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MDR - MDR KULTUR/1085: Woche vom 18.08. bis 24.08.2018


Radioprogramm MDR KULTUR – Das Radio – 34. Woche vom 18.08. bis 24.08.2018


Samstag, 18. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 5 D-Dur, op. 107 – "Reformation"
SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
Leitung: Roger Norrington

Peter Tschaikowsky: Streichquartett es-Moll, op. 30
Klenke Quartett

Paul Dukas: "La Péri", Poème dansé
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Sylvain Cambreling

Anna Ignatowicz-Glinska: Doppelkonzert
Gábor Boldoczki, Trompete
Katarzyna Mycka, Marimba
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Matthias Kuhn

Ástor Piazzolla: "Invierno porteño"
Friedemann Eichhorn, Violine
Julius Berger, Violoncello
José Gallardo, Klavier


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Robert Schumann: Drei Romanzen, op. 94
Szabolcs Zempléni, Horn
Péter Nagy, Klavier

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 – "Eroica"
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Mariss Jansons

Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviertrio G-Dur, KV 496
Daniel Barenboim, Klavier
Nikolaj Znaider, Violine
Kyril Zlotnikov, Violoncello

Sergej Prokofjew: "Romeo und Julia", Suite Nr. 2, op. 64
The Philadelphia Orchestra
Leitung: Riccardo Muti


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Michael Haydn: Flötenkonzert
Emmanuel Pahud
Haydn-Ensemble Berlin

Peter Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur, op. 35
Baiba Skride
City of Birmingham Symphony Orchestra
Leitung: Andris Nelsons


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie B-Dur, KV 22
The Academy of Ancient Music
Leitung: Christopher Hogwood

Robert Schumann: Blumenstück Des-Dur, op. 19
Susanne Grützmann, Klavier

Pietro Locatelli: Concerto grosso D-Dur, op. 1, Nr. 9
Freiburger Barockorchester
Leitung: Gottfried von der Goltz

Anton Rubinstein: "Réve angélique", op. 10, Nr. 22
Jeffrey Biegel, Klavier

Johann Baptist Vanhal: Sinfonie e-Moll
Concerto Köln

Johann Pachelbel: Canon und Gigue
Harmonie Universelle
Leitung: Florian Deuter


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Katharina Reiß, Zörbig (Sachsen-Anhalt). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der römisch-katholischen Kirche.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (15 Min.)


06:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


06:45 Kalenderblatt (5 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


06:50 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


07:15 MDR Kultur – Empfehlungen fürs Wochenende (5 Min.)

Ob Theater oder Konzert, Ausstellung oder Ausflugsziel – Mitteldeutschland ist voller Kultur.

MDR KULTUR ist natürlich mittendrin und berichtet.


07:20 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


07:30 Presseschau (15 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:45 Thema (15 Min.)


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


08:15 Thema (15 Min.)


08:30 Feuilleton (15 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:45 Thema (15 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Ein Mann allein (30 Min.)
Charakterköpfe
Der August 1968 in Halle/Saale

Vor 50 Jahren: Sowjetischer Truppeneinmarsch in die CSSR
(Wiederholung)

Während am 21. August 1968 in der Prager Altstadt russische Panzer rollten, nahm in der DDR-Bezirksstadt Halle das alljährliche Pressefest seinen Verlauf. Karl-Heinz Carpentier, damals Reporter für den DDR-Fernsehfunk, hatte die Aufgabe, einen Dokumentarfilm über die Stadt zu drehen. Er filmte auch das Volksfest am 21. August: die Sonne schien, das Bier floß. Gedanken über die dramatischen Ereignisse im Nachbarland haben sich damals offenbar nur die wenigsten gemacht.

Einer von ihnen, der Ökonom Bernd Eisenfeld vervielfältigte in den Tagen nach dem Einmarsch der "Bruderstaaten" in der Tschechoslowakei auf seiner Schreibmaschine ein Zitat aus Lenins "Dekret über den Frieden": " … wenn irgendeiner Nation mit Gewalt das Recht vorenthalten wird, über die Form ihrer staatlichen Existenz selbst zu entscheiden, so ist das eine Annexion, d.h. eine Eroberung und Vergewaltigung …" – Diese Flugblätter verteilte Bernd Eisenfeld vor einem Kino in der Innenstadt von Halle – immer in der Hoffnung auf Reaktionen der Bevölkerung, die jedoch ausblieben. Bei einer zweiten Verteilungsaktion im September wurde Bernd Eisenfeld verhaftet und später zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.

In der Sendung erinnern sich zwei Menschen an die Zeit vor 50 Jahren. Rekonstruiert werden die Auswirkungen der Prager Ereignisse auf das Alltagsleben in der DDR, dokumentiert wird, wie nah beieinander Erschütterung und Gleichgültigkeit damals lagen.

Regie: Rainer Schwarz
Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 1998

Sprecher:
Viola Sauer
Olaf Baden
Max Urlacher

(24 Min.)


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 MDR Kultur – Empfehlungen fürs Wochenende (6 Min.)

Ob Theater oder Konzert, Ausstellung oder Ausflugsziel – Mitteldeutschland ist voller Kultur. MDR KULTUR ist natürlich mittendrin und berichtet.


09:51 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Thema (15 Min.)


10:30 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR trifft – Menschen von hier (55 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


12:15 Thema (15 Min.)


12:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


12:45 Thema (15 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:15 Hörer empfehlen Kultur (15 Min.)


13:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


13:45 Hörer empfehlen Kultur (15 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


14:15 Lebensart am Sonnabend (15 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (15 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:15 Thema (15 Min.)


15:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


15:45 Musiktipp (15 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR – Studiosession (25 Min.)


16:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


16:45 Thema (15 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


17:15 Thema (15 Min.)


17:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


17:45 Thema (15 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Figarino (25 Min.)

Geschichten aus dem Fahrradladen
Figarino und Kater Long John: Raschid D. Sidgi
Autorin: Franziska Anna Opitz

Fahrradschrauber Figarino – Schirmmützenträger, abenteuerlustig, sympathisch, spritzig und ein bisschen neben der Spur – und Piratenkater Long John Silver – Augenklappenträger, höchstbegabt, immer hungrig und mit allen Wassern gewaschen – lassen sich auch heute wieder auf ein neues Abenteuer ein. Garantiert passiert den beiden etwas zwischen ganz schön aufregend und ziemlich seltsam … Ohne Zoff wird es natürlich nicht abgehen.

Hundertprozentig!
Thema: Hilfe, mein Bein ist taub!
Autorin: Elisabeth Möckel

Stundenlang kann man in ein und derselben Position sitzen, liegen oder stehen, dann bewegt man sich und 5.30 – 7.30ah, es kribbelt fürchterlich im Bein oder im Arm. Man sagt dann, das Bein oder der Arm sei eingeschlafen. Und genau das ist im Grunde auch passiert. Figarino-Reporterin Elisabeth Möckel findet heraus, was da eigentlich in unserem Körper stattfindet und ob sich die eingeschlafenen Körperteile auch wieder wecken lassen.


18:30 MDR KULTUR – Songs und Chansons (30 Min.)

Bei MDR KULTUR werden Sie in die Welt des "Liedes" entführt. Dabei sind nicht nur deutsche Liedermacher, sondern auch internationale Singer/Songwriter-Größen zu hören.


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Diskurs (25 Min.)


19:30 MDR KULTUR – Jazz Lounge (30 Min.)


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Oper (176 Min.)
Bregenzer Festspiele 2018

Berthold Goldschmidt: "Beatrice Cenci"
Oper in drei Akten (1949/50)
Graf Francesco Cenci: Christoph Pohl
Lucrezia: Dshamilja Kaiser
Beatrice: Gal James
Bernardo: Christina Bock / Clara Corinna Scheurle
Kardinal Camillo: Per Bach Nissen
Orsino: Michael Laurenz
Marzio: Wolfgang Stefan Schwaiger
Olimpio: Sébastian Soulès
Ein Richter: Peter Marsh
Prager Philharmonischer Chor
Wiener Symphoniker
Musikalische Leitung: Johannes Debus
(Aufzeichnung vom 18. Juli 2018, Festspielhaus, Bregenz)


23:00 Kabarett (60 Min.)
radioSpitzen live vor Ort – das 100. Gastspiel (Teil 2)

Mehrmals im Jahr ist die "radioSpitzen"-Redaktion in ganz Bayern unterwegs und lädt in Zusammenarbeit mit Kabarett- und Kleinkunstbühnen vom Allgäu bis zur Oberpfalz, von Unterfranken bis Niederbayern Künstler und Künstlerinnen ein, die gemeinsam einen in dieser Zusammenstellung einmaligen Kabarettabend bestreiten. Bayerische Kabarett-Größen geben sich dabei ebenso die Klinke in die Hand wie Comedy-Stars aus Berlin, Köln oder Hamburg.

Vor allem für Newcomer aus der gesamten deutschsprachigen Szene waren und sind diese Kurzauftritte immer wieder Karriere-Sprungbrett. Schon das 50. Gastspiel feierten die "radioSpitzen" in Ebersberg. Zum 100. Gastspiel kehrte die Redaktion mit einem hochkarätig besetzten Abend nach Ebersberg zurück. Auf der Bühne standen Martina Schwarzmann, Matthias Tretter, Michael Altinger, Lisa Eckhart, Hannes Ringlstetter & Stephan Zinner, Han's Klaffl, Alexander Liegl, Maria Peschek, Werner Schmidbauer und die Band "Organ Explosion".

Mitschnitt vom 4. März 2018 aus dem "Alten Speicher" in Ebersberg
Moderation: Christa Niederreiter

*

Sonntag, 19. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 4 B-Dur, op. 60
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Hugh Wolff

Ernest Chausson: Poème, op. 25
Itamar Zorman, Violine
Kwan Yi, Klavier

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur – "Der Titan"
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Eliahu Inbal

Wolfgang Amadeus Mozart: Drei deutsche Tänze, KV 605
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Hans Drewanz


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll, op. 18
Barry Douglas
London Symphony Orchestra
Leitung: Michael Tilson Thomas

Franz Anton Hoffmeister: Parthia Nr. 3 Es-Dur
Consortium Classicum

Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 5 F-Dur, op. 7
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Václav Neumann

Jean Sibelius: "Pelléas und Mélisande", op. 46
Scottish Chamber Orchestra
Leitung: Joseph Swensen


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Ludwig van Beethoven: Tripelkonzert C-Dur, op. 56
Trio Poseidon
Göteborger Sinfoniker
Leitung: Neeme Järvi

Georg Friedrich Händel: Concerto grosso A-Dur, op. 6, Nr. 11
Orpheus Chamber Orchestra


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert F-Dur, KV 459
Xavier de Maistre, Harfe
Mozarteumorchester Salzburg
Leitung: Ivor Bolton

Louis Spohr: Potpourri B-Dur, op. 22
Attila Falvay, Violine
New Haydn Quartet

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur, BWV 1048
Kammerorchester des
BR-Symphonieorchesters
Leitung: Radoslaw Szulc

Moritz Moszkowski: "Fackeltanz", op. 51
Elzbieta Kalvelage und Michael Krücker, Klavier

Alessandro Scarlatti: Sinfonia Nr. 2 D-Dur
Ensemble Vivi Felice

Antonín Dvořák: Slawischer Tanz H-Dur, op. 72, Nr. 1
Königlich-Philharmonisches
Sinfonieorchester
Leitung: Andrew Davis


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes.

Heute spricht Dr. Johannes Hartlapp, Friedensau (Sachsen-Anhalt). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Freikirchen.


06:10 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (20 Min.)


06:30 Kantate (30 Min.)
Johann Sebastian Bach: "Geist und Seele wird verwirret" BWV 35

Bach-Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki
Robin Blaze, Countertenor
Bach-Collegium Japan
Leitung: Masaaki Suzuki


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Purzel Weissfell – Teil 2: Der Steppenbrand (55 Min.)

Von Friedrich Wolf
Ferienzeit mit Tiergeschichten
(Übernahme)

Regie: Maritta Hübner
Komponist: Jürgen Schmeisser
Produktion: Rundfunk der DDR 1979

Sprecher:
Hanjo Hasse
Madeleine Lierck
Dietmar Obst
Gina Presgott
Helga Sasse
Jürgen Kluckert
Hanna Rieger
Hans-Joachim Hanisch
Viktor Deiß
Gloria Jadwiga
Doris Otto

(19 Min.)


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (10 Min.)


08:15 Religion und Gesellschaft (15 Min.)


08:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


08:45 Kalenderblatt mit Gewinnspiel (5 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


08:50 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (10 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (10 Min.)


09:15 Religion und Gesellschaft (15 Min.)


09:30 Wetter + Verkehr (10 Min.)


09:40 Thema (10 Min.)


09:50 Hinweis Gottesdienst (10 Min.)


10:00 Gottesdienst (60 Min.)

Ev.-reformierte Gemeinde Görlitz
Freikirchlicher Gottesdienst
Pfarrer Matthias Pommeranz


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Sonntagsraten (55 Min.)
Radioquiz von und mit Axel Thielmann

Das Sonntagsraten gehört zu den beliebtesten Sendungen bei MDR KULTUR. Jeden Sonntag, zwischen elf und zwölf bietet Autor und Moderator Axel Thielmann anspruchsvolle und anregende Unterhaltung rund um drei geistreiche Rätselfragen an. Die Themen: Von A wie Antike bis Z wie Zukunft. Aus all jenen, die alle drei Fragen richtig beantworten konnten, wird dann der Gewinner ermittelt. Keine wuchtigen Geldprämien stehen als Gewinn im Vordergrund, sondern vielmehr das Vergnügen zuzuhören, mitzumachen. Ganz in diesem Sinne gibt es außerdem ein kleines Extra: In einem der drei Rätsel ist ein Fehler versteckt.

Wer ihn findet, kann noch während der Sendung direkt im MDR KULTUR-Studio unter der Tel.: 0800 55 99 88 4 anrufen und ihn benennen und hat so die Chance auf einen Zusatzgewinn. Die drei Rätselfragen dürfen an dieser Stelle natürlich keinesfalls schon beantwortet werden! Wer für ihre richtige Lösung ein Überraschungspaket gewinnen möchte, kann mitmachen unter: sonntagsraten@mdr.de oder per Fax: 0345- 300 5465. Wer die Rätselfragen nochmal hören möchte, kann das tun, auf MDR KULTUR.de!


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR – Café (55 Min.)

Informativ und unterhaltsam zugleich, das ist das MDR KULTUR-Café. In entspannter Atmosphäre erzählen prominente Gäste aus ihrem Leben, gewähren Einblicke in ihre Persönlichkeit und berichten über aktuelle Projekte.


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (10 Min.)


13:15 Thema (15 Min.)


13:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


13:45 Kalenderblatt (15 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (10 Min.)


14:15 Natur und Wissenschaft populär (15 Min.)


14:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (15 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (10 Min.)


15:15 Das schöne Buch (15 Min.)


15:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


15:45 Thema (15 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (10 Min.)


16:15 Thema (15 Min.)


16:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


16:45 Thema (15 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR Spezial Musik (55 Min.)


18:00 Ein Gefühl von Sicherheit (60 Min.)
Von John von Düffel
ARD Radio Tatort
(Ursendung)

Nach dem Abschied von Kriminalhauptkommissarin Claudia Evernich, der langjährigen Leiterin der Mordkommission, muss sich die Kripo Bremen neu sortieren. Die Personaldecke ist dünn. Das Bewerberfeld um Evernichs Posten lässt zu wünschen übrig. Und so sehen sich Staatsanwalt Dr. Gröninger und Evernichs langjähriger Assistent Claas Berding bei der Suche nach einer Nachfolgerin einer engeren Wahl gegenüber, die mehr Probleme zu verursachen als zu lösen scheint. In Frage kommen letztlich nur eine junge Frau mit einem libanesischen und ein nicht mehr ganz junger Mann mit einem sächsischen Migrationshintergrund. Frau Afzizi und Herr Decker sind alles andere als ein Dreamteam. Doch der Ermittlungsdruck einer Brandanschlagsserie auf Fahrzeuge und Einrichtungen der Bremer Polizei lässt kein weiteres Abwarten zu. Der Fall führt nicht vorbei an den politischen Fragen, die auch die potentiellen Ermittlungspartner spalten.

John von Düffel, geboren 1966 in Göttingen, studierte Philosophie und Volkswirtschaft in Stirling (Schottland) und Freiburg im Breisgau. 1989 promovierte er über Erkenntnistheorie. Zunächst journalistisch als Theater-und Filmkritiker tätig, arbeitete seit 1991 als Dramaturg und Autor an verschiedenen Theatern in Stendal, Oldenburg, Basel, Bonn. Von 2000 bis 2009 wirkt er am Thalia Theater Hamburg, seit 2009 am Deutschen Theater Berlin. Er schrieb zahlreiche Theaterstücke, Essays, Erzählungen, Romane, für die Bühne entstanden zudem zahlreiche Romanbearbeitungen. Wurde mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet. Autor einer Vielzahl literarischer Hörspiele.

Regie: Christiane Ohaus
Produktion: RB 2018

Sprecher: Markus Meyer – Staatsanwalt Dr. Kurt Gröninger
u. v. a.

(54 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 MDR KULTUR – Chormagazin (25 Min.)
Mit Grit Schulze


19:30 MDR KULTUR – Klassik Lounge (30 Min.)


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Konzert (176 Min.)
BBC Proms 2018 / Jazz Open Stuttgart 2018

BBC Proms 2018
The Brandenburg Project I
Johann Sebastian Bach: Brandenburgische Konzerte 1 + 3 + 5

Mark-Anthony Turnage: Maya
Anders Hillborg: Bach Materia
Uri Caine: Hamsa
Pekka Kuusisto, Violine
Antje Weithaas, Violine
Maya Beiser, Violoncello
Fiona Kelly, Flöte
Uri Caine, Klavier
Maha Esfahani, Cembalo
Swedish Chamber Orchestra
Thomas Dausgaard, Leitung
(Aufzeichnung vom 5. August 2018, Royal Albert Hall, London)

Anschließend:
Jazz Open Stuttgart 2018
Omer Avital Quintett
Omer Avital, Kontrabass, Oud
Asaf Yuria, Tenor- und Sopransaxofon
Alexander Levin, Tenorsaxofon
Eden Ladin, Klavier
Ofri Nehemya, Schlagzeug
(Aufzeichnung vom 18. Juli 2018, "BIX" Jazzclub, Stuttgart)


23:00 Nachrichten (4 Min.)


23:04 Hörbar – Musik grenzenlos (56 Min.)

An der "Hörbar" trifft sich Billie Holiday zum Rendezvous mit Jacques Brel, Mariza und Mozart schlürfen gemeinsam einen Cuba Libre, während die minimalistischen Klanggebilde von Nils Frahm dezent aus den Lautsprechern dringen und 12 Cellisten leise mit einstimmen. Ein paar Hocker weiter sitzt ZAZ mit einem Suze, ins Gespräch vertieft mit dem Kongolesen Lokua Kanza. Daniel Kahn, der Klezmer-Revoluzzer, wurde auch schon gesichtet und zu ganz später Stunde will angeblich noch Didier Squiban auftauchen und dem Barpiano akustische Impressionen seiner bretonischen Heimat entlocken.

Am Tresen steht für Sie Karin Wirschem (Moderation)
Ihr Barkeeper ist Martin Kersten (Musikredaktion)
Eine Produktion von hr2-kultur

*

Montag, 20. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Giuseppe Verdi: "Messa da Requiem"
Ljiljana Molnar-Talajić, Sopran
Margarita Lilowa, Mezzosopran
Luigi Ottolini, Tenor
Bonaldo Giaiotti, Bass
MDR Rundfunkchor
MDR Sinfonieorchester
Leitung: Giuseppe Patané

Pietro Castrucci: Concerto grosso g-Moll, op. 3, Nr. 9
Händelfestspielorchester Halle
Leitung: Anton Steck

Ludwig van Beethoven: Sextett Es-Dur, op. 81 b
Vladimir Schambasov, Hermann Baumann, Horn
Gewandhaus-Quartett


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Richard Strauss: "Symphonia domestica", op. 53
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Vladimir Ashkenazy

Josef Suk: Klavierquintett g-Moll, op. 8
The Nash Ensemble

Gioacchino Rossini: Introduktion, Thema und Variationen B-Dur
François Benda, Klarinette
Slovakische Philharmonie
Leitung: Christian Benda

Alexander Borodin: "Kleine Suite"
Tatjana Nikolajewa, Klavier


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Franz Schubert: "Der Tod und das Mädchen"
Royal Philharmonic Orchestra London
Leitung: Charles Rosekrans

Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge Es-Dur, BWV 876
Grigorij Sokolow, Klavier

Joseph Haydn: Notturno C-Dur, Hob. II/29
Michael Niesemann, Oboe
Marten Root, Flöte
Mozzafiato
L'Archibudelli


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Ludwig van Beethoven: Gratulations-Menuett Es-Dur, WoO 3
Tapiola Sinfonietta
Leitung: John Storgårds

Louis Théodore Gouvy: Sonate F-Dur, op. 51
Yaara Tal und Andreas Groethuysen, Klavier

Johann Baptist Vanhal: Sinfonie a-Moll
The Umeå Sinfonietta
Leitung: Jukka-Pekka Saraste

Marco Uccellini: Sonata quarta detta "La Transformata", op. 3, Nr. 4
The Arcadian Academy

Domenico Cimarosa: Oboenkonzert B-Dur
Christoph Hartmann
Ensemble Berlin

Antonio Vivaldi: Konzert h-Moll, R 580
Viktoria Mullova, Stefano Barneschi, Marco
Bianchi, Riccardo Masahide Minasi, Violine
Marco Testori, Violoncello
Giardino Armonico
Leitung: Giovanni Antonini


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Dr. Johannes Hartlapp, Friedensau (Sachsen-Anhalt). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Freikirchen.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (6 Min.)


06:21 MDR KULTUR am Morgen (9 Min.)


06:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Kultur kompakt, die MDR-Kulturnachrichten, informieren von Montag bis Freitag zwischen 6:30 und 17:30 Uhr immer zur halben Stunde aktuell aus dem reichhaltigen kulturellen Leben der Region, aus Deutschland und darüber hinaus. Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


06:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


06:50 Presseschau (10 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


07:10 Thema (6 Min.)


07:16 MDR KULTUR am Morgen (14 Min.)


07:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


07:40 MDR KULTUR empfiehlt: Das Album der Woche (10 Min.)


07:50 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


08:10 Thema (10 Min.)
Zeitgeschehen


08:20 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


08:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


08:40 Thema (20 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Verwirrnis (1/15) (30 Min.)
Roman

(Erstsendung)

Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Beide wachsen im katholischen Heiligenstadt im Eichsfeld auf. Friedeward als Sohn eines strenggläubigen Lehrers und Wolfgang als Kind des Kantors. Es sind die 50er Jahre in der DDR, und besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, der seine Kinder noch mit dem Siebenriemer züchtigt, ist die Liebe zwischen Männern eine unverzeihliche Sünde. Von Anbeginn ist den beiden Jungs klar: Käme ihre Beziehung zur Gänze ans Licht, können sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen, führen sie ihre Liebe im Geheimen und später unter dem Deckmantel einer mit lesbischen Freundinnen verabredeten Zweck-Ehe fort, bis Wolfgang die DDR unerwartet verlässt. Friedeward dagegen wird ein angesehener Germanistik-Professor an der Leipziger Universität – immer darauf bedacht, seine sexuelle Identität zu verbergen, selbst dann noch, als die Zeichen der Zeit sich ändern.

Der 1944 in Niederschlesien geborene Christoph Hein wuchs als Sohn eines Pfarrers in Bad Düben bei Leipzig auf. Als solcher durfte Hein keine Erweiterte Oberschule der DDR besuchen. Als er sein Abitur auf einem West-Berliner Gymnasium begonnen hatte, überraschte ihn der Mauerbau in den Ferien, die er in Dresden verbachte. Über berufliche Umwege gelangte er zum Abitur auf der Abendschule und zum Studium an den Universitäten von Leipzig und Ost-Berlin. Er arbeitete als Dramaturg für die Volksbühne wird in den 1980er Jahren durch seine Erzählung "Der fremde Freund" (in der Bundesrepublik "Drachenblut") bekannt. Es folgten Romane wie "Horns Ende", "Der Tangospieler", "Landnahme", "Frau Paula Trousseau", "Weiskerns Nachlass", "Glückskind mit Vater" und "Trutz". Seit "Von allem Anfang an" (1997) in einer Aufnahme mit Ulrich Mühe hat die Lesezeit von MDR KULTUR viele dieser Romane als Radio- und Hörbuch-Premieren präsentiert. Zuletzt "Glückskind mit Vater" mit Ulrich Matthes.

Sylvester Groth wurde 1958 in Jerichow Sachsen-Anhalt geboren, kam als Elfjähriger nach Leipzig, wo er als Sprecherkind in Hörspiel-Produktionen mitwirkte. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und hatte seine ersten Engagements an Theatern in Schwerin, Dresden, Ost- und West-Berlin, hier von 1986 bis 1989 an der Schaubühne. Weitere Stationen waren das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele, das Berliner Ensemble, das Wiener Burgtheater sowie die Salzburger Festspiele. Seine Laufbahn als Kinoschauspieler begann Sylvester Groth in der Hauptrolle von Frank Beyers DEFA-Streifen "Der Aufenthalt" (1982), fand später internationale Höhepunkte wie in Quentin-Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) und hat sich 2017 mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" manifestiert.

2017 ehrte ihn die DEFA-Stiftung für seine herausragenden Leistungen im deutschen Film. Für den MDR-Hörfunk brachten sich Sylvester Groth neben Hörspielrollen maßgeblich mit brillanten Lesungen ein: Kieslowski/ Piesiewicz: "Dekalog" (MDR 2007), Tellkamp: "Der Turm" (MDR 2008), R. Schumann: "Du bist es doch, von der ich alles Leben empfange" (MDR 2010), de Bruyn: "Vierzig Jahre" (MDR 2011) oder Grünbein: "Die Jahre im Zoo. Ein Kaleidoskop" (MDR 2016).

Regie: Matthias Thalheim
Produktion: MDR/DAV 2018
Sprecher: Sylvester Groth


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 Kulturtipp (2 Min.)


09:47 MDR KULTUR am Vormittag (13 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Musik Forum (5 Min.)
Rezension, Portrait, Resümee, Werkstatt


10:20 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (6 Min.)


10:36 MDR KULTUR am Vormittag (4 Min.)


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


11:15 Hörbuch (6 Min.)

Sie suchen Orientierung im Dschungel der Neuerscheinungen? Unsere Literaturredaktion hält Woche für Woche besondere Empfehlungen für Sie bereit. Die Rezensionen können Sie herunterladen oder als Podcast abonnieren.


11:21 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


11:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (4 Min.)


11:34 MDR KULTUR am Vormittag (11 Min.)


11:45 Feuilleton (5 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


11:50 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (5 Min.)


12:10 Thema (20 Min.)


12:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


12:40 Thema (10 Min.)


12:50 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


13:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


13:40 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


14:15 MDR KULTUR empfiehlt: Das Album der Woche (15 Min.)


14:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (5 Min.)


14:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


15:10 Fünf Wochen im Ballon (Folge 36 von 45) (20 Min.)
Lesung in 45 Folgen

Professor Fergusson will mit einem Heißluftballon in unerforschtes afrikanisches Gebiet reisen. Mit dabei sind sein treuer Diener Jaques, ein nervender Reporter, ein zerstreuter Professor und eine junge Lehrerin. Mit dem 1863 erschienenen Roman "Fünf Wochen im Ballon" begründete Jules Verne seinen literarischen Ruhm.Jules Verne wurde am 8. Februar 1828 in Nantes geboren.

Er studierte Jura in Paris, wo er Alexandre Dumas den Älteren kennenlernte, mit dem er Dramen und Opernlibretti schrieb. Sein erstes Bühnenstück hatte 1850 im Théâtre Historique Premiere. Statt die Kanzlei seines Vaters zu übernehmen, wurde er 1852 Sekretär am Theatre Lyrique und ab 1855 Börsenmakler. 1871 zog er nach Amiens, wo er 1888 in den Stadtrat gewählt wurde und bis zu seinem Tod am 24. März 1905 lebte.Mit seinem umfangreichen Werk zählt Verne neben Laßwitz und Wells zu den Begründern der Science-Fiction-Literatur. "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" (1864), "20.000 Meilen unter den Meeren" (1870) und "In 80 Tagen um die Welt" (1873) gehören zu Jules Vernes bekanntesten Abenteuer- und Zukunftsromanen.Alle drei Romane hat der MDR in aufwendigen Inszenierungen als Hörspiele im innovativen 5.1.-Mehrkanalton realisiert, die auch auf CD und DVD erschienen sind.

Regie: Klaus Zippel
Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2011
Sprecher: Daniel Minetti


15:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


15:45 Musik Forum (6 Min.)


15:51 MDR KULTUR am Nachmittag (9 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


16:10 Thema (5 Min.)


16:15 MDR KULTUR am Nachmittag (15 Min.)


16:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


16:40 MDR Kultur International (6 Min.)


16:46 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


17:10 Thema (6 Min.)


17:16 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


17:40 Thema (10 Min.)


17:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 MDR KULTUR Spezial Musik (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Verwirrnis (Folge 1 von 15) (30 Min.)
Roman
Von Christoph Hein
(Erstsendung)

Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Beide wachsen im katholischen Heiligenstadt im Eichsfeld auf. Friedeward als Sohn eines strenggläubigen Lehrers und Wolfgang als Kind des Kantors. Es sind die 50er Jahre in der DDR, und besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, der seine Kinder noch mit dem Siebenriemer züchtigt, ist die Liebe zwischen Männern eine unverzeihliche Sünde. Von Anbeginn ist den beiden Jungs klar: Käme ihre Beziehung zur Gänze ans Licht, können sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen, führen sie ihre Liebe im Geheimen und später unter dem Deckmantel einer mit lesbischen Freundinnen verabredeten Zweck-Ehe fort, bis Wolfgang die DDR unerwartet verlässt. Friedeward dagegen wird ein angesehener Germanistik-Professor an der Leipziger Universität – immer darauf bedacht, seine sexuelle Identität zu verbergen, selbst dann noch, als die Zeichen der Zeit sich ändern. Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Beide wachsen im katholischen Heiligenstadt im Eichsfeld auf. Friedeward als Sohn eines strenggläubigen Lehrers und Wolfgang als Kind des Kantors. Es sind die 50er Jahre in der DDR, und besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, der seine Kinder noch mit dem Siebenriemer züchtigt, ist die Liebe zwischen Männern eine unverzeihliche Sünde.

Der 1944 in Niederschlesien geborene Christoph Hein wuchs als Sohn eines Pfarrers in Bad Düben bei Leipzig auf. Als solcher durfte Hein keine Erweiterte Oberschule der DDR besuchen. Als er sein Abitur auf einem West-Berliner Gymnasium begonnen hatte, überraschte ihn der Mauerbau in den Ferien, die er in Dresden verbachte. Über berufliche Umwege gelangte er zum Abitur auf der Abendschule und zum Studium an den Universitäten von Leipzig und Ost-Berlin. Er arbeitete als Dramaturg für die Volksbühne wird in den 1980er Jahren durch seine Erzählung "Der fremde Freund" (in der Bundesrepublik "Drachenblut") bekannt. Es folgten Romane wie "Horns Ende", "Der Tangospieler", "Landnahme", "Frau Paula Trousseau", "Weiskerns Nachlass", "Glückskind mit Vater" und "Trutz". Seit "Von allem Anfang an" (1997) in einer Aufnahme mit Ulrich Mühe hat die Lesezeit von MDR KULTUR viele dieser Romane als Radio- und Hörbuch-Premieren präsentiert. Zuletzt "Glückskind mit Vater" mit Ulrich Matthes.

Sylvester Groth wurde 1958 in Jerichow Sachsen-Anhalt geboren, kam als Elfjähriger nach Leipzig, wo er als Sprecherkind in Hörspiel-Produktionen mitwirkte. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und hatte seine ersten Engagements an Theatern in Schwerin, Dresden, Ost-und West-Berlin, hier von 1986 bis 1989 an der Schaubühne. Weitere Stationen waren das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele, das Berliner Ensemble, das Wiener Burgtheater sowie die Salzburger Festspiele. Seine Laufbahn als Kinoschauspieler begann Sylvester Groth in der Hauptrolle von Frank Beyers DEFA-Streifen "Der Aufenthalt" (1982), fand später internationale Höhepunkte wie in Quentin-Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) und hat sich 2017 mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" manifestiert. 2017 ehrte ihn die DEFA-Stiftung für seine herausragenden Leistungen im deutschen Film. Für den MDR-Hörfunk brachten sich Sylvester Groth neben Hörspielrollen maßgeblich mit brillanten Lesungen ein: Kieslowski/ Piesiewicz: "Dekalog" (MDR 2007), Tellkamp: "Der Turm" (MDR 2008), R. Schumann: "Du bist es doch, von der ich alles Leben empfange" (MDR 2010), de Bruyn: "Vierzig Jahre" (MDR 2011) oder Grünbein: "Die Jahre im Zoo. Ein Kaleidoskop" (MDR 2016).

Regie: Matthias Thalheim
Produktion: MDR/DAV 2018
Sprecher: Sylvester Groth


19:35 MDR KULTUR – Jazz Lounge (25 Min.)
Al Jarreau, Vocal


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Konzert (146 Min.)
Verbier Festival 2018

Joseph Haydn: Die Schöpfung, Oratorium Hob. XXI:2
Miah Persson, Sopran
Pavol Breslik Tenor
Peter Mattei, Bariton
Andreas Bauer, Bass
Verbier Festival Chamber Orchestra
Gábor Takács-Nagy, Leitung
(Aufzeichnung vom 21. Juli 2018, Salle des Combins, Verbier)

Anschließend:
Robert Schumann: Violinsonate Nr. 1 a-Moll op. 105
Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 4 a-Moll op. 23
Janine Jansen, Violine
Elisabeth Leonskaja, Klavier
(Aufzeichnung vom 20. Juli 2018, Église, Verbier)


22:30 Gespräch (30 Min.)
Die Journalistin Sandra Schulz im Gespräch mit Andrea Seeger

Die Journalistin Sandra Schulz ist stolze Mutter: Wenn sie ihre kleine Tochter aus der Kita abholt, kommt ihr Marja mit ausgestreckten Ärmchen entgegen. Das ist insofern bemerkenswert, weil sich Sandra Schulz während der Schwangerschaft Sätze von Ärzten anhören musste wie "Das ist Schrott" oder "Das ganze Kind hat so viele Fehler".

Die Pränataldiagnostik hatte frühe Einblicke erlaubt: Marja hat Trisomie 21, einen Wasserkopf und einen Herzfehler. Zwei Mal hatte Sandra Schulz einen Termin zur Abtreibung, zwei Mal ließ sie ihn verstreichen. Heute ist sie dankbar für ihr großartiges Kind. Über diese schwierige Zeit hat sie ein Buch geschrieben, in dem sie sich nicht nur mit ihrer persönlichen Geschichte beschäftigt, sondern auch unbequeme Fragen stellt: Will diese Gesellschaft Kinder, die von der Norm abweichen? Zerbrechen Menschen an dem Wissen, das sich alle doch so gewünscht haben?


23:00 Nachrichten (4 Min.)


23:04 Lesung (31 Min.)
Die Katze und der General (25/39)

Luana Velis, Valery Tscheplanowa, Torben Kessler und Peter Kaempfe lesen aus dem noch unveröffentlichten Roman von Nino Haratischwili Kein Krieg hört einfach auf.

Nino Haratischwili, die mit ihrem Familienepos "Das achte Leben (Für Brilka)" 2014 berühmt wurde, umkreist in ihrem neuen großen Roman den Ersten Tschetschenienkrieg von 1994 - 96. Ein russischer Oligarch wird in seinem neuen Leben in Berlin von seiner Vergangenheit als junger Soldat eingeholt. Um eine ungesühnte Schuld zu begleichen, braucht er die Hilfe einer georgisch-stämmigen Schauspielerin. Sie sieht der gefolterten und ermordeten Tschetschenin Nura, die er einst kannte, erstaunlich ähnlich. Sein Plan entwickelt sich zu einem tödlichen Spiel, in dem sich Gut und Böse einen erbitterten Kampf liefern.Der Roman "Die Katze und der General" von Nino Haratischwili kommt im September in den Handel.


23:35 Jazz (25 Min.)
40 Jahre Jazzclub Unterfahrt München mit aktuellen und historischen Konzertmitschnitten

Eine Sendung von Ulrich Habersetzer

Am Ende des Tunnels erklingt Jazz. Die Tische stehen dicht zusammen, es ist eng, heiß, konzentriert. In der "Unterfahrt" ist man nah dran an der Musik. Das schätzen Publikum und Musiker gleichermaßen. Seit 1998 hat der renommierte Jazzclub sein Zuhause im ehemaligen Brauereikeller in der Münchner Einsteinstraße. Gegründet wurde er aber zwanzig Jahre früher, 1978, in der Eisenbahner-Kneipe "Zur Unterfahrt". Dort gab es zu Beginn vor allem Musik der jungen Wilden der freien Jazzszene.

1980 gründete sich der Förderkreis für Jazz und Malerei München e.V. und er wurde Trägerverein des Jazzclubs. Die "Unterfahrt" wurde schnell zum bedeutendsten Jazz-Ort Münchens und mit dem Umzug in die Einsteinstraße weitete sich auch die programmatische Ausrichtung: Jazz in all seinen Farben, Formen und Ausprägungen kann man hier auf höchsten Niveau erleben, so auch in den Aufnahmen aus der "Unterfahrt" von Saxophonist Mark Turner, Gitarrist Julian Lage oder Sängerin Catherine Russell.

*

Dienstag, 21. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur, op. 15
Mari Kodama
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Roman Kofman

Antonio Vivaldi: Konzert g-Moll, R 156
Akademie für Alte Musik Berlin

Robert Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 97 – "Rheinische Sinfonie"
Berliner Philharmoniker
Leitung: Simon Rattle

Johannes Brahms: "Zigeunerlieder", op. 103
Phillip Moll, Klavier
RIAS-Kammerchor
Leitung: Uwe Gronostay

Lothar Graap: Bearbeitungen sorbischer Lieder
Stefan Kießling, Orgel


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Sergej Rachmaninow: "Trio élégiaque", op. 9
Renaud Capuçon, Violine
Yan Levionnois, Violoncello
Denis Kozhukhin, Klavier

Johann David Heinichen: Konzert F-Dur, Seibel 235
Musica Antiqua Köln
Leitung: Reinhard Goebel

John Adams: "Grand pianola music"
Solisti New York
Leitung: Ransom Wilson

Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur, op. 76, Nr. 1
Quatuor Ebène


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Eduard Franck: Klaviertrio D-Dur, op. 58
Klaus Hellwig, Klavier
Christiane Edinger, Violine
Lluis Claret, Violoncello

Erich Wolfgang Korngold: "The Sea Hawk", Filmmusik
London Symphony Orchestra
Leitung: André Previn


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie G-Dur, KV 318
The English Concert
Leitung: Trevor Pinnock

Johann Sebastian Bach: Präludium, Fuge und Allegro Es-Dur, BWV 998
David Russell, Gitarre

Darius Milhaud: Duo concertant, op. 351
Ralph Manno, Klarinette
Alfredo Perl, Klavier

Charles Villiers Stanford: "Irische Rhapsodie", op. 137
Raphael Wallfisch, Violoncello
Ulster Orchestra
Leitung: Vernon Handley

Antonio Vivaldi: Flötenkonzert a-Moll, R 440
Emmanuel Pahud
Australian Chamber Orchestra
Leitung: Richard Tognetti

Billy Mayerl: "Praying mantis"
Susan Tomes, Klavier


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Dr. Johannes Hartlapp, Friedensau (Sachsen-Anhalt). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Freikirchen.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (6 Min.)


06:21 MDR KULTUR am Morgen (9 Min.)


06:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


06:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


06:50 Presseschau (10 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


07:10 Thema (6 Min.)


07:16 MDR KULTUR am Morgen (14 Min.)


07:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


07:40 MDR KULTUR empfiehlt: Das Buch der Woche (10 Min.)

Sie suchen Orientierung im Dschungel der Neuerscheinungen? Unsere Literaturredaktion hält Woche für Woche besondere Empfehlungen aus den aktuellen Buchkatalogen für Sie bereit. Die Rezensionen können Sie herunterladen oder als Podcast abonnieren.


07:50 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


08:10 Thema (10 Min.)
Zeitgeschehen


08:20 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


08:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


08:40 Thema (20 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Verwirrnis (Folge 2 von 15) (30 Min.)
Roman
Von Christoph Hein
(Erstsendung)

Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Beide wachsen im katholischen Heiligenstadt im Eichsfeld auf. Friedeward als Sohn eines strenggläubigen Lehrers und Wolfgang als Kind des Kantors. Es sind die 50er Jahre in der DDR, und besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, der seine Kinder noch mit dem Siebenriemer züchtigt, ist die Liebe zwischen Männern eine unverzeihliche Sünde. Von Anbeginn ist den beiden Jungs klar: Käme ihre Beziehung zur Gänze ans Licht, können sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen, führen sie ihre Liebe im Geheimen und später unter dem Deckmantel einer mit lesbischen Freundinnen verabredeten Zweck-Ehe fort, bis Wolfgang die DDR unerwartet verlässt. Friedeward dagegen wird ein angesehener Germanistik-Professor an der Leipziger Universität – immer darauf bedacht, seine sexuelle Identität zu verbergen, selbst dann noch, als die Zeichen der Zeit sich ändern.

Der 1944 in Niederschlesien geborene Christoph Hein wuchs als Sohn eines Pfarrers in Bad Düben bei Leipzig auf. Als solcher durfte Hein keine Erweiterte Oberschule der DDR besuchen. Als er sein Abitur auf einem West-Berliner Gymnasium begonnen hatte, überraschte ihn der Mauerbau in den Ferien, die in Dresden verbachte. Über berufliche Umwege gelangte er zum Abitur auf der Abendschule und zum Studium an den Universitäten von Leipzig und Ost-Berlin. Er arbeitete als Dramaturg für die Volksbühne wird in den 1980er Jahren durch seine Erzählung "Der fremde Freund" (in der Bundesrepublik "Drachenblut") bekannt. Es folgten Romane wie "Horns Ende", "Der Tangospieler", "Landnahme", "Frau Paula Trousseau", "Weiskerns Nachlass", "Glückskind mit Vater" und "Trutz". Seit "Von allem Anfang an" (1997) in einer Aufnahme mit Ulrich Mühe hat die Lesezeit von MDR KULTUR viele dieser Romane als Radio- und Hörbuch-Premieren präsentiert. Zuletzt "Glückskind mit Vater" mit Ulrich Matthes.

Sylvester Groth wurde 1958 in Jerichow Sachsen-Anhalt geboren, kam als Elfjähriger nach Leipzig, wo er als Sprecherkind in Hörspiel-Produktionen mitwirkte. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und hatte seine ersten Engagements an Theatern in Schwerin, Dresden, Ost-und West-Berlin, hier von 1986 bis 1989 an der Schaubühne. Weitere Stationen waren das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele, das Berliner Ensemble, das Wiener Burgtheater sowie die Salzburger Festspiele. Seine Laufbahn als Kinoschauspieler begann Sylvester Groth in der Hauptrolle von Frank Beyers DEFA-Streifen "Der Aufenthalt" (1982), fand später internationale Höhepunkte wie in Quentin-Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) und hat sich 2017 mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" manifestiert. 2017 ehrte ihn die DEFA-Stiftung für seine herausragenden Leistungen im deutschen Film. Für den MDR-Hörfunk brachten sich Sylvester Groth neben Hörspielrollen maßgeblich mit bri

Regie: Matthias Thalheim
Produktion: MDR/DAV 2018
Sprecher: Sylvester Groth


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 Kulturtipp (2 Min.)


09:47 MDR KULTUR am Vormittag (13 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Musik Forum (5 Min.)


10:20 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (6 Min.)


10:36 MDR KULTUR am Vormittag (4 Min.)


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


11:15 Sachbuch (6 Min.)

Von Philosophie bis Mode, Kochbuch bis Architekturführer, Hintergrund aus Politik und Wirtschaft oder Reisereportage aus fernen Ländern … MDR KULTUR möchte einen Kompass bieten – jede Woche wählen wir für Sie das "Sachbuch der Woche" aus.


11:21 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


11:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (4 Min.)


11:34 MDR KULTUR am Vormittag (11 Min.)


11:45 Feuilleton (5 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


11:50 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (5 Min.)


12:10 Thema (20 Min.)


12:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


12:40 Thema (10 Min.)


12:50 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


13:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


13:40 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


14:15 MDR KULTUR empfiehlt: Das Buch der Woche (15 Min.)

Sie suchen Orientierung im Dschungel der Neuerscheinungen? Unsere Literaturredaktion hält Woche für Woche besondere Empfehlungen aus den aktuellen Buchkatalogen für Sie bereit. Die Rezensionen können Sie herunterladen oder als Podcast abonnieren.


14:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (5 Min.)


14:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


15:10 Fünf Wochen im Ballon (Folge 37 von 45) (20 Min.)
Lesung in 45 Folgen

Professor Fergusson will mit einem Heißluftballon in unerforschtes afrikanisches Gebiet reisen. Mit dabei sind sein treuer Diener Jaques, ein nervender Reporter, ein zerstreuter Professor und eine junge Lehrerin. Mit dem 1863 erschienenen Roman "Fünf Wochen im Ballon" begründete Jules Verne seinen literarischen Ruhm.Jules Verne wurde am 8. Februar 1828 in Nantes geboren.

Er studierte Jura in Paris, wo er Alexandre Dumas den Älteren kennenlernte, mit dem er Dramen und Opernlibretti schrieb. Sein erstes Bühnenstück hatte 1850 im Théâtre Historique Premiere. Statt die Kanzlei seines Vaters zu übernehmen, wurde er 1852 Sekretär am Theatre Lyrique und ab 1855 Börsenmakler. 1871 zog er nach Amiens, wo er 1888 in den Stadtrat gewählt wurde und bis zu seinem Tod am 24. März 1905 lebte.Mit seinem umfangreichen Werk zählt Verne neben Laßwitz und Wells zu den Begründern der Science-Fiction-Literatur. "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" (1864), "20.000 Meilen unter den Meeren" (1870) und "In 80 Tagen um die Welt" (1873) gehören zu Jules Vernes bekanntesten Abenteuer- und Zukunftsromanen.Alle drei Romane hat der MDR in aufwendigen Inszenierungen als Hörspiele im innovativen 5.1.-Mehrkanalton realisiert, die auch auf CD und DVD erschienen sind.

Regie: Klaus Zippel
Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2011
Sprecher: Daniel Minetti


15:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


15:45 Musik Forum (6 Min.)


15:51 MDR KULTUR am Nachmittag (9 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


16:10 Thema (5 Min.)


16:15 MDR KULTUR am Nachmittag (15 Min.)


16:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


16:40 MDR Kultur International (6 Min.)


16:46 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


17:10 Internationales Feuilleton (6 Min.)

Was macht in anderen Ländern Schlagzeilen? Was bewegt die Menschen dort? Die Auslands-Korrespondenten der ARD geben einmal pro Woche einen Überblick.


17:16 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


17:40 Thema (10 Min.)


17:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 MDR KULTUR Spezial (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Verwirrnis (Folge 2 von 15) (30 Min.)
Roman
Von Christoph Hein
(Erstsendung)

Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Beide wachsen im katholischen Heiligenstadt im Eichsfeld auf. Friedeward als Sohn eines strenggläubigen Lehrers und Wolfgang als Kind des Kantors. Es sind die 50er Jahre in der DDR, und besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, der seine Kinder noch mit dem Siebenriemer züchtigt, ist die Liebe zwischen Männern eine unverzeihliche Sünde. Von Anbeginn ist den beiden Jungs klar: Käme ihre Beziehung zur Gänze ans Licht, können sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen, führen sie ihre Liebe im Geheimen und später unter dem Deckmantel einer mit lesbischen Freundinnen verabredeten Zweck-Ehe fort, bis Wolfgang die DDR unerwartet verlässt. Friedeward dagegen wird ein angesehener Germanistik-Professor an der Leipziger Universität – immer darauf bedacht, seine sexuelle Identität zu verbergen, selbst dann noch, als die Zeichen der Zeit sich ändern.

Der 1944 in Niederschlesien geborene Christoph Hein wuchs als Sohn eines Pfarrers in Bad Düben bei Leipzig auf. Als solcher durfte Hein keine Erweiterte Oberschule der DDR besuchen. Als er sein Abitur auf einem West-Berliner Gymnasium begonnen hatte, überraschte ihn der Mauerbau in den Ferien, die in Dresden verbachte. Über berufliche Umwege gelangte er zum Abitur auf der Abendschule und zum Studium an den Universitäten von Leipzig und Ost-Berlin. Er arbeitete als Dramaturg für die Volksbühne wird in den 1980er Jahren durch seine Erzählung "Der fremde Freund" (in der Bundesrepublik "Drachenblut") bekannt. Es folgten Romane wie "Horns Ende", "Der Tangospieler", "Landnahme", "Frau Paula Trousseau", "Weiskerns Nachlass", "Glückskind mit Vater" und "Trutz". Seit "Von allem Anfang an" (1997) in einer Aufnahme mit Ulrich Mühe hat die Lesezeit von MDR KULTUR viele dieser Romane als Radio- und Hörbuch-Premieren präsentiert. Zuletzt "Glückskind mit Vater" mit Ulrich Matthes.

Sylvester Groth wurde 1958 in Jerichow Sachsen-Anhalt geboren, kam als Elfjähriger nach Leipzig, wo er als Sprecherkind in Hörspiel-Produktionen mitwirkte. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und hatte seine ersten Engagements an Theatern in Schwerin, Dresden, Ost-und West-Berlin, hier von 1986 bis 1989 an der Schaubühne. Weitere Stationen waren das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele, das Berliner Ensemble, das Wiener Burgtheater sowie die Salzburger Festspiele. Seine Laufbahn als Kinoschauspieler begann Sylvester Groth in der Hauptrolle von Frank Beyers DEFA-Streifen "Der Aufenthalt" (1982), fand später internationale Höhepunkte wie in Quentin-Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) und hat sich 2017 mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" manifestiert. 2017 ehrte ihn die DEFA-Stiftung für seine herausragenden Leistungen im deutschen Film. Für den MDR-Hörfunk brachten sich Sylvester Groth neben Hörspielrollen maßgeblich mit bri


19:35 MDR KULTUR – Jazz Lounge (25 Min.)


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Konzert (146 Min.)
Live vom Moritzburg Festival 2018

Béla Bartok: Rumänische Volkstänze für Streichquartett und Mandoline
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio Op. 70, Nr. 1 "Geistertrio"
Dai Fujikura: "Acompanying Franz" für Gesang (inspiriert von Schuberts Liedern "Lindenbaum" und "Ständchen")
"Silence Seeking Solace" für Streichquartett und Gesang
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett g-Moll KV 516
Jan Vogler, Violoncello
Avi Avital, Mandoline
Sarah Wegener, Sopran
Arnaud Sussmann, Violine
Nils Mönkemeyer, Viola
Olli Mustonen, Klavier
(Live-Übertragung, Bankettsaal, Schloss Moritzburg)


22:30 Gespräch (30 Min.)

Schriftsteller und Schauspieler Joachim Meyerhoff im Gespräch mit Katja Weise

Über 2.000 Menschen kamen im vergangenen Herbst in die Hamburger Elbphilharmonie, als Joachim Meyerhoff den vierten und letzten Band seiner autobiographischen Romanreihe "Alle Toten fliegen hoch" vorstellte. Wenn Meyerhoff liest, stehen die Menschen Schlange; über 1,5 Millionen Mal haben sich die Bücher verkauft. Vor zehn Jahren hat der Schauspieler zu schreiben begonnen, immer eng an der eigenen Familiengeschichte entlang.

Doch auch das Theater kommt nicht zu kurz. Meyerhoff spielt zum Beispiel den Shylock im "Kaufmann von Venedig" am Hamburger Schauspielhaus: "Es gibt so ein paar Figuren, da kann man nicht nein sagen." Wie er seine Figuren findet, was ihn antreibt und warum ihm der Abschied von den autobiographischen Familienromanen nicht nur schwerfällt, darüber spricht Joachim Meyerhoff im ARD Radiofestival mit Katja Weise.


23:00 Nachrichten (4 Min.)


23:04 Lesung (31 Min.)
Die Katze und der General (26/39)

Luana Velis, Valery Tscheplanowa, Torben Kessler und Peter Kaempfe lesen aus dem noch unveröffentlichten Roman von Nino Haratischwili Kein Krieg hört einfach auf.

Nino Haratischwili, die mit ihrem Familienepos "Das achte Leben (Für Brilka)" 2014 berühmt wurde, umkreist in ihrem neuen großen Roman den Ersten Tschetschenienkrieg von 1994 - 96. Ein russischer Oligarch wird in seinem neuen Leben in Berlin von seiner Vergangenheit als junger Soldat eingeholt. Um eine ungesühnte Schuld zu begleichen, braucht er die Hilfe einer georgisch-stämmigen Schauspielerin. Sie sieht der gefolterten und ermordeten Tschetschenin Nura, die er einst kannte, erstaunlich ähnlich. Sein Plan entwickelt sich zu einem tödlichen Spiel, in dem sich Gut und Böse einen erbitterten Kampf liefern.Der Roman "Die Katze und der General" von Nino Haratischwili kommt im September in den Handel.


23:35 Jazz (25 Min.)
Die junge Hamburger Bassistin Lisa Wulff im Portrait

Eine Sendung von Jessica Schlage

Lisa Wulff gehört zu den Hoffnungsträgern der jungen, modernen Jazz-Generation in Deutschland. Mit ihren vielschichtigen, stimmungsvollen Kompositionen bringt die Hamburger Bassistin frischen Wind ins Genre. Neben den Veröffentlichungen mit ihrem eigenen Lisa Wulff Quartett ist die Musikerin auch auf der neu erschienenen Platte des Klarinetten-Altmeisters Rolf Kühn zu hören, war auf Tour mit Star-Posaunist Nils Landgren und mit Wolfgang Haffner, einem der bekanntesten deutschen Jazz-Schlagzeuger.

Außerdem spielt sie regelmäßig als Gastmusikerin in den Reihen der NDR Bigband. Das Portrait zeigt eine junge Musikerin, die weiß, was sie künstlerisch will und offene musikalische Begegnungen auf Augenhöhe schätzt.

*

Mittwoch, 22. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Carl Czerny: Konzert, op. 153
Michael Krücker, Elzbieta Kalvelage, Klavier
Kölner Rundfunkorchester
Leitung: Florian Merz

César Franck: Streichquartett D-Dur
Quatuor Danel

Maurice Ravel: "Daphnis und Chloé", Sinfonische Suite Nr. 2
WDR Sinfonieorchester Köln
Leitung: Gary Bertini

François-Joseph Gossec: Symphonie B-Dur, op. 6, Nr. 6
Capella Coloniensis
Leitung: Hans-Martin Linde


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Richard Wagner: Der "Ring" ohne Worte
Berliner Philharmoniker
Leitung: Lorin Maazel

Franz Xaver Wolfgang Mozart: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur, op. 14
Henri Sigfridsson
International New Symphony Orchestra
(INSO) Lemberg
Leitung: Gunhard Mattes

Johann Sebastian Bach: Konzert a-Moll, BWV 1044
Accademia Bizantina
Leitung: Carlo Chiarappa


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73
Arturo Benedetti Michelangeli
Wiener Symphoniker
Leitung: Carlo Maria Giulini

Niccolò Jommelli: "La Gelosia", Bei labbri, ch'Amore
Yetzabel Arias Fernández, Sopran
Stile Galante
Leitung: Stefano Aresi

Gioacchino Rossini: "Sinfonia di Bologna"
Academy of St. Martin-in-the-Fields
Leitung: Neville Marriner


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Christian Ernst Graf: Sinfonie Nr. 3
L'Arpa festante

Carl Maria von Weber: Sieben Variationen F-Dur, op. 9
Michael Endres, Klavier

Tomaso Albinoni: Oboenkonzert d-Moll, op. 9, Nr. 2
Stefan Schilli
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Nicol Matt

Michail Glinka: Walzer-Fantasie h-moll
Musica Viva
Leitung: Alexander Rudin

Wilhelm Friedrich Ernst Bach: Duetto Nr. 2 G-Dur
Aglika Genova und Liuben Dimitrov, Klavier

Anonymus: "Say Bob"
Teodossij Spassov, Kaval
Vlatko Stefanovski, Miroslav Tadić, Gitarre
MDR-Sinfonieorchester
Leitung: Kristjan Järvi


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)
Dr. Johannes Hartlapp, Friedensau

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes.

Heute spricht Dr. Johannes Hartlapp, Friedensau (Sachsen-Anhalt). Sie hören eine Verkündigungssendung der evangelischen Freikirchen.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (6 Min.)


06:21 MDR KULTUR am Morgen (9 Min.)


06:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


06:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 Uhr und um 10:45 Uhr.


06:50 Presseschau (10 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


07:10 Thema (6 Min.)


07:16 MDR KULTUR am Morgen (14 Min.)


07:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


07:40 MDR KULTUR empfiehlt: Das Sachbuch der Woche (10 Min.)

Von Philosophie bis Mode, Kochbuch bis Architekturführer, Hintergrund aus Politik und Wirtschaft oder Reisereportage aus fernen Ländern … MDR KULTUR möchte einen Kompass bieten – jede Woche wählen wir für Sie das "Sachbuch der Woche" aus.


07:50 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


08:10 Thema (10 Min.)
Zeitgeschehen


08:20 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


08:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


08:40 3 Fragen, 2 Anrufer, 1 Gewinner – Das MDR Kultur Mittwochsrätsel (20 Min.)

Haben Sie Spaß am Raten? Haben Sie Freude daran, die aktuellen kulturellen Themen einmal aus der unterhaltsamen Rätselperspektive zu erleben? Dann sind Sie beim MDR KULTUR-Mittwochsrätsel richtig. Ob als Hörer oder als Mitmacher, hier bekommen Sie immer die richtigen Antworten.

Sie wollen mitmachen? Dann rufen Sie uns an unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 5599884.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Verwirrnis (Folge 3 von 15) (30 Min.)
Von Christoph Hein

Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Beide wachsen im katholischen Heiligenstadt im Eichsfeld auf. Friedeward als Sohn eines strenggläubigen Lehrers und Wolfgang als Kind des Kantors. Es sind die 50er Jahre in der DDR, und besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, der seine Kinder noch mit dem Siebenriemer züchtigt, ist die Liebe zwischen Männern eine unverzeihliche Sünde. Von Anbeginn ist den beiden Jungs klar: Käme ihre Beziehung zur Gänze ans Licht, können sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen, führen sie ihre Liebe im Geheimen und später unter dem Deckmantel einer mit lesbischen Freundinnen verabredeten Zweck-Ehe fort, bis Wolfgang die DDR unerwartet verlässt. Friedeward dagegen wird ein angesehener Germanistik-Professor an der Leipziger Universität – immer darauf bedacht, seine sexuelle Identität zu verbergen, selbst dann noch, als die Zeichen der Zeit sich ändern. (Erstsendung)

Der 1944 in Niederschlesien geborene Christoph Hein wuchs als Sohn eines Pfarrers in Bad Düben bei Leipzig auf. Als solcher durfte Hein keine Erweiterte Oberschule der DDR besuchen. Als er sein Abitur auf einem West-Berliner Gymnasium begonnen hatte, überraschte ihn der Mauerbau in den Ferien, die er in Dresden verbachte. Über berufliche Umwege gelangte er zum Abitur auf der Abendschule und zum Studium an den Universitäten von Leipzig und Ost-Berlin. Er arbeitete als Dramaturg für die Volksbühne wird in den 1980er Jahren durch seine Erzählung "Der fremde Freund" (in der Bundesrepublik "Drachenblut") bekannt. Es folgten Romane wie "Horns Ende", "Der Tangospieler", "Landnahme", "Frau Paula Trousseau", "Weiskerns Nachlass", "Glückskind mit Vater" und "Trutz". Seit "Von allem Anfang an" (1997) in einer Aufnahme mit Ulrich Mühe hat die Lesezeit von MDR KULTUR viele dieser Romane als Radio- und Hörbuch-Premieren präsentiert. Zuletzt "Glückskind mit Vater" mit Ulrich Matthes.

Sylvester Groth wurde 1958 in Jerichow Sachsen-Anhalt geboren, kam als Elfjähriger nach Leipzig, wo er als Sprecherkind in Hörspielproduktionen mitwirkte. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und hatte seine ersten Engagements an Theatern in Schwerin, Dresden, Ost- und West-Berlin, hier von 1986 bis 1989 an der Schaubühne. Weitere Stationen waren das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele, das Berliner Ensemble, das Wiener Burgtheater sowie die Salzburger Festspiele. Seine Laufbahn als Kinoschauspieler begann Sylvester Groth in der Hauptrolle von Frank Beyers DEFA-Streifen "Der Aufenthalt" (1982), fand später internationale Höhepunkte wie in Quentin-Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) und hat sich 2017 mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" manifestiert. 2017 ehrte ihn die DEFA-Stiftung für seine herausragenden Leistungen im deutschen Film. Für den MDR-Hörfunk brachten sich Sylvester Groth neben Hörspielrollen maßgeblich mit brillanten Lesungen ein: Kieslowski/ Piesiewicz: "Dekalog" (MDR 2007), Tellkamp: "Der Turm" (MDR 2008), R. Schumann: "Du bist es doch, von der ich alles Leben empfange" (MDR 2010), de Bruyn: "Vierzig Jahre" (MDR 2011) oder Grünbein: "Die Jahre im Zoo. Ein Kaleidoskop" (MDR 2016).

Regie: Matthias Thalheim
Produktion: MDR/DAV 2018
Sprecher: Sylvester Groth


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 Kulturtipp (2 Min.)


09:47 MDR KULTUR am Vormittag (13 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Musik Forum (5 Min.)


10:20 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (6 Min.)


10:36 MDR KULTUR am Vormittag (4 Min.)


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 Uhr und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


11:15 Buch (6 Min.)

Sie suchen Orientierung im Dschungel der Neuerscheinungen? Unsere Literaturredaktion hält Woche für Woche besondere Empfehlungen aus den aktuellen Buchkatalogen für Sie bereit. Die Rezensionen können Sie herunterladen oder als Podcast abonnieren.


11:21 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


11:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (4 Min.)


11:34 MDR KULTUR am Vormittag (11 Min.)


11:45 Feuilleton (5 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


11:50 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (5 Min.)


12:10 Thema (20 Min.)


12:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


12:40 Thema (10 Min.)


12:50 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


13:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


13:40 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


14:15 MDR KULTUR empfiehlt: Das Sachbuch der Woche (15 Min.)

Von Philosophie bis Mode, Kochbuch bis Architekturführer, Hintergrund aus Politik und Wirtschaft oder Reisereportage aus fernen Ländern … MDR KULTUR möchte einen Kompass bieten – jede Woche wählen wir für Sie das "Sachbuch der Woche" aus.


14:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (5 Min.)


14:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


15:10 Fünf Wochen im Ballon (Folge 38 von 45) (20 Min.)
Von Jules Verne

Professor Fergusson will mit einem Heißluftballon in unerforschtes afrikanisches Gebiet reisen. Mit dabei sind sein treuer Diener Jaques, ein nervender Reporter, ein zerstreuter Professor und eine junge Lehrerin. Mit dem 1863 erschienenen Roman "Fünf Wochen im Ballon" begründete Jules Verne seinen literarischen Ruhm.

Jules Verne wurde am 8. Februar 1828 in Nantes geboren. Er studierte Jura in Paris, wo er Alexandre Dumas den Älteren kennenlernte, mit dem er Dramen und Opernlibretti schrieb. Sein erstes Bühnenstück hatte 1850 im Théâtre Historique Premiere. Statt die Kanzlei seines Vaters zu übernehmen, wurde er 1852 Sekretär am Theatre Lyrique und ab 1855 Börsenmakler. 1871 zog er nach Amiens, wo er 1888 in den Stadtrat gewählt wurde und bis zu seinem Tod am 24. März 1905 lebte. Mit seinem umfangreichen Werk zählt Verne neben Laßwitz und Wells zu den Begründern der Science-Fiction-Literatur. "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" (1864), "20.000 Meilen unter den Meeren" (1870) und "In 80 Tagen um die Welt" (1873) gehören zu Jules Vernes bekanntesten Abenteuer- und Zukunftsromanen.

Alle drei Romane hat der MDR in aufwendigen Inszenierungen als Hörspiele im innovativen 5.1.-Mehrkanalton realisiert, die auch auf CD und DVD erschienen sind.

Regie: Klaus Zippel
Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2011
Sprecher: Daniel Minetti


15:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


15:45 Musik Forum (6 Min.)


15:51 MDR KULTUR am Nachmittag (9 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


16:10 Thema (5 Min.)


16:15 MDR KULTUR am Nachmittag (15 Min.)


16:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


16:40 MDR Kultur International (6 Min.)


16:46 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


17:10 Thema (6 Min.)


17:16 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


17:40 Film (10 Min.)

Unsere Filmexperten verpassen keine Preview. Sie sagen Ihnen, was es Neues in den Kinos gibt und welche Filme Sie nicht verpassen sollten.


17:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 MDR KULTUR Spezial (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Verwirrnis (Folge 3 von 15) (30 Min.)
Von Christoph Hein

Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Beide wachsen im katholischen Heiligenstadt im Eichsfeld auf. Friedeward als Sohn eines strenggläubigen Lehrers und Wolfgang als Kind des Kantors. Es sind die 50er Jahre in der DDR, und besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, der seine Kinder noch mit dem Siebenriemer züchtigt, ist die Liebe zwischen Männern eine unverzeihliche Sünde. Von Anbeginn ist den beiden Jungs klar: Käme ihre Beziehung zur Gänze ans Licht, können sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen, führen sie ihre Liebe im Geheimen und später unter dem Deckmantel einer mit lesbischen Freundinnen verabredeten Zweck-Ehe fort, bis Wolfgang die DDR unerwartet verlässt. Friedeward dagegen wird ein angesehener Germanistik-Professor an der Leipziger Universität – immer darauf bedacht, seine sexuelle Identität zu verbergen, selbst dann noch, als die Zeichen der Zeit sich ändern. (Erstsendung)

Der 1944 in Niederschlesien geborene Christoph Hein wuchs als Sohn eines Pfarrers in Bad Düben bei Leipzig auf. Als solcher durfte Hein keine Erweiterte Oberschule der DDR besuchen. Als er sein Abitur auf einem West-Berliner Gymnasium begonnen hatte, überraschte ihn der Mauerbau in den Ferien, die er in Dresden verbachte. Über berufliche Umwege gelangte er zum Abitur auf der Abendschule und zum Studium an den Universitäten von Leipzig und Ost-Berlin. Er arbeitete als Dramaturg für die Volksbühne wird in den 1980er Jahren durch seine Erzählung "Der fremde Freund" (in der Bundesrepublik "Drachenblut") bekannt. Es folgten Romane wie "Horns Ende", "Der Tangospieler", "Landnahme", "Frau Paula Trousseau", "Weiskerns Nachlass", "Glückskind mit Vater" und "Trutz". Seit "Von allem Anfang an" (1997) in einer Aufnahme mit Ulrich Mühe hat die Lesezeit von MDR KULTUR viele dieser Romane als Radio- und Hörbuch-Premieren präsentiert. Zuletzt "Glückskind mit Vater" mit Ulrich Matthes.

Sylvester Groth wurde 1958 in Jerichow Sachsen-Anhalt geboren, kam als Elfjähriger nach Leipzig, wo er als Sprecherkind in Hörspielproduktionen mitwirkte. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und hatte seine ersten Engagements an Theatern in Schwerin, Dresden, Ost- und West-Berlin, hier von 1986 bis 1989 an der Schaubühne. Weitere Stationen waren das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele, das Berliner Ensemble, das Wiener Burgtheater sowie die Salzburger Festspiele. Seine Laufbahn als Kinoschauspieler begann Sylvester Groth in der Hauptrolle von Frank Beyers DEFA-Streifen "Der Aufenthalt" (1982), fand später internationale Höhepunkte wie in Quentin-Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) und hat sich 2017 mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" manifestiert.

2017 ehrte ihn die DEFA-Stiftung für seine herausragenden Leistungen im deutschen Film. Für den MDR-Hörfunk brachten sich Sylvester Groth neben Hörspielrollen maßgeblich mit brillanten Lesungen ein: Kieslowski/ Piesiewicz: "Dekalog" (MDR 2007), Tellkamp: "Der Turm" (MDR 2008), R. Schumann: "Du bist es doch, von der ich alles Leben empfange" (MDR 2010), de Bruyn: "Vierzig Jahre" (MDR 2011) oder Grünbein: "Die Jahre im Zoo. Ein Kaleidoskop" (MDR 2016).

Regie: Matthias Thalheim
Produktion: MDR/DAV 2018
Sprecher: Sylvester Groth


19:35 MDR KULTUR – Jazz Lounge (25 Min.)
Stephane Grappelli, Violine


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Konzert (146 Min.)
BBC Proms 2018 / Schwetzinger SWR Festspiele 2018

* BBC Proms 2018
- Peter Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur op. 35
- Robert Coleman: Looking for Palestine
- Alexander Skrjabin: "Le Poème de l'Extase" für Orchester op. 54
Elsa Dreisig, Sopran
Lisa Batiashvili, Violine
West Eastern Divan Orchestra
Daniel Barenboim, Leitung
(Aufzeichnung vom 14. August, Royal Albert Hall, London)

Anschließend:
* Schwetzinger SWR Festspiele 2018
Einstand II – Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs
- Zoltán Kodály: Intermezzo für Streichtrio
- Hermann Goetz: Quintett c-Moll für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier op.
Andrea Obiso, Violine
Katarzyna Budnik-Galazka, Viola
Bruno Philippe, Violoncello
Wies de Bouvé, Kontrabass
Wataru Hisasue, Klavier
(Aufzeichnung vom 21. Mai 2018, Konzert 15 Uhr, Mozartsaal, Schwetzingen)


22:30 Gespräch (30 Min.)
Bastian Hauck im Gespräch mit Hans-Jürgen Mende

Die Diagnose Diabetes 1 war für Bastian Hauck ein schwerer Schlag. Der junge Mann aus Schleswig war gerade in der Halbzeit seines Zivildienstes, als er diese Nachricht bekam. "Das vergessen Sie mal lieber", fügte der Arzt hinzu, als Bastian Hauck ihn fragte, was denn nun aus seinen Plänen von einer Weltumsegelung werden solle.

Zehn Jahre lang hat Bastian Hauck seine Idee vergessen, dann aber keimte der Wunsch zu segeln wieder auf. Er lernte, zuverlässig mit seiner Krankheit umzugehen. Dann umrundete er in einem kleinen Holzboot gleich zweimal die Ostsee und hängte noch eine halbe Weltumsegelung dran. Heute macht Bastian Hauck vor allem jungen Diabetikern Mut: in Vorträgen und in seinem Blog "Abenteuer Diabetes". Er berät Firmen, die Produkte und Medikamente für Diabetiker herstellen. Aus der Diagnose Diabetes ist für Bastian Hauck eine Lebensaufgabe geworden.


23:00 Nachrichten (4 Min.)


23:04 Lesung (31 Min.)
Die Katze und der General (27/39)

Kein Krieg hört einfach auf.

Nino Haratischwili, die mit ihrem Familienepos "Das achte Leben (Für Brilka)" 2014 berühmt wurde, umkreist in ihrem neuen großen Roman den Ersten Tschetschenienkrieg von 1994-96. Ein russischer Oligarch wird in seinem neuen Leben in Berlin von seiner Vergangenheit als junger Soldat eingeholt. Um eine ungesühnte Schuld zu begleichen, braucht er die Hilfe einer georgisch-stämmigen Schauspielerin. Sie sieht der gefolterten und ermordeten Tschetschenin Nura, die er einst kannte, erstaunlich ähnlich. Sein Plan entwickelt sich zu einem tödlichen Spiel, in dem sich Gut und Böse einen erbitterten Kampf liefern. Der Roman "Die Katze und der General" von Nino Haratischwili kommt im September in den Handel. Luana Velis, Valery Tscheplanowa, Torben Kessler und Peter Kaempfe lesen aus dem noch unveröffentlichten Roman von Nino Haratischwili.


23:35 Jazz (25 Min.)
Maya Homburger und Barry Guy als langjähriges Duo

Der Kontrabassist Barry Guy zählt zu den britischen Pionieren des Free Jazz. Seine zweite musikalische Heimat ist die Alte Musik. Über die Jahrzehnte hinweg hat er in verschiedenen Spezialistenensembles für Alte Musik wie der Academy of Ancient Music oder der Academy of St Martins in the Fields Bass gespielt.

Und seit vielen Jahren spielt er regelmäßig mit seiner Frau, der Barockgeigerin Maya Homburger zusammen. Immer wieder kombinieren die beiden in ihren Programmen Barockmusik mit eigenen freien Improvisationen. Oder aber Werken aus der Feder des Bassisten.

Barocke Klänge und Zeitgenossenschaft – Kontrast und Verwandtschaften über die Jahrhunderte hinweg, das ist Thema im heutigen ARD-Radiofestival Jazz mit diesen beiden Streicherspezialisten.

*

Donnerstag, 23. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Louis Spohr: Symphonie Nr. 4 F-Dur, op. 86
NDR Radiophilharmonie
Leitung: Howard Griffiths

Jean Françaix: Bläserquartett
Bläservereinigung des NDR

Edvard Grieg: Klavierkonzert a-Moll, op. 16
Murray Perahia
NDR Elbphilharmonie Orchester
Leitung: Neeme Järvi

Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie G-Dur, Wq 182, Nr. 1
Ensemble Resonanz
Leitung: Riccardo Minasi

Dimitri Kabalewski: Symphonie Nr. 1 cis-Moll, op. 18
NDR Radiophilharmonie
Leitung: Eiji Oue


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Ferdinando Paër: "Missa piena"
Sibylla Rubens, Sopran
Anke Vondung, Alt
Jörg Schneider, Tenor
Georg Zeppenfeld, Bass
Dresdner Kreuzchor
Dresdner Staatskapelle
Leitung: Roderich Kreile

Napoléon-Henri Reber: Symphonie Nr. 4 G-Dur, op. 33
Le Cercle de l'Harmonie
Leitung: Jérémie Rhorer

Josef Suk: Vier Stücke, op. 17
The Nash Ensemble

Andreas Hammerschmidt: "Verleih uns Friede genädiglich"
Himlische Cantorey
Johann Rosenmüller Ensemble
Leitung: Jörg Breiding


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Charles Ives: Symphonie Nr. 2
Concertgebouw-Orchester Amsterdam
Leitung: Michael Tilson Thomas

Antonio Salieri: "Les Danaïdes", Ballettmusik
Mannheimer Mozartorchester
Leitung: Thomas Fey


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Ludwig van Beethoven: "Die Wut über den verlorenen Groschen", op. 129 Vera Hilger, Violine Norbert Hilger, Violoncello

Georg Philipp Telemann: Konzert G-Dur – "Grillen-Sinfonie"
Masahiro Arita, Flöte
Hans Peter Westermann, Oboe
Eric Hoeprich, Chalumeau
Dane Roberts, David Sinclair, Kontrabass
La Stravaganza Köln
Leitung: Andrew Manze

Antonio Rosetti: Sinfonie G-Dur, M A40
Concerto Köln

Antonio Vivaldi: Konzert c-Moll, R 196
Armoniosa
Violine und Leitung: Francesco Cerrato

Johannes Brahms: Aus "16 Walzer", op. 39
Andreas Grau und Götz Schumacher;
Klavier

Irving Berlin: "A salute to Fred Astaire"
Boston Pops Orchestra
Leitung: John Williams


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)
Dr. Johannes Hartlapp, Friedensau

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes.

Heute spricht Dr. Johannes Hartlapp, Friedensau (Sachsen-Anhalt). Sie hören eine Verkündigungssendung der evangelischen Freikirchen.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (6 Min.)


06:21 MDR KULTUR am Morgen (9 Min.)


06:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


06:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


06:50 Presseschau (10 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


07:10 Thema (6 Min.)


07:16 MDR KULTUR am Morgen (14 Min.)


07:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


07:40 MDR KULTUR empfiehlt: Die Filme der Woche (10 Min.)

Unsere Filmexperten verpassen keine Preview. Sie sagen Ihnen, was es Neues in den Kinos gibt und welche Filme Sie nicht verpassen sollten.


07:50 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


08:10 MDR KULTUR – Fragebogen (10 Min.)

Der Fragebogen über Sprüche und Widersprüche, Sein und Haben, Gott und die Welt sowie Freud und Leid zeichnet ein persönliches Bild der Gäste des MDR-Kulturradios.


08:20 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


08:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


08:40 Thema (20 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Verwirrnis (Folge 4 von 15) (30 Min.)
Von Christoph Hein

Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Beide wachsen im katholischen Heiligenstadt im Eichsfeld auf. Friedeward als Sohn eines strenggläubigen Lehrers und Wolfgang als Kind des Kantors. Es sind die 50er Jahre in der DDR, und besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, der seine Kinder noch mit dem Siebenriemer züchtigt, ist die Liebe zwischen Männern eine unverzeihliche Sünde. Von Anbeginn ist den beiden Jungs klar: Käme ihre Beziehung zur Gänze ans Licht, können sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen, führen sie ihre Liebe im Geheimen und später unter dem Deckmantel einer mit lesbischen Freundinnen verabredeten Zweck-Ehe fort, bis Wolfgang die DDR unerwartet verlässt. Friedeward dagegen wird ein angesehener Germanistik-Professor an der Leipziger Universität – immer darauf bedacht, seine sexuelle Identität zu verbergen, selbst dann noch, als die Zeichen der Zeit sich ändern. (Erstsendung)

Der 1944 in Niederschlesien geborene Christoph Hein wuchs als Sohn eines Pfarrers in Bad Düben bei Leipzig auf. Als solcher durfte Hein keine Erweiterte Oberschule der DDR besuchen. Als er sein Abitur auf einem West-Berliner Gymnasium begonnen hatte, überraschte ihn der Mauerbau in den Ferien, die er in Dresden verbachte. Über berufliche Umwege gelangte er zum Abitur auf der Abendschule und zum Studium an den Universitäten von Leipzig und Ost-Berlin. Er arbeitete als Dramaturg für die Volksbühne wird in den 1980er Jahren durch seine Erzählung "Der fremde Freund" (in der Bundesrepublik "Drachenblut") bekannt. Es folgten Romane wie "Horns Ende", "Der Tangospieler", "Landnahme", "Frau Paula Trousseau", "Weiskerns Nachlass", "Glückskind mit Vater" und "Trutz". Seit "Von allem Anfang an" (1997) in einer Aufnahme mit Ulrich Mühe hat die Lesezeit von MDR KULTUR viele dieser Romane als Radio- und Hörbuch-Premieren präsentiert. Zuletzt "Glückskind mit Vater" mit Ulrich Matthes.

Sylvester Groth wurde 1958 in Jerichow Sachsen-Anhalt geboren, kam als Elfjähriger nach Leipzig, wo er als Sprecherkind in Hörspielproduktionen mitwirkte. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und hatte seine ersten Engagements an Theatern in Schwerin, Dresden, Ost- und West-Berlin, hier von 1986 bis 1989 an der Schaubühne. Weitere Stationen waren das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele, das Berliner Ensemble, das Wiener Burgtheater sowie die Salzburger Festspiele. Seine Laufbahn als Kinoschauspieler begann Sylvester Groth in der Hauptrolle von Frank Beyers DEFA-Streifen "Der Aufenthalt" (1982), fand später internationale Höhepunkte wie in Quentin-Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) und hat sich 2017 mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" manifestiert. 2017 ehrte ihn die DEFA-Stiftung für seine herausragenden Leistungen im deutschen Film. Für den MDR-Hörfunk brachten sich Sylvester Groth neben Hörspielrollen maßgeblich mit brillanten Lesungen ein: Kieslowski/ Piesiewicz: "Dekalog" (MDR 2007), Tellkamp: "Der Turm" (MDR 2008), R. Schumann: "Du bist es doch, von der ich alles Leben empfange" (MDR 2010), de Bruyn: "Vierzig Jahre" (MDR 2011) oder Grünbein: "Die Jahre im Zoo. Ein Kaleidoskop" (MDR 2016).

Regie: Matthias Thalheim
Produktion: MDR/DAV 2018
Sprecher: Sylvester Groth


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 Kulturtipp (2 Min.)


09:47 MDR KULTUR am Vormittag (13 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Musik Forum (5 Min.)
Rezension, Portrait, Resümee, Werkstatt


10:20 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (6 Min.)


10:36 MDR KULTUR am Vormittag (4 Min.)


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


11:15 Film (6 Min.)

Unsere Filmexperten verpassen keine Preview. Sie sagen Ihnen, was es Neues in den Kinos gibt und welche Filme Sie nicht verpassen sollten.


11:21 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


11:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (4 Min.)


11:34 MDR KULTUR am Vormittag (11 Min.)


11:45 Feuilleton (5 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


11:50 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (5 Min.)


12:10 Thema (20 Min.)


12:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


12:40 Thema (10 Min.)


12:50 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


13:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


13:40 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


14:15 MDR KULTUR empfiehlt: Die Filme der Woche (15 Min.)

Unsere Filmexperten verpassen keine Preview. Sie sagen Ihnen, was es Neues in den Kinos gibt und welche Filme Sie nicht verpassen sollten.


14:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (5 Min.)


14:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


15:10 Fünf Wochen im Ballon (39/45) (20 Min.)
Von Jules Verne

Professor Fergusson will mit einem Heißluftballon in unerforschtes afrikanisches Gebiet reisen. Mit dabei sind sein treuer Diener Jaques, ein nervender Reporter, ein zerstreuter Professor und eine junge Lehrerin. Mit dem 1863 erschienenen Roman "Fünf Wochen im Ballon" begründete Jules Verne seinen literarischen Ruhm.

Jules Verne wurde am 8. Februar 1828 in Nantes geboren. Er studierte Jura in Paris, wo er Alexandre Dumas den Älteren kennenlernte, mit dem er Dramen und Opernlibretti schrieb. Sein erstes Bühnenstück hatte 1850 im Théâtre Historique Premiere. Statt die Kanzlei seines Vaters zu übernehmen, wurde er 1852 Sekretär am Theatre Lyrique und ab 1855 Börsenmakler. 1871 zog er nach Amiens, wo er 1888 in den Stadtrat gewählt wurde und bis zu seinem Tod am 24. März 1905 lebte. Mit seinem umfangreichen Werk zählt Verne neben Laßwitz und Wells zu den Begründern der Science-Fiction-Literatur. "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" (1864), "20.000 Meilen unter den Meeren" (1870) und "In 80 Tagen um die Welt" (1873) gehören zu Jules Vernes bekanntesten Abenteuer- und Zukunftsromanen. Alle drei Romane hat der MDR in aufwendigen Inszenierungen als Hörspiele im innovativen 5.1.-Mehrkanalton realisiert, die auch auf CD und DVD erschienen sind.

Regie: Klaus Zippel
Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2011
Sprecher: Daniel Minetti


15:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


15:45 Musik Forum (6 Min.)


15:51 MDR KULTUR am Nachmittag (9 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


16:10 Thema (5 Min.)


16:15 MDR KULTUR am Nachmittag (15 Min.)


16:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


16:40 MDR Kultur International (6 Min.)


16:46 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


17:10 Thema (10 Min.)


17:20 Musikrätsel (10 Min.)
Wir spielen die Coverversion, Sie erkennen das Original


17:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


17:40 Thema (10 Min.)


17:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 MDR KULTUR Spezial (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Verwirrnis (Folge 4 von 15) (30 Min.)
Von Christoph Hein

Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Beide wachsen im katholischen Heiligenstadt im Eichsfeld auf. Friedeward als Sohn eines strenggläubigen Lehrers und Wolfgang als Kind des Kantors.

Es sind die 50er Jahre in der DDR, und besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, der seine Kinder noch mit dem Siebenriemer züchtigt, ist die Liebe zwischen Männern eine unverzeihliche Sünde. Von Anbeginn ist den beiden Jungs klar: Käme ihre Beziehung zur Gänze ans Licht, können sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen, führen sie ihre Liebe im Geheimen und später unter dem Deckmantel einer mit lesbischen Freundinnen verabredeten Zweck-Ehe fort, bis Wolfgang die DDR unerwartet verlässt. Friedeward dagegen wird ein angesehener Germanistik-Professor an der Leipziger Universität – immer darauf bedacht, seine sexuelle Identität zu verbergen, selbst dann noch, als die Zeichen der Zeit sich ändern.

(Erstsendung)

Der 1944 in Niederschlesien geborene Christoph Hein wuchs als Sohn eines Pfarrers in Bad Düben bei Leipzig auf. Als solcher durfte Hein keine Erweiterte Oberschule der DDR besuchen. Als er sein Abitur auf einem West-Berliner Gymnasium begonnen hatte, überraschte ihn der Mauerbau in den Ferien, die er in Dresden verbachte. Über berufliche Umwege gelangte er zum Abitur auf der Abendschule und zum Studium an den Universitäten von Leipzig und Ost-Berlin. Er arbeitete als Dramaturg für die Volksbühne wird in den 1980er Jahren durch seine Erzählung "Der fremde Freund" (in der Bundesrepublik "Drachenblut") bekannt. Es folgten Romane wie "Horns Ende", "Der Tangospieler", "Landnahme", "Frau Paula Trousseau", "Weiskerns Nachlass", "Glückskind mit Vater" und "Trutz". Seit "Von allem Anfang an" (1997) in einer Aufnahme mit Ulrich Mühe hat die Lesezeit von MDR KULTUR viele dieser Romane als Radio- und Hörbuch-Premieren präsentiert. Zuletzt "Glückskind mit Vater" mit Ulrich Matthes.

Sylvester Groth wurde 1958 in Jerichow Sachsen-Anhalt geboren, kam als Elfjähriger nach Leipzig, wo er als Sprecherkind in Hörspielproduktionen mitwirkte. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und hatte seine ersten Engagements an Theatern in Schwerin, Dresden, Ost- und West-Berlin, hier von 1986 bis 1989 an der Schaubühne. Weitere Stationen waren das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele, das Berliner Ensemble, das Wiener Burgtheater sowie die Salzburger Festspiele. Seine Laufbahn als Kinoschauspieler begann Sylvester Groth in der Hauptrolle von Frank Beyers DEFA-Streifen "Der Aufenthalt" (1982), fand später internationale Höhepunkte wie in Quentin-Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) und hat sich 2017 mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" manifestiert. 2017 ehrte ihn die DEFA-Stiftung für seine herausragenden Leistungen im deutschen Film. Für den MDR-Hörfunk brachten sich Sylvester Groth neben Hörspielrollen maßgeblich mit brillanten Lesungen ein: Kieslowski/ Piesiewicz: "Dekalog" (MDR 2007), Tellkamp: "Der Turm" (MDR 2008), R. Schumann: "Du bist es doch, von der ich alles Leben empfange" (MDR 2010), de Bruyn: "Vierzig Jahre" (MDR 2011) oder Grünbein: "Die Jahre im Zoo. Ein Kaleidoskop" (MDR 2016).

Regie: Matthias Thalheim
Produktion: MDR/DAV 2018
Sprecher: Sylvester Groth


19:35 MDR KULTUR – Jazz Lounge (25 Min.)


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Konzert (146 Min.)
RheinVokal 2018 / Kammermusiktage Mettlach 2018

* RheinVokal 2018 – Eröffnungskonzert - Johannes Brahms: Variationen B-Dur über ein Thema von Joseph Haydn B-Dur op. 56a
- Hector Berlioz: 'Vallon Sonore', Lied des Matrosen Hylas aus der Oper "Les Troyens"
- Franz Schubert: 'Lied des Wolkenmädchens' aus der Oper "Alfonso und Estrella" D 732
'Der Wegweiser' aus: "Die Winterreise" D911 (Orch. Anton Webern)
Du bist die Ruh, Lied D 776 (Orch.: Max Reger)
Der Erlkönig, Lied D 328 (Orch.: Hector Berlioz)
- Franz Liszt: Die Loreley, Lied
Drei Lieder aus Schillers "Wilhelm Tell": Der Fischerknabe / Der Hirt / Der Alpenjäger
- Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur D 200
Julian Prégardien, Tenor
Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern
Michael Sanderling, Leitung
(Aufzeichnung vom 8. Juli 2018, Rhein-Mosel-Halle, Koblenz)

Anschließend: * Kammermusiktage Mettlach 2018 - Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur op.11 - Antonín Dvorák: Klaviertrio B-Dur op. 21 - Johannes Brahms: Klaviertrio H-Dur op.8 Busch Trio Mathieu van Bellen, Violine Ori Epstein, Violoncello Omri Epstein, Klavier (Aufzeichnung vom 5. August 2018, Musik & Theater Saar, Saarbrücken)


22:30 Gespräch (30 Min.)
Die Organistin Iveta Apkalna im Gespräch mit Susanne Pütz

Iveta Apkalna gilt als beste klassische Orgelspielerin. Sie spielt an dem derzeit prominentesten Instrument dieser Art: der Orgel der Hamburger Elbphilharmonie. Die zählt 4.765 Pfeifen, ist 15 mal 15 Meter groß und rund 25 Tonnen schwer. Die Musikerin aus Lettland wurde als "Titularorganistin" nach Hamburg berufen. Mit dem üblichen Image des unsichtbaren Organisten kann sie nichts anfangen. In hohen Pumps und Abendkleid sitzt die Ausnahmemusikerin an der Königin der Instrumente.

Ihre Ausbildung als Konzertpianistin führte von Riga über London nach Stuttgart. Mit dem Wechsel vom Klavier zur Orgel trat die Organistin mit dem ausgeprägten Sinn für Mode und der Liebe zum Turniertanz in die Fußstapfen ihrer Vorfahren. Besonders reizvoll findet sie das nächtliche Üben in dunklen Kirchen. Mit ihrem offenen, lebhaften Auftreten schaffte sie es, ein neues Publikum für die Orgelmusik zu interessieren.


23:00 Nachrichten (4 Min.)


23:04 Lesung (31 Min.)
Die Katze und der General (28/39)

Kein Krieg hört einfach auf.

Nino Haratischwili, die mit ihrem Familienepos "Das achte Leben (Für Brilka)" 2014 berühmt wurde, umkreist in ihrem neuen großen Roman den Ersten Tschetschenienkrieg von 1994 - 96. Ein russischer Oligarch wird in seinem neuen Leben in Berlin von seiner Vergangenheit als junger Soldat eingeholt. Um eine ungesühnte Schuld zu begleichen, braucht er die Hilfe einer georgisch-stämmigen Schauspielerin. Sie sieht der gefolterten und ermordeten Tschetschenin Nura, die er einst kannte, erstaunlich ähnlich. Sein Plan entwickelt sich zu einem tödlichen Spiel, in dem sich Gut und Böse einen erbitterten Kampf liefern. Der Roman "Die Katze und der General" von Nino Haratischwili kommt im September in den Handel. Luana Velis, Valery Tscheplanowa, Torben Kessler und Peter Kaempfe lesen aus dem noch unveröffentlichten Roman von Nino Haratischwili


23:35 Jazz (25 Min.)
Joshua Redman und das Reis-Demuth-Wiltgen-Trio in Neunkirchen

Sie kennen sich schon seit dem Gymnasium, die drei Luxemburger Musiker Michel Reis, Marc Demuth und Paul Wiltgen. Schon damals, vor 20 Jahren, haben sie als Jazztrio bestens harmoniert. Nach der Schulzeit ging jeder erst mal seine eigenen Wege, bis nach New York und Boston. Heute sind sie, um jede Menge Erfahrungen und Begegnungen mit inspirierenden Musikern reicher, wieder im Trio vereint, und bespielen die Jazzszene von Japan bis in die Region.

Immer wieder auch mit Gastmusikern, wie aktuell im Frühjahr mit dem Saxophonisten und Weltstar Joshua Redman. Die Tour führte das junge, aufregende Trio mit Faible für groove-orientierten Kammerjazz zusammen mit dem facettenreichen, immer wieder überraschend innovativen und virtuosen Amerikaner, von Budapest bis Mailand, und auch nach Neunkirchen, in die Neue Gebläsehalle.

(Auszüge des Live-Mitschnitts vom 9. März 2018 aus der Gebläsehalle Neunkirchen)

Joshua Redman, Saxophon
Michel Reis, Klavier
Marc Demuth, Bass
Paul Wiltgen, Schlagzeug

*

Freitag, 24. August 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Maurice Duruflé: Requiem, op. 9
Okka von der Damerau, Mezzosopran
Ljubomir Puškarić, Bariton
Uladzimir Sinkevich, Violoncello
Max Hanft, Orgel
Chor des Bayerischen Rundfunks
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Ivan Repušić

Ernest Chausson: Konzert D-Dur, op. 21
Andreas Röhn, Ilona Then-Berg, Robert
Failer, Violine
Helmut Nicolai, Viola
Kai Moser, Violoncello
Kerstin Hindart, Klavier

Benjamin Britten: "Simple Symphony", op. 4
Kammerorchester des
BR-Symphonieorchesters
Leitung: Radoslaw Szulc

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 99 Es-Dur
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Rafael Kubelik


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Jean Sibelius: "Kullervo", op. 7
Randi Stene, Mezzosopran
Peter Mattei, Bariton
National Male Choir of Estonia
Königlich-Philharmonisches Sinfonieorchester Stockholm
Leitung: Paavo Järvi

Einojuhani Rautavaara: Die erste Elegie
Caroline Chassany, Claire Henry-Desbois,
Solange Anorga, Anne-Marie Jacquin, Sopran
Isabelle Dupuis-Pardoel, Violaine Lucas, Mezzosopran
Accentus
Leitung: Eric Ericson

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur, BWV 1050
Antje Schurrock, Flöte
Christine Busch, Violine
Raphael Alpermann, Cembalo
Akademie für Alte Musik Berlin

Ralph Vaughan Williams: "The dim little Island", Filmmusik
Martin Hindsmarsh, Tenor
BBC Philharmonic
Leitung: Rumon Gamba


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Antonín Dvořák: Symphonie Nr. 8 G-Dur, op. 88
Budapest Festival Orchestra
Leitung: Iván Fischer

Hamilton Harty: "A John Field Suite"
Edmonton Symphony Orchestra
Leitung: Uri Mayer


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Georg Friedrich Händel: Concerto grosso G-Dur, op. 3, Nr. 3
Combattimento Consort Amsterdam
Leitung: Jan Willem de Vriend

Joseph Küffner: Introduktion, Thema und Variationen B-Dur
Eduard Brunner, Klarinette
Keller-Quartett

Émile Waldteufel: "Rêverie", op. 202
Staatliche Slowakische Philharmonie Košice
Leitung: Alfred Walter

Johann Stamitz: Sinfonie G-Dur
Concerto Köln

Evaristo Felice dall'Abaco: Concerto F-Dur, op. 2, Nr. 12
Il Tempio Armonico
Leitung: Alberto Rasi

Erik Satie: "Jack in the box"
Michel Legrand, Klavier


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Dr. Johannes Hartlapp, Friedensau (Sachsen-Anhalt). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Freikirchen.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (6 Min.)


06:21 MDR KULTUR am Morgen (9 Min.)


06:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


06:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


06:50 Presseschau (10 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


07:10 Thema (6 Min.)


07:16 MDR KULTUR am Morgen (14 Min.)


07:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


07:40 MDR KULTUR – Empfehlungen fürs Wochenende (10 Min.)

Ob Theater oder Konzert, Ausstellung oder Ausflugsziel – Mitteldeutschland ist voller Kultur.

MDR KULTUR ist natürlich mittendrin und berichtet.


07:50 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


08:10 Peter Zudeicks Woche in Berlin – Große politische Statements und was wirklich gemeint ist (20 Min.) Der satirische Blick auf die Bundespolitik der Woche

Peter Zudeick schneidet die vergangene Woche in Berlin auf drei Minuten zusammen: Ein rasanter Gang durch die Meinungsinstanzen und Verlautbarungen der Spitzenpolitiker.


08:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


08:40 Thema (20 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Verwirrnis (5/15) (30 Min.)
Roman
(Erstsendung)

Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Beide wachsen im katholischen Heiligenstadt im Eichsfeld auf. Friedeward als Sohn eines strenggläubigen Lehrers und Wolfgang als Kind des Kantors. Es sind die 50er Jahre in der DDR, und besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, der seine Kinder noch mit dem Siebenriemer züchtigt, ist die Liebe zwischen Männern eine unverzeihliche Sünde. Von Anbeginn ist den beiden Jungs klar: Käme ihre Beziehung zur Gänze ans Licht, können sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen, führen sie ihre Liebe im Geheimen und später unter dem Deckmantel einer mit lesbischen Freundinnen verabredeten Zweck-Ehe fort, bis Wolfgang die DDR unerwartet verlässt. Friedeward dagegen wird ein angesehener Germanistik-Professor an der Leipziger Universität – immer darauf bedacht, seine sexuelle Identität zu verbergen, selbst dann noch, als die Zeichen der Zeit sich ändern.

Der 1944 in Niederschlesien geborene Christoph Hein wuchs als Sohn eines Pfarrers in Bad Düben bei Leipzig auf. Als solcher durfte Hein keine Erweiterte Oberschule der DDR besuchen. Als er sein Abitur auf einem West-Berliner Gymnasium begonnen hatte, überraschte ihn der Mauerbau in den Ferien, die er in Dresden verbachte. Über berufliche Umwege gelangte er zum Abitur auf der Abendschule und zum Studium an den Universitäten von Leipzig und Ost-Berlin. Er arbeitete als Dramaturg für die Volksbühne wird in den 1980er Jahren durch seine Erzählung "Der fremde Freund" (in der Bundesrepublik "Drachenblut") bekannt. Es folgten Romane wie "Horns Ende", "Der Tangospieler", "Landnahme", "Frau Paula Trousseau", "Weiskerns Nachlass", "Glückskind mit Vater" und "Trutz". Seit "Von allem Anfang an" (1997) in einer Aufnahme mit Ulrich Mühe hat die Lesezeit von MDR KULTUR viele dieser Romane als Radio- und Hörbuch-Premieren präsentiert. Zuletzt "Glückskind mit Vater" mit Ulrich Matthes.

Sylvester Groth wurde 1958 in Jerichow Sachsen-Anhalt geboren, kam als Elfjähriger nach Leipzig, wo er als Sprecherkind in Hörspiel-Produktionen mitwirkte. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und hatte seine ersten Engagements an Theatern in Schwerin, Dresden, Ost- und West-Berlin, hier von 1986 bis 1989 an der Schaubühne. Weitere Stationen waren das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele, das Berliner Ensemble, das Wiener Burgtheater sowie die Salzburger Festspiele. Seine Laufbahn als Kinoschauspieler begann Sylvester Groth in der Hauptrolle von Frank Beyers DEFA-Streifen "Der Aufenthalt" (1982), fand später internationale Höhepunkte wie in Quentin-Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) und hat sich 2017 mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" manifestiert. 2017 ehrte ihn die DEFA-Stiftung für seine herausragenden Leistungen im deutschen Film. Für den MDR-Hörfunk brachten sich Sylvester Groth neben Hörspielrollen maßgeblich mit brillanten Lesungen ein: Kieslowski/ Piesiewicz: "Dekalog" (MDR 2007), Tellkamp: "Der Turm" (MDR 2008), R. Schumann: "Du bist es doch, von der ich alles Leben empfange" (MDR 2010), de Bruyn: "Vierzig Jahre" (MDR 2011) oder Grünbein: "Die Jahre im Zoo. Ein Kaleidoskop" (MDR 2016).

Regie: Matthias Thalheim
Produktion: MDR/DAV 2018
Sprecher: Sylvester Groth


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 Kulturtipp (2 Min.)


09:47 MDR KULTUR am Vormittag (13 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Musik Forum (5 Min.)
Rezension, Portrait, Resümee, Werkstatt


10:20 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (6 Min.)


10:36 MDR KULTUR am Vormittag (4 Min.)


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


11:15 Ausstellung (6 Min.)


11:21 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


11:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (4 Min.)


11:34 MDR KULTUR am Vormittag (11 Min.)


11:45 Feuilleton (5 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


11:50 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (5 Min.)


12:10 Thema (10 Min.)


12:20 Peter Zudeicks Woche in Berlin – Große politische Statements und was wirklich gemeint ist (10 Min.)

Peter Zudeick schneidet die vergangene Woche in Berlin auf drei Minuten zusammen: Ein rasanter Gang durch die Meinungsinstanzen und Verlautbarungen der Spitzenpolitiker.


12:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


12:40 Thema (10 Min.)


12:50 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


13:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


13:40 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


14:15 MDR Kultur – Empfehlungen fürs Wochenende (15 Min.)

Ob Theater oder Konzert, Ausstellung oder Ausflugsziel – Mitteldeutschland ist voller Kultur.

MDR KULTUR ist natürlich mittendrin und berichtet.


14:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (5 Min.)


14:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


15:10 Fünf Wochen im Ballon (40/45) (20 Min.)
Lesung in 45 Folgen

Professor Fergusson will mit einem Heißluftballon in unerforschtes afrikanisches Gebiet reisen. Mit dabei sind sein treuer Diener Jaques, ein nervender Reporter, ein zerstreuter Professor und eine junge Lehrerin. Mit dem 1863 erschienenen Roman "Fünf Wochen im Ballon" begründete Jules Verne seinen literarischen Ruhm.Jules Verne wurde am 8. Februar 1828 in Nantes geboren.

Er studierte Jura in Paris, wo er Alexandre Dumas den Älteren kennenlernte, mit dem er Dramen und Opernlibretti schrieb. Sein erstes Bühnenstück hatte 1850 im Théâtre Historique Premiere. Statt die Kanzlei seines Vaters zu übernehmen, wurde er 1852 Sekretär am Theatre Lyrique und ab 1855 Börsenmakler. 1871 zog er nach Amiens, wo er 1888 in den Stadtrat gewählt wurde und bis zu seinem Tod am 24. März 1905 lebte.Mit seinem umfangreichen Werk zählt Verne neben Laßwitz und Wells zu den Begründern der Science-Fiction-Literatur. "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" (1864), "20.000 Meilen unter den Meeren" (1870) und "In 80 Tagen um die Welt" (1873) gehören zu Jules Vernes bekanntesten Abenteuer- und Zukunftsromanen.Alle drei Romane hat der MDR in aufwendigen Inszenierungen als Hörspiele im innovativen 5.1.-Mehrkanalton realisiert, die auch auf CD und DVD erschienen sind.

Regie: Klaus Zippel
Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2011
Sprecher: Daniel Minetti


15:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


15:45 Shabbat Shalom – Die jüdische Wochenlesung mit Rabbiner Joel Berger (15 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


16:10 MDR Kultur – Empfehlungen fürs Wochenende (5 Min.)

Ob Theater oder Konzert, Ausstellung oder Ausflugsziel – Mitteldeutschland ist voller Kultur.

MDR KULTUR ist natürlich mittendrin und berichtet.


16:15 MDR KULTUR am Nachmittag (15 Min.)


16:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


16:40 MDR Kultur International (6 Min.)


16:46 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


17:10 Thema (10 Min.)


17:20 Peter Zudeicks Woche in Berlin – Große politische Statements und was wirklich gemeint ist (10 Min.)

Peter Zudeick schneidet die vergangene Woche in Berlin auf drei Minuten zusammen: Ein rasanter Gang durch die Meinungsinstanzen und Verlautbarungen der Spitzenpolitiker.


17:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


17:40 Thema (10 Min.)


17:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 MDR KULTUR Spezial (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Verwirrnis (5/15) (30 Min.)
Roman
(Erstsendung)

Friedeward liebt Wolfgang. Und Wolfgang liebt Friedeward. Doch keiner darf wissen, dass sie mehr sind als beste Freunde. Beide wachsen im katholischen Heiligenstadt im Eichsfeld auf. Friedeward als Sohn eines strenggläubigen Lehrers und Wolfgang als Kind des Kantors. Es sind die 50er Jahre in der DDR, und besonders für Friedewards strenggläubigen Vater, der seine Kinder noch mit dem Siebenriemer züchtigt, ist die Liebe zwischen Männern eine unverzeihliche Sünde. Von Anbeginn ist den beiden Jungs klar: Käme ihre Beziehung zur Gänze ans Licht, können sie alles verlieren. Als sie zum Studium nach Leipzig gehen, führen sie ihre Liebe im Geheimen und später unter dem Deckmantel einer mit lesbischen Freundinnen verabredeten Zweck-Ehe fort, bis Wolfgang die DDR unerwartet verlässt. Friedeward dagegen wird ein angesehener Germanistik-Professor an der Leipziger Universität – immer darauf bedacht, seine sexuelle Identität zu verbergen, selbst dann noch, als die Zeichen der Zeit sich ändern.

Der 1944 in Niederschlesien geborene Christoph Hein wuchs als Sohn eines Pfarrers in Bad Düben bei Leipzig auf. Als solcher durfte Hein keine Erweiterte Oberschule der DDR besuchen. Als er sein Abitur auf einem West-Berliner Gymnasium begonnen hatte, überraschte ihn der Mauerbau in den Ferien, die er in Dresden verbachte. Über berufliche Umwege gelangte er zum Abitur auf der Abendschule und zum Studium an den Universitäten von Leipzig und Ost-Berlin. Er arbeitete als Dramaturg für die Volksbühne wird in den 1980er Jahren durch seine Erzählung "Der fremde Freund" (in der Bundesrepublik "Drachenblut") bekannt. Es folgten Romane wie "Horns Ende", "Der Tangospieler", "Landnahme", "Frau Paula Trousseau", "Weiskerns Nachlass", "Glückskind mit Vater" und "Trutz". Seit "Von allem Anfang an" (1997) in einer Aufnahme mit Ulrich Mühe hat die Lesezeit von MDR KULTUR viele dieser Romane als Radio- und Hörbuch-Premieren präsentiert. Zuletzt "Glückskind mit Vater" mit Ulrich Matthes.

Sylvester Groth wurde 1958 in Jerichow Sachsen-Anhalt geboren, kam als Elfjähriger nach Leipzig, wo er als Sprecherkind in Hörspiel-Produktionen mitwirkte. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin und hatte seine ersten Engagements an Theatern in Schwerin, Dresden, Ost- und West-Berlin, hier von 1986 bis 1989 an der Schaubühne. Weitere Stationen waren das Residenztheater, die Münchner Kammerspiele, das Berliner Ensemble, das Wiener Burgtheater sowie die Salzburger Festspiele. Seine Laufbahn als Kinoschauspieler begann Sylvester Groth in der Hauptrolle von Frank Beyers DEFA-Streifen "Der Aufenthalt" (1982), fand später internationale Höhepunkte wie in Quentin-Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) und hat sich 2017 mit "In Zeiten des abnehmenden Lichts" manifestiert.

2017 ehrte ihn die DEFA-Stiftung für seine herausragenden Leistungen im deutschen Film. Für den MDR-Hörfunk brachten sich Sylvester Groth neben Hörspielrollen maßgeblich mit brillanten Lesungen ein: Kieslowski/ Piesiewicz: "Dekalog" (MDR 2007), Tellkamp: "Der Turm" (MDR 2008), R. Schumann: "Du bist es doch, von der ich alles Leben empfange" (MDR 2010), de Bruyn: "Vierzig Jahre" (MDR 2011) oder Grünbein: "Die Jahre im Zoo. Ein Kaleidoskop" (MDR 2016).

Regie: Matthias Thalheim
Produktion: MDR/DAV 2018
Sprecher: Sylvester Groth


19:35 MDR KULTUR – Jazz Lounge (25 Min.)
Best Of Big Band


20:00 Nachrichten (4 Min.)


20:04 Konzert (146 Min.)

Saisoneröffnung der Berliner Philharmoniker / Simon Rattle und Magdalena Kozená in der Waldbühne

* Richard Strauss: Don Juan op. 20
Tod und Verklärung op. 24
* Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Berliner Philharmoniker
Kyrill Petrenko, Leitung
(Zeitversetzte Live-Übertragung, Philharmonie, Berlin)

Anschließend:
Simon Rattle und Magdalena Kozená in der Waldbühne
Auszüge aus dem Programm:
* George Gershwin: Cuban Overture
* Gabriel Fauré: Pavane
* Joseph Canteloube (de Malaret): Chants d'Auvergne (Auswahl)
* Aram Chatschaturjan: Suite aus dem Ballett Gayaneh
* Ottorino Respighi: Pini di Roma
Magdalena Kozená, Mezzosopran
Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Leitung
(Aufzeichnung vom 24. Juni 2018, Waldbühne, Berlin)


22:30 Gespräch (30 Min.)
Der Soziologe Raj Kollmorgen im Gespräch mit Katrin Wenzel

Für die einen ist der Osten längst selbstverständlicher Teil des bundesdeutschen Alltags, für andere ist er fast 30 Jahre nach dem Mauerfall mehr denn je zu "Dunkeldeutschland" geworden. Der Soziologe Raj Kollmorgen, geboren 1963 in Leipzig, beobachtet seit mehr als zwei Jahrzehnten den Osten aus wissenschaftlicher Perspektive.

Er kennt die Probleme, die sich aus dem Transformationsprozess von einer Gesellschaftsordnung in eine andere ergeben haben, ebenso gut wie die positiven Entwicklungen, die sich im Osten Deutschlands seit dem Fall der Mauer im November 1989 etablieren konnten. Und er kann sie ins Verhältnis setzen zu dem, was sich bei den Nachbarn im ehemaligen Ostblock tut. Denn als Professor für Management des sozialen Wandels beschäftigt er sich auch mit grenzübergreifenden Tendenzen.


23:00 Nachrichten (4 Min.)


23:04 Lesung (31 Min.)
Die Katze und der General (29/39)

Luana Velis, Valery Tscheplanowa, Torben Kessler und Peter Kaempfe lesen aus dem noch unveröffentlichten Roman von Nino Haratischwili Kein Krieg hört einfach auf.

Nino Haratischwili, die mit ihrem Familienepos "Das achte Leben (Für Brilka)" 2014 berühmt wurde, umkreist in ihrem neuen großen Roman den Ersten Tschetschenienkrieg von 1994 - 96. Ein russischer Oligarch wird in seinem neuen Leben in Berlin von seiner Vergangenheit als junger Soldat eingeholt. Um eine ungesühnte Schuld zu begleichen, braucht er die Hilfe einer georgisch-stämmigen Schauspielerin. Sie sieht der gefolterten und ermordeten Tschetschenin Nura, die er einst kannte, erstaunlich ähnlich. Sein Plan entwickelt sich zu einem tödlichen Spiel, in dem sich Gut und Böse einen erbitterten Kampf liefern.Der Roman "Die Katze und der General" von Nino Haratischwili kommt im September in den Handel.


23:35 Jazz
Preview
Eine Sendung von Harald Mönkedieck

"File Under Jazz" – mit diesem Hinweis versehen einige Plattenlabels vorsichtshalber ihre Neuveröffentlichungen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt in den Verkaufs-Regalen der CD-Geschäfte und in den Sparten der Download-Portale. Was dann dort tatsächlich alles unter "Jazz" einsortiert wird, ist natürlich immer noch extrem breit gefächert: nicht nur stilistisch, sondern auch qualitativ. Selbst für Jazzfans kann es da schwer sein, sich zu orientieren. Immer freitags präsentieren deshalb die Autorinnen und Autoren des ARD-Radiofestivals in "Preview" die aktuell wirklich wichtigen, spannenden, bemerkenswerten Neuerscheinungen des Jazz.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle: MDR KULTUR – Das Radio – Programminformationen
34. Woche – 18.08. bis 24.08.2018
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
Hauptredaktion Kultur
Gerberstraße 2, 06140 Halle/Saale
Telefon: 0341/300-0
E-mail: kommunikation@mdr.de
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veröffentlicht im Schattenblick zum 10. August 2018

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