsam sind die Tapferen". Kirk Douglas überlebte einen schweren Hubschrauber-Absturz und einen Schlaganfall. Er ist der Autor mehrerer Bücher, darunter einer Autobiografie. Sein Beruf führte ihn aus der Armut des Ghettos, das Kino machte ihn unsterblich. Kirk Douglas ist einer der größten Filmstars der Welt.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
16:30 El Perdido (105 Min.) (HDTV, mono, UT)
(The Last Sunset)
Spielfilm USA, 1961

Rollen und Darsteller:
Dana Stribling – Rock Hudson
Brendan O'Malley – Kirk Douglas
Belle Breckenridge – Dorothy Malone
John Breckenridge – Joseph Cotten
Missy Breckenridge – Carol Lynley

Regie: Robert Aldrich

John Breckenridge (Joseph cotten), alt, verbittert, dem Alkohol verfallen, will mit seiner Frau Belle (Dorothy Malone) und seiner Tochter nach Texas, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen. Dana Stribling (Rock Hudson) und Brandon O'Malley (Kirk Douglas) begleiten die Familie, allerdings verfolgt jeder eigene Ziele: Während O'Malley hofft, seine einstige Liebe Belle wiederzugewinnen, hat Stribling hat einen Haftbefehl für O'Malley in der Tasche. Der Haftbefehl gegen O'Malley kann nur in Texas vollstreckt werden, er hat den Tod von Striblings Schwester und deren Mann verschuldet. Unterwegs wird der Treck überfallen und Breckenridge ermordet. Belle verliebt sich in Stribling, was O'Malley natürlich nicht gerne sieht. Dennoch entsteht so etwas wie Freundschaft zwischen den beiden Männern, was Stribling von seinem Vorhaben aber nicht abbringen kann. Belle beschwört O'Malley nach Mexiko zu gehen. Aber der ist nicht bereit, vor Stribling davonzulaufen. So kommt es zu dem unausweichlichen Duell zwischen den beiden Männern.

Ein Western, der gleich mit mehreren Überraschungen aufwartet: Für Robert Aldrich, den Regisseur von Action-Filmen, die wenig zimperlich sind und unmissverständlich zur Sache kommen, ist dies ein geradezu lyrischer Western, mit einem Kirk Douglas, der eine zugleich romantische und pathologische Figur verkörpert. Ungewöhnlich ist die inzestuöse Beziehung zwischen einem Mörder und einem Teenager und schließlich ist auch der finale Schusswechsel eine unerwartete Variante des vertrautesten aller Western-Rituale.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
18:15 Die vier Söhne der Katie Elder (120 Min.) (HDTV, mono)
Spielfilm USA, 1965

Rollen und Darsteller:
John Elder – John Wayne
Tom Elder – Dean Martin
Bud Elder jr. Michael Anderson
Matt Elder – Earl Holliman
Mary Gordon – Martha Hyer
Ben Latta – Jeremy Slate
Morgan Hastings – James Gregory
Sheriff Billy Wilson – Paul Fix

Regie: Henry Hathaway

Am Grab der Mutter sehen sich die sehr unterschiedlichen Söhne eines amerikanischen Farmers wieder. Als sie erfahren, dass ihr Vater ermordet wurde, suchen sie nach dem Mörder.

Auf dem Weg nach Clearwater, wo auf dem Dorffriedhof gerade seine Mutter zu Grabe getragen wird, wird John Elder von Sheriff Billy Wilson überrascht. Der Sheriff rät ihm, den Ort wieder zu verlassen und informiert ihn darüber, wo er seine drei Brüder Tom, Matt und Bud wiedersehen kann. Und noch eine weitere Nachricht lässt der Sheriff ihm zukommen: dass sich nämlich die Elder-Ranch inzwischen im Besitz von Morgan Hastings befinde und Vater Elder Monate zuvor auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen sei. Die vier Brüder feiern Wiedersehen und beschließen, das Vermögen ihrer Mutter zu teilen. Erstaunt müssen sie jedoch erfahren, dass Katie Elder kein Bankkonto besessen und auch ihre eigene Beerdigung mit einem Pferd im Voraus bezahlt hat. Wo ist also das Geld vom Verkauf der Elder-Ranch? Die Söhne beschließen, Morgan Hastings in Augenschein zu nehmen. Hastings behauptet, Vater Elder habe seine Ranch verspielt und sei in betrunkenem Zustand erschossen worden. Doch die Brüder sind misstrauisch und entschlossen, den unbekannten Mörder ihres Vaters dingfest zu machen.

Der Edelwestern aus dem Jahr 1965 ist längst zum Klassiker avanciert. Hollywood-Routinier Henry Hathaway hat den Film aufwändig inszeniert und bis in die kleinste Rolle mit namhaften Darstellern besetzt. Während der anstrengenden Außenaufnahmen von "Die vier Söhne der Katie Elder" in Mexiko war John Wayne häufig auf die Hilfe eines Sauerstoffgerätes angewiesen. Er hatte gerade einen Krankenhaus-Aufenthalt hinter sich, bei dem ihm wegen seiner Krebserkrankung die ganze linke und ein Teil der rechten Lungenhälfte entfernt wurde. Auf einer Pressekonferenz sagte er dazu: "Man hat mir geraten, ich solle wegen meines Images der Öffentlichkeit meine Krebs-Operation verheimlichen. Ich glaube, es macht ein gutes Image, wenn John Wayne den Krebs schlägt." Waynes Kampf gegen den Krebs dauerte bis 1979.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
20:15 El Dorado (120 Min.) (HDTV, mono)
Spielfilm USA, 1966

Rollen und Darsteller:
Cole Thornton – John Wayne
Sheriff J.P. Harrah – Robert Mitchum
Mississippi – James Caan
Maudie – Charlene Holt
Joey MacDonald – Michele Carey
Bull – Arthur Hunnicut
Kevin MacDonald – R. G. Armstrong
Bart Jason – Edward Asner
Doktor Miller – Paul Fix

Regie: Howard Hawks

Ein Viehbaron engagiert einen alternden Revolverhelden, um lästige Konkurrenz aus dem Weg zu räumen. Dieser schlägt sich jedoch auf die Seite des versoffenen Sheriffs, eines alten Freundes.

Der in die Jahre gekommene Revolverheld Cole Thornton soll für den kaltschnäuzigen Viehzüchter Bart Jason die Siedler der Gegend einschüchtern. In El Dorado begegnet er seinem alten Freund J. P. Harrah, der jetzt Sheriff ist und Thornton von Jasons verbrecherischen Aktivitäten erzählt. Thornton kündigt seinen Job und landet auf der Abschussliste des korrupten Ranchers. Die Lage wird brenzlig, als eine Bande von Killern in El Dorado auftaucht. Die beiden alten Haudegen erhalten Unterstützung durch einen jungen Mann namens Mississippi, der sich als Virtuose im Umgang mit Messern erweist. Gemeinsam geht das ungewöhnliche Trio daran, den Ganoven die Hölle heiß zu machen. Westernklassiker von Regie-Legende Howard Hawks mit John Wayne, Robert Mitchum und James Caan.

Mit "Rio Bravo" (1958) und "Rio Lobo" (1970) gehört "El Dorado" zu Howard Hawks klassischer Western-Trilogie, die Handlungs – und Stilelemente des Genres kunstvoll perfektioniert. Der hervorragend inszenierte, fotografierte und gespielte Film zählt zu den schönsten Vertretern seines Genres und ist ein Genuss nicht nur für Westernfans.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
22:15 Fluss ohne Wiederkehr (90 Min.) (UT)
(River of No Return)
Spielfilm USA, 1954

Rollen und Darsteller:
Matt Calder – Robert Mitchum
Kay Weston – Marilyn Monroe
Harry Weston – Rory Calhoun
Mark Calder – Tommy Rettig
Dave Colby – Murvyn Vye

Regie: Otto Preminger

1875, Nordwesten der USA: Farmer und Matt Calder holt seinen 10-jährigen Sohn bei Saloon-Sängerin Kay ab, da die Mutter des Jungen gestorben ist. Doch es wird ein gefährliches Abenteuer. Vater und Sohn begegnen auf der Reise zur Calder-Farm Kay wieder, die zusammen mit dem Glücksspieler Harry Weston hilflos auf einem Floß treibt. Matt rettet die beiden, doch Harry dankt es ihm, indem er ihn niederschlägt und sein einziges Pferd stiehlt. Kay lässt er zurück, sodass sie sich Matt und seinem Sohn anschließt. Als ein Indianerangriff droht, bleibt den dreien daher nur eine Möglichkeit: Sie müssen sich abermals mit dem Floß auf den reißenden Fluss wagen.

Meisterregisseur Otto Preminger inszenierte mit "Fluss ohne Wiederkehr" einen der großen Westernklassiker. Für das Glamour-Studio Paramount war der mit Marilyn Monroe und Robert Mitchum starbesetzte Film eine Prestigeproduktion im damals noch neuen CinemaScope-Format. In den eindrucksvollen Szenen auf dem reißenden Fluss, die tatsächlich im Studio entstanden, gelang es Preminger und seinem Kameramann Joseph LaShelle, das Format in bislang nicht gesehener Weise einzusetzen. Hinter der Kamera jedoch flogen die Fetzen, da der als tyrannisch bekannte Regisseur kein gutes Haar an seiner Hauptdarstellerin ließ. So sagte Preminger später über sie: "Marilyn zu inszenieren ist wie mit Filmhund Lassie zu arbeiten, man muss jede Einstellung 14-mal wiederholen, bis sie endlich an der richtigen Stelle bellt." Den gehässigen Worten zum Trotz gelang es der damals 27-Jährigen, neben Robert Mitchum eine großartige Leistung vorzulegen – und das, obwohl sie sich während der aufwändigen Dreharbeiten ein Bein gebrochen hatte; einer der Gründe, warum in vielen Szenen des Films die Schauspielerin nur mit verdeckten Beinen zu sehen ist. Seit den 1950er-Jahren begeistert der Film unzählige Regisseure, darunter auch Herbert Achternbusch, der über seine Wiederbegegnung mit dem Klassiker während einer Western-Retrospektive schrieb: "Ich wechselte bei den nächsten Vorstellungen den Sitz, damit man den Blutfleck unterm Stuhl nicht auf mich bezog. So hatte mein Herz geblutet."


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
23:45 Die Geier warten schon (85 Min.) (HDTV, mono, UT)
(Showdown)
Spielfilm USA, 1972

Rollen und Darsteller:
Sheriff Chuck Jarvis – Rock Hudson
Billy Massey – Dean Martin
Kate – Susan Clark
Art Williams – Donald Moffat
P. J. Wilson – John Mcliam

Regie: George Seaton

Der ehemalige Farmer Chuck Jarvis (Rock Hudson) und seine selbstbewusste Gattin Kate (Susan Clark) leben in dem Städtchen Cumbres, wo Chuck das Amt des Sheriffs bekleidet. Nach einem Zugüberfall stellt sich heraus, dass Billy Massey (Dean Martin), ein ehemaliger Jugendfreund des Ehepaares, an dem Verbrechen beteiligt war und nun auf der Flucht ist. Chuck ist nun gefordert, sowohl als Gesetzeshüter als auch loyaler Freund. Unterstützt von einer Gruppe indianischer Fährtensucher nimmt Chuck die Verfolgung nach Billy auf. Zu dessen Überraschung ändert Billy aber den ursprünglichen Plan, nach Mexiko zu fliehen, und taucht stattdessen unvermittelt auf der Jarvis-Ranch auf, wo er sich vor seinen rachsüchtigen Komplizen in Sicherheit fühlt. Gemeinsam wird eine Strategie ersonnen, nach der Billy sich stellt und aussagt, er sei zu dem Raubüberfall gezwungen worden. Doch der zuständige Staatsanwalt denkt gar nicht an mildernde Umstände und will den Gangster nicht so davonkommen lassen. Als Chuck und Kate für einige Tage in Santa Fe Urlaub machen, nutzt er die Abwesenheit des Sheriffs, um das Urteil in eine Todesstrafe umzuwandeln, die möglichst schnell vollzogen werden soll. Der verzweifelte Billy sieht keine andere Möglichkeit, als abermals dem Gesetz untreu zu werden, und bricht aus dem Gefängnis aus. Chuck bleibt nichts anderes übrig, als sich erneut auf die Spur seines Kumpanen zu machen, der jetzt auch noch von einem Lynchmob aus der Stadt gejagt wird, dem sich seine ehemaligen Mittäter angeschlossen haben. Für den Sheriff bedeutet das einen schwereren Gewissenskonflikt: Soll er seiner Pflicht als Ordnungshüter nachgehen oder dem bedrohten Freund loyal zur Seite stehen?

Im Jahr 1973 war die Blütezeit des Western längst vorbei, als sich die beiden Hollywood-Legenden Rock Hudson und Dean Martin noch einmal in den Sattel schwangen, um unter der Regie von George Seaton einen lakonischen Abgesang auf das Genre zu zelebrieren. Zwar setzt der Film ganz auf die Präsenz seiner ikonenhaften Hauptdarsteller, besticht aber auch durch machtvolle Naturaufnahmen und einen ironischen Umgang mit dem Idealtypus des männlichen Revolverhelden, der hier in Gestalt zweier in die Jahre gekommener, des Schießens eher müde gewordener Veteranen auf altersmilde Art gebrochen wird.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
01:10 Der weite Ritt – Director's Cut (85 Min.) (HDTV, mono)
(The Hired Hand – Director's Cut)
Spielfilm USA, 1971

Rollen und Darsteller:
Harry Collings – Peter Fonda
Arch Harris – Warren Oates
Hannah Collings – Verna Bloom
Dan Griffin – Robert Pratt
McVey – Severn Darden
Mexikanerin – Rita Rogers

Regie: Peter Fonda

Harry gibt sein Cowboyleben auf und kehrt zu seiner Frau zurück. Nur langsam nähern die beiden sich an. Als Harry einem Freund beistehen muss, verlässt er seine Familie zum zweiten Mal.

Nachdem Harry Collings mit seinem Partner Arch sieben Jahre lang durch die Weiten des amerikanischen Westens gezogen ist, entschließt er sich, zu seiner Ehefrau Hannah zurückzukehren, die er damals samt ihrem gemeinsamen Kind verlassen hatte. Hannah ist nicht begeistert von Harrys Rückkehr, stellt aber ihn und Arch auf ihrer kleinen Farm als Arbeiter ein. Bald ist die gegenseitige Anziehungskraft zwischen Hannah und Harry wieder da, und die beiden wollen es ein zweites Mal miteinander versuchen. Arch will das Familienglück nicht stören und zieht allein weiter. Doch dann wird er von einem Mann, den er einst verwundet hatte, gefangengenommen und gefoltert. So muss Collings erneut Frau und Kind verlassen. Das Kino des New Hollywood schlug ab Ende der 1960er-Jahre auch im Western neue Töne an: Die Filme wurden realistischer, die Helden gebrochener. Peter Fondas Regiedebüt von 1971 zeigt den Westernhelden als zwiespältige Figur.

Zwei Jahre nachdem er in "Easy Rider" (1969) als Motorradrebell in die Filmgeschichte einging, gab Peter Fonda 1971 sein Regiedebüt. "Der weite Ritt" ist ein Gegenstück zum wilden Kultfilm der damaligen Protestbewegung, ein melancholischer Western, in dem Fonda den müden Cowboy spielt, der endlich ein Zuhause will. Wie andere Filme des New Hollywood durchbricht "Der weite Ritt" die Konventionen des Genre-Kinos. Statt Action bietet Fonda über weite Strecken hinweg den ruhigen Erzählduktus eines Kammerspiels. Sein Abgesang auf den Western und den Westen ist ein historisches Porträt, aber auch eine kritische Reflexion über den Verlust moralischer Werte im Vietnamkrieg. Die atmosphärischen Bilder gestaltete Kameramann Vilmos Zsigmond.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
02:35 El Dorado (120 Min.) (HDTV, mono)
Spielfilm USA, 1966

Rollen und Darsteller:
Cole Thornton – John Wayne
Sheriff J.P. Harrah – Robert Mitchum
Mississippi – James Caan
Maudie – Charlene Holt
Joey MacDonald – Michele Carey
Bull – Arthur Hunnicut
Kevin MacDonald – R. G. Armstrong
Bart Jason – Edward Asner
Doktor Miller – Paul Fix

Regie: Howard Hawks

Ein Viehbaron engagiert einen alternden Revolverhelden, um lästige Konkurrenz aus dem Weg zu räumen. Dieser schlägt sich jedoch auf die Seite des versoffenen Sheriffs, eines alten Freundes.

Der in die Jahre gekommene Revolverheld Cole Thornton soll für den kaltschnäuzigen Viehzüchter Bart Jason die Siedler der Gegend einschüchtern. In El Dorado begegnet er seinem alten Freund J. P. Harrah, der jetzt Sheriff ist und Thornton von Jasons verbrecherischen Aktivitäten erzählt. Thornton kündigt seinen Job und landet auf der Abschussliste des korrupten Ranchers. Die Lage wird brenzlig, als eine Bande von Killern in El Dorado auftaucht. Die beiden alten Haudegen erhalten Unterstützung durch einen jungen Mann namens Mississippi, der sich als Virtuose im Umgang mit Messern erweist. Gemeinsam geht das ungewöhnliche Trio daran, den Ganoven die Hölle heiß zu machen. Westernklassiker von Regie-Legende Howard Hawks mit John Wayne, Robert Mitchum und James Caan.

Mit "Rio Bravo" (1958) und "Rio Lobo" (1970) gehört "El Dorado" zu Howard Hawks klassischer Western-Trilogie, die Handlungs – und Stilelemente des Genres kunstvoll perfektioniert. Der hervorragend inszenierte, fotografierte und gespielte Film zählt zu den schönsten Vertretern seines Genres und ist ein Genuss nicht nur für Westernfans.


Wilde Western – Ein Thementag in 3sat
04:35 Die vier Söhne der Katie Elder (120 Min.) (HDTV, mono)
Spielfilm USA, 1965

Rollen und Darsteller:
John Elder – John Wayne
Tom Elder – Dean Martin
Bud Elder jr. Michael Anderson
Matt Elder – Earl Holliman
Mary Gordon – Martha Hyer
Ben Latta – Jeremy Slate
Morgan Hastings – James Gregory
Sheriff Billy Wilson – Paul Fix

Regie: Henry Hathaway

Am Grab der Mutter sehen sich die sehr unterschiedlichen Söhne eines amerikanischen Farmers wieder. Als sie erfahren, dass ihr Vater ermordet wurde, suchen sie nach dem Mörder.

Auf dem Weg nach Clearwater, wo auf dem Dorffriedhof gerade seine Mutter zu Grabe getragen wird, wird John Elder von Sheriff Billy Wilson überrascht. Der Sheriff rät ihm, den Ort wieder zu verlassen und informiert ihn darüber, wo er seine drei Brüder Tom, Matt und Bud wiedersehen kann. Und noch eine weitere Nachricht lässt der Sheriff ihm zukommen: dass sich nämlich die Elder-Ranch inzwischen im Besitz von Morgan Hastings befinde und Vater Elder Monate zuvor auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen sei. Die vier Brüder feiern Wiedersehen und beschließen, das Vermögen ihrer Mutter zu teilen. Erstaunt müssen sie jedoch erfahren, dass Katie Elder kein Bankkonto besessen und auch ihre eigene Beerdigung mit einem Pferd im Voraus bezahlt hat. Wo ist also das Geld vom Verkauf der Elder-Ranch? Die Söhne beschließen, Morgan Hastings in Augenschein zu nehmen. Hastings behauptet, Vater Elder habe seine Ranch verspielt und sei in betrunkenem Zustand erschossen worden. Doch die Brüder sind misstrauisch und entschlossen, den unbekannten Mörder ihres Vaters dingfest zu machen.

Der Edelwestern aus dem Jahr 1965 ist längst zum Klassiker avanciert. Hollywood-Routinier Henry Hathaway hat den Film aufwändig inszeniert und bis in die kleinste Rolle mit namhaften Darstellern besetzt. Während der anstrengenden Außenaufnahmen von "Die vier Söhne der Katie Elder" in Mexiko war John Wayne häufig auf die Hilfe eines Sauerstoffgerätes angewiesen. Er hatte gerade einen Krankenhaus-Aufenthalt hinter sich, bei dem ihm wegen seiner Krebserkrankung die ganze linke und ein Teil der rechten Lungenhälfte entfernt wurde. Auf einer Pressekonferenz sagte er dazu: "Man hat mir geraten, ich solle wegen meines Images der Öffentlichkeit meine Krebs-Operation verheimlichen. Ich glaube, es macht ein gutes Image, wenn John Wayne den Krebs schlägt." Waynes Kampf gegen den Krebs dauerte bis 1979.


06:35 – 06:40 3satTextVision (5 Min.)

 

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Montag, 01. Mai 2017


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
06:40 B. B. King: Live at Montreux 1993 (30 Min.) (HDTV)
Auditorium Stravinski, Montreux, Schweiz, 1993

Regie: Gavin Taylor

Am 14. Mai 2015 stirbt der Gitarrist und Sänger B.B. King mit 89 Jahren in Las Vegas. Für den "Rolling Stone" war er der fünftbeste Gitarrist aller Zeiten, für viele Bluesfans die Nummer 1. 1925 als Riley B. King in Berclair, Mississippi geboren, singt er als Jugendlicher im Gospelchor und macht beim Hören der Schellackplatten seiner Tante Bekanntschaft mit Blues und Jazz. T-Bone Walker, Charlie Christian und Django Reinhardt werden seine Vorbilder. 1949 tritt B.B. King zum ersten Mal im Radio auf, erhält 1950 seinen ersten Plattenvertrag und landet 1951 mit dem "3 o'Clock Blues" seinen ersten Hit in den Rhythm & Blues Charts. Als der Rock 'n' Roll der 1950er-Jahre und der Folk-Boom der 1960er-Jahre den Blues in den Hintergrund drängen, bleibt sich B.B. King treu und tritt unbeirrt mit seiner 13-köpfigen Band auf. Doch sein neuer Manager Sidney Seidenberg will B.B. King einem breiterem Publikum bekannt machen. B.B. King tritt nun auf Rockfestivals auf, landet 1969 mit "The Thrill Is Gone" auf Platz 15 in den US-Popcharts und spielt neben Ike & Tina Turner bei der US-Tournee der Rolling Stones im Vorprogramm. B.B. King wird zum Popstar des Blues, tritt als erster Bluesmusiker in der Ed Sullivan TV-Show auf, unternimmt regelmäßig ausgedehnte Tourneen und arbeitet später mit Eric Clapton und U2 zusammen. Sein Markenzeichen ist seine Gibson-Gitarre, der er den Namen "Lucille" gibt, nachdem er 1949 seine Gitarre gerade noch vor einem Brand in einem Musikclub retten kann. Der Grund für den Brand war der Streit zweier Männer um eine Frau mit Namen Lucille. "Abgesehen von richtigem Sex mit einer richtigen Frau gibt es nichts, was mir solch eine innere Ruhe gibt wie Lucille," sagt er später einmal während eines Interviews. Wenige Tage nach B.B. Kings Tod kommt der Verdacht auf, er sei vergiftet worden. Doch im Juli 2015 stellt die Gerichtsmedizin im US-Staat Nevada fest, dass B.B. King an den Folgen seiner Alzheimererkrankung im Zusammenhang mit Diabetes, Herzinsuffizienz und Bluthochdruck verstorben ist.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
07:10 Eric Clapton: Live in San Diego (60 Min.) (HDTV)
iPayOne Center, San Diego, USA, 2007

Am 15. März 2007 tritt Eric Clapton mit JJ Cale, Robert Cray und vielen anderen musikalischen Gästen in San Diego auf. Es ist Claptons 13. Livealbum, das 2016 als CD veröffentlicht wird. 3sat zeigt die Höhepunkte des Konzerts, über das Clapton in Bezug auf die Mitwirkung von JJ Cale sagt: "Das ist die Verwirklichung dessen, was ich mir immer gewünscht habe: Mit dem Mann auf der Bühne zu stehen, dessen Musik mich inspiriert, so lange ich denken kann."


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
08:10 George Fest: A Night to Celebrate the Music of George Harrison (45 Min.) (HDTV)
Fonda Theatre, Los Angeles, USA, 2014

Am 28. September 2014 treffen sich viele Prominente auf Einladung von Dhani Harrison im Fonda Theatre in Los Angeles, um die Musik des 2001 verstorbenen George Harrison zu würdigen. Ein weiterer Anlass für das Festkonzert ist die Veröffentlichung von George Harrisons Solo-Alben "The Apple Years 1968 – 1975". Auf der Bühne stehen unter anderen Brian Wilson, Norah Jones, Brandon Flowers, Ben Harper, Dhani Harrison und Moderator Conan O'Brien.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
08:55 Dire Straits: Alchemy Live (75 Min.) (4:3)
Hammersmith Odeon London, Großbritannien, 1983

Regie: Peter Sinclair

"Alchemy Live", das erste live aufgenommene Album der Dire Straits, ist ein Meilenstein der Popmusik. Aufgezeichnet wird es am 22. und 23. Juli 1983 im Anschluss an die "Love Over Gold Tour". Im November 1982 reisen die Dire Straits durch Europa, Australien, Neuseeland und Japan. Aber alle Konzertmitschnitte misslingen, die Band entschließt sich, zwei zusätzliche Konzerte im Londoner Hammersmith Odeon zu geben und schreibt Musikgeschichte. Gitarrist, Sänger und Komponist Mark Knopfler ist inzwischen alleiniger Produzent und macht mit diesem Konzert aus den Dire Straits ein Megaevent, das weltweit große Stadien füllen wird. Finanzielle Schieflagen, wie es die Übersetzung von "in dire straits" erklärt, wird es nicht mehr geben. Für "Alchemy Live" und die "Love Over Gold Tour", hat Mark Knopfler die Band erneuert. Sein Bruder David wird durch den Gitarristen Hal Lindes ersetzt, Terry Williams trommelt jetzt an Stelle von Pick Withers und Keyboarder Alan Clark wird als festes Mitglied aufgenommen. Nie haben die Dire Straits den Megahit "Sultans of Swing" besser gespielt als an diesen zwei Juliabenden in London, nie waren die Songs wie "Once Upon a Time" oder das epische "Telegraph Road" geheimnisvoller und betörender zu erleben als damals.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
10:10 Aerosmith: Rocks Donington (55 Min.) (HDTV)
Download Festival, Castle Donington, Großbritannien, 2014

Regie: Dick Carruthers, Jeff Claire

Am 15. Juni 2014 rocken Aerosmith England. Im Rahmen ihrer Europatour spielen sie als Headliner des dreitägigen Download Festivals und begeistern das Publikum mit ihren großen Hits. Gitarrist Joe Perry: "Gegen Ende unserer Tour spielten wir in Donington. Das Wetter war ordentlich, das richtige Publikum war am richtigen Platz und wir waren gut aufeinander eingespielt. Es war eine besondere Show." Schwarzmarkt-Tickets kosten über 600 Euro. Seit 45 Jahren im Geschäft, sind Aerosmith neben den Rolling Stones die letzten Rock-Dinosaurier. Ihre Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame und Hits wie "Dream On" oder "I Don't Want to Miss a Thing" haben sie unsterblich gemacht, obwohl der nachgesagte exzessive Drogenkonsum von Sänger Steven Tyler und Gitarrist Joe Perry, den sogenannten "Toxic Twins", immer Gefahr bedeutet. "Ich setze mich mindestens vier Stunden am Tag hin und denke über neue Songs nach", verriet Steven Tyler unlängst der "Bild"-Zeitung. "Da ist nichts Glamouröses dran. Wenn die Scheinwerfer aus sind, hat der Rockstar Pause. Dann sitze ich nach dem Songschreiben am liebsten mit Freunden auf der Terrasse und rede Unsinn. Also ganz normal." Angesprochen auf seine Vorbilder räumt Tyler ein: "Ich bin ein klassischer Abgucker! Was Erfolg hat, wird uns täglich von den Medien vorexerziert. Das habe ich schon als kleiner Junge begriffen. Ich habe die Körpersprache berühmter Leadsänger im TV studiert, bis ich jeden Ausraster vor dem Spiegel perfekt drauf hatte. Das ziehe ich bis heute durch. Aerosmith sind ein Ballett, ich bin die Ballerina. Und ich mache weiter, bis ich umfalle, denn ich bin mit der Bühne verheiratet."


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
11:05 Kiss: Rocks Vegas (60 Min.) (HDTV)
Hard Rock Hotel, Las Vegas, USA, 2014

Im November 2014 spielen Kiss neun Konzerte im "Hard Rock Hotel" in Las Vegas. Kiss sind im Rahmen ihres 40. Geburtstags auf Welttournee, die im Juni 2014 beginnt und im Oktober 2015 endet. Im Mai 2016 läuft der Konzertfilm in den Kinos und zeigt Kiss in der 4000 Fans fassenden "The Joint Showhall" im Inneren des Hotels in Topform. Mit dabei sind die Gründungsmitglieder Bassist Gene Simmons und Gitarrist Paul Stanley, beide über 60 und topfit.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
12:05 Ed Sheeran: Live at Wembley Stadium (60 Min.) (HDTV)
Wembley Stadium, London, Großbritannien, 2015

Im Juli 2015 spielt Ed Sheeran im Rahmen seiner "x Tour" vor über 240 000 Fans im Londoner Wembley Stadium. Er ist der erste Solo-Künstler, der Wembley an drei Abenden in Folge füllt. "Ich bin stolz auf ihn", sagt Sir Elton John, der als Überraschungsgast mit Ed den Hit "Don't Go Breaking my Heart" interpretiert und mit Respekt über Eds Show sagt: "Große Hallen habe ich solo mit dem Klavier gespielt, aber für Wembley brauchte ich eine Band."


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
13:05 The Alan Parsons Symphonic Project: Live in Colombia (60 Min.) (HDTV) Parque Pies Descalzos, Medellin, Kolumbien, 2013

Im August 2013 präsentiert Alan Parsons seine großen Hits Open Air mit seiner Tour-Band und dem Medellín Philharmonic Orchestra: die perfekte Verschmelzung von Synthie-Sound und Orchesterklang. Als Tontechniker des Pink-Floyd-Jahrhundertalbums "The Dark Side of the Moon" beginnt die Karriere von Alan Parsons. Als Produzent und Komponist großer Popsongs wie "Eye in the Sky" steht er auf einer Stufe mit Sir Paul McCartney, Brian Wilson und Jeff Lynne.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
14:05 Coldplay: Ghost Stories (55 Min.) (HDTV)
Ghost Stories Arena, Los Angeles, USA, 2014

Regie: Paul Dugdale

Mit ihrem sechsten Studioalbum markiert die britische Band Coldplay einen radikalen Stilwechsel. Im Mai 2014 zeichnen sie drei Konzerte in einem dafür gebauten Studio in Los Angeles auf. Nach den luxuriösen Pop-Hymnen des vorangegangenen Albums, mit denen die Band eine triumphale Welttournee absolviert, ziehen sich Coldplay ab Ende 2012 für ein Jahr nach London zurück. "Ghost Stories" soll ein zurückgenommenes, akustisches Album werden. Schlagzeuger Will Champion sagt dazu: "Das kann wirklich gut werden. Wir werden sehr vorsichtig sein, um nicht pompös und überladen zu klingen. Es ist ein Neustart, eine Neuorientierung." Die Singleauskopplung "A Sky Full of Stars" vom neuen Album beweist, dass Coldplay auf dem richtigen Weg ist: In 86 Ländern schafft es die Band im Mai 2014 auf Platz eins der iTunes-Charts. Bereits im März 2014 hat die Band unter großer Geheimhaltung drei Konzerte in einem extra dafür gebauten Studio in Los Angeles aufgezeichnet. Regisseur Paul Dugdale stellt die Band in die Mitte des Raums, umgeben von 800 Zuschauern, und inszeniert einen Konzertfilm zwischen Traum und Wirklichkeit. Alles bewegt sich um 360 Grad, Videoprojektionen und Lichtinstallationen unterstützen den noch nie da gewesenen Ansatz einer Konzertaufzeichnung, die eher an einen Film erinnert als an ein gängiges Konzert.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
15:00 Jeff Lynne's ELO: Hyde Park 2014 (60 Min.) (HDTV)
Hyde Park, London, Großbritannien, 2014

Regie: Janet Fraser Crook

Nach 28 Jahren steht Jeff Lynne am 14. September 2014 wieder live auf einer Bühne. Mit seinem Electric Light Orchestra begeistert er das Publikum im Londoner Hyde Park mit seinen großen Hits. "Ich bin schon lange nicht mehr live aufgetreten und weiß, dass sich viele Fans einen Auftritt wünschen", sagt Jeff Lynne, der im Dezember 2015 68 Jahre alt wird. 50 000 Fans bereiten dem britischen Komponisten, Sänger und Gitarristen ein triumphales Comeback. Fast ein wenig schüchtern, fast ungläubig, steht Jeff Lynne mit Vollbart, Sonnenbrille und prächtigem Lockenkopf auf der gigantischen Bühne, die im Hintergrund immer wieder vom weltbekannten Raumschifflogo dominiert wird, dessen Vorlage der bunte Lautsprecher einer Wurlitzer Jukebox ist. In 15 Minuten verkaufen sich die Eintrittskarten zu diesem Konzert, das auf eine Idee des BBC DJs Chris Evans zurückgeht: Er fragt seine Zuhörer nach einem Wohltätigkeitskonzert von Jeff Lynne, ob sie ELO wieder live sehen wollten und die Reaktionen sind überwältigend. 1970 gründet Jeff Lynne das Electric Light Orchestra, das mit einer Mischung aus Klassik und Rock dort weitermachen will, wo die Beatles mit "I Am the Walrus" aufgehört haben. Dieser großen Ansage folgen über ein Jahrzehnt lang große Melodien im üppigen, orchestralen Sound. ELO bestimmen den Sound der 1970er Jahre und landen 1980 mit "Xanadu", gesungen von Olivia Newton-John, einen weiteren Welthit, der bis heute in den Radios gespielt wird. 1987 beendet Jeff Lynne das Kapitel ELO. Er ist froh, nicht mehr auf Tournee gehen zu müssen, und sagt: "Damals war es mörderisch, die Celli und die Violinen einigermaßen einzurichten. Es klang nie so wie wir es wollten." Jeff Lynne zieht sich wieder in sein geliebtes Studio zurück und lässt sich 1988 auf die Gründung einer Supergroup ein: Zusammen mit George Harrison, Roy Orbison, Tom Petty und Bob Dylan gründet er die Travelling Wilburys. 2001 missglückt ein ELO-Comeback und Jeff Lynne scheint in Vergessenheit zu geraten. Doch Lynnes keyboardlastiger Kompositionsstil erfährt durch Coldplay und Daft Punk eine Renaissance. 2012 erreicht er mit zwei ELO-Alben und einem Solo-Werk die Top 10 in Großbritannien und willigt schließlich ein, wieder live mit ELO auf der Bühne zu stehen. "Es fühlte sich bei den ersten Proben an, als ob ich ein Paar alte Stiefel angezogen hätte, aber bald fühlte es sich an wie ein Paar bequemer Schlappen," freut sich Jeff Lynne über das gelungene Comeback mit den großen Hits wie "Evil Woman", "Livin' Thing", "Turn to Stone", "Telephone Line" und natürlich "Mr. Blue Sky". Eine Welttournee schließt Jeff Lynne nicht aus: "Sag' niemals nie, aber es wäre schön, wenn man einen Weg finden würde es zu tun, aber ohne irgendwo hingehen zu müssen."


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
16:00 Phil Collins: Live in Paris (75 Min.) (HDTV, 4:3)
Palais de Omnisports de Paris-Bercy, Frankreich, 1997

Am 8. und 9. Dezember 1997 begeistert Phil Collins seine Fans am Ufer der Seine im Pariser Palais Omnisports im Rahmen seiner "Dance Into the Light Tour" mit einem legendären Konzert. Der Abschied von Genesis liegt ein Jahr zurück. Mit neuem Album und einer neuen Bühnenidee erobert Phil Collins die Konzertsäle: Er spielt auf einer runden Bühne, die einem Musikdampfer nachempfunden ist, und spielt die großen Hits wie "Easy Lover" und "Separate Lives".


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
17:15 Peter Maffay & Band: Niemals war es besser (75 Min.) (HDTV)
Olympiahalle München, Deutschland, 2015

Regie: Hannes Rossacher

Am 17. Januar 2014 erscheint Peter Maffays 35. Studioalbum. Der harte Deutschrock erreicht Platz 1 der Hitparade und die "Niemals war es besser – Tour" sorgt für ausverkaufte Hallen. "Es ist teilweise echt heftig, es ist Rock'n'Roll", sagt Peter Maffay, der damit mühelos zum deutschen Bruce Springsteen avanciert. Kraftvoll füllt seine Stimme auch nach über 40 Bühnenjahren jede Arena. Am 30. Januar 2015 gastiert die Show in München. Peter Maffay präsentiert auf der 30 Meter langen, ringförmig angelegten Bühne in der Olympiahalle eine gelungene Mischung aus seinen neuen Songs, den alten Hits und gelungenen Coversongs aus seiner Jugendzeit, begeistert gefeiert von den 10 000 Zuschauern. Begleitet wird Peter Maffay von seiner Band mit den Gitarristen Carl Carlton und Peter Keller, dem Schlagzeuger Bertram Engel, Bassist Ken Taylor, dem Multiinstrumentalisten Pascal Kravetz und Everette Harp am Saxophon. "Schon nach den ersten Konzerten war mir und auch der Band klar: Niemals war es besser!", sagt Peter Maffay, für den die "unvergleichliche Stimmung in den Hallen, die begeisterten Fans und die erstklassige Band die Tour zu etwas Einzigartigem haben werden lassen."


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
18:30 Niedeckens BAP: Live im Heimathafen (60 Min.) (HDTV)
Heimathafen Neukölln, Berlin, Deutschland, 2016

Im Juni 1976 treffen sich ein paar Jungs aus der Kölner Südstadt zum Musikmachen. Was als Coverband mit Songs der Stones und der Kinks beginnt, wird später zum deutschlandweiten Erfolg. Es sind die selbstgetexteten kölschen Lieder von Sänger Wolfgang Niedecken, mit denen die noch namenlose Band in Köln von sich reden macht. Die Chance für einen ersten Auftritt bietet 1977 eine Protestveranstaltung gegen den Bau der geplanten Stadtautobahn.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
19:30 Bruce Springsteen: Thrill Hill Vault – The River Tour (45 Min.) (HDTV, 4:3)
Arizona State University, Tempe, USA, 1980

Am 5. November 1980 spielt Bruce Springsteen im Rahmen seiner "River Tour" in Tempe. Nur vier Kameras filmen das Konzert, das als eines der besten Springsteen-Konzerte überhaupt gilt. Im Oktober 1980 veröffentlicht Bruce Springsteen mit "The River" sein fünftes Album, mit dem er in Deutschland den Durchbruch schafft. Die anschließende Tour beginnt in Michigan, macht einen Abstecher nach Europa und endet im September 1981 in Cincinatti.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
20:15 Bruce Springsteen & Friends: A MusiCares Tribute (60 Min.) (HDTV)
Los Angeles Convention Center, USA, 2013

Regie: Leon Knoles

2013 ehrt die National Academy of Recording Arts and Sciences Bruce Springsteen für sein künstlerisches Schaffen und sein soziales Engagement mit dem "MusiCares of the Year"-Award. 3sat präsentiert die Höhepunkte des Konzerts mit den Songs von Bruce Springsteen, interpretiert von Stars wie Elton John, Sting, Patti Smith und dem "Boss" persönlich, der die Show mit "Death to My Hometown" und "Born to Run" grandios beschließt. Eröffnet wird das Konzert mit dem Song "Because the Night", gesungen von Patti Smith. Bruce war 1977 mit dem Song bei der Aufnahme im Studio nicht zufrieden und Patti Smith, die im Studio nebenan arbeitete, nahm sich des Songs an und machte ihn zum Hit. Die britische Folk-Rock-Band Mumford & Sons interpretiert danach "I'm on Fire", gefolgt von Countrystar Kenny Chesney mit "One Step Up" und Elton John, der sich "Streets of Philadelphia" ausgesucht hat. Bevor dann der "Boss" auf die Bühne kommt, präsentiert Sting seine soulige Version von "Lonesome Day" und Neil Young entfesselt mit "Born in the USA" ein Klanggewitter.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
21:15 Queen: Rock Montreal (70 Min.) (HDTV) (VPS: 21:10)
Montreal Forum, Montreal, Quebec, Kanada, 1981

Im November 1981 dreht Regisseur Saul Swimmer während zweier Queen-Konzerte vor über 36 000 Fans in Montreal den legendären Film "Queen – We Will Rock You", der 1983 Premiere feiert. Die Konzerte werden nur für die Verfilmung angesetzt. Es sind die letzten Auftritte in der Vierer-Besetzung ohne zusätzlichen Keyboarder. Zum ersten Mal spielen Queen ihre neue Single "Under Pressure", die 1981 gerade die Spitze der britischen Charts belegt.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
22:25 The Rolling Stones: Havana Moon (110 Min.) (HDTV) (VPS: 22:20)
Coliseo de la Ciudad Deportiva, Havanna, Kuba, 2016

Am Karfreitag 2016 schreiben die Rolling Stones Musikgeschichte: Vor 450 000 Fans spielen die Musiker bei Vollmond und freiem Eintritt in Havanna als Zeichen der kulturellen Öffnung. "Es gibt die Sonne, den Mond, Sterne – und es gibt die Rolling Stones. Es war etwas Besonderes zu sehen, wie Kuba die Möglichkeit bekam, abzurocken", sagt Keith Richards. Mick Jagger meint: "Die Kuba-Show war großartig. Ein Riesenmeer an Leuten, so weit das Auge reichte."


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
00:15 U2: iNNOCENCE + eXPERIENCE – Live in Paris (145 Min.) (HDTV) (VPS: 00:05)
AccorHotels Arena, Paris, Frankreich, 2015

Nach den Terroranschlägen in Paris am 13. November 2015 sagen U2 die Konzerte am 14. und 15. November ab und kehren drei Wochen später zurück, um ein Zeichen gegen den Terror zu setzen. Die "Daily News" schreibt: "Das wird niemanden überraschen: Die Band aus Dublin, entstanden im Schmelztiegel der Gewalt in Irland, die lange gegen Armut und Ungerechtigkeit gekämpft hat, stellt sich nun dem Terrorismus."


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
02:40 Depeche Mode: Live in Berlin (75 Min.) (HDTV) (VPS: 02:30)
O2 World, Berlin, Deutschland, 2013

Regie: Anton Corbijn

Im November 2013 präsentieren Depeche Mode die Songs ihres 13. Studioalbums "Delta Machine" und natürlich ihre großen Hits an zwei Abenden in der ausverkauften Berliner O2-World-Arena. In eng geschnittenen Glitzerwesten zeigen sich die beiden Kreativköpfe Dave Gahan und Martin Gore als sehnige "Fiftysomethings", die sichtlich Spaß daran haben, ihre eingeschworene Fangemeinde zu immer neuen Jubelstürmen zu bewegen. Während Martin Gore gewohnt bescheiden im Hintergrund wirkt, gibt Dave Gahan lust – und kunstvoll den expressiven Entertainer.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
03:55 Mötley Crüe: The End – The Final Tour (65 Min.) (HDTV) (VPS: 03:45)
Los Angeles Staples Centre, USA, 2015

Am 31. Dezember 2015 beendet die amerikanische Heavy-Metal-Glam-Rock-Band Mötley Crüe ihre 35-jährige Karriere mit einem Konzert vor 18 000 Fans in L. A., der Heimat der "Bad Boys of Rock". Nachdem die Band im Januar 2014 das Ende in einer Pressekonferenz verkündet, beginnt in den USA am 2. Juli 2014 die Abschiedstournee, und der "Kunterbunte Haufen" alias Mötley Crüe begeistert weltweit Fans in Japan, Australien, Europa und Südamerika in 164 Konzerten.


Pop around the Clock – Ein Thementag in 3sat
05:00 – 06:00 Def Leppard: And there will be a next time (60 Min.) (HDTV) (VPS: 04:50)
DTE Energy Music Theatre, Detroit, USA, 2016

Am 17. Juli 2015 spielen Def Leppard in Detroit: Sänger Joe Elliott, die Gitarristen Vivian Campbell und Phil Collen, Bassist Rick Savage und Drummer Rick Allen präsentieren ihre großen Hits. Gegründet 1977 in England, schaffen Def Leppard 1983 mit dem Studioalbum "Pyromania" den internationalen Durchbruch und erhalten für den zehnfachen Platinverkauf des Albums in den USA den Diamond Award. Ihr viertes Album "Hysteria" (1987) übertrifft diesen Erfolg.
 

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Dienstag, 02. Mai 2017


06:00 Wilder Westen (45 Min.) (HDTV)
Gebirge
Folge 1 von 3
Film von: Johnny Moore
(Erstsendung 22.12.2015)

Der Wilde Westen. Die Vorstellung vom Leben in Nordamerika im 19. Jahrhundert ist hierzulande von Hollywood geprägt. Wie aber vollzog sich die Besiedelung tatsächlich vor über 150 Jahren? Die dreiteilige Dokumentation gibt mit mächtigen Bildern Aufschluss über die entbehrungsreichen Trecks nach Westen und über die ersten Versuche, sesshaft zu werden. Im ersten Teil geht es um die Überwindung der Gebirgsketten der Appalachen und der Rocky Mountains.


06:45 Wilder Westen (45 Min.) (HDTV)
Great Plains
Folge 2 von 3
Film von: Naomi Bulcock
(Erstsendung 23.12.2015)

Die Great Plains, das unendlich weite Grasland in Nordamerika, waren das Land der Indianer und das Land der Büffel. Von den weißen Siedlern wurden die dort lebenden Büffel nahezu ausgerottet. Die weiten Flächen übernahmen nun die Rinder, die in riesigen Herden von den Ranches im Süden zu den Städten im Norden getrieben wurden. Dafür waren jene Männer zuständig, die zu einem Mythos der amerikanischen Geschichte wurden: die Cowboys.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Wilder Westen (45 Min.) (HDTV)
Wüsten
Folge 3 von 3
Film von: John Shippey
(Erstsendung 23.12.2015)

Kaum eine Landschaft versinnbildlicht den Wilden Westen so markant wie die Sandsteinfelsen des Monument Valley. Um hier zu überleben, brauchen Menschen, Tiere und Pflanzen besondere Techniken. Hier lag die Heimat der Apachen und der Navajo. Sie konnten sich länger als alle anderen Indianerstämme gegen die Kavallerie-Einheiten der US-Army behaupten, da sich das Material der Weißen bei den extremen klimatischen Bedingungen als nahezu unbrauchbar erwies. Städtchen wie Tombstone lieferten die Kulisse von sagenumwitterten Geschichten, in denen heldenhafte Sheriffs und Marshalls Tausende Meilen entfernt von jeder Gerichtsbarkeit angesichts marodierender Räuberbanden das Gesetz selbst in die Hand nahmen.


09:50 Marokko – Land der Träume (30 Min.)
Film von: Natalie Steger
(Erstsendung 2.1.2015)

Marokko liegt zwischen Atlas und Atlantik und ist ein vielfältiges, faszinierendes, geheimnisvolles Land. Touristen zieht es in die vier Königsstädte Rabat, Fes, Marrakesch und Meknes. Auch die langen Sandstrände und die Wüste locken Besucher an. Was aber verbirgt sich hinter den Kulissen des Königreiches? Was sind die Geheimnisse des Erfolges, welche Träume haben die Menschen? Filmemacherin Natalie Steger und ihr Team gehen diesen Fragen nach. Sie besuchen Spielfilmdreharbeiten in der Wüste – im Hollywood Nordafrikas. Sie treffen Schlangenbeschwörer und Berberfrauen, die das teuerste Öl der Welt noch von Hand herstellen – das Arganöl. Sie wandeln auf den Spuren von Humphrey Bogart und Ingrid Bergman in "Casablanca" und zeigen Weinanbau in einem muslimischen Land. Eine deutsche Hotelmanagerin verrät, warum Marrakesch auch Jahrzehnte nach den wilden Jahren mit Mick Jagger, Yves Saint-Laurent, Jimi Hendriks noch immer für so viele eine Traumstadt ist.


die story
10:20 Undercover in Saudi-Arabien – Eine riskante Reise durch ein (40 Min.) (HDTV, UT)
abgeschottetes Land
(Erstsendung 15.3.2017)

Saudi-Arabien ganz unverhüllt. Saudische Aktivisten ermöglichen einen außergewöhnlichen Einblick in ein Land, das sich normalerweise abschottet. Journalisten sind nicht willkommen. Nach außen hin stellt sich der große Öl-Exporteur als reicher Wüstenstaat dar. Doch wie leben die Menschen in diesem Land wirklich? Für "die story" nehmen saudische Aktivisten große Risiken in Kauf. Sie drehen heimlich mit versteckter Kamera ihren Alltag. Sie zeigen verdreckte Gassen, bettelnde Menschen, große Armut direkt neben den prunkvollen Straßen und Villen der Ölmultis. Und sie beobachten die Religionspolizei bei ihrer Arbeit, zeigen, wie sie die religiösen Regeln im Alltag penibel durchsetzen: keine Musik auf der Straße, keine Frauen am Steuer, Handykameras nicht erwünscht. Das sind die kleineren "Vergehen". Saudi-Arabien ist durch den Wahhabismus geprägt, eine besonders strenge und konservative Auslegung des Islam. Für Gewaltverbrechen, Terrorismus oder Verrat drohen öffentliches Auspeitschen, Steinigung oder Enthauptung. Nur wenig davon dringt aus dem Land nach draußen, wie 2015 der Fall des Bloggers Raif Badawi. Er wurde zu zehn Jahren Haft und 1000 Peitschenhieben verurteilt, weil er im Netz seine Meinung zu Politik und Religion geäußert hatte. Der Film aus der Reihe "die story" stellt seine Frau vor und erzählt das Schicksal einer Familie, die bis heute darum kämpft, wieder zusammen leben zu können. Außerdem reist ein Journalist verdeckt ins Land, um weitere Menschenrechtsaktivisten zu treffen, weitere schockierende Geschichten aus diesem verschlossenen Land an die Öffentlichkeit zu bringen.


hier und heute
11:00 Kein Geld, kein Strom, keine Wärme (30 Min.) (UT)
Film von: Jörg Stolpe
(Erstsendung 6.3.2017)

Das Geld reicht nicht für den Strom, für immer mehr Menschen in Deutschland ist das bittere Realität. Besonders im Westen gelten immer mehr Menschen als "energiearm". Das heißt, sie zahlen mehr als zehn Prozent ihres Einkommens für Energie. Bei 100 000 Stromkunden pro Jahr wird in Nordrhein-Westfalen der Strom sogar abgeschaltet. Das ist bundesweit die höchste Quote. Und eine langfristige Lösung ist derzeit nicht in Sicht. In diesem Jahr werden viele Stromanbieter die Preise wieder erhöhen. Auch Irene Dresen aus Wuppertal gilt als ernergiearm. Von ihren 800 Euro Grundsicherung zahlt sie 144 Euro für Strom und Gas. Alleine kommt sie aus der Energiearmut nicht mehr raus. Aber Menschen wie ihr wird geholfen: Verbraucherzentralen oder die Caritas sind Unterstützer im Kampf gegen Energiearmut. Die Caritas hilft, indem sie Stromsparhelfer zu Menschen schickt, bei denen es eng wird mit der Stromrechnung. Mit Hilfe raus aus der Energiearmut: In Dortmund sind Hans-Joachim Ruhfaut und Mohammed Lamar als Stromsparhelfer unterwegs, spüren Stromfresser auf und geben Tipps zum richtigen Heizen.


11:30 Unterwegs in den hohen Tauern (15 Min.) (HDTV)
Film von: Gernot Stadler
(Erstsendung 1.4.2015)

Bearbeitung: Margarita Pribyl


11:45 Gartenparadiese im Havelland (25 Min.) (HDTV)
Mit dem Biogärtner auf historischem Boden
Moderation: Karl Ploberger
(Erstsendung 20.12.2015)

Die Gartenreise in Norddeutschland führt Biogärtner Karl Ploberger entlang der Havel, einem Nebenfluss der Elbe, von Berlin über Potsdam bis nach Brandenburg. Die Gastfreundschaft, die er dabei erfährt, ist überwältigend, ebenso die Vielfalt und Pracht der Gärten. Die ausgedehnten Privatgärten leuchten in allen Farben und sind liebevoll gepflegt. Ein Pflichtbesuch in Potsdam ist der Karl-Förster-Garten, der 1912 auf 5000 Quadratmetern Ackerland nach englischem Vorbild entstand. Karl Förster gilt als Pionier der deutschen Staudenzucht, die Bepflanzung des Gartens umfasst ausschließlich seine Züchtungen, der Garten und das darin befindliche Wohnhaus stehen seit 1981 unter Denkmalschutz. Inspiration und Trends für den eigenen Garten bieten auch die Bundesgartenschau in Brandenburg und die Königliche Gartenakademie in Berlin. Karl Ploberger entdeckt mitten in der Hauptstadt die Prinzessinnengärten, ein Paradebeispiel für "Urban Gardening". Einige der Gärten befinden sich auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, und die bewegte Geschichte dieser Orte ist überall spürbar.


Am Schauplatz
12:10 Nachgefragt (50 Min.) (HDTV, UT)
Kampf im Park
Moderation: Peter Resetarits
(Erstsendung 27.4.2017)

"Am Schauplatz" ist eine Reportagereihe aus Österreich. Im Mittelpunkt stehen der Mensch und sein Alltag. Die Themenpalette reicht von Sozialreportagen bis zu ungewöhnlichen Lebensgeschichten.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Vietnam in einem Zug (45 Min.)
Eine Reise mit den "Moritzburgern"
Film von: Rita Knobel-Ulrich
(Erstsendung 13.4.2009)

1700 Kilometer lang ist die Strecke von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt. 40 Stunden braucht der Zug dafür. Die Vietnamesen nennen ihn "Wiedervereinigungsexpress". In Hanoi ist Tran Duong eingestiegen, ein älterer Herr. Auf der Fahrt durch Reisfelder, entlang des blauen Meeres, vorbei an grauen Bergen erzählt er von seinem Leben und seiner Liebe zu deutscher Literatur. Er hat Goethes Gedichte ins Vietnamesische übertragen und Bücher über Heine geschrieben. Während des Vietnamkrieges war Tran Duong Frontberichterstatter; Kim Huang, die zierliche Dame neben ihm, Nachrichtensprecherin beim Radio. Sie ist etwa gleich alt. Ihre Feinmechaniker-Lehre hat sie in Dresden absolviert. Lesen und schreiben lernte sie im benachbarten Moritzburg, genau wie Tran Duong. Die beiden sind unterwegs nach Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, zu einem Treffen mit anderen "Moritzburgern". Mehr als 50 Jahre ist es her, dass in Dresden und der kleinen sächsischen Gemeinde rund 350 vietnamesische Kinder verdienter Kämpfer gegen die französische Kolonialherrschaft eine Schul – und Berufsausbildung erhielten. Fast alle haben später in ihrer Heimat Karriere gemacht. Der Zug hält in der alten Kaiserstadt Hue. Ganz in der Nähe, am 17. Breitengrad, befand sich die Grenze zwischen Nord – und Südvietnam. Wo einmal schwerste Kämpfe tobten, zeigt heute geschäftiges Treiben: Das Land befindet sich im Umbruch. In Hoi An und an den Stränden von Da Nang blüht der Tourismus. Auch viele Kriegsveteranen aus den USA kommen in den Süden und kriechen dann zusammen mit ehemaligen Partisanen durch die Tunnel von Cu Chi. Die Fahrt endet im Bahnhof von Ho-Chi-Minh-Stadt. Es ist heißer, lauter, voller als in Hanoi: Shoppingcenter, Banken, eine Skyline wie überall auf der Welt. Doch neben der Coca-Cola-Werbung hängen politische Parolen. Oben weht die rote Fahne, unten tobt das Business. Die Vietnamesen kriegen das alles unter einen Hut – lächelnd, versteht sich.


14:05 Mit dem Zug durch Java (40 Min.) (HDTV)
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 30.3.2011)

Bahnabenteuer Südostasien – Filmautor Alexander Schweitzer entdeckt Indonesiens Hauptinsel Java mit der Eisenbahn. Die Reise beginnt in der Hauptstadt Jakarta. Während der holländischen Kolonialzeit hieß die Insel Batavia. 1771 notierte ihr Entdecker James Cook in sein Logbuch: "Batavia ist sicher kein Fleck, den zu besuchen Europäer sich drängen sollten." Auch heute ist der Großstadt-Moloch Jakarta nicht schön. Alexander Schweitzer bricht auf zu einer Bahnfahrt in den Osten Javas im "Argo-Parahyangan". Der Zug gehört der Executive-Class an, der indonesischen Luxusklasse – mit an Bord ein eigener Masseur. Ausgedehnte Reisfelder säumen die Strecke. Alexander Schweitzer entdeckt "Wayang Golek", eine besondere Art des indonesischen Puppentheaters, und erlebt in Yogyakarta die Unabhängigkeitsfeierlichkeiten mit. 1945 begann der Freiheitskampf. Yogyakarta hatte damals eine große Bedeutung. Der spätere Präsident Sukarno hatte hier seine provisorische Hauptstadt. Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten ist "Panjat Pinang", das Klettern auf Palmen. Junge Männer steigen auf 11,5 Meter hohe Palmenstämme, die mit feinstem Motorenöl eingerieben sind. Sie steigen dabei aufeinander, um oben an Päckchen heranzukommen. Ein recht schmieriges Schauspiel. In der Nähe von Yogyakarta besucht Alexander Schweitzer auch das berühmte Ramayana-Ballett. Es wird hier seit 1961 als großes Tanzdrama im Prambanan-Tempel aufgeführt. Eisenbahn heißt auf Indonesisch "Kereta api", "Feuerwagen", doch davon gibt es nicht mehr viele. Alexander Schweitzer hat noch eine Dampflokomotive auf der Waldbahn von Cepu entdeckt. Die Holländer hatten sie einst zum Teakholzabbau benutzt. Auch bei der Zuckermühle Olean fahren noch ab und zu Dampfloks. Sie werden für den Zuckerrohrtransport benötigt. Alexander Schweitzer lernt außerdem Jamu kennen, eine traditionelle asiatische Naturheilrezeptur. Im Osten Javas steigt er um in sogenannte "Ekonomi"-Züge. Sie entsprechen in etwa der dritten Klasse. Die Züge sind langsamer und halten häufiger. Innen sind sie nicht ganz so vornehm, aber hier lernt man das richtige Leben besser kennen. In Kertosono steigen Musiker zu, sie verdienen ihr Geld während der Fahrt. Vorbei an Tempeln und Kakaoplantagen erreicht der Filmemacher schließlich Banyuwangi, den östlichsten Bahnhof Javas. Hier ist die Nachbarinsel Bali nur noch einen Steinwurf entfernt – und hier endet Alexander Schweitzers Reise.


14:45 Mit dem Zug durch Taiwan (45 Min.) (HDTV)
Film von: Andreas Stirl
(Erstsendung 12.6.2013)

Eine Zugfahrt rund um die Insel Taiwan, mit Besuchen der Hauptstadt Taipeh und verschiedener bedeutender Städte und Sehenswürdigkeiten des Landes. In Taipeh wird das ehemals höchste Gebäude der Welt gezeigt, der Wolkenkratzer Taipeh 101, die Nationale Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle, der Lungshan-Tempel, einer der ältesten und bedeutendsten Taiwans, außerdem der Bahnhof und verschiedene Eisenbahnen. Weitere Stationen sind die ehemalige Goldgräberstadt Jiufen und die Taroko-Schlucht, mit ihren 500 tiefen Einschnitten. Kaohsiung, die zweitgrößte Stadt des Landes, ist bekannt für ihre herausragenden U-Bahn Haltestellen, ganz in der Nähe befindet sich das Buddah Gedächtnis Center mit seiner 36 Meter hohen Statue. Fort Zeelandia und der Konfuziustempel sind die wohl berühmtesten Sehenswürdigkeiten der früheren Hauptstadt Tainan. Fast ein Jahrhundert lang wurde in Taiwan Zucker verarbeitet. In Xihu ist aus einer ehemaligen Raffinerie ein Museum entstanden mit einer sieben Kilometer langen Museumseisenbahn. Weitere touristische Höhepunkte sind die Bahnen zum Sonne-Mond-See und zum Berg Alishan, wobei letzterer 2009 Opfer eines Taifuns wurde und Züge nur noch auf einem kurzen Abschnitt verkehren. Am Endpunkt kann man den legendären Sonnenaufgang im Alishan-Gebirge erleben. Seit 2007 sind die beiden Metropolen des Landes Taipeh und Kaohsiung mit einer 350 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsbahn verbunden, die die 345 Kilometer lange Strecke in 96 Minuten durchfährt.


15:30 Mit dem Zug durch Myanmar (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 1.10.2014)

Myanmar, das ehemalige Burma, öffnet sich nach einer knapp 50-jährigen Militärherrschaft langsam wieder für Ausländer und Touristen. Spannend und praktisch gleichermaßen kann man das unbekannte Land mit der Eisenbahn entdecken. Nach dem Besuch der Shwedagon-Pagode, dem Nationalheiligtum Myanmars, beginnt das Schienenabenteuer in Yangon. Morgens um sechs geht es los Richtung Mandalay. Inmitten von Mönchen und Händlern schaukelt der Zug durch flaches Land, geprägt von Reisfeldern. In Bago sehen die Filmemacher eine Python, von der es heißt, sie sei die Reinkarnation Buddhas. Immer weiter Richtung Norden kommen sie nach Naypyidaw, der neuen Hauptstadt des Landes. Sie wurde aufgrund eines Wahrsagers an dieser Stelle gebaut. Lange war der Bau geheim. Heute leben auf einer Fläche fünf Mal so groß wie Berlin knapp eine Million Menschen. Sie können auf 20-spurigen Straßen zur Arbeit fahren. In Thazi steigt das Filmteam um. Nun beginnt der Aufstieg nach Shwenyaung, nahe dem berühmten Inle-See. Bei einer Bootsfahrt kann man Einbeinfischer bei ihrer Arbeit beobachten. Außerdem besucht das Film-Team die berühmten schwimmenden Gärten. Danach geht es zurück nach Mandalay, zweitgrößte Stadt Myanmars und letzte Hauptstadt des burmesischen Königreiches. Hier sieht man Goldklopfer bei ihrer ehrenwerten Arbeit und genießt anschließend den Sonnenuntergang am Ayerwady-Fluss. Am nächsten Tag, sehr früh am Morgen, beginnt für viele Touristen der Höhepunkt: Der Zug verlässt den Bahnhof Richtung Hsipaw im nördlichen Shan-Staat. Diese Region nahe der chinesischen Grenze ist landschaftlich besonders eindrucksvoll und auch die Menschen fühlen sich hier als etwas ganz Besonderes. In Pyin U Lwin warten alte Gharries, bunte Kutschen, auf Touristen – eine Erinnerung an die britische Kolonialzeit, als dieser Ort als kühler Sommeraufenthalt geschätzt wurde. Über eine der höchsten Eisenbahnbrücken der Welt – dem 111 Meter hohen und fast 800 Meter langen Gokteik-Viadukt – geht es weiter im Schritttempo. Noch vor wenigen Jahren waren hier Kameras aus militärischen Gründen tabu. In Hsipaw endet das Schienenabenteuer – das Filmteam ist eingeladen bei einer Shan-Hochzeit bei der sich die Braut Kinder, Glück und Gesundheit wünscht.


16:15 Auf schmaler Spur durch Indien (45 Min.)
Die Kalka-Shimla-Bahn
Folge 1 von 3
Film von: Peter Weinert
(Erstsendung 14.4.2011)

Eine Streckenführung voller Superlative: Auf knapp 100 Kilometern durch die spektakuläre Gebirgslandschaft des Himalajas klettert die Kalka-Shimla-Bahn rund 1500 Meter in die Höhe. Dabei passiert sie 103 Tunnel, fährt über 864 Brücken und durch 919 Kurven. Nur die Fahrzeit ist nicht rekordverdächtig: Rund sechs Stunden ist die Kalka-Shimla-Bahn unterwegs auf ihrer 96,5 km langen Strecke. Trotzdem – oder genau deswegen – liebt man sie. Die Anwohner genauso wie die Eisenbahntouristen, die ihretwegen in den Norden Indiens kommen. Erbaut im Jahr 1891, führt die Strecke von der Kleinstadt Kalka nach Shimla, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Himachal Pradesh. Das auf rund 2200 Meter Höhe gelegene Shimla gehörte früher zum nepalesischen Königreich und besitzt ein angenehm frisches Klima, weswegen die britische Kolonialregierung diese Stadt auch als Sommerresidenz nutzte. Bis zum Bau der Eisenbahn musste das gesamte Regierungspersonal einschließlich seiner Arbeitsmaterialien zweimal jährlich den Weg von und nach Kalkutta als gewaltige Karawane mit bis zu 20000 Trägern zurücklegen. 1914 fanden in Shimla die britisch-chinesisch-tibetischen Verhandlungen über die künftige Grenzziehung Tibets statt, und noch einmal im Jahr 1971 stand Shimla im Mittelpunkt des politischen Geschehens: Nach dem Bangladesh-Krieg unterzeichneten hier der pakistanische Staatspräsident Bhutto und die indische Premierministerin Indira Gandhi das Shimla-Abkommen, in dem die Waffenstillstandslinie in der umstrittenen Kashmir-Region festgelegt wurde, die bis heute gilt. Neben diesen politischen Meilensteinen, für die die Gebirgsstadt berühmt ist, ist Shimla auch als touristisches Ziel für einheimische und ausländische Besucher bekannt. Einen wesentlichen Anteil daran besitzt die mitunter abenteuerliche, an schroffen Steilhängen entlang führende Bahnstrecke. Vor allem wegen ihrer zahlreichen architektonisch wertvollen Brücken steht die Kalka-Shimla-Bahn inzwischen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die rund 100 Kilometer lange Strecke führt vorbei an beschaulichen Kleinstädten wie Barog oder Kandaghat, in denen auch zahlreiche Tempelanlagen zu sehen sind. Eine Besonderheit hat die Stadt Solan zu bieten, die in Indien als Zentrum der Pilzzucht gilt. Das richtige Verhältnis von kühler Gebirgsluft und ausreichender Feuchtigkeit hat dazu geführt, dass hier inzwischen in Hunderten von Zuchtfarmen Champignons, Austernsaitlinge und andere Pilze kultiviert werden. Der inzwischen von Dieselloks deutscher Herkunft angetriebene "Toy Train" mit seiner kühnen Streckenführung ist ein Zeugnis britischer Ingenieurskunst. Ein Überbleibsel der Kolonialherren, welches von den Indern gern übernommen wurde. Der Film stellt die Bahn und die Orte entlang ihrer Strecke vor und betrachtet die Menschen, die mit den Zügen fahren ebenso wie die, die für den reibungslosen Betriebsablauf dieser "sehr lebendigen Museumsbahn" verantwortlich sind.


17:00 Auf schmaler Spur durch Indien (45 Min.)
Die Kangra Valley-Bahn
Folge 2 von 3
Film von: Peter Weinert
(Erstsendung 15.4.2011)

Mit seinen versprengten Weilern vor der Kulisse der Himalaja-Berge, seinen Terrassenfeldern und Schmelzwasserbächen ist es geradezu eine Märchenlandschaft: das Kangra-Tal im Norden Indiens. Und mitten durch dieses grandiose Tal – Kenner sprechen vom schönsten Einschnitt am Süd-Himalaja – fährt die Kangra-Valley Bahn auf einer 164 Kilometer langen Strecke zwischen Pathankot und Baijnath – über insgesamt 971 Brücken und durch nur zwei Tunnel. Die Vorgaben bei ihrem Bau 1929 waren eindeutig: "Optischer Einklang mit der Natur" lautete das oberste Ziel. Davon profitieren bis heute die Fahrgäste, sie bekommen eine Genussreise durch eines der schönsten Täler Indiens. Betagte Schmalspur-Diesellokomotiven ziehen die kleinen Waggons. Sie sind hell – und dunkelblau gestrichen. Hier und da blättert die Farbe ab. Alles ist ein wenig gebraucht, ein wenig alt, ein wenig angerostet. Aber die Bahnen werden gewartet und überprüft, und sie dienen den Anwohnern des Tales als alltägliches Beförderungsmittel. Die Bahn ist die Schwester der Kalka-Shimla-Railway, beide fahren an der Südseite des Himalajas, 300 Kilometer voneinander entfernt. Jede durch eine völlig andere Landschaft mit besonderen Menschen und ihren eigenen Kulturen. Jede auf andere Art und Weise spektakulär – aber beide stehen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Das Kangra-Tal ist ein Sammelsurium historischer und spiritueller Plätze und Tempel. Vor 200 Jahren entstand hier eine feine Miniaturmalerei, die für ihre Detailgenauigkeit bekannt war, mit der man unter anderem auch sämtliche Formen menschlicher Liebe darstellte. Heute gibt es nur noch wenige Künstler, die diese Technik beherrschen, doch sie versuchen, ihre Erfahrungen und Fertigkeiten an den Nachwuchs weiter zu geben. Eines der wichtigsten Heiligtümer im Norden Indiens liegt an der Strecke, etwa 30 Kilometer von der Stadt Kangra: Der Jawalamukhi Devi-Tempel. Eine weitere Attraktion für Besucher der Region ist das Nurpur-Fort. Die Strecke der Kangra-Valley Bahn führt durch den nordindischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Die Höhenlagen reichen von 350 bis 7000 Meter. Fast 70 Prozent besteht aus großflächigen Waldgebieten. Davon stehen 90 Prozent unter Naturschutz. Einzigartig für Indien: Die Landwirtschaft deckt den Eigenverbrauch des ganzen Bundesstaates. Er grenzt im Norden an Kashmir, im Osten an Tibet, ist daher auch die Heimat vieler Exiltibeter. Eine besondere Rolle nimmt dabei die kleine Stadt Dharamshala ein, wo der Dalai Lama seine Exilregierung eingerichtet hat. Inzwischen sollen in Dharamshala und in der Umgebung etwa 50 000 Tibeter leben, davon 20 000 Mönche. In einer Universität, Schulen und Instituten wird tibetische Kultur gepflegt und erhalten.


17:45 Auf schmaler Spur durch Indien (45 Min.)
Die Matheran-Hill-Bahn
Folge 3 von 3
Film von: Peter Weinert
(Erstsendung 30.9.2011)

Matheran, der Luftkurort im Westen Indiens, liegt nur wenige Kilometer von Mumbai auf einem Tafelberg in rund 800 Metern Höhe. Ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen. Sie schätzen die frische Luft, die schattigen Wälder und die zahlreichen, von Wanderwegen erschlossenen Aussichtspunkte. Besonderes Kennzeichen Matherans ist die Abwesenheit von Autos und Motorrädern, sie dürfen nicht in den rund 5000 Einwohner zählenden Ort. Wer die kaum enden wollenden Hupkonzerte indischer Großstädte gewohnt ist, mag sich vorkommen wie im Paradies. Schon bevor ruhesuchende Großstädter die Vorzüge dieses Ortes entdeckten, war es ein indischer Geschäftsmann, der gern die frische Luft des Bergortes genoss und Ende des 19. Jahrhundert häufig auf dem Pferderücken hierher kam. Um die Anreise nach Matheran auch für normale Bürger einfacher zu machen, begann er 1901 mit dem Bau der Matheran-Hill-Bahn. Es entstand eine Schmalspurbahn, die in zwei Stunden auf rund 20 Kilometern abenteuerlicher Strecke aus dem fast auf Meereshöhe gelegenen Neral in den über 700 Meter höher gelegenen Kurort führt. Dabei gelang den Ingenieuren das Kunststück, einen Zickzack-Kurs mit zahlreichen engen Kurven entlang der steilen Bergflanke zu führen, der nur einen einzigen Tunnel erforderlich machte. Und dieser ist auch noch so kurz, dass er den Beinamen "One-Kiss-Tunnel" führt.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


Sklaven des Erfolgs
20:15 Houston (105 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Clemens Trunschka – Ulrich Tukur
Wagner – Garret Dillahunt
Borgmann – Wolfram Koch
Christine – Jenny Schily
Hannes – Jens Münchow

Regie: Bastian Günther

Nur mühsam schafft es Clemens Trunschka, seine Existenz als funktionierender Alkoholiker aufrecht zu erhalten. Seine Ehe droht an der Sucht zu zerbrechen. Da glimmt ein Funke Hoffnung auf. Als er von einem großen deutschen Automobilkonzern den Auftrag erhält, den amerikanischen CEO von Houston-Petrol, Steve Ringer, als neuen Vorstandsvorsitzenden anzuwerben, sieht Trunschka die Chance, sein Leben als Headhunter wieder in die richtige Bahn zu lenken. Nachdem eine erste Kontaktaufnahme in Deutschland scheitert, reist Trunschka nach Houston, Texas. Doch Ringer ist auch dort nicht zu fassen. Die Jagd verschwimmt im Rausch, die Lage scheint mehr und mehr ausweglos. Egal was Trunschka versucht, er kommt seinem Ziel nicht näher. In seinem zweiten Spielfilm erzählt Regisseur Bastian Günther von einem alkoholkranken Headhunter – großartig in der Hauptrolle: Ulrich Tukur – der an der Aufgabe, den Manager eines großen Energieunternehmens zu kontaktieren, scheitert und darüber in eine Lebenskrise gerät. "Houston" wurde 2013 auf den Internationalen Filmtagen Hof mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung für "Houston": "Eindringlich und mit besonderer stilistischer Konsequenz erzählt Regisseur Bastian Günther von Einsamkeit und Scheitern eines erfolgsgetriebenen Headhunters und vom moralischen Verfall der gnadenlosen Leistungsgesellschaft. Die präzise gezeichneten Charaktere berühren und verstören in ihrer nuancierten Vielschichtigkeit zwischen Hoffnung und Abgrund sowie zwischen Tragik und Komik." Ein Film wie ein Trip, intensiv und verstörend, geprägt vom Licht und der sterilen Architektur von Houston, Texas.


Sklaven des Erfolgs
22:00 Erfolgreich Scheitern (50 Min.) (HDTV)
Film von: Constanze Grießler
Erstausstrahlung

Scheitern und Fehler machen, ob es sich um eine kleine Panne oder ein komplettes Desaster handelt, in unserer Leistungsgesellschaft wird das deutlich negativ bewertet. Die Dokumentation begibt sich auf die Suche nach den kleinen und großen Niederlagen und zeigt Menschen, die diese erfahren haben. Was, wenn man seinen Blickwinkel einmal ändert: Wenn man Scheitern als Weg zum Erfolg betrachtet? Dabei könnte eine offene "Fehlerkultur" helfen. Das beweisen die extrem erfolgreichen "fuck up nights", eine weltweite Bewegung. Vor Publikum erzählen Unternehmerinnen und Unternehmer humorvoll von ihrem Scheitern, von ihren "fuck ups". Je schlimmer der Flop, desto tosender der Applaus. Die Dokumentation begleitet eine typische Veranstaltung in Innsbruck: Ein junger Mann auf der Bühne hat es trotz seiner schweren Legasthenie geschafft, ein Start-up-Unternehmen zu gründen. Veranstalterin Bettina Wenko: "Scheitern ist sexy! Endlich wird ein gesellschaftliches Tabu salonfähig". Kann man Scheitern als Chance feiern? Ja, konstatiert auch die österreichische Skispringer-Legende Toni Innauer: "Vieles, was ich früher als Scheitern empfunden habe, wie, dass ich nur Zweiter bei Olympischen Spielen wurde, war entweder ein glanzvolles Scheitern oder aus heutiger Sicht: nicht gewinnen, aber nicht wirklich verlieren. Ich habe es komplett falsch eingeordnet. Heute sehe ich es so: Für mich sind Menschen gescheitert, die nicht einmal den Mut haben, sich einer Aufgabe zu stellen. Da ist der Sport ein recht gutes Lernfeld und Regulativ, um auch verlieren zu lernen. Krisen und Fehler gehören zum Leben, auch in der Kunst. Es kann auch als Künstler sinnvoll sein, mal "auf die Fresse zu fallen". Erik Kessels, Leiter einer erfolgreichen Werbeagentur mit Niederlassungen in Amsterdam, Los Angeles und London, feiert den Fehler, das Imperfekte, denn es sei ein wichtiger Motor für seine kreative Arbeit: "Wenn man sich selbst zu ernst nimmt, dann hat man keine Ideen, ein kreativer Mensch muss einfach viel ausprobieren, vieles wieder verwerfen, auf die Fresse fallen. Ich sage immer: Ich mache mich mindestens einmal am Tag zum Idioten. Und das ist gut so." Was aber, wenn man wirklich beruflich gescheitert ist, insolvent ist? Katja Porsch hat es erlebt und redet heute als erfolgreiche Motivationstrainerin darüber: Vom ersten Porsche mit 25 und der ersten Insolvenz mit 31 – statt Luxusapartment eine 23-Quadratmeter-Wohnung: "Wir haben als Kind die geile Eigenschaft, dass wir immer wieder aufstehen, so lange, bis wir es können. Und je älter wir werden, lassen wir uns, glaub' ich, diesen Willen hinzufallen abtrainieren und sind einfach nicht mehr bereit, uns wehzutun, aber genau das brauchen wir, um Erfolg zu haben. Beides gehört zusammen und ich kann den Erfolg nicht haben, wenn ich den Misserfolg nicht eingehe." Doch es gibt auch eine Kehrseite: Scheitern wird immer öfter, nicht zuletzt durch die perfekte "Selbstpräsentation" in den sozialen Medien, als Wellness-Erfahrung auf dem Weg zur Selbstoptimierung verhandelt. Künstler und Graphikdesigner Stefan Sagmeister, der sich lange schon mit dem Thema "Glück" beschäftigt, sieht den derzeitigen Kult ums Scheitern kritisch: "Ich bin auf vielen Konferenzen und in der Zwischenzeit geht mir dieses ganze Jubeln rund um das Scheitern wahnsinnig auf den Wecker. Das richtige Scheitern – also wenn's wirklich um Scheitern geht, ist wahnsinnig schlimm und grauslich."


Sklaven des Erfolgs
22:50 Einsame Spitze (45 Min.) (HDTV, UT)
Topmanager am Limit
Film von: Tina Soliman
(Erstsendung 21.3.2016)

Sie haben den Gipfel des Erfolgs in der Geschäftswelt erreicht: Top-Manager verkörpern Macht und Selbstbewusstsein. Auch privat erklimmen sie hohe Berge und müssen sich immer beweisen. Sie wollen die Härtesten, die Mutigsten, die Vitalsten sein, Meister im Gewinnen. Deutsche Top-Manager sprechen erstmals darüber, was sie antreibt und wann sie sich getrieben fühlen. Und sie gestehen, dass es sehr einsam an der Spitze eines Unternehmens sein kann. Die Gestaltungsfreiheit nimmt an der Spitze ab, dafür nehmen die Erwartungen übermäßig zu. Die sonst gegenüber der Öffentlichkeit so distanzierte Management-Elite wagt sich in dieser Dokumentation vorsichtig aus der sicheren Blase, in der sie sich nur mit Gleichgesinnten austauscht. Die Filmemacher zeichnen anhand einiger ausgewählter Beispiele ein Psychogramm dieser wichtigen gesellschaftlichen Gruppe. Die Protagonisten sind ein deutscher Manager und eine Managerin, die sich in einer männlich geprägten Konzernstruktur behaupten muss – und scheitert. Ein Unternehmer, der sich plötzlich in einer Psychiatrischen Klinik wiederfindet, weil er seine eigentlichen Bedürfnisse übersehen hat und die enorme Last der Verantwortung unterschätzte.


Sklaven des Erfolgs
23:35 Schaltzentrale der Macht (45 Min.) (HDTV, UT)
Aufsichtsräte im Härtetest
Film von: Ingolf Gritschneider
(Erstsendung 21.9.2016)

Der Berliner Flughafen, die Affäre von VW und die Siemens-Korruptionsaffäre: Alles Krisen, die funktionierende Aufsichtsräte hätten verhindern können – warum taten sie es nicht? Aufsichtsräte sollen die Geschäftsleitung kontrollieren. Doch oft verdanken sie ihr Amt weniger ihren unternehmerischen oder fachspezifischen Fähigkeiten als ihren guten Kontakten innerhalb der sogenannten Deutschland AG. Der Film blickt hinter die Kulissen der Macht. Eine Ausbildung brauchen Aufsichtsräte nicht für ihre Tätigkeit, Sachverstand hingegen schon, um Milliarden schwere und richtungsweisende Entscheidungen beurteilen zu können. Mancher Firmenboss ergattert am Ende seiner Karriere noch ein gut bezahltes Aufsichtsratsmandat. Offizielle Zahlen dazu gibt es nicht, aber es gibt Schätzungen der Gehälter, 350 000 bis 1 Million Euro, sagen Wirtschaftsexperten. Und manche der Spitzenüberwacher haben gleich mehrere Mandate. Wie können sie da noch genau hinschauen? Ein Paradebeispiel: der Berliner Flughafen. Was hat der Aufsichtsrat hier geprüft? Jahrelang konnte die Geschäftsleitung offenbar eine verhängnisvolle Entscheidung nach der anderen treffen, ohne von dem Kontrollgremium zur Räson gebracht zu werden. Kritiker monieren mangelnde Sachkenntnis und Ignoranz, und das, wo doch gerade die obersten Repräsentanten der beteiligten Länder, Berlins damaliger Bürgermeister Wowereit und Brandenburgs seinerzeitiger Ministerpräsident Platzeck, sogar den Vorsitz des Gremiums inne hatten. Mit dem Skandal um den Berliner Flughafen blickt der Film auch auf andere folgenschwere aktuelle und historische Aufsichtsratsentscheidungen zurück und spricht mit einstigen und aktuellen Wirtschaftsgrößen wie dem ehemaligen Siemens-Vorstandsvorsitzenden Heinrich von Pierer, dem amtierenden Aufsichtsratsvorsitzenden von ThyssenKrupp Ulrich Lehner und der ehemaligen Top-Managerin Christine Wolff, die als erste Frau in den Aufsichtsrat von Hochtief berufen wurde. So entsteht ein zwiespältiges Bild eines verantwortungsvollen Amtes zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Engagement und Ignoranz.


Reporter
00:20 Rolf Lyssy (20 Min.)
Der Filmemacher
(Erstsendung 19.2.2017)

Rolf Lyssy hat mit "Die Schweizermacher" den bisher erfolgreichsten Schweizer Film auf die Kinoleinwand gebracht. Doch das Leben des Filmemachers war nicht stetig von Erfolg gekrönt. Trotz Rückschlägen und einer schweren Depression hat er das Filmen nie aufgegeben und steht mit 80 Jahren wieder auf dem Set. Denn eines wusste er bereits früh: Er wollte zum Film. – Reporterin Samira Matta über den erfolgreichsten Filmemacher der Schweiz. Rolf Lyssy ist in Herrliberg bei Zürich aufgewachsen, damals noch ein kleines Bauerndorf am Zürichsee. Er war der einzige jüdische Bub in der Gemeinde – und erst noch aus der Stadt zugezogen Der große Erfolg von "Die Schweizermacher" brachte dem Regisseur auch Neid und Missgunst. Trotz zermürbender Auseinandersetzungen mit Fördergremien drehte er viele Filme und schaut heute auf ein bewegtes Leben zurück. In den 1990er-Jahren erkrankte er nach einem gescheiterten Filmprojekt und der Trennung von seiner Frau an einer schweren Depression. Er wies sich in die psychiatrische Klinik ein. Es war die schwärzeste Zeit seines Lebens. Und doch hat Rolf Lyssy nie aufgegeben, hat sich seinen Humor und die feine Ironie bewahrt. Immer war der Filmemacher an Themen mit gesellschaftlicher Relevanz interessiert, zum Beispiel Sterbehilfe. Davon handelt sein neuester und – wie er sagt - bestimmt nicht letzter Film.


00:40 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:10 Houston (105 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Clemens Trunschka – Ulrich Tukur
Wagner – Garret Dillahunt
Borgmann – Wolfram Koch
Christine – Jenny Schily
Hannes – Jens Münchow

Regie: Bastian Günther

Nur mühsam schafft es Clemens Trunschka, seine Existenz als funktionierender Alkoholiker aufrecht zu erhalten. Seine Ehe droht an der Sucht zu zerbrechen. Da glimmt ein Funke Hoffnung auf. Als er von einem großen deutschen Automobilkonzern den Auftrag erhält, den amerikanischen CEO von Houston-Petrol, Steve Ringer, als neuen Vorstandsvorsitzenden anzuwerben, sieht Trunschka die Chance, sein Leben als Headhunter wieder in die richtige Bahn zu lenken. Nachdem eine erste Kontaktaufnahme in Deutschland scheitert, reist Trunschka nach Houston, Texas. Doch Ringer ist auch dort nicht zu fassen. Die Jagd verschwimmt im Rausch, die Lage scheint mehr und mehr ausweglos. Egal was Trunschka versucht, er kommt seinem Ziel nicht näher. In seinem zweiten Spielfilm erzählt Regisseur Bastian Günther von einem alkoholkranken Headhunter – großartig in der Hauptrolle: Ulrich Tukur – der an der Aufgabe, den Manager eines großen Energieunternehmens zu kontaktieren, scheitert und darüber in eine Lebenskrise gerät. "Houston" wurde 2013 auf den Internationalen Filmtagen Hof mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Entscheidung für "Houston": "Eindringlich und mit besonderer stilistischer Konsequenz erzählt Regisseur Bastian Günther von Einsamkeit und Scheitern eines erfolgsgetriebenen Headhunters und vom moralischen Verfall der gnadenlosen Leistungsgesellschaft. Die präzise gezeichneten Charaktere berühren und verstören in ihrer nuancierten Vielschichtigkeit zwischen Hoffnung und Abgrund sowie zwischen Tragik und Komik." Ein Film wie ein Trip, intensiv und verstörend, geprägt vom Licht und der sterilen Architektur von Houston, Texas.


02:55 Vietnam in einem Zug (45 Min.)
Eine Reise mit dem "Moritzburgern"
Film von: Rita Knobel-Ulrich
(Erstsendung 13.4.2009)

1700 Kilometer lang ist die Strecke von Hanoi nach Ho-Chi-Minh-Stadt. 40 Stunden braucht der Zug dafür. Die Vietnamesen nennen ihn "Wiedervereinigungsexpress". In Hanoi ist Tran Duong eingestiegen, ein älterer Herr. Auf der Fahrt durch Reisfelder, entlang des blauen Meeres, vorbei an grauen Bergen erzählt er von seinem Leben und seiner Liebe zu deutscher Literatur. Er hat Goethes Gedichte ins Vietnamesische übertragen und Bücher über Heine geschrieben. Während des Vietnamkrieges war Tran Duong Frontberichterstatter; Kim Huang, die zierliche Dame neben ihm, Nachrichtensprecherin beim Radio. Sie ist etwa gleich alt. Ihre Feinmechaniker-Lehre hat sie in Dresden absolviert. Lesen und schreiben lernte sie im benachbarten Moritzburg, genau wie Tran Duong. Die beiden sind unterwegs nach Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon, zu einem Treffen mit anderen "Moritzburgern". Mehr als 50 Jahre ist es her, dass in Dresden und der kleinen sächsischen Gemeinde rund 350 vietnamesische Kinder verdienter Kämpfer gegen die französische Kolonialherrschaft eine Schul – und Berufsausbildung erhielten. Fast alle haben später in ihrer Heimat Karriere gemacht. Der Zug hält in der alten Kaiserstadt Hue. Ganz in der Nähe, am 17. Breitengrad, befand sich die Grenze zwischen Nord – und Südvietnam. Wo einmal schwerste Kämpfe tobten, zeigt heute geschäftiges Treiben: Das Land befindet sich im Umbruch. In Hoi An und an den Stränden von Da Nang blüht der Tourismus. Auch viele Kriegsveteranen aus den USA kommen in den Süden und kriechen dann zusammen mit ehemaligen Partisanen durch die Tunnel von Cu Chi. Die Fahrt endet im Bahnhof von Ho-Chi-Minh-Stadt. Es ist heißer, lauter, voller als in Hanoi: Shoppingcenter, Banken, eine Skyline wie überall auf der Welt. Doch neben der Coca-Cola-Werbung hängen politische Parolen. Oben weht die rote Fahne, unten tobt das Business. Die Vietnamesen kriegen das alles unter einen Hut – lächelnd, versteht sich.


03:40 Mit dem Zug durch Java (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 30.3.2011)

Bahnabenteuer Südostasien – Filmautor Alexander Schweitzer entdeckt Indonesiens Hauptinsel Java mit der Eisenbahn. Die Reise beginnt in der Hauptstadt Jakarta. Während der holländischen Kolonialzeit hieß die Insel Batavia. 1771 notierte ihr Entdecker James Cook in sein Logbuch: "Batavia ist sicher kein Fleck, den zu besuchen Europäer sich drängen sollten." Auch heute ist der Großstadt-Moloch Jakarta nicht schön. Alexander Schweitzer bricht auf zu einer Bahnfahrt in den Osten Javas im "Argo-Parahyangan". Der Zug gehört der Executive-Class an, der indonesischen Luxusklasse – mit an Bord ein eigener Masseur. Ausgedehnte Reisfelder säumen die Strecke. Alexander Schweitzer entdeckt "Wayang Golek", eine besondere Art des indonesischen Puppentheaters, und erlebt in Yogyakarta die Unabhängigkeitsfeierlichkeiten mit. 1945 begann der Freiheitskampf. Yogyakarta hatte damals eine große Bedeutung. Der spätere Präsident Sukarno hatte hier seine provisorische Hauptstadt. Einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten ist "Panjat Pinang", das Klettern auf Palmen. Junge Männer steigen auf 11,5 Meter hohe Palmenstämme, die mit feinstem Motorenöl eingerieben sind. Sie steigen dabei aufeinander, um oben an Päckchen heranzukommen. Ein recht schmieriges Schauspiel. In der Nähe von Yogyakarta besucht Alexander Schweitzer auch das berühmte Ramayana-Ballett. Es wird hier seit 1961 als großes Tanzdrama im Prambanan-Tempel aufgeführt. Eisenbahn heißt auf Indonesisch "Kereta api", "Feuerwagen", doch davon gibt es nicht mehr viele. Alexander Schweitzer hat noch eine Dampflokomotive auf der Waldbahn von Cepu entdeckt. Die Holländer hatten sie einst zum Teakholzabbau benutzt. Auch bei der Zuckermühle Olean fahren noch ab und zu Dampfloks. Sie werden für den Zuckerrohrtransport benötigt. Alexander Schweitzer lernt außerdem Jamu kennen, eine traditionelle asiatische Naturheilrezeptur. Im Osten Javas steigt er um in sogenannte "Ekonomi"-Züge. Sie entsprechen in etwa der dritten Klasse. Die Züge sind langsamer und halten häufiger. Innen sind sie nicht ganz so vornehm, aber hier lernt man das richtige Leben besser kennen. In Kertosono steigen Musiker zu, sie verdienen ihr Geld während der Fahrt. Vorbei an Tempeln und Kakaoplantagen erreicht der Filmemacher schließlich Banyuwangi, den östlichsten Bahnhof Javas. Hier ist die Nachbarinsel Bali nur noch einen Steinwurf entfernt – und hier endet Alexander Schweitzers Reise.


04:25 Mit dem Zug durch Taiwan (45 Min.) (HDTV)
Film von: Andreas Stirl
(Erstsendung 12.6.2013)

Eine Zugfahrt rund um die Insel Taiwan, mit Besuchen der Hauptstadt Taipeh und verschiedener bedeutender Städte und Sehenswürdigkeiten des Landes. In Taipeh wird das ehemals höchste Gebäude der Welt gezeigt, der Wolkenkratzer Taipeh 101, die Nationale Chiang-Kai-shek-Gedächtnishalle, der Lungshan-Tempel, einer der ältesten und bedeutendsten Taiwans, außerdem der Bahnhof und verschiedene Eisenbahnen. Weitere Stationen sind die ehemalige Goldgräberstadt Jiufen und die Taroko-Schlucht, mit ihren 500 tiefen Einschnitten. Kaohsiung, die zweitgrößte Stadt des Landes, ist bekannt für ihre herausragenden U-Bahn Haltestellen, ganz in der Nähe befindet sich das Buddah Gedächtnis Center mit seiner 36 Meter hohen Statue. Fort Zeelandia und der Konfuziustempel sind die wohl berühmtesten Sehenswürdigkeiten der früheren Hauptstadt Tainan. Fast ein Jahrhundert lang wurde in Taiwan Zucker verarbeitet. In Xihu ist aus einer ehemaligen Raffinerie ein Museum entstanden mit einer sieben Kilometer langen Museumseisenbahn. Weitere touristische Höhepunkte sind die Bahnen zum Sonne-Mond-See und zum Berg Alishan, wobei letzterer 2009 Opfer eines Taifuns wurde und Züge nur noch auf einem kurzen Abschnitt verkehren. Am Endpunkt kann man den legendären Sonnenaufgang im Alishan-Gebirge erleben. Seit 2007 sind die beiden Metropolen des Landes Taipeh und Kaohsiung mit einer 350 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsbahn verbunden, die die 345 Kilometer lange Strecke in 96 Minuten durchfährt.


05:10 Mit dem Zug durch Myanmar (45 Min.) (HDTV)
Film von: Alexander Schweitzer
(Erstsendung 1.10.2014)

Myanmar, das ehemalige Burma, öffnet sich nach einer knapp 50-jährigen Militärherrschaft langsam wieder für Ausländer und Touristen. Spannend und praktisch gleichermaßen kann man das unbekannte Land mit der Eisenbahn entdecken. Nach dem Besuch der Shwedagon-Pagode, dem Nationalheiligtum Myanmars, beginnt das Schienenabenteuer in Yangon. Morgens um sechs geht es los Richtung Mandalay. Inmitten von Mönchen und Händlern schaukelt der Zug durch flaches Land, geprägt von Reisfeldern. In Bago sehen die Filmemacher eine Python, von der es heißt, sie sei die Reinkarnation Buddhas. Immer weiter Richtung Norden kommen sie nach Naypyidaw, der neuen Hauptstadt des Landes. Sie wurde aufgrund eines Wahrsagers an dieser Stelle gebaut. Lange war der Bau geheim. Heute leben auf einer Fläche fünf Mal so groß wie Berlin knapp eine Million Menschen. Sie können auf 20-spurigen Straßen zur Arbeit fahren. In Thazi steigt das Filmteam um. Nun beginnt der Aufstieg nach Shwenyaung, nahe dem berühmten Inle-See. Bei einer Bootsfahrt kann man Einbeinfischer bei ihrer Arbeit beobachten. Außerdem besucht das Film-Team die berühmten schwimmenden Gärten. Danach geht es zurück nach Mandalay, zweitgrößte Stadt Myanmars und letzte Hauptstadt des burmesischen Königreiches. Hier sieht man Goldklopfer bei ihrer ehrenwerten Arbeit und genießt anschließend den Sonnenuntergang am Ayerwady-Fluss. Am nächsten Tag, sehr früh am Morgen, beginnt für viele Touristen der Höhepunkt: Der Zug verlässt den Bahnhof Richtung Hsipaw im nördlichen Shan-Staat. Diese Region nahe der chinesischen Grenze ist landschaftlich besonders eindrucksvoll und auch die Menschen fühlen sich hier als etwas ganz Besonderes. In Pyin U Lwin warten alte Gharries, bunte Kutschen, auf Touristen – eine Erinnerung an die britische Kolonialzeit, als dieser Ort als kühler Sommeraufenthalt geschätzt wurde. Über eine der höchsten Eisenbahnbrücken der Welt – dem 111 Meter hohen und fast 800 Meter langen Gokteik-Viadukt – geht es weiter im Schritttempo. Noch vor wenigen Jahren waren hier Kameras aus militärischen Gründen tabu. In Hsipaw endet das Schienenabenteuer – das Filmteam ist eingeladen bei einer Shan-Hochzeit bei der sich die Braut Kinder, Glück und Gesundheit wünscht.


05:55 – 06:20 3satTextVision (25 Min.)

 

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Mittwoch, 03. Mai 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Peter Schneeberger
(Erstsendung 2.5.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung 2.5.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Peter Schneeberger
(Erstsendung 2.5.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung 2.5.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 NDR Talk Show classics (60 Min.)
Folge 2 von 2
(Erstsendung 17.2.2017)

Ein Wiedersehen mit interessanten und spannenden Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche. Die "NDR Talk Show classics" zeigt noch einmal, wie prominente Gäste 2011 ins neue Jahr gerauscht sind und mit welchen Vorsätzen sie den Jahreswechsel begingen. Den Anfang macht die Komikerin Cordula Stratmann, die am 15. Juni 2001 zu Gast war. Sie klärte Hubertus Meyer-Burckhardt über "Männer, die durchs Rost fallen" auf und erzählte von ihrer Zeit als Eheberaterin. Es folgt das legendäre Gespräch mit dem Sänger Falco, der am 20.11.1992 zu Gast in der "NDR Talk Show" war. Er interessierte sich aber weniger für seinen Gesprächspartner Steffen Simon als vielmehr für Alida Gundlach, die er unentwegt aufs Korn nahm, was diese bravourös zu parieren wusste. Schauspieler Henry Hübchen feierte am 20. Februar 2017 seinen 70. Geburtstag. Die "NDR Talk Show classics" gratuliert und zeigt noch einmal das amüsante Gespräch mit Barbara Schöneberger vom 6. Mai. 2011. Da erzählte der "George Clooney vom Prenzlauer Berg", dass es immer er sei, der in Liebesbeziehungen verlassen werde, und er erzählt von seinem geliebten Sofa in Pankow. Und noch ein Geburtstagskind gab es zu feiern: Wencke Myhre feierte am 15. Februar ebenfalls ihren 70. Geburtstag. Am 13.10.1995 verdrehte sie Hubertus Meyer-Burckhardt mit ihrem Charme den Kopf. In dem fröhlichen Gespräch ging es unter anderem um sehr kleine Dörfer, die gut sind für die ganz große Liebe. Die "NDR Talk Show classics" lässt natürlich auch Rita Süssmuth hochleben, die am 17. Februar ihren 80. Geburtstag feierte. In dem Gespräch mit Alida Gundlach am 1.12.2000 ging es unter anderem um ihre erste Begegnung mit Helmut Kohl und wie wichtig sie es findet, mit viel Geduld an seinen Zielen festzuhalten. Sängerin Michelle ist mit ihren 45 Jahren, die sie am 15. Februar feierte, ein Küken. In dem sehr offenen Gespräch mit Jörg Pilawa am 8.12.2006 erzählte die zierliche Künstlerin wie sie mit 14 auf der Straße lebte, ihren Fehlern in Beziehungen und ihren geliebten Kindern, die sie am liebsten ungeschminkt sehen. Musikalisch endet die "NDR Talk Show classics" mit dem Lied "Paris" von Michelle, das sie am 6. Juni 2014 in der "NDR Talk Show" sang.


11:15 Erfolgreich Scheitern (50 Min.) (HDTV)
Film von: Constanze Grießler
(Erstsendung 2.5.2017)

Scheitern und Fehler machen, ob es sich um eine kleine Panne oder ein komplettes Desaster handelt, in unserer Leistungsgesellschaft wird das deutlich negativ bewertet. Die Dokumentation begibt sich auf die Suche nach den kleinen und großen Niederlagen und zeigt Menschen, die diese erfahren haben. Was, wenn man seinen Blickwinkel einmal ändert: Wenn man Scheitern als Weg zum Erfolg betrachtet? Dabei könnte eine offene "Fehlerkultur" helfen. Das beweisen die extrem erfolgreichen "fuck up nights", eine weltweite Bewegung. Vor Publikum erzählen Unternehmerinnen und Unternehmer humorvoll von ihrem Scheitern, von ihren "fuck ups". Je schlimmer der Flop, desto tosender der Applaus. Die Dokumentation begleitet eine typische Veranstaltung in Innsbruck: Ein junger Mann auf der Bühne hat es trotz seiner schweren Legasthenie geschafft, ein Start-up-Unternehmen zu gründen. Veranstalterin Bettina Wenko: "Scheitern ist sexy! Endlich wird ein gesellschaftliches Tabu salonfähig". Kann man Scheitern als Chance feiern? Ja, konstatiert auch die österreichische Skispringer-Legende Toni Innauer: "Vieles, was ich früher als Scheitern empfunden habe, wie, dass ich nur Zweiter bei Olympischen Spielen wurde, war entweder ein glanzvolles Scheitern oder aus heutiger Sicht: nicht gewinnen, aber nicht wirklich verlieren. Ich habe es komplett falsch eingeordnet. Heute sehe ich es so: Für mich sind Menschen gescheitert, die nicht einmal den Mut haben, sich einer Aufgabe zu stellen. Da ist der Sport ein recht gutes Lernfeld und Regulativ, um auch verlieren zu lernen. Krisen und Fehler gehören zum Leben, auch in der Kunst. Es kann auch als Künstler sinnvoll sein, mal "auf die Fresse zu fallen". Erik Kessels, Leiter einer erfolgreichen Werbeagentur mit Niederlassungen in Amsterdam, Los Angeles und London, feiert den Fehler, das Imperfekte, denn es sei ein wichtiger Motor für seine kreative Arbeit: "Wenn man sich selbst zu ernst nimmt, dann hat man keine Ideen, ein kreativer Mensch muss einfach viel ausprobieren, vieles wieder verwerfen, auf die Fresse fallen. Ich sage immer: Ich mache mich mindestens einmal am Tag zum Idioten. Und das ist gut so." Was aber, wenn man wirklich beruflich gescheitert ist, insolvent ist? Katja Porsch hat es erlebt und redet heute als erfolgreiche Motivationstrainerin darüber: Vom ersten Porsche mit 25 und der ersten Insolvenz mit 31 – statt Luxusapartment eine 23-Quadratmeter-Wohnung: "Wir haben als Kind die geile Eigenschaft, dass wir immer wieder aufstehen, so lange, bis wir es können. Und je älter wir werden, lassen wir uns, glaub' ich, diesen Willen hinzufallen abtrainieren und sind einfach nicht mehr bereit, uns wehzutun, aber genau das brauchen wir, um Erfolg zu haben. Beides gehört zusammen und ich kann den Erfolg nicht haben, wenn ich den Misserfolg nicht eingehe." Doch es gibt auch eine Kehrseite: Scheitern wird immer öfter, nicht zuletzt durch die perfekte "Selbstpräsentation" in den sozialen Medien, als Wellness-Erfahrung auf dem Weg zur Selbstoptimierung verhandelt. Künstler und Graphikdesigner Stefan Sagmeister, der sich lange schon mit dem Thema "Glück" beschäftigt, sieht den derzeitigen Kult ums Scheitern kritisch: "Ich bin auf vielen Konferenzen und in der Zwischenzeit geht mir dieses ganze Jubeln rund um das Scheitern wahnsinnig auf den Wecker. Das richtige Scheitern – also wenn's wirklich um Scheitern geht, ist wahnsinnig schlimm und grauslich."


12:05 Wo sich Himmel und Erde begegnen – Die Propstei St. Gerold (25 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Ingrid Bertel
(Erstsendung 22.1.2017)

Der Legende nach ließ sich der Herzog von Sachsen in der Propstei St. Gerold nieder, um ein gottgeweihtes Leben zu führen. Heute ist es ein geistiges und kulturelles Zentrum. Hier entstand mit den Fresken von Ferdinand Gehr richtungsweisende sakrale Kunst und das Hilliard Ensemble und Jan Garbarek schufen hier mit "Officium" einen Welterfolg der neuen Musik. Doch auch vielfältige andere Aktivitäten zeichnen die heutige Propstei aus. So ist die Propstei St. Gerold ein Hotel – und Gastronomie-Betrieb mit großem Gemüse – und Kräutergarten, weitläufiger Waldparkanlage mit 14 Teichen und einem Zentrum für Hippotherapie, ein Bio-Bauernhof, ein Seminar – und Kongresszentrum, ein Konzertveranstalter sowie der größte Arbeitgeber im Biosphärenpark Großes Walsertal. Da sich diese vielfältigen Aktivitäten aber nach wie vor ganz harmonisch um ein ideelles Zentrum bündeln, bleibt die Propstei, was sie nach den Worten von Pater Nathanael sein soll: der Ort, wo sich Himmel und Erde begegnen.


Reporter
12:30 Rolf Lyssy (30 Min.)
Der Filmemacher
(Erstsendung 19.2.2017)

Rolf Lyssy hat mit "Die Schweizermacher" den bisher erfolgreichsten Schweizer Film auf die Kinoleinwand gebracht. Doch das Leben des Filmemachers war nicht stetig von Erfolg gekrönt. Trotz Rückschlägen und einer schweren Depression hat er das Filmen nie aufgegeben und steht mit 80 Jahren wieder auf dem Set. Denn eines wusste er bereits früh: Er wollte zum Film. – Reporterin Samira Matta über den erfolgreichsten Filmemacher der Schweiz. Rolf Lyssy ist in Herrliberg bei Zürich aufgewachsen, damals noch ein kleines Bauerndorf am Zürichsee. Er war der einzige jüdische Bub in der Gemeinde – und erst noch aus der Stadt zugezogen Der große Erfolg von "Die Schweizermacher" brachte dem Regisseur auch Neid und Missgunst. Trotz zermürbender Auseinandersetzungen mit Fördergremien drehte er viele Filme und schaut heute auf ein bewegtes Leben zurück. In den 1990er-Jahren erkrankte er nach einem gescheiterten Filmprojekt und der Trennung von seiner Frau an einer schweren Depression. Er wies sich in die psychiatrische Klinik ein. Es war die schwärzeste Zeit seines Lebens. Und doch hat Rolf Lyssy nie aufgegeben, hat sich seinen Humor und die feine Ironie bewahrt. Immer war der Filmemacher an Themen mit gesellschaftlicher Relevanz interessiert, zum Beispiel Sterbehilfe. Davon handelt sein neuester und – wie er sagt - bestimmt nicht letzter Film.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Hawaii – Inside Paradise (45 Min.)
Maui – Das Wasserparadies
Folge 1 von 4
Film von: Thomas Radler
(Erstsendung 8.11.2011)

Maui – die zweitgrößte Insel Hawaiis – ist das Wasserparadies des Archipels, für Menschen und Tiere gleichermaßen. Wale bringen hier ihre Jungen zur Welt, und die mutigsten Surfer der Welt reiten an der Nordküste auf bis zu 20 Meter hohen Wellen. Hawaii – das ist für viele Europäer noch immer ein Ort der Sehnsucht: der Traum vom palmengesäumten Pazifik-Paradies. Die Reihe zeigt faszinierende Ansichten jenseits von Klischees.


14:05 Hawaii – Inside Paradise (40 Min.) (HDTV)
Oahu – Das Herz von Hawaii
Folge 2 von 4
Film von: Klaus Kastenholz, Christopher Zahlten
(Erstsendung 9.11.2011)

Die Hawaii-Insel Oahu ist beides zugleich: Moloch und Tropenparadies. Hier schlägt in der Hauptstadt Honolulu das hektische Herz des modernen Hawaiis, hier findet es aber auch zur Ruhe. Der aus dem Polynesischen stammende Name Oahu bezeichnet einen Versammlungsplatz - und genau das ist die Insel: ein Schmelztiegel der Nationen. Die Dokumentation stößt auch in die Unterwasserwelt Oahus vor und führt in eine Welt voller Geheimnisse.

Den dritten und vierten Teil von "Hawaii – Inside Paradise" zeigt 3sat am Donnerstag, 4. Mai, ab 13.20 Uhr


14:45 Amerikas Westküste (45 Min.)
Washington
Folge 1 von 5
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 2.9.2013)

Die Westküste Amerikas ist für Einwanderer und Reisende gleichermaßen ein Traumziel. Sie steht für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste außergewöhnliche Menschen, erzählt ihre Geschichten und fängt das Lebensgefühls der "Westcoast" ein. Die Reise beginnt an der Grenze zu Kanada im US-Bundesstaat Washington. Der erste Teil der Reihe über Amerikas Westküste taucht ein in die unbekannte Welt des Bundesstaates Washington. Mit seinen Protagonisten erzählt der Filmemacher Jörg Daniel Hissen spannende Geschichten entlang der Westküste im Nordwesten der USA. Jörg Daniel Hissen trifft auf die Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Der Film begleitet den Walforscher Ken Balcomb auf seinen Touren im Wasserflugzeug und mit dem Boot zu den Killerwalen im Pazifik. In Seattle erfährt der Zuschauer alles über das erfolgreiche Kaffeeunternehmen Starbucks. Mit dem Ranger Jon Preston geht es in einen der schönsten Nationalparks der USA, den Olympic-Nationalpark. Das Filmteam begleitet den professionellen Angler Jack Glass auf den Columbia River auf Fischfang und fliegt mit dem Geologen Jon Major in den Krater des Vulkanes Mount St. Helens. Der Zuschauer erlebt eine faszinierende Entdeckungsreise von der Grenze Kanadas durch den Bundesstaat Washington. Zahlreiche spektakuläre Luftaufnahmen eröffnen neue Sichtweisen auf den pazifischen Nordwesten der USA.


15:30 Amerikas Westküste (45 Min.)
Oregon
Folge 2 von 5
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 3.9.2013)

Dieser Teil der Reihe stellt den eher unbekannten Bundesstaat Oregon vor. Filmemacher Jörg Daniel Hissen findet spannende Geschichten entlang der Westküste im Nordwesten der USA. Er trifft auf die Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Sandboarden ist ein neuer Trendsport entlang der Dünen der weiten Strände Oregons. Der Tsunami-Forscher Tom Horning erzählt alles über die Tsunami-Gefahren entlang der Westküste. In der Metropole Portland besucht das Team den Outdoor-Spezialisten Columbia Sportswear. Mit dem Pilzjäger Kouy Loch geht es in der Nähe des berühmten Crater Lake auf die Suche nach dem teuersten Speisepilz der Welt. Der Designer Allen Christensen zeigt, wie das exklusivste und teuerste Wohnmobil der Welt in Handarbeit gefertigt wird. In den endlosen Nadelwäldern Südoregons besucht das Team den in völliger Abgeschiedenheit lebenden "Feuermelder" Jim Shotwell auf seinem Wachturm. Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste diese außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast". Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat.


16:15 Amerikas Westküste (45 Min.)
Nordkalifornien
Folge 3 von 5
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 4.9.2013)

Im Gegensatz zum Süden des US-Bundesstaates ist der Norden Kaliforniens eher unbekannt. Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist entlang der Pazifikküste Nordkaliforniens. Er trifft hier auf Menschen, die für das Lebensgefühl Kaliforniens stehen. So begleitet er unter anderem den Wasserflugzeugpiloten Aaron Singer auf sein Hausboot in Sausalito. Mit der Biologin Emily Benito durchstreift er die berühmten Redwood-Wälder mit ihren Mammutbäumen, die über 100 Meter hoch werden können. Der mexikanische Einwanderer und Winzer Ulises Valdez erzählt, wie für ihn der amerikanische Traum wahr wurde. Junge Ökobauern zeigen stolz ihre Farm, und der Fotokünstler Chris McCaw stellt an den Stränden Nordkaliforniens seine Bilder vor. Höhepunkt der Reise durch Nordkalifornien ist eine Zeppelinfahrt mit dem Piloten Ben Travis hoch über der quirligen Metropole San Francisco. Sie eröffnet eine neue faszinierende Sichtweise auf "The Golden State" an der Westküste der USA. Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste diese außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast". Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat.


17:00 Amerikas Westküste (45 Min.)
Zentralkalifornien
Folge 4 von 5
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 5.9.2013)

Diese Folge führt ins eher unbekannte Zentralkalifornien. Der Film begleitet den Biologen David Chapman bei seiner Arbeit mit den Kondoren entlang der spektakulären Küste von Big Sur. Im "Yosemite National Park" geht es auf Klettertour und im Silicon Valley spricht Mike McCue über sein erfolgreiches Start-up-Unternehmen Flipboard. Wyatt Patry führt das Filmteam im Aquarium von Monterey in die faszinierende Welt der Quallen. Und mit dem Helikopterpiloten Robin Petgrave erleben die Zuschauer die Millionen-Metropole Los Angeles von oben. Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste diese außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast". Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat.


17:45 Amerikas Westküste (45 Min.)
Südkalifornien
Folge 5 von 5
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 6.9.2013)

Kalifornien endet kurz hinter San Diego an der Grenze zu Mexiko. Unterwegs besucht der Filmemacher Jörg Daniel Hissen Doug Scroggins auf einem Flugzeugschrottplatz in der Mojave-Wüste. Doug baut aus verschrotteten Flugzeugteilen Filmsets für Hollywood-Produktionen. Die Dokumentation begleitet den Biologen Calvin Duncan auf der Insel Santa Catalina bei der Arbeit mit der einzigen Bisonherde Kaliforniens. In Palm Springs lässt sich alles über die Mid-Century-Wüstenarchitektur erfahren. In Huntington Beach stellt der Profisurfer Paul Pugliesi seine ganz eigene Welt vor. Und in San Diego springt der Stuntman Troy Hartman mit einem Flügelanzug aus dem Flugzeug und erfüllt sich in der Wüste Südkaliforniens mit einem selbst entworfenen Rucksack mit zweifachem Düsenantrieb den Traum vom eigenständigen Fliegen. Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste diese außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast". Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Hilfe aus der Luft am Everest (50 Min.)
Die Bergretter vom Matterhorn
Film von: Benoît Aymon
Erstausstrahlung

Zwei Bergrettungsspezialisten aus der Schweizer bauen im Himalaya eine Station zur Luftrettung auf. Bergsteiger in Not sollen auch aus großer Höhe mit Hubschraubern gerettet werden können. Pilot Gerold Biner und Rettungsspezialist Bruno Jelk von der "Air Zermatt" haben die nötige Kompetenz durch unzählige heikle Einsätze in den Schweizer Alpen erworben. Nun helfen sie beim Aufbau der Luftrettungsstation in Nepal. "Gib mir einen Fisch und ich sterbe – lerne mich fischen und ich werde leben." Diesem Motto folgend haben Gerold Biner und Bruno Jelk ein professionelles Trainingsprogramm für ihre nepalesischen Freunde zusammengestellt. Ernstfälle werden zuerst in der Schweiz vor der imposanten Kulisse des Matterhorns geübt. Wenn die nepalesischen Piloten und Rettungshelfer genügend Erfahrungen gesammelt haben, geht es auf in den Himalaya. Vor Ort und in steigender Höhe wird das Gelernte unter professioneller Aufsicht der Schweizer perfektioniert. Selbst ein tragischer Unfall während eines Einsatzes kann die extrem motivierten nepalesischen Bergretter nicht aufhalten. Das katastrophale Erdbeben von 2015 hat überdeutlich klar gemacht, wie wichtig Hilfe aus der Luft in diesem infrastrukturarmen Teil der Welt sein kann.


21:05 Die Bergretter (55 Min.) (HDTV)
Unterwegs mit der Air-Glacier
Film von: Steven Artels
(Erstsendung 2.12.2015)

Auf der Hubschrauber-Basis der Air Glacier in Sitten stehen Spezialisten-Teams 24 Stunden bereit, um Hilfe bei Bergunfällen zu leisten. Der Film begleitet die Einsätze der Bergretter. Verletzungen auf den Skipisten, Abstürze, Lawinen, Wetterumstürze – das kann sich im Gebirge sehr schnell ereignen. Auch wenn die Mehrzahl der Einsätze gut ausgeht, kann das Gebirge doch unvorhersehbar und grausam sein und auch die Retter selbst in Gefahr bringen. Jeder Einsatz birgt Risiken und diejenigen, die schlecht ausgehen, hinterlassen tiefe Spuren in der Erinnerung der Retter. Im Jahr 2001 hat ein solches Drama alle Beteiligten gezeichnet. Es geschah bei Zinal im Val d'Anniviers: Mehrere Dutzend Personen suchten eine junge im Schnee verschüttete Frau, als eine zweite Lawine die Retter überraschte. Zwei Bergretter der Air Glacier starben. Stéphane Oggier, ein Arzt, der das Drama knapp überlebt hat, ist sich seither bewusster, welchen Gefahren er sich beruflich aussetzt. "Nach diesem Unglück habe ich gelernt, dass ich nicht Hals über Kopf auf einem Lawinenkegel herumsuchen kann". Das Leben als Bergretter kann die Nerven auf eine harte Probe stellen. Trotz schlechten Erfahrungen, müssen sie einen kühlen Kopf bewahren, professionell bleiben und das Verhalten der Leute, die sie retten, nicht verurteilen.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


goEast
22:25 Die rote Spinne (85 Min.) (HDTV)
(Czerwony pajak)
Spielfilm Polen / Slowakei / Tschechische Republik, 2016
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Karol Kremer – Filip Plawiak
Der Tierarzt – Adam Woronowicz
Danka – Julia Kijowska
Karols Mutter – Malgorzata Foremniak
Leutnant Florek – Wojciech Zielinski

Regie: Marcin Koszalka

Ein Student heftet sich 1967 in Krakau an die Fersen eines mehrfachen Mörders. Zwischen den beiden Männern entsteht langsam eine bizarre Beziehung – bis einer einen Fehler macht.

Auf einem Jahrmarkt findet der junge Student und Turmspringer Karel Kremer im Winter 1967 die Leiche eines gerade ermordeten Kindes, ein weiteres Opfer des Serienmörders "Rote Spinne". Dieser sucht Krakau schon seit längerem heim und auf allen Kanälen wird vor ihm gewarnt. In der Stadt herrschen Besorgnis und Paranoia, die Morde sind in aller Munde. Anstatt die Polizei zu informieren, geht Karel dem Mörder auf eigene Faust nach. Präzise inszeniertes Spielfilmdebüt, ausgezeichnet beim "goEast"-Festival des Mittel – und Osteuropäischen Films 2016 mit dem Preis für die Beste Regie und dem Preis der internationalen Filmkritik.

In seinem Spielfilm-Regiedebüt vereint Marcin Koszalka die Legende der "Roten Spinne" mit der wahren Geschichte des jungen Mörders Karol Kot. Koszalka inszenierte "Die rote Spinne" mit kühler Präzision, bestechend genauer Kamera (die er selbst führt), einem beklemmenden Soundtrack und grandiosen Schauspielern. Dabei erzählt er eine Geschichte, in der zwar die Täter – und Opferrollen klar verteilt sind, die Frage nach dem Warum aber unbeantwortet bleibt. Koszalka erschafft ein verstörendes Porträt der Gesellschaft und des real existierenden Sozialismus Polens in den Monaten unmittelbar vor den März-Unruhen 1968: durch eine Fokussierung auf die Beziehungen zwischen den Charakteren, deren Darstellung in ihrem jeweiligen Umfeld und der Distanzierung von moralischen Fragestellungen. Marcin Koszalka wurde 1970 in Krakau geboren. Er arbeitet als Kameramann und Regisseur. Seine Dokumentarfilme wurden auf vielen internationalen Filmfestivals gezeigt, unter anderem in Karlovy Vary, Jihlava, Krakau und Trient. Seine Filme behandeln immer wieder kontroverse Themen. In seinem Filmdebüt "So einen schönen Sohn habe ich geboren" (Takiego pieknego syna urodzilam) spielte seine Mutter die Hauptrolle.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Die rote Spinne" als TV-Premiere im Rahmen seiner Medienpartnerschaft mit "goEast" (26.4.-2.5.2017), die mit der Gründung des Wiesbadener Festivals des mittel – und osteuropäischen Films im Jahr 2001 begann.


23:50 Trautmann – Lebenslänglich (90 Min.) (UT) (VPS: 23:55)
Fernsehfilm Österreich, 2003

Rollen und Darsteller:
Trautmann – Wolfgang Böck
Dolezal – Simon Schwarz
Tränkler – Monica Weinzettl
Oberst – Wolfram Berger
Ferdinand Grünsteidl – Erwin Steinhauer

Regie: Thomas Roth
Drehbuch: Ernst Hinterberger, Thomas Roth

Professor Krupnik, ein bekannter Urologe, wird von zahlreichen Messerstichen tödlich getroffen aufgefunden. Einen Raubmord schließen Trautmann und seine Kollegen Tränkler und Dolezal aus. Die psychisch labile Hausmeisterin Smeibidlo, die Trautmann aus früheren Zeiten kennt, soll in den Mord verwickelt sein. Obwohl ausreichend Beweise und sogar ein Geständnis der Frau vorliegen, zweifelt Inspektor Trautmann an ihrer Schuld.


01:20 Die Aufspürerin (30 Min.) (HDTV) (VPS: 01:25)
Wo ist John Dyal?
Film von: Thomas Diehl
(Erstsendung 25.4.2016)

Hans Schön sucht sehnsüchtig seinen leiblichen Vater, den er nie kennengelernt hat. Ein Fall für Susanne Panter! Die Aufspürerin hat Erfahrung, Kontakte und einen "siebten Sinn". Hans Schön hatte keine glückliche Kindheit. Nach der Geburt kam er ins Heim, dann in eine Pflegefamilie. Die leibliche Mutter war überfordert – zu jung, zu viele Kinder. Sein Vater soll ein amerikanischer Soldat gewesen sein. Der GI musste zurück in seine Heimat, noch bevor er erfuhr, dass seine deutsche Freundin von ihm schwanger war. Die Briefe, die er seiner deutschen Freundin schrieb, wurden abgefangen, ihre Beziehung zerbrach. Immer wieder fragt sich Hans Schön wie wohl sein Leben verlaufen wäre, wenn die Briefe seines Vaters die Mutter erreicht hätten? Hätte er eine glückliche Kindheit in den Staaten erleben können? Je älter er wird, umso stärker verspürt er den großen Wunsch, seinen Vater kennen zu lernen, falls dieser überhaupt noch lebt. Mittlerweile, so nimmt Hans Schön an, müsste er fast 80 Jahre alt sein und in Jacksonville, Florida wohnen. Das hatte er selber im Internet herausfinden können, viel weiter aber kam er nicht. Susanne Panter und ihr Klient reisen nach Florida, begeben sich auf eine Odyssee und sind einem extremem Wechselbad der Gefühle ausgeliefert. Erwartungen, Hoffnungen, Enttäuschungen, Hoffnungen. Die erste Adresse, die die Aufspürerin mit hans Schön ansteuert: eine ziemlich verwahrloste Gegend mit vermoderten Wohncontainern und zwielichtigen Gestalten. Zunächst sind sie sich nicht sicher, ob sie überhaupt aussteigen sollen. Als sie es doch noch wagen, der Schock: John Dyal ist tot! Vor drei Monaten gestorben. Aber: dieser John Dyal hieß eigentlich Johnny Dyal, ein gebräuchlicher Frauenname in Amerika. Aufatmen. Die Suche kann weitergehen. Die zweite Adresse liegt in einer deutlich nobleren Wohngegend. Dort treffen sie eine hilfsbereite junge Frau, die ihnen erzählt: "Ja, John Dyal, der hat hier gewohnt. Bis vor vier Jahren. Dann ist er weggezogen, zu seiner Tochter. Er ist ziemlich krank geworden. Aber wo die wohnt, das weiß ich nicht. Fragen Sie doch mal im Famous Amos nach, dort hat er jeden Morgen gefrühstückt." Je mehr Susanne Panter und Hans Schön nachfragen, umso sicherer erscheint es ihnen: dieser John Dyal könnte der richtige sein. Auf Hoffnung folgt erneut die Enttäuschung. Im Famos Amos will sich die Bedienung an niemanden erinnern. Wird Hans Schön seinen Vater so kurz vor dem Ziel doch nicht finden? Die Suche von Hans Schön und der "Aufspürerin" Susanne Panter hat so viele unerwartete und unglaubliche Wendungen, dass selbst die erfahrene Personensucherin unterwegs mehrmals sagt: "Das kann doch alles gar nicht wahr sein! Das ist ja völlig skurril, unwirklich." Aber es ist wahr. Der vielzitierte Satz: nichts ist spannender als die Wirklichkeit – bei dieser Suche trifft er zu!


01:50 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


02:20 ECO (25 Min.) (HDTV) (VPS: 02:25)
Moderation: Reto Lipp
(Erstsendung 1.5.2017)

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


02:45 Hawaii – Inside Paradise (45 Min.) (VPS: 02:55)
Maui – Das Wasserparadies
Folge 1 von 4
Film von: Thomas Radler
(Erstsendung 8.11.2011)

Maui – die zweitgrößte Insel Hawaiis – ist das Wasserparadies des Archipels, für Menschen und Tiere gleichermaßen. Wale bringen hier ihre Jungen zur Welt, und die mutigsten Surfer der Welt reiten an der Nordküste auf bis zu 20 Meter hohen Wellen. Hawaii – das ist für viele Europäer noch immer ein Ort der Sehnsucht: der Traum vom palmengesäumten Pazifik-Paradies. Die Reihe zeigt faszinierende Ansichten jenseits von Klischees.


03:30 Hawaii – Inside Paradise (45 Min.) (HDTV) (VPS: 03:40)
Oahu – Das Herz von Hawaii
Folge 2 von 4
Film von: Klaus Kastenholz, Christopher Zahlten
(Erstsendung 9.11.2011)

Die Hawaii-Insel Oahu ist beides zugleich: Moloch und Tropenparadies. Hier schlägt in der Hauptstadt Honolulu das hektische Herz des modernen Hawaiis, hier findet es aber auch zur Ruhe. Der aus dem Polynesischen stammende Name Oahu bezeichnet einen Versammlungsplatz - und genau das ist die Insel: ein Schmelztiegel der Nationen. Die Dokumentation stößt auch in die Unterwasserwelt Oahus vor und führt in eine Welt voller Geheimnisse.


04:15 Hawaii – Inside Paradise (45 Min.) (HDTV) (VPS: 04:25)
Kauai – Die Insel der Träume
Folge 3 von 4
Film von: Thomas Radler
(Erstsendung 10.11.2011)

Kauai ist ein Naturwunder: tropischer Regenwald, endlose Sandstrände, Korallenriffe und steil aufragende Felsformationen. Im Zentrum der Insel liegt ein geheimnisvoller Berg, der zu den feuchtesten Orten der Erde zählt und meistens hinter Wolken verschwindet. Die Reihe "Hawaii – Inside Paradise" enthüllt, was die meisten von ihnen nicht sehen: faszinierende Landschaften und magische Orte jenseits der Klischees.


05:00 Hawaii – Inside Paradise (40 Min.) (HDTV) (VPS: 05:10)
Molokai – Die Paradies-Insel
Folge 4 von 4
Film von: Thomas Radler
(Erstsendung 11.11.2011)

Die Insel Molokai ist anders. Stolz und trotzig hat die hawaiianischste der acht Inseln allen ökonomischen Verheißungen des Tourismus widerstanden und sogar ein milliardenschweres Konsortium vergrault, das ein Edel-Resort für Superreiche errichten wollte. Die Reihe "Hawaii – Inside Paradise" enthüllt, was die meisten von ihnen nicht sehen: faszinierende Landschaften und magische Orte jenseits der Klischees.


05:40 Spaniens stolzer Süden (25 Min.) (HDTV) (VPS: 05:50)
Film von: Hilde Buder-Monath
(Erstsendung 19.10.2015)

Die andalusische Stadt Jerez ist Spaniens Mekka für Liebhaber edler Rösser. Reitkunst in Perfektion gibt es in der dortigen Spanischen Hofreitschule zu bestaunen. Autorin Hilde Buder-Monath reist durch die südlichste Provinz Spaniens. Riesige Ländereien, Stolz und alte Traditionen prägen das Land – aber auch Armut, hohe Einwanderungszahlen und Arbeitslosigkeit. In Tarifa trennen nur 14 Kilometer Europa von Afrika – eine begehrte Route für Flüchtlingsboote und viel Arbeit für die spanische Küstenrettung, die über die Gefahren der Straße von Gibraltar berichtet.


06:05 – 06:20 3satTextVision (15 Min.)

 

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Donnerstag, 04. Mai 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Peter Schneeberger
(Erstsendung 3.5.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung 3.5.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Peter Schneeberger
(Erstsendung 3.5.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung 3.5.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Nachtcafé (90 Min.) (HDTV, Dolby Surround, UT)
Hungern, Sport, Hypnose – alles für die Traumfigur
Moderation: Michael Steinbrecher
(Erstsendung 27.1.2017)

Gäste bei Michael Steinbrecher Michael Steinbrecher lädt Fachleute, Betroffene und Prominente ins alte E-Werk in Baden-Baden zum Gespräch ein. Ein aktuelles Thema aus Politik oder Gesellschaft steht dabei im Mittelpunkt.


11:45 Der Weg zur Mitte – Das Labyrinth im Alltag (45 Min.)
Film von: Helge Reindl
(Erstsendung 28.4.2011)

Labyrinthe sind ein Mythos der Kulturgeschichte. Ihr Ursprung reicht weit zurück in die Geschichte der Erde, wann und wo sie geschaffen wurden, kann aber bis heute niemand mit Gewissheit sagen. Auch nicht, welchem Zweck sie ursprünglich dienten und was das Wort "Labyrinth" wirklich bedeutet. Heute erfahren die magischen Kreise eine Renaissance in vielen Bereichen des modernen Lebens: Das Spektrum reicht von der Psychologie bis zur Justiz. Das Menschheitssymbol findet sich außerdem im Tourismus sowie in der religiösen Praxis, und auch in der Gartengestaltung oder Sozialarbeit. In der Dokumentation "Der Weg zur Mitte – das Labyrinth im Alltag" besucht der Filmemacher Helge Reindl Labyrinthe in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich und fragt nach ihrer heutigen Verwendung und ihrem Stellenwert im Alltag der Menschen. Auf seiner Reise trifft er auf Menschen, die vom Labyrinth auf die eine oder andere Weise fasziniert sind und dessen Kraft nutzen.


12:30 ECO (30 Min.) (HDTV)
Moderation: Reto Lipp
(Erstsendung 1.5.2017)

Das Wirtschaftsmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrund-Berichten, Grafiken und Reportagen. "ECO" berichtet seit 2007 aus der Perspektive der Wirtschaft und bringt die Welt der Wirtschaft den Zuschauern näher. "ECO" fragt nach, "ECO" zeigt die Zusammenhänge, "ECO" erklärt die Gründe und die Hintergründe. Ob Marktschreier oder Manager, ob Bauer oder Banker, ob lokal oder global – "ECO" lebt Wirtschaft.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Hawaii – Inside Paradise (45 Min.) (HDTV)
Kauai – Die Insel der Träume
Folge 3 von 4
Film von: Thomas Radler
(Erstsendung 10.11.2012)

Die Insel Kauai ist ein Naturwunder: tropischer Regenwald, endlose Sandstrände, Korallenriffe und steil aufragende Felsformationen. In ihrem Zentrum liegt ein geheimnisvoller Berg, der zu den feuchtesten Orten der Erde zählt. Doch Kauai ist mehr als nur eine traumhafte Kulisse. Nachfahren der polynesischen Einwanderer bewahren in versteckten Winkeln der Insel einen traditionellen Lebensstil.


14:05 Hawaii – Inside Paradise (45 Min.) (HDTV)
Molokai – Die Paradies-Insel
Folge 4 von 4
Film von: Thomas Radler
(Erstsendung 11.11.2012)

Molokai ist anders: Auf der Insel leben nur knapp 8000 Einwohner. Die haben sich bisher erfolgreich gegen eine touristische Vereinnahmung ihrer Insel zur Wehr gesetzt. Stolz und trotzig hat Molokai allen ökonomischen Verheißungen des Tourismus widerstanden und zuletzt sogar ein milliardenschweres Konsortium vergrault, das an der entlegenen Nordwestküste der Insel ein abgesperrtes Edel-Resort für Superreiche errichten wollte. Das Millionärs-Ferien-Ghetto hätte Molokais Infrastruktur deutlich überfordert.


14:50 Zu den Quellen des Essequibo (45 Min.) (HDTV)
Im Delta
Folge 1 von 5
Film von: Marion Pöllmann
(Erstsendung 3.2.2014)

Der Essequibo ist mit rund 1.000 Kilometern Länge einer der größten Flüsse Südamerikas. Die fünfteilige Reihe begleitet ein Expeditionsteam auf der Suche nach den Quellen des Essequibo. Der erste Teil stellt das Delta des Flusses in den Mittelpunkt. Hier befindet sich das historische Herz der Republik Guyana. Guyana besitzt noch ausgedehnte Mangrovengebiete, die meisten an dem unverbauten Küstenstreifen im Norden des Essequibo-Deltas. Das Delta und die angrenzende Küstenregion liegen knapp unter der Meereslinie und werden durch einen kilometerlangen Deich, die Seawall, geschützt. In Zeiten von Klimaerwärmung und steigender Meeresspiegel aber besinnt man sich auch auf den natürlichen Hochwasserschutz: die Mangroven.


15:35 Zu den Quellen des Essequibo (40 Min.) (HDTV)
Am Kaieteur
Folge 2 von 5
Film von: Marion Pöllmann
(Erstsendung 4.2.2014)

Der Kaieteur-Wasserfall im Potaro, einem Nebenfluss des Essequibo, ist einer der größten Wasserfälle der Erde. Er ist dreimal höher als die Niagarafälle. In einer einzigen Stufe fällt er 226 Meter in die Tiefe, bevor er in mehreren Kaskaden weitere 30 Meter überwindet. Die Kombination aus Höhe und Wassermenge macht die Kaieteur-Wasserfalls so einzigartig. Jede Sekunde fließen mehr als 135.000 Liter Wasser über den Felsabbruch, zerstäuben Tausende Liter Wasser zu Nebel und Dunst, in dem sich das Sonnenlicht in allen Farben des Regenbogens bricht. Der feuchte Nebel schafft einen einmaligen Lebensraum mit baumhohen Bromelien, fleischfressenden Pflanzen und zahlreichen endemischen Tierarten, die nur hier vorkommen.


16:15 Zu den Quellen des Essequibo (45 Min.) (HDTV)
In der Rupununi
Folge 3 von 5
Film von: Marion Pöllmann
(Erstsendung 5.2.2014)

Das Expeditionsteam versucht, über den Nebenfluss Rupununi in die unbewohnte Region am Oberlauf des Essequibo vorzudringen. Guyana ist nur sehr spärlich besiedelt. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung leben an der Küste. So wird die Reise durchs Hinterland zum Oberlauf des Essequibo zu einer Reise zwischen den Kulturen, durch unberührte Landschaften und paradiesische Natur. Bei der Durchquerung der ebenfalls Rupununi genannten Sumpfsavanne machen die Expeditionsteilnehmer in einem Indianerdorf Halt. Der gesamte Lauf des Essequibo weist zahlreiche Stromschnellen und Katarakte auf. Über einen Nebenfluss, den Rupununi-Fluss, versucht das Filmteam per Boot in den Oberlauf des Essequibo und weiter bis in sein Quellgebiet vorzudringen.


17:00 Zu den Quellen des Essequibo (45 Min.) (HDTV)
Im wilden Süden
Folge 4 von 5
Film von: Marion Pöllmann
(Erstsendung 6.2.2014)

In dieser Folge erkundet das Filmteam – nicht ganz freiwillig – den wilden Süden Guyanas und das Niemandsland der Acaraiberge an der Grenze zu Brasilien. Die Stromschnellen zwingen das Expeditionsteam, einen Umweg weiter im Süden zu suchen. Dabei erlebt die Truppe den wilden Süden Guyanas, wo Vaqueros traditionell Rinder hüten. Auf der größten Ranch des Landes findet das legendäre Osterrodeo statt. Hier trifft die Mannschaft auf den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, der sie bei der weiteren Expedition unterstützt. Wissenschaftliche Verstärkung kommt durch Professor Martin Oczipka, einen Spezialisten für Geoinformation und Vermessungswesen. So bricht das Team auf ins Niemandsland der Acaraiberge direkt an der Grenze zu Brasilien – in der Regenzeit eine große Herausforderung für Mensch und Material. Auf der Route treffen sie unter anderem auf majestätische Storchenvögel, sogenannte Jabirus, Gürteltiere, Jaguare und Königsgeier.


17:45 Zu den Quellen des Essequibo (45 Min.) (HDTV)
In Konashen
Folge 5 von 5
Film von: Marion Pöllmann
(Erstsendung 7.2.2014)

Im letzten Teil gestaltet sich die Suche nach der Quelle des Essequibo schwieriger als erwartet. Die Filmemacher müssen sich durch eine undurchdringliche grüne Hölle kämpfen. Das Expeditionsteam ist auf dem Quellfluss des Essequibo, dem Sipu unterwegs. Obwohl nur noch etwa 20 Kilometer bis zur Quelle zu überwinden sind, stellt sich die Natur quer, und die Expedition dauert viel länger als ursprünglich geplant. Verstärkt um den erfahrenen Waldläufer Duane de Freitas, einen Trupp kräftiger Waiwai Indianer und einem Spezialisten für Geoinformation aus Dresden, bereist das Expeditionsteam Gebiete, in denen noch nie jemand vor ihnen unterwegs war. Sie entdecken neue Lebensräume und finden unbekannte Tier – und Pflanzenarten.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Ein Schutzwall für Europa (45 Min.) (HDTV)
Film von: Guillaume Pitron
Erstausstrahlung

Europa wird in den nächsten zehn Jahren seine Grenzverteidigung weiter ausbauen. Aber Mauern und Zäune waren gestern. In Zukunft sollen Hightech-Systeme die Grenzen sichern. Es würde mindestens 2000 Milliarden Euro kosten, die 7721 Kilometer Landesgrenzen des Schengen-Raums einzuzäunen und zu sichern. Doch können Mauern und Hochsicherheitszäune Europa vor illegaler Einwanderung, Kriminellen und Terroristen schützen? Der Zaun der spanischen Exklave Melilla in Nordafrika ist mehr als sechs Meter hoch. 2005 wurde der elf Kilometer lange Zaun für 33 Millionen Euro modernisiert: Nun sind es insgesamt drei Barrieren, geneigt und mit speziellem Gitter verstärkt, was es unmöglich machen sollte, mit Fingern oder Füßen Halt zu finden. Mehr als 300 Polizisten bewachen ihn nur auf spanischer Seite. Allein die Wartungskosten belaufen sich auf 154 000 Euro pro Kilometer Zaun pro Jahr. Der Zaun in Melilla ist Europas deutlichstes Signal an die Außenwelt, dass es für sich bleiben will. Doch manchen gelingt der Sprung über den Zaun dennoch. Alle paar Wochen stürmen sie los. Manchmal zu Hunderten, weil sie nur so die Grenzpolizisten überrumpeln können. Mehr als 1000 haben es allein am 28. Mai 2014 versucht, 400 kamen durch. 2007 entwickelten die Amerikaner auf Initiative des damaligen Präsidenten George W. Bush eine elektronische virtuelle Barriere SBI, Secure Border Initiative: Radar-Überwachung, Kameras, Bewegungsdetektoren. Doch 2010 wurde das Projekt durch den amerikanischen Rechnungshof geprüft und für zu teuer und technisch nicht ausgereift befunden: Die Radargeräte seien zu empfindlich – sie lösten Alarm aus, sobald Regentropfen auf die Kameras gerieten. Bewegungsmelder verwechselten das vom Winde verwehte Laub von Sträuchern mit heimlichen Immigranten. Und sie konnten Tiere von Menschen nicht unterscheiden. Um die 3200 Kilometer lange Grenze zu sichern, würden die Arbeiten 320 Jahre dauern und circa 40 Milliarden Dollar kosten, berechneten die Prüfer vom Rechnungshof. 2011 wurde SBI aufgegeben. Das Projekt hatte den Steuerzahler bis dahin mehr als eine Milliarde Dollar gekostet und hat dabei nur 85 Kilometer abgedeckt. Ob Präsident Donald Trump per Dekret alle vorherigen Probleme und Kosten in den Griff bekommen kann, wird sich zeigen. Der französische Journalist Guillaume Pitron zeigt an Beispielen aus den USA und Spanien auf, dass es keine absolute Kontrolle von Landesgrenzen geben kann, egal wie hoch der Aufwand betrieben wird. Aber es ist ein lukratives Geschäft für die Unternehmen, die die Sicherheitstechnik liefern. Weil Europas Außengrenzen zu über 42 000 Kilometer auch im Mittelmeer verlaufen, kommen Patrouillenboote, Drohnen und Satelliten inklusive Software hinzu, um Daten über Migranten zu sammeln. Das hält nur die Ärmsten der Armen davon ab, nach Europa einzureisen. Für alle anderen treibt es die Kosten der Schlepper in die Höhe und das persönliche Risiko, auf der Flucht umzukommen.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur – und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


21:00 scobel (60 Min.) (HDTV)
Reset Europa! – Visionen für einen Neuanfang
Erstausstrahlung

Europa ist ein Kontinent. Europa ist aber auch eine Idee. Eine Vision. Die Vision eines engen Staatenbundes – ohne Grenzen, mit einer Währung und gemeinsamen politischen Organen. Doch Rechtspopulisten zertrümmern die Fundamente dieser Vision. Wie viel Europa verträgt Europa? Am Sonntag, 7. Mai 2017, wird bei der Stichwahl der französischen Präsidentschaftswahlen die Zukunft Europas möglicherweise komplett neu geschrieben.


22:00 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:25 Der Schakal (135 Min.) (HDTV, mono)
(The Day of the Jackal)
Spielfilm Großbritannien, 1973

Rollen und Darsteller:
Der Schakal – Edward Fox
Claude Lebel – Michael Lonsdale
Colette – Delphine Seyrig
Minister – Alan Badel
Colonel Rodin – Eric Porter

Regie: Fred Zinnemann

Ein von einer rechtsextremen Untergrundorganisation engagierter Berufskiller bereitet ein Attentat auf Präsident de Gaulle vor, während die Pariser Polizei versucht, den Täter zu fassen.

Frankreich 1963: Nach mehreren gescheiterten Anschlägen auf den Staatspräsidenten Charles de Gaulle entschließt sich die französische Terror-Organisation OAS, einen Profikiller auf den Präsidenten anzusetzen. Da die Organisation von Spitzeln unterwandert ist, entscheidet man sich für einen britischen Auftragsmörder mit dem Decknamen "Der Schakal" (Edward Fox). Dieser nimmt Kontakt zu den Mittelsmännern auf, und Colonel Rodin (Eric Porter) muss zähneknirschend seinen Forderungen zustimmen: eine halbe Million Dollar und absolut freie Hand bei der Durchführung des Auftrags. Durch Banküberfälle wollen die Terroristen das Honorar beschaffen, doch dem französischen Abschirmdienst gelingt es, die OAS mit den Überfällen in Verbindung zu bringen, und man ist gewarnt. Es wird ein Krisenstab unter der Leitung von Inspektor Lebel (Michael Lonsdale) zusammengestellt, der zunächst ein Phantom jagt, das aber mehr und mehr Konturen erhält. Doch auch die andere Seite schläft nicht: Die schöne Denise (Olga Georges-Picot) wird auf einen hohen Beamten im Umkreis des Geheimdienstes angesetzt und kann so den Schakal über den Wissensstand und die neuesten Aktivitäten der Polizei informieren. Inzwischen beginnt der Schakal mit seinen akribischen Vorbereitungen. Als Paul Oliver Duggan macht er sich auf den Weg nach Genua, um sich dort ein Spezialgewehr anfertigen zu lassen. Auch besorgt er mehrere Pässe und alle Mittel, um sich bei Bedarf in die jeweilige Person zu verwandeln. Wer ihm im Weg steht oder ein möglicher Zeuge werden könnte, wird kurzerhand liquidiert. So ergeht es dem Passfälscher und auch der adligen Colette de Montpelier (Delphine Seyrig), die ihrer Zufallsbekanntschaft Unterschlupf in ihrem Schloss gewährt. Schließlich entscheidet sich der Schakal für die öffentliche Feier zur Befreiung von Paris am 25. August 1963 als Tag des Anschlags, doch Inspektor Lebel ist ihm dicht auf den Fersen.

Nüchtern und beinahe ohne musikalische Untermalung inszeniert Fred Zinnemann ("12 Uhr mittags", 1952) in einer seiner letzten Regiearbeiten den aufwändigen, packenden Polit-Thriller "Der Schakal". Obwohl der Zuschauer von Anfang an weiß, dass de Gaulle dieses wie andere Attentate überlebt hat und 1970 eines natürlichen Todes gestorben ist, versteht es Zinnemann meisterhaft, eine suggestive Spannung aufzubauen, der man sich kaum entziehen kann und die selbst in der langen wortlosen Passage am Ende nicht nachlässt. Trotz seines politischen Sujets wahrt der Film eine kühle Distanz und enthält sich einer Bewertung des Konflikts zwischen der OAS und der französischen Regierung. "Der Schakal" erhielt den britischen Filmpreis und eine Oscar-Nominierung für den besten Schnitt (Ralph Kemplen). Auf die britischen Melde – und Passämter hatte der Film einen nachhaltigen Einfluss, denn von nun war es nicht mehr möglich, ohne weiteres Einblick in Geburtsdaten fremder Personen zu erhalten und sich damit Informationen über eine andere Identität zu beschaffen. 1997 drehte Michael Caton-Jones ein recht freies Remake mit Bruce Willis und Richard Gere in den Hauptrollen.


00:40 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


01:10 Rundschau (45 Min.) (HDTV)
Moderation: Susanne Wille
(Erstsendung 3.5.2017)

Das Politmagazin aus der Schweiz liefert Hintergrundberichte und Recherchen über aktuelle Ereignisse und Brennpunkte im In – und Ausland. Die Reportagen und Magazinberichte sind nah am Geschehen, ohne je die kritisch-journalistische Distanz zu verlieren.


Reporter
01:55 Rolf Lyssy (20 Min.)
Der Filmemacher
(Erstsendung 19.2.2017)

Rolf Lyssy hat mit "Die Schweizermacher" den bisher erfolgreichsten Schweizer Film auf die Kinoleinwand gebracht. Doch das Leben des Filmemachers war nicht stetig von Erfolg gekrönt. Trotz Rückschlägen und einer schweren Depression hat er das Filmen nie aufgegeben und steht mit 80 Jahren wieder auf dem Set. Denn eines wusste er bereits früh: Er wollte zum Film. – Reporterin Samira Matta über den erfolgreichsten Filmemacher der Schweiz. Rolf Lyssy ist in Herrliberg bei Zürich aufgewachsen, damals noch ein kleines Bauerndorf am Zürichsee. Er war der einzige jüdische Bub in der Gemeinde – und erst noch aus der Stadt zugezogen Der große Erfolg von "Die Schweizermacher" brachte dem Regisseur auch Neid und Missgunst. Trotz zermürbender Auseinandersetzungen mit Fördergremien drehte er viele Filme und schaut heute auf ein bewegtes Leben zurück. In den 1990er-Jahren erkrankte er nach einem gescheiterten Filmprojekt und der Trennung von seiner Frau an einer schweren Depression. Er wies sich in die psychiatrische Klinik ein. Es war die schwärzeste Zeit seines Lebens. Und doch hat Rolf Lyssy nie aufgegeben, hat sich seinen Humor und die feine Ironie bewahrt. Immer war der Filmemacher an Themen mit gesellschaftlicher Relevanz interessiert, zum Beispiel Sterbehilfe. Davon handelt sein neuester und – wie er sagt - bestimmt nicht letzter Film.


02:15 Hessenreporter (30 Min.)

Nachtschicht mit der Frankfurter Polizei, Frauen, die einen Schrottplatz besitzen, oder auf Fahrt mit einem Tauchglockenschiff – Reportagen aus dem Bundesland in der Mitte Deutschlands. "Hessenreporter" geht auf Spurensuche und erzählt von Hessen, die ein besonderes Ziel verfolgen oder in ihrem Alltag eine Herausforderung meistern. Die Reporter geben einen Einblick in unbekannte Welten in der hessischen Nachbarschaft.


02:45 Amerikas Westküste (45 Min.)
Washington
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 2.9.2013)

Die Westküste Amerikas ist für Einwanderer und Reisende gleichermaßen ein Traumziel. Sie steht für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste außergewöhnliche Menschen, erzählt ihre Geschichten und fängt das Lebensgefühls der "Westcoast" ein. Die Reise beginnt an der Grenze zu Kanada im US-Bundesstaat Washington. Der erste Teil der Reihe über Amerikas Westküste taucht ein in die unbekannte Welt des Bundesstaates Washington. Mit seinen Protagonisten erzählt der Filmemacher Jörg Daniel Hissen spannende Geschichten entlang der Westküste im Nordwesten der USA. Jörg Daniel Hissen trifft auf die Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Der Film begleitet den Walforscher Ken Balcomb auf seinen Touren im Wasserflugzeug und mit dem Boot zu den Killerwalen im Pazifik. In Seattle erfährt der Zuschauer alles über das erfolgreiche Kaffeeunternehmen Starbucks. Mit dem Ranger Jon Preston geht es in einen der schönsten Nationalparks der USA, den Olympic-Nationalpark. Das Filmteam begleitet den professionellen Angler Jack Glass auf den Columbia River auf Fischfang und fliegt mit dem Geologen Jon Major in den Krater des Vulkanes Mount St. Helens. Der Zuschauer erlebt eine faszinierende Entdeckungsreise von der Grenze Kanadas durch den Bundesstaat Washington. Zahlreiche spektakuläre Luftaufnahmen eröffnen neue Sichtweisen auf den pazifischen Nordwesten der USA.


03:30 Amerikas Westküste (45 Min.)
Oregon
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 3.9.2013)

Dieser Teil der Reihe stellt den eher unbekannten Bundesstaat Oregon vor. Filmemacher Jörg Daniel Hissen findet spannende Geschichten entlang der Westküste im Nordwesten der USA. Er trifft auf die Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Sandboarden ist ein neuer Trendsport entlang der Dünen der weiten Strände Oregons. Der Tsunami-Forscher Tom Horning erzählt alles über die Tsunami-Gefahren entlang der Westküste. In der Metropole Portland besucht das Team den Outdoor-Spezialisten Columbia Sportswear. Mit dem Pilzjäger Kouy Loch geht es in der Nähe des berühmten Crater Lake auf die Suche nach dem teuersten Speisepilz der Welt. Der Designer Allen Christensen zeigt, wie das exklusivste und teuerste Wohnmobil der Welt in Handarbeit gefertigt wird. In den endlosen Nadelwäldern Südoregons besucht das Team den in völliger Abgeschiedenheit lebenden "Feuermelder" Jim Shotwell auf seinem Wachturm. Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste diese außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast". Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat.


04:15 Amerikas Westküste (40 Min.)
Nordkalifornien
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 4.9.2013)

Im Gegensatz zum Süden des US-Bundesstaates ist der Norden Kaliforniens eher unbekannt. Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist entlang der Pazifikküste Nordkaliforniens. Er trifft hier auf Menschen, die für das Lebensgefühl Kaliforniens stehen. So begleitet er unter anderem den Wasserflugzeugpiloten Aaron Singer auf sein Hausboot in Sausalito. Mit der Biologin Emily Benito durchstreift er die berühmten Redwood-Wälder mit ihren Mammutbäumen, die über 100 Meter hoch werden können. Der mexikanische Einwanderer und Winzer Ulises Valdez erzählt, wie für ihn der amerikanische Traum wahr wurde. Junge Ökobauern zeigen stolz ihre Farm, und der Fotokünstler Chris McCaw stellt an den Stränden Nordkaliforniens seine Bilder vor. Höhepunkt der Reise durch Nordkalifornien ist eine Zeppelinfahrt mit dem Piloten Ben Travis hoch über der quirligen Metropole San Francisco. Sie eröffnet eine neue faszinierende Sichtweise auf "The Golden State" an der Westküste der USA. Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste diese außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast". Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat.


04:55 Amerikas Westküste (45 Min.)
Zentralkalifornien
Film von: Jörg Daniel Hissen
(Erstsendung 5.9.2013)

Diese Folge führt ins eher unbekannte Zentralkalifornien. Der Film begleitet den Biologen David Chapman bei seiner Arbeit mit den Kondoren entlang der spektakulären Küste von Big Sur. Im "Yosemite National Park" geht es auf Klettertour und im Silicon Valley spricht Mike McCue über sein erfolgreiches Start-up-Unternehmen Flipboard. Wyatt Patry führt das Filmteam im Aquarium von Monterey in die faszinierende Welt der Quallen. Und mit dem Helikopterpiloten Robin Petgrave erleben die Zuschauer die Millionen-Metropole Los Angeles von oben. Die Westküste Amerikas ist für viele Reisende und Einwanderer seit jeher das Traumziel. Keine andere Region in der Welt hat so viele Menschen immer wieder inspiriert und steht so sehr für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität, technologischer Innovation und freiem Denken. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste diese außergewöhnlichen Menschen, erzählt ihre Geschichten und entwirft ein buntes Kaleidoskop des Lebensgefühls der "Westcoast". Im Mittelpunkt der fünfteiligen Dokumentationsreihe steht die überwältigende Natur, die den Mythos der legendären Westküste entscheidend geprägt hat.


05:40 Newton (25 Min.) (HDTV)
Neues aus der Welt der Wissenschaft
Moderation: Matthias Euba
(Erstsendung 29.4.2017)

"Newton" bringt jede Woche Wissenschaftliches und Wissenswertes aus den Themenbereichen Mensch, Tier, Natur und Technik. Ob es außergewöhnliche Experimente wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder Themen wie Sexualität sind. "Newton" bringt Neuigkeiten, Grundlagen und Hintergründe. In aufwendig gestalteten Filmbeiträgen werden interessante Geschichten verständlich gemacht.


06:05 – 06:20 3satTextVision (15 Min.)

 

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Freitag, 05. Mai 2017


06:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Peter Schneeberger
(Erstsendung 4.5.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


07:00 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung 4.5.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


07:30 Alpenpanorama (90 Min.) (HDTV)

"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web – und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten. Die Sendung informiert auch über Temperatur – und Wetterbedingungen vor Ort.


09:00 ZIB (5 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


09:05 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Peter Schneeberger
(Erstsendung 4.5.2017)

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


09:45 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber
(Erstsendung 4.5.2017)

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


10:15 Markus Lanz (75 Min.) (UT)
(Erstsendung 27.4.2017)

Markus Lanz spricht in seiner Talkshow mit seinen Gästen über aktuelle und gesellschaftlich relevante Themen – unterhaltend und journalistisch hintergründig.


11:30 STÖCKL. (60 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Barbara Stöckl
(Erstsendung 4.5.2017)

Einmal wöchentlich lädt Barbara Stöckl prominente Persönlichkeiten und Menschen mit interessanter Lebensgeschichte in ihre Talkshow "STÖCKL.". Die Themen geben die Gäste selbst vor. Sie sprechen über ihr Leben, ihre Erfahrungen, Haltungen, Zukunftsvisionen und über gesellschaftlich relevante Themen.


12:30 Besonders normal (30 Min.) (HDTV)
"Die Melodien noch im Kopf" – Das zweite Leben des Stefan Tiefenbacher
Film von: Ramona Sirch
(Erstsendung 4.4.2014)

Seit seinem zwölften Lebensjahr spielt Stefan Tiefenbacher Saxofon, ein Hobby, das er zum Beruf machen wollte. Ein schwerer Verkehrsunfall kurz nach dem Abitur beendet zunächst diesen Plan. Stefan Tiefenbacher verliert seinen linken Arm, ein Bein muss versteift werden. Monatelang liegt er im Koma. Die Mediziner nehmen an, dass er ein schwerer Pflegefall bleiben werde. Er muss fast alles neu lernen. Aber er kämpft, seine Mutter unterstützt ihn. "Freunde waren im Krankenhaus und haben CDs eingelegt, ich habe die Melodien noch im Kopf gehabt, aber den Rest wusste ich nicht mehr", sagt er über diese Zeit. Inzwischen hat "der Einhandspieler", wie er in der Musikbranche genannt wird, das Unmögliche möglich gemacht: Er spielt wieder Saxofon, hat CDs aufgenommen und tritt regelmäßig mit seiner Band auf. Doch auch heute noch braucht der 38-Jährige Hilfe im Alltag.


13:00 ZIB (20 Min.) (HDTV, UT)

Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


13:20 Europas wilder Westen (45 Min.) (HDTV)
Die Brücke am Oyapock
Folge 1 von 2
Film von: Albert Knechtel
(Erstsendung 14.4.2014)

Es ist der äußerste Rand der EU, mitten im südamerikanischen Regenwald: Französisch-Guayana, ein Überseegebiet der Grande Nation, 7000 Kilometer von Paris entfernt. Die zweiteilige Dokumentation reist in das Gebiet um den Fluss Oyapock, der die Grenze zwischen Frankreich und Brasilien bildet. Hier wurde eine Brücke gebaut, die heute keiner haben will. 20 Kilometer entfernt befindet sich ein abgelegenes Indianerdorf im Schachfieber. Weiter landeinwärts sieht es anders aus: Perspektivlosigkeit, Alkoholmissbrauch – das vermeintliche Paradies ist längst keine heile Welt mehr.


14:05 Europas wilder Westen (45 Min.) (HDTV)
Schach oder matt am Oyapock
Folge 2 von 2
Film von: Albert Knechtel
(Erstsendung 15.4.2014)

In Trois Palétuviers hat ein Lehrer aus Lothringen sein Hobby in den Unterrichtsalltag integriert: Schach. Fast das halbe Dorf spielt das königliche Spiel, mitten im Busch. Der Erfolg gibt ihm recht. Die Noten der Schulkinder sind gut. Um ihnen neue Eindrücke zu vermitteln, hat Daniel Baur seine Schützlinge auf eigene Kosten mit nach Brüssel zur EU genommen. Im zweiten Teil der Dokumentation geht es um Perspektiven am Oyapock. Ganz anders sieht es in Camopi aus, das der "Spiegel" einmal "Europas exotischsten Außenposten" genannt hat. Etwa 120 Kilometer landeinwärts von Trois Palétuviers gelegen sind hier Alkoholexzesse und Selbstmorde keine Seltenheit. Das Filmteam besuchte den Musiker Teko Makan, dessen Lied über den Selbstmord zum Hit am Oyapock wurde. Es sei auch die Isolation, die die Jugendlichen in den Selbstmord treibe, meint er. Camopi liegt in der Trockenzeit etwa zehn Stunden von der Hauptstadt Cayenne entfernt.


14:50 Europas Urwälder (45 Min.)
Bayerns neue Wildnis
Film von: Ute Gebhardt
(Erstsendung 18.5.2010)

Die Wildnis ist zurückgekehrt in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein. Und zwar auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.


15:35 Europas Urwälder (40 Min.)
Bialowieza – Heimat der Wisente
Film von: Gernot Stadler
(Erstsendung 19.5.2010)

Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben dort in freier Wildbahn.


16:15 Europas Urwälder (45 Min.)
Wilde Karpaten
Film von: Mirella Pappalardo
(Erstsendung 20.5.2010)

Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete – meist in schwer zugänglichen Bergregionen – von der Abholzung verschont geblieben. Hier gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.


17:00 Europas Urwälder (45 Min.)
La Gomeras Nebelwald
Film von: Svea Andersson
(Erstsendung 21.5.2010)

Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder. Das Besondere am "Monteverde" ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als "Micro-Hot-Spot": Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor.


17:45 Europas Urwälder (45 Min.)
Unberührtes Lappland
Film von: Ralf Kaiser
(Erstsendung 17.5.2010)

Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas – ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.


18:30 nano (30 Min.) (HDTV)
Die Welt von morgen
Moderation: Alexandra Kröber

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin mit wiederkehrenden Rubriken wie das "nano-Rätsel". "nano" enthält Studio – und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und unter einem anderen Aspekt beleuchtet.


19:00 heute (20 Min.) (HDTV, UT)
Die Nachrichtensendung des ZDF.
3sat-Wetter


19:20 Kulturzeit (40 Min.) (HDTV)
Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD
Moderation: Peter Schneeberger

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat. "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


20:00 Tagesschau (15 Min.) (HDTV, UT)
ARD-Nachrichten aus dem In – und Ausland auf den Punkt gebracht.


20:15 Schichtwechsel – Die Roboter übernehmen (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Klaus Martens
(Erstsendung 17.10.2016)

Wir befinden uns mitten in einer Revolution, verheißen die Forschungslabore der Internet - und Softwarekonzerne. Und diese Revolution trägt einen Namen: Industrie 4.0. Politik und Wirtschaft kündigen einen radikalen Wandel an, der nicht nur die Produktion in den Fabriken in einem nie dagewesenen Ausmaß verändern wird. Die Digitalisierung betrifft alle Bereiche der Wirtschaft und sie könnte Millionen Menschen arbeitslos machen. Roboter und Computeralgorithmen rütteln an den Grundfesten der bisherigen Arbeitsgesellschaft. Mehr und mehr übernehmen Maschinen die Aufgaben der Arbeitnehmer in der Erwerbsarbeit. Industrie 4.0 ist möglicherweise die größte Herausforderung für die Welt überhaupt, sagt Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums in Davos, und warnt vor einer Revolution von oben, die Millionen Menschen zu Verlierern macht, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Wird der Arbeitsmarkt überhaupt noch der Ort sein, an dem die Integration des Menschen in die Gesellschaft stattfindet? Selbst Arbeitnehmer mit hochqualifizierten Tätigkeiten geraten immer mehr unter Druck. Intelligente Algorithmen erledigen einfache Recherchetätigkeiten, beispielsweise als Anwaltsgehilfen, analysieren Börsenkurse und erstellen Portfolios. Noch befinden sich die Industrieländer am Übergang zu einem neuen Zeitalter. Wie aber wird die Gesellschaft von Morgen aussehen? Welchen Platz wird der Mensch für sich finden, und welche Rolle wird überhaupt noch die Arbeit dabei spielen? Es wird Zeit, über diese existenziellen Fragen nachzudenken. Auch wenn es auf den ersten Blick erschreckend aussehen mag – sich durch Technisierung die Arbeit zu erleichtern, war schon immer eine grundlegende Bemühung des Menschen. Wir müssen diesen Umbruch in der heutigen Zeit nur zu unserem und zum Wohle aller zu nutzen wissen.


21:00 makro (30 Min.) (HDTV)
Moderation: Eva Schmidt
Erstausstrahlung

Eliten haben keinen guten Ruf und stehen unter Beobachtung – auch die Wirtschaftseliten. Aber wer gehört dazu? Und sind die Chefs Konzern wirklich die Global Player, für die sie alle halten? Immer wieder sind Manager-Gehälter ein Thema. Dass ein Vorstandsvorsitzender mitunter das 148-fache eines Facharbeiters verdient, kritisierte zuletzt auch die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Ingrid Schmidt. Begründet werden die hohen Zahlungen gerne mit internationalen Standards – zu Unrecht, finden einige Experten. In den USA übernimmt gerade eine Gruppe von Wirtschaftskapitänen und Milliardären die Regierungsgeschäfte. Es ist durchaus ungewöhnlich, dass Personen aus Top-Positionen in der Wirtschaft in die Politik wechseln. In der Regel bevorzugt man indirektere Wege, bleibt im Hintergrund. Wird das neue Wirtschafts-Kabinett den Staat in einen Selbstbedienungsladen verwandeln, oder wird er endlich mit dem richtigen Know-how geführt werden? Und: Wie wird man eigentlich Bestandteil jener einflussreichen Gruppe, die ihr Haupttreffen einmal im Jahr in Davos veranstaltet? In vielen Ländern halten einige wenige Universitäten den Schlüssel für den Zugang zur Elite. Das gilt auch für Top-Manager-Positionen. Harvard, Princeton, Columbia, Yale oder Stanford in den USA bieten einen guten Ausgangspunkt, ebenso wie die "Grandes Écoles", die großen Schulen, in Frankreich. England setzt weiter auf Oxford und Cambridge. Nur Deutschland hat ein weniger elitäres Auswahlverfahren.


21:30 auslandsjournal extra (40 Min.) (HDTV)
ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt
Erstausstrahlung

"auslandsjournal extra" zeigt politische Entwicklungen und gesellschaftliche Veränderungen in den Ländern der Welt. Das Magazin berichtet über Hintergründe von Konflikten, beobachtet Entwicklungen der internationalen Politik, und Auslandskorrespondenten liefern Analysen.


22:10 ZIB 2 (25 Min.) (HDTV, UT)
Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.


22:35 Flucht von Alcatraz (110 Min.) (HDTV)
(Escape from Alcatraz)
Spielfilm USA, 1979

Rollen und Darsteller:
Frank Morris – Clint Eastwood
Warden – Patrick McGoohan
Doc – Roberts Blossom
John Anglin – Fred Ward
Clarence Anglin – Jack Thibeau

Regie: Don Siegel

Das US-Gefängnis Alcatraz liegt auf einer Insel in der San Francisco Bay und gilt als ausbruchssicher. Trotzdem planen drei Gefangene das Unmögliche: Sie wagen die Flucht.

Als der Schwerverbrecher Frank Morris auf der Gefängnisinsel Alcatraz eingeliefert wird, plant er schon bald die Flucht. Sein Vorhaben wird umso entschlossener, da der Gefängnisdirektor eiskalt und unmenschlich handelt. Gefangene, die sich nicht an die strengen Regeln halten, werden manchmal für Wochen mit Dunkelhaft bestraft. Doch noch keinem Gefangenen ist jemals die Flucht von der Insel gelungen. Nach mühevoller Kleinarbeit setzt Morris gemeinsam mit zwei alten Bekannten aus einem anderen Gefängnis den gewagten Plan in die Tat um. Ein Schlauchboot aus zusammengenähten Regenmänteln soll sie ans rettende Ufer bringen.

Hochspannender Thriller mit Clint Eastwood, der als abgebrühter Verbrecher einen spektakulären Gefängnisausbruch auf die Beine stellt. "Flucht von Alcatraz", die Verfilmung eines Romans von J. Campbell Bruce, war bereits die fünfte Zusammenarbeit des Regisseurs Don Siegel ("Coogans großer Bluff", "Dirty Harry") mit seinem Hauptdarsteller Clint Eastwood. Die stimmungsvolle Filmmusik steuerte Jerry Fielding ("The Wild Bunch") bei.


00:25 Der Schakal (135 Min.) (HDTV, mono)
(The Day of the Jackal)
Spielfilm Großbritannien, 1973

Rollen und Darsteller:
Der Schakal – Edward Fox
Claude Lebel – Michael Lonsdale
Colette – Delphine Seyrig
Minister – Alan Badel
Colonel Rodin – Eric Porter

Regie: Fred Zinnemann

Ein von einer rechtsextremen Untergrundorganisation engagierter Berufskiller bereitet ein Attentat auf Präsident de Gaulle vor, während die Pariser Polizei versucht, den Täter zu fassen.

Frankreich 1963: Nach mehreren gescheiterten Anschlägen auf den Staatspräsidenten Charles de Gaulle entschließt sich die französische Terror-Organisation OAS, einen Profikiller auf den Präsidenten anzusetzen. Da die Organisation von Spitzeln unterwandert ist, entscheidet man sich für einen britischen Auftragsmörder mit dem Decknamen "Der Schakal" (Edward Fox). Dieser nimmt Kontakt zu den Mittelsmännern auf, und Colonel Rodin (Eric Porter) muss zähneknirschend seinen Forderungen zustimmen: eine halbe Million Dollar und absolut freie Hand bei der Durchführung des Auftrags. Durch Banküberfälle wollen die Terroristen das Honorar beschaffen, doch dem französischen Abschirmdienst gelingt es, die OAS mit den Überfällen in Verbindung zu bringen, und man ist gewarnt. Es wird ein Krisenstab unter der Leitung von Inspektor Lebel (Michael Lonsdale) zusammengestellt, der zunächst ein Phantom jagt, das aber mehr und mehr Konturen erhält. Doch auch die andere Seite schläft nicht: Die schöne Denise (Olga Georges-Picot) wird auf einen hohen Beamten im Umkreis des Geheimdienstes angesetzt und kann so den Schakal über den Wissensstand und die neuesten Aktivitäten der Polizei informieren. Inzwischen beginnt der Schakal mit seinen akribischen Vorbereitungen. Als Paul Oliver Duggan macht er sich auf den Weg nach Genua, um sich dort ein Spezialgewehr anfertigen zu lassen. Auch besorgt er mehrere Pässe und alle Mittel, um sich bei Bedarf in die jeweilige Person zu verwandeln. Wer ihm im Weg steht oder ein möglicher Zeuge werden könnte, wird kurzerhand liquidiert. So ergeht es dem Passfälscher und auch der adligen Colette de Montpelier (Delphine Seyrig), die ihrer Zufallsbekanntschaft Unterschlupf in ihrem Schloss gewährt. Schließlich entscheidet sich der Schakal für die öffentliche Feier zur Befreiung von Paris am 25. August 1963 als Tag des Anschlags, doch Inspektor Lebel ist ihm dicht auf den Fersen.

Nüchtern und beinahe ohne musikalische Untermalung inszeniert Fred Zinnemann ("12 Uhr mittags", 1952) in einer seiner letzten Regiearbeiten den aufwändigen, packenden Polit-Thriller "Der Schakal". Obwohl der Zuschauer von Anfang an weiß, dass de Gaulle dieses wie andere Attentate überlebt hat und 1970 eines natürlichen Todes gestorben ist, versteht es Zinnemann meisterhaft, eine suggestive Spannung aufzubauen, der man sich kaum entziehen kann und die selbst in der langen wortlosen Passage am Ende nicht nachlässt. Trotz seines politischen Sujets wahrt der Film eine kühle Distanz und enthält sich einer Bewertung des Konflikts zwischen der OAS und der französischen Regierung. "Der Schakal" erhielt den britischen Filmpreis und eine Oscar-Nominierung für den besten Schnitt (Ralph Kemplen). Auf die britischen Melde – und Passämter hatte der Film einen nachhaltigen Einfluss, denn von nun war es nicht mehr möglich, ohne weiteres Einblick in Geburtsdaten fremder Personen zu erhalten und sich damit Informationen über eine andere Identität zu beschaffen. 1997 drehte Michael Caton-Jones ein recht freies Remake mit Bruce Willis und Richard Gere in den Hauptrollen.


02:40 Zapp (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Anja Reschke
Medienmagazin
(Erstsendung 3.5.2017)

Einmal in der Woche schaut das Magazin "Zapp" hinter die Kulissen von Fernsehen, Zeitungen, Radio und Internet. Es beobachtet, hinterfragt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung. Gleichzeitig informiert die Sendung über die komplexen Zusammenhänge in der Medienlandschaft. Moderatorinnen sind Inka Schneider und Anja Reschke.


03:10 10 vor 10 (30 Min.) (HDTV) (VPS: 21:50)
Nachrichtenmagazin

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


03:40 extra 3 (25 Min.) (HDTV, UT)
Satiremagazin
Moderation: Christian Ehring
(Erstsendung 3.5.2017)

Bissig, frech und witzig zeigt Kabarettist Christian Ehring in der Satiresendung "extra 3" den politischen und gesellschaftlichen Irrsinn der Woche. "extra 3" bietet skurrile Realsatiren und jede Menge Politiker am Rande des Nervenzusammenbruchs.


04:05 Maibockanstich 2017 (60 Min.) (HDTV)
Moderation: Django Asül
Berichterstattung
Münchner Hofbräuhaus
(Erstsendung 27.4.2017)

Starkbier, Politik und Satire – diese Mischung macht auch den Maibockanstich 2017 aus. Im Münchner Hofbräuhaus hält wieder Kabarettist Django Asül die alljährliche Festrede. Der "Meister des Derbleckens" setzt zum Rundumschlag in alle politischen Richtungen an und überzeugt mit subtilem Witz, offener Schelte und höchstem kabarettistischen Niveau. Auch Politiker Markus Söder ist traditionsgemäß bereit, gegen seine Gäste auszuteilen. Als Finanzminister ist er Chef des Hofbräuhauses und lädt zum Anstich des diesjährigen Maibocks. Der Maibockanstich ist ein Großereignis, auf das man sich freuen kann: Scharfsinnig, klug und präzise arbeitet Django Asül das politische Geschehen satirisch auf und lässt dabei nichts und niemanden unkommentiert. Musikalisch begleitet wird das Spektakel von der Oktoberfest-erprobten Kapelle "Kaiserschmarrn".


05:05 Schlachthof (45 Min.) (HDTV)
(Erstsendung 4.5.2017)

Mitwirkende: Michael Altinger
Christian Springer

Satirische Höchstleistungen, keine Spur von Wonnemonat: Christian Springer und Michael Altinger liefern scharfe Pointen und spitze Kommentare. In gewohnt bissiger und intelligenter Manier diskutieren sie die aktuellen Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Diesmal zu Gast: Willy Astor, der König der Kalauer, das Kabarett-Nordlicht Jan-Peter Petersen und der Gesellschaftsanalyst Ole Lehmann.


05:50 Shanghai – Boomtown im Reich der Mitte (20 Min.)
Film von: Ingeborg Koch-Haag
(Erstsendung 12.2.2009)

Wer Shanghai sieht, dem wird es schwindlig: Die Stadt wächst sich vor den Augen des Betrachters selbst über den Kopf, und das in atemberaubender Geschwindigkeit. Der "Drachenkopf" im Flussdelta des Jangtsekiang begegnet dem Besucher dennoch bis heute als historisch gewachsener Ort aus Mythen, Moden und Machtverteilungskämpfen. Der Film stellt die kontrastreiche chinesische Metropole vor. Auf der einen Seite gibt es die engen Gassen, in denen die Bewohner ganz selbstverständlich mit dem Pyjama zum nächsten Laden schlendern, auf der anderen Seite steht die imposante Kulisse der Wolkenkratzer, die nachts zu einem hektisch bunten Lichtermeer animiert werden. Tag und Nacht wird an zahlreichen Baustellen geklopft und gegossen, gehämmert und geschweißt. Noch höher, noch schneller, noch teurer heißt die Devise, nach der sich die chinesische Megapolis am Gelben Meer explosionsartig ausbreitet. Der Film thematisiert die Gegensätze der florierenden Stadt. Er zeigt, was von der kolonialen Vergangenheit geblieben ist und wie es sich dort als alteingesessener Bürger lebt.


06:10 – 06:20 3satTextVision (10 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 28. April 2017
 

*


Quelle:
3sat – Programminformationen
18. Woche – 29.04. bis 05.05.2017
Satellitenfernsehen des deutschen Sprachraums (ZDF/ORF/SRF/ARD)
Postfach, 55100 Mainz
Tel.: 06131/70-64 79
E-Mail: presse@3sat.de
Internet: www.3sat.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 21. April 2017

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