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DRADIO - DEUTSCHLANDFUNK/1070: Woche vom 17.12. bis 23.12.2018


Radioprogramm DLF – Deutschlandfunk – 51. Woche vom 17.12. bis 23.12.2018


Montag, 17. Dezember 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:35 Interview der Woche (Wdh.)

01:35-02:00 Hintergrund (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-02:30 Kulturfragen
Debatten und Dokumente (Wdh.)

02:30-04:00 Zwischentöne
Musik und Fragen zur Person (Wdh.)

Nachrichten 3:00 Uhr

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Ulrich Lüke, Münster
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Die "Dolchstoßlegende" wird erstmals veröffentlicht


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Kontrovers (80 Min.)
Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
kontrovers@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Musikjournal (50 Min.)
Das Klassik-Magazin


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Musik-Panorama (105 Min.)
Kammermusikfest 'Spannungen' 2018

Dmitrij Schostakowitsch
Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll, op. 40

Sergej Newski
Klavierquartett

Anton Arensky
Streichquartett Nr. 2 a-Moll, op. 35

Gergana Gergova, Violine
Yura Lee, Violine
Christian Tetzlaff, Violine
Barbara Buntrock, Viola
Elisabeth Kufferath, Viola
Alban Gerhardt, Violoncello
GustavRivinius, Violoncello
Julian Steckel, Violoncello
Aaron Pilsan, Klavier
AlexanderVorontsov, Klavier

Aufnahme vom 22.6.2018 aus dem Wasserkraftwerk, Heimbach
Am Mikrofon: Johannes Jansen

22:00-22:05 Nachrichten

Den Bogen über ein Jahrhundert russischer Kammermusik schlägt das Heimbacher Konzert mit Werken von Dmitrij Schostakowitsch, Sergej Newski und Anton Arenski. Ins Fin de Siècle zurückversetzt wähnt man sich bei den ersten Takten der Cellosonate von Schostakowitsch, doch schnell wird klar, dass hier eine von ideologischer Gängelung noch unbezähmte Stimme der Moderne spricht. Für Newski, als composer in residence mit mehreren Werken beim diesjährigen Kammermusikfest vertreten, sind die Zeiten stalinistischer Kunstdoktrin ferne Vergangenheit. Eine starke Bindung an die romantische Tradition spricht aus dem 1894 als Tschaikowsky-Hommage entstandenen Quartett von Arensky, dem Lehrer Rachmaninows. Ein Geschichtspanorama russischer Kammermusik, gebündelt zu einem faszinierend vielgestaltigen Programm.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Dienstag, 18. Dezember 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Ulrich Lüke, Münster
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 40 Jahren: China beschließt die Umstrukturierung seiner Wirtschaft


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Sprechstunde (80 Min.)
Überfordert, Stress mit Kollegen, miese Stimmung
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz nehmen zu
Studiogast:
Prof. Dr. med. Peter Angerer, Direktor des Instituts für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf
Am Mikrofon: Carsten Schroeder
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten

Die Zahl der Krankschreibungen aufgrund psychischer Belastungen am Arbeitsplatz steigt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Firmen und Behörden fühlen sich müde und erschöpft, sie sind nervös und von Niedergeschlagenheit geplagt. Die Gründe dafür liegen unter anderem im hohen Termin- und Leistungsdruck, sowie im Zwang, mehrere Aufgaben parallel erledigen zu müssen, kurz Multitasking. Stressfördernd sind aber auch sich ständig wiederholende Arbeitsabläufe, das Nichteinhalten von Pausen, Mobbing sowie permanente Über- wie Unterforderung.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Das Feature (45 Min.)
Der starke Mann der Saudis
Was will Kronprinz Mohammed bin Salman?
Von Marc Thörner
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: WDR/BR/Dlf 2018

In Rekordzeit hat Saudi Arabiens einflussreicher Königssohn das Land liberalisiert. Gleichzeitig werden Regimegegner so hart verfolgt wie nie zuvor und dschihadistische Gruppen weiterhin im Nahen Osten unterstützt. Was will der Kronprinz wirklich? Saudi Arabiens neuer starker Mann, Kronprinz Mohammed Bin Salman, fördert Frauenrechte, liberalisiert das Land. Andererseits gebärdet er sich so aggressiv wie vorher kein anderer in Riad. Ruft zur Isolation des Erzrivalen Iran auf und lässt im Jemen Bomben fallen. In Syrien bewaffnet er extremistische religiöse Gruppen, die für das Gegenteil all dessen eintreten, was er dem eigenen Land verordnet. Wozu? Als Zugeständnis an die radikalen Kräfte im eigenen Land, um besser reformieren zu können? Oder sind die Neuerungen nur Fassade, um Saudi Arabiens Anspruch zu verschleiern, seine religiösen Vorstellungen weltweit noch effizienter durchzusetzen? Die USA jedenfalls fördern Saudi Arabien wie nie zuvor. Und auch in Deutschland scheint die Devise zu gelten: Wer auf Saudi Arabien setzt, setzt auf Stabilität.


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Hörspiel (50 Min.)
Gespräch mit dem Teufel
Von Paul Valéry
Aus dem Französischen von Ernst Wilhelm Eschmann
Regie: Gert Westphal
Mit Paul Hoffmann, Gisela Trowe, Franz Georg Eilert und Josef Kandner
Produktion: RB 1951
Länge: 36'00

Wie würde wohl Mephisto – "der Geist, der stets verneint" aus Goethes 'Faust' – in der modernen Wirklichkeit aussehen? Von dieser Frage ausgehend schrieb der Franzose Paul Valéry seine Fragmente 'Mon Faust', aus denen in der deutschen Fassung das 'Gespräch mit dem Teufel' geworden ist. Fräulein Lust, ein charmantes, von tiefster Neugierde befallenes Mädchen, möchte wissen, was zwischen Faust und Mephisto vorgefallen ist, wo er steckt und ob er noch einmal Gelegenheit haben wird, die Gretchenepisode zu wiederholen. Valéry gibt darauf eine Antwort: die Antwort des modernen, skeptisch gewordenen 20. Jahrhunderts.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Jazz Live (55 Min.)
Janning Trumann Quartett & Simon Nabatov
Janning Trumann, Posaune
Dierk Peters, Vibrafon
Drew Gress, Bass
Jochen Rückert, Schlagzeug
Gast: Simon Nabatov, Klavier
Aufnahme vom 29.10.2018 aus dem Loft in Köln
Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

Er ist ein Tausendsassa: Für sein brillantes Posaunenspiel erhielt Janning Trumann schon hohe Auszeichnungen. Sechs ständige Projekte vom Duo bis zur Big Band listet seine Website. Erst Anfang dieses Jahres gründete er ein Plattenlabel, auf dem seitdem drei eigene Alben erschienen. Zwei Jahre lang lebte Jannig Trumann als Stipendiat in New York City. Dort kam es zur Zusammenarbeit mit den beiden ehemaligen Kölnern und Wahl-New-Yorkern Jochen Rückert und Dierk Peters. Zusammen mit dem amerikanischen Bassisten Drew Gress entstand eine spannende Quartettplatte. Zu dieser Besetzung gesellte sich im Loft mit Simon Nabatov ein einzigartiges Universaltalent am Klavier: Von Stride Piano über Bebop, Brasilianische Musik und freie Improvisation bis hin zu elektroakustischen Experimenten reicht das Spektrum seiner Arbeit. Sie bereichert Trumanns ohnehin hochdynamische Musik noch um einige Grade an Intensität und Eruptivität.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Musikszene (45 Min.)
Nicola Porpora – Meister der Bravour-Arie
Die Wiederentdeckung eines berühmten Opern-Komponisten des Barock
Von Helga Heyder-Späth

Er gab seinen Gesangsschülern angeblich nur ein einziges Blatt mit Übungen an die Hand. Erst wenn sie daran ihre Technik perfektioniert hatten, führte er sie in die Geheimnisse des viva voce, der Gestaltung der Stimme ein. Der Erfolg gab Nicola Porpora recht: Farinelli, Caffarelli, Mingotti, allesamt berühmte Gesangsstars des 18. Jahrhunderts, gingen durch seine Schule. Der 1686 geborene Neapolitaner war zu Lebzeiten nicht nur einer der gefragtesten Gesangslehrer. Er war als Komponist und Impresario selbst ein Opernstar, und das nicht nur in Neapel, Rom und Venedig, sondern auch in London und Dresden. Mit seinen eleganten, mal atemberaubend virtuosen, mal einfühlsam kantablen Arien zog Porpora das staunende Publikum in den Bann, was ihm aber auch Neid von Kollegen einbrachte. So sahen Georg Friedrich Händel in London und Johann Adolf Hasse in Dresden in ihm in erster Linie den Konkurrenten. Heute jedoch sind ihre Namen ungleich bekannter. Aus Anlass seines 250. Todestages nimmt die Sendung Nicola Porpora in den Blick, für dessen Wiederentdeckung sich in den letzten Jahren unter anderem der Countertenor Max Emanuel Cencic und der Dirigent Stefano Aresi mit seinem Ensemble Stile Galante eingesetzt haben.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Mittwoch, 19. Dezember 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:30 Aus Religion und Gesellschaft

02:30-02:57 Lesezeit

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Ulrich Lüke, Münster
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 175 Jahren: Charles Dickens' Erzählung "A Christmas Carol" erscheint


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Länderzeit (80 Min.)
Die katholische Kirche unter Druck
Welche Zukunftsvisionen haben die Gemeinden?
Live aus der Gemeinde St. Bartholomäus in Wellingholzhausen
Am Mikrofon: Jürgen Wiebicke
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
laenderzeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Zur Diskussion (45 Min.)


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Religion und Gesellschaft (20 Min.)
"Verwandeltes Licht": Künstler gestalten Kirchenfenster
Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze


20:30 Lesezeit (30 Min.)
Lesung von den Tagen der deutschsprachigen Literatur (TDDL) in Klagenfurt 2018
Joshua Groß: 'Flexen in Miami'

Einen turbulenten Text der Simulationen, Maskeraden, leichtsinnigen Spiele und der Depressionen und Abstürze hat Joshua Groß in diesem Jahr in Klagenfurt beim Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis vorgetragen. Der 1989 in Grünsberg geborene, in Nürnberg lebende Groß hat schon einige Bücher veröffentlicht und beschäftigt sich überdies universitär mit der Ethik der Textkulturen. Seine Geschichte rund um ein nationales Sportereignis war in ihren erzählerischen Mitteln eine der avanciertesten des Wettbewerbs. Hören Sie genau die Lesung aus dem ORF-Studio in Klagenfurt.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Querköpfe (55 Min.)
Kabarett, Comedy & schräge Lieder
Verse wie Nadelstiche
Michael Feindlers 'Artgerechte Spaltung'
Von Fabian Elsäßer

Die Angst geht um in Deutschland. Nicht bei den sogenannten besorgten Bürgern, sondern bei denjenigen, die sich ernsthaft Sorgen um die Demokratie machen. Das Schlagwort von der gespaltenen Gesellschaft schwebt bleischwer im Raum. Michael Feindler analysiert sie mit schmerzhafter Genauigkeit in seinem Programm 'Artgerechte Spaltung', macht uns aber auch Hoffnung, dass dieser Spalt zu kitten sei. Denn bei aller geschliffener Bosheit ist der Mann durch und durch Humanist. Am Ende gar ein Menschenfreund? Vor sechs Jahren war Feindler erstmals in den 'Querköpfen' mit seinem politischen Kabarett im Versmaß zu hören. Die Welt, so scheint es, ist seitdem schlechter geworden. Feindlers Gedichte, Conferencen und neuerdings auch deutlich mehr Lieder indes immer besser.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Spielweisen (45 Min.)
Heimspiel – Die Deutschlandradio-Orchester und -Chöre
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 9 D-Dur
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Kent Nagano
Aufnahme vom 21.10.2018 von Deutschlandfunk Kultur in der Berliner Philharmonie
Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Genau genommen ist diese 'Neunte' eine Unvollendete: Denn Gustav Mahler, der nach fast jeder Aufführung seiner vorherigen Sinfonien kleine Details in der Instrumentierung veränderte, bekam dieses Werk nicht mehr zu Gehör. Dennoch besitzt Mahlers Sinfonie Nr. 9 D-Dur eine Anziehungskraft, der man sich kaum entziehen kann. Für den Dirigenten Kent Nagano verbindet sich mit ihr sein internationaler Durchbruch 1984. Als er 2000 die Leitung des Deutschen Symphonie-Orchesters übernahm, setzte Nagano kurz darauf Mahlers 'Neunte' auf das Programm. Am 21. Oktober dieses Jahres spielte das DSO Berlin unter Naganos Leitung dieses großräumige Werk erneut. Wie sieht der Dirigent Mahlers Sinfonik heute, wie hat sich seine Interpretation weiterentwickelt? Klaus Gehrke hat mit Kent Nagano gesprochen.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Donnerstag, 20. Dezember 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Zur Diskussion (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Ulrich Lüke, Münster
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 50 Jahren: Der Schriftsteller und Kritiker Max Brod gestorben


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (25 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Marktplatz (80 Min.)
Mehr als heißes Wasser mit Geschmack
Am Mikrofon: Jan Tengeler
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
marktplatz@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten

Wie heiß sollte das Wasser sein: 70, 80 oder 90 Grad? Wie lange lasse ich ihn ziehen: fünf, zehn oder doch lieber nur drei Minuten? Und wo ist eigentlich der Unterschied zwischen First und Second Flush?
Zubereitung und Genuss von Tee sind eine Wissenschaft für sich. Die Vielfalt verschiedener Sorten sowie ganzer Teekulturen ist überwältigend. Wer heute einen gut sortierten Teeladen betritt, kann geschmacklich in einen Großteil dieser Traditionen eintauchen: vom ostafrikanischen Roibusch über den klassischen indischen Darjeeling bis zum Kräutertee, der auch aus dem eigenen Garten kommen kann. Fair gehandelter Biotee oder ein Honigbusch-Erdbeer-Caramel-Aufguss im Beutel aus dem Supermarkt? Auch über moderne Vertriebswege und mögliche Rückstände von Pestiziden im Tee informiert Sie Jan Tengeler gemeinsam mit Expertinnen und Experten.


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (25 Min.)
Das Medienmagazin


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Dlf-Magazin (45 Min.)
Magazin


20:00 Nachrichten (10 Min.)


20:10 Aus Kultur- und Sozialwissenschaften (50 Min.)


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 JazzFacts (55 Min.)
Träume von Träumen
Die Klangwelt des israelischen Pianisten Shai Maestro
Von Karl Lippegaus

Shai Maestro ist oft in der Welt unterwegs, doch die eigentliche Reise besteht für ihn in der intensiven Innenschau am Konzertflügel. So sehr der Pianist aus Tel Aviv Wayne Shorter, Keith Jarrett oder auch Bach, Beethoven und Bartók verehrt – es geht ihm vor allem darum, eigene Wege zu finden. Wie klinge ich, mit einem Großvater aus Bosnien und anderen Verwandten aus Polen und Rumänien, fragt sich Shai Maestro. Seine Heimat Israel vergleicht er in aufgeräumterer Stimmung auch mal mit einem Salat der Kulturen. "Es ist ein großes Privileg, Musiker zu sein. Die Musik gibt uns Licht", bekennt der Pianist. Sein neues Trio-Album 'The Dream Thief' verleiht in mystischen Schauern diesem Streben einen faszinierenden Ausdruck. Es gibt noch keine Soloeinspielungen von Shai Maestro, aber im November 2014 zeichnete der Deutschlandfunk eine Soloperformance im Bonner Beethoven-Haus auf.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Historische Aufnahmen (45 Min.)
Nicht nur für Kinder
125 Jahre 'Hänsel und Gretel' von Engelbert Humperdinck
Von Klaus Gehrke

Volksliedhafte Melodien, ein Wagner-Orchester und ein vieldeutiges Märchen: Diese Rezeptur hat Engelbert Humperdincks Oper seit über 100 Jahren einen festen Platz im Bühnenrepertoire beschert. Vor allem ab der Adventszeit wird 'Hänsel und Gretel' an vielen Bühnen gespielt. Am 23. Dezember 1893 erlebte das Märchenspiel in drei Bildern am Hoftheater Weimar seine erfolgreiche Uraufführung. Zwar integrierte Humperdinck mehrere Kindervolkslieder in der Partitur, schuf aber gleichzeitig Melodien, die wiederum zu Volksliedern wurden. Der Komponist, der als Assistent von Richard Wagner mit den Arbeiten zur Aufführung des 'Parsifal' betraut wurde, übernahm in 'Hänsel und Gretel' viel von Wagners Klangwelt. Spöttisch bezeichnete Humperdinck seine Märchenoper einmal als "Kinderstubenweihfestspiel". Dennoch ist sein explizit für Kinder gedachtes Werk bis heute ein idealer Einstieg in die Welt der Oper geblieben – wobei einige neuere Inszenierungen das Märchen tiefenpsychologisch ausleuchten und mitunter nicht mehr jugendfrei sind.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Freitag, 21. Dezember 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)

00:05-01:00 Fazit
Kultur vom Tage (Wdh.)

01:00-01:05 Nachrichten

01:05-01:10 Kalenderblatt

01:10-01:30 Hintergrund (Wdh.)

01:30-02:00 Tag für Tag
Aus Religion und Gesellschaft (Wdh.)

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:10 Kommentar (Wdh.)

02:10-02:57 Dlf-Magazin (Wdh.)

02:57-03:00 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:30 Weltzeit (Wdh.)

03:30-03:52 Forschung aktuell (Wdh.)

03:52-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Radionacht Information
Nachrichten um 4:30 Uhr


05:00 Nachrichten (5 Min.)


05:05 Informationen am Morgen (235 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

06:00-06:05 Nachrichten

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Ulrich Lüke, Münster
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:35-07:37 Börse

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:38 Wirtschaftsgespräch

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 50 Jahren: Sergio Leones Italowestern "Spiel mir das Lied vom Tod" wird uraufgeführt


09:10 Europa heute (20 Min.)


09:30 Nachrichten (5 Min.)


09:35 Tag für Tag (20 Min.)
Aus Religion und Gesellschaft


09:55 Koran erklärt (5 Min.)
Vorstellung und Erläuterung von Versen aus der Heiligen Schrift des Islams durch Vertreterinnen und Vertreter der Islamischen Theologie oder der Islamwissenschaft


10:00 Nachrichten (10 Min.)


10:10 Lebenszeit (80 Min.)
Ellbogen statt Solidarität
Wird unsere Gesellschaft immer ich-bezogener?
Am Mikrofon: Petra Ensminger
Hörertel.: 00800 – 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de

10:30-10:35 Nachrichten

11:00-11:05 Nachrichten


11:30 Nachrichten (5 Min.)


11:35 Umwelt und Verbraucher (25 Min.)

11:55-12:00 Verbrauchertipp


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (80 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:30-12:35 Nachrichten

12:50-13:00 Internationale Presseschau

13:00-13:10 Nachrichten


13:30 Nachrichten (5 Min.)


13:35 Wirtschaft am Mittag (25 Min.)

13:56-14:00 Wirtschafts-Presseschau


14:00 Nachrichten (10 Min.)


14:10 Deutschland heute (20 Min.)


14:30 Nachrichten (5 Min.)


14:35 Campus & Karriere (25 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (25 Min.)


15:30 Nachrichten (5 Min.)


15:35 @mediasres (15 Min.)
Im Dialog


15:50 Schalom (10 Min.)
Jüdisches Leben heute


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)


16:30 Nachrichten (5 Min.)


16:35 Forschung aktuell (25 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Wirtschaft und Gesellschaft (25 Min.)


17:30 Nachrichten (5 Min.)


17:35 Kultur heute (25 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (10 Min.)


19:15 Mikrokosmos – Die Kulturreportage (45 Min.)
054 Stadt. Land. Rixdorf
Von Étienne Roeder

Ein idyllisches Dorf inmitten des trubeligen Bezirks Berlin-Neukölln: Rixdorf hat sich seinen ländlichen Charakter bewahrt. Die Mischung aus Bauernhäusern und Jugendstil wirkt wie ein Magnet für Zuzügler aus aller Welt. Woher kommt der Wunsch nach ländlichem Leben in der Stadt?

Berlin-Neukölln ist vielseitig: Arabische Clans treffen auf Partyenthusiasten. Eine hohe Arbeitslosigkeit auf immer höhere Mieten. Und zwischen Karl-Marx-Straße und Sonnenallee, den pulsierenden Lebensadern des Bezirks, beginnt plötzlich das Dorfleben.

Kopfsteinpflasterstraßen, eine alte Schmiede und urige Bauernhäuser: Rixdorf, wie sich der alte Ortskern Neuköllns noch heute nennt, bildet einen Kontrast zum restlichen Stadtviertel. Nachfahren der böhmischen Glaubensflüchtlinge, die dem Ort seinen Beinamen 'Böhmisches Dorf' gaben, leben heute in 12. Generation hier. Man kennt sich, grüßt sich auf der Straße, trifft sich beim Bäcker oder hält einen Plausch über den Gartenzaun hinweg. Landflucht trifft hier auf Landsehnsucht.

Étienne Roeder sucht in Rixdorf nach der Ursache für den Traum vom Landleben und fragt, ob er mehr ist als eine romantische Utopie für diejenigen, die es sich leisten können.


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Nachrichtenleicht – der Wochenrückblick in einfacher Sprache (6 Min.)
aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion


20:10 Das Feature (50 Min.)
Feature
Das Lied von den Riesen
Eine Begegnung mit dem Geschichtenerzähler Michael Köhlmeier
Von Janko Hanushevsky
Regie & Komposition: Merzouga
Produktion: Dlf 2018

Seit es uns gibt, erzählen wir einander Geschichten. In der Antike wurden Geschichten wahrscheinlich gesungen. Die Melodien sind verschwunden, doch die Abenteuer des Odysseus, die Heldentaten des Achilles ziehen uns noch heute in ihren Bann. Als junger Mann erzählte Michael Köhlmeier Mythen und Sagen live und frei im Radio und wurde damit sehr bekannt. Heute ist der Österreicher Bestsellerautor. In seinen Novellen und Romanen geht es um ein unbegleitetes Flüchtlingsmädchen, den Heiligen Antonius, der sterbend über das Leben nachdenkt. In 'Abendland' zeichnet Köhlmeier eine Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts, verarbeitet schreibend den Tod seiner Tochter. Wie setzen Geschichten uns in Beziehung zur Welt? Können wir jemals anders, als aus der eigenen Perspektive eine Geschichte erzählen? Und was passiert, wenn wir einer Geschichte lauschen, uns Kraft der Fantasie in einen anderen hineinversetzen? Köhlmeier erzählt dem Autor eine Geschichte. Seine Geschichte.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 On Stage (55 Min.)
"Es ist mein Leben"
Die Folklegende Graham Nash
Aufnahme vom 7.7.2018 beim Rudolstadt-Festival
Am Mikrofon: Babette Michel

Ab 1968 machte die Supergruppe Crosby, Stills, Nash Furore – nicht nur, weil sie zeitweise mit Neil Young unterwegs war. Die Stars der Byrds, von Buffalo Springfield und der Hollies spielten (politischen) Folkrock, den sie mit feinem Harmoniegesang und filigranem Gitarrenspiel zur Meisterschaft und großem Erfolg brachten. Trotz vorübergehender Trennung und dem Zerwürfnis mit Kollege David Crosby. Der Brite Graham Nash hörte nie auf, diese Art Musik zu machen, sie sei "kein Job für mich, das ist mein Leben." Inzwischen 76 Jahre alt, war er zu Gast beim Rudolstadt-Festival. Mit alten Songs einer 60 Jahre dauernden Karriere, darunter das ergreifende 'Simple Man', das er am Tag der Trennung von seiner Freundin Joni MItchell schrieb – und mit seinem aktuellen Soloalbum.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Milestones – Jazzklassiker (45 Min.)
Volker Kriegel (1943-2003) zum 75. Geburtstag
'Spectrum' (1971) & 'Topical Harvest' (1976)
Am Mikrofon: Harald Rehmann

Volker Kriegel gehörte zu den großen Stilbildnern unter den Jazzgitarristen – und er war prominentes Aushängeschild der Jazzrock-Szene in Deutschland seit Anfang der 1970er-Jahre. Man musste stets nur wenige Töne seines intellektuellen und gleichzeitig sehr warmen Gitarrenspiels hören, um den typischen Kriegel-Sound zu erkennen. Der in Darmstadt geborene Musiker hatte bereits das Klangbild des berühmten Dave Pike Set geprägt, als er 1971 als 27-Jähriger mit einem Album unter eigenem Namen aufwartete, das mit einer unvergleichlichen Mischung aus Modern Jazz, Rock, Folk, Free und indischen Klängen bis heute zu den epochalen Werken des deutschen Jazz zählt: 'Spectrum'. Fünf Jahre und vier Alben danach addierte der Gitarrist und Komponist noch eine Stilfarbe hinzu und nahm eine Langspielplatte mit lateinamerikanischen Einflüssen auf, die er später einmal als sein bestes Album bezeichnete: 'Topical Harvest'. Zum 75. Geburtstag von Volker Kriegel, der 2003 viel zu früh starb, erklingen in den 'Milestones' Höhepunkte aus beiden Produktionen.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (10 Min.)


23:10 Das war der Tag (47 Min.)
Journal vor Mitternacht


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Samstag, 22. Dezember 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Mitternachtskrimi (55 Min.)
Fünf Finger machen eine Hand (3/3)
Von Edward Boyd
Aus dem Englischen von Marianne de Barde und Hubert von Bechtolsheim
Regie: Heiner Schmidt
Mit Alexander Hegarth, Hans Peter Hallwachs, Christine Davis, Wolfgang Wahl, Horst Michael Neutze, Wiebke Paritz, Ernst Jacobi, Sabine Eggerth, Gert Haucke, Edith Heerdegen u.a.
Produktion: SWF 1969
Länge: 52'10

Die 1960er-Jahre in Großbritannien. Auf dem Pfad der Erleuchtung suchen die Blumenkinder nach Love and Peace, lesen James Baldwin, schreiben Gedichte und versenken sich zur Musik von Ravi Shankar. Für viele die Gelegenheit, aus dem System auszusteigen – oder unterzutauchen.

Inspektor Gordon lädt Steve Gardiner zu einem Experiment ein, wie er es nennt. Er nimmt ihn mit zu den Docks, zu einer kleinen Plauderei mit dem Schiffszubehörhändler Carraday. Steve erkennt dessen Stimme als die des anonymen Anrufers, der ihn bedroht hat. Von Carraday ist der Weg nicht weit zu seinem Freund Ronald Avery, dem Kaufhauskönig von Glasgow. Er ist der Mann, den jemand auf dem Foto neben Gaye herausgeschnitten hatte. Carraday hat ihm ein Schloss mit Privatfriedhof für einen Spottpreis vermittelt, doch es gibt noch mehr, das Carraday, Avery sowie den Junkie Tommy Smith miteinander verbindet: Heroin. Ein Teil der Droge aus dieser Lieferkette ist auch in dem hübschen Päckchen gelandet, das Honey Gorman mit dem Pfandschein aus Gayes Brieftasche auslösen konnte. Steve Gardiner meint, das Puzzle um Gayes Verschwinden nun vollständig zusammensetzen zu können. Er macht sich auf, um einen Mann zu töten …

Edward Boyd wurde 1916 in Stevenston/Ayrshire geboren. Er verfasste zahlreiche Serien für die schottische BBC und Granada Television und gehörte zu den Krimiautoren, die ihre Geschichten unmittelbar für das Radio schrieben. 1971 erhielt er den Preis der Writers' Guild für die beste Radioserie. Boyds sprachlich ausgefeilte Krimi-Mehrteiler wurden von Hubert von Bechtolsheim und Marianne de Barde kongenial ins Deutsche übertragen und beim Südwestfunk realisiert: 'Kein Mann steigt zweimal in denselben Fluss' (1971), 'Schwarz wird stets gemalt der Teufel' (1973), 'Dachse im Eulenlicht' (1975), 'Bullivants Match oder Brachvogel im Herbst' (1986) und 'Spanische Schlösser' (1989). Edward Boyd starb im Januar 1990.


01:00 Nachrichten (5 Min.)


01:05 Deutschlandfunk Radionacht (295 Min.)
Rock
Rockmusik
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichten The Kinks ihr Album 'The Kinks Are The Village Green Preservation Society'
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00-02:05 Nachrichten

02:05-02:07 Sternzeit

03:00-03:05 Nachrichten

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

05:00-05:05 Nachrichten

05:30-05:35 Nachrichten

05:35-05:40 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Informationen am Morgen (170 Min.)
Berichte, Interviews, Reportagen

06:30-06:35 Nachrichten

06:35-06:40 Morgenandacht
Pfarrer Ulrich Lüke, Münster
Katholische Kirche

06:50-06:59 Interview

07:00-07:05 Nachrichten

07:05-07:14 Presseschau
Aus deutschen Zeitungen

07:15-07:25 Interview

07:30-07:35 Nachrichten

07:56-07:58 Sport

08:00-08:10 Nachrichten

08:10-08:20 Interview

08:30-08:35 Nachrichten

08:35-08:40 Börse

08:47-08:49 Sport

08:50-09:00 Presseschau
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 150 Jahren: Die Luftschifferin Käthe Paulus geboren


09:10 Das Wochenendjournal (50 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Klassik-Pop-et cetera (55 Min.)
Am Mikrofon: Der Kabarettist Oliver Polak

Für seine Comedy-Tour 2017 posierte Oliver Polak kniend auf einer Deutschlandfahne. Nackt. Mit einer Bockwurst zwischen seinen Beinen, so hell wie der behaarte Bauch. Der Titel der Tour, 'Über alles', erinnerte an die verbotene Strophe der deutschen Nationalhymne. Oliver Polak provoziert kräftig. Seine Familienbiografie bietet ihm das Material dazu. Er wurde 1976 im Emsland geboren, in Papenburg. Der Vater, ein deutscher Jude, überlebte mehrere Konzentrationslager. Polaks Mutter, eine russische Jüdin, emigrierte aus der Sowjetunion nach Deutschland.

Der Kabarettist knöpft sich die großen Themen vor: Sex, Hass, Antisemitismus und Rassismus. Nach 'Ich darf das, ich bin Jude' und 'Der jüdische Patient' ist kürzlich ein drittes Buch über Antisemitismus erschienen: 'Gegen Judenhass'. Polak berührt nicht nur die Schmerzgrenze, er tänzelt genüsslich auf ihr herum, analysiert die Gesellschaft und das Zeitgeschehen und überspitzt gnadenlos. Bei ihm wird Komik aus der Wohlfühlecke gescheucht. Im besten Fall bleiben einem die Chips im Halse stecken. Denn der 42-Jährige möchte aufmerksam machen auf vorherrschenden Judenhass und fordert mehr Empathie sowie Schutz und Klarheit durch die Bundesregierung.


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Gesichter Europas (55 Min.)
Die Vielfalt der Vojvodina – Spurensuche im Norden Serbiens
Mit Reportagen von Leila Knüppel

"Das ist unsere Flur, unsere Vojvodina, die Eine und Einzige", heißt es in einem der Lieder des Sängers Djordje Balasevic, in dem er seine Heimat besingt. Sein Text handelt von der Weite dieser fruchtbaren Ebene, vom guten Essen, der Friedfertigkeit der Bewohner, den vielen Sprachen, die dort gesprochen werden. Eine Art Traumland für Jugo-Nostalgiker, in denen ein friedliches Miteinander jenseits von Nationalismus noch möglich scheint. Vor 100 Jahren schloss sich die Vojvodina – zuvor Teil des österreich-ungarischen Reiches – Serbien an, wurde zunächst Teil des Königreichs, dann der Sozialistischen Republik Jugoslawien. Und doch blieb die Region immer auf ihre Autonomie bedacht, besitzt heute ihr eigenes Parlament, eine eigene Regierung – auch wenn über die meisten Belange in Belgrad entschieden wird. Doch im Gegensatz zu den Autonomiebestrebungen der Katalanen, Basken oder Schotten, die sich auf eine nationale Identität berufen, ist man in der Vojvodina stolz darauf, dass hier 26 Völker wohnen: Serben, Ungarn, Kroaten, Slowaken, Rumänen, Ukrainer, Ruthenen und viele andere mehr. Selbst in den 1990er-Jahren während des Jugoslawienkriegs blieb es hier weitgehend friedlich. Doch flohen immer mehr Serben, die zuvor in den jugoslawischen Nachbarländern gelebt hatten, in die Vojvodina. Kroaten wiederum wurden aus der Region vertrieben. Seitdem ist der Anteil der serbischen Bevölkerung auf 65 Prozent gestiegen. Die Minderheiten werden zunehmend marginalisiert. Die Vojvodina droht ihre multikulturelle Identität zu verlieren.


12:00 Nachrichten (10 Min.)


12:10 Informationen am Mittag (50 Min.)
Berichte, Interviews, Musik

12:50-13:00 Internationale Presseschau


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Themen der Woche (20 Min.)


13:30 Eine Welt (30 Min.)
Auslandskorrespondenten berichten


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 Campus & Karriere (55 Min.)
Das Bildungsmagazin


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Corso – Kunst & Pop (55 Min.)
Das Musikmagazin


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 Büchermarkt (25 Min.)
Bücher für junge Leser


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Computer und Kommunikation
u.a. mit DETOX – Neugeburt (4/4)
Am Mikrofon: Manfred Kloiber
DETOX – Vier Kurzgeschichten über die digitale Entgiftung

Wie sieht 25 Jahre nach Start des World Wide Webs und zehn Jahre nach Einführung der Smartphones ein Leben ohne Internet und Mobiltelefone aus? Blüht der Buchhandel auf, nur weil keine E-Books mehr gelesen werden können? Lassen sich zu Hause die Lampen nicht mehr regeln, weil sie kein WLAN mehr finden? Oder zerbrechen alle Freundschaften, weil die Sozialen Netzwerke still stehen? Nichts davon. Aber die Veränderungen durch DETOX ändern alles. Sie führen zu einem fast paradiesischen Idyll, das jedoch nicht ungestört bleibt. Panzer fahren ein, um DETOX ein Ende zu bereiten. Nur, wer hat sie geschickt?

Die Mini-Feature-Reihe in "Computer und Kommunikation" jeweils am 01.12., 08.12., 15.12. und 22.12.2018


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Streitkultur (25 Min.)


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Samstag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Hörspiel (115 Min.)
Demian. Die Geschichte von Emil Sinclairs Jugend
Von Hermann Hesse
Bearbeitung: Oliver Sturm
Regie: Oliver Sturm und Kirstin Petri
Mit Ulrich Matthes, Valentin Stroh, Ingo Huelsmann, Karin Schröder, Wolfgang Höper, Uta Hallant, Hans Diehl, Martin Engler, Sven Plate u.a.
Produktion: SWR 2002
Länge: 109'03

"Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so sehr schwer?"

Die schlichte Frage, die am Beginn des Romans steht, mit dem Hermann Hesse mitten im Ersten Weltkrieg unter dem Pseudonym Emil Sinclair einen literarischen Neubeginn wagte, hat seit seinem Erscheinen 1919 viele Lesergenerationen bewegt. "Wenige wissen heute, was der Mensch ist. Viele fühlen es und sterben darum leichter, wie ich leichter sterben werde, wenn ich diese Geschichte fertiggeschrieben habe. Das Leben jedes Menschen ist ein Weg zu sich selber hin, der Versuch eines Weges, die Andeutung eines Pfades." Es ist die exemplarische Geschichte einer Selbstfindung gegen den subtilen Druck von Religion und Moral, die virulent geblieben ist auch in Zeiten, die mit anderen Instanzen der Fremdbestimmung zu rechnen haben.


22:00 Nachrichten (5 Min.)


22:05 Atelier neuer Musik (45 Min.)
Die griechische Komponistin Georgia Koumará
Hellwach im Traum
Von Egbert Hiller

Geboren wurde Georgia Koumará 1991 in Thessaloniki. Vor vier Jahren, nach Abschluss der Ausbildung in ihrer Geburtsstadt, siedelte sie zum Masterstudium nach Köln über. Inzwischen ist sie als Komponistin in Deutschland präsent: Als sie 2015 eine 'Hymne für ein nicht existierendes Land' schrieb, meinte sie im übertragenen Sinne ein Zwischenreich, in dem ihre krisengeschüttelte Heimat allenfalls unterschwellig Pate stand. Die junge Komponistin konzentriert sich in ihrer Musik auf menschliche Beziehungen, die sich in der Konstellation der Klänge eher indirekt widerspiegeln. Sowohl bewusst Wahrgenommenes als auch Traumhaftes und Unbewusstes scheinen darin auf. Koumará kommt es darauf an, den musikalischen Strom fließen zu lassen, ihn auf seinen Bahnen aber markant zu verdichten und zuzuspitzen.


22:50 Sport aktuell (10 Min.)


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Lange Nacht (52 Min.)
Ganz der Vater – und doch ganz anders
Eine Lange Nacht über die Bach-Söhne
Von Ulrich Kahmann und Dennis Hopp
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 22./23.12.2012)

"Der majestätische Strom teilt seine höchste Fülle in vier Arme, schickt diese allen Weltgegenden zu", schrieb Johann Friedrich Reichardt zum Tod von Johann Sebastian Bach. Die vier Arme, das sind die Bach-Söhne: Der Einzelgänger Wilhelm Friedemann, der Visionär Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich, der Stille im Lande, und Johann Christian, der Überflieger. Wer Johann Sebastian Bach zum Vater hat, wird reich beschenkt. Oder erblich belastet. Vier seiner Söhne wurden ebenfalls Komponisten und haben selbst Musikgeschichte geschrieben. Doch allein schon diese Bezeichnung, oft nicht einmal mit Bindestrich: Bachsöhne. Die buchstäbliche Verkleinerung, die Definition der Söhne über den Vater provozieren geradezu die Notwendigkeit, jeweils ihre eigene Persönlichkeit zu finden. Die Bach-Söhne: Vier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und von denen doch keiner den Vater verleugnen kann. Vier Karrieren, reich an Höhen, noch reicher an Tiefen. Die 'Lange Nacht' folgt ihren Neigungen und Launen, ihren Vorlieben und Lieben und ihrer Musik.


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)

*

Sonntag, 23. Dezember 2018


00:00 Nachrichten (5 Min.)


00:05 Lange Nacht (115 Min.)
Ganz der Vater – und doch ganz anders
Eine Lange Nacht über die Bach-Söhne
Von Ulrich Kahmann und Dennis Hopp
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 22./23.12.2012)

01:00-01:05 Nachrichten

"Der majestätische Strom teilt seine höchste Fülle in vier Arme, schickt diese allen Weltgegenden zu", schrieb Johann Friedrich Reichardt zum Tod von Johann Sebastian Bach. Die vier Arme, das sind die Bach-Söhne: Der Einzelgänger Wilhelm Friedemann, der Visionär Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich, der Stille im Lande, und Johann Christian, der Überflieger. Wer Johann Sebastian Bach zum Vater hat, wird reich beschenkt. Oder erblich belastet. Vier seiner Söhne wurden ebenfalls Komponisten und haben selbst Musikgeschichte geschrieben. Doch allein schon diese Bezeichnung, oft nicht einmal mit Bindestrich: Bachsöhne. Die buchstäbliche Verkleinerung, die Definition der Söhne über den Vater provozieren geradezu die Notwendigkeit, jeweils ihre eigene Persönlichkeit zu finden. Die Bach-Söhne: Vier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und von denen doch keiner den Vater verleugnen kann. Vier Karrieren, reich an Höhen, noch reicher an Tiefen. Die 'Lange Nacht' folgt ihren Neigungen und Launen, ihren Vorlieben und Lieben und ihrer Musik.


02:00 Nachrichten (5 Min.)


02:05 Deutschlandfunk Radionacht (235 Min.)

02:05-02:07 Sternzeit

02:07-03:00 Klassik live
Forum neuer Musik – "Echoes of '68"
Julia Mihály
Grand Hotel Establishment (UA)
Julia Mihály, Performance, Stimme und Live-Elektronik
Aufnahme vom 13.4.2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

03:00-03:05 Nachrichten

03:05-03:55 Heimwerk
Christmas Piano Music
Weihnachtliche Klaviermusik von Ferruccio Busoni, Sergej Ljapunow, Carl Nielsen und anderen
Peter Froundjian, Klavier

03:55-04:00 Kalenderblatt

04:00-04:05 Nachrichten

04:05-05:00 Die neue Platte XL

05:00-05:05 Nachrichten

05:05-06:00 Auftakt


06:00 Nachrichten (5 Min.)


06:05 Kommentar (5 Min.)


06:10 Geistliche Musik (50 Min.)
Alessandro Stradella
'Si apra al riso'. Cantata à 3 voci con gli stromenti per la notte del Santissimo Natale
Lavinia Bertotti, Sopran
Roberto Balconi, Countertenor
Carlo Lepore, Bass
Orchestra Barocca della Civica Scuola di Musica di Milano
Leitung: Enrico Gatti

Dietrich Buxtehude
'In dulci jubilo'. Choralbearbeitung für Orgel G-Dur, BuxWV 197
Bernard Foccroulle, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Bereitet die Wege, bereitet die Bahn'. Kantate zum 4. Advent für Soli, Chor und Orchester, BWV 132
Eva Oltiványi, Sopran
Markus Forster, Countertenor
Julius Pfeifer, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Markus Forster, Countertenor
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Information und Musik (85 Min.)
Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30-07:35 Nachrichten

07:50-08:00 Kulturpresseschau

08:00-08:10 Nachrichten


08:30 Nachrichten (5 Min.)


08:35 Am Sonntagmorgen (15 Min.)
Religiöses Wort
Auf dem Weg nach Bethlehem. Wie man dort die Weisen und Hirten treffen kann
Von Pfarrer Dieter Vieweger
Evangelische Kirche


08:50 Presseschau (10 Min.)
Aus deutschen und ausländischen Zeitungen


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Kalenderblatt (5 Min.)
Vor 100 Jahren: Der Politiker Helmut Schmidt geboren


09:10 Die neue Platte (20 Min.)
Kammermusik


09:30 Essay und Diskurs (30 Min.)
Mensch und Natur
Denken wie ein Berg – Über Nature Writing
Von Jedediah Purdy
Aus dem Amerikanischen von Anna Panknin
(Wdh. vom 14.1.2018)

In der Literatur hat die Beschäftigung mit Flora und Fauna Konjunktur. Die Seele des Waldes wird genauso erforscht wie die eines Habichts. Was übt diese ungeheure Faszination aus? Jedediah Purdy untersucht an internationalen Beispielen des neueren Nature Writings die möglichen Beweggründe der Literaten für ihre Beschäftigung mit Mensch und Natur. Ist es der Reiz des Dramas, das sich abspielt, wenn die Folgen des Klimawandels als Naturkatastrophen die Menschen erreichen? Oder gibt es eine sinnliche Neuentdeckung der vielbeschworenen Seelenverwandtschaft von Mensch und Tier? Purdy stellt die Frage, ob die Natur als eskapistisches Antidot zur Abstraktheit der digitalen medialen Welt dient. Sein Essay erschien im Original in der amerikanischen Zeitschrift n+1, Ausgabe 29. Jedediah S. Purdywurde 1974 in Chloe, West Virginia, geboren. Er lehrt Rechtswissenschaften an der Duke University in North Carolina und schreibt Bücher über die amerikanische Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. 2015 veröffentlichte er in den USA 'Nach der Natur – Eine Politik für das Anthropozän'.


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 Gottesdienst (55 Min.)
Übertragung aus der Pfarrkirche St. Josef in Berlin-Weißensee
Predigt: Pfarrer Bernd Krause
Katholische Kirche


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Interview der Woche (25 Min.)


11:30 Sonntagsspaziergang (90 Min.)
Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00-12:10 Nachrichten


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 Informationen am Mittag (25 Min.)


13:30 Zwischentöne (90 Min.)
Musik und Fragen zur Person
Der Soziologe Armin Nassehi im Gespräch mit Michael Langer

14:00-14:05 Nachrichten


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 Rock et cetera (55 Min.)
Rockmusik
Gospel-Rock für Gläubige und Ungläubige
Michelle David & The Gospel Sessions
Von Michael Frank

Michelle David wuchs im New York der späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre auf, im Ballettunterricht lernte sie klassische Musik kennen, zu Hause war sie von Gospelmusik, Blues und Pop umgeben. Nach Tourneen mit Gospel-Shows und Musicals durch Japan, Deutschland und die Niederlande ließ sie sich schließlich mit Mann und drei Kindern in der Nähe von Amsterdam nieder. Von Onno Smit und Paul Willemsen kam die Einladung zu einem minimalistischen Gospelprojekt. Zwei Gitarren, ein Schlagzeug und die mitreißende Stimme von Michelle David kreieren Musik, die so klingt, als ob sich John Lee Hooker oder die White Stripes zu einer Session mit einer Gospelsängerin getroffen hätten, um nicht dem Teufel die besten Songs zu überlassen. Mit ihren zwei Alben und umwerfenden Liveshows hat das Quartett seit 2015 in den Niederlanden und Belgien viele Musikfans begeistert.


16:00 Nachrichten (10 Min.)


16:10 Büchermarkt (20 Min.)
Buch der Woche


16:30 Forschung aktuell (30 Min.)
Wissenschaft im Brennpunkt


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 Kulturfragen (25 Min.)
Debatten und Dokumente


17:30 Kultur heute (30 Min.)
Berichte, Meinungen, Rezensionen


18:00 Nachrichten (10 Min.)


18:10 Informationen am Abend (30 Min.)


18:40 Hintergrund (20 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Kommentar (5 Min.)


19:10 Sport am Sonntag (50 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 Freistil (55 Min.)
Paranormal Activity
Den Gespenstern auf der Spur
Von Raphael Smarzoch
Regie: Susanne Krings
Produktion: Dlf 2018

Natur- und Poltergeister, dämonische Manifestationen, untote Objekte – Gespenster dringen in unterschiedlichen Erscheinungen aus dem Jenseits ins Leben. Viele Menschen glauben, ihnen einmal begegnet zu sein und einen Spuk erlebt zu haben. Die Naturwissenschaften betrachten die paranormalen Eindringlinge mit Skepsis. Die Psychologie spricht von menschlicher Einbildung. Gibt es Gespenster also gar nicht? Dass sie in der Popkultur Konjunktur haben, ist jedenfalls unbestritten. Doch ihr Wirken zeigt sich nicht nur dort. Sie tauchen in der Philosophie auf, spuken in der Politik und pflegen zu technischen Medien eine innige Beziehung. Sie sprechen durch Telefone, kommen aus Fernsehern gekrochen und hinterlassen Botschaften im digitalen Nirgendwo des Internets.


21:00 Nachrichten (5 Min.)


21:05 Konzertdokument der Woche (115 Min.)
Konzert
John Adams
'El Niño'. Ein Weihnachtsoratorium für Soli, Kinderchor, gemischten Chor und Orchester

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Rosemary Joshua, Sopran
Measha Brueggergosman, Mezzosopran
Davóne Tines, Bariton
Daniel Bubeck, Countertenor
Brian Cummings, Countertenor
Steven Rickards, Countertenor
Kinderchor des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums
Jan Olberg, Choreinstudierung
Rundfunkchor Berlin
Philipp Ahmann, Choreinstudierung
Leitung: Vladimir Jurowski
Aufnahme vom 16.12.2018 aus der Philharmonie Berlin
Am Mikrofon: Haino Rindler

22:00-22:05 Nachrichten

Ist 'El Niño' das Weihnachtsoratorium unserer Zeit? Jedenfalls dachte der amerikanische Komponist John Adams schon als Jugendlicher daran, eine moderne Variante des 'Messias' zu komponieren. Im Jahr 2000, neun Tage vor Weihnachten, wurde die Weihnachtsgeschichte am Pariser Théâtre du Châtelet inszeniert, es war mehr als eine neuzeitliche Antwort auf Händel. Es wurde zu einem Fest der Vielfalt, zu einem weltumspannenden Konglomerat verschiedener Sprachen, Stile und Traditionen. Im Gegensatz zu Händel wählte Adams allegorische Texte aus unterschiedlichen Epochen, nicht nur aus der Bibel. Das Spektrum reicht von Hildegard von Bingen bis zur mexikanischen Dichterin Rosario Castellanos. In der konzertanten Aufführung dieses Werkes vereinen sich zwei Chöre, der Rundfunkchor Berlin und der Kinderchor des Händel-Gymnasiums unter Leitung von Vladimir Jurowski mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Amerikanische Weihnachten ohne Zucker.


23:00 Nachrichten (5 Min.)


23:05 Das war der Tag (25 Min.)


23:30 Sportgespräch (27 Min.)


23:57 – 24:00 National- und Europahymne (3 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

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Quelle:
DLF – Programminformationen
51. Woche – 17.12. bis 23.12.2018
Deutschlandradio
Deutschlandfunk, Raderberggürtel 40, 50968 Köln
Info-Tel. 0221/345-0
Hörerservice:
Telefon 0221/345-18 31
Telefax 0221/345-18 39
E-Mail: hoererservice@dradio.de
Internet: www.dradio.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 7. Dezember 2018

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