Schattenblick → INFOPOOL → MEDIEN → HÖRPROGRAMME


HR - HR2/1141: Woche vom 18.11. bis 24.11.2019


Radioprogramm hr – Hessen 2 – 47. Woche vom 18.11. bis 24.11.2019


Montag, 18. November 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenkonzert A-Dur, KV 622 (Oskar Michallik, Klarinette; Staatskapelle Dresden: Siegfried Kurz); Johannes Brahms: "Fest- und Gedenksprüche", op. 109 (Rundfunkchor Leipzig: Wolf-Dieter Hauschild); Franz Liszt: Sonate h-Moll, S 178 (Yulianna Avdeeva, Klavier); Arnold Schönberg: Thema und Variationen, op. 43 b (MDR-Sinfonieorchester: Jun Märkl); Anton Reicha: Quintett E-Dur, op. 106 (Hermann Baumann, Horn; Christian Ockert, Kontrabass; Gewandhaus-Quartett)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Johann Nepomuk Hummel: "Sappho von Mitilene", Suite, op. 68 (London Mozart Players: Howard Shelley); Joseph Haydn: Klavierkonzert D-Dur, Hob. XVIII/11 (Sebastian Knauer, Klavier; NDR Radiophilharmonie: Alexander Schwinck); Peter Tschaikowsky: Streichquartett D-Dur, op. 11 (Klenke Quartett); Manuel de Falla: "El sombrero de tres Picos", Vier Tänze (Radio-Symphonie Orchester Berlin: Lorin Maazel)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Charles Villiers Stanford: Konzertstück, op. 181 (Gillian Weir, Orgel; Ulster Orchestra: Vernon Handley); Ferdinando Carulli: Duo C-Dur, op. 150 (Franz Halász, Gitarre; Débora Halász, Klavier); Sergej Rachmaninow: Morceaux de Salon, op. 10 (Ekaterina Litvintseva, Klavier)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Dmitrij Schostakowitsch: "Jazz-Suite Nr. 1" (City of Birmingham Symphony Orchestra: Mark Elder); Johann Christian Bach: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur (Nachtmusique: Eric Hoeprich); Franz Schubert: Symphonie Nr. 2 B-Dur, Presto – Vivace (Tonhalle-Orchester Zürich: David Zinman); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierquartett g-Moll, Rondo, KV 478 (Alfred Brendel, Klavier; Thomas Zehetmair, Violine; Tabea Zimmermann, Viola; Richard Duven, Violoncello); Georg Friedrich Händel: Concerto grosso D-Dur, op. 3, Nr. 6 (Academy of Ancient Music, Orgel und Leitung: Richard Egarr); Franz Danzi: Variationen über "La ci darem la mano" (Monika Leskovar, Violoncello; Münchner Rundfunkorchester: Ulf Schirmer)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Alexander Matschak aus Wiesbaden
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (1|15)

30 Jahre Mauerfall: Von der Zeit, als für viele Menschen alles anders wurde, erzählen viele deutsch-deutsche Grenzgeschichten. Susanne Gregor wirft einen Blick weit hinter den Eisernen Vorhang, in die damalige Tschechoslowakei. Sie schildert "Das letzte rote Jahr" aus der Sicht einer 14-Jährigen. Gergana Muskalla liest die Geschichte voll sprühender Lebendigkeit. Die Erzählung beginnt im Frühjahr 1989. Misa und ihre Freundinnen Rita und Slavka sind ganz normale Teenies. Sie wohnen im selben Plattenbau in einer slowakischen Industriestadt. Ihr Leben dreht sich um Freundschaften, peinliche Eltern, die erste Menstruation. Eigentlich passt kein Blatt zwischen die drei. Doch der politische Umbruch zieht immer spürbarer in ihren Alltag ein. Das letzte Jahr unter dem sinkenden Stern des Kommunismus verändert die Mädchen. Ihre Wege driften auseinander.

18.11.-06.12.2019 (15 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

Die Autorin Susanne Gregor wurde selbst 1981 in Žilina geboren. Sie wanderte 1990 mit ihren Eltern aus der Tschechoslowakei nach Österreich aus, damals noch einige Jahre jünger als ihre Protagonistinnen. Susanne Gregor studierte Germanistik und Publizistik. Sie veröffentlichte bisher die Romane "Kein eigener Ort" (2011) und "Territorien" (2015) sowie den Erzählband "Unter Wasser" (2018). "Das letzte rote Jahr" ist als Hardcover in der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen und als Hörbuch in der Produktion von hr2-kultur bei "der Diwan". Die Regie führte Marlene Breuer.

Eine Coming-of-Age-Geschichte in historischer Zeit – welthaltig, atmosphärisch und voller Überraschungen.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Schumann: Papillons op. 2 (Nelson Freire, Klavier)
•Händel: Concerto grosso G-Dur op. 6 Nr. 1 (hr-Sinfonieorchester / Andrea Marcon)
•Mozart: Sinfonie g-Moll KV 550 (Mozarteumorchester / Ivor Bolton)
•Puccini: "La Bohème" – Arie "Che gelida manina" und Finale 1. Akt (Luciano Pavarotti, Rodolfo / Mirella Freni, Mimi / Berliner Philharmoniker / Herbert von Karajan)
•Chopin: Walzer a-Moll op. 34 Nr. 2 (Alice Sara Ott, Klavier)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Rainer von Hessen, Prinz

"Die Hessen (ohne s)", schreibt er in seinem Buch, "sind die Bewohner des Landes Hessen. Die Hessens (mit s) stammen zwar auch aus Hessen, aber zugleich ist Hessen ihr Name". Rainer von Hessen ist einer von ihnen, Mitglied jener Familie, die seit rund 800 Jahren, von den Nachkommen der Heiligen Elisabeth bis zur Familie des heutigen Oberhaupts Donatus, als Landgrafen, Großherzöge und Kurfürsten in Hessen leben und über Jahrhunderte die Geschicke des Gebiets bestimmten. Das 1946 aus dem Kurfürstentum Hessen-Kassel, dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt und kleineren Besitztümern gegründete Bundesland Hessen gibt es seit über 70 Jahren. Prinz Rainer von Hessen wird heute 80 Jahre alt. Der Historiker legte vor ein paar Jahren die "Geschichte einer europäischen Familie" vor. Die reiche Bebilderung dokumentiert, was die Familie insgesamt für Bildung, Kunst und Kultur geleistet hat: sie gründete Universitäten und Schulen, Museen und Theater; der Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe ist ebenso ihr Werk wie die Mathildenhöhe in Darmstadt. Aber die Geschichte hält auch Schattenseiten bereit. 1866, mit der Annexion Hessen-Kassels durch Preußen, ging einem Teil der Familie die Lebensaufgabe verloren; 1918, mit Ende des Ersten Weltkriegs, auch den übrigen. Zarin Alexandra aus dem Hause Hessen, eine Urgroßtante Rainers, wurde von den Revolutionären gar ermordet. Sollte es der Adel in Deutschland insgesamt nun mit den Kommunisten halten oder nicht besser doch mit den national Gesinnten?

Auch dies hat in der Familiengeschichte Spuren hinterlassen, und auch von ihnen erzählt Rainer von Hessen. In den sechziger Jahren hatte sich der studierte Historiker dem Theater zugewandt und an den Staatstheatern Darmstadt und Kassel gearbeitet. Unter dem Pseudonym Rainer von Diez, wozu ihm sein Mentor Gustav Rudolf Sellner geraten hatte: mit dem Familiennamen "von Hessen" käme man am Theater nicht gut an …

Gastgeber: Andreas Bomba

Buchhinweis:
Die Hessens. Geschichte einer europäischen Familie erzählt von Rainer von Hessen
Michael Imhof Verlag 2016


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (1|15)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Albinoni: Adagio für Streicher und Orgel g-Moll (Academy of St. Martin in the Fields / Iona Brown)
•Glinka: Valse-Fantaisie (Orchestre Philharmonique de Radio France / Paavo Järvi)
•Haydn: Trompetenkonzert Es-Dur (Wolfgang Bauer / Württembergisches Kammerorchester / Ruben Gazarian)
•Schumann: 4. Sinfonie d-Moll op. 120 (Tonhalle-Orchester / David Zinman)
•Beethoven: Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4 (Cuarteto Casals)
•Dvorák: Mondlied der Rusalka (Renée Fleming, Sopran / London Symphony Orchestra / Georg Solti)
•Mozart: Rondo D-Dur KV 485 (Sebastian Knauer, Klavier)
•Saint-Saëns: 1. Cellokonzert a-Moll op. 33 (Andreas Brantelid / Dänisches RSO / Michael Schønwandt)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Konzert mit Julia Fischer und dem London Philharmonic Orchestra (146 Min.)

"Insel der Geräusche" – so hat das London Philharmonic Orchestra seine Konzertsaison 2019/2020 übertitelt und nimmt Komponisten ins Visier, die einen besonderen Bezug zur "Insel" Großbritannien haben. Und so eröffnete das Orchester seine Konzertsaison Ende September mit Werken der Briten Oliver Knussen und Benjamin Britten – um dann aber einen musikalischen Bogen ins ferne Russland zu spannen. Mit auf ihre Insel nahmen die Musiker die Geigerin Julia Fischer.
Julia Fischer, Violine
London Philharmonic Orchestra
Leitung: Vladimir Jurowski
Oliver Knussen (1952-2018): Scriabin Settings, for chamber orchestra
Britten: Violinkonzert op. 15
Tschaikowsky: 6. Sinfonie h-Moll op. 74 "Pathétique"
(Aufnahme vom 27. September 2019 aus der Royal Festival Hall in London)

Das lange verschmähte Violinkonzert von Benjamin Britten stand im Zentrum der Saison-Eröffnung des London Philharmonic Orchestra und seines Chefdirigenten Vladimir Jurowski. Der überzeugte Pazifist Benjamin Britten war 1939 kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges in die USA emigriert – dort wurde sein Violinkonzert ein Jahr später uraufgeführt -, bevor es ihn 1942 doch wieder in die britische Heimat zurückzog. Heimatverbunden war auch der Komponist Oliver Knussen, der in den 1960er Jahren von Benjamin Britten gefördert wurde, zeitweilig die London Sinfonietta leitete, an der Royal Academy of Music lehrte, sich aber auch beim amerikanischen Tanglewood Music Festival engagierte. In seinen "Scriabin Settings" für Kammerorchester setzt Knussen dem russischen Komponisten Alexander Skrjabin ein klingendes Denkmal. Viel russische Seele schwingt auch in Peter Tschaikowskys 6. Sinfonie mit, die nicht umsonst den Beinamen "Pathétique" trägt.


22:30 Jazz Now (30 Min.)
Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Rainer von Hessen, Prinz

"Die Hessen (ohne s)", schreibt er in seinem Buch, "sind die Bewohner des Landes Hessen. Die Hessens (mit s) stammen zwar auch aus Hessen, aber zugleich ist Hessen ihr Name". Rainer von Hessen ist einer von ihnen, Mitglied jener Familie, die seit rund 800 Jahren, von den Nachkommen der Heiligen Elisabeth bis zur Familie des heutigen Oberhaupts Donatus, als Landgrafen, Großherzöge und Kurfürsten in Hessen leben und über Jahrhunderte die Geschicke des Gebiets bestimmten. Das 1946 aus dem Kurfürstentum Hessen-Kassel, dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt und kleineren Besitztümern gegründete Bundesland Hessen gibt es seit über 70 Jahren. Prinz Rainer von Hessen wird heute 80 Jahre alt. Der Historiker legte vor ein paar Jahren die "Geschichte einer europäischen Familie" vor. Die reiche Bebilderung dokumentiert, was die Familie insgesamt für Bildung, Kunst und Kultur geleistet hat: sie gründete Universitäten und Schulen, Museen und Theater; der Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe ist ebenso ihr Werk wie die Mathildenhöhe in Darmstadt.

Aber die Geschichte hält auch Schattenseiten bereit. 1866, mit der Annexion Hessen-Kassels durch Preußen, ging einem Teil der Familie die Lebensaufgabe verloren; 1918, mit Ende des Ersten Weltkriegs, auch den übrigen. Zarin Alexandra aus dem Hause Hessen, eine Urgroßtante Rainers, wurde von den Revolutionären gar ermordet. Sollte es der Adel in Deutschland insgesamt nun mit den Kommunisten halten oder nicht besser doch mit den national Gesinnten?

Auch dies hat in der Familiengeschichte Spuren hinterlassen, und auch von ihnen erzählt Rainer von Hessen. In den sechziger Jahren hatte sich der studierte Historiker dem Theater zugewandt und an den Staatstheatern Darmstadt und Kassel gearbeitet. Unter dem Pseudonym Rainer von Diez, wozu ihm sein Mentor Gustav Rudolf Sellner geraten hatte: mit dem Familiennamen "von Hessen" käme man am Theater nicht gut an …

Gastgeber: Andreas Bomba

Buchhinweis:
Die Hessens. Geschichte einer europäischen Familie erzählt von Rainer von Hessen
Michael Imhof Verlag 2016

*

Dienstag, 19. November 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Ludwig van Beethoven: Violinkonzert D-Dur, op. 61 (Viviane Hagner, Violine; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Kent Nagano); Johann Sebastian Bach: 15 dreistimmige Sinfonien, BWV 787-801 (Olli Mustonen, Klavier); Richard Wagner: "Tristan und Isolde", Vorspiel zum 1. Aufzug und Liebestod der Isolde (Deborah Voigt, Sopran; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Ingo Metzmacher); Alexander von Zemlinsky: Sinfonietta, op. 23 (Radio-Symphonie-Orchester Berlin: Bernhard Klee)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Louis Spohr: Symphonie Nr. 2 d-Moll, op. 49 (NDR Radiophilharmonie: Howard Griffiths); Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett Es-Dur, KV 428 (Salagon Quartett); Franz Liszt: "Concerto pathétique", S 258 (Martha Argerich, Lilya Zilberstein, Klavier); Ignaz Lachner: Concertino (Orchestra della Svizzera Italiana, Oboe und Leitung: Hansjörg Schellenberger); Jules Massenet: "Le Cid", Ballettmusik (Münchner Rundfunkorchester: Roberto Abbado)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Joseph Haydn: Symphonie Nr. 86 D-Dur – "Pariser" (Handel and Haydn Society: Harry Christophers); Domenico Scarlatti: Sonate D-Dur, K 118 (Sergei Babayan, Klavier); Ignaz Joseph Pleyel: Symphonie f-Moll, Ben 138 (Capella Istropolitana)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Georg Philipp Telemann: Konzert A-Dur, TWV 52:A1 (La Stagione Frankfurt: Michael Schneider); Ralph Vaughan Williams: "Fantasia on Sussex Folk tunes" (Martin Rummel, Violoncello; Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: Karl-Heinz Steffens); Johann Franz Xaver Sterkel: Sinfonie Nr. 2 B-Dur, Largo – Allegro assai, op. 35 (L'arte del mondo: Werner Ehrhardt); Ignaz Moscheles: Klavierkonzert Nr. 4 E-Dur, Rondo, op. 64 (Tasmanian Symphony Orchestra, Klavier und Leitung: Howard Shelley); Eugène Auguste Ysaye: Capriccio in Walzerform (Joshua Bell, Violine; Royal Philharmonic Orchestra: Andrew Litton); Evaristo Felice dall'Abaco: Concerto F-Dur, op. 2, Nr. 12 (Il Tempio Armonico: Alberto Rasi)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Alexander Matschak aus Wiesbaden
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (2|15)

30 Jahre Mauerfall: Von der Zeit, als für viele Menschen alles anders wurde, erzählen viele deutsch-deutsche Grenzgeschichten. Susanne Gregor wirft einen Blick weit hinter den Eisernen Vorhang, in die damalige Tschechoslowakei. Sie schildert "Das letzte rote Jahr" aus der Sicht einer 14-Jährigen. Gergana Muskalla liest die Geschichte voll sprühender Lebendigkeit. Die Erzählung beginnt im Frühjahr 1989. Misa und ihre Freundinnen Rita und Slavka sind ganz normale Teenies. Sie wohnen im selben Plattenbau in einer slowakischen Industriestadt. Ihr Leben dreht sich um Freundschaften, peinliche Eltern, die erste Menstruation. Eigentlich passt kein Blatt zwischen die drei. Doch der politische Umbruch zieht immer spürbarer in ihren Alltag ein. Das letzte Jahr unter dem sinkenden Stern des Kommunismus verändert die Mädchen. Ihre Wege driften auseinander.

18.11.-06.12.2019 (15 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

Die Autorin Susanne Gregor wurde selbst 1981 in Žilina geboren. Sie wanderte 1990 mit ihren Eltern aus der Tschechoslowakei nach Österreich aus, damals noch einige Jahre jünger als ihre Protagonistinnen. Susanne Gregor studierte Germanistik und Publizistik. Sie veröffentlichte bisher die Romane "Kein eigener Ort" (2011) und "Territorien" (2015) sowie den Erzählband "Unter Wasser" (2018). "Das letzte rote Jahr" ist als Hardcover in der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen und als Hörbuch in der Produktion von hr2-kultur bei "der Diwan". Die Regie führte Marlene Breuer.

Eine Coming-of-Age-Geschichte in historischer Zeit – welthaltig, atmosphärisch und voller Überraschungen.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Henry Purcell/Britten: Chacony g-Moll (Chamber Orchestra of Europe / Richard Egarr)
•Borne/Bizet: Carmen-Fantasie (Sharon Bezaly, Flöte / Ervin Nagy, Klavier)
•Schubert: 3. Sinfonie D-Dur D 200 (The Knights / Eric Jacobsen)
•R. Strauss: Serenade für 13 Bläser Es-Dur op. 7 (Ensemble Paris-Bastille)
•Bach: Konzert für Cembalo, Streicher und Basso continuo E-Dur BWV 1053 (Andreas


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Gerhard Trabert, "Armenarzt"

Vor mehr als 25 Jahren hat Gerhard Trabert das sogenannte "Mainzer Modell" ins Leben gerufen. Dem Arzt und Sozialarbeiter fiel auf, dass viele Wohnungslose medizinisch nicht versorgt wurden. Da sie nicht krankenversichert waren, suchten sie auch keine ärztliche Praxis auf. Trabert kaufte einen Kleinbus und baute ihn zum Arzt-Mobil aus. Seitdem ist er vier Mal in der Woche unterwegs und versorgt die Wohnungslosen in und um Mainz kostenlos. Der Kreis der Menschen, die medizinische Hilfe brauchen, aber nicht wissen, wie sie sie erhalten können, ist gewachsen: Alleinerziehende, Geflüchtete, Menschen ohne offizielle Papiere, frühere Selbständige, die verarmt sind, oder Arbeiter aus dem Billig-Lohn-Sektor, die aus Osteuropa angeworben wurden.

Vor einigen Jahren hat der "Straßen-Doc" mit seinen Mitstreitern eine Art Poliklinik an der Mainzer Zitadelle eingerichtet, die über den von ihm gegründeten Förderverein "Armut und Gesundheit in Deutschland" finanziert wird. Die meist pensionierten Ärzte aus unterschiedlichen medizinischen Disziplinen arbeiten dort ehrenamtlich. Wie auch Trabert selbst. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit seiner Professur an der Hochschule Wiesbaden im Fachbereich Sozialwesen. Dort lehrt er Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Trabert von den Gründen der Wohnungslosigkeit und warum viele Wohnungslose nicht in einem Wohnheim übernachten wollen. Außerdem fordert er vehement eine Wohnungsbau-Politik, die auch armen Menschen bezahlbares Wohnen ermöglicht. Ende Oktober ist ein neues Buch von ihm erschienen.

Gastgeberin: Karin Röder

Wiederholung eines Gesprächs vom Januar 2018.

Buchhinweis:
Gerhard Trabert: "Der Straßen-Doc. Unterwegs mit den Ärmsten der Gesellschaft
Gütersloher Verlagshaus 2019
Preis: 20,- Euro


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (2|15)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Mozart: Hornkonzert D-Dur KV 412 (Alan Civil / Academy of St. Martin-in-the-Fields / Neville Marriner)
•Chopin: Fantaisie-Impromptu cis-Moll op. 66 (Elisabeth Leonskaja, Klavier)
•Mendelssohn: Drei Stücke aus "Ein Sommernachtstraum" op. 61 (hr-Sinfonieorchester / Hugh Wolff)
•Vivaldi: Cellokonzert a-Moll RV 422 (Christophe Coin / Il Giardino Armonico)
•Mascagni: "Cavalleria rusticana" – Chor "Regina coeli" (Agnes Baltsa, Santuzza / Chorus of the Royal Opera House Covent Garden / Philharmonia Orchestra / Giuseppe Sinopoli)
•Beethoven: Klaviersonate G-Dur op. 49 Nr. 2 (Alfred Brendel)
•Puccini: Preludio sinfonico A-Dur op. 1 (Sinfonieorchester des WDR / Andris Nelsons)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Barock plus mit dem hr-Sinfonieorchester (116 Min.)

"Es gleicht immer wieder einem freudigen Schock zu erleben, wie plötzlich jemand aufs Podium tritt und so musiziert, als werde ein großes Tor aufgestoßen, das endlich den Blick frei gibt ins weite Reich der Musik." – Die Süddeutsche Zeitung beschrieb mit diesen Worten die außergewöhnliche Musikalität und auch Virtuosität des Schweizer Blockflötisten und Dirigenten Maurice Steger.
Carsten Wilkening, Fagott
Trompeter des hr-Sinfonieorchesters
Maurice Steger, Dirigent/Blockflöte
Telemann: Ouvertüre g-Moll TWV 55:g4
Brescianello: Chaconne A-Dur
Telemann: Konzert F-Dur für Blockflöte und Fagott TWV 52:F1
Geminiani: Konzert A-Dur für Blockflöte
Monza: Sinfonia D-Dur "La tempesta di mare"
Telemann: Konzert D-Dur für drei Trompeten, Pauke und Oboe TWV 54:D3
(Aufnahmen vom 7. und 8. November aus dem hr-Sendesaal)

Denn neben seiner "atemberaubenden Demonstration der technischen Beherrschung des kleinen Holzblasinstruments" stehe vor allem "Stegers Fähigkeit, Musik auszuphrasieren, alle Verzierungsraffinesse immer in den Dienst der Verdeutlichung des musikalischen Zusammenhangs zu stellen." Jetzt kehrt dieser Meister der Blockflöte zurück in die Barock+-Reihe des hr-Sinfonieorchesters, mit Werken des einst in Frankfurt tätigen Georg Philipp Telemann, aber auch mit ausgesprochenen Raritäten wie der Sinfonia "La tempesta di mare" von Carlo Monza, in der sich ein warmer Regenschauer zu einem veritablen Sturm verdichtet.


22:00 Spätlese (30 Min.)
9. Hochstädter Lyriknacht (2|2)

Auch in diesem Sommer war wieder eine ganze Nacht in Hochstadt am Main der Lyrik gewidmet. Die "Hochstädter Lyriknacht" in Erinnerung an Horst Bingel gibt es seit 2010. Namhafte Lyriker, aber auch jugendliche Debütanten stellen in der Evangelischen Kirche von Maintal-Hochstadt ihre Gedichte vor. Wir senden heute den zweiten Teil unseres Mitschnitts der Hochstädter Lyriknacht 2019 mit Texten von Thomas Bachmann, Thomas Rosenlöcher, Lea Weiss und Ulrike Almut Sandig. Eingeladen hatten die Horst Bingel-Stiftung für Literatur und die Bürgerstiftung Maintal. Der Autor und Literaturvermittler Harry Oberländer moderiert.


22:30 Jazzgroove (30 Min.)
An den Rändern des Jazz
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Gerhard Trabert, "Armenarzt"

Vor mehr als 25 Jahren hat Gerhard Trabert das sogenannte "Mainzer Modell" ins Leben gerufen. Dem Arzt und Sozialarbeiter fiel auf, dass viele Wohnungslose medizinisch nicht versorgt wurden. Da sie nicht krankenversichert waren, suchten sie auch keine ärztliche Praxis auf. Trabert kaufte einen Kleinbus und baute ihn zum Arzt-Mobil aus. Seitdem ist er vier Mal in der Woche unterwegs und versorgt die Wohnungslosen in und um Mainz kostenlos. Der Kreis der Menschen, die medizinische Hilfe brauchen, aber nicht wissen, wie sie sie erhalten können, ist gewachsen: Alleinerziehende, Geflüchtete, Menschen ohne offizielle Papiere, frühere Selbständige, die verarmt sind, oder Arbeiter aus dem Billig-Lohn-Sektor, die aus Osteuropa angeworben wurden.

Vor einigen Jahren hat der "Straßen-Doc" mit seinen Mitstreitern eine Art Poliklinik an der Mainzer Zitadelle eingerichtet, die über den von ihm gegründeten Förderverein "Armut und Gesundheit in Deutschland" finanziert wird. Die meist pensionierten Ärzte aus unterschiedlichen medizinischen Disziplinen arbeiten dort ehrenamtlich. Wie auch Trabert selbst. Seinen Lebensunterhalt verdient er mit seiner Professur an der Hochschule Wiesbaden im Fachbereich Sozialwesen. Dort lehrt er Sozialmedizin und Sozialpsychiatrie.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Trabert von den Gründen der Wohnungslosigkeit und warum viele Wohnungslose nicht in einem Wohnheim übernachten wollen. Außerdem fordert er vehement eine Wohnungsbau-Politik, die auch armen Menschen bezahlbares Wohnen ermöglicht. Ende Oktober ist ein neues Buch von ihm erschienen.

Gastgeberin: Karin Röder

Wiederholung eines Gesprächs vom Januar 2018.

Buchhinweis:
Gerhard Trabert: "Der Straßen-Doc. Unterwegs mit den Ärmsten der Gesellschaft"
Gütersloher Verlagshaus 2019
Preis: 20,- Euro

*

Mittwoch, 20. November 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Édouard Lalo: Violinkonzert F-Dur, op. 20 (Thomas Christian, Violine; WDR-Rundfunkorchester: Stefan Blunier); Franz Schubert: Sonate e-Moll, D 566 (Michael Endres, Klavier); François-Joseph Gossec: Symphonie B-Dur, op. 6, Nr. 6 (Cappella Coloniensis: Hans-Martin Linde); Wolfgang Amadeus Mozart: Fagottkonzert B-Dur, KV 191 (Dag Jensen, Fagott; Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester: Werner Andreas Albert); Dmitrij Schostakowitsch: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 20 – "Der 1. Mai" (WDR Rundfunkchor Köln; WDR Sinfonieorchester Köln: Rudolf Barschai)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Joseph Haydn: Symphonie Nr. 44 e-Moll – "Trauer-Symphonie" (Academy of Ancient Music: Christopher Hogwood); Paul Taffanel: Quintett g-Moll (Orsolino Quintett); Johann Sebastian Bach: Konzert a-Moll, BWV 1044 (Diana Baroni, Flöte; Michael Form, Blockflöte; Pablo Valetti, Violine; Café Zimmermann); Ottorino Respighi: "La boutique fantasque" (Orchestra Sinfonica del Teatro Massimo di Palermo: Marzio Conti)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Felix Draeseke: Serenade D-Dur, op. 49 (NDR Radiophilharmonie: Jörg-Peter Weigle); Georg Friedrich Händel: Aus Suite B-Dur, HWV 440 (Ragna Schirmer, Klavier); Michael Haydn: Symphonie Nr. 28 C-Dur (Slowakisches Kammerorchester Bratislava: Bohdan Warchal)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Carlo Tessarini: Grand Sinfonie F-Dur, op. 20, Nr. 3 (Compagnia de Musici: Francesco Baroni); Carl Philipp Emanuel Bach: Cembalokonzert E-Dur, Allegro, Wq 14 (Christine Schornsheim, Cembalo; Berliner Barock-Compagney); Sergej Prokofjew: Symphonie Nr. 1 D-Dur, op. 25 – "Symphonie classique" (Orpheus Chamber Orchestra); Frédéric Chopin: Grande Polonaise brillante précédée d'un Andante spianato Es-Dur, Polonaise, op. 22 (Jan Lisiecki, Klavier; NDR Elbphilharmonie Orchester: Krzysztof Urbanski); Georges Bizet: "Carmen", In the cards (Ksenija Sidorova, Akkordeon; Nuevo mundo); Peter Tschaikowsky: "Schwanensee", Valse, op. 20 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Hans Vonk)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Alexander Matschak aus Wiesbaden
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (3|15)

30 Jahre Mauerfall: Von der Zeit, als für viele Menschen alles anders wurde, erzählen viele deutsch-deutsche Grenzgeschichten. Susanne Gregor wirft einen Blick weit hinter den Eisernen Vorhang, in die damalige Tschechoslowakei. Sie schildert "Das letzte rote Jahr" aus der Sicht einer 14-Jährigen. Gergana Muskalla liest die Geschichte voll sprühender Lebendigkeit. Die Erzählung beginnt im Frühjahr 1989. Misa und ihre Freundinnen Rita und Slavka sind ganz normale Teenies. Sie wohnen im selben Plattenbau in einer slowakischen Industriestadt. Ihr Leben dreht sich um Freundschaften, peinliche Eltern, die erste Menstruation. Eigentlich passt kein Blatt zwischen die drei. Doch der politische Umbruch zieht immer spürbarer in ihren Alltag ein. Das letzte Jahr unter dem sinkenden Stern des Kommunismus verändert die Mädchen. Ihre Wege driften auseinander.

18.11.-06.12.2019 (15 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

Die Autorin Susanne Gregor wurde selbst 1981 in Žilina geboren. Sie wanderte 1990 mit ihren Eltern aus der Tschechoslowakei nach Österreich aus, damals noch einige Jahre jünger als ihre Protagonistinnen. Susanne Gregor studierte Germanistik und Publizistik. Sie veröffentlichte bisher die Romane "Kein eigener Ort" (2011) und "Territorien" (2015) sowie den Erzählband "Unter Wasser" (2018). "Das letzte rote Jahr" ist als Hardcover in der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen und als Hörbuch in der Produktion von hr2-kultur bei "der Diwan". Die Regie führte Marlene Breuer.

Eine Coming-of-Age-Geschichte in historischer Zeit – welthaltig, atmosphärisch und voller Überraschungen.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Suppé: Ouvertüre zur Operette "Dichter und Bauer" (Wiener Philharmoniker / Zubin Mehta)
•Gershwin: Variationen über "I got rhythm" für Klavier und Orchester (Freddy Kempf / Philharmonisches Orchester Bergen / Andrew Litton)
•Grieg: Solveigs Lied aus "Peer Gynt" (Barbara Bonney, Sopran / Sinfonieorchester Göteborg / Neeme Järvi)
•Telemann: Konzert D-Dur (Reinhold Friedrich, Trompete / Lajos Lencsés und Gábor Szábo, Oboe / Budapest Strings)
•Chabrier: Bourrée fantasque (Naida Cole, Klavier)
•Schubert: Fünf Tänze (Radiosinfonieorchester Berlin / Matthias Bamert)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit einem Überraschungsgast


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (3|15)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Bach: Konzert BWV 1061R (Xenia Löffler, Oboe / Collegium 1704 / Václav Luks)
•Strawinsky: Pulcinella-Suite (Chamber Orchestra of Europe / Alexander Janiczek)
•Mozart: Klaviersonate C-Dur KV 330 (Roberto Prosseda)
•Saint-Saëns: "Mon coeur s'ouvre à ta voix" aus "Samson und Dalila" (Elina Garanca, Mezzosopran / Orchestra di Teatro di Bologna / Yves Abel)
•Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur op. 35 (Vilde Frang / Dänisches Radiosinfonieorchester / Eivind Gullberg Jensen)
•Weber: Klarinetten-Concertino Es-Dur op. 26 (Sabine Meyer / Staatskapelle Dresden / Herbert Blomstedt)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Kaisers Klänge (56 Min.)
Nebel steigt aus meiner Seele – Novemberklänge

Wenn die Novembernebel sich übers Land legen, dann wirkt das auf die menschliche Seele meist still und besinnlich. Auch in der Musik. Kaum etwas klingt so ruhig und in sich gekehrt wie die sanft dahinziehenden musikalischen Nebelschwaden. Sei es in den Klavierstücken von Debussy und Janácek, sei es in der Orchestermusik von Richard Strauss oder in den Nebelliedern von Schubert, Chopin und Gershwin.


21:00 Hörspiel (90 Min.)
Deutscher Hörspielpreis der ARD 2019 – Preisträgerstück

Die ARD Hörspieltage – gemeinsam geplant und durchgeführt vom Zentrum für Kunst und Medien ZKM, der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe HfG, der ARD, Deutschlandfunk sowie ORF und SRF unter der Federführung von SWR und WDR – finden dieses Jahr vom 6. bis 10. November statt. Dann wird Karlsruhe wieder fünf Tage lang zum Treffpunkt für mehrere tausend Hörspielfans bei der größten deutschsprachigen Veranstaltung rund um Hörspiel und Soundart. Kernstück des Festivals ist der "Deutsche Hörspielpreis der ARD". Die ARD Rundfunkanstalten sowie DeutschlandRadio, ORF und SRF schicken ihre besten Neuproduktionen ins Rennen und präsentieren sie dem Publikum und einer prominent besetzten Fachjury. Nach der öffentlichen Jurydiskussion hat das Publikum Gelegenheit, sich mit den Machern auszutauschen. Die eingereichten Stücke können Sie ab dem 22. Oktober auf hoerspieltage.ARD.de anhören, mittels Mausklick abstimmen und damit den "Publikumspreis der ARD Hörspieltage" vergeben.

Am 9. November werden den Gewinnern während einer feierlichen Preisverleihung im ZKM_Medientheater u. a. dieser Preis überreicht.


22:30 Jazzfacts (30 Min.)
What's going on? – Features, Interviews und was die Szene (um-)treibt


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit einem Überraschungsgast

*

Donnerstag, 21. November 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Felix Mendelssohn Bartholdy: Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll. op. 25 (Lukas Vondracek, Klavier; NDR Elbphilharmonie Orchester: Macal Zdenek); Robert Schumann: Streichquartett F-Dur, op. 41, Nr. 2 (Mitglieder der NDR Radiophilharmonie); Joseph Rheinberger: Cantus Missae Es-Dur, op. 109 (NDR-Chor: Hans-Christoph Rademann); Bohuslav Martinu: Streichsextett (Brahms Sextett); Ernst Krenek: Concerto grosso Nr. 2, op. 25 (Volker Worlitzsch, Violine; Dimitar Penkov, Viola; Nikolai Schneider, Violoncello; NDR Radiophilharmonie: Alun Francis)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Max Bruch: Violinkonzert Nr. 2 d-Moll, op. 44 (Njagul Tumangelov, Violine; Münchner Rundfunkorchester: Heinz Wallberg); Maurice Ravel: "Shéhérazade" (Susan Graham, Mezzosopran; Jacques Zoon, Flöte; Saito Kinen Orchestra: Seiji Ozawa); Federico Mompou: Variationen über ein Thema von Chopin (Daniil Trifonov, Klavier); Jean-Philippe Rameau: "Les surprises de l'amour", Suite (Les Musiciens du Louvre: Marc Minkowski)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Franz Schubert: Drei Klavierstücke, D 946 (Mihaela Ursuleasa, Klavier); Wolfgang Amadeus Mozart: Rondo C-Dur, KV 373 (Frank Peter Zimmermann, Violine; Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks: Radoslaw Szulc); Ferde Grofé: "Niagara Falls", Suite (Bournemouth Symphony Orchestra: William T. Stromberg)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Rupert Ignaz Mayr: "Pythagorische Schmids-Füncklein", Suite Nr. 1 F-Dur (L'arpa festante: Rien Voskuilen); Frédéric Chopin: Introduktion und Polonaise C-Dur, op. 3 (Mstislaw Rostropowitsch, Violoncello; Martha Argerich, Klavier); Richard Wagner: "Das Liebesverbot", Ouvertüre (Royal Scottish National Orchestra: Neeme Järvi); Filippo Gragnani: Quartett A-Dur, Allegro, op. 8 (Consortium Classicum); Leone Sinigaglia: "Le Baruffe Chiozzotte", Lustspielouvertüre, op. 32 (Münchner Rundfunkorchester: Georg Schmöhe); Heinrich Ignaz Franz Biber: Sonate Nr. 9 G-Dur (Les Plaisiers du Parnasse: David Plantier); Emmanuel Chabrier: "Suite pastorale", Danse villageoise (Les Siècles: François-Xavier Roth)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Alexander Matschak aus Wiesbaden
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (4|15)

30 Jahre Mauerfall: Von der Zeit, als für viele Menschen alles anders wurde, erzählen viele deutsch-deutsche Grenzgeschichten. Susanne Gregor wirft einen Blick weit hinter den Eisernen Vorhang, in die damalige Tschechoslowakei. Sie schildert "Das letzte rote Jahr" aus der Sicht einer 14-Jährigen. Gergana Muskalla liest die Geschichte voll sprühender Lebendigkeit. Die Erzählung beginnt im Frühjahr 1989. Misa und ihre Freundinnen Rita und Slavka sind ganz normale Teenies. Sie wohnen im selben Plattenbau in einer slowakischen Industriestadt. Ihr Leben dreht sich um Freundschaften, peinliche Eltern, die erste Menstruation. Eigentlich passt kein Blatt zwischen die drei. Doch der politische Umbruch zieht immer spürbarer in ihren Alltag ein. Das letzte Jahr unter dem sinkenden Stern des Kommunismus verändert die Mädchen. Ihre Wege driften auseinander.

18.11.-06.12.2019 (15 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

Die Autorin Susanne Gregor wurde selbst 1981 in Žilina geboren. Sie wanderte 1990 mit ihren Eltern aus der Tschechoslowakei nach Österreich aus, damals noch einige Jahre jünger als ihre Protagonistinnen. Susanne Gregor studierte Germanistik und Publizistik. Sie veröffentlichte bisher die Romane "Kein eigener Ort" (2011) und "Territorien" (2015) sowie den Erzählband "Unter Wasser" (2018). "Das letzte rote Jahr" ist als Hardcover in der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen und als Hörbuch in der Produktion von hr2-kultur bei "der Diwan". Die Regie führte Marlene Breuer.

Eine Coming-of-Age-Geschichte in historischer Zeit – welthaltig, atmosphärisch und voller Überraschungen.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Platti: Oboenkonzert g-Moll (Albrecht Mayer / New Seasons Ensemble)
•Brahms: Rhapsodie g-Moll op. 79 Nr. 2 (Ragna Schirmer, Klavier)
•Mozart: Klarinettenquintett A-Dur KV 581 (Michael Portal / Quatuor Ysaye)
•Wagner: Ouvertüre zur Oper "Der fliegende Holländer" (Niederländisches Philharmonisches Orchester / Yakov Kreizberg)
•Schubert: Impromptu Es-Dur aus D 899 (Alfred Brendel, Klavier)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Iveta Apkalna, "Orgelpfeifen-Königin"

Die derzeitige Saison des hr-Sinfonieorchesters glänzt mit der lettischen Organistin Iveta Apkalna als "Artist in Residence". Im September konnte man die Meisterschaft der Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie bereits in Frankfurt erleben. Heute und morgen Abend steht ihr zweites von insgesamt fünf Konzerten in der Alten Oper auf dem Programm. Iveta Apkalna spielt an dem derzeit prominentesten Instrument dieser Art – der Orgel der Elbphilharmonie. Diese zählt 4765 Pfeifen, ist 15 mal 15 Meter groß und rund 25 Tonnen schwer. Die Musikerin aus Lettland wurde als "Titularorganistin" nach Hamburg berufen.

Mit dem üblichen Image des unsichtbaren Organisten kann sie nichts anfangen. In hohen Pumps und Abendkleid sitzt die Ausnahmemusikerin an der Königin der Instrumente. Ihre Ausbildung als Konzertpianistin führte von Riga, über London nach Stuttgart. Mit dem Wechsel vom Klavier zur Orgel trat sie in die Fußstapfen ihrer Vorfahren. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt die Organistin davon, aber auch vom nächtlichen Üben in dunklen Kirchen, ihrer Liebe zum Turniertanz und ihrem Sinn für Mode.

Gastgeberin: Susanne Pütz

Wiederholung eines Gesprächs vom Juli 2017.


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (4|15)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Gounod: Faust-Walzer (RSO Moskau / Vladimir Fedoseyev)
•Chabrier: España (Orchestre symphonique de Montréal / Charles Dutoit)
•Genin: Carnaval de Venise op. 14 für Flöte und Harfe (Irena Grafenauer / Maria Graf)
•Corelli: Concerto grosso D-Dur op. 6 Nr. 1 (Guildhall String Ensemble / Robert Salter)
•Dvorák: Zwei Slawische Tänze aus op. 72 (Budapest Festival Orchestra / Iván Fischer)
•Liszt: Drei Konzertetüden S 144 (Daniil Trifonov, Klavier)
•Verdi: Ouvertüre zur Oper "Die sizilianische Vesper" (Philharmonia Zürich / Fabio Luisi)
•Bach: 4. Orchestersuite D-Dur BWV 1069 (Zefiro Baroque Orchestra / Alfredo Bernardini)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 hr-Bigband Live in concert: Donny McCaslin & hr-Bigband, cond. & arr. by Jason Lindner (146 Min.)

Der Saxophonist Donny McCaslin und sein Keyboarder Jason Lindner haben ganz entscheidend an David Bowie's letztem Album "Blackstar" mitgewirkt. Es erschien zwei Tage vor Bowie's Tod im Januar 2016 und wurde trotz seiner eindeutigen Jazz-Orientierung zu einem Welterfolg.

Wenn sich die beiden, McCaslin und Lindner, jetzt in Frankfurt mit der hr-Bigband treffen, dann geht es um McCaslins eigene Musik. Die ist allerdings seit seiner Begegnung mit Bowie nicht mehr so wie zuvor, der Jazz geht hier jetzt gewagte Verbindungen mit Indie-Pop ein. McCaslins Keyboarder Jason Lindner bringt sie ins Orchester-Format. Lindner ist nämlich nicht nur ein Derwisch an allem, was Tasten hat, er zählt mittlerweile auch – was nur wenige wissen – zu den interessantesten Bigband-Leitern in New York City.


22:30 Jazz Now (30 Min.)
Aus dem Dschungel der Neuveröffentlichungen
Am Mikrofon: Guenter Hottmann


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Iveta Apkalna, "Orgelpfeifen-Königin"

Die derzeitige Saison des hr-Sinfonieorchesters glänzt mit der lettischen Organistin Iveta Apkalna als "Artist in Residence". Im September konnte man die Meisterschaft der Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie bereits in Frankfurt erleben. Heute und morgen Abend steht ihr zweites von insgesamt fünf Konzerten in der Alten Oper auf dem Programm. Iveta Apkalna spielt an dem derzeit prominentesten Instrument dieser Art – der Orgel der Elbphilharmonie. Diese zählt 4765 Pfeifen, ist 15 mal 15 Meter groß und rund 25 Tonnen schwer. Die Musikerin aus Lettland wurde als "Titularorganistin" nach Hamburg berufen.

Mit dem üblichen Image des unsichtbaren Organisten kann sie nichts anfangen. In hohen Pumps und Abendkleid sitzt die Ausnahmemusikerin an der Königin der Instrumente. Ihre Ausbildung als Konzertpianistin führte von Riga, über London nach Stuttgart. Mit dem Wechsel vom Klavier zur Orgel trat sie in die Fußstapfen ihrer Vorfahren. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt die Organistin davon, aber auch vom nächtlichen Üben in dunklen Kirchen, ihrer Liebe zum Turniertanz und ihrem Sinn für Mode.

Gastgeberin: Susanne Pütz

Wiederholung eines Gesprächs vom Juli 2017.

*

Freitag, 22. November 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur, op. 36 (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); Franz Schubert: Drei Militärmärsche, D 733 (Begoña Uriarte und Karl-Hermann Mrongovius, Klavier); Reinhold Glière: Hornkonzert B-Dur, op. 91 (Marie-Luise Neunecker, Horn; Bamberger Symphoniker: Werner Andreas Albert); Felix Mendelssohn Bartholdy: Oktett Es-Dur, op. 20 (Solisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks); György Ligeti: Vier Chöre (Annette Mühlhans, Sopran; Lorenz Fehenberger, Tenor; Justus Zeyen, Klavier; Chor des Bayerischen Rundfunks: Howard Arman)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonín Dvorák: Streicherserenade E-Dur, op. 22 (Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner); Johann Sebastian Bach: Suite C-Dur, BWV 1009 (Yo-Yo Ma, Violoncello); Joseph Haydn: Hornkonzert D-Dur, Hob. VIId/3 (Zbigniew Zuk, Horn; Baltic Virtuosi: Gediminas Dalinkevicius); Hector Berlioz: "Symphonie fantastique", op. 14. (Münchner Philharmoniker: Zubin Mehta)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Friedrich Kuhlau: "Die Drillingsbrüder aus Damaskus", Ouvertüre (Sinfonieorchester des Dänischen Rundfunks: Michael Schønwandt); Ferdinand Ries: Klavierkonzert As-Dur, op. 151 (Piers Lane, Klavier; The Orchestra Now: Leon Botstein); Ludwig van Beethoven: "Wellingtons Sieg", op. 91 (hr-Sinfonieorchester: Hugh Wolff)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Antonio Vivaldi: Oboenkonzert F-Dur, RV 455 (Andreas Lorenz, Oboe; Virtuosi Saxoniae: Ludwig Güttler); Frédéric Chopin: Variations brillantes B-Dur, op. 12 (Lilya Zilberstein, Klavier); Antonio Rosetti: Sinfonie G-Dur, Allegro molto (London Mozart Players: Matthias Bamert); Isaac Albéniz: "Asturias", op. 47, Nr. 5 (Thibault Cauvin, Gitarre); Frédéric Kalkbrenner: Grand Quintetto a-Moll, Allegretto, op. 81 (Claudius Tanski, Klavier; Consortium Classicum); Emmanuel Chabrier: "España" (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Mariss Jansons); Rued Langgaard: "Kleine Sommererinnerungen" (Berit Johansen Tange, Klavier)


06:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


06:05 Kulturfrühstück (205 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Alexander Matschak aus Wiesbaden
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Lesung (30 Min.)
Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (5|15)

30 Jahre Mauerfall: Von der Zeit, als für viele Menschen alles anders wurde, erzählen viele deutsch-deutsche Grenzgeschichten. Susanne Gregor wirft einen Blick weit hinter den Eisernen Vorhang, in die damalige Tschechoslowakei. Sie schildert "Das letzte rote Jahr" aus der Sicht einer 14-Jährigen. Gergana Muskalla liest die Geschichte voll sprühender Lebendigkeit. Die Erzählung beginnt im Frühjahr 1989. Misa und ihre Freundinnen Rita und Slavka sind ganz normale Teenies. Sie wohnen im selben Plattenbau in einer slowakischen Industriestadt. Ihr Leben dreht sich um Freundschaften, peinliche Eltern, die erste Menstruation. Eigentlich passt kein Blatt zwischen die drei. Doch der politische Umbruch zieht immer spürbarer in ihren Alltag ein. Das letzte Jahr unter dem sinkenden Stern des Kommunismus verändert die Mädchen. Ihre Wege driften auseinander.

18.11.-06.12.2019 (15 Folgen)
Montag-Freitag 9:30 Uhr im "Kulturfrühstück",
Wiederholung 15 Uhr in der "Klassikzeit".

Die Autorin Susanne Gregor wurde selbst 1981 in Žilina geboren. Sie wanderte 1990 mit ihren Eltern aus der Tschechoslowakei nach Österreich aus, damals noch einige Jahre jünger als ihre Protagonistinnen. Susanne Gregor studierte Germanistik und Publizistik. Sie veröffentlichte bisher die Romane "Kein eigener Ort" (2011) und "Territorien" (2015) sowie den Erzählband "Unter Wasser" (2018). "Das letzte rote Jahr" ist als Hardcover in der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen und als Hörbuch in der Produktion von hr2-kultur bei "der Diwan". Die Regie führte Marlene Breuer.

Eine Coming-of-Age-Geschichte in historischer Zeit – welthaltig, atmosphärisch und voller Überraschungen.


10:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


10:05 Klassikzeit (115 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: CD-Tipps und Aktuelles aus der Welt der Kultur.
11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Chopin: Walzer Es-Dur op. 18 (Jean-Yves Thibaudet, Klavier)
•Bach: Violinsonate h-Moll BWV 1014 (Frank Peter Zimmermann / Enrico Pace, Klavier)
•Offenbach: "Les larmes de Jacqueline" für Violoncello und Orchester (Sheku Kanneh-Mason / City of Birmingham Symphony Orchestra / Mirga Grazinyte-Tyla)
•Beethoven: 6. Sinfonie F-Dur op. 68 "Pastorale" (Minnesota Orchestra / Osmo Vänskä)
•Balakirew: Islamey (Yefim Bronfman, Klavier)


12:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


12:05 Doppelkopf (55 Min.)
Am Tisch mit Rocko Schamoni, "Freiheit-Verklärer"

"Hintergrundinformationen über mich glaube ich auf dieser Plattform nicht präsentieren zu müssen. Davon fliegt genug im Netz herum, ergoogelbar, vieles falsch, manches wahr, genau diese Mischung gefällt mir, ich möchte als virtuelles Wesen im Datennebel nur erahnbar sein", so die Hompage von Rocko Schamoni. Der 53-Jährige ist Entertainer, Musiker, Schauspieler und Autor. Sein neuester Roman "Grosse Freiheit" spielt im St. Pauli der 60er Jahre. Hintergrund ist das Leben von Wolfgang "Wolli" Köhler. Der war 1951 – nach einer abgebrochenen Lehre und einer Tätigkeit als Volkspolizist der DDR – in den Westen gegangen und zunächst als Obdachloser in Hamburg gelandet. Dann brachte er es zum "Puff-Boss" und schließlich zum Inhaber des "Palais D'Amour" auf St. Pauli. Rocko Schamoni war mit Wolli befreundet und hat nach dessen Tod seine Wohnung geräumt. Er fand interessante Notizen, die Wolli hinterlassen hatte, und beschreibt in seinem Roman auch die Entwicklung von Wolli Köhler jenseits des Rotlicht-Klischees. Er thematisiert auch Zeitgeschichte: die Spiegelaffäre, die große Sturmflut in Hamburg, die Eröffnung des "Starclub" und die Entdeckung der Beatles.

Am 25. Oktober ist Rocko Schamoni mit seiner Band und dem neuen Album "Musik für Jugendliche" zu Gast im "Hafen 2" in Offenbach.

Gastgeberin: Karin Röder

Wiederholung eines Gesprächs vom Juni dieses Jahres.

Buchhinweis:
Rocko Schamoni: "Große Freiheit"
hanserblau 2019
Preis: 20,- Euro


13:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


13:05 Klassikzeit (175 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Außerdem: Aktuelles aus der Kultur
15:00 Lesung
Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr (5|15)
Unser Musikprogramm:
(eine Auswahl)
•Rameau: "Les Boréades" – Entrée de Polymnie aus dem 4. Akt (Les Musiciens du Louvre / Marc Minkowski)
•Bruch: Kol Nidrei op. 47 (Lynn Harrell, Violoncello / Philharmonia Orchestra / Vladimir Ashkenazy)
•Bach: Klavierkonzert d-Moll BWV 1052 (Igor Levit / hr-Sinfonieorchester / Andrew Manze)
•Mendelssohn: 4. Sinfonie A-Dur op. 90 "Italienische" (Musikkollegium Winterthur / Heinz Holliger)
•Rossini: "Largo al factotum" aus dem "Barbier von Sevilla" (Simon Keenlyside, Bariton / Münchner Rundfunkorchester / Ulf Schirmer)
•Vivaldi: Oboenkonzert C-Dur RV 447 (Emanuel Abbühl / Nieuw Sinfonietta Amsterdam)
•Berlioz: "La chasse royale et orage" aus der Oper "Les Troyens" (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg / Sylvain Cambreling)


16:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


16:05 Kulturcafé (115 Min.)
Das Kulturmagazin am Nachmittag


18:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


18:05 Der Tag (55 Min.)
Ein Thema, viele Perspektiven


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Hörbar (56 Min.)


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 LIVE – Das hr-Sinfonieorchester in der Alten Oper Frankfurt (146 Min.)

Die Vögel, die sich an diesem Abend vorstellen, werden zunehmend größer, bunter, mächtiger. Zuerst die Henne – Joseph Haydns 83. Sinfonie hat sich diesen Beinamen durch manch staccato-gackernde Oboen-Passage im Kopfsatz verdient.
Iveta Apkalna, Orgel
Leitung: Andrés Orozco-Estrada
Haydn: Sinfonie Nr. 83 "La poule / Die Henne"
Poulenc: Orgelkonzert
Strawinsky: Der Feuervogel – Ballettmusik
(Übertragung aus dem Großen Saal; auch in 5.1 Surround)

Dann der Auftritt der Orgel, dem Pfau unter den Instrumenten: Sie fächert Farben auf in ungeahnter Vielfalt, wenn sie so gekonnt eingesetzt wird wie in Francis Poulencs Konzert für Orgel, Streicher und Pauke. Poulenc sah sich mit diesem lustvoll herumschwirrenden Werk zwar "auf dem Weg ins Kloster, sehr nach Art des 15. Jahrhunderts", doch von klösterlicher Strenge keine Spur. Umso mehr von Fantasie, Humor und grandiosem Klangeffekt – die lettische Organistin und "Artist in Residence" Iveta Apkalna darf hier bis zum vierfachen Fortissimo vorstoßen. Zum Finale dann: Der Feuervogel, das schillernde Fabelwesen, dem Igor Strawinsky seine so kraftvolle, ekstatische, farbenreiche Ballettmusik gewidmet hat, gesetzt für ein "verschwenderisch großes Orchester", wie der Komponist gestand.


22:30 Jazz Classics (30 Min.)
Aufnahmen, die die Welt beweg(t)en


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Doppelkopf (56 Min.)
Am Tisch mit Rocko Schamoni, "Freiheit-Verklärer"

"Hintergrundinformationen über mich glaube ich auf dieser Plattform nicht präsentieren zu müssen. Davon fliegt genug im Netz herum, ergoogelbar, vieles falsch, manches wahr, genau diese Mischung gefällt mir, ich möchte als virtuelles Wesen im Datennebel nur erahnbar sein", so die Hompage von Rocko Schamoni. Der 53-Jährige ist Entertainer, Musiker, Schauspieler und Autor. Sein neuester Roman "Grosse Freiheit" spielt im St. Pauli der 60er Jahre. Hintergrund ist das Leben von Wolfgang "Wolli" Köhler. Der war 1951 – nach einer abgebrochenen Lehre und einer Tätigkeit als Volkspolizist der DDR – in den Westen gegangen und zunächst als Obdachloser in Hamburg gelandet. Dann brachte er es zum "Puff-Boss" und schließlich zum Inhaber des "Palais D'Amour" auf St. Pauli. Rocko Schamoni war mit Wolli befreundet und hat nach dessen Tod seine Wohnung geräumt. Er fand interessante Notizen, die Wolli hinterlassen hatte, und beschreibt in seinem Roman auch die Entwicklung von Wolli Köhler jenseits des Rotlicht-Klischees. Er thematisiert auch Zeitgeschichte: die Spiegelaffäre, die große Sturmflut in Hamburg, die Eröffnung des "Starclub" und die Entdeckung der Beatles.

Am 25. Oktober ist Rocko Schamoni mit seiner Band und dem neuen Album "Musik für Jugendliche" zu Gast im "Hafen 2" in Offenbach.

Gastgeberin: Karin Röder

Wiederholung eines Gesprächs vom Juni dieses Jahres.

Buchhinweis:
Rocko Schamoni: "Große Freiheit"
hanserblau 2019
Preis: 20,- Euro

*

Samstag, 23. November 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Joseph Haydn: Symphonie Nr. 104 D-Dur – "Salomon" (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Roger Norrington); Pavel Haas: Bläserquintett, op. 10 (Acelga Quintett); Claude Debussy: "Printemps" (SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg: Hans Zender); Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert G-Dur, KV 216 (Lena Neudauer, Violine; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Bruno Weil); Paul Hindemith: "Messe 1963" (SWR Vokalensemble Stuttgart: Marcus Creed)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Sergej Tanejew: Suite de Concert g-Moll, op. 28 (Lydia Mordkovitch, Violine; Royal Scottish National Orchestra: Neeme Järvi), Max Bruch: Streichquartett c-Moll, op. 9 (Diogenes Quartett); Alexander Glasunow: Violinkonzert a-Moll, op. 82 (Esther Yoo, Violine; Philharmonia Orchestra: Vladimir Ashkenazy); Kurt Weill: "Kleine Dreigroschenmusik" (Münchner Rundfunkorchester: Gerd Müller-Lorenz)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Carl Maria von Weber: Klarinettenquintett B-Dur, op. 34 (Eric Hoeprich, Klarinette; Mary Utiger, Ursula Bundies, Violine; Hajo Bäß, Viola; Nicholas Seio, Violoncello); Gabriel Verdalle: Air de Ballet Nr. 4 (Silke Aichhorn, Harfe); Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur, op. 64, Nr. 1 (Angeles String Quartet)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Evaristo Felice dall'Abaco: Konzert G-Dur, op. 6, Nr. 5 (Concerto Köln); Robert Schumann: "Kinderball", op. 130. (Eric Le Sage, Denis Pascal, Klavier); Carl Philipp Emanuel Bach: Violoncellokonzert B-Dur, Allegretto, Wq 171 (Julian Steckel, Violoncello; Stuttgarter Kammerorchester: Susanne von Gutzeit); Gaetano Donizetti: "Dom Sébastien", Ballabile di schiavi (Philharmonia Orchestra: Antonio de Almeida); Johann Pachelbel: Partie Nr. 1 F-Dur (London Baroque); Camille Saint-Saëns: Morceau de concert f-Moll, op. 94 (Hermann Baumann, Horn; Gewandhausorchester Leipzig: Kurt Masur)


06:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


06:04 Kulturfrühstück (206 Min.)
Kultur am Morgen

06:15 Gedicht
06:30 Zuspruch
von Alexander Matschak aus Wiesbaden
07:00 Nachrichten
07:30 Frühkritik
07:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
08:00 Nachrichten
08:15 Kulturpresseschau
08:30 Buch und Hörbuch
09:00 Nachrichten
09:15 Gedicht
(Wh. von 06:15 Uhr)


09:30 Erzählung (30 Min.)


10:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


10:04 Treffpunkt hr-Sinfonieorchester (116 Min.)

11:55 Kulturtipps – Heute in Hessen


12:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


12:04 Hörbuchzeit (56 Min.)


13:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


13:04 Hörbar (56 Min.)


14:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


14:04 Lauschinsel – Radio für Kinder (56 Min.)
Theo und der Fußballzirkus | Von Martin Klein

In sechs Tagen, am 29.11. um 20.05 Uhr fällt der Startschuss zur diesjährigen ARD-Kinderradionacht, die in diesem Jahr unter dem Motto: "Fertig? Los!" zu fünf sportlichen Radiostunden einlädt; abgepfiffen wird erst um 1 Uhr nachts. Zur Vorbereitung auf die sportliche Kinderradionacht begibt sich die Lauschinsel heute auf den Bolzplatz: Theo, Nils und Henry sind begeisterte Einrad-Akrobaten, Diabolo-Künstler und Jonglier-Meister. Damit beim Üben zu Hause nicht allzu viel in die Brüche geht, ziehen die drei auf die Wiese vor dem Spielplatz. Hier werden sie von den drei Profis vom FC Meisterliga zum Fußballduell herausgefordert. Schnell steht es 0:1, dann 0:2, zu 3, zu 6. So kann das nicht weiter gehen! Rasch überlegen sich die drei Freunde eine Taktik, wie sie ihre Künste auch am Ball umsetzen können.

14:45 Kinderfunkkolleg Mathematik
Gibt es Geheimzahlen? | Von Ortrun Schütz


15:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


15:04 Musikszene Hessen (176 Min.)

17:00 Nachrichten


18:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


18:04 Kulturszene Hessen (56 Min.)
Textland – Made in Germany

Deutschland ist heute eine durch Vielfalt gekennzeichnete Gesellschaft, geprägt von diversen Identitäten und Erinnerungen. Entsprechend vielschichtig und facettenreich sind die Formen des Erzählens, denen das Textland-Literaturfestival nachspürt – unterhaltsam und informativ, vielfältig und subtil. "Wer sich der eignen verschütteten Vergangenheit zu nähern trachtet, muß sich verhalten wie ein Mann, der gräbt", schrieb einst Walter Benjamin. Unter diesem Motto stand dieses Mal das Literaturfestival "Textland. Made in Germany". Wonach graben wir in unseren Erinnerungen? Was erzählen wir eigentlich, wenn wir uns erinnern? Und was hat dies überhaupt mit Identität zu tun, sei es die eigene, die kollektive, die nationale oder gar internationale, die kulturelle oder die geschichtliche?

Eine Podiumsdiskussion näherte sich diesen Fragen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unter den Teilnehmenden waren die Schriftstellerin und Historikerin Verena Boos, die sich in ihren Büchern mit der Vergangenheitsaufarbeitung in Spanien und der Frage nach dem Erinnern beschäftigt und Doron Rabinovici, der in seinen Werken der Opfer vergangener Katastrophen gedenkt. Die griechischstämmige Soziologin Irini Siouti sprach über Migration und Biographieforschung und Senthuran Varatharajah über die Zerstörung von Identitäten durch Gewalt.

In zehn Kurzlesungen brachte das Textland-Literaturfest einige der interessantesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zusammen, um über das Thema Identität und Erinnerung zu sprechen.

Das Festival fand, dieses Jahr zum zweiten Mal, am 14. September in der Evangelischen Akademie in Frankfurt statt und wurde von der Faust Kultur Stiftung getragen. Wir senden Ausschnitte aus der Diskussion und den Lesungen.


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 Live Jazz (56 Min.)
Ginger Baker Trio feat. Bill Frisell & Charlie Haden || Bill Frisell, g | Charlie Haden, b | Ginger Baker, dr | Deutsches Jazzfestival Frankfurt 1995, hr-Sendesaal Frankfurt, September 1995
Am Mikrofon: Claus Gnichwitz


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 "Hoffmanns Erzählungen" aus Wien (176 Min.)

Eine geheimnisvoll-surreale Welt voller zauberhafter Melodien tut sich auf in Jacques Offenbachs Version der Geschichten von E.T.A. Hoffmann. In das Reich tiefschichtiger Träume führen hier Olga Peretyatko und Yosep Kang.
Hoffmann – Yosep Kang
The Muse / Nicklausse – Gaëlle Arquez
Councillor Lindorf / Coppélius / Miracle / Dapertutto – Luca Pisaroni
Andrès / Cochenille / Frantz / Pitichinaccio – Michael Laurenz
Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
Leitung: Frédéric Chaslin
(Aufnahme vom 15. September 2019 aus der Staatsoper)

Am Ende seines von heiteren Operetten erfüllten Lebens gelang Jacques Offenbach eine ernste Oper von höchstem Rang: Die psychologisch vielschichtigen Geschichten von E.T.A. Hoffmann inspirierten ihn zu einer romantisch-tiefsinnigen Musik, mit der weltberühmten "Barcarole" im Zentrum. In der Wiener Staatsoper überzeugt das Werk mit der russischen Starsopranistin Olga Peretyatko in den drei Rollen der Olympia, Giulietta und Antonia sowie mit dem koreanischen Tenor Yosep Kang in der Titelpartie.


23:00 – 24:00 The Artist's Corner | Am Grabe (mit Schatten) – Ein radiophones Audio-Ritual | Staffel 4 (60 Min.)
Stefan Fricke / Alper Maral
hr 2019 | 60 Min. | Ursendung

Grabesstille gibt es genauso wenig, wie es nirgends je still ist. Irgendetwas tönt immer. Auch an den Gräbern von Komponistinnen und Komponisten, wo auch immer sie beigesetzt sind, herrscht keine wirkliche Lautlosigkeit. Das Projekt Am Grabe von Alper Maral (* 1969) und Stefan Fricke (* 1966) – nun in der 4. Staffel – versammelt Soundscapes von den Gräbern verschiedenster Komponist*innen aus unterschiedlichsten Epochen. Die atmosphärischen Vor-Ort-Aufnahmen sind in diesem Audio-Ritual verwoben mit Fragmenten aus dem klingenden Erbe der Verstorbenen. In Staffel 4 führt die Klangortreise durch Endlichkeit und Ewigkeit zu den letzten Ruhestätten von u. a. Alban Berg, Hector Berlioz, Ferruccio Busoni, Frédéric Chopin, Wolfgang Fortner, Wilhelm Furtwängler, Alma Mahler-Werfel, Giacomo Meyerbeer, Bernhard Sekles, Richard Strauss, Hans Heinz Stuckenschmidt und Anton Webern.

*

Sonntag, 24. November 2019


00:00 Nachrichten und Wetter (5 Min.)


00:05 Das ARD-Nachtkonzert (I) (115 Min.)
präsentiert von BR-Klassik

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur, op. 93 (hr-Sinfonieorchester: Hugh Wolff); Johann Sebastian Bach: Fünfzehn zweistimmige Inventionen, BWV 772-786 (Jewgenij Koroliow, Klavier); Hanns Eisler: Suite Nr. 5, op. 34 (Ensemble Modern: HK Gruber); Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 1 g-Moll, op. 13 – "Winterträume" (hr-Sinfonieorchester: Paavo Järvi)


02:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


02:03 Das ARD-Nachtkonzert (II) (117 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Hans Pfitzner: Violoncellokonzert a-Moll, op. 52 (David Geringas, Violoncello; Bamberger Symphoniker: Werner Andreas Albert); Robert Schumann: Humoreske B-Dur, op. 20 (Angela Hewitt, Klavier); Franz Danzi: Sinfonia concertante B-Dur, op. 41 (Les Vents Français; Münchener Kammerorchester: Daniel Giglberger); Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur, op. 77, Nr. 1 (Emerson String Quartet); Anton Arenskij: Violinkonzert a-Moll, op. 54 (Sergey Ostrovsky, Violine; Bournemouth Symphony Orchestra: Thomas Sanderling)


04:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


04:03 Das ARD-Nachtkonzert (III) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Darius Milhaud: "Le carnaval de Londres", op. 172 (New London Orchestra: Ronald Corp); Emmanuel Chabrier: "Espana" (Orchestre de la Suisse Romande: Neeme Järvi); Carl Stamitz: Klarinettenkonzert Nr. 7 Es-Dur – "Darmstädter Konzert" (Andreas Ottensamer, Klarinette; Kammerakademie Potsdam)


05:00 Nachrichten, Wetter (3 Min.)


05:03 Das ARD-Nachtkonzert (IV) (57 Min.)

Mit den großen Orchestern der Welt, bedeutenden Dirigenten und Solisten durch die Nacht Rupert Ignaz Mayr: "Pythagorische Schmids-Füncklein", Suite Nr. 7 B-Dur (L'arpa festante: Rien Voskuilen), Franz Schubert: Oktett F-Dur, Thema: Andante und Variationen, D 803 (Wiener Oktett); Johannes Brahms: Konzert D-Dur, Allegro giocoso, ma non troppo vivace, op. 77 (Dejan Lazic, Klavier; Atlanta Symphony Orchestra: Robert Spano), Antonio Vivaldi: Konzert C-Dur, R 559 (La Folia Barockorchester: Robin Peter Müller); Carl Czerny: "Sehnsuchtswalzervariationen" (Herbert Schuch, Klavier); Georges Bizet: "Carmen", Instrumentalmusik (Orchestre du Théâtre National de l'Opéra de Paris: Georges Prêtre)


06:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


06:04 Geistliche Musik (86 Min.)

Unter anderem mit der Bachkantate: BWV 90 "Es reißet euch ein schrecklich Ende"
•Reger: Motette "Mein Odem ist schwach" op. 110 Nr. 1 (NDR-Chor / Hans-Christoph Rademann)
•Schmügel: Affettuoso f-Moll für Orgel (Wolfgang Baumgratz) •Zelienka: Reqiuem D-Dur ZWV 46 für Soli, gemischten Chor und Orchester (Collegium 1704 / Vaclav Luks)
•Alain: Intermezzo für Orgel (Leonhard Amselgruber)
Etwa ab 7:15 Uhr:
•Bach: Kantate BWV 90 "Es reißet euch ein schrecklich Ende" (Antonia Frey, Alt / Bernhard Berchtold, Tenor / Klaus Häger, Bass / Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung, St.


07:30 Morgenfeier (30 Min.)
mit Kirchenpräsident Dr. Dr. h.c. Volker Jung aus Darmstadt


08:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


08:04 Zauberflöte – Klassik für Kinder (56 Min.)
Einfach fabelhaft – fantastische Fabeln und Fabelwesen

Kennt ihr die Geschichte vom Enterich, der gern in Goldtalern badete? Oder von der kleinen Maus, die den bösen Kater ins Gefängnis brachte? Fabeln sind Geschichten, in denen Tiere vorkommen, die sich wie Menschen benehmen. Fabeln sind kurz, so kurz wie ein Witz, und trotzdem passieren die unglaublichsten Dinge: Frösche kämpfen um ihr Leben, Könige werden durch Holzwürmer gestürzt, und ein Fuchs muss auf seinen Nachtisch verzichten. Fabelhafte Musik bringt die Geschichten zum Klingen.


09:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


09:04 Kulturfrühstück (146 Min.)
Das Magazin am Vormittag


11:30 Camino – Religionen auf dem Weg (30 Min.)
Essen in guter Gesellschaft – Die Tischgemeinschaft

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen – und Menschen, könnte man ergänzen. Ob zu zweit, in der Familie oder unter Freunden: Gemeinsame Mahlzeiten sind der perfekte Anlass, um miteinander zu reden, zu lachen und zu feiern. Ein Ritual, das oft vernachlässigt wird: Mit Take-away-Imbiss oder einer Pizza vor dem Fernseher wird die Nahrungsaufnahme zur Nebensache.

Doch es gibt Gegenwind: Immer mehr Organisationen und Privatpersonen bieten Tafelrunden für Menschen an, die nicht alleine essen möchten. Sie wissen: Gemeinsame Mahlzeiten schaffen Geborgenheit, Verständnis und Vertrauen. Und wie es schon zu biblischen Zeiten im Nahen Osten üblich war, speiste auch Jesus immer in Gesellschaft. Besonders oft teilte er mit seinen Jüngern das Brot – wie in der Nacht, in der er verraten wurde.

Ein Beitrag von Stefanie Pütz.


12:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


12:04 Kulturszene Hessen (56 Min.)
Klang.Forscher! Preisverleihung 2019

Gefällt mir! Daumen hoch oder runter – und schon wieder ist ein Urteil gefällt. Das geht schnell, macht Spaß und hilft uns weiter, glauben wir. Aber warum müssen wir immer alles bewerten? Und, wie wirkt sich das dauernde Werten und Bewertet werden auf uns aus? Die jungen Klangforscher*innen aus der 7.-10. Klasse begeben sich auf eine akustische Spurensuche. "Gefällt mir! – Werten und bewertet werden" war das Wettbewerbsthema des diesjährigen Klang.Forscher!-Projektes. Als Klang.Forscher! setzen sich Schüler*innen der 7. bis 10. Klasse verschiedener Schularten aktiv mit akustischen Themen ihrer Lebenswelt auseinander. Ausgehend vom Thema Klang erforschen sie Orte und Situationen, Landschaften, Medien und Arbeitswelten. Sie kommen in Dialog mit Menschen, machen Klang- und Sprachaufnahmen und entwickeln daraus eigenständige akustische Produktionen. Bei der Gestaltung der Hörstücke werden Sie von professionellen Mediencoaches unterstützt. Die sechs besten Projekte wurden zur Preisverleihung nach Frankfurt eingeladen, wo eine Jury aus Kulturschaffenden und Schüler*innen die Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien verlieh.

In der Kulturszene Hessen senden wir einen gekürzten Mitschnitt der Preisverleihung vom 4. Juni, mit den besten Projekten der Schüler*innen aus ganz Deutschland.

Klang.Forscher! ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Zuhören, der PwC-Stiftung Jugend - Bildung – Kultur und CHUNDERKSEN, einem Büro für Filmproduktion und Kommunikationsdesign. Ziel ist es, das bewusste Zuhören zu fördern.


13:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


13:04 Klassikzeit mit dem hr-Sinfonieorchester (56 Min.)

Ausgewählte Aufnahmen mit dem hr-Sinfonieorchester
13:55 Kulturtipps – Heute in Hessen
•Wolf-Ferrari: Streicherserenade Es-Dur (Alun Francis)
•Skrjabin: Klavierkonzert fis-Moll op. 20 (Gerhard Oppitz / Dmitrij Kitajenko)


14:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


14:04 Hörspiel (71 Min.)
Der kurze Weg von Jan Peter Bremer

Es sollte nur eine Fahrt mit dem neuen Fahrrad werden, aber es wird die Fahrt in eine Landschaft voller Sorgen und Missgeschicke, in eine Welt wie von Buster Keaton und David Lynch gemeinsam erdacht. Mitten am helllichten Tag überfährt der Protagonist Jan mit seinem neuen Fahrrad das Kind seines besten Freundes. Aber natürlich muss auch dieser Tag weitergehen. Nur rutscht ihm dazu auch noch die Hose die ganze Zeit. Kaum ein Schritt, ohne dass er über die eigenen Beine stolpert. Vielleicht ist sogar das seine eigentliche Schuld. Oder jagt er auch dieser Schuld nur hinterher? Ist das womöglich seine Hoffnung? Und wie hat er bloß in dieser kurzen Zeit diesen unmöglich weiten Weg zurücklegen können? Haben die Eltern etwa schon auf ihn gewartet? Vielleicht will ihm sein Vater, der Schuft, auch nur seine Freundin ausspannen. Und die Mutter sieht tatenlos zu. Oder war vielleicht doch alles ganz anders? In stakkatohaften Sätzen und überraschenden Sprachbildern zeichnet Jan Peter Bremer in diesem Hörspiel die Szenerie eines aus den Fugen geratenen Lebens nach. Geschickt greift Regisseur Oliver Sturm die verblüffenden Zeitebenen auf und verbindet sie zu einem Vexierspiel über Schuld und Lebensmuster.

Mit Florian von Manteuffel, Birte Schnöink, Imogen Kogge, Gunter Schoß, Niels Kreutinger.
Musik: Jakob Diehl
Regie: Oliver Sturm
hr 2019

Jan Peter Bremer, geboren 1965, wurde für seine Romane wie zum Beispiel "Der Fürst spricht" oder "Der amerikanische Investor" vielfach ausgezeichnet. Gerade erscheint sein neuer Roman "Der junge Doktorand". Seit 1997 arbeitet Jan Peter Bremer auch regelmäßig für den Rundfunk. Bremers Hörspiele sind allesamt in der Regie von Oliver Sturm entstanden.


15:15 Klassikzeit (105 Min.)
Musik aus Barock, Klassik und Romantik – zum Genießen und Entspannen

Unter anderem mit:
•Bach: Konzert für Klavier solo d-Moll BWV 974 (Glenn Gould)
•Wagner: "Tannhäuser" – Arie der Elisabeth "Dich teure Halle, grüß ich wieder" (Waltraud Meier, Sopran / Sinfonieorchester des BR / Lorin Maazel)
•Schubert: Große C-Dur-Sinfonie D 944 (hr-Sinfonieorchester / Hugh Wolff)
•Telemann: Quartett für Blockflöte, Violine, Viola und B.c. g-Moll TWV 43: g4 (Han Tol / Mitglieder des Balthasar-Neumann-Ensembles)
•Beethoven: Klaviersonate C-Dur op. 53 "Waldsteinsonate" (Paul Lewis)


17:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


17:04 Kaisers Klänge (56 Min.)
Mit Gekrächz und Gekreisch – Rabenmusik

Im Herbst und Winter säumen sie Äcker und Felder und dominieren mit ihrem Krächzen und Kreischen die Klänge der Vogelwelt: Die Raben und Krähenvögel. Den Menschen gilt der Rabe als Räuber und Totenvogel. Er verspeist die Leichen Gefallener und raubt Müttern ihre Kinder. All das findet seinen Ausdruck in dunkel stimmungsvollen Musikwerken. Die Rabenmusik begleitet uns durch die dunklen Tage des Novembers.


18:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


18:04 ARD-Radiofeature (56 Min.)
Die Libanon Connection | Ein Feature über Geldwäschenetzwerke, Drogenbarone und Terroristen | Volkmar Kabisch, Jan Strozyk und Benedikt Strunz

Der internationale Kokainhandel boomt und Kriminelle bewegen Milliardengewinne aus Drogengeschäften rund um den Globus, damit südamerikanische Kokainkartelle an das Geld kommen, das sie vor allem in Europa und in den USA verdienen. Doch Geldwäsche ist für kriminelle Banden zunehmend, ein Problem, weil Banktransfers immer stärker überwacht werden. Längst haben sich globale Netzwerke herausgebildet, die sich den Kokainbaronen andienen und dabei helfen, viele Millionen in kürzester Zeit um die ganze Welt zu schleusen – ohne dass Geheimdienste und Sicherheitsbehörden davon etwas mitbekommen. Seit Jahren warnen US-amerikanische Drogenfahnder davor, dass derartige Geldwäschenetzwerke zunehmend vom Libanon aus gesteuert werden. Und zwar im Auftrag und unter Leitung der Hisbollah, so die Vermutung. Die habe im Drogenhandel eine willkommene Einnahmequelle gefunden, um ihre Kämpfe gegen Israel und in Syrien zu finanzieren.

Die Akten des von französischen Ermittlern enttarnten "Cedar"-Netzwerks, das in ganz Europa Kokaingeld gewaschen hat, zeigen, dass auch Deutschland im Fokus libanesischer Geldwäschenetzwerke steht. Das Feature ist eine Spurensuche, auf der die Autoren dem "Cedar"-Netzwerk und ähnlichen Geldwäsche-Organisationen nachspüren. Ihre Recherche führt sie nach Frankreich, in die Niederlande, nach Benin, Israel und in den Libanon. Im Gespräch mit Drogenfahndern, Geldwäschern und windigen Autohändlern versuchen sie zu verstehen, wie aus Kokaingeld augenscheinlich sauberes Geld wird. Welche Rolle Deutschland in diesem schmutzigen Geschäft spielt. Und ob die Hisbollah tatsächlich hinter diesen kriminellen Machenschaften steckt und von ihnen profitiert.

NDR 2019


19:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


19:04 hr-Bigband (56 Min.)
Konzerte und Produktionen u.a. mit: "Out Of The Desert" – hr-Bigband feat. Joachim Kühn, Majid Bekkas & Ramon Lopez, 40. Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2009, hr-Sendesaal Frankfurt, Oktober 2009, Teil 2
Am Mikrofon: Claus Gnichwitz


20:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


20:04 Rheingau Musik Festival: Bachs "Messe in h-Moll" in Kloster Eberbach (176 Min.)

Johann Sebastian Bachs kompositorisches Vermächtnis – ein Schwergewicht? Mitnichten, wenn Paul McCreesh und sein Gabrieli Consort & Players sich die berühmte h-Moll-Messe vorknöpfen. Es geht ihnen um das Klangbild, welches einst vielleicht Bach im Ohr hatte. Und: Es geht ihnen immer auch um Wendigkeit, um Klarheit und Balance.
Gabrieli Consort & Players
Leitung: Paul McCreesh
Bach: h-Moll Messe BWV 232
(Aufnahme vom 29. August 2019 aus der Basilika)

Mit seiner Entscheidung für eine radikal kammermusikalisch- konzentrierte Besetzung übergeht McCreesh bewusst zementierte Aufführungstraditionen, um den emotionalen Kern der h-Moll-Messe freizulegen.


23:00 Nachrichten und Wetter (4 Min.)


23:04 – 24:00 Night Voyage (56 Min.)
 

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle:
hr2 – Programminformationen
47. Woche – 18.11. bis 24.11.2019
Hessischer Rundfunk
60222 Frankfurt am Main
Tel. 069/155-1, Fax: 069/155-290
Internet: www.hr-online.de


veröffentlicht im Schattenblick zum 8. November 2019

Zur Tagesausgabe / Zum Seitenanfang