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TV - ARTE/1080: Woche vom 18.08. bis 24.08.2018


arte – 34. Programmwoche vom 18.08. bis 24.08.2018


Samstag, 18. August 2018


05:00 Best of ARTE Journal (45 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 18/08 bis 25/08


05:45 Freddie Mercury (85 Min.) (HDTV)
The Great Pretender
Dokumentarfilm USA, 2012
Wiederholung vom 03.08.

Regie: Rhys Thomas


07:10 Neutrinos (50 Min.) (HDTV)
Boten vom Rand des Universums
Dokumentation Deutschland, 2016
Wiederholung vom 11.08.

Regie: Martina Treusch


08:00 Amerika mit David Yetman (30 Min.) (HDTV)
Wyoming, USA: Im Herzen der Wildnis
Dokumentationsreihe USA, 2014

Regie: Daniel Duncan

Die Wind River Range ist der höchste Gebirgszug der Rocky Mountains im Westen des US-Bundesstaates Wyoming. Er erstreckt sich über circa 160 Kilometer von Nord nach Süd. Das imposante Gebirgsmassiv zählt etwa 30 Viertausender. An kaum einem anderen Ort in den USA findet man eine ähnlich unberührte Wildnis. Der größte Teil des Gebirgsmassivs wird durch den 1964 verabschiedeten Wilderness Act geschützt, und seine riesigen Wälder sind Teil des Größeren Yellowstone-Ökosystems.
David Yetman und sein Kamerateam besuchen ehemalige Kohlebergwerke und Geisterstädte, die schon vor Jahrzehnten von ihren Bewohnern verlassen wurden. Zu Fuß wagen sie sich in urwüchsige Regionen vor.
Ein Teil des Gebirgszugs gehört zur Wind River Indian Reservation. Das Reservat der Stämme der Östlichen Shoshone und Nördlichen Arapaho erstreckt sich über eine Fläche von rund 9.000 Quadratkilometern und hält zahlreiche Zeugnisse aus der Zeit der letzten Indianerkriege bereit.

Hintergrundinfo:
Der Sozialwissenschaftler, Autor, Fotograf und promovierte Philosoph David Yetman bereist in der vierten Staffel Belize, Panama, Mexiko, Brasilien, Argentinien und Kolumbien sowie die US-Bundesstaaten Washington und Wyoming. Dabei führt er durch faszinierende Landschaften und stellt unbekannte Völker und Geschichten vor.


08:30 Amerika mit David Yetman (25 Min.) (HDTV)
Brasilien – Reise ins ländliche Ceará
Dokumentationsreihe USA, 2014
Online verfügbar von 18/08 bis 26/08

Regie: Daniel Duncan

Der kleine Bundesstaat Ceará im Nordosten Brasiliens ist die Wiege zahlreicher einzigartiger Traditionen. In der trockenen Steppenlandschaft des Sertão, einer halbwüstenartigen Landschaft im Binnenland Brasiliens, in der nur geringe Niederschläge fallen, liefern sich die Vaqueiros, wie die Cowboys in Brasilien genannt werden, ein ungewöhnliches Rodeo. An der Küste Cearás fahren die Fischer auch im 21. Jahrhundert mit einfachen Holzbooten aufs Meer hinaus.
Zu den Schätzen des Bundesstaates zählen der bedeutendste religiöse Schrein Brasiliens, die letzten – und sehr berühmten – Spitzenklöpplerinnen sowie Tropenfrüchte in Hülle und Fülle.

Hintergrundinfo:
Der Sozialwissenschaftler, Autor, Fotograf und promovierte Philosoph David Yetman bereist in der vierten Staffel Belize, Panama, Mexiko, Brasilien, Argentinien und Kolumbien sowie die US-Bundesstaaten Washington und Wyoming. Dabei führt er durch faszinierende Landschaften und stellt unbekannte Völker und Geschichten vor.


08:55 Amerika mit David Yetman (25 Min.) (HDTV)
Kolumbien: Von Bogotá in den Amazonas
Dokumentationsreihe USA, 2014
Online verfügbar von 18/08 bis 26/08

Regie: Daniel Duncan

Kolumbien liegt im Nordwesten des südamerikanischen Kontinents und grenzt an den Atlantischen und an den Pazifischen Ozean. Die westliche Hälfte des Landes wird von den Anden dominiert, während der südöstliche Teil schon zum Amazonasgebiet gehört. Das Team um David Yetman reist von der Küste aus in das Landesinnere und dann Richtung Süden, um die beeindruckende kulturelle und landschaftliche Vielfalt Kolumbiens zu erkunden.
In Cartagena an der Karibikküste gibt es noch eine erhaltene spanische Festung aus der Kolonialzeit zu entdecken, während man am Amazonas auf Ureinwohnersiedlungen trifft. Das Filmteam besucht ein Dorf, in dem die Nachfahren geflohener schwarzafrikanischer Sklaven leben. Und in der Hauptstadt Bogotá sind jeden Sonntag 120 Straßenkilometer für motorisierte Fahrzeuge gesperrt und gehören ganz den Fahrradfahrern.

Hintergrundinfo:
Der Sozialwissenschaftler, Autor, Fotograf und promovierte Philosoph David Yetman bereist in der vierten Staffel Belize, Panama, Mexiko, Brasilien, Argentinien und Kolumbien sowie die US-Bundesstaaten Washington und Wyoming. Dabei führt er durch faszinierende Landschaften und stellt unbekannte Völker und Geschichten vor.


09:20 360° Geo Reportage (45 Min.)
Kung-Fu: Chinas neue Kämpferinnen
Reportage Deutschland / Frankreich, 2005
Wiederholung vom 13.08.

Regie: Ines Possemeyer


10:05 360° Geo Reportage (55 Min.) (HDTV, UT)
Mate, die Seele Argentiniens
Reportage Deutschland, 2017

Regie: German Kral

Ein Leben ohne Mate ist im Land der Gauchos unvorstellbar. 250 Millionen Kilogramm Mate-Tee werden jährlich allein in Argentinien hergestellt. Mate hat seine Wurzeln bei den Indios, die die wild wachsenden Mate-Blätter tief im Urwald Lateinamerikas suchten. Doch der Anbau des Yerba-Baums blieb lange Zeit ein Geheimnis und die Herstellung von Mate-Tee war so schwierig und teuer, dass man Yerba Mate "das Grüne Gold der Indios" nannte. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts war es möglich, die Bäume auch industriell anzubauen. Um zu erzählen, wie das Geheimnis des Anbaus gelüftet wurde, unternimmt "360° Geo Reportage" eine 800 Kilometer lange Reise vom äußersten Norden Argentiniens bis nach Paraguay. Hier, in der Provinz San Pedro, lebt der Yerba-Mate-Produzent Klaus Neumann, Urenkel von Fritz Neumann, der die Geschichte des Mate-Baums Anfang des 20. Jahrhunderts buchstäblich revolutionierte: Neumann wanderte 1888 von Breslau nach Paraguay aus und konnte das Geheimnis um die Keimung der Yerba-Mate-Samen ergründen. Er begann erstmalig mit der Pflanzung von Yerba-Mate-Plantagen, die sich in Windeseile über Paraguay und Nordargentinien ausbreiten sollten. Seitdem ist der Siegeszug des bitteren Getränks, dessen vitalisierende und auch gesundheitsfördernde Eigenschaften auch wissenschaftlich bewiesen sind, nicht aufzuhalten. Heutzutage ist Mate aus dem Leben der Argentinier nicht mehr wegzudenken, Jung und Alt identifizieren sich mit dem Getränk. Wenn es um die Zubereitung eines guten Mate-Tees geht, kann jeder Argentinier, ähnlich wie bei der Aufstellung der Fußballnationalmannschaft, endlose und sehr unterschiedliche Vorträge halten …

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


11:00 Die Entwicklung im Gang (45 Min.) (HDTV)
Wo der Wolf angelt
Dokumentationsreihe Frankreich, 2013
Wiederholung vom 21.07.

Regie: Frédéric Febvre


11:45 Die Odyssee der einsamen Wölfe (40 Min.) (HDTV, UT)
Folge 1 von 2
Dokumentation Deutschland, 2016
Wiederholung vom 06.08.

Regie: Volker Schmidt-Sondermann


12:25 Die Odyssee der einsamen Wölfe (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2 von 2
Dokumentation Deutschland, 2016
Wiederholung vom 07.08.

Regie: Volker Schmidt-Sondermann


13:10 Skandinavien: Der Ruf der Natur (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Vielfraß
Dokumentationsreihe Finnland, 2016
ARTE / YLE
Wiederholung vom 08.08.

Regie: Edward Kojonen, Anna-Reeta Eksymä


13:55 Skandinavien: Der Ruf der Natur (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Eisbär
Dokumentationsreihe Finnland, 2016
ARTE / YLE
Wiederholung vom 09.08.

Regie: Edward Kojonen, Anna-Reeta Eksymä


14:40 Tatort Matterhorn (90 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentarfilm Deutschland, 2015
Online verfügbar von 18/08 bis 25/08

Regie: Gieri Venzin, Tilman Remme

Das Matterhorn gehört zu den markantesten Bergen unseres Planeten. Im Juli 1865 kommt es zur Erstbesteigung durch eine britisch-schweizerische Seilschaft. Doch beim Abstieg verliert der erst 19-jährige Douglas Hadow den Halt und reißt drei Männer mit sich in die Tiefe. War es ein Unfall, Sabotage, Mord? 150 Jahre nach der Katastrophe am Berg untersucht die Dokumentation "Tatort Matterhorn" eines der letzten großen Rätsel der Alpen.
Die Überlebenden – der ehrgeizige Brite Edward Whymper und die beiden Schweizer Peter Taugwalder und sein Sohn Peter junior – schaffen es, heil ins Tal zu gelangen. Doch schnell kommt es zu Gerüchten. Mal heißt es, Taugwalder senior habe bewusst ein zu dünnes Seil gewählt und das sei dann gerissen. Und manche behaupten, Edward Whymper hätte das Seil bewusst zerschnitten, um sein eigenes Leben zu retten.
Pen Hadow, der Urgroßneffe des Absturzopfers Douglas Hadow, will wissen, was wirklich geschah. Bei der Spurensuche werden Seile nachgebaut und einem Test unterzogen. Er inspiziert die Absturzstelle und recherchiert in alten Akten. Am Ende steht fest: Nicht der alte Taugwalder war verantwortlich für den Tod der vier Männer, weil er ein zu dünnes Seil wählte. Sondern Edward Whymper, der als Erstbesteiger des Matterhorns in die Geschichte einging, trägt eine erhebliche Mitschuld – auch wenn er niemanden abstürzen ließ.

Hintergrundinfo:
Mehrere Wochen lang verbrachten die TV-Crews am Fuß des Matterhorns in Zermatt. Allein die Vorbereitung der Dreharbeiten dauerte mehr als ein Jahr. Das ehrgeizige Ziel: Sieben professionelle Bergsteiger sollten in historischen Kostümen die Erstbesteigung rekonstruieren und den Gipfel des Matterhorns erklimmen. Immer wieder machte schlechtes Wetter die aufwendigen Dreharbeiten im Hochgebirge unmöglich. Doch am Ende riss der Himmel auf und die Operation konnte wie geplant stattfinden. Von mehreren Kameras, darunter einer Cineflex-Kamera aus der Luft, wurden die Bergsteiger gefilmt. Das Ergebnis: fesselnde Bilder, die die Zuschauer eintauchen lassen in die Welt des frühen Alpinismus.


16:10 Abenteuer Neuseeland (40 Min.) (HDTV)
Aufbruch der Glücksritter
Dokumentation Deutschland, 2014
Online verfügbar von 18/08 bis 25/08

Regie: Kay Siering, Christopher Gerisch

Neuseeland gehört zu den am spätesten von Menschen besiedelten Gegenden der Erde. Erst im 13. Jahrhundert kamen die Maori aus Polynesien mit Booten auf die Inseln im Südpazifik, die Europäer folgten mehrere Hundert Jahre später.
Es waren deutsche Wissenschaftler wie Julius von Haast, die Anfang des 19. Jahrhunderts Neuseeland erforschten. Das "Land der langen weißen Wolke", wie die Maori ihre Heimat nennen, war weitgehend unentdeckt. Voller Leidenschaft bereiste von Haast das Land, entdeckte Berge und Flüsse, inzwischen ausgestorbene Riesenvögel und gründete das erste Museum Neuseelands.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation zeigt Walforscher bei der Arbeit vor der Küste, Goldsucher im eiskalten Wasser der Flüsse, stellt Schafszüchter vor und bietet spannende Einblicke in den Arbeitsalltag von Geologen und Naturschützern.


16:50 ARTE Reportage (55 Min.)
Ecuador: Die "Klinik" des rechten Weges
Reportage Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Ecuador: Die "Klinik" des rechten Weges Homosexualität ist in Ecuador seit 20 Jahren kein krimineller Akt mehr, und eigentlich gibt es in der Verfassung des Landes ein Antidiskriminierungs-Gesetz zum Schutz von Anders-Denkenden und Anders-Fühlenden. Aber offensichtlich empfinden viele tief religiöse Ecuadorianer Homosexuelle in ihrer eigenen Familie als eine "Schande". Deshalb machen 200 private "Kliniken" illegal ein gutes Geschäft mit ihrer "Umerziehung". Sie verlangen zwischen 500 und 2.000 Dollar, um die Töchter und Söhne auf den rechten Weg zu bringen: Sie sperren die "Patienten" ein, fordern sie in Bibelstunden zur lauten Lektüre auf und indoktrinieren sie durch grausame "Therapien", etwa durch "korrektive Vergewaltigung". Die Leiter dieser Anstalten, in der Regel Pastoren, erhalten offensichtlich auch erhebliche Summen Geldes von evangelikalen Kirchen aus England und den USA. Regionale Hilfsorganisationen weisen seit Jahren auf diese Misshandlungen Homosexueller hin, bislang ohne sichtbaren Erfolg.

(1): Ecuador: Die "Klinik" des rechten Weges
(2): China: Im Tal der 100-Jährigen


17:45 Pioniere am Himmel (55 Min.) (HDTV, UT)
Das Rätsel um den ersten Flug
Dokumentation Österreich, 2015
Online verfügbar von 18/08 bis 17/09

Regie: Tilman Remme

Vor etwas über hundert Jahren machte eine Erfindung Geschichte: Der motorisierte Flug veränderte die Welt tiefgreifender wie kaum eine andere technologische Neuerung seit der Erfindung des Rads. Doch wer flog zuerst? Die Brüder Wright mit ihrem "Flyer" im Jahre 1903 – so wie man es aus den Geschichtsbüchern kennt? Oder gebührt diese Ehre einem weitgehend unbekannten deutschen Einwanderer in die USA, dem aus Bayern stammenden Ingenieur Gustav Weißkopf?
Bereits in den 30er Jahren hat die Journalistin Stella Randolph aufgrund intensiver Recherchen und der Befragung von Augenzeugen gerade dies behauptet und die Familie Wright gegen sich aufgebracht. Wie zuverlässig sind diese Augenzeugenberichte, nach denen sich Weißkopf schon zwei Jahre vor den Wrights mit seinem vogelähnlichen Modell "Nr. 21" in die Lüfte schwang? Warum wurde die Rolle Weißkopfs unter anderem von den Wrights jahrzehntelang heruntergespielt? Könnte es sein, dass die Wrights bei Weißkopf sogar Industriespionage betrieben und seine Rolle als Flugpionier daher später bewusst herunterspielten?

Hintergrundinfo:
Mit Hilfe des Historikers und Flug-Experten John Brown begibt sich der Film auf Spurensuche in Deutschland und den USA, um das Rätsel zu lösen, wer als Erster einen motorisierten Flug durchgeführt hat. Der begeisterte Pilot John Brown arbeitete in verschiedenen Positionen der Flugindustrie, bevor er sich 1996 der Geschichte menschlichen Fliegens zuwandte. An der prestigeträchtigen Smithsonian Institution in Washington stößt er auf die Geschichte von Gustav Weißkopf und Orville und Wilbur Wright. Sie lässt ihn nicht wieder los.


18:40 Zu Tisch (30 Min.) (HDTV)
Gascogne
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 18/08 bis 17/09

Regie: Marie Villetelle

Im Norden der Gascogne, im Département Landes, erstreckt sich die hügelige, von der Landwirtschaft geprägte Region Chalosse. In der Gascogne sind Rinder sowohl kulinarisch als auch als Unterhaltungsfaktor ein wichtiger Teil der Tradition. Der Course Landaise, eine unblutige Variante des Stierkampfes, wird nicht mit Stieren, sondern mit Kühen ausgetragen - ein spektakulärer und gefährlicher Wettkampf zwischen Mensch und Tier. Beim Springen oder Ausweichen kommt es ganz auf die Geschicklichkeit und Schnelligkeit des Teilnehmers an. Die kulinarische Tradition der Gascogne ist ein wichtiger Bestandteil der französischen Küche. Typisch ist der Gebrauch von Entenfett, es ersetzt Öl und Butter beim Kochen. Auf den saftigen, würzigen Wiesen grasen die Chalosse-Rinder drei Jahre lang, bevor sie geschlachtet werden. Besonders gut schmeckt das Rindfleisch, wenn es in Entenfett gebraten wird, wie bei der Daube de Gascogne, einem marinierten Rinderragout. Die Enten und Gänse der Region werden in Form von Stopfleber, Confit, Magret und Schmalz gegessen. Die Merveilles, in Entenschmalz frittiertes Gebäck, zählen auch zur Esstradition.
Die Überraschung bildet die Kiwi de l'Adour. Sie wurde vor Jahrzehnten aus Neuseeland eingeführt und gedeiht hier prächtig. Caroline Larbère ist jung und sportlich. Sie ist die einzige Frau, die beim Course Landaise, dem unblutigen aber gefährlichen Stierkampf, teilnimmt. Am Wochenende hat sie ihren bisher wichtigsten Auftritt. Mutter Annie versorgt die Großfamilie mit den traditionellen Gerichten der Region. Schwester Stéphanie, Besitzerin eines Modeladens, kann ihrer Mutter nur am Wochenende beim Kochen helfen.

Hintergrundinfo:
"Zu Tisch" reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart. Rezepte können über Teletext und Internet abgerufen werden: www.arte.tv/zutischin


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 18/08 bis 19/08


19:30 Beruf Tierfilmer (45 Min.) (HDTV, UT)
Mark Shelley in Kalifornien
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 18/08 bis 25/08

Regie: Werner Schuessler

Der 60-jährige Kalifornier Mark Shelley hat das Image eines Öko-Rebellen. Sicher auch deshalb, weil er in den USA als einer der Ersten im oft verklärenden Tierfilm-Genre ökologische Bewusstseinsbildung betrieb. In seinem vorläufig letzten Projekt beschäftigt er sich mit den in der Nähe seines Wohnorts lebenden, stark gefährdeten Seeottern. Er gibt Einblick in das Rehabilitationsprogramm des Monterey Bay Aquarium, das verletzte Otter und verwaiste Otterbabys aufpäppelt und auf ihre Auswilderung vorbereitet. Erst bei der Auswilderung zeigt sich dann, ob sie in Freiheit überlebensfähig sind und wieder selbstständig Nahrung finden können. Für Shelley bedeutet sein Film eine Zerreißprobe: Als Filmemacher sieht er zwar seine aufklärende und ein waches Bewusstsein schaffende Funktion und deren Bedeutung, ist sich aber gleichzeitig im Klaren, dass er mit seinen Bildern den Lebensraum der Tiere preisgibt und sie damit erneut gefährdet. So reift während der Dreharbeiten seine Entscheidung, aus dem Filmgewerbe auszusteigen. Das Porträt des Tierfilmers zeigt auch dessen Beziehung zu seiner 15-jährigen Tochter. Der Kalifornier möchte den Teenager für die Tierwelt seiner Heimat begeistern und gleichzeitig für die Verantwortung des Planeten gegenüber sensibilisieren. In persönlicher Konsequenz heißt das für Shelley, eine eigene Landwirtschaft aufzubauen, nämlich auf der Basis von nachhaltiger Lebensmittelproduktion und Selbstversorgung.


20:15 Am Anfang war das Wir (50 Min.) (HDTV)
Wir bauen
Dokumentationsreihe Großbritannien, 2018
Online verfügbar von 18/08 bis 25/08
Erstausstrahlung

Regie: Tim Lambert

Warum ließ sich der Mensch, nachdem er als nomadischer Jäger und Sammler gelebt hatte, eines Tages in Dörfern, Städten und Gemeinden nieder? Die Geschichte der Sesshaftigkeit beginnt im Südosten der Türkei auf dem Hochplateau des Göbekli Tepe, übersetzt "der bauchige Hügel", wo sich das älteste monumentale Heiligtum der Menschheit befindet. Hier errichteten die Menschen vor 11.500 Jahren zur Feier eines unbekannten (Toten-)Kults eine Stätte in Form einer kreisförmigen Steinanlage. Das Besondere sind die zahlreichen bis zu sechs Meter hohen und mit kunstvollen Hochreliefs verzierten T-förmigen Monolithen. Teils sind die Pfeiler mit Tierdarstellungen, teils mit Elementen in Menschengestalt versehen - möglicherweise Sinnbilder für Wesen aus einer anderen Welt. Die monumentale Tempelanlage war wahrscheinlich die Keimzelle für eine größere sesshafte Siedlung. Um dauerhaft an einem Ort zu leben, bedurfte es verlässlicher Nahrungsquellen. Die Entdeckung des Weizenanbaus vor rund 10.000 Jahren gab der Menschheitsgeschichte die entscheidende Wendung: Um Ackerflächen zu bewirtschaften, mussten die Bauern das ganze Jahr über an einem Ort bleiben. So bauten sie die ersten Dörfer und Städte, die rasch zu kulturellen Schmelztiegeln wurden und Fortschritt und Innovation möglich machten.


21:05 Am Anfang war das Wir (55 Min.) (HDTV)
Wir kämpfen
Dokumentationsreihe Großbritannien, 2018
Online verfügbar von 18/08 bis 25/08
Erstausstrahlung

Regie: Tim Lambert

An der kulturellen Durchmischung des antiken Mesoamerika, also dem Gebiet der heutigen Staaten, Belize, Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras und Costa Rica, lässt sich exemplarisch beobachten, wie zerstörerische Kriege zivilisatorische Entwicklungen vorantreiben können. Da das fruchtbare Land knapp war, führte das erste Betreiben von Ackerbau und Viehzucht im mexikanischen Oaxaca-Tal zu Rivalitäten, Angst und Blutvergießen. Die anarchische Frühphase der landwirtschaftlichen Entwicklung gehört zu den blutigsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Um sich zu schützen, befestigten die Bauern ihre Dörfer und bildeten bewaffnete Gruppen.
Die größte Siedlungsanlage des Oaxaca-Tals war die hoch auf einer Bergkuppe erbaute und das gesamte Tal überschauende Festungsstadt Monte Albán, die das religiöse Zentrum der Zapoteken wurde. Das Sicherheitsbedürfnis und Machtstreben der Bewohner brachte die erste wahrhafte Zivilisation Altamerikas hervor: den zapotekischen Staat. Die Anfänge der Besiedlung von Monte Albán liegen nach bisherigen Erkenntnissen im 8. Jahrhundert vor Christus. Erhalten sind umfangreiche Reste von Wohn- und Kultbauten, ein Observatorium, Grabkammern mit Skulpturen und Wandmalereien. 1987 wurde Monte Albán ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Bald nach der Gründung Monte Albáns musste sich die straff organisierte Kriegergesellschaft einer noch stärkeren Macht beugen: Die Stadt wurde von Kriegern aus Teotihuacán erobert. Mit Expansionszügen bis hin zum Maya-Tiefland im Dschungel des heutigen Guatemalas avancierte Teotihuacán zur regionalen Supermacht. Auf Gewalt und Zerstörung folgte ein goldenes Zeitalter von Frieden und Ordnung.


22:00 Neues von Pluto (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation USA, 2016
Online verfügbar von 18/08 bis 25/08

Regie: Dana Berry

Sie ist die schnellste Raumsonde, die je die Erde verlassen hat, neun Jahre lang reiste sie 4,8 Milliarden Kilometer weit, um eine geheimnisvolle Welt zu entdecken: Im Januar 2006 wurde die Raumsonde "New Horizons" auf die Reise zu Pluto geschickt – den am weitesten entfernten Planeten, den die Menschheit je angesteuert und erforscht hat. Im Juli 2015 sammelte sie schließlich bei einem mehrstündigen Überflug wichtige Informationen zu Geologie und Landformen sowie zur Atmosphäre des Zwergplaneten und seines größten Mondes Charon. Dieser macht etwa zehn Prozent der Masse Plutos aus. Seine schiere Größe lässt Rückschlüsse auf eine gewaltsame Entstehung des Planeten Pluto zu.
Der Film "Neues von Pluto" basiert auf einer Analyse der umfangreichen wissenschaftlichen Daten, die in der Sonde gespeichert und seit Sommer 2015 an die Erde gesandt wurden. Darunter befinden sich atemberaubende Aufnahmen und erstaunliche Entdeckungen, die ein ganz neues, unerwartetes Bild von Pluto zeichnen: ein geologisch aktiver Himmelskörper, voller Gebirgszüge, von Eis überzogen und einer blauen Atmosphäre umgeben – eigentlich dem Mars nicht so unähnlich. Wenn man die Bilder zu einer 3D-Karte zusammensetzt, zeigt sich, dass zwei der größten Berge auf dem Pluto Eisvulkane sein könnten, die in einer jüngeren Vergangenheit noch aktiv waren. Diese sogenannten Kryovulkane speien keine glutflüssige Lava, sondern Substanzen wie Methan, Kohlenstoffdioxid, Wasser oder Ammoniak, die im Inneren des Planeten in gefrorenem Zustand vorkommen.
Die "New Horizons" ist derzeit auf dem Weg zu ihrem nächsten Ziel, das noch hinter Pluto liegt: dem Kuipergürtel-Objekt PT-1, ein ovaler Körper von 45 Kilometern Durchmesser, der wahrscheinlich den Pluto-Monden Hydra und Styx ähnelt. Das Rendezvous mit PT-1 ist für Januar 2019 geplant. Bis dahin wird die "New Horizons" über eineinhalb Milliarden Kilometer von Pluto entfernt sein.


22:55 Die fantastische Geburt der Sterne (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Großbritannien, 2015
Wiederholung vom 11.08.

Regie: Toby Macdonald


23:45 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung vom 18.08.


00:05 Die sieben Leben des Elvis Presley (95 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Großbritannien, 2017
Wiederholung vom 10.08.

Regie: David Upshal


01:40 Elvis: Aloha from Hawaii (60 Min.) (UT)
Musik USA, 1973
Wiederholung vom 10.08.

Regie: Marty Pasetta


02:40 John Travolta – Rückkehr nach Hollywood (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2016
Wiederholung vom 27.07.

Regie: Clélia Cohen, Antoine Coursat


03:35 Wie das Land, so der Mensch (30 Min.) (HDTV)
Deutschland – Potsdam
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 18.07.
Originalvertonung

Regie: Emmanuel Descombes


04:05 Wie das Land, so der Mensch (25 Min.) (HDTV)
England – Kent
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 19.07.
Originalvertonung

Regie: Jean-Michel Vennemani


04:30 Alte Schachteln (2 Min.) (HDTV)
Die schneidige Alte
Fernsehserie Frankreich, 2017
Wiederholung vom 24.07.

Regie: Fabrice Maruca


04:32 Sendeschluss

*

Sonntag, 19. August 2018


05:20 Der Maler Gérard Fromanger (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2015
Online verfügbar von 19/08 bis 27/08

Regie: Serge July, Daniel Ablin

Als Reaktion auf die US-amerikanische Pop-Art entstand in Frankreich in den 1960er Jahren die sogenannte narrative Figuration. Wie die Pop-Art auch setzt sie sich kritisch mit der Konsum- und Mediengesellschaft auseinander, wobei ihre Vertreter sich eher als Antwort auf die Pop-Art denn als ihr transatlantisches Pendant verstanden.
Der Maler Gérard Fromanger war in den 1960er Jahren Teil der Bewegung, welche die narrative Figuration entscheidend prägte. Für ihn ist die Malerei ein Medium, das den globalen Wandel zu visualisieren vermag und ihn begreifbar macht. Angelehnt an Picasso und Duchamp, verbindet er in seinen Werken gegenständliche mit konzeptuellen Elementen. Seine Bilder sind eine Symphonie aus sich überlagernden menschlichen Silhouetten, aus Linien, die sich suchen, vernetzen und verlaufen – und eine Symphonie der Farben, wobei Rot dominiert.

Hintergrundinfo:
Die Filmemacher Serge July und Daniel Ablin entschlüsseln die Bildsprache des Künstlers und begeben sich auf eine spannende Reise durch die moderne und zeitgenössische Kunst. Gérard Fromanger ist ein leidenschaftlicher Erzähler, der viele einflussreiche Künstler und Denker kennengelernt hat: von Jacques Prévert über Jean-Luc Godard und Eduardo Arroyo bis hin zu Michel Foucault.
Die Dokumentation zeigt den Maler im Gespräch mit Kunstexperten und begleitet ihn bei der Arbeit in seinen Ateliers in Paris und in der Toskana. Darüber hinaus entsteht vom ersten bis zum letzten Pinselstrich vor laufender Kamera ein neues Gemälde.


06:15 Pierre Richard – Komiker par excellence (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017
Wiederholung vom 30.07.

Regie: Gregory Monro


07:10 Grönland – Das Echo der Eisberge (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017
Wiederholung vom 23.07.

Regie: Gil Kebaïli, Evrard Wendenbaum


08:05 Geschichte mit Lucie (25 Min.) (HDTV)
Lucie, die Revolutionärin
Kindersendung Frankreich, 2014
Originalvertonung
Online verfügbar von 19/08 bis 26/08

Regie: Cécile Taillandier

Lucie, das neugierige Glühwürmchen, erklärt Kindern ab sieben Jahren Geschichte von der Urzeit bis heute. Entlang der Zeitachse zeichnet sie mit den Schülern einer Grundschule die großen Epochen der Menschheitsgeschichte nach. Ihre Recherchen führen sie aber auch selbst in die Vergangenheit – der Chrono-Explorator macht's möglich! Ihr Wissensdurst führt sie in mehrere große europäische Museen: Dort trifft sie auf Kinder, die von Geschichte fasziniert sind, und befragt Historiker. Lucie will mehr über die Vergangenheit erfahren, um mit ihrem Wissen die Zukunft Europas sinnvoll mitgestalten zu können.

Hintergrundinfo:
Lucie besucht in der Sendereihe unter anderem das Museum der menschlichen Evolution im spanischen Burgos, den Schifffahrtspavillon in Sevilla, das Deutsche Historische Museum in Berlin, den Regionalpark Via Appia Antica und die Mostra di Leonardo Da Vinci in Rom, Schloss Fontainebleau und das Musée de l'Ecole Rurale in Frankreich sowie das Bergbaumuseum Bois du Cazier im belgischen Charleroi und das Mini-Europa in Brüssel.


08:30 Bunt, gesund und manchmal rund (25 Min.) (HDTV)
Karotte – Kirsche
Kindersendung Frankreich, 2015
Online verfügbar von 19/08 bis 26/08

Regie: Claudia Marschal

Rund 87 Prozent der Kinder wissen nicht, was eine Rübe ist – so das ernüchternde Ergebnis einer Untersuchung des französischen Umwelt- und Gesundheitsverbandes ASEF aus dem Jahr 2013. Aber auch eine Reihe anderer Obst- und Gemüsesorten sind vielen Schülern laut der Studie unbekannt. Die Doku-Reihe "Bunt, gesund und manchmal rund" will dem ein Ende setzten. Aus der Sicht von Ananas, Zitrone, Möhre und Co. werden Kindern in jeder Folge spielerisch, dynamisch und anschaulich die Vorteile der leckeren Vitaminbomben nähergebracht. So sollen Wissenslücken geschlossen und die Vielfalt in der Ernährung aufgezeigt werden – ungesunde Essgewohnheiten haben da keine Chance! Mister Unbekannt lüftet heute das Geheimnis um die Beliebtheit der unvergleichbaren Super-Möhre und Super-Kirsche. Beide Helden haben ihre eigenen Superkräfte und helfen den Menschen Tag für Tag, wo sie nur können. Ob durch verbesserte Sehkraft oder in Form von Vitaminbomben – sie sind Freunde fürs Leben.

Hintergrundinfo:
Warum sind Zitrone, Möhre und Co. so gesund? Wieso sollten sie auf keinen Fall in unserem Speiseplan fehlen? Die Doku-Reihe "Bunt, gesund und manchmal rund" geht diesen Fragen auf die Spur. Aus der Sicht jeweils einer Obst- und Gemüsesorte werden Kindern in jeder Folge spielerisch, dynamisch und anschaulich die Vorteile der leckeren Vitaminbomben nähergebracht. Protagonisten wie die Super-Möhre, Johann Ludwig zur Erbse und Agent Brokk sind nicht auf den Mund gefallen, wenn es darum geht, von ihrem guten Geschmack und ihren Stärken zu schwärmen.


08:55 Die Zeitfälscherin (25 Min.) (HDTV, UT)
Befreiungsversuch
Kindersendung Dänemark, 2014
Online verfügbar von 19/08 bis 02/09

Regie: Kaspar Munk

Die 13-jährige Sofie leidet unter der Scheidung ihrer Eltern. Kurz vor Weihnachten ist es ihr sehnlichster Wunsch, dass die Familie gemeinsam das Fest verbringt. Doch wie kann sie dafür sorgen, dass die Eltern wieder zueinanderfinden? Zum Glück ist Sofies Großvater Alfred Wissenschaftler. Seine neueste Erfindung ist die perfekte Lösung für Sofies Problem: eine Zeitmaschine! Sofie – selber ein Wissenschaftsfreak – beginnt mit Hilfe der Zeitmaschine in die Vergangenheit zu reisen, um die Ehe ihrer Eltern zu retten. Doch bald schon muss sie feststellen, dass man vorsichtig sein muss beim Spiel mit der Zeit. Denn Veränderungen in der Vergangenheit können fatale Auswirkungen auf die Zukunft haben …

Hintergrundinfo:
Die dänische Fantasy-Serie "Die Zeitfälscherin" erzählt in 24 Episoden die Geschichte der 13-jährigen Sofie, die in der Weihnachtszeit mit Hilfe einer Zeitmaschine versucht, die Ehe ihrer Eltern zu retten. Die Kinderserie fungierte 2014 als Fernsehadventskalender im dänischen Kinderprogramm von DR1.


09:20 Die Zeitfälscherin (35 Min.) (HDTV, UT)
Weihnachtswunder
Kindersendung Dänemark, 2014
Online verfügbar von 19/08 bis 02/09

Regie: Kaspar Munk

Agent Schwarz hat vor, Sofies Erinnerungen an Dixie zu löschen. So soll sie in ihr altes Leben zurückkehren und ihr nicht mehr in die Quere kommen. Aber Sofie schafft es, Gefühle in ihrem späteren Ich zu wecken. Agent Schwarz lässt Sofie, Dixie und den Silberfuchs gehen. Nur Agent Grau und Agent Rot geben noch nicht auf. Dixie bittet Sofie, alleine zurückzureisen. Dann zerstört er den letzten Gyro.


09:55 ARTE Junior Das Magazin (15 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 19/08 bis 26/08
Erstausstrahlung


10:10 Chanson d'amour (110 Min.) (HDTV, AD, UT)
(Quand j'étais chanteur)
Spielfilm Frankreich, 2006
Wiederholung vom 08.08.
Produktion: EuropaCorp, Rectangle Productions, France 3 Cinéma

Rollen und Darsteller:
Alain Moreau – Gérard Depardieu
Marion – Cécile de France
Bruno – Mathieu Amalric
Daniel – Patrick Pineau
Philippe Chevalier – Jean-Pierre Gos
Michèle – Christine Citti
Philippe Mariani – Alain Chanone

Regie: Xavier Giannoli
Produzent: Edouard Weil, Pierre-Ange Le Pogam
Drehbuch: Xavier Giannoli
Musik: Alexandre Desplat
Kamera: Yorick Le Saux
Schnitt: Martine Giordano


12:00 Live Art (25 Min.) (HDTV)
Ein Archiv für flüchtige (Performance-) Kunst
Magazin Frankreich, 2016
Online verfügbar von 19/08 bis 27/08
Erstausstrahlung

Regie: Heinz Peter Schwerfel

Wie erzählt man Geschichten, die alle Strömungen der Kunst überdauern? Die 1936 geborene New Yorker Künstlerin Joan Jonas bespielte den US-Pavillon bei der Biennale Venedig 2015. Eine späte offizielle Anerkennung für die Pionierin der Performance- und Multimedia-Kunst, die sechsmal an der Documenta in Kassel teilgenommen hat, der weltweit wichtigsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Jonas' Schaffen ist allgemein anerkannt, allerdings nur in der Kunstwelt. Der breiten Öffentlichkeit ist sie nach wie vor unbekannt - vielleicht, weil ihre Werke immer eher introspektiv und psychologisch waren als spektakulär oder aktionistisch. Und vielleicht, weil es für die marktbeherrschenden privaten Sammler zu schwierig ist, ihre Arbeiten zu zeigen.
In den großen Museen der Welt dagegen sind sie vertreten: vom MOMA in New York über das Pariser Centre Pompidou bis zum Stedelijk Museum in Amsterdam. Für die Biennale Venedig schuf Joan Jonas die Installation "They Come to Us without a Word", die aus verschiedenen Projektionen, Klängen, Objekten und Lichtspielen zu zentralen Themen bestand, die in ihrem Werk immer wiederkehren: Kindheit, Natur, Körper und Bewegung. Bei einer Performance mit Live-Musik des berühmten US-amerikanischen Jazz-Pianisten Jason Moran wandelte sich die Installation zu einer Art Theaterstück.
Mit zahlreichen Auszügen aus Mitschnitten ihrer Performances und präzisen Aufnahmen einiger zentraler Installationen, die bei einer großen Joan-Jonas-Retrospektive im Mailänder HangarBicocca zu sehen waren, zeichnet die Dokumentation ein Bild ihres rund 50-jährigen Schaffens nach. Dabei hat sie stets Abstand zum kommerziellen Markt gewahrt. In ihrem New Yorker Atelier erläutert Jonas ihr Konzept der theatralen Performance auf der Bühne, die jegliche direkte Interaktion mit dem Publikum verweigert und so den intimen Charakter betont. Diese diskrete und zugleich starke Präsenz der Künstlerin kennzeichnet bis heute ihre sehr persönliche künstlerische Handschrift.

Hintergrundinfo:
Seit rund 40 Jahren wendet sich die moderne Kunst dem Performativen und dem Ephemeren zu. Solche Kunstwerke faszinieren gerade wegen ihrer Vergänglichkeit und Flüchtigkeit. Sie sind nur für eine gewisse Zeit im Ausstellungsraum zu erleben und verschwinden danach in der Erinnerung oder in den Archiven. Die neue vierteilige ARTE-Reihe hat einige solcher aktuellen Werke sowie deren Entstehungsprozess in Bildern festgehalten und stellt bedeutende Künstler der "Live Art" vor.


12:25 Cuisine Royale (45 Min.) (HDTV, UT)
Auf Chillingham Castle
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Wiederholung vom 04.08.

Regie: Anne Wigger


13:10 Nordelsass – Neu entdeckt (40 Min.) (HDTV)
Dokumentation Luxemburg, 2018
Wiederholung vom 30.07.

Regie: Susanne Gebhardt


13:50 Südelsass – Neu entdeckt (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Luxemburg, 2018
Wiederholung vom 31.07.

Regie: Susanne Gebhardt


14:35 Franche-Comté und Jura (45 Min.) (HDTV)
Folge 1 von 2
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 02.08.

Regie: Ute Hoffarth


15:20 Franche-Comté und Jura (45 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 2
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 03.08.

Regie: Ute Hoffarth


16:05 Marilyn Monroe – Eine sterbliche Göttin (90 Min.)
Dokumentarfilm USA, 1996
Wiederholung vom 12.08.

Regie: Bill Harris


17:35 Leonard Bernstein forever (55 Min.)
Schwerpunkt

ARTE feiert Leonard Bernstein den ganzen Sommer hindurch im Internet, auf ARTE Concert, und am 19. August im Fernsehen. Der Programmtag, der Leonard Bernstein gewidmet ist, startet mit einem Bericht über die Entstehungsgeschichte der "West Side Story". Die Musik zu dieser Liebesgeschichte zwischen Tony und Maria, die zwei verfeindeten Clans des New York der 50er Jahre angehören, ist ein Mix von progressive Jazz mit lateinamerikanischen Rhythmen. Das von "Romeo und Julia" inspirierte Stück wurde 1957 in New York uraufgeführt. Zum absoluten Welterfolg wurde es vier Jahre später mit der Verfilmung von Robert Wise und Jerome Robbins 1961, mit Nathalie Wood als Maria.Die Tänze aus der "West Side Story" gibt es anschließend aus Helsinki. James Gaffigan, ein Landsmann von Leonard Bernstein und eminenter Bernstein-Spezialist, dirigiert das Finnish Radio Symphony Orchestra. Zum Auftakt gibt es einen weiteren Hit, die Ouvertüre zu "Candide".In "Leonard Bernstein – Das zerrissene Genie" zeichnet Filmemacher Thomas Steinacker das Porträt des großen Musikers, der sich zwischen seiner Arbeit als Dirigent und dem Komponieren aufrieb, der im prüden Amerika der Nachkriegszeit mit seiner Homosexualität zu kämpfen hatte und der vergeblich versuchte, als seriöser Komponist anerkannt zu werden. Es gelang Bernstein nicht, den Erfolg der "West Side Story" zu wiederholen.Außerdem wurde er, nachdem er sich öffentlich unter Nixon gegen den Krieg im Vietnam geäußert hatte, vom FBI überwacht. So hatte Jacqueline Kennedy Bernstein 1966 ein Stück für die Einweihung des Kennedy Center von Washington bestellt.

Hintergrundinfo:
Da der Geheimdienst subversive Botschaften in dem Stück, dass er ablieferte, vermutete, blieben sowohl der Präsident, als auch Jackie Kennedy, inzwischen Onassis, der Einweihung fern. Das Werk wurde im September 1971 uraufgeführt und ist eine Abrechnung mit dem bigotten und realitätsfernen Establishment Amerikas.ARTE zeigt im Anschluss an die Dokumentation "Mass" in der Pariser Aufführung von letztem Frühling. Wayne Marshall dirigiert das Orchestre de Paris, Jubilant Sykes ist in der Rolle des Zelebranten zu erleben.


Leonard Bernstein forever
17:40 West Side Story (50 Min.) (HDTV)
Bernsteins Broadway Hit
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 19/08 bis 26/08
Erstausstrahlung

Regie: Axel Fuhrmann

In New York hat 1957 ein Musical Premiere, das zu einem Welthit wird. Mit einer völlig neuen Mischung aus Jazz und lateinamerikanischer Musik schreibt Leonard Bernstein Musicalgeschichte. Jerome Robbins, Arthur Laurents, Stephen Sondheim und Leonard Bernstein gehen ein hohes Risiko ein. Rivalisierende Jugendgangs, eine verbotene Liebe, drei Tote und kein Happy End. Das hat es am Broadway bis dahin nicht gegeben. "West Side Story" bricht mit allen Konventionen. Sie ist Bernsteins größter Triumph als Komponist und das meistgespielte Musical überhaupt. Doch wie ein Fluch liegt sie auf seinem übrigen Schaffen. Der enorme Popularitätserfolg des Musicals übertrifft alles, was er später schreibt. Erst wenige Jahre vor seinem Tod spielt Bernstein sein Erfolgsmusical auf Schallplatte ein, obwohl ihm seine symphonischen Werke längst viel wichtiger sind.

Hintergrundinfo:
Der Dokumentarfilm erzählt die spannende Entstehungsgeschichte der "West Side Story", was sie Bernstein bedeutete und wie sie zu einem Welthit wurde. Der Film geht in New York, Los Angeles, Washington und Wien auf Spurensuche und zeigt, wie aktuell das Remake des Shakespeare'schen "Romeo und Julia"-Stoffes noch heute ist. "West Side Story" erzählt von einer Gesellschaft im Umbruch, in der Rassenkonflikte tödlich enden und die Liebe der Gewalt unterliegt. Doch "West Side Story" ist auch ein Meilenstein und ein Wendepunkt in Bernsteins Leben. Mit ihr hat er seine Sehnsucht nach erfüllter Liebe, Frieden und Freiheit zum Ausdruck gebracht und damit Millionen Menschen Hoffnung auf eine bessere Welt gegeben.


Leonard Bernstein forever
18:30 James Gaffigan feiert 100 Jahre Bernstein (40 Min.) (HDTV)
Musik Finnland / Frankreich, 2018
ARTE / YLE
Online verfügbar von 19/08 bis 18/09
Erstausstrahlung

Regie: Riikka Lehtinen, Antti Lappi Dirigent: James Gaffigan

Kaum ein Komponist hat die Popkultur des 20. Jahrhunderts so stark geprägt wie Leonard Bernstein. Der US-Amerikaner verband klassische Musik aus Europa mit Jazz, Pop und lateinamerikanischem Mainstream; als Orchesterleiter bediente er geschickt die Codes des neuen Massenmediums Fernsehen. Die Musiksendungen, die er über Jahrzehnte sprachgewandt und humorvoll moderierte, begeisterten Millionen amerikanischer TV-Zuschauer für klassische Musik und machten ihn landesweit berühmt.
Neben seinen zahlreichen Beschäftigungen – er war auch ein hervorragender Pianist – fand Bernstein stets noch Zeit zum Komponieren. Seine größten Hits schrieb er in seinen 40 ersten Lebensjahren: Die Ouvertüre zu "Candide" (1956) gehört sicher zu den meistgespielten amerikanischen Stücken des 20. Jahrhunderts, und "West Side Story" (1957) zu den weltbesten Musicals.
Die Geschichte veranschaulicht die Zeitlosigkeit des "Romeo und Julia"-Motivs nicht nur in der westlichen Kultur; das Werk wirkt in Handlung und Musik bis heute erstaunlich universell. Die verschiedenen Stücke des Musicals wurden immer wieder auch einzeln aufgeführt; 1961 arrangierte Bernstein einige von ihnen als Orchestersuite unter dem Titel "Symphonic Dances from West Side Story". In der Suite befinden sich unter anderem die populären Stücke "Somewhere", "Mambo" und "Rumble", bei dem die Anführer der beiden Gangs getötet werden.

Hintergrundinfo:
ARTE zeigt das Byernstein-Jubiläumskonzert aus dem Konzerthaus Musiikkitalo in Helsinki. Es spielt das Finnish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung des US-amerikanischen Dirigenten James Gaffigan. In der Dokumentation kommt er in kurzen einführenden Interviewsequenzen selbst zu Wort.


19:10 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 19/08 bis 20/08


19:30 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Indien, heilendes Ayurveda
Reportage Deutschland, 2016
Online verfügbar von 19/08 bis 18/09

Regie: Andrea Oster

Krankheiten wie Arthritis oder Diabetes entstehen gemäß Ayurveda durch toxische Stoffe, wenn die drei biophysiologischen Kräfte des Körpers – die sogenannten Doshas – aus dem Gleichgewicht geraten. Diese strömen dann in fremde Körperareale und lagern mitgeführte Giftstoffe ab. Die Banaras Hindu University im indischen Varanasi lehrt neben moderner auch ayurvedische Medizin. Medizinstudenten lernen hier die Errungenschaften der modernen Medizin mit der jahrtausendealten Ayurveda-Lehre zu verknüpfen. Amrit Godbole arbeitet als Assistenzarzt der Ayurveda-Fakultät an der Universitätsklinik in Varanasi. Seine Patientin Aruna leidet an chronischer Arthritis, Körper und Gelenke sind schwer gezeichnet. Die moderne Schulmedizin hat darauf keine Antwort. Krankheiten entstehen laut Ayurveda, wenn die drei Säulen der physiologischen Regulation sämtlicher Körperfunktionen, die sogenannten Doshas, aus dem Gleichgewicht geraten. Dieses Ungleichgewicht beginnt im Magen-Darm-Trakt, darum beginnen die ayurvedischen Behandlungen mit einer Darmentleerung, daran schließt sich eine intensiven Wärmebehandlung, um den Stoffwechsel anzuregen, unterstützt von Massagen und bestimmten Kräutermixturen. Die Behandlungen bei Aruna zeigen erstaunliche Erfolge.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


20:15 Summer of Lovers (120 Min.)
Ein Sommer zum Dahinschmelzen
Schwerpunkt

Love is all around. 35.000 Pop-Songs aus den Charts seit 1940 wurden auf die Frage hin untersucht, welches Wort in ihnen am häufigsten vorkommt. Mit großem Abstand vor allen anderen gewann: "Love"! ARTE widmet seinen Sommer den großen Liebhaberinnen und Liebhabern aus Pop und Kino. Den Zuschauer erwartet ein Reigen von Traumprinzen und romantischen Heldinnen, von Schmusebardinnen und Seelenschmeichlern, von modernen Romeos und Julias. Wie haben sich diese sentimentalen Idealwelten in den letzten sechs Jahrzehnten gewandelt? Was machte den Verführer und die Herzensbrecherin jeweils so begehrenswert? Und was sagen sie aus über den damaligen Zeitgeist? ARTE nimmt seine Zuschauer mit auf eine Reise durch die Jahrzehnte: Da sind, na klar, Marilyn Monroe, Elvis und James Dean, in die sich kollektiv eine ganze Generation verliebt hat und die zur Blaupause für alle späteren Idole werden sollten. Madonna und Prince haben dann zwei Jahrzehnte später, oft unter vollem Körpereinsatz, die Sinnlichkeit von Pop neu ausgelotet.
Mehr als alle anderen Filmgenres, die häufig vor allem unsere Instinkte ansprechen, müssen Liebesfilme uns von der emotionalen Seite her knacken – denn auch wir Zuschauer wollen erobert werden. Für die Dauer eines Films fiebern wir mit, flirten wir mit, ver- und entlieben wir uns. Von Meryl Streep zu Penélope Cruz, von Heath Ledger zu Scarlett Johansson: Der "Summer of Lovers" nimmt sie unter die Lupe, diese charismatischen Sehnsuchtsgestalten, in die wir uns alle schon mal verguckt haben. Präsentiert wird der "Summer of Lovers" von der amerikanischen Burlesque-Tänzerin Dita Von Teese, die in ihren Inszenierungen mit dem Vintage-Look der 50er und 60er Jahre spielt und ihn durch ihre jüngste musikalische Veröffentlichung von Anfang dieses Jahres wiederum in den Gegenwartspop einführt.
Love is all around! ARTE widmet seinen Sommer den großen Liebhaberinnen und Liebhabern aus Pop und Kino. Von Marilyn Monroe zu James Dean, von Prince zu Madonna und von Penélope Cruz zu George Clooney: Der "Summer of Lovers" widmet sich ganz diesen charismatischen Sehnsuchtsgestalten. Die Reise durch die Jahrzehnte der sentimentalen Idealwelten verspricht einen Sommer zum Dahinschmelzen! Präsentiert wird der "Summer of Lovers" von der amerikanischen Burlesque-Künstlerin Dita Von Teese.


Summer of Lovers
20:15 Out of Sight (120 Min.)
Spielfilm USA, 1998
Produktion: Universal City Studios, Jersey Films

Rollen und Darsteller:
Jack Foley – George Clooney
Karen Sisco – Jennifer Lopez
Buddy Bragg – Ving Rhames
Maurice "Snoopy" Miller – Don Cheadle
Marshal Sisco – Dennis Farina
Richard Ripley – Albert Brooks
Adele – Catherine Keener

Regie: Steven Soderbergh
Produzent: Danny DeVito, Michael Shamberg, Stacey Sher
Drehbuch: Scott Frank
Musik: David Holmes
Kamera: Elliot Davis
Schnitt: Anne V. Coates

Der 40-jährige Bankräuber Jack Foley hat keine Lust, die nächsten 30 Jahre seines Lebens hinter den Gittern der Glades Correctional Institution in Florida zu verbringen. Der einzige Ausweg: Er muss ausbrechen. Alles scheint perfekt geplant, Jacks Kumpel Buddy Bragg steht mit dem Fluchtauto bereit, doch am Ende ist der Zufall gegen sie. Der weibliche US-Marshal Karen Sisco beobachtet die Aktion, und die beiden Männer sehen sich gezwungen, sie als Geisel zu nehmen.
Gezwungenermaßen kommen sich Jack und Karen dann im hinteren Teil des Fluchtwagens näher und sind sich – entgegen aller Regeln – mehr als sympathisch. Es stellt sich rasch die Frage, was wäre, wenn sie sich unter anderen Umständen kennengelernt hätten; wenn nicht die Polizistin auf den Dieb, sondern ein unbescholtener Mann auf eine attraktive Frau getroffen wäre …
Entgegen aller Vernunft sucht Jack daraufhin weiter Karens Nähe. Sie ist wiederum hin- und hergerissen. Einerseits ist es ihre Aufgabe, Jack zu fassen, andererseits lassen sie ihre Gefühle immer wieder schwach werden. Und so gelingt es Jack und Buddy bald, ihren nächsten Raub zu planen. Die Beute: Rohdiamanten im Wert von fünf Millionen Dollar, die im Haus des Finanzjongleurs Richard Ripley in Detroit lagern. Der enorme Wert ruft jedoch auch den Gangster "Snoopy" samt dessen skrupelloser Gefolgschaft auf den Plan. Notgedrungen ziehen Jack und Buddy zunächst am selben Strang, doch dann kommt es in der Villa des Milliardärs zu brutalen Auseinandersetzungen. Plötzlich haben Jack und Karen einen gemeinsamen Feind. Nichtsdestotrotz: Sie bleiben Jägerin und Gejagter …

Hintergrundinfo:
Mit der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Elmore Leonard gelang es Steven Soderbergh, geschickt die Balance zwischen Komödie, romantischer Liebesgeschichte und Actionfilm zu halten. Das Ergebnis ist ein "unterhaltsamer, im positiven Sinne altmodischer Kriminalfilm mit überraschenden Wendungen und ohne übertriebene Härten" (Filmdienst). Der daran nicht weniger maßgeblich beteiligte Drehbuchautor Scott Frank erhielt dafür mehrere Preise, unter anderem den Boston Society of Film Critics Award, den Edgar Allan Poe Award und den Writers Guild of America Award.


Summer of Lovers
22:15 Austin Powers – Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat (100 Min.)
(Austin Powers: International Man of Mystery)
Spielfilm Deutschland / USA, 1997
Produktion: Capella International, Eric's Boy, Juno Pix, KC Medien, Moving Pictures, New Line Cinema
Online verfügbar von 19/08 bis 26/08

Rollen und Darsteller:
Austin Powers/Dr. Evil – Mike Myers
Vanessa Kensington – Elizabeth Hurley
Basil Exposition – Michael York
Mrs. Kensington – Mimi Rogers
Number Two – Robert Wagner
Scott Evil – Seth Green
Alotta Fagina – Fabiana Udenio
Frau Farbissina – Mindy Sterling

Regie: Jay Roach
Produzent: Demi Moore, Mike Myers, Jennifer Todd, Suzanne Todd
Drehbuch: Mike Myers
Musik: George S. Clinton
Kamera: Peter Deming
Schnitt: Debra Neil-Fisher, Dawn Hoggatt

Im Swinging London der 60er Jahre: Sobald sich der Modefotograf Austin Powers auf die Straße begibt, dauert es – trotz seiner schiefen Zähne – nicht lange und er ist von kreischenden Frauen umringt. Doch damit nicht genug. Neben seinem Dasein als Dandy arbeitet Austin als Geheimagent Ihrer Majestät. Sein neuester Fall: Der altbekannte Widersacher Dr. Evil hat sich mit Hilfe seiner rechten Hand Number Two einfrieren und dann in einer Rakete ins Weltall schießen lassen, um sein terroristisches Werk zu gegebener Zeit zu vollenden.
Austin erfährt von diesem teuflischen Plan und lässt sich zur Rettung der Menschheit ebenfalls konservieren. Als beide nach 30 Jahren aufgetaut werden, hat sich die Welt um sie herum enorm verändert: Aus einer ausgelassenen Flower-Power-Generation wurde eine politisch korrekte. Und auch die Frauen wollen dem Charme des Dandys nicht mehr so richtig erliegen.
Während Austin also erst einmal damit beschäftigt ist, seine neue Kollegin Vanessa doch noch um den Finger zu wickeln, hecken Dr. Evil und Number Two einen neuen Plan aus. Doch auch der Erzfeind hat mit den Bedingungen der neuen Welt zu kämpfen – was sie damals zu ihrem Untergang geführt hätte, interessiert heute fast niemanden mehr. Dennoch müssen die Bösewichte gestoppt werden. Und so schleichen sich Austin und Vanessa in das unterirdische Hauptquartier in Las Vegas. Dort angekommen wartet auch schon Dr. Evils Gefolgschaft auf sie …

Hintergrundinfo:
Jay Roachs Film ist eine bunte Parodie auf die James-Bond-Klassiker, wobei der Drehbuchautor und Komiker Mike Meyers beides verkörpert: Er steht sowohl für den Agenten 007 als auch für den Bösewicht Blofeld in "James Bond – Im Geheimdienst Seiner Majestät" (1969). Das ist jedoch nicht die einzige Anspielung. Über die Bond-Parallelen hinaus ist der Film eine "launige Parodie auf die Flower-Power-Generation und den ihr heute entgegengesetzten Zeitgeist, die vom Kalauer über makabre Scherze bis zu satirischen Spitzen fast jeden Humor bedient". (Filmdienst)


Leonard Bernstein forever
23:55 Leonard Bernstein – Das zerrissene Genie (55 Min.) (HDTV, UT)
Dokumentation Deutschland, 2018
Online verfügbar von 19/08 bis 17/11
Erstausstrahlung

Regie: Thomas von Steinaecker
Mitwirkende: Leonard Bernstein

Er hat alles erreicht: weltbekannter Dirigent, dem die Herzen des Publikums zufliegen, Entdecker und Förderer vergessener wie junger Talente, Philanthrop und Gewissen einer ganzen Nation, Komponist des populären Musicals "West Side Story" und Gastgeber einer Musik-Show, die über viele Jahre höchste Einschaltquoten erzielt. Dann zieht sich Leonard Bernstein Ende der 60er Jahre überraschend als Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker zurück. Er braucht Zeit zum Komponieren. Sein Ziel: eine große amerikanische Oper, die die Geschichte des Landes spiegelt und die Bevölkerung politisch eint. Der Versuch, sein Meisterwerk zu schreiben, fällt zusammen mit der dramatischen Suche nach seinem eigentlichen Ich. Die Ereignisse bringen ihn künstlerisch wie privat an seine Grenzen. In der Dokumentation geben Bernsteins Kinder Jamie, Nina und Alexander neue Einblicke in das Leben ihres Vaters. Sein langjähriger Assistent John Mauceri erzählt vom fortwährenden musikalischen Kampf Bernsteins. Stephen Wadsworth, sein letzter Librettist, berichtet von der komplexen Zusammenarbeit an der Oper "A Quiet Place", und der Musikjournalist Alex Ross zählt Bernstein zu den ganz großen Komponisten des 20. Jahrhunderts: In seiner szenischen Messe greife er die Jugendbewegung der 60er Jahre auf, sein Musical über das Weiße Haus, "1600 Pennsylvania Avenue", sei ein Kommentar zum Watergate-Skandal und "A Quiet Place" ziehe eine verstörende Bilanz des amerikanischen (Alp-)Traums. Leonard Bernstein selbst ist in der Dokumentation zum 100. Geburtstag in bislang unveröffentlichten Aufnahmen zu sehen.


Leonard Bernstein forever
00:50 Leonard Bernstein: Young People's Concerts (55 Min.)
Von den Beatles zur Klassik und zurück, oder: Was ist eine Tonart?
Musik USA, 2018
Erstausstrahlung

Es war die erste Folge Young People's Concerts in Farbe: Für diesen historischen Moment im amerikanischen Fernsehen hatte sich Bernstein ein durchaus anspruchsvolles Thema vorgenommen. "Was ist eine Tonart?", war die Frage, die ihn, das Orchester und das Publikum über die Dauer von fast einer Stunde beschäftigte. Der Anlass, sich damit auseinanderzusetzen entnahm er aus seinem persönlichen Familienalltag: Seine Tochter Jamie, die Probleme hatte, einen damals aktuellen Beatles-Song mit den ihr bekannten Griffen auf der Gitarre nachzuspielen, benötigte dafür ein besseres Verständnis des Begriffs Tonart. Bernstein nahm dies als Ausgangspunkt für eine Reise durch die Musikgeschichte. Der Zuschauer ist vielmehr auch Zuhörer: Er erfährt, dass es außer in Dur und Moll noch viel mehr Möglichkeiten gibt, Musik zu komponieren. Dabei gibt die erste Folge des Young People's Concerts nicht nur das kompositorische Geheimnis, das dem Zauber der Musik Debussys zugrunde liegt, preis, sondern zeigt auch, dass die damals großen Hits der Beatles oder Kinks aus demselben musikalischen Holz geschnitzt wurden …


01:45 Sommerspiele (105 Min.)

Hochsommer in der Toskana. Das Paar Vincenzo und Adriana steht kurz vor der Trennung. Der gemeinsame Urlaub auf dem Campingplatz an der Maremma ist der letzte verzweifelte Versuch, ihre Ehe, die nur noch aufgrund gegenseitiger Abhängigkeit besteht, zu retten. Mit ihren Söhnen Nic und Agostino wollen sie harmonische Tage verbringen, doch die Gewaltausbrüche Vincenzos erschüttern die Familie fortwährend. Um mit den traumatischen Erlebnissen fertig zu werden, gibt sich der 12-jährige Nic nach außen hin gefühllos und kalt. Doch er ist nicht der Einzige, der auf dem Campingplatz mit Familienproblemen zu kämpfen hat.
Auch die junge Marie und ihre Mutter streiten sich unentwegt. Marie glaubt, als Baby von ihrem Vater verlassen worden zu sein und macht ihre Mutter dafür verantwortlich. Sie will endlich wissen, wo ihr Vater steckt, erntet von der Mutter aber nur Schweigen. Beide Familien stecken unabhängig voneinander vor einer großen Zerreißprobe. Als Marie am Strand auf Nic trifft, merken die beiden sehr bald, dass sie etwas verbindet: die fehlende Vaterfigur. Sie kommen sich näher und Nic möchte Marie beibringen, was er durch Vincenzos Gewaltausbrüche gelernt hat – trotz Schmerz einfach nichts zu fühlen. Die gemeinsame Zeit verändert die beiden. Doch die Sehnsucht nach ihrem Vater wächst in Marie unaufhörlich weiter und sie ist fest entschlossen, die Wahrheit über ihn herauszufinden. Ob es ihr gelingt?

Hintergrundinfo:
Mit "Sommerspiele" glückte Rolando Colla ein berührend gefühlvolles Familiendrama, das nachdrücklich und doch gleichzeitig sensibel die ersten Schritte ins eigene Leben und die damit verbundenen Tücken des Erwachsenwerdens konturiert.
Der italienischstämmige Schweizer Filmemacher Rolando Colla, der sich mit der politisch engagierten Kurzfilmreihe "Einspruch" (1999-2012) einen Namen gemacht hat, schöpft in "Sommerspiele" mit großer Sensibilität und Einfühlungsvermögen für Jugendliche aus dem eigenen Leben. Der rabiate Vincenzo (Antonio Merone) ist dabei teilweise Collas Vater nachempfunden. "Sommerspiele" erhielt 2011 den Zürcher Filmpreis und gewann 2012 in drei Kategorien den Schweizer Filmpreis Quartz. 2016 führte er bei seinem neuesten Film "Sieben Tage voller Leidenschaft" (Originaltitel: "Sette Giorni") Regie.


03:30 Wie das Land, so der Mensch (25 Min.)
Frankreich – Vogesen
Wiederholung vom 13. 08. 2018


03:55 Wanderlust! (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Olavsweg, Norwegen
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Wiederholung vom 24.07.

Regie: Rolf Lambert


04:40 Alte Schachteln (2 Min.) (HDTV)
Die Umfrage
Fernsehserie Frankreich, 2017
Wiederholung vom 26.07.

Regie: Fabrice Maruca


04:42 Sendeschluss

*

Montag, 20. August 2018


05:00 Augustin Dumay spielt Felix Mendelssohn Bartholdy (45 Min.) (HDTV)
Konzert in d-Moll (1822)
Musik Belgien, 2008
ARTE / RTBF
Wiederholung vom 09.08.

Regie: Benoît Vlietinck Dirigent: Augustin Dumay


05:45 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Wiese – Bunt statt grün!
Magazin Deutschland, 2017
Wiederholung vom 17.08.

Moderation: Emilie Langlade, Adrian Pflug


06:15 ARTE Reportage (55 Min.) (HDTV)
Sibirien: Die Helden der Urzeit
Reportage Frankreich, 2017
Online verfügbar von 20/08 bis 27/08

Frankreich: Das Dorf der Hoffnung
In Saint-Martory bei Toulouse waren alle geschockt, als sie im Sommer 2016 in letzter Minute erfuhren, dass ihr Dorf Flüchtlinge in einem Aufnahmezentrum beherbergen sollte - 50 Migranten aus Somalia, Pakistan und Albanien. Zu aller Überraschung aber ging das Zusammenleben dann viel besser als gedacht. Deshalb entschlossen sich der Besitzer des Schlosshotels Saint-Martory, Jean-François Delort, und der Fotograf Patrick Willocq, dies in einer besonderen Ausstellung zu dokumentieren. Migranten und Dorfbewohner ließen sich fotografieren und hingen ihren Lebenslauf neben ihre Porträts: "Mon histoire, c'est l'histoire d'un espoir" – "Meine Geschichte, das ist die Geschichte einer Hoffnung". So lernten sie sich alle kennen – auch diejenigen, die sich ein Zusammenleben bis dahin überhaupt nicht vorstellen konnten.

(1): Sibirien: Die Helden der Urzeit
(2): Frankreich: Das Dorf der Hoffnung


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 20/08 bis 27/08


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Kolumbien: DC3 Oldtimer versorgen den Regenwald
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 15.08.

Regie: Stefan Richts


08:00 Stadt Land Kunst (40 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 17.08.

Regie: Fabrice Michelin


08:40 Wanderlust! (55 Min.) (HDTV, UT)
Durch Kretas Schluchten
Dokumentationsreihe Deutschland, 2014
Wiederholung vom 23.07.

Regie: Kim Rigauer


09:35 360° Geo Reportage (55 Min.)
Kamtschatka, kochende Erde
Reportage Deutschland / Frankreich, 2007
Online verfügbar von 20/08 bis 27/08

Regie: Wolfgang Mertin

Nirgendwo anders brodeln so viele heiße Quellen, und nirgends gibt es so viele Feuerberge wie auf dieser Halbinsel im Osten Russlands. Der Weg dorthin führt Ludmilla Ossipenko durch verkohlte Wälder, niedergebrannt durch den Ascheregen der Vulkane. Hier ereignete sich im letzten Jahrhundert einer der größten Ausbrüche der vergangenen 2.000 Jahre. Noch immer entströmen den Spalten giftige und brennend heiße Gase. "360° Geo Reportage" begleitet die Vulkanologin bei ihrer Arbeit am Rand gigantischer Krater und im sagenumwobenen Tal der Geysire.
Die Vulkanologin Ludmilla Ossipenko lebt in Petropawlowsk-Kamtschatski, der größten Stadt Kamtschatkas. Sie liegt an den Ufern des Pazifiks, umgeben von hohen Vulkanketten. Hier befindet sich das zu Sowjetzeiten führende wissenschaftliche vulkanologische Institut, für dessen Zeitschrift Ludmilla arbeitet. Sie schreibt über aktive Vulkane, giftige Kraterseen und zischende Geysire. Dafür begleitet sie Wissenschaftler und Forscher überall dorthin, wo die Erde auf der Halbinsel brodelt und in Bewegung ist. Auf ihrer Reise will Ludmilla mit einem Forscherteam zum ersten Mal dem größten Geysir Kamtschatkas, dem Welikan, auf den Grund sehen. Mit einer eigens entwickelten Kamera wollen sie die Funktionsweise des unterirdischen Dampfkessels ergründen. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hatte der Staat kaum noch Geld für die Forschung, viele junge Leute wanderten ins Ausland ab. Ludmilla Ossipenko will mithelfen, junge Wissenschaftler für die kochende Erde Kamtschatkas zu begeistern. Das ist auch das Ziel des amerikanischen Vulkanologen John Eichelberger. Seit Jahren initiiert er einen amerikanisch-russischen Studentenaustausch zwischen Alaska und Kamtschatka. Dabei entdeckte er nicht nur seine Liebe zu den Vulkanen der Halbinsel, sondern auch zu seiner russischen Kollegin.

Hintergrundinfo:
"360° Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.


10:30 360° Geo Reportage (55 Min.)
Auf Schlangenfang in Kambodscha
Reportage Deutschland / Frankreich, 2007
Online verfügbar von 20/08 bis 27/08

Regie: Therese Engels

Immer seltener geht ihnen die begehrte Beute, die Wassertrugnatter, ins Netz. Der Bestand schrumpft. Doch die Schlangen sind neben den ebenfalls immer weiter zurückgehenden Fischbeständen die einzige Einnahmequelle für Van Voth und die anderen Fischer. Das eigentliche Geschäft mit den Tieren machen allerdings die Händler auf den Großmärkten. Bis zu 50.000 Wasserschlangen werden pro Tag am Hauptumschlagplatz Chong Kneas verkauft. Das rote Fleisch ist begehrtes Billigfutter für Krokodile, die im großen Stil auf Farmen gezüchtet werden. Krokodilleder und Fleisch werden ins reichere Nachbarland Thailand verkauft. In Kambodscha selbst werden die Schlangen auch als Nahrungsmittel verwendet.
Wenn sich die Ausbeutung der Wasserschlangen fortsetzt, werden die Tiere bald aus dem Tonle-Sap-See verschwunden sein. Deshalb suchen Umwelt- und Artenschutzorganisationen nach Lösungen, um den Fischern eine lohnenswerte Alternative aufzuzeigen.


11:25 Äthiopien – Zwischen Tradition und Moderne (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Italien, 2011
Wiederholung vom 15.08.

Regie: Claudia Palazzi, Clio Sozzani


12:15 Re: (35 Min.)
Hausbesetzer auf Mallorca – Eigentümer machtlos
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 17.08.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 20/08 bis 21/08


13:00 Stadt Land Kunst (50 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 20/08 bis 19/10

Regie: Fabrice Michelin

Marrakesch: Wo Yves Saint Laurent die Farben entdeckte
Rosarote Mauern, bunte Blumen, grüne Palmen … Marrakesch am Fuße des Atlasgebirges im Süden Marokkos ist eine blühende Oase voller Sonnenlicht und Farben. 1966 kam Yves Saint Laurent, damals das neue Wunderkind der Modewelt, nach Marrakesch und verliebte sich in die "Ockerstadt". Sie revolutionierte seine Kreationen und machte den Verfechter des Schwarzen zum Farbvirtuosen.

(1): Marrakesch: Wo Yves Saint Laurent die Farben entdeckte
(2): Arizona: Das heilige Land der Navajos
(3): Das absolute Muss: Der Strand von Brighton


13:50 Das weiße Geheimnis (95 Min.) (HDTV)
(L'énigme blanche)
Spielfilm Frankreich / Kanada, 1985
Wiederholung vom 01.08.
Produktion: FR3, Progefi

Rollen und Darsteller:
Paul – Bruno Cremer
Henri – Jean Rochefort
Apolline – Bulle Ogier
Maxence – Claude Rich
Jean – François Marthouret
Julie – Dominique Marcas
Marcel – Marcel Gassouk

Regie: Peter Kassovitz
Produzent: Christine Gouze-Renal
Drehbuch: Claude Veillot, Peter Kassovitz
Musik: Laurent Petitgirard
Kamera: Etienne Szabo
Schnitt: Chantal Rémy


15:25 Wie das Land, so der Mensch (25 Min.) (HDTV)
Frankreich – Elsass
Dokumentationsreihe Frankreich, 2012
Wiederholung vom 14.08.
Originalvertonung

Regie: Jean-Michel Vennemani


15:50 Ein Traum von Baum (55 Min.) (HDTV)
Die Altehrwürdigen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 03.08.

Regie: Yannick Cherel


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV)
Tierliebe – Tierliebe ist oft eine einseitige Beziehung
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 20/08 bis 18/11

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Egal ob Hund, Katze oder Goldfisch – für viele Menschen ist ihr Haustier aus dem Leben nicht wegzudenken. Es ist fester Bestandteil des Alltags und gilt oft als Familienmitglied. In Deutschland und Frankreich hat jeder Zweite mindestens einen tierischen Mitbewohner. Kein Wunder, denn bei den meisten Menschen sorgen Haustiere für mehr Lebensfreude, weniger Stress und sogar eine bessere Gesundheit. Aber was verbindet den Menschen eigentlich mit dem Tier und warum sind Haustiere so wichtig für uns? Vielen Menschen tut die Nähe zu Tieren gut. Das machen sich auch Therapeuten zunutze und setzen bei ihrer Arbeit auf die beruhigende Wirkung von Pferd, Katze, Hund & Co. Wie das geht, schauen sich die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bei der Pferdetherapeutin Yannique Bourglan in Südfrankreich an. Sie unterstützt den neunjährigen Mathis dabei, sich in der Schule besser zu konzentrieren und seine häufigen Wutanfälle in den Griff zu bekommen. Das Training auf dem Pferd soll ihm dabei helfen. Die meisten Menschen bauen eine enge Beziehung zu den Tieren auf, mit denen sie zusammenleben. Viele Halter überschütten ihre Vierbeiner geradezu mit Liebe und Fürsorge. Vom Feinkostfutter bis hin zur Zahnspange – nichts ist unmöglich. Doch wann überfordern wir unser pelziges Familienmitglied damit? Und was hat das für Folgen?

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Wie das Land, so der Mensch (30 Min.) (HDTV)
Frankreich – Bassin d'Arcachon
Dokumentationsreihe Frankreich, 2012
Online verfügbar von 20/08 bis 27/08

Regie: Stéphane Corréa

Mit Hilfe von Geologen, Historikern und Anwohnern sowie atemberaubender Luftaufnahmen ergründet die Serie "Wie das Land, so der Mensch" die Geschichte einiger der spektakulärsten Landstriche Europas. Raphaël Hitier führt durch die Serie, erforscht die historische Entwicklung der Landschaften und erkundet die örtliche Flora und Fauna. Dabei geht es stets um das Wechselspiel zwischen Menschen und Umgebung: Die Umwelt wird durch Landwirtschaft, Pflanzen- und Tierzucht gestaltet und prägt ihrerseits Mentalität und Identität ihrer Bewohner.
Rund um das Bassin d'Arcachon an der französischen Atlantikküste im Département Gironde gut 40 Kilometer südwestlich der Stadt Bordeaux haben Meer und Wind aus Wasser und Sand eine einzigartige Landschaft geschaffen. Die Dünenkette von Cap Ferret und die berühmte Wanderdüne Pilat schützen die Bucht vor den Launen des Ozeans und haben eine bemerkenswert ausgeprägte Flora und Fauna entstehen lassen. Hinter den Dünen erstreckt sich das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas.
Im Département Les Landes, das einst von einer ausgedehnten Heide- und Sumpflandschaft geprägt war, wachsen vor allem See-Kiefern, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf Geheiß Napoleons von den Bewohnern der Region gepflanzt worden sind. Seit den 80er Jahren weisen allerdings zahlreiche Bäume in Les Landes erhebliche Schäden auf. Detailscharfe Luftaufnahmen liefert ein kleiner unbemannter Hubschrauber, der im Laufe der Vorgängerserie "Mythische Orte" entwickelt wurde und als "Zuschauerauge" Bebauungen und örtliche Gegebenheiten aus einer neuen und originellen Perspektive erfasst.


17:40 Ladakh: Jungwa – Das zerbrochene Gleichgewicht (55 Min.) (HDTV)
Ein Film rüttelt auf
Dokumentation Frankreich, 2011
Online verfügbar von 20/08 bis 27/08

Regie: Christiane Mordelet, Stanzin Dorjai Gya

Am 5. August 2010 gingen sintflutartige Regenfälle über der indischen Region Ladakh nieder. Sie lösten Schlammlawinen aus, die alles vernichteten und mitrissen, was sie auf ihrem Weg antrafen. Auch zahlreiche Menschen kamen ums Leben. Stanzin Dorjai Gya, Sohn eines Bauern und Hirten, stammt aus dieser Region. Eigentlich hätte er in die Fußstapfen seiner Eltern treten sollen, doch er beschloss, Filmemacher zu werden, um sich so zum Sprecher einer bedrohten Volksgruppe und ihrer Kultur zu machen. Nachdem er einen Film über die Katastrophe gedreht hatte, kehrte er ein Jahr später in die betroffenen Dörfer zurück, um mit den Menschen zu sprechen, die er in diesen tragischen Momenten mit der Kamera begleitet hatte. Überall bekam er das Gleiche zu hören: Es machen sich tiefgreifende Veränderungen bemerkbar. Das Wasser wird knapper, bisher unbekannte Krankheiten befallen das Vieh, es gibt weniger Schnee, dafür aber Sturzbäche aus Schlamm. Keiner verstand, was vor sich ging, alle waren beunruhigt. Das Unverständnis war umso größer, als die Bewohner von Ladakh schon seit jeher in enger Verbundenheit mit der Natur leben, die sie respektieren und verehren. Das wird auch in Stanzins Gesprächen mit dem Lama des buddhistischen Tempels deutlich: "Man hat jetzt ein neues Wort erfunden: 'Ökologie'", so der Geistliche, "doch dieses Konzept gibt es schon seit mehr als 1.000 Jahren im buddhistischen Denken". Dort heißt es, dass das "Jungwa" gewahrt bleiben muss, nämlich das unverzichtbare Gleichgewicht zwischen den vier Elementen Wasser, Erde, Luft und Feuer, damit die Menschen, aber auch alle anderen Daseinsformen, in Harmonie miteinander leben können. Angesichts der Folgen des Klimawandels und der Umweltprobleme schlagen auch Ingenieure und Wissenschaftler Alarm. Sie empfehlen unmittelbar vor Ort greifende Maßnahmen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Stanzin spricht unter anderem mit Jigmet Takpa, dem Direktor der Agentur Ladakh Renewable Energy Development, der sich in Zusammenarbeit mit der Regierung darum bemüht hat, Wohnhäuser und Bauernhöfe in entlegenen Gebieten mit Sonnenkollektoren auszustatten. Und er trifft Padma Tashi, den Direktor des Programms Rural Development and Youth, der zur Verbesserung der Wasserversorgung Zisternen zur Bewässerung der Felder im Frühjahr bauen ließ.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation verfolgt zwei Perspektiven: Zum einen schildert sie die aktuellen Veränderungen in Ladakh und die Lebensbedingungen der Menschen, die von der Klimaerwärmung direkt betroffen sind. Zum anderen macht sie den Zwiespalt des Filmemachers deutlich, der sich fragt, ob es wichtiger ist, den Katastrophenopfern zu helfen oder das Geschehen filmisch zu dokumentieren, um über die Entwicklung in der eigenen Heimat zu berichten. Die Dokumentation verdeutlicht Stanzins Überzeugung, der es als seine Pflicht betrachtet, der Welt mit den Mitteln des Films eine Botschaft zu übermitteln.


18:35 Der Fels der Leoparden (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Österreich, 2017
Online verfügbar von 20/08 bis 27/08

Regie: Harald Pokieser

Im Nordwesten Indiens teilt das Aravalligebirge den Bundesstaat Rajasthan in zwei Klimazonen, die Thar-Wüste im Norden und im Süden eine fruchtbare Ebene voller Seen, wie die rund um die Stadt Udaipur. Die Ausläufer dieses Gebirges sind übersät mit prähistorischen Steinformationen, hinduistischen Klöstern und kleinen Dörfern. Hier leben neben den Rabari, einem Volk, das mit seinem Vieh als Halbnomaden umherzieht, auch einige Dutzend Leoparden, die sich in direkter Nachbarschaft in den Felsen und Grotten niedergelassen haben. Teilweise ziehen einzelne Leopardinnen dort ihren Nachwuchs groß, teilweise teilen sich mehrere männliche Tiere eine Höhle. Solch große Raubkatzen, die in der Nähe von Städten oder Dörfern leben, werden in Indien oft vergiftet oder erlegt, aber in dieser Region leben Mensch und Tier friedlich nebeneinander. Die Leoparden reißen zwar oft Schafe oder Ziegen der Rabari, greifen jedoch keine Menschen an. Sie haben es eher auf die Hanuman-Affen abgesehen, die zu Hunderten in den Felsen leben und ihre Nahrungsgrundlage darstellen. Diese fallen ihrerseits jedoch auch häufig über Leopardenbabys her und töten sie. Auf einem der Felsvorsprünge des Gebirges steht ein hinduistischer Tempel, der von den Hindus der umliegenden Dörfer häufig besucht wird. Nur wenige Meter vom regen Treiben entfernt, dient eine Grotte direkt unter dem Eingang des Tempels einer Leopardin als Unterschlupf. Für diese Dokumentation wurden sie und ihr Nachwuchs über mehrere Monate hinweg genau beobachtet.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 20/08 bis 21/08


19:40 Re: (35 Min.)
Eine unmögliche Reise? – Nidal will zurück nach Gaza
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 20/08 bis 18/11
Erstausstrahlung

Länger als vier Jahre hat Nidal Bulbul, ein in Gaza geborener Palästinenser mit deutschem Pass, seine Eltern und die zehn Geschwister nicht gesehen. In Berlin hat der ehemalige Reporter ein gutgehendes Café aufgebaut. Er hat Freunde, ein neues Leben. Das aber wird immer begleitet von der Sorge um die Familie in der alten Heimat. Ein Gefühl, mit dem sehr viele Menschen leben müssen, die in Europa Schutz vor Krieg oder Verfolgung gefunden haben. Als im Sommer alles auf eine neue Eskalation zwischen Israel und Gaza hindeutet, wirft Nidal von einem Tag auf den anderen alles hin. Er verkauft sein Café, gibt seinen Hund zu Freunden und bricht nach Gaza auf. Dorthin kommt man aber nur auf zwei Wegen: Entweder durch Ägypten oder durch Israel. Nidal will es über Israel versuchen. Aber werden die israelischen Behörden seinen deutschen Pass akzeptieren und ihn durchs Land nach Gaza reisen lassen? Gewährt die radikal islamische Hamas-Regierung im Gazastreifen ihm die Einreise? "Re:" berichtet über einen emotionalen Trip mit vielen Unbekannten!


20:15 Der Mann vom großen Fluss (100 Min.)
(Shenandoah)
Spielfilm USA, 1965
Produktion: Universal Pictures

Rollen und Darsteller:
Charlie Anderson – James Stewart
Sam Stephens – Doug McClure
Jacob – Glenn Corbett
James – Patrick Wayne
Jennie Anderson – Rosemary Forsyth
Robert Anderson – Phillip Alford
Mrs. Ann Anderson – Katharine Ross
John – Jim McMullan
Colonel Fairchild – George Kennedy

Regie: Andrew V. McLaglen
Produzent: Robert Arthur
Drehbuch: James Lee Barrett
Musik: Frank Skinner
Kamera: William H. Clothier
Schnitt: Otho Lovering

1863 während des amerikanischen Bürgerkriegs in Virginia. Farmer Charlie Anderson ist bereits seit vielen Jahren Witwer. Er lebt mit seiner einzigen Tochter Jennie und seinen sechs Söhnen auf seinem großen Besitz und hängt seit dem Tod seiner Frau umso mehr an seinen Kindern. Mit aller Kraft der Ignoranz versucht er, die blutigen Schlachten und Folgen des um sie herum tobenden Kriegs von sich und seiner Familie fernzuhalten. Sie hätten damit nichts zu tun; was da vor sich geht, ginge sie nichts an, so die Einstellung des wohlhabenden Farmers. Bald zeigt sich jedoch, dass es eine Illusion ist, diesen Krieg ausblenden zu wollen. Denn auch Andersons Familie bekommt ihn am eigenen Leib zu spüren: Sam Stephens, Andersons frischgebackener Schwiegersohn, muss als Offizier der Konföderierten zum Einsatz abrücken, kaum dass die Trauungszeremonie vorüber ist. Und kurz darauf nehmen Unionssoldaten Andersons jüngsten Sohn Robert gefangen, weil sie ihn irrtümlich für einen Rebellen halten. Anderson macht sich daraufhin mit Jennie und vier Söhnen auf, Robert zu suchen. Es wird ein lebensgefährlicher Ritt …

Hintergrundinfo:
Der Originaltitel von McLaglens Film, "Shenandoah", bezieht sich auf den gleichnamigen Fluss, an dem die Farm der Andersons liegt. Auch ein populäres Volkslied in Amerika trägt diesen Namen. Bis heute gilt der Film dort als Statement gegen den Krieg, insbesondere in Zeiten des Vietnamkriegs wurde er als solches wieder bedeutsam. "Der Mann vom großen Fluss" ist zudem ein großer Klassiker des Western-Genres, darin eingebettet erzählt er am Beispiel einer Familientragödie eindrücklich über ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte.


21:55 Wir sind alle Astronauten (100 Min.) (HDTV)
(Asphalte)
Spielfilm Frankreich, 2015
Produktion: La Caméra Deluxe, Maje Productions, Single Man Productions, Orange Cinéma
Séries
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Sterkowitz – Gustave Kervern
Krankenschwester – Valeria Bruni Tedeschi
Charly – Jules Benchetrit
Aziza Hamida – Tassadit Mandi
John McKenzie – Michael Pitt

Regie: Samuel Benchetrit
Produzent: Ivan Taïeb, Marie Savare, Julien Madon
Drehbuch: Samuel Benchetrit, Gabor Rassov
Musik: Raphaël
Kamera: Pierre Aïm
Schnitt: Thomas Fernandez

In einem Hochhaus in einer Stadt in Frankreich leben drei Menschen, unabhängig voneinander und mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Sterkowitz, zeitweilig an einen Rollstuhl gebunden, ist zunächst Gefangener der eigenen vier Wände. Nachts nutzt er den Aufzug, um die Nachtschwester des nahe gelegenen Krankenhauses zu beeindrucken. Charly, vernachlässigter Teenager, ist fasziniert von seiner neuen Nachbarin, die in den 80ern eine bekannte Schauspielerin war. Frau Hamida, Mutter eines Inhaftierten, bietet dem vom Himmel gefallenen Astronauten McKenzie Unterschlupf, bis die NASA ihn abholen kann.
Bei der Mietervollversammlung wird beschlossen, dass der alte Aufzug gegen einen neuen ausgetauscht werden soll. Sterkowitz, der im ersten Stock wohnt, möchte als Einziger kein Geld dafür ausgeben. Darum darf er den Aufzug auch nicht benutzen. Wenig später findet er sich zeitweilig wegen eines Unfalls im Rollstuhl wieder und ist auf den Fahrstuhl angewiesen. Die gähnende Leere des Kühlschranks zwingt ihn schließlich, die eigenen vier Wände zu verlassen. Nachts, als er sich vergewissert hat, in welchem Zeitfenster der Aufzug nicht genutzt wird, schleicht er sich hinaus. Da kein Geschäft geöffnet hat, verschlägt es ihn schließlich zu einem Snack-Automaten im Krankenhaus. Dort trifft er auf eine Nachtschwester, der er aus Scham eine absurde Geschichte auftischt und mit der er sich fortan für die Dauer ihrer Pausenzigarette trifft.
Charly, dessen Mutter nie zu Hause ist, steht jeden Morgen selbstständig auf und fährt mit dem BMX-Rad zur Schule. Als eines Tages eine neue Nachbarin einzieht, eine Schauspielerin, ist sein Interesse für die Mittvierzigerin bald geweckt. Während sie sich gemeinsam Filme ihrer Sternstunden in den 80er Jahren anschauen, finden sie ineinander das, was ihnen fehlt.
Frau Hamida, die alle zehn Tage ihren Sohn im Gefängnis besucht, ist eine herzliche, algerische, allein lebende Frau. Ihr Alltag wird von dem amerikanischen Astronauten John McKenzie auf den Kopf gestellt, der irrtümlicherweise auf dem Dach des Hochhauses gelandet ist. Trotz der Sprachbarriere gelingt es ihm, seinen Standort an die NASA durchzugeben. Doch die Kollegen kommen erst in zwei Tagen …

Hintergrundinfo:
Mit "Wir sind alle Astronauten" (Originaltitel: "Asphalte", 2015) hat sich Samuel Benchetrit an die Verfilmung seiner autobiografischen Romanreihe "Les Chroniques de l'Asphalte" gewagt und wurde mit dem Drehbuch sogar für einen César nominiert. Geschickt überspielt er - durch die natürliche Art seiner Bilder und die urkomischen Szenen – das beklemmende Gefühl der Einsamkeit, den Mangel an Liebe und das Bedürfnis nach Nähe der vereinsamten Bewohner.


23:35 Schattenspiel (50 Min.) (HDTV)
Dokumentation Libanon, 2016
Originalvertonung
Online verfügbar von 20/08 bis 19/10
Erstausstrahlung

Regie: Ghassan Salhab

Als Ghassan Salhab seine Wohnung in Beirut verlassen musste, wo er zwölf Jahre lang gelebt hatte, wurde das Dokumentarfilmprojekt "Schattenspiel" zu einer existenziellen Notwendigkeit für ihn. Schon immer hatte er die Orte, die ihm zur Heimat geworden waren, durch die Fenster seiner Wohnung filmen wollen. Beirut wurde zum Drehort. Der Libanon kämpft mit der ganzen Last seiner Vergangenheit und Gegenwart, einer Last, die nicht leichter zu werden scheint.
Der Dokumentarfilm besteht aus Handy-Aufnahmen, manche davon Momentaufnahmen, andere durch bestimmte Umstände ausgelöst; Einstellungen, die scheinbar ohne Grund oder erkenntliches Motiv gefilmt und gespeichert wurden. Die Inspiration kam mit den Notizen, die Salhab machte, den Buchpassagen, die er las, den Klängen, die er wahrnahm. Ein Work in Progress, ohne vorgegebene Struktur. Immer neue Elemente kamen hinzu, andere wurden fallen gelassen, und nach und nach nahm der Film Form an, ging in den Schnitt. Da war der erste Ort, die Kindheit im Senegal vor der Unabhängigkeit, dann neue Etappen, die bewaffneten Kämpfe, die Unterstützung der Palästinenser.
Die Genese des Films dauerte Monate. Tags der Dreh, nachts der Schnitt. Alles war wichtig, alle Fragen und Obsessionen – und natürlich auch die aktuellen Kriege. Doch diese will Salhab nicht darstellen oder kommentieren; er will ihnen vielmehr ein Echo geben.


00:25 ARTE Journal (25 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung vom 20.08.


00:50 Die Welt der Wunderlichs (100 Min.) (HDTV)
Spielfilm Deutschland / Schweiz, 2016
Wiederholung vom 08.08.
Produktion: X Filme Creative Pool, Zodiac Pictures, SWR, ARD Degeto, ARTE, Schweizer Radio und Fernsehen, SRG SSR, Teleclub

Rollen und Darsteller:
Mimi Wunderlich – Katharina Schüttler
Felix Wunderlich – Ewi Rodriguez
Johnny – Martin Feifel
Manuela Wunderlich – Christiane Paul
Nico – Steffen Groth
Walter Wunderlich – Peter Simonischek
Liliane Wunderlich – Hannelore Elsner
Sascha Bolliger – Mike Müller
Moderatorin – Arabella Kiesbauer
Janina – Andreja Schneider
Felix – Tim Alter

Regie: Dani Levy
Produzent: Stefan Arndt, Uwe Schott, Reto Schaerli, Lukas Hobi
Drehbuch: Dani Levy
Musik: Niki Reiser
Kamera: Carl-Friedrich Koschnick
Schnitt: Toni Froschhammer


02:30 Wie das Land, so der Mensch (25 Min.) (HDTV)
Spanien – Las Médulas
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 20.07.
Originalvertonung

Regie: Jean-Michel Vennemani


02:55 Die Hüter des Amazonas (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017
Wiederholung vom 04.08.

Regie: Jean-Pierre Dutilleux, Alexandre Bouchet


03:40 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Renaud Dély


04:25 Alte Schachteln (35 Min.) (HDTV)
Alles für Leonardo DiCaprio
Fernsehserie Frankreich, 2013
Originalvertonung
Online verfügbar von 20/08 bis 30/07

Regie: Fabrice Maruca

Eine alleinstehende Frau in den Vierzigern entscheidet sich dafür, sich künstlich befruchten zu lassen. In der Klinik gibt es für einen Aufpreis das Angebot "Leonardo DiCaprio": Alle Kinder eines bestimmten Spenders ähneln DiCaprio. Warum nicht, denkt sich die Frau, und wählt diesen Spender. Und tatsächlich, sie bekommt einen Sohn, der dem Schauspieler sehr ähnelt. Also möchte sie den Vater persönlich kennenlernen, und der Arzt arrangiert das Treffen. Doch der Spender sieht DiCaprio nicht im entferntesten ähnlich – wie ist das möglich? Offenbar sind in seiner Familie alle verrückt nach DiCaprio und das geht dem Vater ziemlich auf den Sack …

Hintergrundinfo:
Wer bislang dachte, Senioren hätten keinen Humor, wird in dieser amüsanten Kurzfilmreihe eines Besseren belehrt. Jeder der rüstigen Rentner sitzt auf seinem ureigenen Sofa in seiner eigenen Wohnung. Doch in trauter Kaffeekränzchenatmosphäre liefern sie sich einen gemeinsamen Schlagabtausch. Das Repertoire ihrer Witze ist breit und alles andere als schrullig: Es geht um den letzten Willen und ungestörten Sex, falsche Superweiber und überraschende Beichten.


04:27 Sendeschluss

*

Dienstag, 21. August 2018


05:00 Brahms' Klavierkonzert Nr. 2 (50 Min.) (HDTV)
Lahav Shani trifft Rudolf Buchbinder
Musik Deutschland, 2017
Wiederholung vom 12.08.

Regie: Benedict Mirow
Mitwirkende: Rudolf Buchbinder (Klavier)
Dirigent: Lahav Shani


05:50 Xenius (25 Min.) (HDTV)
Tierliebe – Tierliebe ist oft eine einseitige Beziehung
Magazin Deutschland, 2017
Wiederholung vom 20.08.

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard


06:15 ARTE Reportage (55 Min.) (HDTV)
Korea: Der Preis der Freiheit
Reportage Frankreich, 2017

Korea: Der Preis der Freiheit
Wer aus Nordkorea über China flieht, der braucht unbedingt gute Fluchthelfer, sonst riskiert er, bei den häufigen Passkontrollen in China erwischt zu werden. Die chinesischen Behörden schicken sie dann meistens wieder zurück in ihre Heimat. Dort erwarten die Flüchtlinge strenge Verhöre, Gefängnis, Folter und im schlimmsten Fall der Tod in einem Zwangsarbeitslager – Flucht gilt als ein schwerer Verrat an den Idealen des stalinistisch geprägten Regimes.
ARTE-Reporter begleiteten Flüchtlinge aus Nordkorea über China bis nach Südkorea: 5.000 Kilometer im Zug, Bus, Taxi und auch zu Fuß. Manche brauchen dafür fünf Jahre, für Menschenschmuggler sind sie eine leichte Beute: Zwangsarbeit und Zwangsehen drohen ihnen. Song He, ein junges Mädchen aus Nordkorea, schaffte die Flucht nach Südkorea und machte dort eine erstaunliche Karriere: Sie moderiert inzwischen eine Sendung, in der Nordkoreaner ihre Schicksale erzählen – vielen fällt es schwer, sich in der geld- und leistungsorientierten Gesellschaft Südkoreas zu integrieren.

(1): Korea: Der Preis der Freiheit
(2): Russland: Moskaus Platte muss weg


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/08 bis 28/08


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV, UT)
Mate-Tee, die Seele Argentiniens
Reportage Deutschland, 2017
Wiederholung vom 12.08.

Regie: German Kral


08:00 Stadt Land Kunst (40 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 20.08.

Regie: Fabrice Michelin


08:40 Wanderlust! (45 Min.) (HDTV, UT)
Der Olavsweg, Norwegen
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Wiederholung vom 24.07.

Regie: Rolf Lambert


09:25 Hitler und Stalin (90 Min.) (HDTV)
Porträt einer Feindschaft
Dokumentarfilm Deutschland, 2008
Wiederholung vom 31.07.

Regie: Ulrich H. Kasten


10:55 Pioniere am Himmel (55 Min.) (HDTV, UT)
Das Rätsel um den ersten Flug
Dokumentation Österreich, 2015
Wiederholung vom 18.08.

Regie: Tilman Remme


11:50 Wie das Land, so der Mensch (25 Min.) (HDTV)
Spanien – Ribeira Sacra
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 23.07.
Originalvertonung

Regie: Jean-Michel Vennemani


12:15 Re: (35 Min.)
Eine unmögliche Reise? – Nidal will zurück nach Gaza
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 20.08.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/08 bis 22/08


13:00 Stadt Land Kunst (50 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/08 bis 20/10

Regie: Fabrice Michelin

Das absolute Muss: Das Hippodrom in Istanbul
In Istanbuls historischem Sultanahmet-Viertel, zwischen Blauer Moschee und Hagia Sophia, befand sich einst das Hippodrom, die Pferderennbahn des antiken Konstantinopel. Heute ist der Sultan-Ahmed-Platz eine weitläufige Grünanlage mit Monumenten der griechischen Antike und einem vor 16 Jahrhunderten aus Luxor importierten Obelisken. Früher wurde hier pausenlos getanzt …

(1): Japan: Hayao Miyazakis Zauberland
(2): Indien: Die vergessenen Paläste von Chettinad
(3): Das absolute Muss: Das Hippodrom in Istanbul


13:50 Der lange Blonde mit den roten Haaren (95 Min.)
(La moutarde me monte au nez)
Spielfilm Frankreich, 1974
Wiederholung vom 30.07.

Mitwirkende:
Pierre Richard
Jane Birkin
Claude Pieplu

Regie: Claude Zidi


15:25 Wie das Land, so der Mensch (25 Min.) (HDTV)
Frankreich – Vogesen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2012
Wiederholung vom 13.08.
Originalvertonung

Regie: Jean-Michel Vennemani


15:50 Ein Traum von Baum (55 Min.) (HDTV)
Die Standhaften
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 30.07.

Regie: Henri de Gerlache


16:45 Xenius (30 Min.) (HDTV, UT)
Körpertemperatur – Wie wird sie gesteuert und wovon beeinflusst?
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 21/08 bis 19/11

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

37 Grad Celsius – die Wohlfühltemperatur unseres Körpers: Viele biochemische Prozesse sind darauf abgestimmt, unser Stoffwechsel funktioniert optimal und macht uns besonders leistungsfähig. Weicht die Körpertemperatur deutlich ab, so bleibt das nicht ohne Folgen: Es drohen Unterkühlung beziehungsweise Überhitzung – beides kann tödlich sein. Die 37 Grad in etwa konstant zu halten ist also überlebenswichtig. Wie schafft der menschliche Körper das? Wie funktioniert die körpereigene Klimaanlage? "Xenius" erforscht, was die Körpertemperatur beeinflusst und wie wir sie steuern können. Welchen Einfluss die Außentemperatur auf unsere Körperwärme hat, werden die "Xenius"-Moderatoren am eigenen Leib erfahren. Sie durchleben ein extremes Wechselbad der Temperaturen in verschiedenen Klimazonen – vom tropischen Samoa bis zur eiskalten Antarktis. Möglich ist das im Klimahaus in Bremerhaven. Dörthe Eickelberg und Pierre Girard schwitzen und frieren hier im Auftrag der Wissenschaft und messen laufend ihre Körpertemperatur. Wie lange können sie unter diesen Extrembedingungen die 37 Grad konstant halten? Wird uns zu warm, dann beginnen wir zu schwitzen. Die Nebenwirkungen der körpereigenen Klimaanlage mag mancher heutzutage lästig finden. Doch die ist nicht nur lebenswichtig, sie war für unsere Vorfahren ein großer evolutionärer Vorteil. Und nicht nur auf Überhitzung ist unser Körper optimal vorbereitet. Auch gegen extreme Kälte hat er verschiedene Schutzstrategien entwickelt. Die moderne Medizin macht sich das zunutze: Um Hirnschäden zu vermeiden, werden Patienten bei gefährlichen Herz-OPs gezielt unterkühlt. Warum das in diesem Fall mehr schützt als schadet und wieso wir sogar abnehmen, wenn wir frieren, das und mehr heute bei "Xenius".

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:15 Wie das Land, so der Mensch (25 Min.) (HDTV)
Frankreich – Porquerolles und Port-Cros
Dokumentationsreihe Frankreich, 2012
Online verfügbar von 21/08 bis 28/08

Regie: Jean-Michel Vennemani

Die Hyèrischen Inseln, auch Îles d'Or ("goldene Inseln") genannt, liegen vor der französischen Riviera, etwa eine Stunde Bootsfahrt vom Festland entfernt. Obwohl sie denselben klimatischen Bedingungen ausgesetzt sind, weisen Porquerolles, die größte der drei Inseln, und Port-Cros, das kleinste Eiland des Archipels, ganz unterschiedliche Landschaften auf.
Die wilden Landschaften von Port-Cros bilden heute einen Nationalpark und gehören seit 1963 zum ersten maritimen Naturschutzgebiet Europas. Das einzige Dorf der Insel zählt gerade einmal 30 Einwohner.
Porquerolles wiederum ist von Landwirtschaft und Sommertourismus geprägt. Teile der Insel gehören heute zu einem Nationalpark, so dass sich die geschädigten Ökosysteme erholen können.
Und von der Île du Levant ist nur ein Zehntel für die Öffentlichkeit zugänglich. Ihre üppige Vegetation besteht aus riesigen Yuccas, Agaven, Zwergpalmen, Rosenlorbeer und Bambus.

Hintergrundinfo:
Detailscharfe Luftaufnahmen liefert ein kleiner unbemannter Hubschrauber, der im Laufe der Vorgängerserie "Mythische Orte" entwickelt wurde und als "Zuschauerauge" Bebauungen und örtliche Gegebenheiten aus einer neuen und originellen Perspektive erfasst.


17:40 Unterwegs auf dem Inka-Trail (55 Min.)
Dokumentation USA, 2009
Wiederholung vom 13.08.

Regie: Jason Burlage


18:35 Wildes Deutschland (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Rhön
Dokumentationsreihe Deutschland, 2016
Online verfügbar von 21/08 bis 28/08

Regie: Heribert Schöller

Als das Land der offenen Fernen wird die Rhön oft bezeichnet. Für kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu als auf die Rhön. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen.
Die Rhön hat ihren besonderen Charakter durch die bäuerliche Nutzung erhalten. Maßgeblich daran beteiligt sind die Rhönschafe. Bis heute ziehen große Herden über die Wiesen und Hänge und pflegen diese traditionell und nachhaltig. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand das Rhönschaf kurz vor dem Aussterben. Doch mit der Anerkennung der Rhön als UNESCO-Biosphärenreservat setzten Schutz- und Vermarktungsprogramme ein, die diese alte Haustierrasse gerettet haben.
Das Biosphärenreservat beheimatet zudem Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, deren Bestand ebenfalls bedroht war. Tief in den Wäldern findet man steinerne Zeugnisse der erdgeschichtlichen Vergangenheit: entstanden vor 20 Millionen Jahren, als in Deutschland heftige Vulkanausbrüche tobten. Am Schafstein befindet sich das größte dieser Basaltblockmeere, geschaffen von einem Gletscher der letzten Eiszeit. Darüber kreisen selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen.
Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 21/08 bis 22/08


19:40 Re: (35 Min.)
Rom räumt auf – Bürger gegen den Verfall ihrer Stadt
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 21/08 bis 19/11
Erstausstrahlung

Cristiano Davoli ist mächtig genervt – vom Zustand der römischen Straßen und von der tatenlosen Politik. Mit über 100.000 Schlaglöchern gleichen Roms Straßen inzwischen einem Schweizer Käse. Deshalb ist der 45-Jährige täglich im Einsatz. Mit gespendetem Asphalt aus Baumärkten fährt Cristiano durch Rom und flickt die Straßen auf eigene Faust. Freiwillig und ohne Bezahlung. Dafür hat er die Bürgerinitiative "Tappa.mi" (zu Deutsch "Stopf mich") mit gegründet. In den letzten drei Jahren konnten Cristiano und sein Team immerhin über 5.000 Schlaglöcher füllen.
Auch Alessia Mollichella ist regelmäßig für ihre Stadt auf den Beinen. Eigentlich arbeitet sie in einer Bank. Aber Mollichella gehört auch zum Verein "Retake Roma", ("Holt Euch Rom zurück"), einer Bewegung von mittlerweile über 5.000 Bürgern, die an jedem Wochenende gezielt römische Viertel säubert. Die Helfer entfernen Graffiti von den Hausfassaden, halten Parks und Gärten sauber und pflanzen sogar Blumen. Damit will Alessia Mollichella auch der Gleichgültigkeit vieler Mitbürger etwas entgegensetzen.
Für Cristiano Davoli und Alessia Mollichella liegen die Hauptgründe für Roms Verfall in chronischer Misswirtschaft, Korruption und Bürokratie. Valter Mastrangeli ist einer der wenigen Politiker, die sich aktiv dagegen zur Wehr setzen. Der Stadtrat des römischen Problemviertels Tor Bella Monaca ist im Büro fast nie erreichbar, weil er den Ehrenamtlichen dabei hilft, die vielen Probleme auf Straßen und Plätzen ganz unbürokratisch zu lösen. Die römische Stadtverwaltung allerdings sieht die Ausbesserungsarbeiten der Bürger nicht gerne.


20:15 Die flimmernde Macht der Emirate (55 Min.) (HDTV)
Der Golf wird erobert
Dokumentation Frankreich, 2014
Originalvertonung
Online verfügbar von 21/08 bis 20/10

Regie: Frédéric Compain

Schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts hing das wirtschaftliche Wohlergehen der Golfstaaten von einer seltenen und begehrten Ressource aus dem Meer ab. Der wichtigste Erwerbszweig der Küstenbewohner war die Perlenfischerei. In Subara in Katar, in Abu Dhabi und Dubai bauten große Kaufmannsdynastien ihre Vermögen durch internationalen Handel auf. Um den Handel abzusichern, schloss Großbritannien Protektoratsverträge mit den sogenannten Vertragsstaaten ab. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen brach der Perlmuttkurs ein. In nur einem Jahrzehnt verfielen die Fischerdörfer; die Bevölkerung wanderte ab. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde ein neuer Schatz im Persischen Golf entdeckt: 1940 begannen die ersten Ölbohrungen in den Golfstaaten. Die Emire hielten das schwarze Gold erst für ebenso vergänglich wie die Perlen. Erst in den 60er Jahren setzten sie sich mit an den Tisch der großen Erdölproduzenten und investieren seither die Erträge in die rasante Entwicklung ihrer Staaten. Infolge der Ankündigung der Briten 1968, sich aus der Region zurückzuziehen, verhandelten die Emire die Gründung einer Föderation, um sich gemeinsam gegen die mächtigen Nachbarn Iran und Saudi-Arabien zu behaupten. Scheich Said bin Sultan al-Nahjan aus dem südlichen Abu Dhabi holte sechs andere Emirate unter das Banner der Vereinten Arabischen Emirate, darunter auch Dubai. Die nördlich gelegenen Emirate Katar und Bahrain zogen die Unabhängigkeit vor. 1973 beschleunigte die erste Erdölkrise das Wachstum des Reichtums in den Opec-Staaten. Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate erlebten einen enormen Wirtschaftsaufschwung. Breit angelegte städtebauliche Arbeiten veränderten in nur zwei Jahrzehnten radikal das Ortsbild. Seit den 70er Jahren erleben die seit Jahrhunderten von Herrscherfamilien regierten Emirate am Persischen Golf einen in der arabischen Welt einzigartigen Aufschwung. Am Kreuzweg zwischen Tradition und Moderne, autoritärem Regime und Innovationshunger haben sich die jungen Nationen der Vereinigten Arabischen Emirate und Katar in nur wenigen Jahrzehnten zu mächtigen Akteuren auf der internationalen Bühne entwickelt. Doch wenn Althergebrachtes auf den Wunsch trifft, an der Spitze der technologischen Entwicklung zu stehen, ergibt sich ein Spannungsfeld mit zahlreichen Widersprüchen und Unsicherheiten. Die großen Gegensätze zwingen die Emirate zu einem enormen Spagat zwischen westlicher und arabischer Welt – noch dazu vor einem instabilen geopolitischen Hintergrund: In den letzten 30 Jahren herrschte dreimal Krieg am Persischen Golf. Bislang unveröffentlichte Archivbilder zeichnen hundert Jahre Geschichte nach, von der Zeit der Perlenfischer bis hin zur Industrie des schwarzen und "blauen" Goldes; von den Ideen der Gründerscheichs bis hin zu Projekten für eine Zukunft ohne Erdöl und Erdgas. Der Film enthüllt das komplexe Gesicht einer anfangs zerstückelten und von Nomadentum geprägten Region. Nach Jahrhunderten ausländischer Einflussnahme streben die Golfstaaten nach eigener Identität, Anerkennung und Unabhängigkeit.


21:10 Die flimmernde Macht der Emirate (60 Min.) (HDTV)
Die Welt wird erobert
Dokumentation Frankreich, 2014
Originalvertonung
Online verfügbar von 21/08 bis 20/10

Regie: Frédéric Compain

Zwischen Tradition und Moderne, autoritärem Regime und Willen zur Veränderung entwickelten sich die jungen Nationen der Vereinigten Arabischen Emirate und Katar in wenigen Jahrzehnten zu mächtigen Akteuren auf der internationalen Bühne. Die Emirate am Persischen Golf befinden sich an der Schnittstelle von Asien, Afrika und der westlichen Welt und liefern sich einen erbitterten Wettlauf um die regionale Vorherrschaft. Katar, Abu Dhabi, Dubai, Schardscha, Ras al-Chaima und weitere Emirate warten mit Statussymbolen, Großprojekten für Museen und Universitäten, "Zero Carbon"-Modellstädten sowie erstklassigen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen auf. Außerdem geben sie sich liberaler als die anderen arabischen Staaten und stellen die Rechte der Frauen in den Vordergrund.Doch wenn Althergebrachtes auf den Wunsch trifft, an der Spitze der technologischen Entwicklung zu stehen, ergibt sich ein Spannungsfeld mit zahlreichen Widersprüchen und Unsicherheiten. Die großen Gegensätze zwingen die Emirate zum Spagat zwischen westlicher und arabischer Welt, und das vor einem – milde ausgedrückt - instabilen geopolitischen Hintergrund: In den letzten 30 Jahren herrschte nicht nur dreimal Krieg am Persischen Golf, sondern in jüngster Zeit steht der Arabische Frühling auch vor den Pforten der Emirate. Zwischen den Bürgern und den Inhabern der Macht liegt ein unüberwindlicher Graben. Und der Wirtschaftsboom stützt sich auf "Gast"-Arbeiter, denen noch nicht einmal grundlegende Rechte zuerkannt werden. Können diese Stadtstaaten der Welt ein anderes Modell bieten als das von kosmopolitischen, aber austauschbaren Durchgangsstädten, die – zu 100 Prozent globalisiert – allein wirtschaftlichen Interessen gehorchen? Können die Menschen in den Golfstaaten diesem Schicksal entkommen und selbst über ihr Leben und ihre Zukunft entscheiden?


22:10 Mekka 1979 (50 Min.) (HDTV)
Urknall des Terrors?
Dokumentation Frankreich, 2015
Online verfügbar von 21/08 bis 20/10
Erstausstrahlung

Regie: Dirk Van den Berg

Am 20. November 1979 um 5.30 Uhr Ortszeit stürmten mehrere Hundert schwer bewaffnete Männer die Große Moschee in Mekka und verwandelten die heiligste Stätte des Islam in eine unbezwingbare Festung. Die Rebellen forderten die Abdankung der saudi-arabischen Königsfamilie, die Ausweisung aller "gottlosen" Ausländer und den Wiederaufbau eines radikalislamischen Staats. Zwei Wochen dauerte die Besetzung, bei der knapp tausend Menschen ums Leben kamen. Die Armee des saudi-arabischen Königshauses bekam den heiligen Ort nur mit der Hilfe der neu aufgebauten französischen Anti-Terror-Einheit der Gendarmerie und dem Einsatz von Gas wieder unter Kontrolle. Heute kann davon ausgegangen werden, dass das lange totgeschwiegene Ereignis wahrscheinlich die Geburtsstunde des islamistischen Terrors war.
Regisseur Dirk van den Berg sprach während seiner fünfjährigen Recherchen exklusiv mit Protagonisten und Zeugen des dramatischen Ereignisses, erhielt Zugang zu bis dato unbekannten Privatarchiven aus Militär- und Zivilkreisen und analysierte die Aussagen von arabischen, französischen und amerikanischen Geheimdienstmitarbeitern. Sein Dokumentarfilm zeigt, wie das Zusammenspiel von historischen, politischen und religiösen Umständen zu dem blutigen Gewaltakt der Islamistengruppe führte, und inwiefern die Besetzung der Großen Moschee ein Kapitel in der saudi-arabischen Geschichte beendete, das mit dem Dollarsegen aus der Ölindustrie so vielversprechend begonnen hatte.
Zudem verdeutlicht er die Folgen: Nach dem blutigen Zwischenfall ließ das saudische Königshaus den wahhabitischen Fundamentalisten weitgehend freie Hand; ihre radikalsten Vertreter wurden weit weggeschickt – und predigen seither in Afghanistan und dem Rest der Welt. Kronprinz Mohammed bin Salman kommentierte das Ereignis kürzlich mit diesen Worten bei einer Pressekonferenz: "Wir werden keine 30 Jahre unseres Lebens verschwenden, um uns mit extremistischen Ideen zu beschäftigen. Wir werden sie heute und sofort zerstören!" Vor 1979 habe Saudi-Arabien ganz anders ausgesehen: "Wir gehen zu dem moderaten Islam zurück, den wir hatten, der offen gegenüber der Welt und allen Religionen ist. Wir wollen einfach ein normales Leben führen."

Hintergrundinfo:
Die Besetzung der Großen Moschee dauerte nur zwei Wochen – ihre politischen, religiösen und geopolitischen Folgen sind 40 Jahre später noch immer spürbar. Vielleicht begann mit der Ernennung von Mohammed bin Salman zum Kronprinzen in Saudi-Arabien tatsächlich eine neue Ära, die das schreckliche Ereignis von 1979 verblassen lässt.


23:00 Das grüne Gold (85 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Deutschland, 2017
Online verfügbar von 21/08 bis 28/08
Erstausstrahlung

Regie: Joakim Demmer

Ackerland – das neue grüne Gold. Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinnahmen verpachtet die äthiopische Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren. Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: Es folgen Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über eine Million Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert – die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung. Denn zu dieser Entwicklung tragen auch Milliarden Dollar Entwicklungshilfe von Institutionen wie der EU und Weltbank bei. Und wer sich in den Weg stellt, erfährt die harte Hand der Regierung. Dies muss auch der junge äthiopische Umweltjournalist Argaw lernen, der seine Stimme erhebt - und sich damit selbst in Gefahr bringt.

Hintergrundinfo:
Transnationale Landinvestitionen als Konjunkturmaschine oder Ausverkauf des eigenen Landes. Die einen hoffen auf große Gewinne und Fortschritt, die anderen verlieren Existenz und Zuhause. Der erschreckenden Wahrheit auf der Spur trifft der schwedische Regisseur Joakim Demmer auf Investoren, Entwicklungsbürokraten, verfolgte Journalisten, kämpfende Umweltaktivisten und vertriebene Bauern. Ein ungeheuerlicher Real-Thriller, der von den scheinbar entlegenen Ecken Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen direkt auf unseren Esstisch führt.


00:25 Beruf Bulle (60 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2017
Online verfügbar von 21/08 bis 28/08
Erstausstrahlung

Regie: François Chilowicz

Die Polizei ist ein Bindeglied, das für das Funktionieren einer Gesellschaft unabdingbar ist. Im Dienst gehorchen Polizisten Befehlen und stehen auf der Seite der Staatsgewalt. Doch trotz ihrer strengen Mäßigungs- und Zurückhaltungspflicht gehen seit Oktober 2016 immer wieder Polizisten in ganz Frankreich auf die Straße. So stellen sie Politiker, Polizeibehörden und Gewerkschaften auf die Probe.
Wenn die Polizei heute ausrastet, dann sicherlich auch aufgrund der zuletzt besonders belastenden Jahre: terroristische Bedrohungen und dramatische Terroranschläge, dann der Ausnahmezustand, extrem gewalttätige Demonstrationen gegen das Arbeitsgesetz und in der sogenannten Verteidigungszone gegen das Flughafenprojekt nördlich von Nantes, der Zustrom illegaler Immigranten. Und dann der ganz alltägliche Wahnsinn: Beschimpfungen, Beleidigungen, immer mehr Gewalt in den Städten, Verhärtung der Lage in den sozialen Brennpunkten, Übergriffe auf Polizisten und die steigende Selbstmordrate unter Polizeibeamten. Der hohe Ergebnisdruck, der durch Prämienzahlungen und interne Kontrollen geschaffen wird, aber auch die Abschaffung der Nachbarschaftspolizei werden immer deutlicher hinterfragt.

Hintergrundinfo:
Diese Männer und Frauen, die an vorderster Front gegen das Auseinanderbrechen der Gesellschaft und soziale Konflikte kämpfen, haben ein sehr finsteres Bild von der Realität. Um herauszufinden, was die Gesetzeshüter zu ihren Protesten bewegt, haben die Filmemacher mit sieben von ihnen gesprochen. Die Polizisten erzählen von ihren Erfahrungen, berichten, dass sie sich allein gelassen fühlen, tagtäglich Angst verspüren. Sie schildern die Konfrontation mit der Gewalt in einer zunehmend gespaltenen Gesellschaft und beschreiben Einsätze, deren Sinn sie immer weniger erkennen können. Im Spannungsfeld zwischen dem Druck von oben in der internen Hierarchie und den Politikern, die nach außen hin Ergebnisse sehen wollen, hinterfragen sie, welche Rolle sie in unserer Gesellschaft spielen. Resignation, Depression, massenhafte Kündigungen – für viele scheint es sich nicht mehr zu lohnen, jeden Tag das eigene Leben aufs Spiel zu setzen und die Frustration zu erdulden, die der Beruf Polizist mit sich bringt.


01:25 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung vom 21.08.


01:45 Schockwellen (70 Min.) (HDTV, AD, UT)
Ondes de choc
Tagebuch des Todes
Fernsehserie Schweiz, 2017
ARTE / SSR
Wiederholung vom 20.07.
Produktion: Bande à part Films, RTS, SRG SSR, ARTE

Rollen und Darsteller:
Esther Fontanel – Fanny Ardant
Benjamin – Kacey Mottet Klein
Richter Mathieu – Jean-Philippe Ecoffey
Anwältin – Stéphanie Blanchoud
der Psychologe – Carlo Brandt
der Onkel – Jean-Quentin Châtelain

Regie: Ursula Meier
Produzent: Lionel Baier, Agnieszka Ramu, Françoise Mayor
Drehbuch: Antoine Jaccoud, Ursula Meier
Kamera: Jeanne Lapoirie
Kostüm: Anna Van Brée, Kay Devanthey
Szenenbild: Ivan Niclass: Ivan Niclass
Redaktion: Sven Wälti, Gregory Catella, Eric Morfaux
Schnitt: Nelly Quettier


02:55 Lothringen – Neu entdeckt (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Luxemburg, 2018
Wiederholung vom 01.08.

Regie: Susanne Gebhardt


03:40 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Renaud Dély


04:25 Wie das Land, so der Mensch (26 Min.)
Frankreich – Bocage Normand
Wiederholung vom 31. 07. 2018


04:51 Sendeschluss

*

Mittwoch, 22. August 2018


05:00 Berlin Live (75 Min.) (HDTV)
Apocalyptica
Musik Deutschland, 2015
Online verfügbar von 22/08 bis 21/09

Regie: Stefan Mathieu

Eine neue Folge von "Berlin Live" mit einer ganz besonderen Musikrichtung: drei Celli und ein Schlagzeug auf der Bühne – das kann nur eines bedeuten: Die Finnen von Apocalyptica sind los! Im Gepäck haben sie ihr nagelneues Album "Shadowmaker", das sie zusammen mit dem Sänger Franky Perez auf die Berlin Live-Bühne bringen. "Killer-Refrains, köstlich dunkle Untertöne und guter alter Vollgas Speedmetal" verspricht die Ankündigung, und die intime Berlin Live-Atmosphäre ist wie geschaffen dafür, den Saal in einen Hexenkessel zu verwandeln.
Zugleich können Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen und Perttu Kivilaakso sowie Drummer Mikko Sirén ihre ganze Virtuosität ausspielen und einmal mehr beweisen, warum sie auch nach 22 Jahren Bandgeschichte weder Durchschnitt noch langweilig sind. Und mit Recht der Inbegriff von "Cello-Metal" und Crossover der ganz besonderen Art.


06:15 ARTE Reportage (55 Min.) (HDTV)
Spanien: Warten auf morgen
Reportage Frankreich, 2017
Online verfügbar von 22/08 bis 29/08

Syrien: Im Gefängnis der heiligen Krieger
Die Schlacht um sein Kalifat in Syrien hat der IS verloren. Was wird nun aus den vielen IS-Anhängern hinter Gittern? In Kamischli, in der kurdischen Region Syriens, steht ein Hochsicherheitsgefängnis, sie nennen es "Gefängnis-Akademie". Dort sitzen nur verurteilte Anhänger des IS mit der Auflage, sich während ihrer Haftzeit in Seminaren entradikalisieren zu lassen. ARTE-Reportern gelang es, dort exklusiv Zutritt zu erhalten: Sie trafen Abderrahman, einen ehemaligen Buchhalter des IS, im Kalifat in Rakka einst verantwortlich für die Verwaltung von 100.000 Zivilisten, und Sajef, einen ehemaliger Kommandeur des IS, sowie Tala, heute Friseur im Knast, der angeblich nur Waffen in die Türkei geschmuggelt hat. Sind das alles nur Mitläufer oder waren sie überzeugte Kämpfer des IS? Kann man sie nach der Verbüßung ihrer Strafe und der Schulung im Gefängnis wirklich eines fernen Tages wieder in die Gesellschaft entlassen? Leicht lassen sich diese Fragen nicht beantworten.

(1): Spanien: Warten auf morgen
(2): Syrien: Im Gefängnis der heiligen Krieger


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 22/08 bis 29/08


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.)
Bangkoks krabbelnde Delikatessen
Reportage Deutschland / Frankreich, 2006
Wiederholung vom 13.08.

Regie: Matthias Heeder, Monika Hielscher


08:00 Stadt Land Kunst (40 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 21.08.

Regie: Fabrice Michelin


08:40 Türkei – Knotenpunkt Eurasiens (45 Min.) (HDTV)
Dokumentation Frankreich, 2016
Wiederholung vom 27.07.

Regie: Xavier Lefebvre


09:25 Die Jesuiten und die chinesische Astronomie (50 Min.) (HDTV)
Die Verbotene Stadt
Dokumentation Frankreich, 2017
Wiederholung vom 28.07.

Regie: Cédric Condon


10:15 Die Jesuiten und die chinesische Astronomie (50 Min.) (HDTV)
Der Prozess
Dokumentation Frankreich, 2017
Wiederholung vom 28.07.

Regie: Cédric Condon


11:05 Wie das Land, so der Mensch (25 Min.) (HDTV)
Schweiz – Das Engadin
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 26.07.
Originalvertonung

Regie: François Chayé


11:30 Franche-Comté und Jura (45 Min.) (HDTV)
Folge 1 von 2
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 02.08.

Regie: Ute Hoffarth


12:15 Re: (35 Min.)
Rom räumt auf – Bürger gegen den Verfall ihrer Stadt
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 21.08.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 22/08 bis 23/08


13:00 Stadt Land Kunst (50 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 22/08 bis 21/10

Regie: Fabrice Michelin

Die französische Riviera – Modiglianis Lichtblick
An der Côte d'Azur lässt das Sonnenlicht die Farben intensiver leuchten. In Nizza erhellen die Strahlen die ockerfarbenen Fassaden der Altstadt und lassen das Wasser des Mittelmeers glitzern. Im März 1918 fand Amedeo Modigliani hier einen Rückzugsort. Der finstere, geplagte Maler kam hier zur Ruhe und begann, auch hellere Töne in seine Farbpalette aufzunehmen.

(1): Die französische Riviera – Modiglianis Lichtblick
(2): Indien – Gewürzkammer der Niederländer
(3): Das absolute Muss: Der Central Business District in Sydney


13:50 Out of Sight (120 Min.)
Spielfilm USA, 1998
Wiederholung vom 19.08.
Produktion: Universal City Studios, Jersey Films

Rollen und Darsteller:
Jack Foley – George Clooney
Karen Sisco – Jennifer Lopez
Buddy Bragg – Ving Rhames
Maurice "Snoopy" Miller – Don Cheadle
Marshal Sisco – Dennis Farina
Richard Ripley – Albert Brooks
Adele – Catherine Keener

Regie: Steven Soderbergh
Produzent: Danny DeVito, Michael Shamberg, Stacey Sher
Drehbuch: Scott Frank
Musik: David Holmes
Kamera: Elliot Davis
Schnitt: Anne V. Coates


15:50 Ein Traum von Baum (55 Min.) (HDTV)
Die Ewiglichen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 31.07.

Regie: Henri de Gerlache


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Seife – Nicht nur sauber, sondern rein?
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 22/08 bis 20/11

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Was heute selbstverständlich ist, war im Mittelalter undenkbar: das tägliche Händewaschen. Die Menschen glaubten, dass Wasser und Seife Krankheiten übertragen. Erst im 19. Jahrhundert wurde Seife zur erfolgreichen Massenware, und seitdem seifen wir uns täglich ein. Aber: Ist das gesund? Welche Seife ist die beste für unsere Haut und wie wird sie hergestellt? Das alles erfahren die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard in Salon de Provence. In einer traditionsreichen Seifenfabrik dürfen sie ihre eigene "Xenius"-Seife kochen. In den Topf kommen ausschließlich Olivenöl, Soda und Wasser – so soll die Seife besonders umweltverträglich und hautschonend sein. Dabei lernen die beiden Moderatoren nicht nur, dass Seife gewaschen werden muss, sondern auch, wie sie schmeckt. Denn erst ihr Geschmack verrät, ob die Mischung fertig ist. Immer häufiger ist Seife flüssig und nicht fest. Egal, ob unter der Dusche oder am Waschbecken – die Flüssigseife hat die Blockseife fast vollständig aus den Badezimmern verdrängt. Zu Recht? "Xenius" macht den Test.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Wie das Land, so der Mensch (30 Min.) (HDTV)
Frankreich – Pays d'Aix
Dokumentationsreihe Frankreich, 2012
Online verfügbar von 22/08 bis 29/08

Regie: Jean-Michel Vennemani

Das Gebirge Sainte-Victoire hat auf den ersten Blick nichts Besonderes. Dass es dennoch in allen wichtigen Museen der Welt zu sehen ist, verdankt es dem französischen Maler Paul Cézanne. Cézanne hegte für das knapp tausend Meter hohe Kalkmassiv eine so ausgeprägte Leidenschaft, dass er es 27 Mal auf seinen Kunstwerken verewigte. Seinen ersten Kontakt mit der Landschaft des Pays d'Aix verdankte der Maler seinem Freund Emile Zola. Der Schriftsteller besaß nahe des Steinbruchs Bibémus ein Haus. Die Region mit ihren steilen Schluchten und dem starken Kontrast zwischen rotem Lehm und weißem Kalkstein bot Cézanne unzählige Anregungen. Im Jahr 1895 mietete der Künstler eine Hütte bei Tholonet westlich des Sainte-Victoire-Gebirges, um sich dem Studium seines Lieblingsmotivs intensiv zu widmen. Auf den Bildern, die Cézanne von dem Gebirge und seiner Umgebung malte, sind auch die Spuren zu erkennen, die Mensch und Landwirtschaft in der Region hinterlassen haben. Heute ist das nur 140 Hektar große Tal ein Naturschutzgebiet.

Hintergrundinfo:
Detailscharfe Luftaufnahmen liefert ein kleiner unbemannter Hubschrauber, der im Laufe der ebenfalls auf ARTE ausgestrahlten Dokumentationsreihe "Mythische Orte" entwickelt wurde und als "Zuschauerauge" Bebauungen und örtliche Gegebenheiten aus einer neuen und originellen Perspektive erfasst.


17:40 Opal-Suche in Australien (55 Min.)
Dokumentation Australien, 2004
Wiederholung vom 14.08.

Regie: Mike Piper, Corey Piper


18:35 Wildes Deutschland (45 Min.) (HDTV)
Die Zugspitze: Eine Reise auf den höchsten Berg Deutschlands
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 22/08 bis 29/08

Regie: Jürgen Eichinger

Die Zugspitze ist mit 2.962 Metern der höchste deutsche Gipfel. Für viele ist sie der Inbegriff des Massentourismus und der Naturzerstörung. Doch sie hat auch eine andere Seite. Abseits der Touristenscharen finden sich einsame und noch fast unberührte Winkel und Täler. In ihnen verbergen sich vielfältige Lebensräume mit zahlreichen Naturschätzen. Das Zugspitzmassiv ist der einzige Ort in Deutschland, der bis in die Regionen des ewigen Schnees hinaufreicht. Deutschlands höchster Berg ist schon an sich eine Attraktion, doch hat er noch mehr zu bieten: So finden sich an seinen Flanken die spektakuläre Partnachklamm und der wildromantische Eibsee, der von vielen wegen seines türkisblauen Wassers und seiner malerischen Buchten die "bayerische Südsee" genannt wird.
Das Hochgebirge ist keine leblose, nackte Stein- und Eiswüste, sondern reich gefüllt mit zähem Leben. Im Laufe von Jahrmillionen haben es diese Arten gelernt, Unwettern und Wintereinbrüchen zu trotzen. Alpenschneehuhn, Gämse und Murmeltier tragen ein isolierendes Haarkleid. Kreuzotter, Bergeidechse und Alpensalamander nützen mit ihrer dunklen Färbung die karge Wärmestrahlung bestmöglich aus.
Mit zunehmender Reisehöhe stellt sich heraus, dass der Wildbach die Lebensader für extrem unterschiedliche Lebensräume bildet. Doch schon in wenigen Jahren wird er weitgehend versiegt sein, denn dann ist seine Quelle – der Zugspitz-Gletscher – durch die Klimaerwärmung geschmolzen. Damit steht auch den Arten an seinen Ufern ein neuer Überlebenskampf bevor.

Hintergrundinfo:
Dem Filmemacher Jürgen Eichinger ist es gelungen, einzigartige Bilder von der Zugspitze einzufangen. Er stellt den Gipfel aber nicht nur als Bilderbuchidylle und als Postkartenmotiv vor, sondern zeigt auch die ernste Seite des Berges: Ob sengende Hitze, klirrende Kälte oder orkanartige Stürme, Hochwasser und Wintereinbrüche – die Zugspitze hat viele Gesichter!
Mit drei Jahren Drehzeit ist diese Dokumentation der wohl aufwendigste Film, der je über Deutschlands höchsten Berg gedreht wurde.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 22/08 bis 23/08


19:40 Re: (35 Min.) (HDTV, UT)
Arme Rentner, reiche Rentner – Wege aus der Armutsfalle
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 22/08 bis 21/09

In Österreich zahlen auch die Beamten und Selbstständigen in die Rentenversicherung ein. Im Schnitt hat jeder Rentner dort 500 Euro mehr als in Deutschland. Und auch in Holland liegt die Grundrente für alle weit über 1.000 Euro. Von solchen Renten kann Werner Huhnstein aus Gelsenkirchen nur träumen. Seit einem Jahr befindet er sich im Ruhestand, doch genießen kann er den nicht. Mit 545 Euro Regelrente und einer Hinterbliebenenrente von 187 Euro zusätzlich, kommt er kaum über die Runden. So jobbt der ehemalige Fernfahrer noch nebenbei als Sargträger, spart an allen Ecken und Enden.
Huhnstein ist keine Ausnahme. Immer mehr deutsche Senioren verarmen. Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung könnte bald jeder fünfte deutsche Rentner von Altersarmut bedroht sein. Hauptsächlich betroffen: Menschen, die zeitweise wegen Krankheit, Arbeitslosigkeit oder der Erziehung ihrer Kinder nicht in die Rentenversicherung einzahlen konnten – aber auch Niedrigverdiener, die viele Jahrzehnte gearbeitet haben.
Nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, in dem Dörfchen Alphen aan de Maas, lebt die Rentnerin Mariet van der Broeck. Insgesamt hat sie heute mehr Geld zur Verfügung als früher. Während sie als Krankenpflegerin zuletzt gerade einmal auf 950 Euro Monatsverdienst kam, erhält sie heute insgesamt fast 1.500 Euro monatlich. Der Grund: Das niederländische Rentensystem, Cappuccinomodell genannt. Als Basis erhält jeder, der mindestens fünfzig Jahre in Holland gelebt hat, eine Grundrente von 1.098 Euro, dazu kommen Betriebsrenten und eine private Altersvorsorge.
Auch in Österreich kennen die Senioren die Probleme ihrer deutschen Nachbarn nicht. So kann die ehemalige Hilfsarbeiterin Renate Kauscheder von ihrer Rente gut leben und sogar zweimal im Jahr in Urlaub fahren. 1.009 Euro bekommt sie – und das vierzehn Mal im Jahr. Wie kann das gehen? Österreicher zahlen mehr in die Versicherung ein, der Arbeitnehmeranteil ist größer. Und: In Österreich muss sich jeder an der Finanzierung der Renten beteiligen, in Deutschland gibt es viele Ausnahmen.
Holland und Österreich zeigen: Es gibt einen Weg aus der Armutsfalle für Rentner.


20:15 Argentinien gestern, heute und morgen (120 Min.)
Filmreihe

Argentinien – ein Land, das bis vor wenigen Jahren von politischen Krisen und gesellschaftlichem Chaos bestimmt war. Eine lange Zeit der Angst und Unsicherheit, von der sich Land und Leute seit dem neuen wirtschaftlichen Aufschwung zwar allmählich erholen, die jedoch noch lange nicht aufgearbeitet ist. ARTE zeigt im August die Filme dreier argentinischer Regisseure, die genau das zum Thema machen.
Den Auftakt macht Juan José Campanellas oscargekrönter Thriller "In ihren Augen" aus dem Jahr 2009, in dem der Regisseur eine Kriminalgeschichte aus den 70er Jahren mit einem beißenden Kommentar zu den unaufgearbeiteten Verbrechen der Militärdiktatur verschränkt. Erzählt wird die Geschichte aus der Gegenwart, aus der Perspektive des pensionierten Ermittlers Benjamin Esposito, der im Jahr 1974 den Mörder und Vergewaltiger einer jungen Frau überführte und dann zusehen musste, wie dieser in den Dienst des militärischen Geheimdienstes gestellt und frei gelassen wird. Auch 25 Jahre später plagen den Ermittler die Bilder der Tat und seine Machtlosigkeit danach, von denen er sich erst dann zu lösen beginnt, als er sie in einem Roman verarbeitet. Ein episches Drama und Sittengemälde Argentiniens, in dessen Zentrum die Frage nach Aufarbeitung der Junta-Jahre steht – viele Mörder von damals gingen straflos aus – die die argentinische Gesellschaft bis heute beschäftigt. Weiter geht es mit Pablo Traperos "El Clan" aus dem Jahr 2015, der ebenfalls zurück in Argentiniens Vergangenheit, nun aber in die Überganszeit von Militärdiktatur zu Demokratie führt. Im Gegensatz zu Campanellas Film beruht "El Clan" allerdings auf einem realen Fall, der 1985 für große Schlagzeilen sorgte: der Fall des Puccio Clans. Eine vermeintlich völlig "normale" Mittelstandfamilie, die sich ihren Wohlstand jahrelang mit der Erpressung und Ermordung Wohlhabender verdiente. Es ist die paradoxe Parallelität zwischen der harmlosen, perfekten Fassade und der brutalen, verbrecherischen Wirklichkeit, die Trapero hier zum Thema macht und damit einen differenzierten Kommentar zum moralischen wie wirtschaftlichen Niedergang des argentinischen Bürgertums formuliert. Zum Abschluss des Programmschwerpunkts macht Damián Szifrón in seinem Film "Wild Tales - Jeder dreht mal durch!" aus dem Jahr 2014 darauf aufmerksam, dass sich die heutige Situation Argentiniens noch lange nicht zum Guten gewendet hat. In sechs abgeschlossenen Episoden treibt er seine Figuren bis an den Rand des für sie Erträglichen und lässt sie dann Vergeltung üben – ohne Rücksicht auf Verluste. Die Inszenierung greift in allen Teilen den Ablauf von Vergeltung und Erniedrigung, Gewalt und Gegengewalt auf und deutet damit das gegenwärtige Argentinien als gespaltenes Land an, in dem nach wie vor einige wenige Privilegierte dem großen Rest gegenüberstehen und Korruption und Willkür den Alltag bestimmen. Wie bereits bei den beiden vorherigen Filmen, handelt es sich auch hier um eine eindrückliche, subtile und unterhaltsame Form der Gesellschaftskritik.


Argentinien gestern, heute und morgen
20:15 In ihren Augen (120 Min.) (HDTV)
(El secreto de sus ojos)
Spielfilm Argentinien / Spanien, 2010
Produktion: Tornasol Films, Haddock Films, 100 Bares Producciones, El secreto de sus ojos
A.I.E.
Online verfügbar von 22/08 bis 29/08

Rollen und Darsteller:
Benjamín Esposito – Ricardo Darín
Irene Menéndez Hastings – Soledad Villamil
Liliana Coloto – Carla Quevedo
Ricardo Morales – Pablo Rago
Isidoro Gómez – Javier Godino
Juez Fortuna Lacalle – Mario Alarcón
Pablo Sandoval – Guillermo Francella
Romano – Mariano Argento

Regie: Juan José Campanella
Produzent: Mariela Besuievsky, Juan José Campanella
Drehbuch: Juan José Campanella, Eduardo Sacheri
Musik: Federico Jusid
Kamera: Félix Monti
Schnitt: Juan José Campanella

Benjamín Esposito hat sein Leben lang als Ermittler für die argentinische Justiz gearbeitet. Seit kurzem ist er pensioniert, doch noch immer plagen ihn Erinnerungen, insbesondere an einen Fall: Vor über 25 Jahren wurde die junge Lehrerin Liliana Coloto vergewaltigt und ermordet. Noch heute hat Esposito die Bilder klar vor Augen: eine brutal misshandelte Frau, die Verzweiflung des Ehemanns. Mit den Methoden und Ergebnissen seiner Kollegen unzufrieden, begann Esposito damals auf eigene Faust zu ermitteln und stieß schließlich auf die richtige Spur. Mit der tatkräftigen Unterstützung der Untersuchungsrichterin Irene Menéndez Hastings, mit der ihn weit mehr als nur ein Arbeitsverhältnis verband, gelang es ihm, den wahren Täter zu überführen.
Doch die Rollen von Jäger und Gejagtem sollten sich bald ändern, denn die argentinische Militärdiktatur warf 1974 bereits ihre Schatten voraus: Die Sicherheitsdienste versuchten, politische Gegner durch Terror einzuschüchtern. Lilianas Mörder, wie geschaffen für solche Aufgaben, wurde auf Betreiben des argentinischen Geheimdienstes aus der Haft entlassen. Esposito sah sich zur Flucht vor dem rachsüchtigen Mörder gezwungen und konnte zwar ihm, nicht aber sich selbst entkommen. Er verlor seinen Lebenssinn sowie auch die Liebe seines Lebens, Irene. Indem er beginnt, einen Roman über all jene Geschehnisse zu schreiben, versucht er, die Gespenster von damals zu vertreiben. Die Recherche wird zur schmerzhaften wie heilsamen Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit, die ihn nicht nur sich selbst, sondern auch Irene wieder näherbringt.

Hintergrundinfo:
"In ihren Augen" ist ein Sittengemälde Argentiniens kurz vor der Militärdiktatur, die 1976 begann. "Spannend und unterhaltsam nähert sich Campanella elementaren Themen wie Justiz und Gerechtigkeit. Im Zentrum steht die Frage nach der Aufarbeitung der Vergangenheit, der Kampf gegen die 'impunidad', die Straflosigkeit für die Mörder, die die argentinische Gesellschaft bis heute beschäftigt." (Filmdienst) Der Film gewann 2010 den Oscar als bester fremdsprachiger Film, zwei Goyas in Spanien sowie zahlreiche weitere internationale Preise.


Argentinien gestern, heute und morgen
22:15 El Clan (105 Min.) (HDTV)
Spielfilm Argentinien / Spanien, 2015
Produktion: El Deseo, Matanza Cine
Online verfügbar von 22/08 bis 29/08
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Arquímedes Puccio – Guillermo Francella
Alejandro Puccio – Peter Lanzani
Epifanía Puccio – Lili Popovich
Maguila Puccio – Gastón Cocchiarale
Silvia Puccio – Giselle Motta
Adriana Puccio – Antonia Bengoechea

Regie: Pablo Trapero Produzent: Pablo Trapero, Hugo Sigman, Matías Mosteirín, Agustín Almodóvar, Pedro Almodóvar, Esther García Drehbuch: Pablo Trapero, Esteban Student, Julian Loyola Musik: Sebastián Escofet Kamera: Julián Apezteguia Schnitt: Pablo Trapero, Alejandro Carrillo Penovi

Buenos Aires, Anfang der 80er Jahre: Der Patriarch Arquímedes Puccio lebt mit seiner Frau und seinen fünf Kindern in San Isidro, einem der wohlhabenderen Viertel von Buenos Aires. Auf den ersten Blick sind sie eine ganz normale Familie aus der argentinischen Mittelschicht. Doch weit gefehlt. Das Familienoberhaupt verdient sein Geld mit Entführungen, deren Lösegelderträge der Familie den sozialen Aufstieg ermöglichen. Im Gegensatz zum Rest der Familie, der die kriminellen Tätigkeiten des Vaters zu ignorieren weiß, wird Puccios Sohn Alejandro immer weiter mit hineingezogen.
Denn Alejandro ist beliebt, er spielt in der Mannschaft eines bekannten Rugby-Clubs, hat viele Freunde und damit Zugang zu den wohlhabendsten Familien des Landes. Dies nutzt der Vater schamlos aus. Als das Familienoberhaupt seinen Sohn jedoch eines Tages ins Vertrauen zieht und ihm mitteilt, man habe jemanden "beseitigen" müssen, ist für Alejandro Schluss. Er revoltiert, versucht sich zu emanzipieren. Doch er steckt selbst schon viel zu tief in den dunklen Geschäften des Vaters …

Hintergrundinfo:
Pablo Traperos "El Clan" führt zurück in die Übergangszeit von Argentiniens Militärdiktatur zur Demokratie. Der Film beruht auf einem realen Fall, der 1985 für große Schlagzeilen sorgte und den damals 13-jährigen Trapero schockierte. Wie sich hinter einer harmlosen, perfekten Fassade eine brutale, verbrecherische Wirklichkeit verbergen kann, das beschäftigte ihn nachhaltig. Inszenatorisch verwebt der doppelbödige Film Thriller-Elemente mit einer Vater-Sohn-Tragödie und formuliert einen facettenreichen Kommentar zum wirtschaftlichen wie moralischen Niedergang des argentinischen Bürgertums. (Filmdienst)


00:00 Wie das Kino erwachsen wurde (60 Min.) (HDTV)
Meilensteine der Filmtechnik
Dokumentation Frankreich, 2015
Online verfügbar von 22/08 bis 29/08

Regie: Stan Neumann

Seit mehr als einem Jahrhundert verwandelt das Kino den Blick der Menschen auf ihre Umgebung. Permanent ist man Filmen und Bildern ausgesetzt: Zahllose Kamerafahrten, Kameraschwenks, Zooms und Großaufnahmen haben bewirkt, dass viele auch im Alltag wie durch eine Kameralinse blickend Eindrücke aufnehmen. Doch ist die Kamera selbst kein Auge – sie erschafft ganz mechanisch die Welt des Films …
Die Dokumentation kehrt zu den Ursprüngen der Filmherstellung zurück, an die Nahtstelle zwischen schöpferischer Intuition und technischer Lösung und zeigt die faszinierende, verborgene Seite hinter den bewegten Bildern.
In den Regalen der Cinémathèque française, dem französischen Filminstitut in Paris, schlummern Hunderte von Kameras, Vorführapparaten und weiteren Geräten. Faszinierend beweisen sie mit ihren sichtbaren Mechanismen, dass es bei deren Konzeption kaum auf Eleganz oder Ergonomie ankam.

Hintergrundinfo:
Die Dokumentation gibt Einblick in diese mechanische Welt und zeigt das Kino als eine Traumfabrik. Was auch immer der Charme und die Poesie all dieser Geräte sein mag – die großen Apparate scheinen einen Kontrast zum Zauber der von ihnen aufgezeichneten Bilder darzustellen. Jedes Objekt entspricht einer neuen technischen Meisterleistung oder Veränderung im Kino. Zur Illustration dienen Auszüge aus Filmen bedeutender Regisseure, die durch ihre Wünsche einen Wendepunkt in der Geschichte des Films, vor allem in seiner technischen Geschichte, herbeiführten.


01:00 Ich habe meine Frau umgebracht (30 Min.) (HDTV, UT)
J'ai tué ma femme
Kurzfilm Frankreich, 2016
Online verfügbar von 22/08 bis 30/08
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Minou – Fiona Saigre
Max – Mathieu Gabez
Werkstattleiter – Zinedine Soualem
Eliane – Nathalie Richard

Regie: Marie Vermillard, Joël Brisse
Produzent: Emmanuel Chaumet
Drehbuch: Joël Brisse, Dominique Dussidour
Kamera: Benjamin Chartier
Schnitt: Gilles Volta, Marie Vermillard

Max und Minou sind beide angespannt – er, weil sein Auto von Vandalen verwüstet worden ist, und sie, weil er sie verlassen will. Sie fahren in eine Werkstatt, wo sie erfahren, dass das Auto ein Einschussloch aus einer Kaliber 16 abbekommen hat. Sie holen den Werkstattleiter in einer nahe gelegenen Bar ab, wo er Cognac trinkt. Als er das Einschussloch sieht, bestreitet er, dass es sich um ein Kaliber 16 handelt, und holt sein eigenes Gewehr, um das zu beweisen. Dabei löst sich ein Schuss und trifft das Foto seiner Frau, die spurlos verschwunden ist …

Hintergrundinfo:
Joël Brisse wurde 1953 in Vichy geboren, besuchte die Kunsthochschule in Clermont-Ferrand und stellt in Frankreich regelmäßig seine Gemälde und Skulpturen aus. Marie Vermillard war bereits bei den Filmen "Suite parlée" (2009) und "La Fin du règne animal" (2003) von Joël Brisse Koregisseurin. Für Kurzschluss realisierte sie "Die letzten Schritte" (2008).


01:30 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung vom 22.08.


01:50 Schockwellen (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Ondes de choc
Flucht in die Berge
Fernsehserie Schweiz, 2017
ARTE / SSR
Wiederholung vom 27.07.
Produktion: Bande à part Films, RTS, SRG SSR, ARTE

Rollen und Darsteller:
Ryad – Ilies Kadri
Zaid – Nadjim Belatreche
Tariq – Kamel Labroudi
Mike – Amadou Awana Soumare

Regie: Jean-Stéphane Bron
Produzent: Lionel Baier, Agnieszka Ramu, Françoise Mayor
Drehbuch: Jean-Stéphane Bron, Alice Winocour
Musik: Christian Garcia-Gaucher
Kamera: Claire Mathon
Kostüm: Françoise Nicolet
Redaktion: Sven Wälti, Gregory Catella, Eric Morfaux
Schnitt: Myriam Rachmuth


02:40 Franche-Comté und Jura (45 Min.) (HDTV)
Folge 2 von 2
Dokumentation Deutschland, 2018
Wiederholung vom 03.08.

Regie: Ute Hoffarth


03:25 28 Minuten (45 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Renaud Dély


04:10 Alte Schachteln (2 Min.) (HDTV)
Die Zahnbehandlung
Fernsehserie Frankreich, 2013
Online verfügbar von 22/08 bis 01/08

Regie: Fabrice Maruca


04:12 Sendeschluss

*

Donnerstag, 23. August 2018


05:00 Foals im Pariser Olympia (75 Min.) (HDTV, UT)
Musik Frankreich, 2016
Wiederholung vom 17.08.
Originalvertonung

Regie: David Ctiborsky


06:15 ARTE Reportage (55 Min.) (HDTV)
Bangladesch: Die Kinder der Rohingyas
Reportage Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/08 bis 30/08

Bangladesch: Die Kinder der Rohingyas
Sie gehören zu den 650.000 Rohingyas, der muslimischen Minderheit in Myanmar, die das heute weltgrößte Flüchtlingslager am Ufer des Flusses Naff in Bangladesch bevölkern. Eltern und Großeltern fanden sich nach den Wirren der Flucht im Herbst wieder, eine Tochter vermissten sie lange – bis heute leben sie in steter Sorge, wie es ihren in Myanmar gebliebenen Verwandten geht.
Im Camp Kutupalong leben inzwischen auch 8.000 Waisenkinder – viele Eltern wurden von der Armee Myanmars oder von radikalen Buddhisten getötet, andere Familien haben sich auf der Flucht aus den Augen verloren. Um Hunderte dieser elternlosen Kinder kümmert sich jetzt Hefazat-e-Islam, die einflussreichste islamistische Organisation in Bangladesch. Sie lassen die Kinder in einer der rasch aufgebauten 1.500 Koranschulen unterrichten - allerdings legen sie dort mehr Wert auf das Auswendiglernen des Korans als etwa auf Mathematik-Lektionen.
Nour-Mohamed und seine Familie hoffen auf die Vereinbarung zwischen Bangladesch und Myanmar über die Rückführung der Rohingyas in ihre alte Heimat. Allerdings haben sie und viele andere Flüchtlinge Bedenken: Ihre Dörfer sind zerstört, ihr Besitz gestohlen, und der Hass der radikalen Buddhisten auf die Muslime hat sich in Myanmar bis heute nicht gelegt.

(1): Bangladesch: Die Kinder der Rohingyas
(2): USA: Sucht und Tod auf Rezept


07:10 ARTE Journal Junior (5 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/08 bis 30/08


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Venezuela, die Blitze von Catatumbo
Reportage Deutschland / Frankreich, 2014
Wiederholung vom 30.07.

Regie: Stefan Richts


08:00 Stadt Land Kunst (40 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 22.08.

Regie: Fabrice Michelin


08:40 Die Entwicklung im Gang (45 Min.) (HDTV)
Schimpansen erobern die Savanne
Dokumentationsreihe Frankreich, 2013
Wiederholung vom 28.07.

Regie: Jean-François Barthod


09:25 Brauchen Tiere Rechte? (90 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Frankreich, 2015
Wiederholung vom 17.07.

Regie: Martin Blanchard


10:55 Belle France (55 Min.) (HDTV)
Korsika
Dokumentationsreihe Frankreich, 2013
Wiederholung vom 15.08.

Regie: Xavier Lefebvre


11:50 Wie das Land, so der Mensch (25 Min.) (HDTV)
Zypern
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 24.07.
Originalvertonung

Regie: Jean-Michel Vennemani


12:15 Re: (35 Min.) (HDTV, UT)
Arme Rentner, reiche Rentner – Wege aus der Armutsfalle
Reportage Deutschland, 2018
Wiederholung vom 22.08.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/08 bis 24/08


13:00 Stadt Land Kunst (75 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/08 bis 22/10

Regie: Fabrice Michelin

Senegal: Die behütete Kindheit des Léopold Sédar Senghor
Knapp 200 Kilometer von Dakar entfernt liegt das Saloum-Delta – mit unzähligen Inseln, Süß- und Salzwasserarmen eine der unberührtesten Landschaften Senegals. Hier wurde der Schriftsteller und Staatsmann Léopold Sédar Senghor geboren. Der Mitbegründer der "Négritude" schöpfte Kraft und Poesie aus seiner von hundertjährigen Bäumen und dem Geist der Ahnen beschützten Kindheit.

(1): Senegal: Die behütete Kindheit des Léopold Sédar Senghor
(2): Little Havana: Ein Stück Kuba mitten in Miami
(3): Das absolute Muss: Der Papago-Park in Phoenix, Arizona


14:15 Die kleinen Pariserinnen (95 Min.) (HDTV)
(Diabolo Menthe)
Spielfilm Frankreich, 1977
Wiederholung vom 15.08.
Produktion: Les Films de l'Alma, Alexandre Films

Rollen und Darsteller:
Anne Weber – Eléonore Klarwein
Frédérique Weber – Odile Michel
Madame Weber – Anouk Ferjac
Monsieur Weber – Michel Puterflam
Philippe, der Liebhaber – Yves Rénier
Monsieur Cazeau – Robert Rimbaud
Muriel – Marie-Véronique Maurin
Pascale – Corinne Dacla
Perrine – Coralie Clément

Regie: Diane Kurys
Produzent: Serge Laski
Drehbuch: Alain Le Henry, Diane Kurys
Musik: Yves Simon
Kamera: Philippe Rousselot
Schnitt: Joële van Effenterre


15:50 Xenius (30 Min.) (HDTV)
Wald – So gesund ist unser Wald!
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 23/08 bis 21/11

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Frische Luft, Vogelgezwitscher, Stille – der Wald dient vielen als Ort der Entspannung. Anscheinend hat der Mensch schon immer gespürt, dass der Wald ihm guttut. Und dieses Gefühl ist inzwischen sogar wissenschaftlich belegt. Mediziner und Psychologen sagen: Der Wald hat eine heilende Wirkung. Was wir im Gegenzug für einen gesunden Wald tun können, erfahren die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard im Leipziger Auwald. Dafür müssen sie hoch hinaus: Zusammen mit Baumkletterer David Handrik klettern sie in die Krone eines 30 Meter hohen Baumes, um ihn von abgestorbenen Ästen zu befreien. Schaffen die "Xenius"-Moderatoren den wackligen und anstrengenden Aufstieg?
Fest steht: Wälder sind nicht so hilflos und still, wie sie aussehen. Laut Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben können Bäume mit Hilfe bestimmter Botenstoffe, den sogenannten Terpenen, miteinander kommunizieren, um sich gegenseitig vor Angreifern zu warnen. Und genau diese Stoffe sollen auch uns Menschen zur Abwehr von Krankheiten dienen, ja sogar Krebs vorbeugen. Das haben Wissenschaftler in Tokio herausgefunden. Gibt es den Wald bald auf Rezept?

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


16:20 Ein Traum von Baum (50 Min.) (HDTV)
Die Freigebigen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 01.08.

Regie: Christophe d'Yvoire


17:10 Wie das Land, so der Mensch (30 Min.) (HDTV)
Italien – Halbinsel von Sorrent
Dokumentationsreihe Frankreich, 2012
Online verfügbar von 23/08 bis 30/08

Regie: François Chayé

Gegenüber der für ihre blaue Grotte berühmten Felseninsel Capri liegt die Halbinsel von Sorrent, die zur Provinz Neapel gehört. Ihre mediterranen Landschaften tragen vor allem im nördlichen Teil die Spuren von Vulkanausbrüchen. In der Antike wurde die Region von zahlreichen feindlichen Angriffen heimgesucht und war Sommersitz römischer Aristokraten.
In jüngerer Vergangenheit leidet sie eher unter einer unkontrollierten Urbanisierung. Die Gegend um die Stadt Sorrent ist seit mehr als 15.000 Jahren besiedelt. Hier konnte sich der legendäre griechische Held Odysseus der verlockenden, aber gefährlichen Sirenengesänge erwehren. Durch die Berge vom Festland abgeschnitten, vom Wind gepeitscht, vom Meer überflutet und im Sommer von der Sonne versengt, scheint die Natur der Halbinsel nicht gerade wohlgesonnen zu sein. Dennoch versuchen ihre Bewohner seit Jahrhunderten, die widerspenstige Erde zu bezähmen und ihr das zum Leben Notwendige abzuringen. Heute steht das einzigartige Ökosystem der Halbinsel unter Naturschutz und ist Teil des maritimen Naturparks Punta Campanella.


17:40 Äthiopien – Zwischen Tradition und Moderne (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Italien, 2011
Wiederholung vom 15.08.

Regie: Claudia Palazzi, Clio Sozzani


18:35 Die Welt der Düfte (45 Min.) (HDTV)
Rosen der Provence und aus Bulgarien
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Online verfügbar von 23/08 bis 30/08
Erstausstrahlung

Regie: Benoît Laborde

Die gut 300 Meter über dem Mittelmeer gelegene Stadt Grasse gilt heutzutage als "Welthauptstadt des Parfüms". Schon gegen Ende des Mittelalters fing die ehemalige Gerber-Stadt an, sich auf die Herstellung von Düften zu spezialisieren. Mit der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts wurde sie dann regelrecht zur Duftfabrik der Welt. Rund um die Stadt entstanden immer mehr Betriebe, die neben Gemüse eben auch Blumen anbauten, welche lange Zeit aus dieser mediterranen Landschaft nicht wegzudenken waren. Selbst kurz nach dem Zweiten Weltkrieg war Grasse noch umgeben von Feldern voller Jasmin, Lilien, Veilchen, Iris, Rosen und Tuberosen. Nach und nach mussten diese jedoch den immer schneller wachsenden Städten der Côte d'Azur weichen. Mittlerweile bauen nur noch gut 30 kleinere Erzeuger die auch als Provence-Rose bekannte Rosa centifolia an, die wohl symbolträchtigste Blume der Region. Als Hüter eines vom Aussterben bedrohten Kulturerbes werden die Produzenten zwar mittlerweile von der gesamten Branche unterstützt, können die steigende Nachfrage jedoch kaum decken. Die größten Rosenfelder der Welt liegen stattdessen nun in Zentral-Bulgarien, wo sie die Hänge des Balkangebirges in ein riesiges, farbenfrohes Mosaik verwandeln. Die ursprünglich von den Ottomanen nach Bulgarien gebrachte Damaszener-Rose wurde im Laufe der Zeit zu einem der Wahrzeichen des Landes. Auch das bulgarische "Rosental" hat somit schon eine lange Tradition.
Nachdem die bulgarische Produktion dann jedoch gut 50 Jahre lang durch den Eisernen Vorhang vom Rest der Welt abgeschnitten war, entdecken nun die westlichen Parfümeure voller Begeisterung den Zauber dieser Rose wieder. Kasanlak, das bulgarische Pendant zu Grasse, richtet dafür jährlich sein berühmtes Rosenfestival aus, das Gäste aus der ganzen Welt anlockt. Auch Thierry Wasser, die charismatische "Nase" von Guerlain, reist jedes Jahr von Grasse nach Kasanlak, um vor Ort die besten Zutaten für seine nächsten Kreationen auszusuchen. Unter seiner Anleitung kann man so eine der berühmtesten und wohl poetischsten Blumen neu entdecken.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/08 bis 24/08


19:40 Re: (35 Min.)
Asyl nach Taufe – Wenn Flüchtlinge zum Christentum konvertieren
Reportage Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/08 bis 22/09
Erstausstrahlung

In den Ländern der EU ist die Verfolgung aus religiösen Gründen ein gewichtiger Grund, jemandem Asyl zu gewähren. Hintergrund ist unter anderem die Entscheidung des französischen Cour Nationale du Droit d'Asile vom Oktober 2017. Eine aus dem Iran nach Frankreich geflohene Muslimin konvertierte in Frankreich zur Christin, der Gerichtshof erkannte dies als wichtiges Indiz an, ihr Asyl zu gewähren, weil ihr bei einer Rückkehr in den Iran wegen Apostasie Gefängnis oder sogar die Todesstrafe drohte.
Pfarrer Martens von der Evangelisch-Lutherischen Dreifaltigkeitsgemeinde in Berlin Steglitz hat in den letzten Jahren 1.000 Flüchtlinge aus dem Iran und auch aus Afghanistan zum Christentum bekehrt. 2008 war seine Kirche wegen zu weniger Gläubiger von der Schließung bedroht, heute ist sie wieder voll, vor allem mit Gläubigen, die Farsi sprechen. In Yalova im Norden der Türkei predigt der Evangelist Vahid Hakani vor einer kleinen Gemeinde vor allem konvertierter Christen aus dem Iran. Sie ist eine Anlaufstelle für Menschen aus dem Iran, die ohne Visum in die Türkei fliegen können, um von dort aus eventuell nach Europa zu reisen. Vahid Hakani hilft ihnen, zum Christentum zu konvertieren.
Die Frage nach dem wahren Glauben an welchen Gott – für diese Menschen bedeutet die Hinwendung zum Christentum auch die Möglichkeit, ein neues Leben in Freiheit zu beginnen.


20:15 Elven – Fluss aus der Kälte (40 Min.)
Elven
Fernsehserie Norwegen

Im norwegisch-finnisch-russischen Grenzland findet ein junges Mädchen einen menschlichen Arm am Fluss. Das Mädchen verschwindet kurz darauf spurlos. Hängt das Verschwinden der jungen Silja mit dem grausigen Fund zusammen? Polizist Thomas Lønnhøiden stößt bei seinen Nachforschungen auf eine Mauer des Schweigens, bis er Spuren entdeckt, die in die Vergangenheit seiner eigenen Familie reichen …
Die norwegische Erfolgsserie "Elven" von "Hvaler"-Autor Arne Berggren überzeugt durch einen spannenden Plot, der uns bis in die Zeit des Kalten Krieges zurückführt und der im Grenzland des Hohen Nordens zwischen Norwegen, Finnland und Russland spielt. "Elven" fesselt nicht nur durch seine Geschichte, sondern auch die Winterlandschaft, in der sich die Protagonisten bewegen, bietet zweifellos einen Sehnsuchtsort.


Elven – Fluss aus der Kälte
20:15 Elven – Fluss aus der Kälte (40 Min.) (HDTV, UT)
Elven
Folge 1 von 8
Fernsehserie Norwegen, 2017
Produktion: Arctic Wonder, Filmcamp
Online verfügbar von 23/08 bis 21/11
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Thomas Lønnhøiden – Espen Reboli Bjerke
Mia Holt – Ingeborg Sundrehagen Raustøl
Grace Anti – Anne Mággá Wigelius
Kjell – Stein Bjørn
Jensen – Erik Smith-Meyer
Dahl – Dennis Storhøi
Jenny Anti – Mary Sarre
Silja Anti – Wiola Wilmi
Bjørn Fredheim – Stig Henrik Hoff
Karl Lønnhøiden – John Sigurd Kristensen
Pastor – Svein Harry Schöttker-Hauge
Offizier Sundby – Roger Hilleren
August Wildhagen – Thomas Hayes

Regie: Margret Bergheim, Arne Berggren
Produzent: Kornelia Lund
Drehbuch: Arne Berggren, Kristine Berg
Musik: Geirmund Simonsen
Kamera: Martin J. Edelsteen
Kostüm: Nina Erdahl
Szenenbild: Mirjam Veske, Marius Winje Brustad
Redaktion: Olaf Grunert
Schnitt: Morten Rørvig, Alec Thom

Polizist Thomas Lønnhøiden, der Silja zuvor befragt hat, versucht verzweifelt, sie zu finden. Bei seinen Nachforschungen stößt der Ermittler auf eine Mauer des Schweigens, bis er Spuren entdeckt, die in die Vergangenheit seiner eigenen Familie reichen … Die zehnjährige Silja findet an einem Flussufer im Norden Norwegens, nahe der russischen Grenze, Teile einer Leiche, eine abgetrennte Hand. Silja lebt bei ihrer bigotten Großmutter. Ihre Mutter Grace plant, gemeinsam mit ihrer Tochter wegzugehen. Dazu muss sie sich aber erstmal von Siljas Großmutter unabhängig machen – und nimmt dafür in Kauf, auf die schiefe Bahn zu geraten.
Kurz nach dem grausigen Fund am Fluss verschwindet Silja aus dem Haus der Großmutter. Polizist Thomas Lønnhøiden, der das Mädchen zuvor befragt hat, versucht verzweifelt, sie zu finden. Allerdings wird ihm von Offizierin Mia Holt der Zugang zu einem militärischen Sperrgebiet verweigert, in dem er das Mädchen vermutet.
In der Zwischenzeit taucht Silja in einem Waldstück vor einem verlassenen Gebäude auf. Als sie seltsame Geräusche hört, ist sie neugierig und betritt das Haus. Im Inneren sieht sie etwas, das sie besser nicht hätte sehen sollen …

Hintergrundinfo:
Der norwegische Regisseur und Drehbuchautor Arne Berggren wurde mit den Serien "Hvaler" (2008-2010), "Dauinger" (2013) und "Hotel Cæsar" (2013-2015) bekannt. Berggren arbeitet auch als Schriftsteller. Für sein Debüt "Stillemannen", 1992 erschienen, wurde er mit dem norwegischen Literaturpreis für das beste Kinder- und Jugendbuch des Jahres ausgezeichnet.
Der Schauspieler Espen Reboli Bjerke, der in "Elven" die Hauptfigur Thomas Lønnhøiden spielt, war bereits in "Mammon" (2016) und "Saboteure im Eis: Operation Schweres Wasser" (2015) zu sehen. Dennis Storhøi, der die Rolle des Dahl übernommen hat, spielte unter anderem in "Zwei Leben" (2012) und "Nobel" (2016).


Elven – Fluss aus der Kälte
20:55 Elven – Fluss aus der Kälte (45 Min.) (HDTV, UT)
Elven
Folge 2 von 8
Fernsehserie Norwegen, 2017
Produktion: Arctic Wonder, Filmcamp
Online verfügbar von 23/08 bis 21/11
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Thomas Lønnhøiden – Espen Reboli Bjerke
Mia Holt – Ingeborg Sundrehagen Raustøl
Grace Anti – Anne Mággá Wigelius
Kjell – Stein Bjørn
Jensen – Erik Smith-Meyer
Dahl – Dennis Storhøi
Jenny Anti – Mary Sarre
Silja Anti – Wiola Wilmi
Bjørn Fredheim – Stig Henrik Hoff
Karl Lønnhøiden – John Sigurd Kristensen
Pastor – Svein Harry Schöttker-Hauge
Offizier Sundby – Roger Hilleren
August Wildhagen – Thomas Hayes

Regie: Margret Bergheim, Arne Berggren
Produzent: Kornelia Lund
Drehbuch: Arne Berggren, Kristine Berg
Musik: Geirmund Simonsen
Kamera: Martin J. Edelsteen
Kostüm: Nina Erdahl
Szenenbild: Mirjam Veske, Marius Winje Brustad
Redaktion: Olaf Grunert
Schnitt: Morten Rørvig, Alec Thom

Sorgsam in Plastik verpackt wird Siljas Leiche im militärischen Sperrgebiet gefunden. Die Obduktion ergibt, dass sie erfroren ist, und der Fall soll zu den Akten gelegt werden. Doch Kriminalkommissar Thomas Lønnhøiden gibt sich damit nicht zufrieden. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen das völlig verstört flüchtende Mädchen. Als Thomas unberechtigt im Militärgebiet ermittelt, findet er in einem verlassenen Haus eines von Siljas Spielzeugen. Weiter nach Spuren suchen kann er nicht, denn Soldaten nehmen ihn fest. Lønnhøiden verdächtigt seinen Kollegen Kjell, ihn bei seinem Vorgesetzten Jensen verraten zu haben. Haben die hohen Militärs und Polizeichef Jensen etwas mit dem Fund zu tun? Jensen und Thomas' Onkel Karl, der für den Militärischen Geheimdienst arbeitet, halten offensichtlich Informationen zurück und wissen mehr über den Fall, als sie preisgeben. Thomas wird von seinem Vorgesetzten Jensen angehalten, die Finger von dem Fall zu lassen, doch der Ermittler bleibt hartnäckig. Als er sich am selben Abend noch einmal auf dem Militärgelände umsieht, macht er in einem alten Sägewerk einen grausigen Fund …


Elven – Fluss aus der Kälte
21:40 Elven – Fluss aus der Kälte (45 Min.) (HDTV, UT)
Elven
Folge 3 von 8
Fernsehserie Norwegen, 2017
Produktion: Arctic Wonder, Filmcamp
Online verfügbar von 23/08 bis 21/11
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Thomas Lønnhøiden – Espen Reboli Bjerke
Mia Holt – Ingeborg Sundrehagen Raustøl
Grace Anti – Anne Mággá Wigelius
Kjell – Stein Bjørn
Jensen – Erik Smith-Meyer
Dahl – Dennis Storhøi
Jenny Anti – Mary Sarre
Bjørn Fredheim – Stig Henrik Hoff
Karl Lønnhøiden – John Sigurd Kristensen
Pastor – Svein Harry Schöttker-Hauge
Offizier Sundby – Roger Hilleren
August Wildhagen – Thomas Hayes
Journalist Erlend Johansson – Jonas Delerud
Silja Anti – Wiola Wilmi

Regie: Margret Bergheim, Arne Berggren
Produzent: Kornelia Lund
Drehbuch: Arne Berggren, Kristine Berg
Musik: Geirmund Simonsen
Kamera: Martin J. Edelsteen
Kostüm: Nina Erdahl
Szenenbild: Mirjam Veske, Marius Winje Brustad
Redaktion: Olaf Grunert
Schnitt: Morten Rørvig, Alec Thom

Polizist Thomas Lønnhøiden, der Silja zuvor befragt hat, versucht verzweifelt, sie zu finden. Bei seinen Nachforschungen stößt der Ermittler auf eine Mauer des Schweigens, bis er Spuren entdeckt, die in die Vergangenheit seiner eigenen Familie reichen … Leichenteile im militärischen Sperrgebiet. Erschüttert über den Fund, fotografiert Ermittler Thomas Lønnhøiden das grausige Szenario. Als er den mutmaßlichen Täter zur Rede stellen möchte, wird dieser von dem jungen Soldaten August Wildhagen erschossen. Wer den Schießbefehl erteilt und den Rekruten mit scharfer Munition versorgt hat, bleibt unklar. Klar ist, der Leichenfund soll vom Militär vertuscht werden.
Thomas' Vorgesetzter Jensen erklärt den Fall für abgeschlossen und fordert ihn unmissverständlich auf, nicht weiter zu ermitteln. Doch Thomas gibt so schnell nicht auf. Er sucht den Journalisten Erlend Johansson auf, der über den Mord an Silja und die Leichenfunde in der Lokalzeitung berichtet hat. Doch auch der Journalist hüllt sich in Schweigen.
Schließlich konfrontiert Thomas seinen beim Militärischen Abwehrdienst arbeitenden Onkel Karl mit den Bildern der Leichenfunde. Doch auch der verteidigt das Militär. Immer wieder kommt Thomas' Vater ins Spiel, zu Zeiten des Kalten Krieges Agent für den norwegischen Geheimdienst. Thomas wird für die Militärs zunehmend zur Gefahr. Als die Offizierin Mia Holt ihm strenggeheime Informationen zukommen lässt, sind die beiden nicht länger sicher …


22:25 Im Kunstrausch (85 Min.) (HDTV)
Dokumentarfilm Belgien / Deutschland / Frankreich, 2013
Online verfügbar von 23/08 bis 30/08

Regie: Marianne Lamour

In den letzten Jahren haben einflussreiche neue Sammler den zeitgenössischen Kunstmarkt, den bis dahin ein kleiner Kreis von Kunstprofis beherrschte, aufgemischt. Die gezielten Spekulationen dieser milliardenschweren Käufer brachten neue Kunstrichtungen und neue Künstler mit internationalem Anspruch hervor und trieben die Preise in unvorstellbare Höhen: Was sind die eigentlichen Ziele? Wer sind die Akteure? Welchen Stellenwert hat dabei künstlerische Kreativität? Heute können sich zeitgenössische Kunstmessen wie die Pariser FIAC vor Besuchern kaum noch retten: "Arty" zu sein ist mittlerweile in, so wie man früher cool und rebellisch sein musste, um dazuzugehören. Das Publikum des Kunstmarkts hat sich ebenso verändert wie seine Akteure. Der Dokumentarfilm zeigt die ans Irrationale grenzende Begeisterung für eine Kunstsparte, die bisher einem kleinen Kreis von Ästheten und aufgeklärten Kunstliebhabern vorbehalten war. Von New York und Miami über Hong Kong, Singapur, Shanghai und Doha bis nach Basel und Venedig recherchierten die Regisseurin des Films, Marianne Lamour, und die Autorinnen, Danièle Granet und Catherine Lamour, im Kunstmilieu und unter seinen global agierenden Akteuren. Dabei werden auch die Maßlosigkeit und die Verirrungen sichtbar, die den internationalen Kunstmarkt mittlerweile prägen.


23:50 Am Strang (90 Min.) (HDTV, UT)
Apprentice
Fernsehfilm Deutschland / Singapur, 2016
Produktion: Akanga Film Asia, Peanut Pictures, Zhao Wei Films, Augenschein Filmproduktion, Cinéma Defacto, ZDF/Das kleine Fernsehspiel, ARTE
Online verfügbar von 23/08 bis 30/08
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Aiman – Fir Rahman
Rahim – Wan Hanafi Su
Suhaila – Mastura Ahmad
Hock – Gerald Chew
John – Sean Tobin
Randy – Crispian Chan
Joseph – Nickson Cheng

Regie: Boo Junfeng
Produzent: Raymond Phathanavirangoon, Fran Borgia, Tan Fong Cheng
Drehbuch: Boo Junfeng, Raymond Phathanavirangoon
Musik: Alexander Zekke, Matthew James Kelly
Kamera: Benoit Soler
Kostüm: Meredith Lee
Redaktion: Burkhard Althoff, Doris Hepp
Schnitt: Natalie Soh, Lee Chatametikool

Aiman, 28 Jahre alt, lebt in Singapur. Nach seiner Zeit beim Militär hat er begonnen, im Justizvollzug zu arbeiten. Nun bewirbt er sich als Gefängniswärter in einem Hochsicherheitsgefängnis, das auch einen Todestrakt hat. Aimans ältere Schwester ist die einzige Verwandte, die er noch hat, doch ihre Beziehung in letzter Zeit ist angespannt: Ihr gefällt Aimans Berufswahl nicht, er wiederum missbilligt ihre Beziehung zu dem Australier John.
An seinem neuen Arbeitsplatz begegnet Aiman dem charismatischen Rahim, der seit langem als Henker des Gefängnisses arbeitet und einer der meistbeschäftigten Scharfrichter der Welt ist. Rahim ist stolz auf seinen Beruf. Er sieht sich als Diener des Rechts und arbeitet unablässig daran, die Exekutionen durch den Strang so effektiv, schnell und schmerzlos wie möglich durchzuführen. Zwischen ihm und Aiman entsteht eine Art von Freundschaft. Suhaila ist schockiert, als Aiman ihr davon erzählt, denn der Vater der Geschwister wurde scheinbar einst – noch vor Aimans Geburt – von Rahim gehängt.
Doch Aiman ist und bleibt fasziniert von Rahim. Von ihm lernt er, dass jedes Detail einer Hinrichtung wichtig ist und korrekt ausgeführt werden muss, von der Auswahl des Stricks über die Berechnung der richtigen Seillänge bis zur Kleidung des Todeskandidaten. Als Rahim ihm schließlich anbietet, sein Assistent zu werden, willigt Aiman ein. Aber kann er wirklich die Vergangenheit seiner Familie vergessen und es mit seinem Gewissen vereinbaren, der Helfer des Henkers zu werden und vielleicht sogar dessen Nachfolger?

Hintergrundinfo:
Mit seinem Film "Sandcastle" (2010) schaffte es der Regisseur und Drehbuchautor Boo Junfeng als erster Filmemacher Singapurs zur International Critics' Week des Filmfestivals in Cannes. Mit seinem neuesten Film "Am Strang" (Originaltitel: "Apprentice") gewann er beim vierten Internationalen Filmfestival in Busan, Südkorea 2016 im Rahmen der Marie Claire Asia Star Awards den Preis "Rising Director". Beim Filmfestival in Cannes wurde der Film 2016 in der Kategorie "Un Certain Regard" gezeigt.


01:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung vom 23.08.


01:40 Lachen, um zu überleben. Ephraim Kishon (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Israel / Österreich, 2017
Wiederholung vom 08.08.

Regie: Dominik Wessely


02:35 Belle France (55 Min.) (HDTV)
Pays de la Loire
Dokumentationsreihe Frankreich, 2013
Wiederholung vom 14.08.

Regie: Xavier Lefebvre


03:30 Wie das Land, so der Mensch (25 Min.) (HDTV)
Spanien – Las Médulas
Dokumentationsreihe Frankreich, 2014
Wiederholung vom 20.07.
Originalvertonung

Regie: Jean-Michel Vennemani


03:55 28 Minuten (55 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Renaud Dély


04:50 Alte Schachteln (2 Min.) (HDTV)
Traumplatz
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 23/08 bis 02/08

Regie: Fabrice Maruca

Wer bislang dachte, Senioren hätten keinen Humor, wird in dieser amüsanten Kurzfilmreihe eines Besseren belehrt. Jeder der rüstigen Rentner sitzt auf seinem ureigenen Sofa in seiner eigenen Wohnung. Doch in trauter Kaffeekränzchenatmosphäre liefern sie sich einen gemeinsamen Schlagabtausch. Das Repertoire ihrer Witze ist breit und alles andere als schrullig: Es geht um den letzten Willen und ungestörten Sex, falsche Superweiber und überraschende Beichten.


04:52 Sendeschluss

*

Freitag, 24. August 2018


05:00 Berlin Live (75 Min.) (HDTV)
The Dø
Musik Deutschland, 2015
Online verfügbar von 24/08 bis 23/09

Regie: Hannes Rossacher

Das französisch-finnische Duo The Dø, bestehend aus Olivia Merilahti und Dan Levy, musizieren erstmals 2004 gemeinsam, als sie zusammen an einem Soundtrack arbeiten. Ihr Debutalbum, bei dem sie bei aller Eingängigkeit mit Raffinesse und ungewöhnlichem Bläser-und Streichereinsatz ihren ganz eigenen Sound kreiert und manifestiert haben, schafft es 2008 an die Spitze der französischen Charts.
Mittlerweile haben sie sich mit ihrem dritten Album "Shake Shook Shaken" komplett der elektronischen Musik verschrieben, mit dem Fokus auf synthetische Dance-Sounds und Percussion.

Hintergrundinfo:
So minimalistisch der Sound, so vielseitig lenkt die Musik von The Dø die Zuhörer durch Militärrhythmen, urtümliche Atmosphäre und kosmische Weiten. Unberechenbarkeit wird zum Prinzip – und The Dø auf der "Berlin Live"-Bühne zum einmaligen Erlebnis.


06:15 ARTE Reportage (50 Min.)
Reportage Frankreich, 2018
Wiederholung vom 18.08.


07:05 ARTE Journal Junior (10 Min.)
Kindersendung Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 24/08 bis 31/08


07:15 360° Geo Reportage (45 Min.) (HDTV)
Lettland, das Land der Sänger
Reportage Deutschland / Frankreich, 2014
Wiederholung

Regie: Galina Breitkreuz


08:00 Stadt Land Kunst (40 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Wiederholung vom 23.08.

Regie: Fabrice Michelin


08:40 Die Entwicklung im Gang (55 Min.) (HDTV)
Wenn Paviane Hunde adoptieren
Dokumentationsreihe Frankreich, 2013
Wiederholung vom 04.08.

Regie: Jean-François Barthod


09:35 Strafsache Luther (55 Min.) (HDTV)
Wie Rom die Reformation verhindern wollte
Dokumentation Deutschland, 2014
Online verfügbar von 24/08 bis 31/08

Regie: Thomas Furch

Es ist ein ungleicher Kampf: Auf der einen Seite die Metropole Rom mit der mächtigen, aber restriktiven und reformunwilligen römisch-katholischen Kirche – auf der anderen Seite das kleine Universitätsstädtchen Wittenberg mit dem katholischen Revolutionär und Umstürzler Dr. Martin Luther. "Strafsache Luther – Wie Rom die Reformation verhindern wollte" ist ein Film auf den Spuren eines Konflikts, der wie kein zweiter unsere Geschichte und das christliche Selbstverständnis geprägt hat. Noch heute spalten sich die Meinungen zu Luther. Wo hatte er Recht? Hätte die Kirchenleitung in Rom ihm entgegenkommen und so eine Spaltung der Kirche verhindern können? War die Reformation am Ende der kommunikative Super-GAU der katholischen Kirche? Die Filmemacher Thomas Furch und Florian Kröppel werfen in "Strafsache Luther – Wie Rom die Reformation verhindern wollte" ein völlig neues Licht auf die Fakten. Dabei hilft ihnen der exklusive Zugang zu den vatikanischen Archiven. Wissenschaftliche Expertise zu den Vorgängen liefern dabei namhafte Kirchenhistoriker, erfahrene Krisen-PR-Manager, Vatikan-Insider und Psychologen: Petra Bahr, Claus Arnold, Heinz Schilling, Kai vom Hoff und Hedwig Röckelein analysieren jeden Schritt aus heutiger Perspektive, während in spannenden Spielszenen in moderner Bildsprache erzählt wird, was genau wann in Rom und Wittenberg passierte. Dabei erforscht der Dokumentarfilm, was die damals Handelnden hätten anders machen können oder sollen. So zeigen sich die Abläufe als das, was sie waren: ein politisches und religiöses Drama, das mit vielen Wendepunkten, einer technisch-medialen Revolution und populären Namen gewürzt ist.

Hintergrundinfo:
ARTE holt mit filmischen Reenactments die Handlung der Reformation in die Gegenwart. Alexander Beyer als moderner Luther in Lebensgefahr macht den erbittert geführten Krieg um die Ausrichtung der katholischen Kirche erleb- und verstehbar.


10:30 Märchenhafter Oman (55 Min.) (HDTV, UT)
Der Norden – Auf den Spuren Sindbads
Dokumentation Deutschland, 2017
Wiederholung vom 09.08.

Regie: Rosie Koch, Roland Gockel


11:25 Märchenhafter Oman (50 Min.) (HDTV, UT)
Der Süden – Entlang der Weihrauchstraße an die grüne Küste
Dokumentation Deutschland, 2017
Wiederholung vom 10.08.

Regie: Rosie Koch, Roland Gockel


12:15 Re: (35 Min.)
Asyl nach Taufe – Wenn Flüchtlinge zum Christentum konvertieren
Reportage Frankreich, 2018
Wiederholung vom 23.08.


12:50 ARTE Journal (10 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 24/08 bis 25/08


13:00 Stadt Land Kunst (60 Min.) (HDTV)
Magazin Frankreich, 2018
Online verfügbar von 24/08 bis 23/10

Regie: Fabrice Michelin

Das absolute Muss: Der Prado in Madrid
Das Museo del Prado ist eine der bedeutendsten Pinakotheken der Welt. Hier hängen "Las Meninas" von Velásquez und zahlreiche Arbeiten der spanischen Meister El Greco und Goya, aber auch berühmte Werke von Raffael, Caravaggio und Rubens. Jahr für Jahr strömen 3 Millionen Besucher in das Museum – ohne zu ahnen, dass viele der kostbaren Gemälde eine schier unglaubliche Evakuierung mitgemacht haben.

(1): Das faszinierende Hongkong des Schriftstellers Somerset Maugham
(2): Die barocke Pracht Siziliens
(3): Das absolute Muss: Der Prado in Madrid


14:00 Die Abenteurer (110 Min.) (HDTV)
(Les Aventuriers)
Spielfilm Frankreich / Italien, 1967
Wiederholung vom 20.08.
Produktion: CGIC, Compagnia Generale Finanziaria Cinematografica, Société Nouvelle de Cinématographie

Rollen und Darsteller:
Roland – Lino Ventura
Manu – Alain Delon
Pilot – Serge Reggiani
Laetitia – Joanna Shimkus
Söldner – Hans Meyer
Yvette – Odile Poisson

Regie: Robert Enrico
Produzent: Gérard Beytout, René Pignières
Drehbuch: José Giovanni, Robert Enrico, Pierre Pelegri
Musik: François de Roubaix
Kamera: Jean Boffety
Schnitt: Jacqueline Meppiel


15:50 Ein Traum von Baum (55 Min.) (HDTV)
Die Segensreichen
Dokumentationsreihe Frankreich, 2017
Wiederholung vom 02.08.

Regie: Christophe d'Yvoire


16:45 Xenius (25 Min.) (HDTV, UT)
Europas letzte Geier – Aufräumpolizei der Natur
Magazin Deutschland, 2017
Online verfügbar von 24/08 bis 22/11

Moderation: Dörthe Eickelberg, Pierre Girard

Früher waren Geier in Europa Teil der Natur und hatten eine wichtige Aufgabe: Als Aufräumpolizei beseitigen sie tote Tiere. Jetzt gibt es sie nur noch an wenigen Orten, aber man versucht, sie wieder anzusiedeln. Kann das klappen? "Xenius" begibt sich auf die Spur der Geier: in freier Natur in den spanischen Pyrenäen und in einer Greifvogelwarte. Dort lernen die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard – mitten in Deutschland - freilebende Geier kennen. 95 Prozent der europäischen Geier leben in Spanien.
Schlachtabfälle und verendete Tiere werden dort schon seit Jahrhunderten an die Geier verfüttert. Muladares heißen solche Futterstellen. "Xenius" gelingt es, an einer Futterstelle in der Nähe des verlassenen Dorfes Buseu zu beobachten, wie alle vier europäischen Geierarten zum Fressen kommen. Überall in Europa finden Geier inzwischen wenig Futter, weil Gesetze vorschreiben, dass Weidetierkadaver vom Menschen entsorgt werden müssen. Auch in Spanien war das nach der BSE-Seuche lange so – heute ist es zum Teil wieder erlaubt, tote Tiere liegenzulassen. Das Geierschutzprojekt in Buseu zeigt, wie wichtig und nützlich Geier besonders in dieser schwer zugänglichen Landschaft sind.

Hintergrundinfo:
Die Sendung "Xenius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "Xenius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.


17:10 Wie das Land, so der Mensch (30 Min.) (HDTV)
Sizilien – Agrigent
Dokumentationsreihe Frankreich, 2012
Online verfügbar von 24/08 bis 31/08

Regie: François Chayé

Im Süden Siziliens verbinden die Menschen seit jeher ihre Ehrfurcht vor den Himmelsmächten mit ihrer Liebe zu den Früchten der Felder. In der Antike galt die Region von Agrigent als gottgeweiht und war lange die ergiebigste und damit wichtigste Kornkammer Italiens. Die archäologischen Stätten von Agrigent gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Ruinen der antiken griechischen Stadt Akragas, die vor 2.500 Jahren erbaut wurde, harmonieren mit dem leuchtenden Grün des sie umgebenden Buschwaldes. Die Grünanlage Kolymbetra, ein kleiner Garten Eden mit mediterraner Vegetation, stammt aus dem Jahr 500 vor Christus. Und das ausgeklügelte Bewässerungssystem, das die zahlreichen Obstplantagen speist, geht auf die Araber zurück, die vom 9. bis zum 11. Jahrhundert auf Sizilien herrschten.


17:40 Hari, das Handy und die Hochzeit (55 Min.) (HDTV)
Dokumentation Indien, 2011
Online verfügbar von 24/08 bis 31/08

Regie: Ritu Sarin, Tenzing Sonam

Hari ist 30 Jahre alt. Er lebt in einer kleinen Stadt am Fuße des nordindischen Himalaya-Vorgebirges und verdient seinen Lebensunterhalt als Taxifahrer. Seine zukünftige Frau heißt Suman. Die Heirat wurde vor zwei Jahren von Haris Vater arrangiert. Bisher hat Hari seine Verlobte allerdings nur wenige Minuten gesehen, noch dazu verschleiert. Aber Hari hat eine Lösung gefunden, um die traditionelle Regel zu umgehen, die besagt, dass sich die Eheleute erst am Hochzeitstag kennenlernen dürfen: Seit zwei Jahren telefoniert er täglich per Handy mit Suman. Über diesen regelmäßigen Kontakt haben sich die beiden sogar ein bisschen ineinander verliebt. Aber reicht das, damit aus einer arrangierten eine glückliche Ehe wird? Die Dokumentation begleitet Hari in seinem Alltag, beleuchtet seine Zweifel und Ängste sowie die berührende Art und Weise, auf die er Suman umwirbt. Gezeigt werden auch die Vorbereitungen zur Hochzeit und wie Hari seinem Umfeld gegenüber mit dieser arrangierten Heirat umgeht. Wie sehen es seine Familienangehörigen und Arbeitskollegen und wie seine Taxikunden, zu denen sowohl buddhistische Nonnen als auch Touristen aus aller Herren Länder gehören?

Hintergrundinfo:
Es entstand eine Chronik, die mit viel Humor die tiefgreifenden Veränderungen aufzeigt, die sich im heutigen Indien vollziehen. Darüber hinaus wirft die Dokumentation universelle Fragen über Liebe und Zusammenleben auf.


18:35 Mit dem Zug durch … (45 Min.) (HDTV)
Den Iran
Dokumentationsreihe Deutschland, 2015
Online verfügbar von 24/08 bis 31/08

Regie: Alexander Schweitzer

Nach jahrzehntelangen Reisebeschränkungen beginnt der Iran, sich für Fremde zu öffnen. Eine Zugfahrt eignet sich besonders gut, um das widersprüchliche und vielen unbekannte Land kennenzulernen. Am besten lässt es sich während einer Fahrt mit der Transiranischen Eisenbahn entdecken. Die bedeutendste Schienenverbindung des alten Persiens führt rund 1.400 Kilometer vom Persischen Golf über die Hauptstadt Teheran bis ans Kaspische Meer. Um den Iran kennenzulernen, ein ebenso unbekanntes wie widersprüchliches Land, bietet sich besonders eine Reise mit dem Zug an. Die Transiranische Eisenbahn, die bedeutendste Schienenverbindung des alten Persien, verläuft rund 1.400 Kilometer vom Persischen Golf über Teheran bis zum Kaspischen Meer. Die Reise beginnt in Chorramschahr am Schatt el Arab, dem Grenzfluss zwischen Irak und Iran. Vorbei an Ölfeldern erreicht der Zug Schuschtar. Dort lassen sich die von der UNESCO geadelten Wassermühlen besuchen. Anschließend beginnt der Aufstieg ins Sagrosgebirge. Wegen einer Gebetspause verspätet sich der Zug um 20 Minuten. Im Iran ist der Islam Staatsreligion, und in jedem Bahnhof gibt es Gebetsräume. Atemberaubende Landschaften ziehen am Zugfenster vorbei bis zwischen Dorud und Arak auf 2.217 Meter Höhe der Scheitelpunkt der Strecke und gleichzeitig der höchste Punkt des iranischen Eisenbahnnetzes erreicht ist. Bei einem kurzen Stopp in Ghom können sich die Reisenden mit Sohan, einer Art Gebäck aus Weizenkeimen, Mehl und Zucker, stärken. Via Schnellbahntrasse geht es mit Tempo 160 nach Teheran. Im Ballungsraum der Hauptstadt des Irans leben mehr als 15 Millionen Menschen. Die letzte Etappe führt in den Norden des Landes. Im Elbrusgebirge kann man erfahren, welche Rolle die Transiranische Eisenbahn im Zweiten Weltkrieg bei Stalins Großoffensive gegen die deutsche Wehrmacht spielte. In Bandar-e Torkaman am Kaspischen Meer endet das orientalische Schienenabenteuer, das die Reisenden mit überaus gastfreundlichen Menschen zusammengeführt hat, die die Hoffnung hegen, eines Tages ein freieres Leben führen zu dürfen.

Hintergrundinfo:
ARTE lädt nicht nur Eisenbahn-Fans auf eine spektakuläre Reise um die Welt ein. Im Mittelpunkt der Reihe stehen einzigartige Bahnstrecken, Loks und Eisenbahnen in den unterschiedlichsten Regionen der Erde. Die Dokumentationen werfen stets auch einen interessanten Blick auf Land und Leute entlang der Strecke.


19:20 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Online verfügbar von 24/08 bis 25/08


19:40 Re: (35 Min.)
Jagd nach dem Sturm – Dem Extremwetter auf der Spur
Reportage Deutschland, 2018
Online verfügbar von 24/08 bis 22/11
Erstausstrahlung

Gebannt schaut Bastian Werner in seiner Darmstädter Wohnung immer wieder auf sein Wetter-Radar. Der Student sucht nach Anzeichen für das nächste große Unwetter. Werner ist Sturmjäger und im Sommer 2018 ständig auf der Jagd nach den besten Fotos von Unwettern. Mit seinem Auto fährt er quer durch Deutschland und dokumentiert Blitze, Hagel, Starkgewitter und Überflutungen. Oft wartet er stundenlang, bis er die größte Gewitterzelle entdeckt hat. Dann muss es schnell gehen, denn lokale Extremwetter lösen sich genauso schnell wieder auf wie sie sich bilden. Werner sieht sich nicht als Katastrophen-Tourist, sondern vielmehr als Aufklärer von Wetterphänomenen, die er auch dem Klimawandel zuschreibt.
Den kleinen Ort Furth im Wald nahe der tschechischen Grenze trifft im Frühsommer 2018 einer der schlimmsten Wolkenbrüche. "Re:" ist gleich darauf vor Ort und trifft auf Eva und Erich Hoffman. Die beiden leiten eine kleine Gärtnerei mit vielen Gewächshäusern. Im Hagelschauer werden der Familienbetrieb und die Blumenernte komplett zerstört. Die Familie steht vor dem nichts, aber die Solidarität der nicht so sehr betroffenen Nachbarorte ist groß, und alle packen mit an.
Beim starken Hagel in Furth wurden auch das Dach und die Fenster der imposanten Barockkirche Mariä Himmelfahrt zerstört. Das gab es noch nie in den vergangenen Jahrhunderten. Die Restaurierung eines einzelnen Fensters kann bereits 30.000 Euro kosten. Aber spielt die Versicherung mit? Diese Frage beschäftigt auch die Landwirte aus dem Umland. Sie haben große Teile ihrer Ernte verloren. Kaum einer von ihnen ist gegen Hagelschäden versichert, da es sie in der Region so noch nicht gab. Geht es nach den Meteorologen, werden Extremwetter wie diese künftig häufiger auftreten. Aber wie können sich die Menschen darauf vorbereiten?


20:15 Steht auf, Genossinnen! (90 Min.) (HDTV)
Mélancolie ouvrière
Fernsehfilm Frankreich, 2017
Produktion: JPG Films, ARTE F
Online verfügbar von 24/08 bis 31/08
Erstausstrahlung

Rollen und Darsteller:
Charles Auda – Philippe Torreton
Lucie Baud – Virginie Ledoyen
Pierre Baud – François Cluzet
Duplan – Marc Barbé

Regie: Gérard Mordillat
Produzent: Jean-Pierre Guérin
Drehbuch: Gérard Mordillat, Philippe Sainteny
Musik: Jean-Claude Petit
Kamera: François Catonné Kostüm: Cyril Fontaine
Szenenbild: Henri Labbé: Henri Labbé
Redaktion: Isabelle Huige
Schnitt: Sophie Rouffio

Es lebe der Streik! Lucie Baud, eine der Pionierinnen der Frauenbewegung, ging mit Kreativität, Kampfgeist und der Kraft des Gesangs gegen die Waffen der von Männern dominierten kapitalistischen Gesellschaft im Frankreich des 19. Jahrhunderts vor. Der Film, der auf wahren Begebenheiten beruht, beschreibt den ehrgeizigen Kampf einer Seidenspinnerin. Sie stand für die Rechte der weiblichen Arbeiterklasse ein, um Misshandlung und Unterdrückung ein für alle Mal zu beenden. Für die Revolution der Frauenrechte stellte sie sogar ihre Familie hintan und kämpfte bis zuletzt für ihre Überzeugungen.
Zwölf Stunden täglich am Webstuhl schuften, Sprechverbot, missbraucht von den Aufsehern - ein Hungerlohn als Gegenleistung. So sieht 1890 die Realität der Arbeiterinnen in der Seidenfabrik Duplan in einem Ort nahe Grenoble aus. Die junge Seidenspinnerin Lucie Baud arbeitet seit ihrem zwölften Lebensjahr in der Fabrik und erlebt dort zusammen mit den anderen Frauen die Hölle auf Erden. Als ihr Mann Pierre plötzlich verstirbt, ist sie als Witwe, Alleinverdienerin und Mutter zweier Töchter auf sich allein gestellt.
Doch trotz alledem verliert Lucie nie die Hoffnung. Mit Kreativität, Elan, Kampfgeist und der Kraft des Gesangs setzt sie sich für die Rechte der Frauen ein. Sie ist in der von Männern dominierten kapitalistischen Gesellschaft im Frankreich des 19. Jahrhunderts eine Ausnahmeerscheinung. Als ihr Patron Duplan den Arbeitern den Lohn um die Hälfte kürzt und billige italienische Zwangsarbeiterinnen nach Frankreich holt, organisiert Lucie Streiks der gesamten Arbeitergemeinschaft. Sie fordert bessere Arbeitsbedingungen und die Anhebung des Lohns. Der Gewerkschafter der sozialistischen Arbeiterbewegung Charles Auda ist begeistert von Lucies Kampfgeist und wird zu ihrem größten Bewunderer und Unterstützer.
Unerschrocken engagiert Lucie sich auf einem nationalen Kongress der Textilgewerkschaft und versucht, repräsentativ für die Frauen aus der Arbeiterklasse ihre Stimme zu erheben. Für ihre Überzeugungen stellt die junge Frau sich und sogar ihre beiden Töchter hintan und riskiert, dass ihre Familie ihr bald den Rücken kehrt. Bis zuletzt beugt sich die Frauenrechtlerin nicht dem in dieser Zeit für sie bestimmten Schicksal – doch schafft sie es, mit ihren revolutionären Gedanken tatsächlich etwas zu bewegen? Der auf wahren Begebenheiten beruhende Film zeichnet die Biografie einer starken Frauenrechtlerin, die für ihre Überzeugungen bis ins Gefängnis und fast in den Tod ging.

Hintergrundinfo:
Der Film "Steht auf, Genossinnen!" (Originaltitel: "Mélancolie ouvrière") basiert auf dem gleichnamigen Buch der feministischen Schriftstellerin und Historikerin Michelle Perrot. Die Biografie skizziert das Leben der französischen Frauenrechtlerin Lucie Baud (1870-1913), die als eine der Pionierinnen der Arbeiter- und Frauenbewegung gilt. Der französische Regisseur und Drehbuchautor Gérard Mordillat arbeitete bis zur Veröffentlichung seines ersten Romans "Vive la sociale!" 1981 für die Zeitung "Libération", widmete sich dann ganz dem Film und brachte 1983 eine Adaption seines Buches in die Kinos. Neben Kinofilmen realisierte Mordillat vor allem Dokumentar- und Fernsehfilme, die häufig politische und arbeitsrechtliche Themen behandeln.


21:45 Françoise Hardy (55 Min.) (HDTV)
Die Diskrete
Dokumentation Frankreich, 2016
Originalvertonung
Online verfügbar von 24/08 bis 31/08

Regie: Matthieu Jaubert, Emilie Valentin

Françoise Hardy war das Idol des Yéyé, der Popmusik der 60er Jahre. Ihr erster großer Hit "Tous les garçons et les filles" (1962) eröffnete der Sängerin schon im zarten Alter von 18 Jahren den Weg zu einer Karriere als eine der bekanntesten Pop- und Chansonsängerinnen Frankreichs. Auch wenn die Pariserin in der französischen Musikszene anfangs völlig aus dem Rahmen fiel und sich ab den 80er Jahren ins Privatleben zurückzog, sorgte sie regelmäßig mit Platten wie "Décalages" (1988) für Schlagzeilen. Viele Künstler zählen zu ihren Bewunderern: Sex-Pistols-Legende Malcolm McLaren nahm mit ihr einen Song auf, Mick Jagger bezeichnete sie als "ideale Frau", und Bob Dylan widmete ihr ein Gedicht. Die stilbewusste Künstlerin ist sich über ihre musikalische Laufbahn mit ihren nostalgischen und romantischen Liedern hinweg selbst treu geblieben – aus der Ikone der 60er ist eine Grande Dame geworden. Doch wie gelang es der eleganten Französin – die blonde Mähne ist mittlerweile schneeweiß – auch 25 veröffentlichte Alben später nicht an Ausstrahlung zu verlieren? Die Dokumentation beleuchtet die Persönlichkeit hinter dem Star und ergründet das visionäre Talent der Künstlerin. Es kommen europäische Musiker, Produzenten, Modeschöpfer und Sänger zu Wort, die ihre Sicht auf Françoise Hardy, ihre Einzigartigkeit und ihren Beitrag zur Popmusik äußern.


22:40 ARTE Festivalsommer (65 Min.)
Schwerpunkt

ARTE Concert zeigt die besten Momente der Open-Air-Saison und bietet mehr als 50 Livestreams online.Für Klassik- und Theaterliebhaber stehen hochkarätige Weltstars in Salzburg, Avignon und Aix-en-Provence auf der Bühne. In Salzburg wird Mozarts Meisterwerk "Die Zauberflöte" neu aufgeführt. Für sein Debüt auf dem weltweit bedeutendsten Festival für klassische Musik schlüpft Schauspieler Bruno Ganz in die Rolle des märchenhaften Großvaters, der seinen Enkeln – den drei Knaben – Mozarts wohl bekannteste Oper als "Gute-Nacht"-Geschichte erzählt. In der Regie von Lydia Steier und unter der musikalischen Leitung von Constantinos Carydis verspricht die Inszenierung mit Matthias Goerne (Sarastro), Christiane Karg (Pamina) und der Wiener Staatsoper ein unvergessliches Highlight.
In Avignon wird unter freiem Himmel vor atemberaubender Kulisse die "Iphigenie" von Jean Racine in der Inszenierung der französischen Regisseurin Chloé Dabert dargeboten. Sie verwandelt die Bühne in ein Truppenlager am Meeresstrand, an dem griechische Soldaten auf guten Wind für den Angriff auf Troja warten. Wird Heeresführer Agamemnon den Worten des Orakels folgen und seine eigene Tochter für die Wettergötter opfern?
Bei den Festspielen in Aix-en-Provence steht dieses Jahr eine Neuinszenierung von Henry Purcells Barockoper "Dido und Aeneas" auf dem Programm. Die Geschichte: Die Liebe von Dido (Kelebogile Pearl Besong) und Aeneas (Tobias Greenhalgh) kann letztendlich nicht über den Schwur der bösen Zauberin (Lucile Richardot) siegen. Alle Programme des Festivalsommers sind auch im Replay auf arte.tv zu sehen.

Hintergrundinfo:
Von Heavy Metal bis Hardcore Punk. Von Elektropop über Indierock bis zu internationalem Hip-Hop. Vom 25. Jubiläum des With Full Force, dem Hellfest über das Splash! bis zum Hurricane, Southside, Deichbrand, Paléo und Melt!. ARTE Concert zeigt mit mehr als 50 Livestreams das Beste des europäischen Musikfestival-Sommers. Interessant für Klassik-und Theaterfans: Aix-en-Provence – wie die Liebe in Henry Purcells "Dido und Aeneas" zerbricht. "Die Zauberflöte" unter der Regie von Lydia Steier – neu aufgeführt von der Wiener Staatsoper in Salzburg. Aus Avignon: Chloé Daberts Inszenierung der "Iphigenie" vor atemberaubender Kulisse. Alle Programme des Festivalsommers sind auch im Replay auf arte.tv zu sehen.


ARTE Festivalsommer
22:40 With Full Force Festival 2018 (65 Min.)
Hard- and Punkcore with Body Count feat. Ice-T und Parkway Drive
Musik Deutschland, 2018
Erstausstrahlung

Regie: Yves Zosso

Sein 25-jähriges Jubiläum beging Mitte Juni 2018 das With Full Force Festival, die Fans der extrem harten Musik feierten auf dem Ausstellungsgelände Ferropolis in Sachsen-Anhalt mehr als 60 hochkarätige Bands. Das größte ostdeutsche Crossover-Festival steht für puren Metal, Metalcore, Hardcore und Punkrock! Body Count sind die unbestrittenen Vorreiter des Crossover. Die von Rapper Ice-T 1989 gegründete Band hat ihren einzigartigen Sound aus Rap-, Metal- und Punkelementen bis heute beibehalten und brachte damit das With Full Force Festival 2018 zum Ausrasten. Die Band Parkway Drive überzeugt schon seit über 15 Jahren das Publikum mit Hard- und Metalcore-Tracks vom Allerfeinsten. Mit unzähligen Tourneen rund um die Welt und aktuell sieben genialen Studioalben, die nur so vor Energie und Kreativität strotzen, hat sie ihren Status als eine der wichtigsten Bands verfestigt, die das Genre je hervorgebracht hat.


23:45 ARTE Journal (20 Min.)
Nachrichten Deutschland / Frankreich, 2018
Wiederholung vom 24.08.


00:05 In ihren Augen (125 Min.) (HDTV)
(El secreto de sus ojos)
Spielfilm Argentinien / Spanien, 2010
Wiederholung vom 22.08.
Produktion: Tornasol Films, Haddock Films, 100 Bares Producciones, El secreto de sus ojos A.I.E.

Rollen und Darsteller:
Benjamín Esposito – Ricardo Darín
Irene Menéndez Hastings – Soledad Villamil
Liliana Coloto – Carla Quevedo
Ricardo Morales – Pablo Rago
Isidoro Gómez – Javier Godino
Juez Fortuna Lacalle – Mario Alarcón
Pablo Sandoval – Guillermo Francella
Romano – Mariano Argento

Regie: Juan José Campanella
Produzent: Mariela Besuievsky, Juan José Campanella
Drehbuch: Juan José Campanella, Eduardo Sacheri
Musik: Federico Jusid
Kamera: Félix Monti
Schnitt: Juan José Campanella


02:10 Unterwegs auf dem Inka-Trail (50 Min.)
Dokumentation USA, 2009
Wiederholung vom 13.08.

Regie: Jason Burlage


03:00 Beruf Tierfilmer (45 Min.) (HDTV, UT)
Rita Banerji in Indien
Dokumentation Deutschland, 2015
Wiederholung vom 11.08.

Regie: Werner Schuessler


03:45 28 Minuten (50 Min.) (UT)
Magazin Frankreich, 2018
Erstausstrahlung

Moderation: Renaud Dély


04:35 Alte Schachteln (2 Min.) (HDTV)
Schlauer Schlachter
Fernsehserie Frankreich, 2018
Online verfügbar von 24/08 bis 03/08

Regie: Fabrice Maruca

Wer bislang dachte, Senioren hätten keinen Humor, wird in dieser amüsanten Kurzfilmreihe eines Besseren belehrt. Jeder der rüstigen Rentner sitzt auf seinem ureigenen Sofa in seiner eigenen Wohnung. Doch in trauter Kaffeekränzchenatmosphäre liefern sie sich einen gemeinsamen Schlagabtausch. Das Repertoire ihrer Witze ist breit und alles andere als schrullig: Es geht um den letzten Willen und ungestörten Sex, falsche Superweiber und überraschende Beichten.


04:37 Sendeschluss
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
arte – Programminformationen
34. Woche – 18.08. bis 24.08.2018
ARTE G.E.I.E.
4, quai du Chanoine Winterer
BP 20035, 67080 Strasbourg Cedex, Frankreich
Service:
Postanschrift: ARTE G.E.I.E. Zuschauerdienst
Postfach 1980, 77679 Kehl am Rhein
Zuschauertelefon (Deutschland): 0180/500 24 88
Zuschauerfax: 0033-3/88 14 21 60
Internet: www.arte.tv


veröffentlicht im Schattenblick zum 10. August 2018

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