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TV - MDR/1022: Woche vom 29.04. bis 05.05.2017


MDR Fernsehen – 18. Programmwoche vom 29.04. bis 05.05.2017


Samstag, 29. April 2017


05:30 Die Landärztin – Der Vaterschaftstest (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 2007
MDR 28.04.2017


07:00 Leo – Ein fast perfekter Typ (25 Min.)
Der Sohn des Misterministers
Folge 2 von 13
Comedy-Familienserie Deutschland, 2006

Rollen und Darsteller:
Erfinder Rudi Buntnickel – Matthias Matschke
Spielzeugfabrikant Wamske – Hans-Martin Stier
Micki, Assistentin von Wamske – Isabell Gerschke
Frau Klietzsch – Margot Nagel
im Kostüm des Roboters Leo – Uwe Meyer
Stimme Leo – Gerald Schale
Sprecher – Eckard Dux
Deng Wang – 1. Chinese – Yu Fang
Seng Wang – 2. Chinese – Aaron Le
Li Wang Dong – 3. Chinese – Damien Wu
als Gast – Matti Wien

Regie: Joseph Orr
Drehbuch: Thomas Steinke, Andreas Strozyk
Musik: Titus Manderlechner, Tilmann Ritter
Kamera: Sabine Mayr

Leo steigt in den Dienstwagen des Misterministers, landet dadurch bei dessen Sohn Claudius. Der ist ein Computerfreak und viel zu dick. Auch deshalb schämt sich der Misterminister für seinen Sohn. Dieses Problem ist eins für Leo. Und die drei Chinesen kommen als "ausländische Delegation" zum Misterminister.


07:25 Dein Traumjob? (15 Min.) (HDTV)
Feuerwehrfrau!
Dokumentationsreihe Deutschland, 2014
MDR 04.07.2015


Kissenkino
07:40 Das Geheimnis der Murmel-Gang (85 Min.) (HDTV, UT)
(Zipi y Zape y el club de la canica)
Spielfilm Spanien, 2013

Rollen und Darsteller:
Simi – Raúl Rivas
Sami – Daniel Cerezo
Falconetti – Javier Gutiérrez
Matilde – Claudia Vega
Filo – Fran García
Mikro – Marcos Ruiz
Heidi – Christian Mulas
Sebastián Esperanza – Álex Angulo

Regie: Oskar Santos
Drehbuch: Oskar Santos, Jorge Lara
Musik: Fernando Velázquez
Kamera: Josu Inchaústegui

Die beiden Brüder Simi und Sami sind stets für einen guten Streich zu haben. Doch diesmal sind sie zu weit gegangen. Weil sie ihre Schule unter Wasser gesetzt haben, müssen sie den Sommer in der "Esperanza" verbringen, einer trostlosen Umerziehungsanstalt für Jungs, die in einem alten Schloss untergebracht ist.

Schnell wird den beiden klar, dass die nächsten Wochen kein Zuckerschlecken werden, denn Direktor Falconetti führt ein hartes Regiment und fordert Gehorsam und Disziplin. Doch so einfach lassen sich die Brüder nicht unterkriegen. Gemeinsam mit dem schüchternen Mikro, dem verfressenen Fredo und Matilde, der rebellischen Nichte des Direktors, gründen Simi und Sami die Murmelgang und beginnen nachts, das autoritäre Regiment Falconettis mit ihren Streichen zu untergraben.

Dabei finden sie heraus, dass Falconetti hinter den Diamanten des reichen Industriellen Sebastian Esperanza her ist, der die Umerziehungsanstalt einst aus dem Bedürfnis gründete, den Kindern eine Möglichkeit zu bieten, spielerisch und mit Spaß zu lernen. Erst Falconetti machte nach dem Tod des Gründers aus dem Ort der Freude ein Gefängnis für Kinder. Simi und Sami erfahren, dass Esperanza Hinweise hinterlassen hat, die zu seinem versteckten Vermögen führen. Gemeinsam mit ihren Freunden beschließen sie, als erste den Schatz zu heben und das Geheimnis der Murmeln zu lösen.


09:05 Kiezgeschichten (60 Min.) (UT)
Heiratsanträge
Folge 6 von 7
Fernsehserie DDR, 1987

Rollen und Darsteller:
Matti Wruck – Peter Reusse
Eva-Maria Otto – Jenny Gröllmann
Marie Klamroth – Marga Legal
Botte Schulz – Gerry Wolff
Kalle Wiegand – Helmut Schellhardt
Petra, Bottes Enkelin – Gundula Köster
Bauleiterin Engel – Angelika Perdelwitz

Regie: Jens-Peter Proll
Drehbuch: Rolf Gumlich
Musik: Bernd Wefelmeyer
Kamera: Reiner Hofmann

Der alte Schuhmacher Botte Schulz ringt sich zu einem zweiten Heiratsantrag an seine Jugendliebe Marie Klamroth durch. Doch wie vor einem halben Jahrhundert weist sie ihn ruppig zurück. Ein andauerndes Zerwürfnis beider nimmt seinen Anfang. Tief gekränkt zieht Botte zu den Kindern und überlässt seine Wohnung Enkelin Petra, die ein Baby erwartet.

Wie lange wird es Botte ohne seinen Kiez aushalten? Dort gehen mittlerweile die Bauarbeiten zügig voran. Matti hat mit der attraktiven Bauleiterin Frau Engel endlich einen gemeinsamen Nenner gefunden. Über das Dienstliche kommt man sich auch privat näher. Matti gefährdet seine glückliche Beziehung mit Eva-Maria. Nach einem netten Abend mit ihrem ehemaligen Geliebten Wiegand stellt Eva ihn vor die Wahl. Wechselt Matti wieder einmal Wohnung und Bett?


10:05 Der Dicke (50 Min.) (UT)
Auf der Suche
Folge 42
Fernsehserie Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Gregor Ehrenberg – Dieter Pfaff
Isabel von Brede – Sabine Postel
Gudrun Kowalski – Katrin Pollitt
Yasmin Ülküm – Sophie Dal
Gerd Matuschek – Uwe Bohm
Thomas Zuhse – Oliver K. Wnuk
Jana Köhler – Astrid Meyerfeldt
Corinna Melzer – Judith Engel
Staatsanwalt Wärmelskirchen – Werner Wölbern

Regie: Lars Jessen
Drehbuch: Thorsten Näter
Kamera: Michael Tötter

Corinna Melzer drohen fünf Jahre Gefängnis. Die Bankangestellte hat von Konten wohlhabender Kunden kleine Beträge auf die Konten verschuldeter Kunden überwiesen, die in Gefahr standen, ihre Kreditwürdigkeit zu verlieren. Nach Überprüfung der Kreditwürdigkeit durch die Bank hat sie das Geld zurücküberwiesen. Niemandem wäre ein Schaden entstanden, hätte Corinna im Laufe der Zeit nicht komplett den Überblick über die Buchungen verloren. Das Ergebnis: 10 Millionen hat sie insgesamt umgebucht, 1,2 Millionen davon fehlen jetzt auf den Konten der wohlhabenden Kunden. Corinna bittet Isabel von Brede um Hilfe. Sie möchte zu ihrer Tat stehen und auf keinen Fall auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren.


10:55 Paul Kemp – Alles kein Problem (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Familienbande
13 Folgen
Fernsehserie Deutschland / Österreich, 2014

Rollen und Darsteller:
Paul Kemp – Harald Krassnitzer
Ella Kemp – Katja Weitzenböck
Franziska Kemp – Erika Mottl
Tim Kemp – Pascal Giefing
Luis Kemp – Johannes Zeiler
Brigitte Mitlehner – Michou Friesz
Lisa – Judith Rosmair
Christian Feld – Michael Dangl

Regie: Harald Sicheritz
Drehbuch: Uli Brée, Klaus Pieber
Musik: Christian Kolonovits
Kamera: Markus Selikovsky, Carsten Thiele

Der Ehekonflikt im Hause Kemp bekommt weitere, interessante Facetten. Während Ella die Beziehung zu Nachbar Christian ruhen lässt und ihre Ehe retten möchte, hatte Paul einen "One-Night-Stand" mit Lisa, die dies aber nicht als Laune eines Augenblicks sehen möchte. Pauls Mutter beschließt, in ein Altersheim zu ziehen, möchte aber ihre beiden Söhne, die seit vielen Jahren nicht miteinander reden, endlich versöhnt sehen. Im Zentrum des damaligen Streites stand Ella, die Paul seinem Bruder Luis ausgespannt hatte. Als Mediator trifft Paul auf Hermann und auf dessen beide Söhne, die es auf das Haus ihres Vaters abgesehen haben und ihn deshalb ins Altersheim abschieben wollen. Auch Pauls Mutter lernt Hermann kennen und findet ihn sehr sympathisch.

Der Osten – Entdecke wo du lebst


11:45 Samen-Hauptstadt Quedlinburg (30 Min.) (HDTV, UT)
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
Rote Pracht und Datschenstolz
MDR 13.09.2016

Der Osten – Entdecke wo du lebst
Samen-Hauptstadt Quedlinburg
Landesfunkhaus Thüringen
Rote Pracht und Datschenstolz
HDTV
MDR 13.09.2016

für Hörgeschädigte

Luzyca
Landesfunkhaus Sachsen
Fernsehmagazin
HDTV

Das sorbische Fernsehmagazin


12:15 MDR Garten (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR 23.04.2017


12:45 Unser Dorf hat Wochenende (30 Min.) (HDTV, UT)
Dreiskau-Muckern
MDR 17.04.2016


13:15 Sumpflöwen (43 Min.) (HDTV, AD, UT)
Film von: Bronwyn Kohler
ARD 06.05.2013

Das Löwenrudel ist am Boden, denn sein Oberhaupt, das mächtige Männchen Big John, wurde von Trophäenjägern getötet. Nun sind die drei Schwestern Mother, Ani und Kali mit ihren Jungen ganz auf sich allein gestellt in der Busanga-Ebene im Norden des sambischen Kafue-Nationalparks.

Schultertief versinken die Löwinnen im Sumpf. In diesem Umfeld ist es ihnen schier unmöglich zu jagen und gleichzeitig den Nachwuchs zu beschützen. Überall lauern Tiere, die einem kleinen, unachtsamen Löwen schnell den Garaus machen können: Flusspferde, Krokodile. Die Gefahr steigt noch, als sich zwei kraftstrotzende Brüder dem Rudel nähern. Sie erheben Anspruch auf die Weibchen und ihr Revier. Ani hat vor wenigen Tagen abseits der Gruppe ein Junges zur Welt gebracht. Ohne Hilfe versucht sie, den Angriff der Männchen abzuwehren. Zu den Schwestern zurückgekehrt, setzt sie all ihre Kraft ein, um deren Nachwuchs Tau und Ada durchzubringen. Doch die zwei Brüder lassen nicht locker. Wenn sie Rudelführer werden wollen, müssen sie auch die beiden anderen Junglöwen töten. Tau wird verletzt, als es zum Streit um eine erbeutete Antilope kommt. Adas Neugier führt beinahe zur Katastrophe.

Nach kräftezehrenden Wochen zwischen Hunger und Kampf ist es Ani, die den Weg frei macht für einen Neuanfang in einem der härtesten Lebensräume Afrikas.


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


14:00 Sport im Osten (120 Min.) (HDTV, UT)
Fußball 3. Liga live


16:00 MDR vor Ort (25 Min.) (HDTV)
bei der Landesgartenschau in Apolda


16:25 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)

mit Wetter


16:30 Sport im Osten (90 Min.) (HDTV, UT)
Aktueller Sport vom Tage


18:00 Heute im Osten – Reportage (15 Min.)


18:15 Unterwegs in Sachsen (30 Min.) (HDTV, UT)
Dorf und Stadt Wehlen – Im wasserreichen Heidebogen

"Du sonniges Wehlen, du Perle der Schweiz" – so beginnt ein Liebeslied an den beschaulichen Ort. Um 1900 schwärmen Werbeplakate vom "Deutsch-Nizza". Damals schleppen "Schweizführer" auf Küchenstühlen fußlahme Touristen von Perle zu Perle. Ob romantische Burgruine oder atemberaubende Wilkeaussicht – jeder Ausflug entlang des Malerweges lohnt, meint "Unterwegs in Sachsen"-Moderatorin Beate Werner.

Und weil alles so reizend und schön ist, gibt es Wehlen gleich zweimal. Unten an der Elbe mitten in der Sächsischen Schweiz liegt Stadt Wehlen und ein paar Höhenmeter darüber Dorf Wehlen. Dort reihen sich rund um die Kirche ganz besondere Perlen. In der Alten Schule üben die lieben Kleinen noch auf der Schiefertafel die höchst komplizierte Schreibschrift ihrer Ururgroßeltern. Im Milchhof Fiedler trainiert Kuh Malwa für den berühmt-berüchtigten Kuhfladenwettbewerb. In der "Alten Säge" bereitet Wirtin Marion Pusch den absoluten Favoriten ihrer Gäste zu: preisgekrönte Krautwickel. In der Kleinen Sächsischen Schweiz fertigt Jan Lorenz mit Zahnarztbohrern die Felsenwelt im Kleinformat. Ein echter Hingucker – vor allem, wenn Student Jerry dort für seinen etwas anderen Kalender die Hüllen fallen lässt.

Beate Werner folgt natürlich auch den Spuren der Künstler, die in den Steinbrüchen rings um Wehlen ihre Staffeleien aufbauten. Die Werke von Robert Sterl kennen viele vermutlich noch aus ihren Schulbüchern. Die von Pol Cassel, einem Vertreter der Klassischen Moderne, sind vergessen. Zu Unrecht, sagen Liebhaber und Experten. Anrührend und frech zugleich porträtierte Cassel seinen zweijährigen Sohn Constantin. Das süße Lockenköpfchen - mittlerweile 87 – erinnert sich an eine ungewöhnliche Kindheit im verlassenen Steinbruch.


18:45 Glaubwürdig (5 Min.) (HDTV, UT)
André Herzberg
MDR 30.04.2016

Als Frontmann der DDR-Band "Pankow" hat sich André Herzberg einen Namen gemacht. Es war genau sein Ding: im Rampenlicht brillieren, die Grenzen austesten und provokant gern mal einen Schritt zu weit gehen. Doch als seinen Fans die weite Welt samt Westidolen offen stand, wurde es ruhig um Pankow. Das warf André Herzberg aus der Bahn und gleichzeitig auf sich selbst zurück. Er suchte nach Identität.

Seine Eltern hatten sich im Exil kennengelernt, sie stammen aus bürgerlichen, jüdischen Familien. Aber als strenge Kommunisten fanden sie den Glauben beim Aufbau des Sozialismus wenig hilfreich und traten aus der Gemeinde aus. Erst als Erwachsener konnte André Herzberg seine jüdischen Wurzeln finden und ausgraben, er schrieb Bücher und Hörspiele über seine Familie. Nach und nach hat er sich selbst als Jude entdeckt und lebt seinen Glauben heute mit Kippa, Sabbat und Synagoge.


18:50 Wetter für 3 (4 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Fuchs und Elster – Vorsicht, frisch gestrichen


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Quickie (25 Min.) (HDTV, UT)
Das schnelle Quiz
Moderation: Andrea Ballschuh
Quiz


20:15 Meine Schlagerwelt (135 Min.) (HDTV, UT)
Folge 4
Moderation: Bernhard Brink
MDR 06.07.2016

Die besten Hits aller Zeiten

Bernhard Brink entführt die Zuschauer auf eine spannende Zeitreise durch die deutsche Schlagerwelt. Freuen Sie sich in Folge vier auf Nicole und Andrea Jürgens.


22:30 MDR aktuell (15 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:45 Der Urbino-Krimi (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
(Mord im Olivenhain)
Spielfilm Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Roberto Rossi – Leonardo Nigro
Malpomena del Vecchio – Katharina Wackernagel
Thilo Gruber – Hannes Jaenicke
Nevio Cottelli – Tonio Arango
Luigi Pagliotti – Axel Neumann
Osvaldo Rossi – Daniel Steiner
Maria Corbucci – Patrizia Carlucci
Toto – Stefano Bernardin

Regie: Uwe Janson
Drehbuch: Andreas Knaup
Musik: Marcel Barsotti
Kamera: Marcus Stotz

Eine grausige Nachricht muss Poliziotto Rossi seiner Kollegin Malpomena del Vecchio überbringen: Auf seinem Olivenhain hat er die Leiche ihres langjährigen Mentors Prof. Saltari gefunden. Rätsel geben die Spuren am Fundort auf. Es scheint, als wäre der Erschossene noch gewandert. Schnell machen in Urbino mystische Gerüchte die Runde und jemand will sogar den Golem getroffen haben. An Übersinnliches glaubt Comandante Cottelli jedoch nicht, für ihn steckt die Camorra dahinter. Während Rossi im Dunkeln tappt, verschwindet sein Bruder spurlos. Die abenteuerliche Suche führt in die antiken Katakomben Urbinos.

In den Marken ist es mal wieder Zeit für die Ernte. Auch Poliziotto Rossi (Leonardo Nigro) macht sich auf zu seinem Olivenhain. Dort findet er unter einem Baum die Leiche von Prof. Saltari (Franco Arcangeli). Dessen Tod ist ein Schock für Malpomena del Vecchio (Katharina Wackernagel). Viele Jahre war der angesehene Rechtsmediziner ein Mentor für sie. Die Spuren am Fundort geben den beiden Rätsel auf: Als wäre die Leiche noch umhergelaufen, finden sie dort ungewöhnliche Schuhabdrücke. Dem abergläubischen Streifenpolizisten ist das unheimlich. Erschaudern lässt ihn die Erzählung von Stadtstreicher Luigi (Axel Neumann). Dieser will in der Tatnacht vom sagenumwobenen Golem umgerannt worden sein. Schnell machen mystische Gerüchte die Runde im Dorf, wo sich in dieser Jahreszeit alles um die aktuellen Preise von Ölmühlenbetreiber Piedro (Patrick von Blume) dreht.

An Übersinnliches glaubt Comandante Cottelli (Tonio Arango) nicht, sondern vermutet eher die Camorra hinter der Sache. Schließlich hat Saltari gegen sie ausgesagt. Während der Poliziotto mit einem schlechten Gefühl im Bauch ermittelt, kommt die nächste schlechte Nachricht: Sein Bruder Osvaldo (Daniel Steiner) ist spurlos verschwunden, er hatte mit Prof. Saltari kurz zuvor die antiken Katakomben unter der Stadt erkundet. So richtig geben die bisherigen Spuren aber nichts her. Ausgerechnet der nervige Kommissar a. D. Thilo Gruber (Hannes Jaenicke), aus Deutschland zugezogen, und ein altes Gemälde bringen Rossi auf die richtige Spur.

In die Unterwelt Urbinos führt der zweite Teil der "Poliziotto"-Verfilmung. Leonardo Nigro begeistert in der Rolle des bodenständigen Kleinstadtpolizisten, dem der aktuelle Fall mehr als einmal unheimlich ist. In die Katakomben begleiten ihn Katharina Wackernagel als selbstbewusste Rechtsmedizinerin und Hannes Jaenicke in der Rolle des frühpensionierten Kriminalhauptkommissars aus Deutschland. Regisseur Uwe Janson gelingt nach einer Romanvorlage von Uli T. Swidler ein spannender Krimi mit einem sympathischen Blick auf die eigenwilligen Bewohner einer italienischen Kleinstadt, zu dem Kameramann Marcus Stotz eindrucksvolle Bilder beisteuert.


00:15 Ein Augenblick Liebe (75 Min.) (HDTV, UT)
(Une rencontre)
Spielfilm Frankreich, 2014

Rollen und Darsteller:
Elsa – Sophie Marceau
Pierre – François Cluzet
Anne – Lisa Azuelos
Julien – Arthur Benzaquen
Marc – Jonathan Cohen
Hugo – Niels Schneider
Valérie – Stéphanie Murat
Caro – Olivia Côte
Éric – Alexandre Astier

Regie: Lisa Azuelos
Drehbuch: Lisa Azuelos
Musik: Rebecca Delannet, Astrid Gomez-Montoya
Kamera: Alain Duplantier

Auf einer Party lernen sich Elsa und Pierre kennen und sind sofort voneinander fasziniert. Dennoch wagen sie es nicht, eine Affäre zu beginnen. Pierre hat Familie, ist seit 15 Jahren glücklich verheiratet, und Elsa würde niemals ihrem Grundsatz untreu werden: Verheiratete Männer sind tabu. Beide leben nur in ihren Fantasien eine leidenschaftliche Liebe aus, bis sie sich unerwartet in einer anderen Stadt begegnen.

Es ist ein Moment voller Magie für Elsa (Sophie Marceau) und Pierre (François Cluzet), als sie ihr gemeinsamer Freund Julien (Arthur Benzaquen) auf einer Buchpremiere einander vorstellt. Sie verstehen sich vom ersten Augenblick an, flirten, fühlen sich zueinander hingezogen. Doch außer einem sinnlichen Tanz passiert nicht viel an diesem Abend: Kein One-Night-Stand, kein Austausch von Telefonnummern, kein nächstes Date. Ein Wiedersehen wollen sie dem Zufall überlassen. Denn Pierre ist glücklich verheiratet und will seiner Frau nicht untreu werden; für die Schriftstellerin Elsa sind Ehemänner ohnehin tabu. Was beide nicht daran hindert, dieses knisternde "Was wäre, wenn …?" in ihren Fantasien auszuleben.

Laufen sie sich zufällig über den Weg, ist nichts von der Faszination verloren. Aber es bleibt bei Augenblicksbegegnungen, sie leben ihr normales Leben und können doch nicht aufhören, aneinander zu denken und sich vor Verlangen zu verzehren. Pierre ist erfolgreicher Anwalt, seit 15 Jahren mit der Antiquitätenhändlerin Anne (Lisa Azuelos) verheiratet und liebt seine beiden Kinder. Ein vielleicht spießiges, aber ausgefülltes Leben. Elsa ist eher ein Freigeist – drei Kinder, so gut wie geschieden, mit einem Hang zu jüngeren Lovern wie Hugo (Niels Schneider), ebenfalls Schriftsteller: witzig und cool, aber nichts Aufregendes. Liebe muss für Elsa wie ein Hauch von Bitterorange sein. Und Pierre entspricht genau diesem Bild. Insgesamt, findet Elsa, führe sie schon ein tolles Leben, doch manchmal würde sie es gern mit einem Mann teilen, der sie liebt.

Aber Pierres Maxime, dass die Geschichten für die Ewigkeit die sind, die erst gar nicht beginnen, scheint aufzugehen. Sie lieben sich, ohne diese Liebe zu leben. Bis Elsa nicht anders kann und seine Handynummer herausfindet. Entgegen ihrer Absprache beginnen sie den SMS-Kontakt und treffen sich erneut zufällig. In einer anderen Stadt, beide im selben Hotel. Selten wurde eine Liebesgeschichte so wahrhaftig und romantisch verfilmt: Regisseurin Lisa Azuelos, die auch das Drehbuch schrieb, gelingt es mühelos, die "besonderen Momente" einer alles verändernden Begegnung einzufangen. Die zauberhafte Sophie Marceau spielt mit Charme und Bravour, und François Cluzet, einer der vielseitigsten Charakterdarsteller Frankreichs, überrascht hier mit seiner romantischen Seite. Die Rolle seiner Frau Anne wird übrigens von der Regisseurin selbst gespielt.


01:30 MDR SACHSENSPIEGEL kompakt (2 Min.) (HDTV)


01:32 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE kompakt (2 Min.) (HDTV)


01:34 MDR THÜRINGEN JOURNAL kompakt (1 Min.) (HDTV)


01:35 Brisant (40 Min.) (HDTV, UT)


02:15 MDR vor Ort (25 Min.) (HDTV)
bei der Landesgartenschau in Apolda


02:40 Sport im Osten (90 Min.) (HDTV, UT)
Aktueller Sport vom Tage
Wh.


04:10 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)


04:40 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)


05:10 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)


05:40 – 06:00 Sachsen aus halber Höhe (20 Min.)

Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin

 

*


Sonntag, 30. April 2017


06:00 Katz und Hund (85 Min.) (UT)
Spielfilm Deutschland, 2002

Rollen und Darsteller:
Dorothee Auer – Nicole Heesters
Pater Tobias Hund – Martin Lüttge
Tillmann Hund – Christian Kohlund
Dirigentin – Sabine Kapfinger
Margarete Weiss – Doris Kunstmann
Christian Mayerhöfer – Sepp Schauer
Maria Mayerhöfer – Lisa Kreuzer
Timo Auer – Arthur Klemt
Frau Holl – Hilde Berger

Regie: Dieter Berner
Drehbuch: Felix Huby, Ulrike Münch
Musik: Georg Berner
Kamera: Carl Finkbeiner

Seit Jahrzehnten wird in der schwäbischen Kleinstadt Pfullendorf so gewählt, wie Pfarrer Hund es will. Bürgermeister und Gemeinderat tun, was der autoritäre Geistliche ihnen vorschreibt. Deshalb ist es ein Schock für den Pfarrer, als die scheinbar chancenlose Gegenkandidatin Dorothee Auer die Bürgermeisterwahl gewinnt. Im Bemühen, alles richtig zu machen, unterlaufen der unerfahrenen Politikerin böse Schnitzer und der rachsüchtige Pfarrer schaut ihr dabei genüsslich zu. Doch dann verliebt sich sein Bruder Tillmann in die Bürgermeisterin.

Die energische Dorothee Auer (Nicole Heesters) ist am Ziel ihrer Wünsche. Mit hauchdünner Mehrheit hat die ambitionierte Leiterin der hiesigen Volkshochschule den populären Ludwig Thannhäuser (Walter Hess) geschlagen und tritt nun ihr Amt als Bürgermeisterin an. Kein leichter Job für eine Frau im erzkonservativen Umfeld. Denn Thannhäuser ist seit jeher der verlängerte Arm des erzkatholischen Pfarrers Tobias Hund (Martin Lüttge). Mit seinen guten Beziehungen zum Rathaus und einschlägigen Predigten hat der bärbeißige Geistliche das malerische Bodensee-Städtchen Pfullendorf im Linzgau über Jahrzehnte hinweg quasi allein regiert. Umso schwerer findet der Prediger sich mit der demokratischen Abwahl seiner Marionette Thannhäuser zurecht. Aber noch immer sitzen Hunds Anhänger im Stadtrat und blockieren dort auf sein Kommando alle Versuche der neuen Bürgermeisterin, frischen Wind in die verkrusteten Gemeindestrukturen zu bringen. Durch die Erstellung einer Pfullendorf-Website und die Abschaffung kostspieliger Dienstautos kann Dorothee dennoch einige Sympathiepunkte verbuchen.

Aber erst als sie zur Überraschung aller den Stuttgarter Medienunternehmer Dr. Lodemann (Vitus Zeplichal) dazu bringt, in Pfullendorf ein Call-Center und eine Diskothek zu eröffnen, bekommt die neue Bürgermeisterin allmählich Oberwasser: Geld stinkt nicht, und Gewerbesteuer wird immer gerne genommen. Pfarrer Hund kocht vor Wut und bittet seinen Bruder Tillmann (Christian Kohlund), einen Journalisten, dem ominösen Lodemann auf den Zahn zu fühlen. Als sich herausstellt, dass Lodemann ein Pornoproduzent und zudem insolvent ist, beginnt der Pfarrer zu frohlocken. Der politisch erledigten Dorothee bleibt nur noch der Rücktritt. Doch inzwischen hat Tillmann sich in die Kommunalpolitikerin verliebt und redet seinem selbstgerechten Pharisäer-Bruder ordentlich ins Gewissen. Als Dorothee durch einen Glücksgriff das renommierte Festival der Volksmusik in die Stadt holt, sieht auch Pfarrer Hund zähneknirschend ein, dass es besser ist, an einem Strang zu ziehen.

"Katz und Hund" ist eine vergnügliche ländliche Komödie mit Nicole Heesters als forscher Neu-Bürgermeisterin, die sich in einem Bodensee-Städtchen gegen den katholischen Ortsgeistlichen Martin Lüttge behaupten muss. Auch die weiteren Rollen sind hervorragend besetzt mit Christian Kohlund, Lisa Kreuzer, Sepp Schauer und Doris Kunstmann. In einem Gastauftritt singt die österreichische Musikerin Zabine, eigentlich Sabine Kapfinger, ein exklusiv für "Katz und Hund" geschriebenes Lied. Regie führt Dieter Berner, das Drehbuch stammt aus der bewährten Feder von Ulrike Münch und Felix Huby.


07:25 Glaubwürdig (5 Min.) (HDTV, UT)
André Herzberg
MDR 30.04.2016


07:30 Nah dran – Das Magazin für Lebensfragen (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderne Knechtschaft
MDR 27.04.2017

selbstbestimmt! Die Reportage


08:00 Ausgebremst – Parkinson mit 40 (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Nicola Peters

Bei Petra fing es an mit ständigem Stolpern. Bei Nicole war es der rechte Arm, der beim Gehen nicht mehr mitschwang. Die Diagnose: Parkinson. Dabei sind beide Frauen zu diesem Zeitpunkt erst 40 Jahre alt, also in der Rush-Hour ihres Lebens, eingebunden in Job, Freizeit und Familie. Doch die Krankheit katapultiert sie aus ihrem Alltag. Beide müssen ihre bisherigen Jobs aufgeben, weil sie sich immer schlechter konzentrieren können, weil sie sich manchmal plötzlich nicht mehr bewegen können.


08:30 MDR Garten (30 Min.) (HDTV, UT)


09:00 Unser Dorf hat Wochenende (30 Min.) (HDTV, UT)
Kirchheilingen
MDR 03.04.2016

Kirchheilingen im Thüringer Unstrut – Hainich-Kreis ist ein lebenswertes Dorf für Jung und Alt. So gibt es einen Kindergarten, eine Gemeinschaftsschule, einen Zahnarzt, eine Physiotherapie, eine Allgemeinärztin. Selbst eine Sparkassen-Filiale hat das Dorf noch, und eine Bäckerei. Die Heimattreue in Kirchheilingen ist stark, viele junge Leute sind zurückgekehrt, bauen alte Häuser neu auf und prägen damit das Dorfbild. Dabei wird vieles auf dem kleinen Dienstweg erledigt, nach dem "Kirchheilinger Landrecht" gehandelt. Es werden Projekte zunächst unbürokratisch angeschoben und dann geprüft, ob alles machbar ist.

Ein Beispiel sind die schönen, altersgerechten Bungalows für alleinstehende alte Kirchheilinger, die keine Angst mehr vor den Treppen in ihren alten Häusern haben müssen. Ein Projekt der ungewöhnlichen "Stiftung Landleben". "Unser Dorf hat Wochenende" ist dabei, wenn die neue junge Pfarrerin ihre Kirche kennenlernt, wenn der Chef der Agrargenossenschaft sein neues "Baby" zum ersten Mal auf den Feldern fahren sieht, wenn Adrenalin-Stöße vom Alltagstrott befreien und selbst die rüden Dorfhunde eine Stunde Benimm-Kurs absolvieren.


09:30 Wanderlust! (43 Min.) (HDTV)
An der Amalfiküste, Italien
Folge 2 von 5
Film von: Rolf Lambert, Bernd Girrbach

Eine Woche ist Bradley Mayhew unterwegs entlang der Monti Lattari, der Milchberge. Für anstrengende Auf – und Abstiege wird er mit grandiosen Aussichten belohnt. Die erste Station ist Positano, ein Fischerort, der in den Fünfzigerjahren vom Jetset entdeckt wurde. Hier ist Bradley mit Anna Naclerio verabredet, seiner Wanderpartnerin. Über 1.700 Stufen geht es hinauf ins Dorf Nocelle, wo der "Sentiero degli Dei" beginnt, der Weg der Götter. Spektakulär windet er sich die Steilküste entlang, bis heute genutzt von Hirten und Bauern. Bradley und Anna helfen bei der Weinlese und lernen Leonardo kennen, der mit seinem Vater traditionelle Schlaggitarren baut.

Ihren Namen hat die Küste von einem Ort, den einst der Orienthandel reich machte. Im frühen Mittelalter war die Stadt Amalfi eine Seemacht. Amalfitanische Schiffe brachten auch die Technik der Papierherstellung von der Arabischen Halbinsel. Die ersten Papiermühlen Europas standen in Amalfi, und Familie Amatruda produziert noch wie früher. Juniorchef Giuseppe bringt Bradley bei, Papier von Hand zu schöpfen. Immer wieder führt der Weg durch Gemüsegärten und Zitronenhaine, in denen die amalfitanischen Sfusato-Zitronen wachsen. Sie sind hoch aromatisch und teuer. Von einem Händler erfährt Bradley das Rezept für Limoncello, den Zitronenlikör der Küste. In Ravello erkundet er Adelspaläste und streift durch den Garten der Villa Rufolo, Vorbild für den Zaubergarten in Richard Wagners Oper "Parsifal".

Hoch oben in den Bergen verläuft die Etappe zum Fischerdorf Cetara, wo Sardellen mit Salz zu Fischsauce fermentiert werden. Nach dem römischen Rezept wird am ganzen Mittelmeer nur noch hier produziert. Der letzte Wandertag führt Bradley vor die Tore Palermos, nach Vietri sul Mare. Vom Touristengewühl hat er wenig mitbekommen, in den Bergen an der Amalfiküste atmet noch das ursprüngliche Italien.


10:13 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


10:15 Und nebenbei das große Glück (105 Min.) (HDTV, UT)
(Un bonheur n'arrive jamais seul)
Spielfilm Frankreich, 2012

Rollen und Darsteller:
Charlotte Posche – Sophie Marceau
Sacha Keller – Gad Elmaleh
Laurent Helewa – Maurice Barthélémy
Alain Posche – Francois Berléand
Lionel Ronssin – Michaël Abiteboul
Chris Tamalet – Julie-Anne Roth
Fanfan Keller – Macha Méril
Césare Renaudeau – Francois Vincentelli
Jean-Seb Bigstone – Robert Charlebois

Regie: James Huth
Drehbuch: Sonja Shillito, James Huth
Musik: Bruno Coulais
Kamera: Stéphane Le Parc

Jazz-Musiker Sacha, Anfang 40, hat alles, was er mag: Freunde, Frauen, Feten. Doch als die attraktive, temperamentvolle Charlotte ihm buchstäblich vor die Füße fällt, gerät sein Leben aus dem Tritt. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Doch die Traumfrau hat drei Kinder und einen Noch-Ehemann, der den "Neuen" mit aller Macht aus dem Leben seiner Ex räumen will.

Sacha (Gad Elmaleh), Anfang 40, führt als Jazzpianist ein unbeschwertes Leben. Er hat gute Freunde, liebt sein Klavier und die jungen Frauen, die nach einer Party-Nacht gern das Bett mit ihm teilen. Nicht einmal um seine schmutzige Wäsche braucht er sich zu kümmern, denn das erledigt immer noch Mama (Macha Méril). Sein Geld verdient er sich bisweilen als Komponist für Werbespots. Nach einer missratenen Abnahme eines solchen Spots durch den Großindustriellen Alain Posche (François Berléand) fällt ihm wie zum Trost die schöne Charlotte (Sophie Marceau) vor die Füße: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Was Sacha noch nicht weiß: Charlotte ist ausgerechnet die Noch-Frau von Alain, das Ehepaar hat sich vor zwei Jahren getrennt.

Doch zunächst einmal leben Charlotte und Sacha ihre Leidenschaft aus. Sacha als bekennenden Single stören auch Charlottes drei aufgeweckte Kinder nicht, ganz im Gegenteil, er schließt sie ins Herz wie sie ihn. Doch als Alain Sacha bei Charlotte erwischt, wird's brisant: Das bislang für beide Seiten vorteilhafte Ehe-Arrangement, das Alain mit seiner Frau getroffen hat, sieht neben regelmäßigen Zahlungen keinen Liebhaber im Haus vor. Und auch Sachas vom Broadway träumender Showpartner Laurent (Maurice Barthélémy) ist wenig erbaut davon, dass sein Kumpel verstärkt in Familie macht. So wird er zum willigen Gehilfen von Alain, der im Hintergrund böse Intrigen spinnt, um den neuen Liebhaber seiner Ex möglichst weit weg zu expedieren. Und Charlotte wird von Alain eingeschüchtert, indem er ihr mit der Wegnahme der Kinder droht. So findet das leidenschaftliche Glück der Liebenden ersteinmal ein abruptes Ende …

Eine ebenso witzige wie romantische Liebeskomödie um eine Karrierefrau und Singlemama und einen sich treiben lassenden Jazzmusiker, die vom Spiel und Charisma der bezaubernd ungeschickten und "immer noch aufreizend sexy" (prisma.de) Sophie Marceau und des Stand-Up Comedians Gad Elmaleh lebt. Ihre Darstellung des durchgeknallten Paares, gemischt mit viel Esprit, Wortwitz und toller Musik, ergibt ein sehr französisch geprägtes Feel-Good-Movie. Für die "wohltuend erfrischende Unterhaltung" (prisma.de) sorgte James Huth, einer der besten Regisseure Frankreichs.


12:00 Riverboat (118 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Kim Fisher, Susan Link
Talkshow
aus Leipzig
MDR 28.04.2017


13:58 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


14:00 Sport im Osten (180 Min.) (HDTV, UT)
Fußball 3. Liga live


17:00 MDR aktuell (10 Min.) (HDTV, UT)

mit Wetter


17:10 In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte (50 Min.) (HDTV, AD, UT)
Glaub an dich
Folge 53
Fernsehserie Deutschland, 2016

Rollen und Darsteller:
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Ben Ahlbeck – Philipp Danne
Elias Bähr – Stefan Ruppe
Julia Berger – Mirka Pigulla
Dr. Franziska Ruhland – Gunda Ebert
Tarik Demir – Erdal Yildiz
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Enrico Zahm – Tilman Pörzgen
Ronja Geske – Klara Deutschmann

Regie: Jan Bauer
Drehbuch: Liane Purol

Bei dem sympathischen Tarik Demir ist ein bisher unerkanntes Aneurysma geplatzt. Dieser lebensgefährliche Zustand muss sofort behoben werden. Dabei wird Niklas Ahrend von Lea Peters unterstützt. Die Kollegin aus Leipzig bietet ihre Hilfe an, als sie von dem Patienten erfährt. Während des riskanten Eingriffs kümmert sich Vivienne Kling um Tariks Pflegesohn Enrico. Dieser hat große Angst um seinen Ziehvater. Bald stellt sich heraus, dass der Junge Probleme hat. Während die Ärzte im OP um Tariks Leben kämpfen, versucht Vivi zu Enrico durchzudringen. Was wird aus Vater und Sohn, wenn der Eingriff misslingt? Können Niklas Ahrend und seine Kollegen den Patienten retten?

Als die attraktive Sportstudentin Ronja eingeliefert wird, engagiert sich Ben Ahlbeck enorm. Unter Dr. Moreaus Anleitung behandeln sie die Fraktur. Ben baut schnell eine Beziehung zu der Patientin auf und spürt eine tiefe Verbundenheit mit ihr. Dr. Moreau hat eine Idee für das weitere Vorgehen bei Ronjas Behandlung. Eigentlich müsste sich der Oberarzt mit seiner Vorgesetzten Dr. Ruhland absprechen, doch er übergeht sie. Das bleibt von Dr. Ruhland nicht lange unbemerkt. Wie wird die Neurochirurgin damit umgehen?

Unterdessen arbeitet Julia an ihrer Doktorarbeit. Doch es fällt ihr zunehmend schwer, sich zu konzentrieren. Auch Elias' Tipps und seine Unterstützung bringen nicht den notwendigen Erfolg. Deswegen greift Julia zu einem zweifelhaften Hilfsmittel.


18:00 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


18:05 In aller Freundschaft (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Tanz auf dem Vulkan
Folge 700
Fernsehserie Deutschland, 2015

Rollen und Darsteller:
Dr. Lea Peters – Anja Nejarri
Alexander Weber – Heio von Stetten
Prof. Dr. Karin Patzelt – Marijam Agischewa
Wolfgang Berger – Horst-Günter Marx
Dr. Matteo Moreau – Mike Adler
Hans Möller – Veit Stübner
Kris Haas – Jascha Rust
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Sarah Marquardt – Alexa Maria Surholt
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Niklas Ahrend – Roy Peter Link
Dr. Philipp Brentano – Thomas Koch

Regie: Frank Stoye
Drehbuch: Jochen S. Franken
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Marc Christian Weber, Markus Rößler

Mit gemischten Gefühlen sehen alle dem diesjährigen Ärzteball, zu dem auch die Ärzte aus dem Johannes-Thal-Klinikum Erfurt erwartet werden, entgegen. Sarah Marquardt wäre es ganz recht, wenn Roland gar nicht erst erscheinen würde und somit keine Chance bekäme, sich öffentlich über die Probleme in der Sachsenklinik zu äußern. Doch Roland denkt gar nicht daran. Er lässt sich von Lea Peters erneut eine Spritze gegen seine Schmerzen geben und verspricht seiner Frau Pia einen flotten Tanzabend. Pia glaubt, dass ihre Physiotherapie anschlägt und freut sich, dass es Roland besser geht. Doch der Ball nimmt für sie beide ein jähes Ende und Pia wird klar, dass Roland sie die ganze Zeit hintergangen hat.

Matteo Moreau vom Johannes-Thal-Klinikum nutzt den Leipzig-Aufenthalt für eine Stippvisite in der Sachsenklinik. Da der Handchirurg keine große Lust auf den Ärzteball hat, kommt ihm ein Patient in der Sachsenklinik gerade recht: Hans Möller hat sich mit einer Kreissäge den Daumen abgesägt, welcher von seinem Hund versehentlich verspeist wurde.


18:50 Wetter für 3 (2 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:52 Unser Sandmännchen (8 Min.) (HDTV, UT)
Zweikanalton sorbisch/deutsch

Zweikanal

Pittiplatsch – Der karierte Pitti


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Kripo live (25 Min.) (HDTV, UT)


20:15 Sagenhaft – Das Sächsische Burgenland (90 Min.) (HDTV, AD, UT)
MDR 10.04.2016

Axel Bulthaupt begibt sich auf eine spannende Reise durch das Sächsische Burgenland. Er erlebt eine wunderschöne Landschaft mit spektakulären Ansichten von oben, wie sie noch nie zu sehen waren. In Wermsdorf erlebt er seine erste Schleppjagd. Hier, in den Wäldern rund um Schloss Hubertusburg, kann man sich alle zwei Jahre fühlen, wie einst die fürstlichen Jagdgesellschaften. Mit Hunden und Pferden geht es hinaus in die Natur. Heute wird zwar kein echtes Wild mehr gejagt, aber am Ende des Tages bekommt jeder Vierbeiner trotzdem zum Dank ein Stück Pansen. Nicht nur für Jäger ist die Wermsdorfer Schleppjagt ein bleibendes Erlebnis.

Hier lernt er auch Wolfgang Köhler kennen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das bedeutende Erbe der ehemaligen Jagdresidenz des sächsischen Kurfürsten zu bewahren. Er kennt viele, der wirklich unglaublichen Geschichten über das Schloss. Auch im Hauptberuf arbeitet Köhler hier auf dem Gelände. Er ist Chefarzt der neurologischen Abteilung des Fachkrankenhauses Hubertusburg, einer Klinik, die weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist. In Rochlitz trifft Axel Bulthaupt Klaus Kalenborn, den Chef des Porphyrbruchs. Aus der Luft betrachtet wirkt der kleine Steinbruch wie eine geheime Schatzkammer inmitten großer Wälder. Die wilde rotbraune Färbung und seine hohe Widerstandsfähigkeit weckten bereits im Mittelalter das Interesse der Baumeister an diesem Stein. Bis heute wird er abgebaut und ziert so manche Kirche und manches Schloss der Region. Doch die Abbaumenge ist begrenzt.

In Grimma begegnet Axel Gerhard Weber. Er ist der wohl berühmteste Fotograf der Gegend. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte bereiste er über 500 Dörfer und zeigt in seinen Büchern, Artikeln und Ausstellungen unverfälschte Einblicke in ein Leben ohne Luxus, dafür geprägt von Stolz und Sinn für die Gemeinschaft. Seine "Dörflichen Impressionen" zeigen authentische Einblicke in das Leben der Menschen rechts und links der Mulde.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:05 Sportschau Bundesliga am Sonntag (20 Min.) (HDTV, UT)


22:25 MDR Zeitreise Spezial (175 Min.)
100 Jahre Leuna
Moderation: Mirko Drotschmann
Themenabend

Mirko Drotschmann präsentiert in einem "Zeitreise"-Spezial die Geschichte einer Region, die wie keine andere von der Chemie-Industrie geprägt wurde.

Die dreiteilige Dokumentation "Buna, Leuna & Co" beleuchtet die wechselvolle Geschichte des Chemiedreiecks in Mitteldeutschland: Ammoniak und Salpeter, synthetisches "Leuna-Benzin" erzeugt in damals modernsten Hochdruckanlagen. In den dreißiger Jahren wurden aus den exportorientierten Chemie-Unternehmen der I.G. Farben Unterstützer und Mittäter der Nationalsoziallisten. Nach dem Krieg sollte dann mit der Parole "Chemie gibt Wohlstand, Brot und Schönheit" die "Chemisierung der Volkswirtschaft" vorangetrieben werden. Mit fatalen Folgen für die Umwelt. Die Wende 1989 bedeutete für Schkopau, Leuna, Wolfen, Bitterfeld, Piesteritz, also das Chemierevier, das Aus. Arbeitslosigkeit und Abriss bedrohten die gesamte Region. Und doch wird heute hier wieder mit hochmoderner Technik erfolgreich produziert.

"Bau auf! Westarbeiter in der DDR" erzählt dagegen von einer Baustelle der Superlative: Im Buna-Komplex entstand von 1976 bis 1980 das modernste PVC-Werk Europas. Was die wenigsten DDR-Bürger gewusst haben dürften: Finanziert wurde der Bau mit einem 1,3 Milliarden-Kredit aus dem Westen und fast ein Drittel der 9.000 Bauarbeiter, Monteure und Ingenieure kamen aus der Bundesrepublik. Die Männer pendelten jede Woche ins Chemiedreieck, manche nahmen sogar ihre Familien mit in den Osten, zum Beispiel in die Plattenbausiedlung Halle-Süd. Ein gutes Geschäft für beide Seiten: Die Westdeutschen bauen die Anlage, die DDR zahlt ihre Schulden in Form von PVC-Lieferungen ab. Der Film von Gerd Gerlach zeichnet die Entstehungsgeschichte nach und lässt die Macher von damals zu Wort kommen. Etwa den Bauingenieur Theo Wacker, für den das Werk das Projekt seines Lebens war. Und die Dittmars, die einen kleinen Lebensmittelladen betrieben und mit dem Verkauf an die westdeutschen Arbeiter den Grundstein für ihr eigenes kleines Hotel legen konnten.


01:20 MDR SACHSENSPIEGEL kompakt (2 Min.) (HDTV)


01:22 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE kompakt (2 Min.) (HDTV)


01:24 MDR THÜRINGEN JOURNAL kompakt (1 Min.) (HDTV)


01:25 Kripo live (25 Min.) (HDTV, UT)


01:50 Nah dran – Das Magazin für Lebensfragen (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderne Knechtschaft
MDR 27.04.2017

selbstbestimmt! Die Reportage


02:20 Ausgebremst – Parkinson mit 40 (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Nicola Peters


02:50 Sachsen aus halber Höhe (40 Min.)

Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin


03:30 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)


04:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)


04:30 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)


05:00 – 05:25 Einfach genial (25 Min.) (HDTV, UT)
Erfindermagazin
MDR 25.04.2017
 

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Montag, 01. Mai 2017


05:25 An einem klaren Tag (90 Min.)
(On a Clear Day)
Spielfilm Großbritannien, 2005

Rollen und Darsteller:
Frank Redmond – Peter Mullan
Joan Redmond – Brenda Blethyn
Eddie – Sean McGinley
Rob Redmond – Jamie Sives
Danny – Billy Boyd
Norman – Ron Cook
Angela Redmond – Jodhi May
Chan – Benedict Wong
Michelle – Anne-Marie Timoney
Beobachter – Shaun Dingwall

Regie: Gaby Dellal
Drehbuch: Alex Rose
Musik: Stephen Warbeck
Kamera: David Johnson

Nachdem er seinen Job verloren hat, droht das Leben des Glasgower Werftarbeiters Frank komplett seinen Sinn zu verlieren. Dann aber findet der Familienvater einen außergewöhnlichen Weg, um sein Selbstwertgefühl zurück zu erlangen: Er will den Ärmelkanal zwischen England und Frankreich durchschwimmen! Unterstützt von seinen Freunden, beginnt Frank mit dem Training – ohne seine Familie in das Vorhaben einzuweihen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis seine Frau ihm auf die Schliche kommt.

Nach 35 harten Arbeitsjahren verliert der Glasgower Werftarbeiter Frank (Peter Mullan) praktisch über Nacht seinen Job. Für den stolzen und sturen Mann ist die Entlassung eine tiefe Demütigung – ebenso die Tatsache, dass er auf dem Arbeitsamt ausgerechnet mit seiner dort beschäftigten Schwiegertochter Angela (Jodhi May) verhandeln muss. Während einer Schiffstour mit seinen Ex-Kollegen nach Frankreich kommt der seelisch angeschlagene Frank schließlich auf die Idee, wie er seinem Leben einen neuen Impuls geben könnte: Er will den Ärmelkanal von Dover nach Calais durchschwimmen. Unterstützt von seinem Freund Chan (Benedict Wong) und seinen ehemaligen Kollegen Eddie (Sean McGinley), Norman (Ron Cook) und Danny (Billy Boyd), beginnt er mit dem Training und den logistischen Vorbereitungen.

Als seine nichts ahnende Frau Joan (Brenda Blethyn) von dem Plan erfährt, reagiert sie wütend und enttäuscht, weil Frank sie nicht in sein Vorhaben eingeweiht hat – zumal sie selbst versucht, die Familie mit einer Ausbildung zur Busfahrerin über Wasser zu halten. Auch Franks Beziehung zu seinem erwachsenen Sohn Rob (Jamie Sives) wird zusehends angespannter. Seit dem Tod von Robs Zwillingsbruder, der als Kind ertrank, haben die beiden sich immer weiter entfremdet. Um die ohnehin brüchigen Beziehungen zu Joan und Rob nicht weiter zu gefährden, überlegt Frank, seine Kanal-Durchquerung aufzugeben. Schließlich aber erkennt er, dass er seine berufliche Frustration und vor allem das Trauma durch den Verlust seines zweiten Sohnes nur überwinden kann, wenn er sein waghalsiges Vorhaben zu Ende bringt.

Mit "An einem klaren Tag" ist der jungen Regisseurin Gaby Dellal eine wundervolle Gratwanderung zwischen genau beobachteter Charakterstudie und amüsanter Milieubeschreibung gelungen. In der Tradition von Filmen wie "Ganz oder gar nicht" oder "Mein Name ist Joe" erzählt "An einem klaren Tag" von den Problemen des Arbeiterlebens im heutigen Großbritannien. Zu Recht wurde der Film bei den British Academy Awards mit dem Preis für das "Beste Drehbuch" ausgezeichnet. In den Hauptrollen glänzen Peter Mullan und Brenda Blethyn.


06:55 Das Kleid (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutsche Demokratische Republik, 1961

Rollen und Darsteller:
Kaiser – Wolf Kaiser
Hans – Horst Drinda
Kumpan – Werner Lierck
Katrin – Eva-Maria Hagen
Fleischer – Günther Simon
Bekleidungsministerin – Lore Frisch
Außenminister – Gerd E. Schäfer
Innenminister – Kurt Rackelmann
Küchenminister – Erik S. Klein
Vertreter der Justiz – Gerry Wolff

Regie: Konrad Petzold, Egon Günther
Drehbuch: Egon Günther
Musik: Günter Hauk
Kamera: Hans Hauptmann

Über schier unüberwindliche Mauern müssen zwei arme Schlucker steigen, um in das Land zu kommen, wo Milch und Honig fließen sollen. Außerdem aber regiert dort ein eitler Herrscher, von dummen Hofschranzen umgeben.

Der Hunger treibt zwei arme Tuchmachergesellen (Horst Drinda/Werner Lierck) in eine von dicken Mauern befestigte Stadt, in der – wie sie gehört haben – Milch und Honig fließen sollen. Aber dort regiert auch ein eitler Herrscher, umgeben von einem katzbuckelnden Hofstaat und einer stets wachsamen Polizei. Aus Hunger und um nicht aus der Stadt getrieben zu werden, versprechen die beiden, dem Kaiser (Wolf Kaiser) ein besonders schönes Kleid zu weben, bei dessen Anblick jede Kreatur vor dem Mächtigen ehrfurchtsvoll erschauert und das nur derjenige sehen kann, der klug und seinem Amte gewachsen ist.

Zwei Tage liegt die "ruhmreiche Errichtung des antifaschistisch-demokratischen Schutzwalls" in Berlin zurück, als Regisseur Konrad Petzold und Drehbuchautor Egon Günther den DEFA-Oberen ihren Film "Das Kleid" vorlegen. Nach dem berühmten Märchen von Hans Christian Andersen erzählen sie ausgerechnet eine Geschichte, die im ummauerten Stadtstaat eines eitlen Herrschers spielt. Ein denkbar schlechtes Timing für den DEFA-Film, 1991 erst erlebt er seine Premiere, allerdings in einer nachsynchronisierten Fassung, da nur noch das Bildnegativ im Archiv gefunden werden konnte.

Zur überaus prominenten Besetzung zählt Horst Drinda, der am 1. Mai 90 Jahre alt geworden wäre. Der Schauspieler gehörte zu den populärsten Stars der DDR – er war auf der Theaterbühne ebenso präsent wie im Spiel – und Fernsehfilm. Der gebürtige Berliner, der bei Dessau Flugzeugmotorenschlosser lernte, gab 1946 am Deutschen Theater in Berlin sein Bühnendebüt, daneben besuchte er die Schauspielschule des Hauses. Horst Drinda wurde zu einem der profiliertesten Schauspieler des traditionsreichen Theaters – erinnert sei nur an eine der erfolgreichsten Inszenierungen: Im "Drachen" unter der Regie von Benno Besson spielte er in 700 Aufführungen in 15 Jahren. Seine erste Hauptrolle in einem Spielfilm – dem DEFA-Lustspiel "Einmal ist keinmal" unter der Regie von Konrad Wolf - bekam er 1955. Filme wie "Lissy" (1957) und "Das verhexte Fischerdorf" (1962) folgten.

Ab 1971 gehörte Horst Drinda zum DFF-Ensemble und prägte viele TV-Serien mit seinem Talent. Er war "Ich – Axel Springer" (1968) und "Scharnhorst" (1978) und brillierte als smarter Kapitän Karsten in dem Neunteiler "Zur See". In der Nachwendezeit spielte Horst Drinda Theater, u.a. am Stadttheater Bern, und war in einem knappen Dutzend Filmen zu sehen. Seine letzte Rolle spielte er 2003 in einer Episode der MDR-Serie "In aller Freundschaft". Über fünf Jahrzehnte gelang es dem großen Mimen, der 2005 gestorben ist, sein Publikum mit klassischer Strenge ebenso zu überzeugen wie mit seinem komödiantischen Talent. Vorlage: nach dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider" von Hans Christian Andersen


08:25 Glaubwürdig (5 Min.) (HDTV, UT)
Andreas Nestmann
MDR 30.05.2015

Andreas Nestmann ist 41 Jahre alt und gelernter Bäcker. Seine Hobbys sind seine zwei Kinder, guter Whisky und eine knapp 400 Jahre alte Dorfkirche. Jede freie Minute widmet er der kleinen Fachwerkkirche in Klieken, einem Dorf in Sachsen-Anhalt. Noch vor ein paar Jahren stand das Gotteshaus kurz vor dem Verfall. Nun ist es zum Kleinod unter den Kirchen in Sachsen-Anhalt geworden. Vor allem dank Andreas Nestmann. Eigenhändig hat er den Kirchvorplatz gepflastert, die ehemalige Leichenhalle zum Rastplatz für Fahrradtouristen ausgebaut und gemeinsam mit den Kindergartenkindern ein Insektenhotel auf dem Friedhof gebaut.

Andreas Nestmann will, dass sich die Menschen der Kirche willkommen fühlen. So wie er sich auch im evangelischen Glauben zuhause fühlt. Nach dem Schulabschluss ging er zur Armee, machte seine Ausbildung und schließlich seinen Meister. Glaube und Kirche rückten in den Hintergrund – bis Andreas Vater wurde. Sein erstes Kind wurde mit einem schweren Herzfehler geboren. Während sein Sohn ums Überleben kämpfte, hatte die Pfarrerin des Krankenhauses ein offenes Ohr für die Eltern, gab ihnen Kraft. Der Junge überlebte. Seitdem engagiert sich Andreas Nestmann intensiv in der Kliekener Kirchgemeinde. Er will etwas zurückgeben.


08:30 Wir sind so gut! (30 Min.) (HDTV, UT)
Die Deutschen und ihr Fleiß
Film von: Uta Kolano
MDR 22.10.2015

"Ohne Fleiß kein' Preis" – Fleiß ist eine Tugend, aber: Haben Tugenden überhaupt noch irgendeine Bedeutung? Und woher kommt das überhaupt, dass wir Deutschen ob unserer angeblichen Tugenden so gerühmt werden? Ist es eigentlich noch zeitgemäß, tugendhaft zu leben – oder gar eine altmodische Dummheit?

Sissy Metzschke und Gerhard Lampe sind "Im Land der Frühaufsteher" unterwegs. "Der frühe Vogel fängt den Wurm" – wer hier lebt, der muss fleißig sein. Sind die Sachsen-Anhalter deswegen auch tugendhaft? Was ist eigentlich, wenn man tugendhaft fleißig sein will und nicht kann? Und überhaupt, warum muss man fleißig sein?

Ein Roadmovie auf der Suche nach dem Ursprung der Tugenden, das im Hier und Jetzt endet: im Weinberg bei Höhnstedt und bei den Bergmännern, deren Gruben geschlossen wurden. Dort hat keiner Zeit über Tugenden zu philosophieren, denn dort wird gemacht, angepackt und gelebt.


09:00 Exakt – So leben wir! (60 Min.) (HDTV, UT)
Arm gegen reich?
MDR 07.09.2016

Die Zahl der Millionäre hat sich in Mitteldeutschland in den letzten Jahren verdoppelt. 333 sind es heute. Von wegen armer Osten! Gleichzeitig machen die deutlichen Symptome der Armut nicht nur Schulleiterin Marion Teichert aus Stendal Angst: "Ich denke, die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander." Und zwar quer durchs ganze Land! Prof. Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaft in Berlin bestätigt das und gibt zu bedenken: "Was mir als Ökonom am meisten Sorge bereitet: Es gibt immer weniger Chancengleichheit."

MDR-Reporter Dirk Schneider erlebt in Mitteldeutschland einen Tag voller Kontraste. Er trifft Millionäre, die ihr Geld zirkulieren lassen und auf der anderen Seite Kinder in einem Stadtteil voller Armutsrisiken, die um ihre Zukunft bangen und entlarvend und ehrlich aus ihrer Lebenswelt erzählen. Der Film nimmt die zunehmende Teilung in Arm und Reich unter die Lupe. Wie stark hängen die Chancen unserer Kinder in der Schule von der Wohngegend ab? "Exakt – So leben wir!" schaut genauer auf die Spaltung, auf das Scheitern. Warum ist Reichtum so ungleich verteilt und welche Folgen hat das?

Die Abgehängten sterben früher. Erstmals seit langem sinkt die Lebenserwartung bei Niedriglöhnern im Osten von früher 78 auf heute rund 74 Jahre. In einem spannenden sozialen Experiment untersucht das MDR-Team gemeinsam mit Experten der TU Dresden, wie sehr Armut und Abhängigkeit auf Dauer stressen und mürbe machen. Einer der renommiertesten Stressforscher, der Psychologe Prof. Clemens Kirschbaum, erklärt, wie sehr wachsende Ungleichheit krank macht. Dafür werden die Probanden einer sozialen Bewährungsprobe ausgesetzt, während der das Stresshormon Cortisol gemessen wird. Das MDR-Team besucht Jena, die Stadt, die, wenn man gebildet ist, reich macht. Ein Internet-Millionär nimmt Reporter und Kamera mit auf die Baustelle seines neuen Firmensitzes und klagt über seine verzweifelte Suche nach qualifizierten Mitarbeitern.

Gleichzeitig kämpfen Harz-IV-Empfänger um ihre Anerkennung und gegen die Sozialbürokratie. Eine Gesellschaft, die immer weiter auseinanderdriftet, mit rasender Geschwindigkeit. Wo liegen die Ursachen? "Exakt – So leben wir!" fragt nach.


10:00 Alfons Zitterbacke (65 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm 1966

Rollen und Darsteller:
Alfons Zitterbacke – Helmut Rossmann
Vater von Alfons – Günther Simon
Alfons Mutter – Angela Brunner
Micki – Claudia Mögenburg
Mäxchen – Helge Vollbrecht
Peter – Uwe Pietsch

Regie: Konrad Petzold
Produzent: DEFA
Drehbuch: Konrad Petzold, Joachim Düring
Musik: Gerhard Rosenfeld
Kamera: Eberhard Borkmann

Alfons Zitterbacke hat wieder mal Ärger mit seinem Namen: Müller, Meier, Lehmann, Schulze – niemand lästert über die. "Zitterbacke Hühnerkacke" kräht es an der Straßenecke und Alfons flucht und – wieder hat er Ärger. Vater Zitterbacke ist Chefkoch in einem Betrieb. Dazu ist er groß und stark. Er zeigt Alfons auch, wie kräftig seine Muskeln sind. Alfons möchte auch solche haben. Dazu ist es notwendig, daß er 60 Eier auf einmal zum Mittag ißt. Alfons versucht es, schafft auch ganz schön viel – das Ergebnis: Es gibt wieder Ärger.

Freundin Micki hat große Hochachtung vor Alfons, weil er die Gespenster auf dem Rummelplatz siegreich bekämpft hat. Sie wird darum bei seinem großen Unternehmen mitmachen und Kosmonaut werden. Das Schwerste, die Schwerelosigkeit auf dem Kettenkarussell zu probieren, bleibt allerdings wiederum Alfons allein überlassen. Drehbuch nach einer literarischen Erzählung "Alfons Zitterbacke, die heitere Geschichte eines Pechvogels" von Gerhardt Holtz-Baumert


11:05 Die Reise zum Mittelpunkt der Erde (123 Min.) (HDTV)
(Journey to the Center of the Earth)
Spielfilm USA, 1959

Rollen und Darsteller:
Prof. Oliver Lindenbrook – James Mason
Alec McEwen – Pat Boone
Carla Goetaborg – Arlene Dahl
Jenny – Diane Baker
Graf Saknussemm – Thayer David
Hans Belker – Peter Ronson
Dean, Universitätskollege – Alan Napier
Bediensteter von Saknussemm – Robert Adler
Hotelbesitzerin in Reykjavik – Edith Evanson
Kirsty, Haushälterin – Mary Brady

Regie: Henry Levin
Drehbuch: Walter Reisch, Charles Brackett
Musik: Bernard Herrmann
Kamera: Leo Tover

Der schottische Geologie-Professor Lindenbrook bekommt von seinem Studenten Alec McEwen einen ungewöhnlich schweren Lava-Brocken geschenkt. Die Untersuchung des Gesteins fördert eine Botschaft des verschollenen isländischen Forschers Saknussemm zu Tage, die den Weg zum Mittelpunkt der Erde weist. Lindenbrook und Alec machen sich auf den Weg nach Island. Doch sie sind offenbar nicht die Einzigen, die den Eingang ins Erdinnere suchen.

Edinburgh 1880. Professor Oliver Lindenbrook (James Mason) wird in den Adelsstand erhoben, und die ganze Universität freut sich mit ihm. Von seinem Studenten Alec McEwen (Pat Boone) bekommt der Geologie-Professor einen Lavabrocken geschenkt, der schwerer ist als er sein dürfte und sofort seine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Als es bei der Untersuchung des Steins zu einer Explosion kommt, tritt ein Senkblei zum Vorschein – mit einer Nachricht von Arne Saknussemm. Der isländische Forscher wollte seinerzeit den Mittelpunkt der Erde erreichen und verschwand auf mysteriöse Weise. Um letzte Zweifel auszuräumen, schickt Sir Oliver das gesamte Material an den renommierten schwedischen Geologen Professor Goetaborg, wartet aber vergeblich auf dessen Antwortbrief.

Misstrauisch geworden, machen sich der Professor und Alec auf den Weg nach Island, wo sie Goetaborg finden – vergiftet inmitten der Ausrüstung, die dieser bereits für seine eigene Expedition zusammengetragen hatte. Hat ihn sein letzter Besucher, Graf Saknussemm (Thayer David), ein Nachfahre des legendären Isländers, auf dem Gewissen? Erschüttert erfährt Carla Goetaborg (Arlene Dahl), die ihrem Gatten nachgereist war, vom Mord. Die Expeditionsausrüstung ihres Mannes jedoch überlässt sie den Schotten nur unter einer Bedingung: Sie will mit! Gemeinsam mit dem isländischen Bauern Hans (Peter Ronson) brechen die drei schließlich auf. Graf Saknussemm ist schon vor ihnen da und legt eine falsche Fährte. Aber die Abenteurer können allen Gefahren trotzen, einer Herde fleischfressender Saurier entkommen und tatsächlich den Mittelpunkt der Erde erreichen. Bei der Sprengung eines vulkanischen Kamins lösen sie allerdings ein gewaltiges Erdbeben aus.

"Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" ist eine "nach einem Roman von Jules Verne gestaltete utopische Geschichte, die effektvoll und mit Liebe zum Detail inszeniert wurde. Unbeschwerte, spannende Unterhaltung mit vielen witzigen Einfällen.", schreibt das "Lexikon des internationalen Films". Für Regisseur Henry Levin war der 1959 uraufgeführte Film ein Höhepunkt seiner Karriere. Er drehte die Sauriersequenzen mit lebenden Echsen, die dann in vergrößertem Format mit den Schauspielern in einer Kopie kombiniert wurden. Komponist Bernard Herrmann, der mit zahlreichen Filmmusiken für Hitchcock-Klassiker berühmt wurde, verwendete zur Untermalung der Szenen in der unterirdischen Stadt Atlantis allein fünf Orgeln, dabei neben vier elektronischen auch die Orgel in einer Kathedrale.

Während Hauptdarsteller James Mason schon vor den Dreharbeiten sehr bekannt war, auch durch die Verkörperung des Kapitäns Nemo in der Jules-Verne-Verfilmung "20.000 Meilen unter dem Meer", sollte es für einen anderen Darsteller der erste und einzige Film bleiben. Der 1,93 Meter große "Peter Ronson", der den Hans spielte, hieß eigentlich Pétur Rögnvaldsson und war ein isländischer Zehnkämpfer. Er erhielt nach diesem Film zwar weitere Angebote, lehnte sie jedoch ab und startete ein Jahr später bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom über 110 Meter Hürden. Vorlage: nach dem gleichnamigen Roman von Jules Verne


13:08 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


13:10 Scharfe Sache – Die Geschichte des VEB Feintechnik Eisfeld (45 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Ulli Wendelmann
MDR 12.12.2016

Die Dokumentation erzählt von der bewegten Geschichte der Ritzmawerke Eisfeld und von einer Unternehmerfamilie, die durch die totalitären Systeme des Jahrhunderts geprägt ist. Sie ist zugleich ein Spiegel dieses Jahrhunderts, und schlägt den Bogen vom 1. Weltkrieg, im dem Rasieren überlebenswichtig war, bis in die heutige Zeit, in der zwei US-Investoren mit Rasierklingen und Nassrasierern aus Eisfeld den Weltmarktführern die Ränge streitig machen wollen. Eine tragische Familiensaga, Wirtschaftskrimi und märchenhafte Geschichte zugleich.


13:55 Blühendes Apolda (25 Min.) (HDTV)
Eröffnung der Thüringer Landesgartenschau


14:20 So schön ist Deutschland (90 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Uta Bresan
MDR 17.04.2017

Eine musikalische Frühlingsreise


15:50 MDR aktuell (10 Min.) (HDTV, UT)


16:00 Heintje – Mein bester Freund (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 1970

Rollen und Darsteller:
Heintje Fleming – Heintje Simons
Peter Fleming – Heinz Reincke
Franziska Fleming – Gudrun Thielemann
Max – Ralf Wolter
Alexander "Aljoscha" Swerdlow – Shmuel Rodensky
Sylvia – Corny Collins
Herr Hartmann – Walter Buschhoff
Herr Fuchs – Manfred Reddemann
Hermann Borngräber – Karl-Heinz Hess
Herr Kleinschmidt – Reinhard Kolldehoff

Regie: Werner Jacobs
Drehbuch: Barbara Anders
Musik: Raimund Rosenberger
Kamera: Ernst Wild

Zufällig erfährt der 15-jährige Heintje, dass sein ihm unbekannter Vater ein berühmter Rennfahrer ist. Er lässt seine Klassenfahrt sausen und reist heimlich nach Norddeutschland, wo er seinen Vater ausfindig macht. Peter Fleming scheint nicht ganz unverschuldet am Ende seiner Karriere zu sein. Obwohl Heintje sich nicht zu erkennen gibt, stimmt die Chemie zwischen beiden. Der aufgeweckte Junge kann nicht nur seinem Vater helfen, sondern dank seiner Sangeskünste auch so ganz nebenbei einem alten Donkosaken.

Der 15-jährige Heintje (Heintje Simons) lebt mit seiner Mutter allein, sie hat ihm nie von seinem Vater erzählt. Eines Tages fallen ihm auf dem Dachboden alte Zeitungsauschnitte über den berühmten Rennfahrer Peter Fleming (Heinz Reincke) in die Hände – er ist sein Vater! Der aufgeweckte Junge schwänzt die anstehende Klassenfahrt und fährt heimlich nach Hamburg und von dort nach Bremen, wo er seinen Vater bei einer billigen Auto-Stuntshow findet. Peter Fleming, der unter falschem Namen auftritt, hat gerade einen Unfall gebaut. Heintje hört zufällig, wie zwei Reporter Fotos vom "Absturz" des einstigen Stars machen wollen. Er warnt Peter Fleming und dessen Freund Max (Ralf Wolter) vor den Paparazzi, gibt sich allerdings nur als Fan zu erkennen. Die drei sind sich auf Anhieb sympathisch und die Männer nehmen den Jungen mit nach Hamburg, wo Heintje eine Autogrammkarte bekommen soll.

Dann steht Heintje wieder auf der Straße. Für eine Pension hat er kein Geld, doch er trifft den russischen Straßenmusiker Aljoscha (Shmuel Rodensky), dem er mit seinem glockenhellen Gesang zu viel Kleingeld verhilft. Aljoscha revanchiert sich mit einem Bett in seiner Datscha. Der alte Mann sang einst im Don Kosaken Chor und ging im Streit. Heintje, der dem Chor zu Hause bei einer Buspanne helfen konnte, gelingt es, Aljoscha mit den Don Kosaken zusammenzubringen und zu versöhnen. Mit seinem Vater hingegen gibt es keine Fortschritte, denn dessen überdrehte Ex-Geliebte Sylvia (Corny Collins) ist wieder aufgetaucht. Ganz im Gegenteil, Sylvia reagiert extrem eifersüchtig auf den Jungen. Als der Vater für einen anderen Fahrer beim Nürburgrennen einspringen soll, kommt es für Heintje zum Drama. Sylvia kommt hinter seine wahre Identität. Heintje entreißt ihr seinen Pass, rennt auf die Straße und wird von einem Auto erfasst.

"Heintje, mein bester Freund" ist der letzte Film der Heintje-Trilogie unter der bewährten Regie von Werner Jacobs. Musikalisch unterstützt wird der berühmte Kinderstar, der u.a. "Der schönste Tag in meinem Leben", "Deine Träume – meine Träume" und "Deine Tränen sind auch meine" singt, vom Don Kosaken Chor ("Abendglocken"). Shmuel Rodensky, der alte Donkosake, wurde in Deutschland als Milchman Tewje im Musical "Anatevka" populär. Der "Filmbeobachter" schrieb zur Kino-Premiere 1970: "Wer sich 'rühren' lassen will und genügend Taschentücher einsteckt, kommt auf seine Kosten". Es singt der Original Don Kosaken Chor Serge Jaroff


17:30 MDR extra (30 Min.) (HDTV, UT)
1. Mai 2017
Tag der Arbeit im Super-Wahljahr 2017

Deutschland geht es gut. Die Wirtschaft floriert. Trotzdem: Deutschland streitet. Über soziale Gerechtigkeit. Und über Gefahren für die Demokratie. Drei Landtagswahlen. Eine Bundestagswahl. Im Jahr 2017 werden Weichen gestellt.

Die Gewerkschaften feiern den 1. Mai 2017. "Wir sind viele – wir sind eins!" so das Motto. Wir sind dabei – auf den DGB-Veranstaltungen in Mitteldeutschland. Soziale Gerechtigkeit könnte das beherrschende Wahlkampfthema werden. Martin Schulz will die Agenda 2010 korrigieren, die CDU-Kanzlerin verteidigt das SPD-Projekt. Wie glaubwürdig ist das? Experten fürchten, dass im Wahlkampf Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausgespielt werden: Werksarbeiter contra Leiharbeiter. Pensionäre gegen Rentner. Jung gegen Alt. Deutsche gegen Migranten. Wir wollen wissen, wie populistisch wird dieser Wahlkampf, der auch durch die Auseinandersetzung mit der AfD geprägt ist.

Und die MDR-Reporter wagen einen Blick in die Zukunft: Wer arbeitet, zahlt oft hohe Steuern und Abgaben. Aber immer häufiger löst Technik den Menschen ab, wie wird die Arbeit von Kollege Roboter besteuert? Mit Zukunftsforschern wagen wir einen Blick in die neue Arbeitswelt im Internet der Dinge und der Industrie 4.0.


18:00 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Werkstatt der Superlative (45 Min.) (HDTV, UT)
Die Deutschen Werkstätten Hellerau
Film von: Henrike Sandner

Im November bei schlechtem Wetter hätte er die Finger davon gelassen. Aber es war Mai und die Kastanien blühten, als der Pharmaunternehmer Fritz Straub 1990 im maroden aber romantischen Gründerzeit-Innenhof der Deutschen Werkstätten Hellerau stand. Und er hatte schnell das Gefühl, dass das kein "Allerweltsunternehmen" ist, was hier hinter bröselnden Mauern die DDR überlebt hatte. Straub suchte gerade nach einem Neuanfang in seinem Leben und kaufte kühn und ohne etwas von Holz, Innenausbau oder gar Möbeln zu verstehen, das Traditionsunternehmen von der Treuhand. Der Name sollte wieder glanzvoll klingen. So wie damals, als die Werkstätten von Karl Schmidt Ende des 19. Jahrhunderts gegründet wurden. Die Deutschen Werkstätten Hellerau hatten damals bereits die Idee von Ikea vorweg genommen: Möbelsysteme, die zerlegbar und einfach wieder zusammen zu bauen sind, schön und praktisch.

In der DDR überlebte die Firma mit dem Bau von Möbelsystemen für jede Wohnungsgröße. Die berühmte Schrankwand aus Hellerau war auch damals kein "Allerweltsprodukt". Aber auch der Innenausbau großer Prestigeprojekte, wie das Gewandhaus in Leipzig gehörte zum Repertoire des Dresdener Tischlereibetriebs. Darauf konnte man nach der Wende aufbauen. Fritz Straub kombinierte das brillante Können der Tischler mit seiner unternehmerischen Risikobereitschaft, obwohl nach dem Mauerfall niemand mit einer ostdeutschen Firma über Luxus und Design sprechen wollte. Millionen-Aufträge für ein marodes Ost-Unternehmen, das war für viele ausgeschlossen. Und tatsächlich lief auch nicht immer alles glatt. Schon beim ersten Großauftrag musste man schmerzhaft erfahren, dass nicht der Geschmack der Tischler, sondern der des Bauherrn entscheidend ist. Man fing von vorn an und zahlte drauf. Danach wurde es besser.

Heute hat die Firma Jahresumsätze von 40 Millionen Euro. Die Projekte klingen schillernd: Ausbau von Luxushotels, Bürohochhäusern, Millionärsvillen, Yachten, aber auch Prestigeprojekte wie das Auswärtige Amt oder die Herstellung der Möbel für die Londoner Tate-Gallery. Der Preis allerdings ist hoch. Über viele der Projekte muss die Firma Stillschweigen bewahren. Die Bauherren und Auftraggeber bestehen darauf. Die Deutschen Werkstätten dürfen nicht hausieren gehen mit dem was sie können. Sie sind ein teurer Geheimtipp in der Branche. Und es ist ein täglicher Kampf, sich auf diesem Markt immer wieder unter Beweis zu stellen.


18:50 Wetter für 3 (4 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Lola Langohr – Vivaldos Violine


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Mach dich ran (25 Min.) (HDTV, UT)

Das MDR-Spiel


20:15 AMIGA – der Sound der DDR (120 Min.) (HDTV, UT)

AMIGA – eine spannende Geschichte, die selbst Geschichte schrieb. Das legendäre Plattenlabel feiert nicht nur 70. Geburtstag, sondern steht auch für eine turbulente Erfolgsgeschichte in Ost und West, die musikalisch wie wirtschaftlich seinesgleichen sucht. Die Plattenfirma ist Heimat einer eigenen Richtung, dem Ostrock. City, Puhdys, Karat oder Silly wurden zum Sound der DDR, den AMIGA schon damals erfolgreich in den Westen exportierte.

Den wohl größten Coup landete das Label mit Karats "Der Blaue Planet". Bis 1989 gingen auf der anderen Seite der Mauer fast 480.000 Platten weg. Wir waren bundesweit bekannt, resümiert der letzte AMIGA-Chef, Jörg Stempel und haben damals die Grundlage gelegt, dass der Ostrock noch heute so populär ist. Fast 50 Jahre lange erschien auf AMIGA das komplette Repertoire an zeitgenössischer Musik. Gepresst wurden mehr als 2000 Alben und 5000 Singles: von Rock- und Popmusik, über Jazz, Schlager und volkstümliche Musik. Die Bandbreite reichte von Sillys "Bataillon d'Amour", über "Kleine weiße Friedenstaube" bis zum Depeche-Mode-Klassiker "Enjoy the Silence". Denn neben Künstlern der DDR verlegte AMIGA auch heiß begehrte Alben aus dem Westen. Hits von den Beatles, Bob Dylan oder Roger Whitaker erschienen in Lizenz und wurden musikalische Bückware.

Das Monopollabel der DDR, welches zum Volkseigenen Betrieb Deutsche Schallplatten gehörte, war nicht nur ein streng wirtschaftlich geführtes Unternehmen. Es unterstand dem Kulturministerium, subventionierte mit seinen Gewinnen den Kulturbereich und lieferte zugleich eine überragende Qualität. Noch heute schwärmt Peter Schimmelpfennig, einst Musikpromoter im Westen, von der musikalischen wie handwerklichen Perfektion, mit der Künstler, Musiker und Techniker die Alben unter den Bedingungen des realen Sozialismus produzierten. Die Dokumentation ist ein abendfüllendes Zeugnis der populären zeitgenössischen Musikgeschichte der DDR. Sie erzählt Anekdoten hinter den Alben, von Lizenzplatten, deren Auflagen heimlich erhöht worden und spiegelt ein Lebensgefühl wieder, welches AMIGA in Ost und West vermittelte.

Dafür sprach Autorin Heike Sittner mit Uwe Hassbecker und Rüdiger "Ritchie" Barton (Silly), Ralf Schmidt (Falkenberg), Dirk Zöllner, Jürgen Ehle (Pankow), Jürgen Drews, Angelika Mann, Petra Zieger, Günther Fischer, Frank Schöbel, Dieter "Maschine" Birr und Dieter "Quaster" Hertrampf (Puhdys), Jürgen Karney, Helmar Federowski, Christian Flake Lorenz (Feeling B), Peter Schimmelpfennig (ehem. Promoter im Westen) und Jörg Stempel, dem letzten Chef von AMIGA.


22:15 MDR aktuell (15 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:30 Orte der Arbeit (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Aufbruch und Alltag
Folge 1 von 2
Film von: Simone Unger

Sie war schön, aber selten lukrativ, und sie war immer da: Arbeit in der DDR war mehr als nur ein Lebensgefühl. Es war die Luft, die in den Fabrikhallen dampfte und das Glück, eine neue Wohnung zu ergattern. Es war der Ort, wohin man morgens schlich und woher man meist viel zu spät zurückkehrte: Arbeit war die Welt, zu der man gehört, ohne je gefragt zu haben. Und mit dem Verlust der Arbeit erlebten Millionen Menschen nach der Wende einen massiven Umbruch.

In der DDR prägten die über achttausend Betriebe den Alltag der Menschen. Hier ging man mittags zur Kantine und zwischendurch auch zum Friseur, hier gab man die Kinder morgens ab und ging später noch ins Klubhaus. Hier musste man Rechenschaft ablegen, wenn die Norm wieder nicht erfüllt wurde und hier bekam man auch den Ferienplatz. Das alles ist jetzt knapp dreißig Jahre her. Wo einst Fabrikhallen standen, werden heute Wohnanlagen oder Einkaufszentren gebaut. Was von der Vergangenheit bleibt, sind die Menschen, die sie erlebt haben: Wohin führen die Spuren, die heute noch sichtbar sind? Woran erinnern sich die Frauen von der Zündholz-Fabrik in Riesa noch gern, was bewegt die Schuhmacherin aus dem Kombinat in Weißenfels? Was wurde aus den Maschinenbau-Kombinat TAKRAF in Leipzig und wie gelang es ausgerechnet den Traktorenwerkern in Schönebeck, wieder zu einem der führenden Unternehmen Europas aufzusteigen?

In der zweiteiligen Reihe "Orte der Arbeit" kehren Menschen zurück an Orte, die einst ihr Leben prägten, die heute zum Teil Ruinen sind und trotzdem an die Zeiten von Planerfüllung und Gestattungsproduktionen erinnern.


23:15 Ostrocklegenden – Das Konzert (150 Min.) (HDTV)
Puhdys – City – Karat
MDR 05.04.2015

Mit zehn ganz besonderen Konzerten begeisterten die Puhdys, City und Karat im Herbst 2014 ihre Fans. Auf ihrer Tournee "Rocklegenden" waren sie in den großen Hallen des Landes zu erleben. Erstmals präsentierten die drei Kultbands des Ostens ein ganz einzigartiges Set mit ihren größten Hits und neuen Songs. Bereits vor dem Mauerfall feierten sie im Westen Plattenerfolge – im Osten füllten sie mit ihren Live-Konzerten die größten Hallen und landeten zuverlässig ganz vorne in den Hitparaden. Die Puhdys als geradlinige Rock'n'Roller, City mit dem spartanisch spröden Stil und Karat als die Band der großen romantischen Rock-Balladen.

Es ist ein Novum in der Geschichte der deutschen Rockmusik, dass sich drei derart erfolgreiche Bands mit ihren Kultsongs in völlig neuen Musiker-Konstellationen präsentieren. So wagen sich z.B. die Jungs von Karat an den Puhdys-Song "An den Ufern der Nacht", gemeinsam von Dieter "Maschine" Birr und Claudius Dreilich gesungen. Die Puhdys covern City's "Amerika", Tony Krahl unterstützt Maschine bei "Lebenszeit" und Claudius Dreilich ihn wiederum bei "Jede Stunde". Und auch die einzigartigen Musiker wie Gitarrist Bernd Römer, Geiger Georgi Joro Gogow oder Drummer Klaus Scharfschwerdt unterstützen die Kollegen der jeweils anderen Bands. Es ist ein Vergnügen zu hören und zu sehen, mit welch einer Spielfreude diese gestandenen 15 Rockmusiker über zwei Stunden gemeinsam in die Tasten, Saiten und Drums hauen. Kombiniert mit O-Tönen der Musiker über sich selbst, ihre Musik und die der Kollegen, wird diese Konzertfassung ein besonderes Erlebnis.

Erleben Sie in diesem exklusiven Fernsehmitschnitt die Höhepunkte des einzigartigen Konzertabends aus der Chemnitz Arena!


01:45 MDR SACHSENSPIEGEL kompakt (2 Min.) (HDTV)


01:47 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE kompakt (2 Min.) (HDTV)


01:49 MDR THÜRINGEN JOURNAL kompakt (1 Min.) (HDTV)


01:50 AMIGA – der Sound der DDR (120 Min.) (HDTV, UT)


03:50 Sachsen aus halber Höhe (25 Min.)

Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin (1)


04:15 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)


04:45 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)


05:15 – 05:45 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
 

*


Dienstag, 02. Mai 2017


05:45 Sehen statt Hören (30 Min.) (HDTV, UT)
Magazin


06:15 LexiTV – Wissen für alle (60 Min.) (HDTV, UT)
MDR 28.04.2017


07:15 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2411
Fernsehserie Deutschland, 2017


08:05 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2677
Fernsehserie Deutschland, 2017


08:53 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:55 Wer weiß denn sowas? (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 127
Moderation: Kai Pflaume


09:40 Mach dich ran (23 Min.) (HDTV, UT)
MDR 01.05.2017

Das MDR-Spiel


10:03 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:05 Nashorn, Zebra & Co. (50 Min.)
Eine Giraffenliebe
Folge 204

- Was kleine Eisbärchen am liebsten mögen, zeigt Helmut Kern im Tundrarevier

- Die Giraffen bekommen ein neues Daheim, aber der Umzug nach Afrika ist keine alltägliche Reise und muss natürlich geprobt werden

- "Deutsche Riesenschecken" bringen gut sechs Kilo auf die Waage und schieben schon zum Frühstück mächtig Kohldampf. Aber warum die Riesen-Kaninchen für ihre supersüßen Babys kuschelige Nester bauen, damit kennt sich Tierpflegerin Anja aus

- Warum Elefantin Steffi mit einer Liegeschwiele kämpft und Mähnenwolf Henry auf einen Baum steigt


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (UT)
Auf der Flucht
Folge 369
Fernsehserie Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Michael Hegemann – Patricia Schäfer
Cornelia Hegemann – Felix Theissen
Paul Hegemann – Alexander Martschewski
Vera Frankenberg – Jutta Fastian
Notarzt Schäfer – Lutz Schäfer
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann

Regie: Celino Bleiweiss
Drehbuch: Cornelia Bernoulli, Thomas Frydetzki
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Jurek Jaruga, Michael Ferdinand

In der Notaufnahme beginnt der Tag mit einem scheinbaren Routinefall. Der Antiquar Michael Hegemann bringt seine Frau Cornelia in die Sachsenklinik, weil sie eine stark blutende Platzwunde über dem Auge hat und über Kopfschmerzen klagt. Dr. Eichhorn vermutet, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern um einen Fall von häuslicher Gewalt handelt. Philipp Brentano und Gernot Simoni warnen die Ärztin vor voreiligen Schlüssen. Am nächsten Tag liefert Michael seinen Sohn Paul mit einer Milzruptur in die Klinik ein. Sein Sohn sei eine Treppe runtergestürzt. Die Ärzte können den Riss in der Milz kleben. Nach der Operation weigert sich Paul, mit seinem Vater zu reden. Cornelia und ihr Mann sind rat – und hilflos. Und es ist ihnen unangenehm, dass ihre häuslichen Schwierigkeiten in der Klinik auffallen. Als Paul behauptet, sein Vater habe ihn die Treppe heruntergestoßen, meint Elena, dass endlich etwas unternommen werden muss, um Cornelia und Paul vor Michael zu schützen.

Dr. Martin Stein erhält einen Anruf von seiner Ex-Freundin Vera Frankenberg, die sich mit ihm treffen will. Die gefeierte Schauspielerin weilt gerade zu Dreharbeiten in Leipzig. Martin hatte als Student eine Affäre mit Vera, sie seither jedoch nie wiedergesehen. Da es Martin nicht gelingt, Vera abzuwimmeln, bittet er seine Freunde um "Rückendeckung" bei dem Treffen mit ihr, weil er nicht so recht weiß, was ihm da bevorsteht.


12:30 Das Kleid (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutsche Demokratische Republik, 1961
MDR 01.05.2017


14:00 MDR um 2 (59 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


14:59 MDR aktuell (1 Min.) (HDTV, UT)


15:00 LexiTV – Wissen für alle (60 Min.) (HDTV, UT)


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben

Spezial-Person: Hermann-Josef Tenhagen

u.a. mit Finanzexperte Hermann-Josef Tenhagen


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Meine Schmusedecke – Das Faultier


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Einfach genial (25 Min.) (HDTV, UT)
Erfindermagazin


20:15 Umschau (30 Min.) (HDTV, UT)
Magazin

Der Osten – Entdecke wo du lebst


20:45 Musentempel für das Volk (30 Min.) (HDTV, UT)
Der Kulturpalast Dresden
Film von: Adina Rieckmann

Endlich haben die Dresdner ihn wieder – ihren "Kulti", wie der Kulturpalast im Herzen der Stadt liebevoll genannt wird. Nach vierjährigem Umbau ist für über 100 Millionen Euro ein international konkurrenzfähiger Konzertsaal entstanden. Außerdem bekommt Dresden damit die erste richtige Zentralbibliothek seit der Zerstörung 1945 und das Kabarett "Die Herkuleskeule" eine neue Heimat.

Der 1969 eröffnete Kulturpalast ist eine Ikone der DDR-Architektur und für die Nachkriegsgeschichte Dresdens so wichtig wie der Palast der Republik für Ost-Berlin. Es fanden große Sinfoniekonzerte hier statt, Schlagerfestivals, internationale Kongresse und aufwendige Bühnenshows wie "Brückenmännchen" und "Rosen für unsere Frauen." Dietmar Kühnert, der einstige künstlerische Leiter, erinnert sich noch gern an das Konzert mit Herman van Veen 1987. Der Holländer sagte in der Pause: "Ich bin davon überzeugt, dass die Karten nur FDJ-Funktionäre bekommen haben. Aber ich spüre trotzdem, das sind alles meine Fans." Roland Kaiser war einer der letzten Stars aus dem Westen, die noch zu DDR-Zeiten im Kulturpalast aufgetreten sind. Jetzt freut er sich auf die Wiedereröffnung: "Dieser Palast mitten im Zentrum, das ist so eine tolle Chance für Dresden. Und ich darf mit den Philharmonikern die ersten Konzerte in diesem neuen Haus mitbestreiten. Das ist einfach großartig!"

Großartig ist das neue Konzerthaus auch für den Architekten Steffen Schütz: "Wir durften den Kulturpalast umbauen und sanieren. Hinter dieser Aufgabe verbarg sich für uns nicht weniger, als auf Grundlage der gewachsenen Identität des Ortes und des Hauses das Konzept 'Kulturpalast' von innen heraus neu zu denken. Wir setzen auf einen spannungsreichen Dialog von Alt und Neu." Altes und Neues erzählt auch die Dokumentation rund um den "Musentempel für das Volk". Von der Eröffnung 1969, großen Konzerten mit Kurt Masur und Unterhaltungs-Shows bis zu den ersten Proben der Dresdner Philharmonie im modernen Saal schauen die Filmemacher hinter die Kulissen, wecken Erinnerungen und wagen einen Ausblick auf die Zukunft des traditionsreichen Hauses.


21:15 MDR Zeitreise (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Mirko Drotschmann
Geschichtsmagazin


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:05 Orte der Arbeit (43 Min.) (HDTV, AD, UT)
Fortschritt und Niedergang
Folge 2 von 2
Film von: Andre Berthold

Arbeit in der DDR war mehr als nur ein Lebensgefühl. Es war die Luft, die in den Fabrikhallen dampfte und das Glück, eine neue Wohnung zu ergattern. Es war der Ort, wohin man morgens schlich und woher man meist viel zu spät zurückkehrte: Arbeit war die Welt, zu der man gehört, ohne je gefragt zu haben. Und die Arbeitswelt war das, was mit der Wende den größten Umbruch erlebte.

In der DDR bestimmte meist ein großer Volkeigener Betrieb das Leben ganzer Regionen. Vor allem auf dem Land. Hier standen sogar ganze Familien in den Werkhallen und oft arbeitete ein Großteil der Bevölkerung in einer Branche. Manche von ihnen ihr Leben lang. Dabei hatten Frauen auch eine besondere Stellung, denn vor allen in den ländlichen Regionen herrschte Fachkräftemangel. Ingenieure waren gefragt, und die Frauen drängten in die einstigen Männerdomänen. Und das ist bis heute spürbar. Zwar haben nur selten die Volkseigenen Betriebe auf dem Land überlebt, doch ihre Tradition lebt weiter. In einigen Teilen als Museum, in anderen als Industriebrache und in manchen Standorten wurde die Produktion wiederaufgenommen.

In der zweiteiligen Reihe "Orte der Arbeit" kehren Menschen zurück an Orte, die einst ihr Leben prägten. Eine von Ihnen ist Christine Lehnert. Eigentlich war sie gelernte Schaufensterdekorateurin, doch nach einem Ingenieurstudium kam sie zur Landmaschinen Produktion in Singwitz und kümmerte sich um die Kundenkontakte, feilschte mit Schweden und Franzosen. Auch Anna Marie Schmidtgerber wurde Ingenieurin und war für die Qualitätskontrolle im Pasewalker Kraftfuttermischwerk verantwortlich. Noch heute kann sie am Geruch von Getreide erkennen, welchen Zustand es hat.

Heute erinnern meist nur Ruinen an die Zeiten von Planerfüllung und Gestattungsproduktionen. Doch manchmal gibt es noch Leben in den alten Hallen. Und das liegt auch an den Frauen, die damals aber auch heute an den Orten der Arbeit ihr Bestes geben.


22:48 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


22:50 Polizeiruf 110 (75 Min.) (UT)
Traum des Vergessens
Kriminalfilm Deutsche Demokratische Republik, 1984

Rollen und Darsteller:
Oberleutnant Hübner – Jürgen Frohriep
Dr. Rohrbach – Werner Godemann
Sabine Krumm – Hannelore Koch
Dr. Rainer Krumm – Wolfgang Dehler
Christiane Werner – Petra Kelling
Dr. Hartmut Werner – Wolf-Dieter Lingk
Hedwig Mittau – Helga Raumert
Rudolf Mittau – Günter Grabbert
Annett – Katja Rank
Renée – Peter von Rutendorf

Regie: Hans-Werner Honert
Drehbuch: Hans-Werner Honert
Musik: Jürgen Wildbrandt
Kamera: Wolfgang Voigt

Die Ehepaare Krumm und Werner sind seit vielen Jahren befreundet. Rainer Krumm ist Chefarzt eines Krankenhauses, Hartmut Werner im gleichen Haus Oberarzt. Die Krumms haben einen Sohn: Renée, die Werners ein Mädchen und einen Jungen: die etwa 5-jährige Annett und den knapp 3-jährigen Tobias. Das Ungewöhnliche dieser Freundschaft besteht darin, dass Hartmut Werner seit zwei Jahren eine Beziehung zu Sabine Krumm hat, was sowohl seine Frau Christine, als auch Rainer Krumm offensichtlich tolerieren. Was keiner der Erwachsenen zu bemerken scheint, ist, dass ihre Kinder unter der unnatürlichen Konstellation und den existenten Spannungen leiden. Als sich Hartmut dann doch für Sabine von Christine scheiden lassen will, gerät das scheinbare Gleichgewicht der Werners und Krumms aus den Fugen.

Christine verliert, wie so oft in letzter Zeit, die Nerven und droht sich umzubringen. Demonstrativ dreht sie vor den Augen der Familie den Gashahn auf. Was abends eine verbale Ankündigung war, wird über Nacht zur schrecklichen Tragödie. Als die kleine Annett, nur mit einem Nachthemd bekleidet, die Großeltern alarmiert, kommt für den kleinen Tobias jede Hilfe zu spät, die Eltern werden mit Gasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Annett steht unter einem schweren Schock und wird von Dr. Krumm im Krankenhaus behandelt. Oberleutnant Hübner und sein Kriminalistenteam vermuten zunächst eine Eifersuchtstat von Krumm, bis ihnen ein Kriminalpsychologe den schrecklichen tatsächlichen Tathergang demonstriert.


00:05 Gelb ist nicht nur die Farbe der Sonne (80 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutsche Demokratische Republik, 1979

Rollen und Darsteller:
Vater – Horst Drinda
Kriminalkommissar – Werner Tietze
Tochter Brigitte – Annegret Siegmund
Fräulein Lorenz – Michéle Marian
Oma – Steffi Spira

Regie: Rainer Bär
Drehbuch: Rainer Bär
Musik: Karl-Ernst Sasse
Kamera: Kurt Bobek

Ein tragischer Autounfall wird anhand anonymer Tagebuchaufzeichnungen eines Kindes enträtselt.

Ein Kriminalkommissar auf dem Weg an die Ostsee: Stück für Stück rekonstruiert er die Hintergründe eines tragischen Autounfalls, den er zunächst für eine Phantasie der kleinen, unbekannten Tagebuchschreiberin hält. Eine seltsame Faszination geht von den festgehaltenen Ereignissen aus. Genau wie er befand sich das Mädchen auf dem Weg in den Urlaub. Allein, ohne die verhinderte Mutter, genießen Vater und Tochter unbeschwerte Ferientage.

Doch die perfekte Harmonie wird gestört, als der Vater eine junge, attraktive Seglerin kennenlernt. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit. Beide unterschätzen die Gefühle des Mädchens, das die Romanze mit zunehmender Feindseligkeit beobachtet. Von nun an steuert das Geschehen seinem tödlichen Höhepunkt zu. Während eines Radwechsels erreicht den Vater ein Anruf seiner Frau. Inzwischen setzt sich seine Urlaubsbekanntschaft ahnungslos in das Auto, um ein paar Besorgungen zu machen. Das Mädchen hindert sie nicht daran. Was dann geschieht, entzieht sich ihrer Kontrolle.


01:25 MDR SACHSENSPIEGEL kompakt (2 Min.) (HDTV)


01:27 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE kompakt (2 Min.) (HDTV)


01:29 MDR THÜRINGEN JOURNAL kompakt (1 Min.) (HDTV)


01:30 FAKT (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Felix Seibert-Daiker


02:00 Umschau (28 Min.) (HDTV, UT)
Magazin


02:28 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)

Der Osten – Entdecke wo du lebst


02:30 Musentempel für das Volk (30 Min.) (HDTV, UT)
Der Kulturpalast Dresden
Film von: Adina Rieckmann


03:00 MDR Zeitreise (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Mirko Drotschmann
Geschichtsmagazin


03:30 Sachsen aus halber Höhe (45 Min.)

Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin


04:15 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)


04:45 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)


05:15 – 05:45 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
 

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Mittwoch, 03. Mai 2017

Der Osten – Entdecke wo du lebst


05:45 Musentempel für das Volk (30 Min.) (HDTV, UT)
Der Kulturpalast Dresden
Film von: Adina Rieckmann
MDR 02.05.2017


06:15 LexiTV – Wissen für alle (60 Min.) (HDTV, UT)
MDR 02.05.2017


07:15 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2412
Fernsehserie Deutschland, 2017


08:05 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2678
Fernsehserie Deutschland, 2017


08:53 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:55 Wer weiß denn sowas? (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 128
Moderation: Kai Pflaume


09:40 Einfach genial (23 Min.) (HDTV, UT)
Erfindermagazin
MDR 02.05.2017


10:03 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:05 Nashorn, Zebra & Co. (50 Min.)
Ein wilder Leopard
Folge 205

- Der Chinesische Leopard Julius ist ein ganz aufbrausender Typ und meistens liegen seine Nerven einfach blank. Tierpfleger Matthias hat da eine Idee.

- Schon um vier in der Früh haben die Elefanten gebadet. Ob sich Elefanten erkälten können, erklärt Revierleiter Andi Fries.

- Komische Zoobesucher gibt es! Die setzen einfach Tiere aus, obwohl es streng verboten ist. Da verschlägt es Tierpfleger Matthias manchmal die Sprache.

- Die Gelbbrustaras Jani, Naddl und Max bekommen ein neues Revier. Zum Kennenlernen gab es die letzten Wochen täglich eine "happy hour" mit den neuen Nachbarn.

- Ob Muntjak Ella schwanger ist?


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (UT)
Qualvolle Nähe
Folge 370
Fernsehserie Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk
Fabian Althaus – Daniel Krauss
Verena Stehle – Dorothea Walda
Jakob Heilmann – Karsten Kühn
Jonas Heilmann – Anthony Petrifke
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann

Regie: Dr. Esther Wenger
Drehbuch: Thorsten Lenkeit
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Wolfram Beyer, Michael Ferdinand

Nach einer Überdosis Heroin wird ein junger Mann in die Sachsenklinik eingeliefert. Es handelt sich um Fabian Althaus, den Sohn von Dr. Rolf Kaminski. Die Verwandtschaft bemerkt jedoch niemand, da Fabian den Namen seiner Mutter angenommen hat. Dr. Globisch kümmert sich um ihn. Als Dr. Kaminski mitbekommt, dass sein Sohn in der Klinik liegt, versucht er, wieder Kontakt zu ihm aufzunehmen, doch daran liegt Fabian nichts. Als Fabian auf Entzug ist, bricht er im Schwesternzimmer den Medikamentenschrank auf, wird von der Oberschwester überrascht, bedroht sie und flüchtet mit diversen Arzneimitteln.

Ingrid verständigt die Polizei. Dr. Kaminski sucht Fabian am Grab seiner Frau und seiner Tochter, auch, weil auf dem Friedhof gedealt wird. Hier kommt es zur Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn. Fabian wirft Dr. Kaminski vor, dass er bei einem Unfall nur ihn retten konnte. Aus Verzweiflung und Wut schlägt Fabian seinen Vater zu Boden. Dann wird er erneut mit einer Überdosis in die Klinik eingeliefert. Sein Leben steht auf dem Spiel. Dr. Philipp Brentano weist die Hundebesitzerin Verena Stehle in die Klinik ein. Sie hat Herzprobleme, die weiter untersucht werden müssen. Arzu bietet an, Frau Stehles Hund mit nach Hause zu nehmen. Brentano, der zwei freie Tage hat, ist zunächst alles andere als begeistert.


12:30 Heintje – Mein bester Freund (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland, 1970
MDR 01.05.2017


14:00 MDR um 2 (59 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


14:59 MDR aktuell (1 Min.) (HDTV, UT)


15:00 LexiTV – Wissen für alle (60 Min.) (HDTV, UT)


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Aufmöbeln statt abwracken

Spezial-Person: Andreas Keßler

u.a. mit Autoexperte Andreas Keßler

Da wird der Schrottplatz zum Paradies, denn hier stehen viele Autos, um die es echt schade ist, die aber leider nicht mehr auf die Straße dürfen. Doch an ihre Teile darf man. Der eigene Wagen braucht einen "neuen", gebrauchten Kotflügel, braucht eine Motorhaube oder neue, natürlich gebrauchte, Innenraumteile. Wer eine betagte Karosse fährt und das Auto behalten möchte, kann sich bei einem Abwracker nach Ersatzteilen umsehen. Worauf man achten sollte, weiß Autoexperte Andreas Keßler.


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Jan & Henry – Das Piratenfest


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Tierisch tierisch (25 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Uta Bresan
Tiermagazin


20:15 Exakt (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Annett Glatz
Nachrichtenmagazin


Exakt – Die Story
20:45 Bezahlbare Wohnung gesucht! (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Elisabeth Enders

In Ballungsgebieten Mitteldeutschlands sinkt die Zahl der Wohnungen für Menschen mit wenig Geld. Gleichzeitig steigt die Zahl derer, die in großen Städten wie Dresden und Erfurt auf geringe Mieten angewiesen sind. Um diesen immer enger werdenden Markt kämpfen nicht nur Hartz-IV-Empfänger. Inzwischen stehen auch Geringverdiener, Rentner, Alleinerziehende, Studenten und Flüchtlinge Schlange nach einer Bleibe, die sie finanzieren können.

Es sind Menschen wie die Leipzigerin Annett F., die den Druck zu spüren bekommen. Die 48-Jährige ist seit drei Monaten obdachlos, weil sie wegen ihrer Mietschulden keine neue Wohnung bekommt. Und das, obwohl ihr die Miete für die neue Wohnung vom Jobcenter überwiesen wird. Oder Familie Schneider aus Dresden, die zu fünft in zweieinhalb Zimmern wohnt und nichts Größeres in ihrer Gegend findet. Auch in Jena gibt es günstige Mieten nur noch in den zwei großen Plattenbaugebieten. Für den Wohnsoziologen Prof. Dieter Rink ein Versäumnis: "Den Anspruch sollte eine Stadt immer haben, dass es in den Vierteln eine Durchmischung gibt, alles andere ist kapitalistischer Wohnungsmarkt." Börsenorientierte Immobilienunternehmen wie "Deutsche Wohnen" und "Vonovia" besitzen große Mengen billiger Wohnungen, mit denen sie Profit erzielen wollen. In Berlin und Dresden treiben Mieterhöhungen und Nebenkostennachforderungen Mieter aus ihren Wohnungen. Wo bleibt die Regulierung durch die Kommunen? Wie könnten sie dagegen steuern?

Eine gute Alternative bieten die vielen Wohnungsgenossenschaften in Deutschland. So agiert die Magdeburger Wohnungsgenossenschaft sowohl sozial verträglich als auch wirtschaftlich geschickt und hält so den Leerstand niedrig. Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat die Probleme erkannt und will den sozialen Wohnungsbau wieder mehr fördern. Aber warum haben Kommunen in den vergangenen Jahrzehnten versäumt, dem Bedarf nach dem Sog in die großen Städte nachzukommen? Gleichzeitig wächst die Zahl leerstehender Wohnungen auf dem Land oder in Kleinstädten. Das klingt paradox. Ist Leerstand auf der einen und Wohnungsknappheit auf der anderen Seite eine Folge falscher Politik? Ist Wohnen in Großstädten bald nur noch abhängig vom Geldbeutel?

"Exakt – Die Story" schaut an Brennpunkten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.


21:15 Die Spur der Ahnen (30 Min.) (UT)
Der geheimnisvolle Doppelgänger
Film von: Anne Kristiane Bärthel

Sandra Pistol aus Leipzig sieht eines Tages in der Zeitung ein merkwürdiges Foto. Auf diesem Foto glaubt Sandra ihren Bruder René zu erkennen. Das Problem ist nur, dass Sandras Bruder zu diesem Zeitpunkt bereits drei Jahre tot ist. Wer ist dieser mysteriöse Mann, der ihrem verstorbenen Bruder so täuschend ähnlich sieht? Was Sandra zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß, ist, dass es eine weitere Parallele zwischen ihm und ihrem Bruder gibt: er trägt auch noch den gleichen Nachnamen wie Sandra und René – Pistol.

Kann es sein, dass Lutz und Sandra miteinander verwandt sind? Gibt es eine familiäre Verbindung zwischen ihnen, von der sie nichts wissen? Es spricht einiges dafür. Die beiden machen sich auf die Spur ihrer Ahnen.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:05 Tatort (88 Min.) (AD, UT)
Quartett in Leipzig
Kriminalfilm Deutschland, 2000

Rollen und Darsteller:
Hauptkommissar Ehrlicher – Peter Sodann
Hauptkommissar Kain – Bernd Michael Lade
Max Ballauf – Klaus J. Behrendt
Freddy Schenk – Dietmar Bär
Walter – Walter Nickel
Frederike – Annekathrin Bürger
Professor Kleist – Vadim Glowna
Claudia Kleist – Theresa Hübchen
Ricardo Kleist – Matthias Koeberlin
Manuel – Fabian Busch

Regie: Kaspar Heidelbach
Drehbuch: Hans-Werner Honert,
Fred Breinersdorfer, Wolfgang Panzer
Musik: Arno Steffen
Kamera: Daniel Koppelkamm

Im romantischen Rosenthal – mitten in Leipzig – wird Dr. Maik Frei tot aufgefunden. Der "Alte Herr" der Burschenschaft Votania wurde hinterrücks erschlagen. Während die Leipziger Hauptkommissare Ehrlicher und Kain mit den Untersuchungen am Tatort beginnen, übernehmen auch die Kölner Hauptkommissare Ballauf und Schenk einen Mordfall im Burschenschaftsmilieu: Am Hauptbahnhof der Rhein-Metropole wird im Intercity aus Leipzig die Leiche von Dr. Karl Kuhn, ebenfalls "Alter Herr" der Votania, gefunden. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergibt bei ihm eine Codein-Vergiftung.

Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Toten kurz vor ihrem Ableben über ihre Mobiltelefone miteinander gesprochen haben. So kommen auch die beiden Kommissar-Duos zum ersten Mal in Kontakt. Rasch ist man sich einig: Jeder bleibt besser in seinem Revier. Als Ballauf jedoch erfährt, dass Karl Kuhn Leipzig für einen geheimnisvollen Besuch bei seinem Bruder in Köln verließ, überzeugt er seinen Kollegen Schenk, inkognito in der sächsischen Messemetropole zu ermitteln. Alle Spuren deuten auf das dortige Burschenschaftshaus der Votania, wo Ehrlicher und Kain bereits mit ihren Nachforschungen begonnen haben.

Die beiden sind wenig begeistert vom Überraschungsbesuch aus Köln. Doch schließlich ziehen alle an einem Strang. Ihre Ermittlungen führen sie auch zum Vorstand der Burschenschaft, Professor Kleist. Der anerkannte Lungenspezialist mit eigener Klinik kümmert sich engagiert um die Studenten seiner Vereinigung. Die Kommissare finden heraus, dass beide Mordopfer bei ihm angestellt waren. Frei arbeitete an einer wissenschaftlichen Studie und Kuhn als Assistenzarzt. Und beide hatten offensichtlich besondere Beziehungen zu Kleists hübscher Tochter Claudia, obwohl diese – nur auf Betreiben des Vaters – mit Kleists Juniorpartner Professor Hauke verlobt ist. Ihre Affären sind ein offenes Geheimnis unter den Burschenschaftlern, in das auch die vier Kommissare sehr schnell eingeweiht werden. Zu offensichtlich, als dass Eifersucht als Mordmotiv in Frage käme. Die Kommissare nehmen den Arbeitsplatz der Toten genauer unter die Lupe.


23:33 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


23:35 Steimles Welt (45 Min.) (HDTV, AD, UT)
Quer durch Mitteldeutschland
Folge 4 von 5
MDR 17.08.2014

Uwe Steimle ist wieder unterwegs. Auf der Suche nach Bewahrens-Werten reist der Kabarettist und Schauspieler mit seinem 312er-Wartburg durch ganz Mitteldeutschland. Vom Altmarkt in Dresden bis in die Altmark in Sachsen-Anhalt, von der Hansestadt Stendal bis ins thüringische Eichsfeld, von der Werra übers Vogtland zurück an die Elbe in Sachsen. Dabei lernt er auf den Nebenstraßen der Welt auch Menschen und Orte kennen, die ihm von den Fernsehzuschauern ans Herz gelegt wurden. Die Heimat als Weltkulturerbe – das gibt's nur in "Steimles Welt".


00:20 Slamdr (30 Min.) (HDTV)

Die Poetry Slam Show
In der vierten Folge sind dabei:

Wir wissen nicht, ob Sebastian 23 Poetry Slam erfunden hat oder ob es andersherum war. Was wir wissen, ist, dass Topf und Deckel im Vergleich dazu wie Rad und Viereck wirken. Team-Meister, Einzelmeister, Auftritte überall auf der Welt, Kabarett – und Comedypreise und das Schöne ist: Er hat noch immer Bock. Yannik Sellmann ist Vollblutnerd, soll heißen, er tickert in seiner Freizeit Formel-1-Rennen live auf Twitter. Was wiederum so viel heißt wie: Er ist Single. Aber: Er hat sein Jurastudium erfolgreich abgebrochen.

Aufgezogen in den unzähligen Slam-Workshops rund um Düsseldorf, slammt Henrike Klehr seit sie 15 ist. Und es dauerte gerade mal drei Jahre, ehe sie mal eben den NRW-Slam 2016, das heißt die größte Landesmeisterschaft Deutschlands gewann und damit all jene Poet*innen, die sie früher aufgezogen haben, den Siegersekt wegnahm. Tobias Gralke lebt in Hildesheim und studiert dort "Inszenierung der Künste und Medien". Keine Ahnung, was das bedeutet, aber wenn es heißt, dass man deshalb Texte schreibt, unaufdringlich, aber bewegend und eingängig, aber nicht flach sind, dann kann es so schlecht ja nicht sein.

Es moderieren die beiden Comedians und Musiker Julius Fischer und Christian Meyer, bekannt als Duo "The Fuck Hornisschen Orchestra" und Moderatoren der MDR-Comedy Mixed Show "Comedy mit Karsten".


00:50 Rockpalast (120 Min.) (HDTV)
Highfield-Festival 2015
Die Highlights
MDR 30.09.2015

In den 18 Jahren seines Bestehens hat sich das Highfield Festival zum wichtigsten Indie-Rock-Festivals in den neuen Bundesländern gemausert. Stand es 1998 noch für Indie-Rock der härteren Gangart und Punkrock, hat es sich über die Jahre immer mehr Genres geöffnet, darunter auch Singer/Songwriter-Sounds, Pop und HipHop. Gleichzeitig hat sich das Festival ständig vergrößert und ist mittlerweile bei 25.000 Besuchern angelangt.

Zunächst am Standort Hohenfelden in Thüringen gelegen, findet das Highfield seit 2010 am Störmthaler See in Sachsen statt. Die Festivalbesucher erwartete ein See mit großem Sandstrand, ein Riesenrad und jede Menge gute (Rock-)Musik. Rund 40 nationale und internationale Bands traten im August 2015 auf, und "Rockpalast" präsentiert Euch die Crème de la Crème des Festivals, u.a. mit Alligatoah, Hilltop Hoods, Marteria, Donots, Madesen, The Gaslight Anthem und The Wombats.


02:50 MDR SACHSENSPIEGEL kompakt (2 Min.) (HDTV)


02:52 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE kompakt (2 Min.) (HDTV)


02:54 MDR THÜRINGEN JOURNAL kompakt (1 Min.) (HDTV)


02:55 Lindenstraße (28 Min.) (HDTV, UT)
Feuerlöscher
Folge 1627
Fernsehserie Deutschland, 2017
ARD 30.04.2017


03:23 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


03:25 Exakt (30 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Annett Glatz
Nachrichtenmagazin


03:55 Sachsen aus halber Höhe (20 Min.)

Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin


04:15 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)


04:45 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)


05:15 – 05:45 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
 

*


Donnerstag, 04. Mai 2017


05:45 Die Spur der Ahnen (30 Min.) (UT)
Der geheimnisvolle Doppelgänger
Film von: Anne Kristiane Bärthel
MDR 03.05.2017


06:15 LexiTV – Wissen für alle (60 Min.) (HDTV, UT)
MDR 03.05.2017


07:15 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2413
Fernsehserie Deutschland, 2017


08:05 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2679
Fernsehserie Deutschland, 2017


08:53 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:55 Wer weiß denn sowas? (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 129
Moderation: Kai Pflaume


09:40 Tierisch tierisch (23 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Uta Bresan
Tiermagazin
MDR 03.05.2017


10:03 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:05 Nashorn, Zebra & Co. (50 Min.)
Ein Besuch im Seelöwen-Kindergarten
Folge 206

- Der quirlige Seelöwennachwuchs ist knapp ein Jahr alt und auch ohne Eltern quietschfidel. Ein Besuch im Seelöwenkindergarten mit Tierpfleger Frank Staatsmann erklärt warum.

- Wie ziehen eigentlich Giraffen um? Allein per Pedes ist es im Zoo ganz unmöglich, aber wie sonst? Der Transport ist wirklich ein heikles Unternehmen. Da können selbst 300 Meter sehr, sehr weit sein.

- Je nach Veranlagung arbeiten Varis lieber mit den Händen oder mit ihrer Schnauze. Tierpflegerin Sina Mösch kennt sich da bestens aus.

- Warum bekommt Mähnenwölfin Bobby eine gründliche Untersuchung?


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (UT)
Die inneren Werte
Folge 371
Fernsehserie Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Dr. Rolf Kaminski – Udo Schenk
Benjamin Evers – Martin Stührk
Carolin Evers – Jule Gartzke
Günther Evers – Henry Arnold
Katja Marquardt – Astrid M. Fünderich
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig

Regie: Dr. Esther Wenger
Drehbuch: Klaus Arriens, Thomas Wilke
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Wolfram Beyer, Michael Ferdinand

Benjamin Evers kommt mit einer leichten Knieverletzung in die Klinik. Die zunächst harmlose Verletzung entzündet sich und Benjamin bekommt Fieber. Dr. Globisch behandelt gegen den Widerstand der Mutter Carolin, die strikt für Homöopathie ist, mit Antibiotika. Über Nacht geht die Entzündung zurück, doch das Fieber steigt weiter. Carolin sieht sich daraufhin in ihrer Haltung bestätigt und will Benjamin eigenmächtig aus der Klinik entlassen. Da eröffnet die Ärztin den Eltern, dass sich ihr Sohn wahrscheinlich vergiftet hat. Sie bittet die Evers, zuhause nach den möglichen Ursachen zu suchen. Dort kommt es zu heftigen gegenseitigen Vorwürfen. Die Krankheit des Sohnes fördert zu Tage, was schon lange latent war: Die Ehe der Evers kriselt. Besonders Benjamin leidet unter den ständigen Meinungsverschiedenheiten seiner Eltern. Dr. Globisch muss diese bitten, von weiteren Besuchen bei Benjamin abzusehen, da sie ihm damit nur schaden.

Sarah Marquardt hat seit langer Zeit einmal wieder zwei freie Abende. Sie will die Zeit nutzen um auszuspannen. Doch ihre flippige und anstrengende Schwester Katja macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Katja, die mal wieder eine gescheiterte Beziehung hinter sich hat, quartiert sich für die nächsten Tage bei Sarah ein. Dabei sorgt sie in der Klinik durch Anekdoten aus Sarahs Teenagerzeit für Peinlichkeiten. Zusätzlich hat Katja ein Auge auf Dr. Martin Stein geworfen. Als ihn Katja zum Abendessen einlädt, ist der Eklat vorprogrammiert.


12:30 Der Uranberg (90 Min.) (AD, UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2011

Rollen und Darsteller:
Oberst Burski – Henry Hübchen
Kurt Meinel – Vinzenz Kiefer
Lydia Burski – Nadja Bobyleva
Gottlieb Meinel – Christian Redl
Elsa Meinel – Imogen Kogge
Altmann – Oliver Stokowski
Sascha Sinzow – Michael Schenk
Stuka – Thomas Arnold
Katzenschmidt – Marc Bischoff
Kral – Udo Schenk
Kowalski rndt Schwering-Sohnrey
Ruth – Alwara Höfels
Prof. Schmitz – Otto Mellies

Regie: Dror Zahavi
Drehbuch: Hans-Werner Honert, Thomas Schulz
Musik: Jörg Lemberg, Ralf Wienrich
Kamera: Gero Steffen

Der ehemalige deutsche Soldat Kurt Meinel kehrt aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft nach Annaberg ins Erzgebirge zurück, nachdem er in einem sowjetischen Antifa-Lager auf die Übernahme der kommunistischen Herrschaft in Deutschland vorbereitet wurde. Seine Überzeugung, ein besseres Deutschland aufzubauen, löst bei seinem Vater, Obersteiger Meinel, tiefes Misstrauen aus. Noch immer steht dieser innerlich dem Nazitum nahe, auch wenn er jetzt gemeinsam mit den Sowjets in den Schächten von Annaberg für den Bau der ersten sowjetischen Atombombe nach Uran gräbt.

Die Amerikaner hatten die erste Atombombe über Hiroshima abgeworfen und die UdSSR will das militärische Gleichgewicht in der Welt durch den Bau einer eigenen Atombombe wieder herstellen. Lydia Burska, Leutnant der Roten Armee und Tochter von Oberst Burski, ist wie Kurt davon überzeugt, dass nur eine sowjetische Bombe den Weltfrieden auf Dauer sichern könne. Burski, der neue Bergherr von Annaberg, trägt schwer an der Verantwortung und dem Druck aus Moskau, genügend Uran aus den Schächten zu pressen. Lydia ist von der Ehrlichkeit und Offenheit Kurts beeindruckt, der in der Brigade von Kommunist Altman untertage eingesetzt wird. Lydia und Kurt teilen dieselben Ideale, dieselben Hoffnungen. Als sie sich ineinander verlieben, ist die Katastrophe vorprogrammiert: Fraternisierung wird noch immer hart bestraft. Die beiden Liebenden werden bei der sowjetischen Geheimpolizei denunziert.

Obersteiger Meinel hatte Oberst Burski und den sowjetischen Schachtleiter wiederholt vor einem See über dem Schacht gewarnt. Doch seine Warnungen bleiben ungehört und das Unausweichliche geschieht: Der See überflutet den Schacht, viele Bergleute sterben bei dieser Grubenkatastrophe, doch Lydia, der alte Meinel und Altmann überleben untertage in einer Luftblase. Burski muss sich entscheiden, seine verschüttete Tochter zum Preis der Überflutung eines neu angelegten Schachtes zu retten oder, wie von Moskau gefordert, das radioaktive Material weiter abzubauen. Kurt rettet in einer waghalsigen Aktion die Eingeschlossenen. Oberst Burski zwingt Lydia, den russischen Schachtleiter Sinzow zu heiraten und präsentiert Obersteiger Meinel als Schuldigen an der Katastrophe im Berg. Im August 1949 wird in Kasachstan die erste sowjetische Atombombe erfolgreich gezündet.


14:00 MDR um 2 (59 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


14:59 MDR aktuell (1 Min.) (HDTV, UT)


15:00 LexiTV – Wissen für alle (60 Min.) (HDTV, UT)


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben
Das Kreuz mit dem Kreuz

Spezial-Person: Dr. Thomas Dietz

u.a. mit Mediziner Dr. Thomas Dietz

Mit Rückenschmerzen hat fast jeder schon Bekanntschaft gemacht, viele Betroffene zum Glück nur einmal, vor allem durch strapazierte Muskeln und Bänder oder Verschleiß der Wirbelsäule und Bandscheiben. Die gute Nachricht: Man kann selbst etwas tun, um den Schmerz loszuwerden. Mit gezielter Bewegung und ausgleichender Aktivität im Alltag und mit Entspannung. Bettruhe ist übrigens nicht gemeint, allenfalls kurze Schonung. Warum das so ist und welche Therapien helfen, das erklärt Dr. Thomas Dietz.


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Der kleine König – König der Meere


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20mit: Min.) (HDTV, UT)
das MDR-Wetter


19:50 Außenseiter Spitzenreiter (25 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Madeleine Wehle

gesucht und gefunden von Madeleine Wehle


20:15 Lebensretter (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Sven Voss


21:00 Hauptsache gesund (45 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Carsten Lekutat

Blutdruck – ein sensibles System

Millionen Deutsche leiden unter Bluthochdruck. Die Volkskrankheit erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfälle. Außerdem kann hoher Blutdruck zu Nierenversagen und Netzhautschäden führen. Ein cleverer Ernährungsplan und das richtige Sportprogramm können helfen, oft braucht es aber auch die passenden Medikamente.


21:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:05 artour (30 Min.) (HDTV, UT)
Kulturmagazin


22:35 Ohne Dich! (28 Min.) (HDTV, UT)
Familien nach dem Suizid
Film von: Petra Cyrus

Alle 52 Minuten nimmt sich in Deutschland ein Mensch das Leben. Trotz dieser erschreckend hohen Zahl spricht kaum einer darüber: Suizid ist ein Tabuthema. Maria, die sich mit 26 Jahren das Leben nahm, schrieb in ihrem Abschiedsbrief: "Am liebsten wäre es mir, wenn niemand erfährt, dass es Suizid war!" Maria hinterlässt ihre Schwester Rahel und ihre Mutter Gabriele. Beide müssen nicht nur mit dem Verlust eines geliebten Menschen weiterleben, sie müssen auch erkennen, dass sie nun mit einem Makel, einem Stigma behaftet sind. Nachbarn grüßen sie plötzlich nicht mehr, Verwandte sparen dieses Thema völlig aus, als ob es Marias Tod nie gegeben hätte. "Ich weiß selber, wie schwer es ist, da Worte zu finden. Aber schlimmer ist es, wenn man es übergeht und nichts sagt, gar nichts sagt", erzählt Gabriele.

Vera lebt in einer Kleinstadt im Rhein-Main-Gebiet. Sie hat 2009 ihren Mann durch Suizid verloren. Sie war damals 50 Jahre alt. Auch für sie kam dieser Tod total unvorbereitet, war ihr Mann Jochen doch ein Mensch, der erfolgreich mitten im Leben stand, viele Freunde hatte, bewundert und geliebt wurde. Über das Ausmaß ihrer Depressionen und ihrer Ängste haben Jochen und Maria nicht geredet, mit niemandem. Warum nicht? Warum haben sie sich nicht helfen lassen?

Wie aber geht es den Familien, die zurückbleiben, nach solch einem Suizid? Allein gelassen mit ihrer Trauer, mit ihren Selbstvorwürfen? "Mir ist das Schlimmste passiert, was einem im Leben passieren kann, also muss ich vor nichts mehr Angst haben", sagt Vera heute. Der Suizid ihres Mannes hat sie verändert. Sie ist selbstständiger und stärker geworden. Sie hat ihre Kraft in ihre Tochter Alexa gesteckt, um diese zu beschützen. Alexa war 17, als ihr Vater starb. Genau wie Gabriele hat sich auch Vera einer Selbsthilfegruppe angeschlossen, um über den Suizid offen reden zu können. Heute leitet Vera selbst solch eine Gruppe in Frankfurt und macht außerdem eine Ausbildung als Trauerbegleiterin. "Weil ich das selbst erlebt habe und selbst weiß, wie ich rausgekommen bin aus der Trauer", sagt sie heute aus der Rückschau auf die schweren Jahre nach Jochens Tod.

Der Film "Ohne Dich!" von Petra Cyrus begleitet Angehörige bei dem Versuch, Antworten auf die Fragen nach dem Warum des Suizids zu finden und mit ihren Gefühlen von Schuld, Trauer, Wut und Verzweiflung umgehen zu lernen – und sich dabei nicht aufzugeben.


23:03 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)

Lebensläufe


23:05 Im Krieg der Bilder – Der Fotograf Thomas Billhardt (30 Min.) (HDTV, UT)
Film von: Caterina Woj

Der 1937 in Chemnitz geborene Fotograf Thomas Billhardt wurde in der DDR durch seine Fotos aus Vietnam und Palästina bekannt. Fotos aus Kriegsgebieten und Elendsvierteln rund um den Globus wechseln mit Reportagen aus dem sozialistischen Arbeitsalltag der DDR. Seine Arbeiten zierten internationale Magazine wie "Life", "Paris Match", "Stern" und "Spiegel".

Jetzt wird er 80 und richtet den Blick zurück auf sein Leben. Es sei an der Zeit, die Memoiren über ein aufregendes und kontroverses Leben zu schreiben, sagt er. Warum ist er eigentlich in der DDR geblieben? Immer wieder sah er sich im Leben mit Kritik konfrontiert. "Einer wie der konnte ja raus." Staatstreu sei er gewesen, ausgestattet mit allen Vorzügen. War das so? Jetzt mit 80 ist er bereit, sich diesen Fragen zu stellen und vielleicht den Blick neu auszurichten.

Erlebnis Musik


23:35 Glen Hansard & Band (105 Min.) (HDTV)
Konzert
Arte 19.03.2017

Konzert vom Rudolstadt Festival 2016

Bei keinem anderen hat die wundersame Geschichte vom Straßenmusikanten zum Rockstar so gut funktioniert wie bei Glen Hansard. Die Weltkarriere des stimmgewaltigen Songwriters aus Irland begann spätestens mit dem Song "Falling Slowly" im Jahr 2006, einem Hit, der 2008 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde – geschrieben und gesungen von Glen Hansard und Markéta Irglová. Das Lied aus dem Low-Budget-Film "Once" rührte nicht nur Hollywood zu Tränen. Für den Iren war das der Beginn einer wundersamen Karriere.

Daneben ist Hansard Sänger und Gitarrist der "Frames", einer irischen Indie-Rockband und war auch im Folkrock-Duo "The Swell Season" mit Markéta Irglová muskalisch aktiv. Seit 2011 tourt Hansard als Solokünstler durch Europa und begann anschließend in New York mit den Arbeiten an seinem ersten Solo-Album. Am 15. Juni 2012 veröffentlichte er das Album "Rhythm and Repose". Außerdem schrieb er einen Song für den Soundtrack des Films "Die Tribute von Panem – The Hunger Games". Im September 2015 erschien sein zweites und sehr persönliches Album "Didn't he ramble", bei dessen Aufnahmen im Studio auch Kollegen von den "Dubliners" und "Iron and Wine" mitwirkten. Der 46-jährige Ire mit der markanten Stimme hat sich vom reinen Songwriter-Image verabschiedet und rockte beim Rudolstadt Festival im Juli 2016 auf der großen Bühne mit einer um Bläser und Streicher erweiterten zehnköpfigen Band. Dieses Konzert bildete das Grand Finale des Folk Festivals 2016.


01:20 MDR SACHSENSPIEGEL kompakt (2 Min.) (HDTV)


01:22 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE kompakt (2 Min.) (HDTV)


01:24 MDR THÜRINGEN JOURNAL kompakt (1 Min.) (HDTV)


01:25 Lebensretter (43 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Sven Voss


02:08 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


02:10 Maischberger (73 Min.) (HDTV, UT)
ARD 03.05.2017


03:23 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


03:25 artour (30 Min.) (HDTV, UT)
Kulturmagazin


03:55 Sachsen aus halber Höhe (20 Min.)

Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin


04:15 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)


04:45 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)


05:15 – 05:45 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)
 

*


Freitag, 05. Mai 2017


05:45 artour (30 Min.) (HDTV, UT)
Kulturmagazin
MDR 04.05.2017


06:15 LexiTV – Wissen für alle (60 Min.) (HDTV, UT)
MDR 04.05.2017


07:15 Rote Rosen (50 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2414
Fernsehserie Deutschland, 2017


08:05 Sturm der Liebe (48 Min.) (HDTV, UT)
Folge 2680
Fernsehserie Deutschland, 2017


08:53 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV, UT)


08:55 Wer weiß denn sowas? (45 Min.) (HDTV, UT)
Folge 130
Moderation: Kai Pflaume


09:40 Außenseiter Spitzenreiter (23 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Madeleine Wehle
MDR 04.05.2017

gesucht und gefunden von Madeleine Wehle


10:03 Länder kompakt (2 Min.) (HDTV, UT)


10:05 Nashorn, Zebra & Co. (50 Min.)
Wie feiert ein Elefantenbaby Geburtstag
Folge 207

- Elefant Ludwig hat Geburtstag und da soll natürlich kräftig gefeiert werden. Für die Partyvorbereitung ist sogar schweres Gerät im Einsatz.

- Die Hellabrunner Löwen treiben gerne Sport. Aber was halten die Riesenmiezen von Fußball?

- Helmut und Martin haben das Becken der Felsenpinguine gereinigt. Eine gute Gelegenheit, um die separierten Pinguine mal zu wiegen.

- Die meisten Antilopen sind nervöse Zeitgenossen – mit Gänsen, Kranichen und Hornraben leben die Mhorrgazellen aber in friedlicher Nachbarschaft.

- Ob die Polarfüchse schwanger sind?


10:55 MDR aktuell (5 Min.) (HDTV, UT)


11:00 MDR um 11 (45 Min.) (HDTV, UT)
Ländermagazin


11:45 In aller Freundschaft (45 Min.) (UT)
Wiedererweckte Gefühle
Folge 372
Fernsehserie Deutschland, 2007

Rollen und Darsteller:
Kristin Schreiber – Henriette Confurius
Regine Schreiber – Anna Stieblich
Jakob Heilmann – Karsten Kühn
Jonas Heilmann – Anthony Petrifke
Bastian Marquardt – Johann Lukas Sickert
Prof. Dr. Gernot Simoni – Dieter Bellmann
Dr. Roland Heilmann – Thomas Rühmann
Pia Heilmann – Hendrikje Fitz
Dr. Kathrin Globisch – Andrea Kathrin Loewig
Dr. Martin Stein – Bernhard Bettermann

Regie: Dr. Esther Wenger
Drehbuch: Andreas Püschel
Musik: Paul Vincent Gunia, Oliver Gunia
Kamera: Wolfram Beyer, Michael Ferdinand

Die sechszehnjährige Kristin Schneider schleppt sich mit letzter Kraft in die Sachsenklinik und wird dort ohnmächtig. Indessen findet Professor Simoni auf der Vortreppe seines Hauses einen Säugling, geboren vor wenigen Tagen. Als Kristin Schneider erwacht, gibt sie vor, sich an nichts zu erinnern. Doch die medizinische Untersuchung bringt schnell ans Licht, dass das Mädchen vor kurzem entbunden haben muss. Dr. Globisch und ihrer Mutter gesteht Kristin: Sie hat die Schwangerschaft die ganze Zeit über verheimlicht und in einer anderen Klinik entbunden, aus der sie wenige Stunden später mit dem Kind verschwunden ist.

Als es ihr am Tag darauf schlechter ging, hat sie das Kind vor eine Villa in ihrer Nachbarschaft gelegt – bei Professor Simoni – und ist dann zur Sachsenklinik gefahren. Für Kristins Mutter Regine Schneider bricht eine Welt zusammen. Sie hat ihre Tochter ohne Vater erzogen und ist schockiert über deren Verhalten und über den offenkundigen völligen Vertrauensverlust. Regines Verstörung wächst noch, als die Sechzehnjährige sich fest entschlossen zeigt, das Kind zur Adoption frei zu geben und sich instinktiv dagegen wehrt, Muttergefühle für das Neugeborene zu entwickeln. In dieser Zeit kümmern sich Oberschwester Ingrid und Professor Simoni zwei Tage um das neugeborene Kind und stellen fest, dass sie auf ihrer Lebensbahn auf der Höhe dynamischer Großeltern angelangt sind.

Im Hause Heilmann gibt es Stress, weil Jonas und sein Freund Bastian Marquardt zum Schulfest etwas backen sollen – und natürlich bleibt das an den Müttern hängen!


12:30 Die Landärztin – Ein neues Leben (90 Min.) (HDTV, UT)
Spielfilm Deutschland / Österreich, 2008

Rollen und Darsteller:
Dr. Johanna Lohmann – Christine Neubauer
Dr. Laurenz Hofer – Timothy Peach
Marie Gruber – Johanna von Koczian
Fritz Senholzer – Siegfried Rauch
Grete Bergmeier – Saskia Vester
Leo Bergmeier – August Schmölzer
Verena Bergmeier – Judith Richter
Gerhard Straußberger – Gregor Bloéb
Max Lohmann – Daniel Perez
Bastian Schindler – Simon Jung

Regie: Erhard Riedlsperger
Drehbuch: Mathias Klaschka
Musik: Iwan Pasuchin
Kamera: Frank Brühne

Nach dem Tod des alten Bauern Schindler nimmt Johanna dessen Enkel Bastian bei sich auf. Ihr Verlobter Laurenz sieht darin keine dauerhafte Lösung. Er möchte nach der Hochzeit gern eigene Kinder – eine Familienplanung, die für schwere Konflikte zwischen dem künftigen Brautpaar sorgt. Als wäre das nicht genug Ärger, bekommt die Landärztin es auch noch mit einem mysteriösen Fall von Lebensmittelvergiftung zu tun: Das halbe Dorf wird über Nacht ins Krankenhaus eingeliefert.

Dr. Johanna Lohmann (Christine Neubauer) wird auf den Hof des Bauern Schindler (Johannes Thannheiser) gerufen – der altersschwache Mann liegt im Sterben, doch vor seinem Tod nimmt Schindler der Landärztin ein Versprechen ab: Johanna soll sich um seinen kleinen Enkel Bastian (Simon Jung) kümmern, das Kind seiner verstorbenen Tochter. Um zu verhindern, dass der Junge in ein Heim kommt, nimmt Johanna Bastian bei sich auf. Die familiäre Umgebung und die Gesellschaft von Johannas Sohn Max (Daniel Perez) scheinen dem verschlossenen Jungen gut zu tun. Johannas Verlobter Laurenz (Timothy Peach) sieht darin jedoch keine dauerhafte Lösung. Schließlich wollen er und Johanna demnächst heiraten, außerdem möchte er eigene Kinder mit ihr haben.

Derweil steht auch Johannas Tante Marie (Johanna von Koczian) vor einem Neuanfang. Ihr langjähriger Verehrer, der elegante Hofrat Fritz Senholzer (Siegfried Rauch), hat überraschend um ihre Hand angehalten. Ganz andere Pläne schmiedet wieder einmal der Luftikus Gerhard Straußberger (Gregor Bloéb). Er will in dem kleinen Ort ein mondänes Gesundheitszentrum eröffnen, um seiner Frau Verena (Judith Richter), seinem Schwiegervater Leo (August Schmölzer) und dessen Frau Grete (Saskia Vester) endlich ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Vergeblich versucht er, Johanna für seine Idee zu begeistern.

Die hat ganz andere Sorgen: Nach dem Schindler-Leichenschmaus im Gasthof werden zahlreiche Dorfbewohner mit schweren Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert. Während Johanna versucht, dem mysteriösen Fall auf den Grund zu gehen, eskalieren die Spannungen zwischen ihr und Laurenz, als sie den Hochzeitstermin nach einem Autounfall von Laurenz eigenmächtig verschiebt. Der kleine Bastian wird Zeuge des heftigen Streits, bei dem es einmal mehr auch um seine Zukunft geht. Aus Angst, in ein Heim abgeschoben zu werden, läuft der Junge davon – und gerät zusammen mit Max, der ihm gefolgt ist, in höchste Gefahr.

In einer gelungenen Mischung aus modernem Heimatfilm und dramatischer Familiengeschichte erzählt "Die Landärztin – Ein neues Leben" von den persönlichen Neuanfängen der Hauptfiguren, großen Plänen und unausgesprochenen Wünschen. Auch im fünften Film der erfolgreichen Filmreihe überzeugen Christine Neubauer und Timothy Peach in den Hauptrollen; an ihrer Seite: Johanna von Koczian, Siegfried Rauch, Saskia Vester, August Schmölzer und Gregor Bloéb. Mit "Die Landärztin – Schleichendes Gift" geht die Filmreihe um die sympathische Ärztin am Freitag, dem 12.5., um 12:30 Uhr im MDR FERNSEHEN weiter.


14:00 MDR um 2 (59 Min.) (HDTV, UT)
Mittagsmagazin


14:59 MDR aktuell (1 Min.) (HDTV, UT)


15:00 LexiTV – Wissen für alle (60 Min.) (HDTV, UT)


16:00 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier


16:30 MDR um 4 (30 Min.) (HDTV, UT)
Gäste zum Kaffee


17:00 MDR um 4 (45 Min.) (HDTV, UT)
Neues von hier & Leichter leben

Spezial-Person: Christian Henze
u.a. mit Profikoch Christian Henze


17:45 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)


18:05 Wetter für 3 (5 Min.) (HDTV, UT)
Die Wetterschau für Mitteldeutschland


18:10 Brisant (44 Min.) (HDTV, UT)


18:54 Unser Sandmännchen (6 Min.) (HDTV, UT)

Geschichtenlieder – Kükenkummer


19:00 Ländermagazine (30 Min.) (HDTV, UT)
MDR SACHSENSPIEGEL
Landesfunkhaus Sachsen
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
MDR THÜRINGEN JOURNAL
Landesfunkhaus Thüringen


19:30 MDR aktuell (20 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


19:50 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo (721)


20:15 Ein Dinner für Roland Kaiser (90 Min.) (HDTV, UT)
Musikgeschichten zum 65.

Anlässlich des 65. Geburtstages von Roland Kaiser lädt Stephanie Stumph ihn zu einem ganz persönlichen Geburtstagsmenü ein. Das außergewöhnliche Menü wird eine kulinarische Reise durch das Leben des größten deutschen Schlagersängers. Beide plaudern über seine Anfänge in Berlin, blicken auf seine bewegte Karriere zurück und sprechen über Freundschaften zu Mary Roos und Frank Walter Steinmeier, über Musik, das Leben, die 80er und das Älterwerden. Mit dabei sind natürlich seine Hits.


21:45 MDR aktuell (15 Min.) (HDTV, UT)
mit:
das MDR-Wetter


22:00 Riverboat (133 Min.) (HDTV, UT)
Moderation: Stephanie Stumph, Jörg Pilawa
Talkshow
aus Leipzig

Gäste: Ulli Wegener

Nicole
Hermann-Josef Tenhagen
Daniel Hope
Ingmar Stadelmann
Michaela May
Rolf Seelmann-Eggebert
Mareile Höppner


00:13 MDR aktuell (2 Min.) (HDTV)


00:15 Kino Royal (15 Min.) (HDTV)
Filmmagazin


00:30 Alpha 0.7 – Der Feind in dir (125 Min.) (UT)
Fernsehfilm Deutschland, 2010

Rollen und Darsteller:
Johanna Berger – Victoria Mayer
Mila Antonovic – Anna Maria Mühe
Ralf Brändle – Arne Lenk
Andreas Zander – Tobias Schenke
Harald Rösler – Oliver Stritzel
Peter Spreemann – Thomas Huber
Uwe Gonzoldt – Rolf Kanies
Tom Berger – Bernd Gnann
Meike Berger – Jella Haase
Stefan Hartmann – David Bredin

Regie: Marc Rensing
Drehbuch: Sebastian Büttner, Oliver Hohengarten
Musik: Steffen Kahles, Christoph Blaser
Kamera: Pascal Rémond

Johanna Berger gerät ohne ihr Wissen in den Fokus eines neurowissenschaftlichen Experiments. Bei dem verzweifelten Versuch, ihre geistige Gesundheit und die Herrschaft über ihr Leben zurückzuerlangen, findet Johanna Unterstützung bei Mila Antonovic und ihren Mitstreitern vom Netzwerk Apollon. Die Aktivisten von Apollon treten für bürgerliche Freiheitsrechte ein und kämpfen gegen die zunehmende Überwachung der Bürger. Ihre Gegenspieler sind die Forscher des neurowissenschaftlichen Pre-Crime-Centers des BKA, die neue Methoden der Überwachung entwickeln und dabei den freien Willen des Menschen infrage stellen. Anhand von Johannas Geschichte entfaltet die Geschichte den Konflikt des einzelnen und der Gesellschaft zwischen Sicherheitsbedürfnis und dem Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung.


02:35 Die Welt danach (25 Min.) (HDTV)
Kurzfilm Deutschland, 2013

Rollen und Darsteller:
Lisa – Anne Ratte-Polle
Markus – Michael Rotschopf
Fabrizio – Enno Hesse
Karlsson – Jürgen Tonkel
Wenzel Wagner – Günter Junghans
Doro – Paulina Rau
Bea – Mia Knoch

Regie: Jens Wischnewski
Drehbuch: Julia C. Kaiser
Musik: Peter Gromer
Kamera: Dominik Berg

Die engagierte Strahlenschützerin Lisa ist verantwortlich für die Durchführung der Bergungsarbeiten der Atommüllfässer im Zwischenlager Asse II. Schon seit Jahren tritt dort Grundwasser ein, das die Fässer rosten lässt und so die Radioaktivität nach außen zu transportieren droht. Die Arbeit hat sie an ihre körperlichen und seelischen Grenzen gebracht, deren Auswirkungen vor allem ihre beiden Kinder und ihr Ehemann Markus zu spüren bekommen. Darum will Lisa ihre Stelle kündigen und mit ihrer Familie zurück nach Berlin ziehen.

Doch dann sieht sie bei den ersten entscheidenden Bohrungen das katastrophale Ausmaß des schon entstandenen Schadens und ist zutiefst erschüttert. Ihre Kollegen können sie jetzt nicht entbehren, wenn es darum geht, noch Schlimmeres zu verhindern. Lisa muss sich zwischen ihrer Verantwortung für die Sicherheit der Asse und ihrer Verantwortung als Mutter entscheiden. Dabei kann sie nur verlieren.


03:00 MDR SACHSENSPIEGEL kompakt (2 Min.) (HDTV)


03:02 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE kompakt (2 Min.) (HDTV)


03:04 MDR THÜRINGEN JOURNAL kompakt (1 Min.) (HDTV)


03:05 Elefant, Tiger & Co. (25 Min.) (HDTV, UT)
Geschichten aus dem Leipziger Zoo (721)


03:30 MDR SACHSENSPIEGEL (30 Min.) (HDTV, UT)


04:00 MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE (30 Min.) (HDTV, UT)


04:30 MDR THÜRINGEN JOURNAL (30 Min.) (HDTV, UT)


05:00 – 05:40 Sachsen aus halber Höhe (40 Min.)

Unterwegs mit dem Sachsenspiegel-Zeppelin
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –

• letzte Aktualisierung: 28. April 2017
 

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Quelle:
MDR Fernsehen – Programminformationen
18. Woche – 29.04. bis 05.05.2017
MDR – Programmpressedienst, 04360 Leipzig
Zuschauerredaktion:
Telefon: 0341 3009696
E-Mail: zuschauerredaktion@mdr.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 21. April 2017

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