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MDR - MDR KULTUR/1090: Woche vom 22.09. bis 28.09.2018


Radioprogramm MDR KULTUR – Das Radio – 39. Woche vom 22.09. bis 28.09.2018


Samstag, 22. September 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Ernest Weinrauch: Große Messe C-Dur
Annette Ruoff, Sopran
Birgit Huber, Alt
Hans-Jürgen Schöpflin, Tenor
Reinhard Hagen, Bass
Martin Hölker, Violoncello
Matthias Eisenberg, Orgel
Camerata vocalis der Universität Tübingen
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
Leitung: Alexander Sumski

Joachim Raff: Klaviertrio a-Moll, op. 155
Trio Opus 8

Wolfgang Amadeus Mozart: "Haffner-Sinfonie"
SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
Leitung: Roger Norrington


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Richard Wagner: "Tannhäuser ohne Worte", Eine sinfonische Synthese von Lorin Maazel
Toronto Mendelssohn Choir
Pittsburgh Symphony Orchestra
Leitung: Lorin Maazel

Franz Ignaz Beck: Symphonie F-Dur, op. 4, Nr. 3
La Stagione Frankfurt
Leitung: Michael Schneider

Vincent D'Indy: "Poème des rivages", op. 77
Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Leitung: Emmanuel Krivine


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Leroy Anderson: Klavierkonzert
Jeffrey Biegel
BBC Concert Orchestra
Leitung: Leonard Slatkin

Richard Strauss: Romanze Es-Dur, AV 61
Karl-Heinz Steffens, Klarinette
Bamberger Symphoniker
Leitung: Karl Anton Rickenbacher

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur, op. 93
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Hugh Wolff


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Johann Christian Bach: Sinfonie C-Dur, op. 3, Nr. 2
Academy of St. Martin-in-the-Fields
Leitung: Neville Marriner

Ferruccio Busoni: Concertino, op. 48
Ulf Rodenhäuser, Klarinette
Radio-Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Gerd Albrecht

Georg Philipp Telemann: Konzert F-Dur, TWV 53 F1
Europa Galante
Leitung: Fabio Biondi

Cécile Chaminade: Concertino, op. 107
Magali Mosnier, Flöte
Münchner Rundfunkorchester
Leitung: Marco Armiliato

Antonio Vivaldi: Konzert a-Moll, R 522
Rachel Podger, Johannes Pramsohler, Violine
Brecon Baroque

Astor Piazzolla: "Bordell 1900"
Ensemble JuNo


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)
Christof Lenzen, Gera

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes.

Heute spricht Christof Lenzen, Gera (Thüringen). Sie hören eine Verkündigungssendung der evangelischen Freikirchen.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (15 Min.)


06:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


06:45 Kalenderblatt (5 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


06:50 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


07:15 MDR Kultur – Empfehlungen fürs Wochenende (5 Min.)

Ob Theater oder Konzert, Ausstellung oder Ausflugsziel – Mitteldeutschland ist voller Kultur.

MDR KULTUR ist natürlich mittendrin und berichtet.


07:20 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


07:30 Presseschau (15 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:45 Thema (15 Min.)


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


08:15 Thema (15 Min.)
Zeitgeschehen


08:30 Feuilleton (15 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:45 Thema (15 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 "Mit der Lösung fangen die Probleme erst an" (30 Min.)
Erfinder zwischen Idee und Wirklichkeit

Bosch, Daimler, Siemens, allesamt waren sie einst kleine Tüftler, die der Ingenieurskunst und damit dem Industriezeitalter den Weg bahnten. Ohne sie wäre der Mythos "Made in Germany" wohl kaum vorstellbar.

Und heute? Wie patent und innovationsfreudig ist Deutschland? Welche Chancen haben Erfinder? Der Autor begleitet Tüftler Herbert Gebhardt aus Berlin, besucht seine Werkstatt und seinen Erfinderstammtisch und seinen Patentanwalt. Und er konfrontiert ihn mit einem, der es geschafft hat: Arthur Fischer (geb. 1919), Erfinder des Fischer-Dübels und Gründer einer exportstarken Firma, die einer ganzen Region im Schwarzwald Arbeit gibt.

* Karsten Kretzer
Karsten Kretzer wurde 1974 in Riesa geboren. Er studierte Politikwissenschaft in Dresden und Berlin, wo er heute als Fernseh- und Hörfunkjournalist lebt.

(29 Min.)
Regie: Stefan Kanis
Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 2005
Sprecher: Greta Galisch de Palma – Erzählerin


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 MDR Kultur – Empfehlungen fürs Wochenende (6 Min.)

Ob Theater oder Konzert, Ausstellung oder Ausflugsziel – Mitteldeutschland ist voller Kultur.

MDR KULTUR ist natürlich mittendrin und berichtet.


09:51 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Thema (15 Min.)


10:30 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR trifft – Menschen von hier (55 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


12:15 Thema (15 Min.)


12:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


12:45 Thema (15 Min.)


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:15 Hörer empfehlen Kultur (15 Min.)


13:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


13:45 Hörer empfehlen Kultur (15 Min.)


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


14:15 Lebensart am Sonnabend (15 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (15 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:15 Thema (15 Min.)


15:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


15:45 Musiktipp (15 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR – Studiosession (25 Min.)


16:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


16:45 Thema (15 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


17:15 Thema (15 Min.)


17:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


17:45 Thema (15 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 Figarino (25 Min.)
Geschichten aus dem Fahrradladen

Nicole Hermes hat eine Fotogalerie der besonderen Art. Auf mehreren hundert Bildern ist immer ein senkrecht in den Boden geschlagener Holzpflock zu sehen – und daneben mal ein Reh, mal ein Waschbär, mal eine Katze. Dieser Pflock ist ein sogenannter "Lockstock", die Fotos sind in der Nacht geblitzt und von einer automatischen Fotofalle gemacht worden. Die dient dazu, die Anzahl der Wildkatzen in Thüringen festzustellen.

Die Wildkatze ist eine Tierart, die viel aussagt über den Zustand eines Naturschutzgebietes. Warum das so ist, darüber erzählt uns die Biologin Nicole Hermes vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland.

Autor: Tobias Barth


18:30 MDR KULTUR – Songs und Chansons (30 Min.)

Bei MDR KULTUR werden Sie in die Welt des "Liedes" entführt. Dabei sind nicht nur deutsche Liedermacher, sondern auch internationale Singer/Songwriter-Größen zu hören.


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Diskurs (25 Min.)


19:30 MDR KULTUR – Jazz Lounge (30 Min.)
Mix


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 MDR KULTUR – Konzert (115 Min.)
Live aus dem Kulturpalast Dresden

* Antonín Dvorák: – "Rusalka"-Fantasie, Suite aus der Oper zusammengestellt von Manfred Honeck, orchestriert von Tomás Ille
- "Biblische Lieder" op. 99
* Johannes Brahms: Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Bernarda Fink, Mezzosopran
Staatskapelle Dresden, Leitung: Manfred Honeck


22:00 MDR KULTUR – Spezial (60 Min.)


23:00 MDR KULTUR – Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Sonntag, 23. September 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Jan Dismas Zelenka: Capriccio Nr. 1 D-Dur, ZWV 182
Das Neu-Eröffnete Orchestre
Leitung: Jürgen Sonnentheil

Franz Schubert: Sonate A-Dur D 959
Michael Korstick, Klavier

Georg Gebel: "Erbauliche und tröstliche Lehren", Begebet eure Leiber zum Opfer
Gesine Adler, Sopran
Britta Schwarz, Alt
Andreas Post, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Les Amis de Philippe
Leitung: Ludger Rémy

Francis Poulenc: Sonate
Ralph Manno, Klarinette
Alfredo Perl, Klavier

Marc-Antoine Charpentier: "La Pierre Philosophale", Divertissement zum 4. Akt
Teresa Wakim, Lydia Brotherton, Sopran
Zachary Wilder, Tenor
Olivier Laquerre, Bassbariton
Boston Early Music Festival Vocal and Chamber Ensemble
Leitung: Paul O'Dette


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 2 A-Dur, op. 26
Eldar Nebolsin, Klavier
Anton Barachovsky, Violine
Alexander Zemtsov, Viola
Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello

Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 1 C-Dur, BWV 1066
Le Concert Français
Leitung: Pierre Hantaï

Giuseppe Verdi: "Pater noster"
Chor des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Peter Dijkstra

Ottorino Respighi: "Antiche danze ed arie", Suite Nr. 3
Berliner Philharmoniker
Leitung: Herbert von Karajan

Gabriel Pierné: Fantasie-Ballet B-Dur, op. 6
Jean-Efflam Bavouzet, Klavier
BBC Philharmonic
Leitung: Juanjo Mena


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Karl Friedrich Zelter: Violakonzert Es-Dur
Hariolf Schlichtig, Viola und Leitung
Münchener Kammerorchester

Franz Schubert: Symphonie Nr. 4 c-Moll, D 417 – "Tragische"
Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken
Leitung: Marcello Viotti

Edvard Grieg: Arietta
Jan Garbarek Group


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Josef Mysliveček: Sinfonie A-Dur, EvaM 10 A2
London Mozart Players
Leitung: Matthias Bamert

Anonymus: Konzert Nr. 6 D-Dur
Ludger Rémy, Cembalo, Orgel
Les Amis de Philippe

Dmitrij Schostakowitsch: Jazz-Suite Nr. 1
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Dmitrij Kitajenko

Johann Friedrich Meister: Sonate Nr. 5 C-Dur
Musica Antiqua Köln

Michael Haydn: Sinfonie Nr. 11 B-Dur, P 9
Orchestre de Chambre de Lausanne
Leitung: Christian Zacharias

Moritz Moszkowski: "Valse mignonne"
Stephen Hough, Klavier


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)
Dr. Maria Heinke-Probst, Bautzen

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes.

Heute spricht Dr. Maria Heinke-Probst, Bautzen (Sachsen). Sie hören eine Verkündigungssendung der evangelischen Landeskirchen.


06:10 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (20 Min.)


06:30 Kantate (30 Min.)
Johann Sebastain Bach: "Ach, lieben Christen, seid getrost" BWV 114

Lisa Larsson, Sopran
Annette Markert, Alt
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir & Amsterdam Baroque Orchestra
Leitung: Ton Koopman


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 Ritter Rost (55 Min.)
Musical für Kinder
(ab 6 Jahren)

Ritter Rost isst für sein Leben gern Nägel und Büroklammern. Mit seinem Pferd Feuerstuhl glaubt er, der stärkste, tapferste und schlauste Ritter der Welt zu sein. Dass er sich am liebsten mit der Zeitung auf dem Klo einschließt, wo er sich am sichersten fühlt, lässt er dabei außer Acht. Zum Glück wohnt er zusammen mit dem Burgfräulein Bö, die wie ein Wirbelwind durch die Eiserne Burg saust und der wahre "Mann im Haus" ist. Sie greift schon mal beherzt zu Pferd und Lanze, um den frechen Drachen Koks, zu bestrafen (zum Beispiel, wenn er die Unterwäsche des Zirkusdirektors auf der Wäscheleine verbrannt hat) und ihr sprechender Hut gibt unpassende Kommentare zu allem, was sie tut.

* Jörg Hilbert
Jörg Hilbert schrieb und zeichnete Geschichten um den "Ritter Rost" am Anfang seiner Studienzeit und verstaute sie dann in einer Schublade. Als ihn Jahre später der Komponist Felix Janosa fragte, ob er Stoff für ein Kindermusical hätte, zeigte er ihm das Manuskript und dieser fing sofort begeistert an, Songs dafür zu schreiben.

Jörg Hilbert ist Autor und Zeichner. Besonders bekannt machten ihn die "Ritter-Rost-Kinderbuchmusicals", die schon mehrfach ausgezeichnet wurden. Der Autor lebt mit seiner Familie im Ruhrgebiet.

* Felix Janosa
Felix Janosa ist Komponist, Pianist, Kabarettist, Produzent und Autor. Den ursprünglich erlernten Beruf des Schulmusikers übte er zwar nie aus, hat aber als musikpädagogischer Autor mit Schulbüchern, Songbüchern oder Lehrwerken (z.B. zu Jazz, Instrumentenkunde oder Harmonielehre) vielen Musiklehrern trotzdem zur Seite gestanden.

(keine kostenfreie Nachhör-Möglichkeit, da die Aufnahme als kommerzieller Tonträger bzw. Download auf dem Markt ist)

(34 Min.)

Produktion: ConBrio Verlagsgesellschaft Regensburg 1994

Sprecher:
Marc Suesterhenn – Ritter Rost
Patricia Prawit – Burgfräulein Bö
Felix Janosa – Drache Koks
Fritz Stavenhagen – Erzähler


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (10 Min.)


08:15 Religion und Gesellschaft (15 Min.)


08:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


08:45 Kalenderblatt (5 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


08:50 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (10 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 MDR KULTUR am Sonntagmorgen (10 Min.)


09:15 Religion und Gesellschaft (15 Min.)


09:30 Wetter + Verkehr (10 Min.)


09:40 Thema (10 Min.)


09:50 Hinweis Gottesdienst (10 Min.)


10:00 Gottesdienst (60 Min.)
Kreuzkirche Chemnitz
Pfarrer Carsten Rast


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 Sonntagsraten (55 Min.)
Radioquiz von und mit Axel Thielmann

Jeden Sonntag, zwischen 11:00 und 12:00 Uhr bietet Axel Thielmann anregende Unterhaltung rund um drei Rätselfragen. Wer alle richtig beantwortet, kann mit etwas Glück ein Überraschungspaket gewinnen. Kleines Extra: In einem der Rätsel ist ein Fehler versteckt. Wer den findet, kann während der Sendung im Studio anrufen und hat die Chance auf einen Zusatzgewinn.


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR – Café (55 Min.)

Informativ und unterhaltsam zugleich, das ist das MDR KULTUR-Café. In entspannter Atmosphäre erzählen prominente Gäste aus ihrem Leben, gewähren Einblicke in ihre Persönlichkeit und berichten über aktuelle Projekte.


13:00 Nachrichten (5 Min.)


13:05 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (10 Min.)


13:15 Thema (15 Min.)


13:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


13:45 Kalenderblatt (15 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (10 Min.)


14:15 Natur und Wissenschaft populär (15 Min.)


14:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (15 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (10 Min.)


15:15 Das schöne Buch (15 Min.)


15:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


15:45 Thema (15 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Sonntagnachmittag (10 Min.)


16:15 Thema (15 Min.)


16:30 Wetter + Verkehr (15 Min.)


16:45 Thema (15 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR Spezial Musik (55 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 MDR KULTUR trifft – Menschen von hier (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 MDR KULTUR – Chormagazin (25 Min.)

Neue Produktionen von Chören und Vokalensembles – vorwiegend aus dem mitteldeutschen Raum – werden an jedem Sonntag um 19:00 Uhr sowie an den kirchlichen Feiertagen vorgestellt. Reporter berichten von internationalen Chorfestivals, außerdem kommen Dirigenten, Komponisten und Festivalleiter zu Wort.


19:30 MDR KULTUR im Konzert (150 Min.)
MDR Matineekonzert

* Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26
* Gustav Mahler Sinfonie Nr. 5 c-Moll
Simone Lamsma, Violine
MDR Sinfonieorchester, Leitung: Robert Trevino
(Zeitversetzte Aufnahme vom 23.09.2018, Leipzig, Gewandhaus)


22:00 MDR KULTUR – Orgelmagazin (30 Min.)
"My soul doth magnify the Lord"

Eine Sendung von Claus Fischer


22:30 MDR KULTUR – Nachtmusik (90 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Montag, 24. September 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Gustav Mahler: Symphonie Nr. 5 c-Moll
David Briggs, Orgel

Thomas Schmidt-Kowalski: Drei Nocturnos, op. 48 – "Gesänge der Nacht"
Alexander Baillie, Violoncello
James Lisney, Klavier

Jacques-François Gallay: Hornquartett, op. 26
Leipziger Hornquartett

Johannes Brahms: "Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz", op. 29, Nr. 2
Rundfunkchor Leipzig
Leitung: Wolf-Dieter Hauschild


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 – "Eroica"
Berliner Philharmoniker
Leitung: Herbert von Karajan

Carl Stamitz: Oktett Nr. 1 B-Dur
Consortium Classicum

Zdeněk Fibich: Symphonie Nr. 3 e-Moll, op. 53
Tschechische Philharmonie
Leitung: Gerd Albrecht

Juan Bautista José Cabanilles: Tiento XXIII por A la mi re
Hespèrion XX
Leitung: Jordi Savall

Hanns Eisler: Kleine Sinfonie, op. 29
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Hans E. Zimmer


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Hector Berlioz: "Sara la baigneuse"
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Colin Davis

Johann Sebastian Bach: Suite D-Dur, BWV 1012
Jean-Guihen Queyras, Violoncello

Ferdinand Hiller: Klavierkonzert Nr. 2 fis-Moll, op. 69
Tasmanian Symphony Orchestra
Klavier und Leitung: Howard Shelley


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Alexander Glasunow: Konzertwalzer Nr. 1 D-Dur, op. 47
Beethoven Orchester Bonn
Leitung: Stefan Blunier

Benedetto Marcello: Konzert e-Moll, op. 1, Nr. 2
Sonatori de la Gioiosa Marca

Leopold Anton Kozeluch: Sinfonie D-Dur
Concerto Köln

Johann Sebastian Bach/György Kurtág: Triosonate Nr. 1 Es-Dur, BWV 525
Jewgenij Koroliov, Ljupka Hadzigeorgieva, Klavier

Luigi Boccherini: Streichquartett D-Dur, op. 15, Nr. 1
Petersen Quartett

Johann Melchior Molter: Trompetenkonzert D-Dur
Hans-Martin Rux
Main-Barockorchester Frankfurt
Leitung: Martin Jopp


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Stephan Brenner, Chemnitz (Sachsen). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Landeskirchen.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (6 Min.)


06:21 MDR KULTUR am Morgen (9 Min.)


06:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Kultur kompakt, die MDR-Kulturnachrichten, informieren von Montag bis Freitag zwischen 6:30 und 17:30 Uhr immer zur halben Stunde aktuell aus dem reichhaltigen kulturellen Leben der Region, aus Deutschland und darüber hinaus.

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


06:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


06:50 Presseschau (10 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


07:10 Thema (6 Min.)


07:16 MDR KULTUR am Morgen (14 Min.)


07:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


07:40 MDR KULTUR empfiehlt: Das Album der Woche (10 Min.)

Jede Woche stellt das MDR-Kulturradio eine besondere CD vor – mal Klassik, mal Jazz, mal Folk, mal jenseits aller Schubladen.


07:50 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


08:10 Thema (10 Min.)
Zeitgeschehen


08:20 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


08:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


08:40 Thema (20 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Der Stechlin (Folge 11 von 20) (30 Min.)

Zum 120. Todestag Theodor Fontanes am 20. September
Von Theodor Fontane
(Übernahme)

Zu den wenigen Wünschen, die der verwitwete 66-jährige Junker Dubslav von Stechlin, Major außer Dienst, noch mit sich trägt, gehört die Vorstellung, seinen einzigen Sohn Woldemar mit einer passenden Frau verehelicht zu sehen. Eine der beiden in Berlin lebenden Töchter des ehemaligen Gesandten Graf von Barby, einem ebenfalls verwitweten alten Freund Dubslavs, kämen hierfür durchaus in Betracht. Während die ältere, bereits geschiedene, agile schillernde Melusine sich für Woldemor zu interessieren beginnt und gleichsam seinen Vater zu entzücken versteht, entscheidet sich der junge Gardeoffizier schließlich für ihre Schwester, die stille herbere Armgard von Barby.

Als für eine fällige Nachwahl zum Reichstag für die Konservativen im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz ein Kandidat gesucht wird, willigt Dubslav – von seinen Standesgenossen hierzu gedrängt – schließlich ein. Aber die Wahl endet mit dem Sieg des Kandidaten der Sozaldemokraten. Dubslav ist insgeheim erleichtert, verloren zu haben, und kehrt nach Stechlin an jenen See zurück, von dem es heißt, er reagiere auf Vulkanausbrüche oder Erdbeben von Island bis Java mit dem Aufsteigen eines Wasserstrahles. Fontane selbst beschrieb die Handlung seines am Ende seiner Lebens 1898 erschienenen Romans lakonisch: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Für Thomas Mann war das Buch ein Meisterwerk symphonischer Dimension "Hohe, heiter und wehe, das Menschliche auf eine nie vernommene Art umspielende Lebensmusik."

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren und erlernte den Apothekerberuf. Anfänglich arbeitete er auch in Leipzig und Dresden, 1841 ab 1. April in der Leipziger Apotheke "Zum weißen Hirsch" in der Hainstrasse und ab Juli 1843 in der Salomonis-Apotheke in Dresden. 1849 gab er den Apothekerberuf auf, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Obgleich sein Werk und Wirken zumeist auf die Mark Brandenburg bezogen wird, führen einige seiner Romane und Erzählungen auch in den Harz – wie zum Beispiel "Cecile" oder "Ellernklipp" – und nach Tangermünde ("Grete Minde"). Neben der Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Otto Mellies wurde 1931 in Stolp in Pommern geboren. Ein Großteil seiner Familie kommt kurz vor Kriegsende um. Er ist als 14-Jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard, der später ebenfalls als Schauspieler arbeiten wird, auf sich allein gestellt. Mit 16 Jahren bewirbt er sich 1947 am Schweriner Theater. 1956 holt ihn der Intendant Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater in Berlin. Hier wird Otto Mellies zum Charakterdarsteller. Aus mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoller Bühnenpräsenz ragt die Darstellung des Nathan hervor, den Friedo Solter 1987 inszeniert und der mehr als 325 Mal gespielt wurde. Seit Mitte der 50er Jahre steht Mellies auch vor der Kamera. In der Literaturverfilmung "Kabale und Liebe" (1959) von Martin Hellberg gibt er den jungen Ferdinand. Mit dem Fünfteiler "Dr. Schlüter" (1965) von Achim Hübner wird Otto Mellies über die Grenzen des Landes bekannt. Ab den 70er Jahren ist er vielfach in den Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Neben seiner umfangreichen Theaterarbeit synchronisiert Otto Mellies (u.a. Jean Marais, Paul Newman und Sean Connery) und arbeitet fürs Hörspiel. Bis heute ist Otto Mellies mit Leseabenden zu erleben. Für Kino agierte er u.a. in Andreas Dresens Film "Halt auf freier Strecke", für den er 2012 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt.

Produktion: Patmos-Audio 2006
Sprecher: Otto Mellies


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 Kulturtipp (2 Min.)


09:47 MDR KULTUR am Vormittag (13 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Musik Forum (5 Min.)
Rezension, Portrait, Resümee, Werkstatt


10:20 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (6 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


10:36 MDR KULTUR am Vormittag (4 Min.)


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


11:15 Hörbuch (6 Min.)

Sie suchen Orientierung im Dschungel der Neuerscheinungen? Unsere Literaturredaktion hält Woche für Woche besondere Empfehlungen für Sie bereit. Die Rezensionen können Sie herunterladen oder als Podcast abonnieren.


11:21 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


11:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (4 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


11:34 MDR KULTUR am Vormittag (11 Min.)


11:45 Feuilleton (5 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


11:50 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (5 Min.)


12:10 Thema (20 Min.)


12:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


12:40 Thema (10 Min.)


12:50 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


13:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


13:40 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


14:15 MDR KULTUR empfiehlt: Das Album der Woche (15 Min.)

Jede Woche stellt das MDR-Kulturradio eine besondere CD vor – mal Klassik, mal Jazz, mal Folk, mal jenseits aller Schubladen.


14:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


14:45 MDR KULTUR Vorschau (5 Min.)


14:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


15:10 Die Welt von gestern (20 Folgen) (Folge 16 von 20) (20 Min.)
Erinnerungen eines Europäers

Von Stefan Zweig

Produktion: Südwestrundfunk 1991
Sprecher: Walter Andreas Schwarz


15:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


15:45 Musik Forum (6 Min.)


15:51 MDR KULTUR am Nachmittag (9 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


16:10 Thema (5 Min.)


16:15 MDR KULTUR am Nachmittag (15 Min.)


16:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


16:40 MDR Kultur International (6 Min.)


16:46 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


17:10 Thema (6 Min.)


17:16 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


17:40 Thema (10 Min.)


17:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 MDR KULTUR Spezial Musik (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Der Stechlin (11/20) (30 Min.)
Zum 120. Todestag Theodor Fontanes am 20. September
Von Theodor Fontane
(Übernahme)

Zu den wenigen Wünschen, die der verwitwete 66-jährige Junker Dubslav von Stechlin, Major außer Dienst, noch mit sich trägt, gehört die Vorstellung, seinen einzigen Sohn Woldemar mit einer passenden Frau verehelicht zu sehen. Eine der beiden in Berlin lebenden Töchter des ehemaligen Gesandten Graf von Barby, einem ebenfalls verwitweten alten Freund Dubslavs, kämen hierfür durchaus in Betracht. Während die ältere, bereits geschiedene, agile schillernde Melusine sich für Woldemor zu interessieren beginnt und gleichsam seinen Vater zu entzücken versteht, entscheidet sich der junge Gardeoffizier schließlich für ihre Schwester, die stille herbere Armgard von Barby. Als für eine fällige Nachwahl zum Reichstag für die Konservativen im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz ein Kandidat gesucht wird, willigt Dubslav – von seinen Standesgenossen hierzu gedrängt – schließlich ein. Aber die Wahl endet mit dem Sieg des Kandidaten der Sozaldemokraten. Dubslav ist insgeheim erleichtert, verloren zu haben, und kehrt nach Stechlin an jenen See zurück, von dem es heißt, er reagiere auf Vulkanausbrüche oder Erdbeben von Island bis Java mit dem Aufsteigen eines Wasserstrahles. Fontane selbst beschrieb die Handlung seines am Ende seiner Lebens 1898 erschienenen Romans lakonisch: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Für Thomas Mann war das Buch ein Meisterwerk symphonischer Dimension "Hohe, heiter und wehe, das Menschliche auf eine nie vernommene Art umspielende Lebensmusik. "

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren und erlernte den Apothekerberuf. Anfänglich arbeitete er auch in Leipzig und Dresden, 1841 ab 1. April in der Leipziger Apotheke "Zum weißen Hirsch" in der Hainstrasse und ab Juli 1943 in der Salomonis-Apotheke in Dresden. 1849 gab er den Apothekerberuf auf, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Obgleich sein Werk und Wirken zumeist auf die Mark Brandenburg bezogen wird, führen einige seiner Romane und Erzählungen auch in den Harz - wie zum Beispiel "Cecile" oder "Ellernklipp" – und nach Tangermünde ("Grete Minde"). Neben der Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Otto Mellies wurde 1931 in Stolp in Pommern geboren. Ein Großteil seiner Familie kommt kurz vor Kriegsende um. Er ist als 14-Jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard, der später ebenfalls als Schauspieler arbeiten wird, auf sich allein gestellt. Mit 16 Jahren bewirbt er sich 1947 am Schweriner Theater. 1956 holt ihn der Intendant Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater in Berlin. Hier wird Otto Mellies zum Charakterdarsteller. Aus mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoller Bühnenpräsenz ragt die Darstellung des Nathan hervor, den Friedo Solter 1987 inszeniert und der mehr als 325 Mal gespielt wurde. Seit Mitte der 50er Jahre steht Mellies auch vor der Kamera. In der Literaturverfilmung "Kabale und Liebe" (1959) von Martin Hellberg gibt er den jungen Ferdinand. Mit dem Fünfteiler "Dr. Schlüter" (1965) von Achim Hübner wird Otto Mellies über die Grenzen des Landes bekannt. Ab den 70er Jahren ist er vielfach in den Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Neben seiner umfangreichen Theaterarbeit synchronisiert Otto Mellies (u.a. Jean Marais, Paul Newman und Sean Connery) und arbeitet fürs Hörspiel. Bis heute ist Otto Mellies mit Leseabenden zu erleben. Für Kino agierte er u.a. in Andreas Dresens Film "Halt auf freier Strecke", für den er 2012 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt.

Produktion: Patmos-Audio 2006
Sprecher: Otto Mellies


19:35 MDR KULTUR – Jazz Lounge (25 Min.)
Sarah Vaughan, Vocal


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 MDR KULTUR im Konzert (115 Min.)
Joan Baez


22:00 Handicap 55 (90 Min.)

ARD Radio Tatort
Von Hugo Rendler
(Ursendung)

Eine Frau liegt in der Nähe einer Stuttgarter Hochhaussiedlung erstochen an einem Bachufer. Als Nina Brändle am Leichenfundort eintrifft, ist ihr Kollege Finkbeiner schon da. Zur allgemeinen Überraschung mit einer neuen Kollegin: Constanze Früh, frisch von der Polizeihochschule. Nina, die nichts davon wusste, ist sauer. Bei der Toten handelt es sich um die 55-jährige Maria Annette Anders, Pflegerin in einer Wohnanlage für Körperbehinderte. Auch die 60-jährige Spastikerin Lotte Remmert wurde von ihr, sehr zu ihrer Zufriedenheit, betreut. Doch nun steckt Frau Remmert, an sich nicht unvermögend, in erheblichen Schwierigkeiten. Seit Wochen kann die Heimleitung kein Geld mehr bei ihr abbuchen, ihr Konto ist bis zum Limit überzogen. Als Finkbeiner und Constanze Früh die Wohnung der ermordeten Maria Anders durchsuchen, finden sie eine beträchtliche Anzahl äußerst teurer Schuhe, die so gar nicht ins Bild einer bescheidenen Pflegerin passen wollen. Hat die Tote etwa ein Doppelleben geführt? Auch der ehemalige Koch Benno ist ein Vertrauter von Lotte Remmert. Er hat sie anscheinend vor der Pflegerin gewarnt. Wenn Benno sich nur nicht so oft und heillos betrinken würde. Während Nina Brändle und Xaver Finkbeiner mit ihrer großen Routine ermitteln, folgt Constanze Früh schon am ersten Tag ihrer Intuition. Hugo Rendler, geboren 1957 in Stühlingen/Südschwarzwald, lebt als freier Autor am Kaiserstuhl. Er schreibt neben Romanen auch Theaterstücke und Drehbücher, u. a. für "Die Fallers". Zahlreiche Hörspiele für DRS Zürich, SRF, RB und SWR. Für SWR2 schrieb er mehrere ARD Radio Tatorte. Etliche seiner Hörspiele wurden ausgezeichnet, u. a. 1994 mit dem Zonser Hörspielpreis. 2015 Nominierung für den Prix Europa.

Regie: Alexander Schuhmacher
Produktion: SWR 2018

Sprecher:
Ueli Jäggi – Xaver Finkbeiner
Karoline Eichhorn – Nina Brändle
Matti Krause – Sieger
Holger Kunkel – Waldemar Hurrle
Lisa Hrdina – Constanze Früh
Johanna Gastdorf – Lotte Remmert
Vilmar Bieri – Martins
Elisabeth Wildmann – Petra
Uwe-Peter Spinner – Paul
Boris Burgstaller – Benno
Oscar Musinowski – Björn
Karim Cherif – Peter-Paul Oughuama
Alexander Schuhmacher – Hausmeister
Sandra Pasic – Sekretärin
Claudia Peycke – Maria Anders
Martin Buntz – Polizist


23:30 MDR KULTUR – Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen.

Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Dienstag, 25. September 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Franz Schubert: Messe As-Dur, D 678
Luba Orgonásová, Sopran
Birgit Remmert, Alt
Kurt Streit, Tenor
Christian Gerhaher, Bariton
Rundfunkchor Berlin
Berliner Philharmoniker
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

Henry Purcell: "The Prophetess", Dance und Butterfly Dance
Lautten Compagney Berlin
Leitung: Wolfgang Katschner

Béla Bartók: Konzert für Orchester, Sz 116
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Jakub Hrůša

Franz Schubert: Klavier-Fantasie f-Moll, D 940
Martin Helmchen, Julia Fischer


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Sergej Prokofjew: Symphonie Nr.5 B-Dur, op.100
Israel Philharmonic
Leitung: Leonard Bernstein

Anton Bruckner: Streichquartett c-Moll
L'Archibudelli

Muzio Clementi: Symphonie Nr. 2 D-Dur
The Philharmonia
Leitung: Francesco d'Avalos

Niccolò Jommelli: "La Gelosia", Arie
Yetzabel Arias Fernández, Sopran
Stile Galante
Leitung: Stefano Aresi

John Field: Sonate Es-Dur, op. 1, Nr. 1
Míceál O' Rourke, Klavier


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Eduard Erdmann: Symphonie Nr. 2, op. 13
Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken
Leitung: Israel Yinon

Georg Philipp Telemann: Doppelkonzert F-Dur, TWV 52 F1
Frans Brüggen, Blockflöte
Otto Fleischmann, Fagott
Concentus Musicus
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

Frédéric Chopin: Ballade As-Dur, op. 47
Seong-Jin Cho, Klavier


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie F-Dur, Wq 181
Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach
Leitung: Hartmut Haenchen

Antonio Richter: Sechs Stücke
Leipziger Hornquartett

Joseph Bologne: Sinfonie G-Dur, op. 11, Nr. 1
Le Parlement de Musique
Leitung: Martin Gester

Ignacy Jan Paderewski: Polnische Tänze, op. 5
Ewa Kupiec, Klavier

Valentin Rathgeber: Konzert Nr. 6 d-Moll
Péter Barczi, Violine
ensemble arcimboldo
Leitung: Thilo Hirsch

Georges Bizet: "Carmen", In the cards
Ksenija Sidorova, Akkordeon
Nuevo mundo
Leitung: Michael Abramovich

Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie F-Dur, Wq 181
Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach
Leitung: Hartmut Haenchen

Antonio Richter: Sechs Stücke
Leipziger Hornquartett

Joseph Bologne: Sinfonie G-Dur, op. 11, Nr. 1
Le Parlement de Musique
Leitung: Martin Gester

Ignacy Jan Paderewski: Polnische Tänze, op. 5
Ewa Kupiec, Klavier

Valentin Rathgeber: Konzert Nr. 6 d-Moll
Péter Barczi, Violine
ensemble arcimboldo
Leitung: Thilo Hirsch

Georges Bizet: "Carmen", In the cards
Ksenija Sidorova, Akkordeon
Nuevo mundo
Leitung: Michael Abramovich


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Stephan Brenner, Chemnitz (Sachsen). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Landeskirchen.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (6 Min.)


06:21 MDR KULTUR am Morgen (9 Min.)


06:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


06:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


06:50 Presseschau (10 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


07:10 Thema (6 Min.)


07:16 MDR KULTUR am Morgen (14 Min.)


07:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


07:40 MDR KULTUR empfiehlt: Das Buch der Woche (10 Min.)

Sie suchen Orientierung im Dschungel der Neuerscheinungen? Unsere Literaturredaktion hält Woche für Woche besondere Empfehlungen aus den aktuellen Buchkatalogen für Sie bereit. Die Rezensionen können Sie herunterladen oder als Podcast abonnieren.


07:50 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


08:10 Thema (10 Min.)
Zeitgeschehen


08:20 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


08:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


08:40 Thema (20 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Der Stechlin (Folge 12 von 20) (30 Min.)

Zum 120. Todestag Theodor Fontanes am 20. September
Von Theodor Fontane
(Übernahme)

Zu den wenigen Wünschen, die der verwitwete 66-jährige Junker Dubslav von Stechlin, Major außer Dienst, noch mit sich trägt, gehört die Vorstellung, seinen einzigen Sohn Woldemar mit einer passenden Frau verehelicht zu sehen. Eine der beiden in Berlin lebenden Töchter des ehemaligen Gesandten Graf von Barby, einem ebenfalls verwitweten alten Freund Dubslavs, kämen hierfür durchaus in Betracht. Während die ältere, bereits geschiedene, agile schillernde Melusine sich für Woldemor zu interessieren beginnt und gleichsam seinen Vater zu entzücken versteht, entscheidet sich der junge Gardeoffizier schließlich für ihre Schwester, die stille herbere Armgard von Barby. Als für eine fällige Nachwahl zum Reichstag für die Konservativen im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz ein Kandidat gesucht wird, willigt Dubslav – von seinen Standesgenossen hierzu gedrängt – schließlich ein. Aber die Wahl endet mit dem Sieg des Kandidaten der Sozaldemokraten. Dubslav ist insgeheim erleichtert, verloren zu haben, und kehrt nach Stechlin an jenen See zurück, von dem es heißt, er reagiere auf Vulkanausbrüche oder Erdbeben von Island bis Java mit dem Aufsteigen eines Wasserstrahles. Fontane selbst beschrieb die Handlung seines am Ende seiner Lebens 1898 erschienenen Romans lakonisch: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Für Thomas Mann war das Buch ein Meisterwerk symphonischer Dimension "Hohe, heiter und wehe, das Menschliche auf eine nie vernommene Art umspielende Lebensmusik. "

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren und erlernte den Apothekerberuf. Anfänglich arbeitete er auch in Leipzig und Dresden, 1841 ab 1. April in der Leipziger Apotheke "Zum weißen Hirsch" in der Hainstrasse und ab Juli 1943 in der Salomonis-Apotheke in Dresden. 1849 gab er den Apothekerberuf auf, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Obgleich sein Werk und Wirken zumeist auf die Mark Brandenburg bezogen wird, führen einige seiner Romane und Erzählungen auch in den Harz - wie zum Beispiel "Cecile" oder "Ellernklipp" – und nach Tangermünde ("Grete Minde"). Neben der Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Otto Mellies wurde 1931 in Stolp in Pommern geboren. Ein Großteil seiner Familie kommt kurz vor Kriegsende um. Er ist als 14-Jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard, der später ebenfalls als Schauspieler arbeiten wird, auf sich allein gestellt. Mit 16 Jahren bewirbt er sich 1947 am Schweriner Theater. 1956 holt ihn der Intendant Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater in Berlin. Hier wird Otto Mellies zum Charakterdarsteller. Aus mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoller Bühnenpräsenz ragt die Darstellung des Nathan hervor, den Friedo Solter 1987 inszeniert und der mehr als 325 Mal gespielt wurde. Seit Mitte der 50er Jahre steht Mellies auch vor der Kamera. In der Literaturverfilmung "Kabale und Liebe" (1959) von Martin Hellberg gibt er den jungen Ferdinand. Mit dem Fünfteiler "Dr. Schlüter" (1965) von Achim Hübner wird Otto Mellies über die Grenzen des Landes bekannt. Ab den 70er Jahren ist er vielfach in den Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Neben seiner umfangreichen Theaterarbeit synchronisiert Otto Mellies (u.a. Jean Marais, Paul Newman und Sean Connery) und arbeitet fürs Hörspiel. Bis heute ist Otto Mellies mit Leseabenden zu erleben. Für Kino agierte er u.a. in Andreas Dresens Film "Halt auf freier Strecke", für den er 2012 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt.

Produktion: Patmos-Audio 2006
Sprecher: Otto Mellies


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 Kulturtipp (2 Min.)


09:47 MDR KULTUR am Vormittag (13 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Musik Forum (5 Min.)
Rezension, Portrait, Resümee, Werkstatt


10:20 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (6 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


10:36 MDR KULTUR am Vormittag (4 Min.)


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


11:15 Sachbuch (6 Min.)

Von Philosophie bis Mode, Kochbuch bis Architekturführer, Hintergrund aus Politik und Wirtschaft oder Reisereportage aus fernen Ländern … MDR KULTUR möchte einen Kompass bieten – jede Woche wählen wir für Sie das "Sachbuch der Woche" aus.


11:21 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


11:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (4 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


11:34 MDR KULTUR am Vormittag (11 Min.)


11:45 Feuilleton (5 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


11:50 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (5 Min.)


12:10 Thema (20 Min.)


12:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


12:40 Thema (10 Min.)


12:50 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Lebensart (20 Min.)
Freizeit und Reise / Magazin / Kultur / Gesellschaft / Regionale Information

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


13:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


13:40 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


14:15 MDR KULTUR empfiehlt: Das Buch der Woche (15 Min.)

Sie suchen Orientierung im Dschungel der Neuerscheinungen? Unsere Literaturredaktion hält Woche für Woche besondere Empfehlungen aus den aktuellen Buchkatalogen für Sie bereit. Die Rezensionen können Sie herunterladen oder als Podcast abonnieren.


14:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


14:45 MDR KULTUR Vorschau (5 Min.)


14:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


15:10 Die Welt von gestern (17/20) (20 Min.)
Erinnerungen eines Europäers
Von Stefan Zweig
Produktion: Südwestrundfunk 1991
Sprecher: Walter Andreas Schwarz


15:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


15:45 Musik Forum (6 Min.)


15:51 MDR KULTUR am Nachmittag (9 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


16:10 Thema (5 Min.)


16:15 MDR KULTUR am Nachmittag (15 Min.)


16:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


16:40 MDR Kultur International (6 Min.)


16:46 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


17:10 Internationales Feuilleton (6 Min.)

Was macht in anderen Ländern Schlagzeilen? Was bewegt die Menschen dort? Die Auslands-Korrespondenten der ARD geben einmal pro Woche einen Überblick.


17:16 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)

Die wichtigsten Meldungen aus Musik, Theater, Literatur, Film gehören so selbstverständlich dazu wie Ausstellungseröffnungen, wissenschaftliche Tagungen und Berichte aus dem Bereich Bildung und Hochschule: relevant, sauber recherchiert und kompetent.


17:40 Thema (10 Min.)


17:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 MDR KULTUR Spezial (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Der Stechlin (Folge 12 von 20) (30 Min.)

Zum 120. Todestag Theodor Fontanes am 20. September
Von Theodor Fontane
(Übernahme)

Zu den wenigen Wünschen, die der verwitwete 66-jährige Junker Dubslav von Stechlin, Major außer Dienst, noch mit sich trägt, gehört die Vorstellung, seinen einzigen Sohn Woldemar mit einer passenden Frau verehelicht zu sehen. Eine der beiden in Berlin lebenden Töchter des ehemaligen Gesandten Graf von Barby, einem ebenfalls verwitweten alten Freund Dubslavs, kämen hierfür durchaus in Betracht. Während die ältere, bereits geschiedene, agile schillernde Melusine sich für Woldemor zu interessieren beginnt und gleichsam seinen Vater zu entzücken versteht, entscheidet sich der junge Gardeoffizier schließlich für ihre Schwester, die stille herbere Armgard von Barby. Als für eine fällige Nachwahl zum Reichstag für die Konservativen im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz ein Kandidat gesucht wird, willigt Dubslav – von seinen Standesgenossen hierzu gedrängt – schließlich ein. Aber die Wahl endet mit dem Sieg des Kandidaten der Sozaldemokraten. Dubslav ist insgeheim erleichtert, verloren zu haben, und kehrt nach Stechlin an jenen See zurück, von dem es heißt, er reagiere auf Vulkanausbrüche oder Erdbeben von Island bis Java mit dem Aufsteigen eines Wasserstrahles. Fontane selbst beschrieb die Handlung seines am Ende seiner Lebens 1898 erschienenen Romans lakonisch: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Für Thomas Mann war das Buch ein Meisterwerk symphonischer Dimension "Hohe, heiter und wehe, das Menschliche auf eine nie vernommene Art umspielende Lebensmusik. "

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren und erlernte den Apothekerberuf. Anfänglich arbeitete er auch in Leipzig und Dresden, 1841 ab 1. April in der Leipziger Apotheke "Zum weißen Hirsch" in der Hainstrasse und ab Juli 1943 in der Salomonis-Apotheke in Dresden. 1849 gab er den Apothekerberuf auf, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Obgleich sein Werk und Wirken zumeist auf die Mark Brandenburg bezogen wird, führen einige seiner Romane und Erzählungen auch in den Harz - wie zum Beispiel "Cecile" oder "Ellernklipp" – und nach Tangermünde ("Grete Minde"). Neben der Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Otto Mellies wurde 1931 in Stolp in Pommern geboren. Ein Großteil seiner Familie kommt kurz vor Kriegsende um. Er ist als 14-Jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard, der später ebenfalls als Schauspieler arbeiten wird, auf sich allein gestellt. Mit 16 Jahren bewirbt er sich 1947 am Schweriner Theater. 1956 holt ihn der Intendant Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater in Berlin. Hier wird Otto Mellies zum Charakterdarsteller. Aus mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoller Bühnenpräsenz ragt die Darstellung des Nathan hervor, den Friedo Solter 1987 inszeniert und der mehr als 325 Mal gespielt wurde. Seit Mitte der 50er Jahre steht Mellies auch vor der Kamera. In der Literaturverfilmung "Kabale und Liebe" (1959) von Martin Hellberg gibt er den jungen Ferdinand. Mit dem Fünfteiler "Dr. Schlüter" (1965) von Achim Hübner wird Otto Mellies über die Grenzen des Landes bekannt. Ab den 70er Jahren ist er vielfach in den Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Neben seiner umfangreichen Theaterarbeit synchronisiert Otto Mellies (u.a. Jean Marais, Paul Newman und Sean Connery) und arbeitet fürs Hörspiel. Bis heute ist Otto Mellies mit Leseabenden zu erleben. Für Kino agierte er u.a. in Andreas Dresens Film "Halt auf freier Strecke", für den er 2012 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt.

Produktion: Patmos-Audio 2006
Sprecher: Otto Mellies


19:35 MDR KULTUR – Jazz Lounge (25 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 MDR KULTUR im Konzert (115 Min.)
Nächste Generation

* Carl Maria von Weber: "Freischütz"-Ouvertüre op. 77
* Joseph Haydn: Sinfonia concertante B-Dur Hob.I:105
* Sergej Prokofjew: Sinfonie r. 1 D-Dur op. 25 ("Symphonie classique")
Akademieorchester der SommerMusikAkademie Schloss Hundisburg
Leitung: Johannes Klumpp


22:00 MDR KULTUR – Werkstatt (60 Min.)


23:00 MDR KULTUR – Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen.

Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Mittwoch, 26. September 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Percy Grainger: Fantasie über Themen aus "Porgy and Bess"
Aglika Genova und Liuben Dimitrov, Klavier

Erich Wolfgang Korngold: Symphonie Fis-Dur, op. 40
Nordwestdeutsche Philharmonie
Leitung: Werner Andreas Albert

Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert d-Moll
Hiro Kurosaki
Cappella Coloniensis
Leitung: Sigiswald Kuijken

Hector Berlioz: "La damnation de Faust", Ständchen des Méphistophélès und Chor der Irrlichter aus dem 3. Teil
Franz Hawlata, Bass
WDR Rundfunkchor Köln
WDR Rundfunkorchester Köln
Leitung: Helmuth Froschauer

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 76 Es-Dur
Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester
Leitung: Günter Wand


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Antonín Dvořák: Klaviertrio f-Moll, op. 65
Trio Bamberg

Claude Debussy: "Khamma", Légende dansée
Philharmonisches Orchester Rotterdam
Leitung: James Conlon

Jean Sibelius: Violinkonzert d-Moll, op. 47
Wladimir Spiwakow
St. Petersburg Philharmoniker
Leitung: Jurij Temirkanow

Franz Danzi: Bläserquintett F-Dur, op. 68, Nr. 2
Ensemble Wien-Berlin


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Jules Massenet: "Scènes dramatiques"
National Philharmonic Orchestra
Leitung: Richard Bonynge

Franz Schreker: Kammersinfonie
Orquesta Filarmónica de Gran Canaria
Leitung: Pedro Halffter

Giuseppe Torelli: Trompetenkonzert D-Dur
Josef Hofbauer
Schönbrunn Festival Orchestra Vienna
Leitung: Guido Mancusi


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

François-Joseph Gossec: Sinfonie Es-Dur, op. 5, Nr. 2
London Mozart Players
Leitung: Matthias Bamert

Emmanuel Chabrier: "Suite de valse"
Alexandre Tharaud, Klavier

Nicola Fiorenza: Violoncellokonzert A-Dur
Gaetano Nasillo
Ensemble 415
Leitung: Chiara Banchini

Marcel Grandjany: Fantasie über ein Thema von Haydn, op. 31
Silke Aichhorn, Harfe

Christian Gottfried Thelonius: Konzert Nr. 13 D-Dur
Christian Leitherer, Klarinette
ensemble arcimboldo
Tromba marina und Leitung: Thilo Hirsch

Victor Young: "Around the world in 80 days"
Ein Orchester
Leitung: Luis Cobos


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Stephan Brenner, Chemnitz (Sachsen). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Landeskirchen.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (6 Min.)


06:21 MDR KULTUR am Morgen (9 Min.)


06:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


06:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


06:50 Presseschau (10 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


07:10 Thema (6 Min.)


07:16 MDR KULTUR am Morgen (14 Min.)


07:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


07:40 MDR KULTUR empfiehlt: Das Sachbuch der Woche (10 Min.)

Von Philosophie bis Mode, Kochbuch bis Architekturführer, Hintergrund aus Politik und Wirtschaft oder Reisereportage aus fernen Ländern … MDR KULTUR möchte einen Kompass bieten – jede Woche wählen wir für Sie das "Sachbuch der Woche" aus.


07:50 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


08:10 Thema (10 Min.)
Zeitgeschehen


08:20 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


08:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


08:40 3 Fragen, 2 Anrufer, 1 Gewinner – Das MDR Kultur Mittwochsrätsel (20 Min.)

Haben Sie Spaß am Raten? Haben Sie Freude daran, die aktuellen kulturellen Themen einmal aus der unterhaltsamen Rätselperspektive zu erleben? Dann sind Sie beim MDR KULTUR-Mittwochsrätsel richtig. Ob als Hörer oder als Mitmacher, hier bekommen Sie immer die richtigen Antworten. Sie wollen mitmachen? Dann rufen Sie uns an unter der kostenfreien Telefonnummer 0800-55 99 88 4.


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Der Stechlin (13/20) (30 Min.)

Zum 120. Todestag Theodor Fontanes am 20. September
Von Theodor Fontane
(Übernahme)

Zu den wenigen Wünschen, die der verwitwete 66-jährige Junker Dubslav von Stechlin, Major außer Dienst, noch mit sich trägt, gehört die Vorstellung, seinen einzigen Sohn Woldemar mit einer passenden Frau verehelicht zu sehen. Eine der beiden in Berlin lebenden Töchter des ehemaligen Gesandten Graf von Barby, einem ebenfalls verwitweten alten Freund Dubslavs, kämen hierfür durchaus in Betracht. Während die ältere, bereits geschiedene, agile schillernde Melusine sich für Woldemor zu interessieren beginnt und gleichsam seinen Vater zu entzücken versteht, entscheidet sich der junge Gardeoffizier schließlich für ihre Schwester, die stille herbere Armgard von Barby. Als für eine fällige Nachwahl zum Reichstag für die Konservativen im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz ein Kandidat gesucht wird, willigt Dubslav – von seinen Standesgenossen hierzu gedrängt – schließlich ein. Aber die Wahl endet mit dem Sieg des Kandidaten der Sozaldemokraten. Dubslav ist insgeheim erleichtert, verloren zu haben, und kehrt nach Stechlin an jenen See zurück, von dem es heißt, er reagiere auf Vulkanausbrüche oder Erdbeben von Island bis Java mit dem Aufsteigen eines Wasserstrahles. Fontane selbst beschrieb die Handlung seines am Ende seiner Lebens 1898 erschienenen Romans lakonisch: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Für Thomas Mann war das Buch ein Meisterwerk symphonischer Dimension "Hohe, heiter und wehe, das Menschliche auf eine nie vernommene Art umspielende Lebensmusik. "

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren und erlernte den Apothekerberuf. Anfänglich arbeitete er auch in Leipzig und Dresden, 1841 ab 1. April in der Leipziger Apotheke "Zum weißen Hirsch" in der Hainstrasse und ab Juli 1943 in der Salomonis-Apotheke in Dresden. 1849 gab er den Apothekerberuf auf, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Obgleich sein Werk und Wirken zumeist auf die Mark Brandenburg bezogen wird, führen einige seiner Romane und Erzählungen auch in den Harz - wie zum Beispiel "Cecile" oder "Ellernklipp" – und nach Tangermünde ("Grete Minde"). Neben der Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Otto Mellies wurde 1931 in Stolp in Pommern geboren. Ein Großteil seiner Familie kommt kurz vor Kriegsende um. Er ist als 14-Jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard, der später ebenfalls als Schauspieler arbeiten wird, auf sich allein gestellt. Mit 16 Jahren bewirbt er sich 1947 am Schweriner Theater. 1956 holt ihn der Intendant Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater in Berlin. Hier wird Otto Mellies zum Charakterdarsteller. Aus mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoller Bühnenpräsenz ragt die Darstellung des Nathan hervor, den Friedo Solter 1987 inszeniert und der mehr als 325 Mal gespielt wurde. Seit Mitte der 50er Jahre steht Mellies auch vor der Kamera. In der Literaturverfilmung "Kabale und Liebe" (1959) von Martin Hellberg gibt er den jungen Ferdinand. Mit dem Fünfteiler "Dr. Schlüter" (1965) von Achim Hübner wird Otto Mellies über die Grenzen des Landes bekannt. Ab den 70er Jahren ist er vielfach in den Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Neben seiner umfangreichen Theaterarbeit synchronisiert Otto Mellies (u.a. Jean Marais, Paul Newman und Sean Connery) und arbeitet fürs Hörspiel. Bis heute ist Otto Mellies mit Leseabenden zu erleben. Für Kino agierte er u.a. in Andreas Dresens Film "Halt auf freier Strecke", für den er 2012 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt.

Produktion: Patmos-Audio 2006
Sprecher: Otto Mellies


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 Kulturtipp (2 Min.)


09:47 MDR KULTUR am Vormittag (13 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Musik Forum (5 Min.)
Rezension, Portrait, Resümee, Werkstatt


10:20 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (6 Min.)


10:36 MDR KULTUR am Vormittag (4 Min.)


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


11:15 Buch (6 Min.)


11:21 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


11:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (4 Min.)


11:34 MDR KULTUR am Vormittag (11 Min.)


11:45 Feuilleton (5 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


11:50 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (5 Min.)


12:10 Thema (20 Min.)


12:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


12:40 Thema (10 Min.)


12:50 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


13:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


13:40 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


14:15 MDR KULTUR empfiehlt: Das Sachbuch der Woche (15 Min.)

Von Philosophie bis Mode, Kochbuch bis Architekturführer, Hintergrund aus Politik und Wirtschaft oder Reisereportage aus fernen Ländern … MDR KULTUR möchte einen Kompass bieten – jede Woche wählen wir für Sie das "Sachbuch der Woche" aus.


14:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (5 Min.)


14:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


15:10 Die Welt von gestern (18/20) (20 Min.)
Erinnerungen eines Europäers

"Viel musste sich ereignen, unendlich viel mehr, als sonst einer einzelnen Generation an Geschehnissen, Katastrophen und Prüfungen zugeteilt ist, ehe ich den Mut fand, ein Buch zu beginnen, das mein Ich zur Hauptperson hat." Es ist eine "Welt von gestern", die Stefan Zweig heraufbeschwört: das Wien der 1920er Jahre, das "goldene Zeitalter der Sicherheit", das von einer Stimmung des Aufbruchs und der kulturellen Freiheit beflügelt war. Diese Zeit endete, als sich in den 1930er Jahren die Schatten des Faschismus über Europa legten. Zweig ging ins Exil, doch seine Erinnerung an die "Welt von gestern" blieb.

*Stefan Zweig
Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren, studierte Germanistik und Romanistik in Wien und Berlin und arbeitete als Journalist, Übersetzer und Korrespondent. Ab 1919 lebte er in Salzburg, bevor er 1934 nach England und schließlich 1941 nach Brasilien emigrierte. Frühe Gedichte ("Silberne Seiten", 1901), Novellenbände ("Brennendes Geheimnis", 1911; "Sternstunden der Menschheit", 1927). Seine großen Biografien wie "Maria Stuart" (1935) und "Joseph Fouché" (1929) machten ihn weltberühmt. 1942 vollendete er seine Autobiographie "Die Welt von Gestern" und die "Schachnovelle". Der Zweite Weltkrieg, Bücherverbrennung und Verfolgung ließen Zweig schließlich nach Brasilien emigrieren. Unter dem Eindruck deutscher Kriegserfolge und erschöpft von unfreiwilliger Migration sowie dem Verlust seiner – vor allem auch geistigen – Heimat Europa nahm sich der Sechzigjährige zusammen mit seiner Frau Lotte am 23. Februar 1942 das Leben.


15:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


15:45 Musik Forum (6 Min.)


15:51 MDR KULTUR am Nachmittag (9 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


16:10 Thema (5 Min.)


16:15 MDR KULTUR am Nachmittag (15 Min.)


16:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


16:40 MDR Kultur International (6 Min.)


16:46 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


17:10 Thema (6 Min.)


17:16 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


17:40 Film (10 Min.)

Unsere Filmexperten verpassen keine Preview. Sie sagen Ihnen, was es Neues in den Kinos gibt und welche Filme Sie nicht verpassen sollten.


17:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 MDR KULTUR Spezial (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Der Stechlin (Folge 13 von 20) (30 Min.)

Zum 120. Todestag Theodor Fontanes am 20. September
Von Theodor Fontane
(Übernahme)

Zu den wenigen Wünschen, die der verwitwete 66-jährige Junker Dubslav von Stechlin, Major außer Dienst, noch mit sich trägt, gehört die Vorstellung, seinen einzigen Sohn Woldemar mit einer passenden Frau verehelicht zu sehen. Eine der beiden in Berlin lebenden Töchter des ehemaligen Gesandten Graf von Barby, einem ebenfalls verwitweten alten Freund Dubslavs, kämen hierfür durchaus in Betracht. Während die ältere, bereits geschiedene, agile schillernde Melusine sich für Woldemor zu interessieren beginnt und gleichsam seinen Vater zu entzücken versteht, entscheidet sich der junge Gardeoffizier schließlich für ihre Schwester, die stille herbere Armgard von Barby. Als für eine fällige Nachwahl zum Reichstag für die Konservativen im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz ein Kandidat gesucht wird, willigt Dubslav – von seinen Standesgenossen hierzu gedrängt – schließlich ein. Aber die Wahl endet mit dem Sieg des Kandidaten der Sozaldemokraten. Dubslav ist insgeheim erleichtert, verloren zu haben, und kehrt nach Stechlin an jenen See zurück, von dem es heißt, er reagiere auf Vulkanausbrüche oder Erdbeben von Island bis Java mit dem Aufsteigen eines Wasserstrahles. Fontane selbst beschrieb die Handlung seines am Ende seiner Lebens 1898 erschienenen Romans lakonisch: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Für Thomas Mann war das Buch ein Meisterwerk symphonischer Dimension "Hohe, heiter und wehe, das Menschliche auf eine nie vernommene Art umspielende Lebensmusik. "

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren und erlernte den Apothekerberuf. Anfänglich arbeitete er auch in Leipzig und Dresden, 1841 ab 1. April in der Leipziger Apotheke "Zum weißen Hirsch" in der Hainstrasse und ab Juli 1943 in der Salomonis-Apotheke in Dresden. 1849 gab er den Apothekerberuf auf, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Obgleich sein Werk und Wirken zumeist auf die Mark Brandenburg bezogen wird, führen einige seiner Romane und Erzählungen auch in den Harz - wie zum Beispiel "Cecile" oder "Ellernklipp" – und nach Tangermünde ("Grete Minde"). Neben der Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Otto Mellies wurde 1931 in Stolp in Pommern geboren. Ein Großteil seiner Familie kommt kurz vor Kriegsende um. Er ist als 14-Jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard, der später ebenfalls als Schauspieler arbeiten wird, auf sich allein gestellt. Mit 16 Jahren bewirbt er sich 1947 am Schweriner Theater. 1956 holt ihn der Intendant Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater in Berlin. Hier wird Otto Mellies zum Charakterdarsteller. Aus mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoller Bühnenpräsenz ragt die Darstellung des Nathan hervor, den Friedo Solter 1987 inszeniert und der mehr als 325 Mal gespielt wurde. Seit Mitte der 50er Jahre steht Mellies auch vor der Kamera. In der Literaturverfilmung "Kabale und Liebe" (1959) von Martin Hellberg gibt er den jungen Ferdinand. Mit dem Fünfteiler "Dr. Schlüter" (1965) von Achim Hübner wird Otto Mellies über die Grenzen des Landes bekannt. Ab den 70er Jahren ist er vielfach in den Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Neben seiner umfangreichen Theaterarbeit synchronisiert Otto Mellies (u.a. Jean Marais, Paul Newman und Sean Connery) und arbeitet fürs Hörspiel. Bis heute ist Otto Mellies mit Leseabenden zu erleben. Für Kino agierte er u.a. in Andreas Dresens Film "Halt auf freier Strecke", für den er 2012 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt.

Produktion: Patmos-Audio 2006
Sprecher: Otto Mellies


19:35 MDR KULTUR – Jazz Lounge (25 Min.)
George Gershwin


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 MDR KULTUR – Songs und Chansons (55 Min.)

Bei MDR KULTUR werden Sie in die Welt des "Liedes" entführt. Dabei sind nicht nur deutsche Liedermacher, sondern auch internationale Singer/Songwriter-Größen zu hören.


21:00 MDR KULTUR – Folk und Welt (60 Min.)

Neuvorstellungen, spannende Alben und aktuelle Strömungen der Folk- und Weltmusik – all das findet seinen Platz jeden Mittwoch von 21:00 bis 22:00 Uhr bei MDR Kultur. Die Sendung bildet außerdem die aktuellen europäischen Weltmusikcharts ab, welche aus den Playlists von über 50 Weltmusikjournalisten aus europäischen Hörfunkhäusern ermittelt werden. Darüber hinaus erinnert die Sendung an markante Ereignisse, Lieder und Aufnahmen, an Raritäten und Kuriosa oder schlicht vergessene, aber hörenswerte Stücke.


22:00 Der Chirurg aus dem Rheinland und seine Lausitzer Kinder (60 Min.)
Von Günter Kotte

(Ursendung)

Köln 1953. Der Chirurg Hans Decker, 1920 in Mankartzhof im Rheinland geboren, liberaler Katholik und heilfroh den Krieg überlebt zu haben, sitzt auf gepackten Koffern und will dringend weg. Weg von den sich ahnungslos stellenden NSDAP-Eliten, weg vom hohlen katholischen Standesdünkel und weg von der ihn erdrückenden Familie. Sein Plan, in die DDR zu gehen, der doch gerade Tausende von Landsleuten entfliehen, löst unter seinen Vertrauten Entsetzen aus. Aber der 33-jährige Mann lässt sich nicht beirren und geht seinen Weg. In Spremberg beendet er die Facharztausbildung und geht in die Oberlausitz, nach Wittichenau, eine sorbische Enklave in Sachsen. Von 1954 – 59 werden die Kinder Thomas, Georg und Ingeborg geboren, als DDR-Bürger. Zuhause wird rheinisch gesprochen und nicht nur dadurch fallen die Kinder in der Schule auf.

Ost-Berlin 2004. Sein ältester Sohn, der Mediziner Thomas Decker, sitzt auf gepackten Koffern und will ebenfalls dringend weg. Weg aus einem Privatklinikum ohne Verständnis für ein Früherkennungsprogramm für Brustkrebs – aber auch weg von den sich ahnungslos stellenden früheren SED-Kadern, den ehemaligen Schnüfflern, weg aus dem so vertrauten Ostmief, den er als DDR-Bürgerrechtler nicht hat auslüften können. Sein Plan, nach Münster ans Universitätsklinikum zu gehen, löst auch unter seinen Vertrauten Unverständnis aus. Trotzdem geht er, um dort das erste Referenzzentrum für Früherkennung mitaufzubauen. Heute arbeitet Dr. Decker als Chefpathologe in Neubrandenburg. Sein Bruder, Georg ist Chirurg. Seine Schwester, Ingeborg, ist Agraringenieurin und lebt noch immer bei Pulsnitz in der alten Mühle, die ihr Vater 1969 für die Familie gekauft hatte und in der er 1997 starb. Wenn sich die drei Geschwister in der alten Bibliothek des Vaters zusammen setzen und sich seiner erinnern, entsteht ein ganz eigenes Bild vom geteilten und wiedervereinigten Deutschland.

Günter Kotte, 1949 in Pirna geboren, Grundschule in Bühlau bei Stolpen, 1964-66 Kinder-und Jugendsportschule Dresden, 1968-73 Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg, 1973-83 freiberuflich für das DEFA-Studio für Dokumentarfilme tätig, 1976 Mitunterzeichner der Petition gegen die Ausweisung Wolf Biermanns, 1977 zur Vermeidung des NVA-Wehrdienstes Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik St. Joseph, 1978 Regieassistent bei Rainer Simon für den DEFA-Spielfilm "Zünd an, es kommt die Feuerwehr!", 1983 Übersiedlung nach Westberlin, "Liebesleben" – Hörspiel zusammen mit Katja Lange-Müller (RIAS 1984), ab Mitte der 90er Jahre wendet sich Kotte wieder verstärkt dem Dokumentar-Film und Hörfunk-Features zu. Hörfunk-Feature (alle MDR KULTUR) u.a.: "Lieber Wolodja – Erinnerung an die sowjetische Liedermacherlegende Wladimir Wyssozki", "Russisches Gold – Aus dem Leben des Vadim Iwanowitsch Tumanow", "Ich stehe keinem mehr gegenüber – Der Schriftsteller Tschingis Aitmatow", "Strawalde oder Mach dich an dein sündiges Leben", "Des Wodkas reine Seele", "Wenn die Zeit still steht. oder: Langweilen sich Fische eigentlich auch?", "Stalins Stimme", "Die Gräber der großen Russen" und "Die Mumie vom Roten Platz"

Regie: Matthias Thalheim
Produktion: MDR/WDR 2018


23:00 MDR KULTUR – Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen.

Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Donnerstag, 27. September 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Kurt Atterberg: Klavierkonzert b-Moll, op. 37
Love Derwinger
NDR Radiophilharmonie
Leitung: Ari Rasilainen

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 22 Es-Dur – "Der Philosoph"
NDR Elbphilharmonie Orchester
Leitung: Claus Peter Flor

Peter Tschaikowsky: "Souvenir de Florence", op. 70
Mitglieder der NDR Radiophilharmonie

Paul Hindemith: Six Chansons
NDR Chor
Leitung: Philipp Ahmann

Omar Sosa: "Lyade"
NDR Bigband
Leitung: Jaques Morelenbaum


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Johannes Brahms: Serenade D-Dur, op. 11
Scottish Chamber Orchestra
Leitung: Charles Mackerras

Ludwig van Beethoven: Klaviertrio G-Dur, op. 1, Nr. 2
Trio Fontenay

Georg Philipp Telemann: Suite F-Dur, TWV 55 F14
Carin van Heerden, Wolfgang Dey, Oboe
L'Orfeo Barockorchester

Johann Nepomuk Hummel: "Das Zauberschloss", Suite
London Mozart Players
Leitung: Howard Shelley


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 78 c-Moll
Orpheus Chamber Orchestra

Louis Spohr: Violinkonzert Nr. 7 e-Moll, op. 38
Takako Nishizaki
Philharmonic Chamber Orchestra
Leitung: Libor Pešek

John Williams: "Hook", Flight to Neverlands
Boston Pops Orchestra
Leitung: John Williams


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Leopold Mozart: Sinfonie D-Dur
Münchener Kammerorchester
Leitung: Hans Stadlmair

Carl Maria von Weber: "Thème original varié", op. 9
Michael Endres, Klavier

Giuseppe Tartini: Violinkonzert A-Dur, D 96
Giuliano Carmignola
Venice Baroque Orchestra
Leitung: Andrea Marcon

Benjamin Bilse: "Catharina-Quadrille", op. 24
WDR Rundfunkorchester Köln
Leitung: Christian Simonis

Johann Joachim Quantz: Concerto Nr. 3 Es-Dur
Barry Tuckwell, Horn
John Constable, Cembalo
Academy of St. Martin-in-the-Fields
Leitung: Iona Brown

Anton Karas: "The third man"
Till Brönner, Trompete
Roby Lakatos, László Bóni, Violine
Oszkár Némethm, Kontrabass
Ernest Bangó, Cimbalom
Kálmán Cséki, Klavier


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Stephan Brenner, Chemnitz (Sachsen). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Landeskirchen.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (6 Min.)


06:21 MDR KULTUR am Morgen (9 Min.)


06:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


06:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


06:50 Presseschau (10 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


07:10 Thema (6 Min.)


07:16 MDR KULTUR am Morgen (14 Min.)


07:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


07:40 MDR KULTUR empfiehlt: Die Filme der Woche (10 Min.)

Unsere Filmexperten verpassen keine Preview. Sie sagen Ihnen, was es Neues in den Kinos gibt und welche Filme Sie nicht verpassen sollten.


07:50 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


08:10 MDR KULTUR – Fragebogen (10 Min.)

Der Fragebogen über Sprüche und Widersprüche, Sein und Haben, Gott und die Welt sowie Freud und Leid zeichnet ein persönliches Bild der Gäste des MDR-Kulturradios.


08:20 MDR KULTUR am Morgen (10 Min.)


08:40 Thema (20 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Der Stechlin (Folge 14 von 20) (30 Min.)

Zum 120. Todestag Theodor Fontanes am 20. September
Von Theodor Fontane
(Übernahme)

Zu den wenigen Wünschen, die der verwitwete 66-jährige Junker Dubslav von Stechlin, Major außer Dienst, noch mit sich trägt, gehört die Vorstellung, seinen einzigen Sohn Woldemar mit einer passenden Frau verehelicht zu sehen. Eine der beiden in Berlin lebenden Töchter des ehemaligen Gesandten Graf von Barby, einem ebenfalls verwitweten alten Freund Dubslavs, kämen hierfür durchaus in Betracht. Während die ältere, bereits geschiedene, agile schillernde Melusine sich für Woldemor zu interessieren beginnt und gleichsam seinen Vater zu entzücken versteht, entscheidet sich der junge Gardeoffizier schließlich für ihre Schwester, die stille herbere Armgard von Barby. Als für eine fällige Nachwahl zum Reichstag für die Konservativen im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz ein Kandidat gesucht wird, willigt Dubslav – von seinen Standesgenossen hierzu gedrängt – schließlich ein. Aber die Wahl endet mit dem Sieg des Kandidaten der Sozaldemokraten. Dubslav ist insgeheim erleichtert, verloren zu haben, und kehrt nach Stechlin an jenen See zurück, von dem es heißt, er reagiere auf Vulkanausbrüche oder Erdbeben von Island bis Java mit dem Aufsteigen eines Wasserstrahles. Fontane selbst beschrieb die Handlung seines am Ende seiner Lebens 1898 erschienenen Romans lakonisch: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Für Thomas Mann war das Buch ein Meisterwerk symphonischer Dimension "Hohe, heiter und wehe, das Menschliche auf eine nie vernommene Art umspielende Lebensmusik. "

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren und erlernte den Apothekerberuf. Anfänglich arbeitete er auch in Leipzig und Dresden, 1841 ab 1. April in der Leipziger Apotheke "Zum weißen Hirsch" in der Hainstrasse und ab Juli 1943 in der Salomonis-Apotheke in Dresden. 1849 gab er den Apothekerberuf auf, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Obgleich sein Werk und Wirken zumeist auf die Mark Brandenburg bezogen wird, führen einige seiner Romane und Erzählungen auch in den Harz - wie zum Beispiel "Cecile" oder "Ellernklipp" – und nach Tangermünde ("Grete Minde"). Neben der Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Otto Mellies wurde 1931 in Stolp in Pommern geboren. Ein Großteil seiner Familie kommt kurz vor Kriegsende um. Er ist als 14-Jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard, der später ebenfalls als Schauspieler arbeiten wird, auf sich allein gestellt. Mit 16 Jahren bewirbt er sich 1947 am Schweriner Theater. 1956 holt ihn der Intendant Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater in Berlin. Hier wird Otto Mellies zum Charakterdarsteller. Aus mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoller Bühnenpräsenz ragt die Darstellung des Nathan hervor, den Friedo Solter 1987 inszeniert und der mehr als 325 Mal gespielt wurde. Seit Mitte der 50er Jahre steht Mellies auch vor der Kamera. In der Literaturverfilmung "Kabale und Liebe" (1959) von Martin Hellberg gibt er den jungen Ferdinand. Mit dem Fünfteiler "Dr. Schlüter" (1965) von Achim Hübner wird Otto Mellies über die Grenzen des Landes bekannt. Ab den 70er Jahren ist er vielfach in den Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Neben seiner umfangreichen Theaterarbeit synchronisiert Otto Mellies (u.a. Jean Marais, Paul Newman und Sean Connery) und arbeitet fürs Hörspiel. Bis heute ist Otto Mellies mit Leseabenden zu erleben. Für Kino agierte er u.a. in Andreas Dresens Film "Halt auf freier Strecke", für den er 2012 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt.

Produktion: Patmos-Audio 2006
Sprecher: Otto Mellies


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 Kulturtipp (2 Min.)


09:47 MDR KULTUR am Vormittag (13 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Musik Forum (5 Min.)
Rezension, Portrait, Resümee, Werkstatt


10:20 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (6 Min.)


10:36 MDR KULTUR am Vormittag (4 Min.)


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


11:15 Film (6 Min.)

Unsere Filmexperten verpassen keine Preview. Sie sagen Ihnen, was es Neues in den Kinos gibt und welche Filme Sie nicht verpassen sollten.


11:21 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


11:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (4 Min.)


11:34 MDR KULTUR am Vormittag (11 Min.)


11:45 Feuilleton (5 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


11:50 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (5 Min.)


12:10 Thema (20 Min.)


12:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


12:40 Thema (10 Min.)


12:50 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


13:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


13:40 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


14:15 MDR KULTUR empfiehlt: Die Filme der Woche (15 Min.)

Unsere Filmexperten verpassen keine Preview. Sie sagen Ihnen, was es Neues in den Kinos gibt und welche Filme Sie nicht verpassen sollten.


14:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (5 Min.)


14:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


15:10 Die Welt von gestern (19/20) (20 Min.)
Erinnerungen eines Europäers

"Viel musste sich ereignen, unendlich viel mehr, als sonst einer einzelnen Generation an Geschehnissen, Katastrophen und Prüfungen zugeteilt ist, ehe ich den Mut fand, ein Buch zu beginnen, das mein Ich zur Hauptperson hat." Es ist eine "Welt von gestern", die Stefan Zweig heraufbeschwört: das Wien der 1920er Jahre, das "goldene Zeitalter der Sicherheit", das von einer Stimmung des Aufbruchs und der kulturellen Freiheit beflügelt war. Diese Zeit endete, als sich in den 1930er Jahren die Schatten des Faschismus über Europa legten. Zweig ging ins Exil, doch seine Erinnerung an die "Welt von gestern" blieb.

*Stefan Zweig
Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren, studierte Germanistik und Romanistik in Wien und Berlin und arbeitete als Journalist, Übersetzer und Korrespondent. Ab 1919 lebte er in Salzburg, bevor er 1934 nach England und schließlich 1941 nach Brasilien emigrierte. Frühe Gedichte ("Silberne Seiten", 1901), Novellenbände ("Brennendes Geheimnis", 1911; "Sternstunden der Menschheit", 1927). Seine großen Biografien wie "Maria Stuart" (1935) und "Joseph Fouché" (1929) machten ihn weltberühmt. 1942 vollendete er seine Autobiographie "Die Welt von Gestern" und die "Schachnovelle". Der Zweite Weltkrieg, Bücherverbrennung und Verfolgung ließen Zweig schließlich nach Brasilien emigrieren. Unter dem Eindruck deutscher Kriegserfolge und erschöpft von unfreiwilliger Migration sowie dem Verlust seiner – vor allem auch geistigen – Heimat Europa nahm sich der Sechzigjährige zusammen mit seiner Frau Lotte am 23. Februar 1942 das Leben.


15:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


15:45 Musik Forum (6 Min.)


15:51 MDR KULTUR am Nachmittag (9 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


16:10 Thema (5 Min.)


16:15 MDR KULTUR am Nachmittag (15 Min.)


16:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


16:40 MDR Kultur International (6 Min.)


16:46 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


17:10 Thema (10 Min.)


17:20 Musikrätsel (10 Min.)
Wir spielen die Coverversion, Sie erkennen das Original


17:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


17:40 Thema (10 Min.)


17:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 MDR KULTUR Spezial (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Der Stechlin (14/20) (30 Min.)

Zum 120. Todestag Theodor Fontanes am 20. September
Von Theodor Fontane
(Übernahme)

Zu den wenigen Wünschen, die der verwitwete 66-jährige Junker Dubslav von Stechlin, Major außer Dienst, noch mit sich trägt, gehört die Vorstellung, seinen einzigen Sohn Woldemar mit einer passenden Frau verehelicht zu sehen. Eine der beiden in Berlin lebenden Töchter des ehemaligen Gesandten Graf von Barby, einem ebenfalls verwitweten alten Freund Dubslavs, kämen hierfür durchaus in Betracht. Während die ältere, bereits geschiedene, agile schillernde Melusine sich für Woldemor zu interessieren beginnt und gleichsam seinen Vater zu entzücken versteht, entscheidet sich der junge Gardeoffizier schließlich für ihre Schwester, die stille herbere Armgard von Barby. Als für eine fällige Nachwahl zum Reichstag für die Konservativen im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz ein Kandidat gesucht wird, willigt Dubslav – von seinen Standesgenossen hierzu gedrängt – schließlich ein. Aber die Wahl endet mit dem Sieg des Kandidaten der Sozaldemokraten. Dubslav ist insgeheim erleichtert, verloren zu haben, und kehrt nach Stechlin an jenen See zurück, von dem es heißt, er reagiere auf Vulkanausbrüche oder Erdbeben von Island bis Java mit dem Aufsteigen eines Wasserstrahles. Fontane selbst beschrieb die Handlung seines am Ende seiner Lebens 1898 erschienenen Romans lakonisch: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Für Thomas Mann war das Buch ein Meisterwerk symphonischer Dimension "Hohe, heiter und wehe, das Menschliche auf eine nie vernommene Art umspielende Lebensmusik. "

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren und erlernte den Apothekerberuf. Anfänglich arbeitete er auch in Leipzig und Dresden, 1841 ab 1. April in der Leipziger Apotheke "Zum weißen Hirsch" in der Hainstrasse und ab Juli 1943 in der Salomonis-Apotheke in Dresden. 1849 gab er den Apothekerberuf auf, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Obgleich sein Werk und Wirken zumeist auf die Mark Brandenburg bezogen wird, führen einige seiner Romane und Erzählungen auch in den Harz - wie zum Beispiel "Cecile" oder "Ellernklipp" – und nach Tangermünde ("Grete Minde"). Neben der Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Otto Mellies wurde 1931 in Stolp in Pommern geboren. Ein Großteil seiner Familie kommt kurz vor Kriegsende um. Er ist als 14-Jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard, der später ebenfalls als Schauspieler arbeiten wird, auf sich allein gestellt. Mit 16 Jahren bewirbt er sich 1947 am Schweriner Theater. 1956 holt ihn der Intendant Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater in Berlin. Hier wird Otto Mellies zum Charakterdarsteller. Aus mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoller Bühnenpräsenz ragt die Darstellung des Nathan hervor, den Friedo Solter 1987 inszeniert und der mehr als 325 Mal gespielt wurde. Seit Mitte der 50er Jahre steht Mellies auch vor der Kamera. In der Literaturverfilmung "Kabale und Liebe" (1959) von Martin Hellberg gibt er den jungen Ferdinand. Mit dem Fünfteiler "Dr. Schlüter" (1965) von Achim Hübner wird Otto Mellies über die Grenzen des Landes bekannt. Ab den 70er Jahren ist er vielfach in den Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Neben seiner umfangreichen Theaterarbeit synchronisiert Otto Mellies (u.a. Jean Marais, Paul Newman und Sean Connery) und arbeitet fürs Hörspiel. Bis heute ist Otto Mellies mit Leseabenden zu erleben. Für Kino agierte er u.a. in Andreas Dresens Film "Halt auf freier Strecke", für den er 2012 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt.

Produktion: Patmos-Audio 2006
Sprecher: Otto Mellies


19:35 MDR KULTUR – Jazz Lounge (25 Min.)


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 MDR KULTUR – Musik Modern (55 Min.)

Mit Ausschnitten aus Werken von Ernst Bloch, Mieczyslaw Weinberg und Sergej Prokofjew


21:00 MDR KULTUR – Jazz (60 Min.)
Classics


22:00 MDR KULTUR – Café (Wdh.) (60 Min.)

Informativ und unterhaltsam zugleich, das ist das MDR KULTUR-Café. In entspannter Atmosphäre erzählen prominente Gäste aus ihrem Leben, gewähren Einblicke in ihre Persönlichkeit und berichten über aktuelle Projekte.


23:00 MDR KULTUR – Nachtmusik (60 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.

*

Freitag, 28. September 2018


00:00 Nachrichten, Wetter


00:05 ARD-NACHTKONZERT (I)
präsentiert von BR-KLASSIK

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-Dur, KV 551 – "Jupiter"
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Daniel Harding

Antonín Dvořák: Klaviertrio e-Moll, op. 90 – "Dumky-Trio"
Milana Chernyavska, Klavier
Lisa Batiashvili, Violine
Sebastian Klinger, Violoncello

Richard Strauss: Hornkonzert Nr. 2 Es-Dur, AV 132
Marie Luise Neunecker
Bamberger Symphoniker
Leitung: Ingo Metzmacher

Anton Bruckner: "Trösterin Musik"
Chor des Bayerischen Rundfunks
Leitung: Michael Gläser

Joseph Küffner: Introduktion, Thema und Variationen
Eduard Brunner, Klarinette
Keller-Quartett


02:00 Nachrichten, Wetter


02:03 ARD-NACHTKONZERT (II)

Sergej Rachmaninow: Symphonie Nr. 1 d-Moll, op. 13
London Symphony Orchestra
Leitung: Valery Gergiev

Antonio Salieri: Konzert C-Dur
Dagmar Becker, Flöte
Lajos Lenczés, Oboe
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Leitung: Jörg Faerber

Gabriel Fauré: Klavierquintett d-Moll, op. 89
Michel Dalberto, Klavier
Quatuor Ebène

Johann Sebastian Bach: Konzert D-Dur, BWV 1050 a
Marcello Gatti, Flöte
Enrico Gatti, Violine
Michele Barchi, Cembalo
Ensemble Aurora

Jean Sibelius: "Der Hirte", op. 58, Nr. 4
Leif Ove Andsnes, Klavier


04:00 Nachrichten, Wetter


04:03 ARD-NACHTKONZERT (III)

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 1 C-Dur, op. 21
hr-Sinfonieorchester
Leitung: Hugh Wolff

Pablo de Sarasate: "Zigeunerweisen", op. 20
Sarah Chang, Violine
Berliner Philharmoniker
Leitung: Plácido Domingo

Ernesto Cavallini: Klarinettenkonzert Nr. 2 c-Moll
Giuseppe Porgo
Norddeutsche Philharmonie Rostock
Leitung: Johannes Moesus


05:00 Nachrichten, Wetter


05:03 ARD-NACHTKONZERT (IV)

Giovanni Antonio Guido: "Die vier Jahreszeiten", Le printemps, op. 3
L'Arte dell'Arco
Violine und Leitung: Federico Guglielmo

Claude Debussy: "Petite Suite"
Orchestre National de l'ORTF
Leitung: Jean Martinon

Christoph Graupner: Concerto C-Dur, GWV 306
Accademia Daniel
Leitung: Shalev Ad-El

Alexander Glasunow: Konzertwalzer F-Dur, op. 51
Bamberger Symphoniker
Leitung: Neeme Järvi

Carlo Arrigoni: Trio e-Moll
Mayumi Hirasaki, Violine
Anna Torge, Mandoline
Il cantino

Scott Joplin: "The easy winners"
Alexander Peskanov, Klavier


06:00 Nachrichten (8 Min.)


06:08 Wort zum Tage (2 Min.)

MDR KULTUR übernimmt das Wort zum Tage abwechselnd aus den drei Ländern des Sendegebietes. Heute spricht Stephan Brenner, Chemnitz (Sachsen). Sie hören eine Verkündigungs-Sendung der evangelischen Landeskirchen.


06:10 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


06:15 Thema (6 Min.)


06:21 MDR KULTUR am Morgen (9 Min.)


06:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


06:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


06:50 Presseschau (10 Min.)

Wie bewerten die nationalen Zeitungen wichtige Ereignisse aus Politik, Gesellschaft und Sport? Sie erfahren es in der Presseschau jeden Morgen von Montag bis Sonnabend.


07:00 Nachrichten (5 Min.)


07:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


07:10 Thema (6 Min.)


07:16 MDR KULTUR am Morgen (14 Min.)


07:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


07:40 MDR KULTUR – Empfehlungen fürs Wochenende (10 Min.)

Ob Theater oder Konzert, Ausstellung oder Ausflugsziel – Mitteldeutschland ist voller Kultur.

MDR KULTUR ist natürlich mittendrin und berichtet.


07:50 Feuilleton (10 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


08:00 Nachrichten (5 Min.)


08:05 MDR KULTUR am Morgen (5 Min.)


08:10 Peter Zudeicks Woche in Berlin – Große politische Statements und was wirklich gemeint ist (20 Min.) Der satirische Blick auf die Bundespolitik der Woche

Peter Zudeick schneidet die vergangene Woche in Berlin auf drei Minuten zusammen: Ein rasanter Gang durch die Meinungsinstanzen und Verlautbarungen der Spitzenpolitiker.


08:40 Thema (20 Min.)


09:00 Nachrichten (5 Min.)


09:05 Der Stechlin (15/20) (30 Min.)

Zum 120. Todestag Theodor Fontanes am 20. September
Von Theodor Fontane
(Übernahme)

Zu den wenigen Wünschen, die der verwitwete 66-jährige Junker Dubslav von Stechlin, Major außer Dienst, noch mit sich trägt, gehört die Vorstellung, seinen einzigen Sohn Woldemar mit einer passenden Frau verehelicht zu sehen. Eine der beiden in Berlin lebenden Töchter des ehemaligen Gesandten Graf von Barby, einem ebenfalls verwitweten alten Freund Dubslavs, kämen hierfür durchaus in Betracht. Während die ältere, bereits geschiedene, agile schillernde Melusine sich für Woldemor zu interessieren beginnt und gleichsam seinen Vater zu entzücken versteht, entscheidet sich der junge Gardeoffizier schließlich für ihre Schwester, die stille herbere Armgard von Barby. Als für eine fällige Nachwahl zum Reichstag für die Konservativen im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz ein Kandidat gesucht wird, willigt Dubslav – von seinen Standesgenossen hierzu gedrängt – schließlich ein. Aber die Wahl endet mit dem Sieg des Kandidaten der Sozaldemokraten. Dubslav ist insgeheim erleichtert, verloren zu haben, und kehrt nach Stechlin an jenen See zurück, von dem es heißt, er reagiere auf Vulkanausbrüche oder Erdbeben von Island bis Java mit dem Aufsteigen eines Wasserstrahles. Fontane selbst beschrieb die Handlung seines am Ende seiner Lebens 1898 erschienenen Romans lakonisch: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Für Thomas Mann war das Buch ein Meisterwerk symphonischer Dimension "Hohe, heiter und wehe, das Menschliche auf eine nie vernommene Art umspielende Lebensmusik. "

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren und erlernte den Apothekerberuf. Anfänglich arbeitete er auch in Leipzig und Dresden, 1841 ab 1. April in der Leipziger Apotheke "Zum weißen Hirsch" in der Hainstrasse und ab Juli 1943 in der Salomonis-Apotheke in Dresden. 1849 gab er den Apothekerberuf auf, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Obgleich sein Werk und Wirken zumeist auf die Mark Brandenburg bezogen wird, führen einige seiner Romane und Erzählungen auch in den Harz - wie zum Beispiel "Cecile" oder "Ellernklipp" – und nach Tangermünde ("Grete Minde"). Neben der Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Otto Mellies wurde 1931 in Stolp in Pommern geboren. Ein Großteil seiner Familie kommt kurz vor Kriegsende um. Er ist als 14-Jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard, der später ebenfalls als Schauspieler arbeiten wird, auf sich allein gestellt. Mit 16 Jahren bewirbt er sich 1947 am Schweriner Theater. 1956 holt ihn der Intendant Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater in Berlin. Hier wird Otto Mellies zum Charakterdarsteller. Aus mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoller Bühnenpräsenz ragt die Darstellung des Nathan hervor, den Friedo Solter 1987 inszeniert und der mehr als 325 Mal gespielt wurde. Seit Mitte der 50er Jahre steht Mellies auch vor der Kamera. In der Literaturverfilmung "Kabale und Liebe" (1959) von Martin Hellberg gibt er den jungen Ferdinand. Mit dem Fünfteiler "Dr. Schlüter" (1965) von Achim Hübner wird Otto Mellies über die Grenzen des Landes bekannt. Ab den 70er Jahren ist er vielfach in den Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Neben seiner umfangreichen Theaterarbeit synchronisiert Otto Mellies (u.a. Jean Marais, Paul Newman und Sean Connery) und arbeitet fürs Hörspiel. Bis heute ist Otto Mellies mit Leseabenden zu erleben. Für Kino agierte er u.a. in Andreas Dresens Film "Halt auf freier Strecke", für den er 2012 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt.

Produktion: Patmos-Audio 2006
Sprecher: Otto Mellies


09:35 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


09:45 Kulturtipp (2 Min.)


09:47 MDR KULTUR am Vormittag (13 Min.)


10:00 Nachrichten (5 Min.)


10:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:15 Musik Forum (5 Min.)
Rezension, Portrait, Resümee, Werkstatt


10:20 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


10:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (6 Min.)


10:36 MDR KULTUR am Vormittag (4 Min.)


10:40 Kalenderblatt (10 Min.)

Wer erfand eigentlich die Rolltreppe? Was hatte es mit dem Tulpenwahn der Holländer wirklich auf sich? Wie reagierte das Publikum bei der Uraufführung von Beethovens Neunter? Historische Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft präsentiert das Kalenderblatt täglich um 6:40 und um 10:45 Uhr.


10:50 Das Gedicht (10 Min.)


11:00 Nachrichten (5 Min.)


11:05 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


11:15 Ausstellung (6 Min.)


11:21 MDR KULTUR am Vormittag (9 Min.)


11:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (4 Min.)


11:34 MDR KULTUR am Vormittag (11 Min.)


11:45 Feuilleton (5 Min.)

Das aktuelle Geschehen im Spiegel des Feuilletons: Jeden Morgen fasst MDR KULTUR für Sie die interessantesten Beiträge der großen Zeitungen zusammen – kompakt, informativ und unterhaltsam.


11:50 MDR KULTUR am Vormittag (10 Min.)


12:00 Nachrichten (5 Min.)


12:05 MDR KULTUR am Mittag (5 Min.)


12:10 Thema (10 Min.)


12:20 Peter Zudeicks Woche in Berlin – Große politische Statements und was wirklich gemeint ist (10 Min.)

Peter Zudeick schneidet die vergangene Woche in Berlin auf drei Minuten zusammen: Ein rasanter Gang durch die Meinungsinstanzen und Verlautbarungen der Spitzenpolitiker.


12:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


12:40 Thema (10 Min.)


12:50 MDR KULTUR am Mittag (10 Min.)


13:00 Nachrichten (10 Min.)


13:10 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


13:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


13:40 Lebensart (20 Min.)

Mit "Lebensart" verbindet MDR KULTUR neben Genuss und Gärtnern auch Reisen und Religion. Auch Ratgeber für Gesundheit und den Alltag mit Kindern gehören zum Programm.

Immer dabei: Buchtipps, Kolumnen und Interviews.


14:00 Nachrichten (5 Min.)


14:05 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


14:15 MDR Kultur – Empfehlungen fürs Wochenende (15 Min.)

Ob Theater oder Konzert, Ausstellung oder Ausflugsziel – Mitteldeutschland ist voller Kultur.

MDR KULTUR ist natürlich mittendrin und berichtet.


14:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


14:45 MDR KULTUR Vorschau (5 Min.)


14:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


15:00 Nachrichten (5 Min.)


15:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


15:10 Die Welt von gestern (20 Folgen) (Folge 20 von 20) (20 Min.)
Erinnerungen eines Europäers

"Viel musste sich ereignen, unendlich viel mehr, als sonst einer einzelnen Generation an Geschehnissen, Katastrophen und Prüfungen zugeteilt ist, ehe ich den Mut fand, ein Buch zu beginnen, das mein Ich zur Hauptperson hat." Es ist eine "Welt von gestern", die Stefan Zweig heraufbeschwört: das Wien der 1920er Jahre, das "goldene Zeitalter der Sicherheit", das von einer Stimmung des Aufbruchs und der kulturellen Freiheit beflügelt war. Diese Zeit endete, als sich in den 1930er Jahren die Schatten des Faschismus über Europa legten. Zweig ging ins Exil, doch seine Erinnerung an die "Welt von gestern" blieb.

*Stefan Zweig
Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren, studierte Germanistik und Romanistik in Wien und Berlin und arbeitete als Journalist, Übersetzer und Korrespondent. Ab 1919 lebte er in Salzburg, bevor er 1934 nach England und schließlich 1941 nach Brasilien emigrierte. Frühe Gedichte ("Silberne Seiten", 1901), Novellenbände ("Brennendes Geheimnis", 1911; "Sternstunden der Menschheit", 1927). Seine großen Biografien wie "Maria Stuart" (1935) und "Joseph Fouché" (1929) machten ihn weltberühmt. 1942 vollendete er seine Autobiographie "Die Welt von Gestern" und die "Schachnovelle". Der Zweite Weltkrieg, Bücherverbrennung und Verfolgung ließen Zweig schließlich nach Brasilien emigrieren. Unter dem Eindruck deutscher Kriegserfolge und erschöpft von unfreiwilliger Migration sowie dem Verlust seiner – vor allem auch geistigen – Heimat Europa nahm sich der Sechzigjährige zusammen mit seiner Frau Lotte am 23. Februar 1942 das Leben.


15:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (15 Min.)


15:45 Shabbat Shalom – Die jüdische Wochenlesung mit Rabbiner Joel Berger (15 Min.)


16:00 Nachrichten (5 Min.)


16:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


16:10 MDR Kultur – Empfehlungen fürs Wochenende (5 Min.)

Ob Theater oder Konzert, Ausstellung oder Ausflugsziel – Mitteldeutschland ist voller Kultur.

MDR KULTUR ist natürlich mittendrin und berichtet.


16:15 MDR KULTUR am Nachmittag (15 Min.)


16:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


16:40 MDR Kultur International (6 Min.)


16:46 MDR KULTUR am Nachmittag (14 Min.)


17:00 Nachrichten (5 Min.)


17:05 MDR KULTUR am Nachmittag (5 Min.)


17:10 Thema (10 Min.)


17:20 Peter Zudeicks Woche in Berlin – Große politische Statements und was wirklich gemeint ist (10 Min.)

Peter Zudeick schneidet die vergangene Woche in Berlin auf drei Minuten zusammen: Ein rasanter Gang durch die Meinungsinstanzen und Verlautbarungen der Spitzenpolitiker.


17:30 Kultur kompakt – Die MDR Kulturnachrichten (10 Min.)


17:40 Thema (10 Min.)


17:50 MDR KULTUR am Nachmittag (10 Min.)


18:00 Nachrichten (5 Min.)


18:05 MDR KULTUR Spezial (55 Min.)


19:00 Nachrichten (5 Min.)


19:05 Der Stechlin (Folge 15 von 20) (30 Min.)

Zum 120. Todestag Theodor Fontanes am 20. September
Von Theodor Fontane
(Übernahme)

Zu den wenigen Wünschen, die der verwitwete 66-jährige Junker Dubslav von Stechlin, Major außer Dienst, noch mit sich trägt, gehört die Vorstellung, seinen einzigen Sohn Woldemar mit einer passenden Frau verehelicht zu sehen. Eine der beiden in Berlin lebenden Töchter des ehemaligen Gesandten Graf von Barby, einem ebenfalls verwitweten alten Freund Dubslavs, kämen hierfür durchaus in Betracht. Während die ältere, bereits geschiedene, agile schillernde Melusine sich für Woldemor zu interessieren beginnt und gleichsam seinen Vater zu entzücken versteht, entscheidet sich der junge Gardeoffizier schließlich für ihre Schwester, die stille herbere Armgard von Barby. Als für eine fällige Nachwahl zum Reichstag für die Konservativen im Wahlkreis Rheinsberg-Wutz ein Kandidat gesucht wird, willigt Dubslav – von seinen Standesgenossen hierzu gedrängt – schließlich ein. Aber die Wahl endet mit dem Sieg des Kandidaten der Sozaldemokraten. Dubslav ist insgeheim erleichtert, verloren zu haben, und kehrt nach Stechlin an jenen See zurück, von dem es heißt, er reagiere auf Vulkanausbrüche oder Erdbeben von Island bis Java mit dem Aufsteigen eines Wasserstrahles. Fontane selbst beschrieb die Handlung seines am Ende seiner Lebens 1898 erschienenen Romans lakonisch: "Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich; – das ist so ziemlich alles, was auf 500 Seiten geschieht." Für Thomas Mann war das Buch ein Meisterwerk symphonischer Dimension "Hohe, heiter und wehe, das Menschliche auf eine nie vernommene Art umspielende Lebensmusik. "

Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 in Neuruppin geboren und erlernte den Apothekerberuf. Anfänglich arbeitete er auch in Leipzig und Dresden, 1841 ab 1. April in der Leipziger Apotheke "Zum weißen Hirsch" in der Hainstrasse und ab Juli 1943 in der Salomonis-Apotheke in Dresden. 1849 gab er den Apothekerberuf auf, um sich als Journalist und freier Schriftsteller zu etablieren. Obgleich sein Werk und Wirken zumeist auf die Mark Brandenburg bezogen wird, führen einige seiner Romane und Erzählungen auch in den Harz - wie zum Beispiel "Cecile" oder "Ellernklipp" – und nach Tangermünde ("Grete Minde"). Neben der Tätigkeit als Kriegsberichterstatter, Reiseschriftsteller und Theaterkritiker schuf er seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher "Meine Kinderjahre" und "Von Zwanzig bis Dreißig". Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.

Otto Mellies wurde 1931 in Stolp in Pommern geboren. Ein Großteil seiner Familie kommt kurz vor Kriegsende um. Er ist als 14-Jähriger gemeinsam mit seinem Bruder Eberhard, der später ebenfalls als Schauspieler arbeiten wird, auf sich allein gestellt. Mit 16 Jahren bewirbt er sich 1947 am Schweriner Theater. 1956 holt ihn der Intendant Wolfgang Langhoff ans Deutsche Theater in Berlin. Hier wird Otto Mellies zum Charakterdarsteller. Aus mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoller Bühnenpräsenz ragt die Darstellung des Nathan hervor, den Friedo Solter 1987 inszeniert und der mehr als 325 Mal gespielt wurde. Seit Mitte der 50er Jahre steht Mellies auch vor der Kamera. In der Literaturverfilmung "Kabale und Liebe" (1959) von Martin Hellberg gibt er den jungen Ferdinand. Mit dem Fünfteiler "Dr. Schlüter" (1965) von Achim Hübner wird Otto Mellies über die Grenzen des Landes bekannt. Ab den 70er Jahren ist er vielfach in den Reihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Neben seiner umfangreichen Theaterarbeit synchronisiert Otto Mellies (u.a. Jean Marais, Paul Newman und Sean Connery) und arbeitet fürs Hörspiel. Bis heute ist Otto Mellies mit Leseabenden zu erleben. Für Kino agierte er u.a. in Andreas Dresens Film "Halt auf freier Strecke", für den er 2012 den Deutschen Filmpreis als Bester Nebendarsteller erhielt.

Produktion: Patmos-Audio 2006
Sprecher: Otto Mellies


19:35 MDR KULTUR – Jazz Lounge (25 Min.)
Lee Ritenour, Gitarre


20:00 Nachrichten (5 Min.)


20:05 MDR KULTUR im Konzert (145 Min.)

Edouard Lalo: Ouvertüre zu "Le Roi d'Ys"
Camille Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur, op. 103 ("Ägyptisches")
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll, op. 98
Bertrand Chamayou, Klavier
Orchestre National de France, Leitung: Emmanuel Krivine
Aufnahme vom 13.09.2018, Paris, Maison de la Musique


22:30 MDR KULTUR – Kabarett und Chanson (60 Min.)


23:30 MDR KULTUR – Nachtmusik (30 Min.)

Was tun Sie, wenn es dunkel wird und Sie nicht schlafen können? Schalten Sie dann am besten die MDR KULTUR-Nachtmusik ein. Genießen Sie Klänge, die Sie in andere Welten entführen, die Sie Ihren Alltag vergessen lassen. Dabei hören Sie alles, was sich zum Entspannen eignet: von Klassik bis Instrumental über Jazz und Folk. Kurze Moderationen dazwischen ordnen das Gehörte ein und machen die Musik greifbar.  

– Änderungen und Ergänzungen vorbehalten –
 

*


Quelle: MDR KULTUR – Das Radio – Programminformationen
39. Woche – 22.09. bis 28.09.2018
Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
Hauptredaktion Kultur
Gerberstraße 2, 06140 Halle/Saale
Telefon: 0341/300-0
E-mail: kommunikation@mdr.de
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veröffentlicht im Schattenblick zum 14. September 2018

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