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MILITÄR/9280: Sicherheitspolitik, Rüstung und Konflikte - 13.01.2020 (SB)


MELDUNGEN


NATO will auf russische Marschflugkörper reagieren

Als Reaktion auf die Stationierung des umstrittenen russischen Marschflugkörpers 9M729 in Europa hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Arbeit an entsprechenden Luftverteidigungs- und Flugkörperabwehrsystemen und eine erhöhte Alarmbereitschaft angekündigt. Auf den Rahmen dafür hätten sich die Verteidigungsminister der Allianz bereits geeinigt, sagte Stoltenberg der Deutschen Presse-Agentur. Nach Auffassung des nordatlantischen Militärbündnisses verstoßen die atomwaffenfähigen russischen Marschflugkörper gegen den INF-Vertrag, der letztes Jahr von den USA gekündigt worden war. Die 9M729-Raketen sollen demnach mehr als 2.000 Kilometer weit fliegen können. Moskau gibt die Reichweite des Systems mit unter 500 Kilometern an.

13. Januar 2020


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