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MILITÄR/7362: Sicherheitspolitik, Rüstung und Konflikte - 20.03.2017 (SB)


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Farc-Rebellen haben rund 14.000 Waffen abgegeben

In Kolumbien haben Kämpfer der Farc-Guerilla rund 14.000 ihrer Waffen den Vereinten Nationen ausgehändigt. Das berichtete Präsident Santos über den Kurznachrichtendienst Twitter. Die Waffenabgabe erfolgte gemäß dem zwischen der Regierung in Bogotá und den linken Revolutionären Streitkräften Kolumbiens in vierjährigen Verhandlungen vergangenen November unterzeichneten Friedensabkommen. Demnach wollen die rund 7000 Rebellen bis Anfang Juni ihre Waffen in insgesamt 26 landesweit eingerichteten Entwaffnungszonen vollständig aus der Hand geben. Der über mehrere Jahrzehnte gehende Bürgerkrieg in dem südamerikanischen Land hat mehr als 260.000 Kolumbianern das Leben gekostet.

20. März 2017


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